Bobby
Bobby (2006), US Laufzeit 116 Minuten, FSK 12, Dokumentarfilm, Drama, Thriller, Kinostart 08.03.2007
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34 Kommentare
Keine
von Emilio Estevez, mit Anthony Hopkins und Demi Moore
Emilio Estevez lässt in seinem Ensemblestück Bobby Zeitgeschichte auferstehen und Präsidentschaftskandidat Robert F. Kennedy ans Rednerpult treten. Anthony Hopkins, Shia LaBeouf, Sharon Stone uvm. schauen ihm dabei zu.
Es ist der 4. Juni 1968. In wenigen Stunden wird Senator Robert F. Kennedy im Ballsaal des Ambassador Hotel in Los Angeles in seiner Rede verkünden, dass er um das Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika kandidieren will. Es ist seine letzte Rede, denn Kennedy wird vor den entsetzten Augen aller Anwesenden Opfer eines Attentats – wie sein Bruder fünf Jahre zuvor.
Bobby rückt 22 Menschen in den Mittelpunkt, die sich zu diesem Zeitpunkt im Hotel aufhalten: ihre Hoffnungen, Träume und Sehnsüchte, ihre Probleme, Kämpfe und persönlichen Tragödien – allesamt überschattet von einer Bluttat, von der sich das Land bis heute nicht ganz erholt hat. In einem bewegenden, leidenschaftlichen und ambitionierten Meisterwerk erweckt Autor und Regisseur Emilio Estevez eine der dunkelsten Stunden der amerikanischen Geschichte zu pulsierendem Leben. Genial verwebt er in einem historischen Kaleidoskop Fakt und Fiktion zu einem aufwühlenden Drama, das 22 Menschen unterschiedlicher Hautfarbe, Geschlechter und sozialer Klassen in den Stunden vor dem Attentat durch die Räume des Hotels Ambassador begleitet.
Bis in die kleinste Rolle sensationell besetzt mit Superstars wie Anthony Hopkins, Demi Moore, Sharon Stone, Lindsay Lohan, Elijah Wood, William H. Macy und Ashton Kutcher ist Bobby ein Film über Zivilcourage, Aufrichtigkeit, den Glauben an eine bessere Zukunft und zerstörte Hoffnungen.
Hintergrund & Infos zu Bobby
Für seine vierte Kino-Regiearbeit nach Wisdom, Men at Work und Heimatfront konnte Drehbuchautor und Darsteller Emilio Estevez eine echtes All-Star-Ensemble rekrutieren. Bekannte Akteure geben sich in Bobby geradezu die Klinke in die Hand. Neben den bereits erwähnten Schauspielern seht man in dem Drama beispielsweise noch Helen Hunt, Christian Slater, Joshua Jackson, Harry Belafonte, Laurence Fishburne, Mary Elizabeth Winstead und Estevez’ Vater Martin Sheen. Der Film war 2006 für die Goldene Palme beim Festival in Venedig sowie im nächsten Jahr für zwei Golden Globes in den Kategorien ‘Bestes Drama’ und ‘Bester Titelsong’ für das Lied ‘Never Gonna Break My Faith’ von Bryan Adams, Eliot Kennedy und Andrea Remanda nominiert.
Mehr Bilder (22) und Videos (2) zu Bobby
Cast & Crew
- Genre
- Doku-Drama, Politdrama, Thriller
- Handlung
- Anschlag, Ehekrise, Hotel, John F. Kennedy, Küche, Politik, Rassismus, Robert Kennedy, Senator
- Stimmung
- Berührend, Spannend
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Kritiken (4) — Film: Bobby
Mr.Vengeance: Lost In Imagination
Kommentar löschenBeim 2. Mal ist man dem Film gegenüber schon aufgeschlossener. Sicher, der Cast bezaubert über alle Maßen und auch die Klänge von Mark Isham wissen zu begeistern. Aber was in einem emotionen Faustschlag endet - in dem jedes Zahnrad ins andere greift - beginnt zäh und sehr beliebig. Fast als hätte man den Film um diesen einen Moment gebaut und auch nur diese Intention im Kopf gehabt. Was aber hängenbleibt: Wie die Hoffnung in allen Gesichtern für diesem Moment stirbt. Das war in der Tat bewegend.
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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschenWenn man über "Bobby" spricht, muss man vor allem über das sprechen, was der Film nicht ist, nicht sein will: keine Folge-, keine Vorgeschichte, kein akribisch recherchiertes Doku-Drama, keine Analyse der politischen Hintergründe. Nicht mehr, aber auch nicht weniger als ein gesellschaftliches Stimmungsbild. [...] Was der Schauspieler in seinem fünften Regie-Film entwirft, ist nichts weniger als eine Utopie. Das Hotel als Mikrokosmos des anderen Amerika, wie es hätte sein können, wären Martin Luther King und die Kennedys nicht ermordet worden.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten
Kommentar löschenLeider funktionieren nicht alle Episoden in Estevez" überladenem Drehbuch. Das Diskutieren des Küchenpersonals über Rassismus wirkt bemüht, Martin Sheen und Helen Hunt sind unterfordert als biederes Ehepaar, und der Drogentrip zweier junger Männer ist aufgesetzt und reichlich dünn als Reminiszenz an die Hippie-Ära, die ja in erster Linie von Ideen bestimmt war.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenAmbitionierter aber etwas zäher Multi-Story-Film mit grandioser Besetzung.
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Kommentare (30) — Film: Bobby
heikschn Sat, 20 Oct 2012 11:33:57 -0000
Kommentar löschenIch glaube, der Film soll ein Bild der Zeit rund um den Tod von Robert Kennedy zeichnen. Wie seine Kandidatur und später sein Tod die Menschen der Zeit beeinflußt hat. Aus meiner Sicht funktioniert dies jedoch nur begrenzt. Dies liegt zum einen daran, dass die als Beispiele ausgewählten Leben und persönlichen Einstellungen, abgesehen davon, dass sie ziemlich belanglos sind und den Film in unendliche Längen zu ziehen scheinen, schwerlich als Querschnitt der amerikanischen Gesellschaft herhalten. Zum anderen ist die Grundhaltung der Filmemacher zu Robert Kennedy schon fragwürdig. Dieser wird relativ unreflektiert als eine Art Messias dargestellt, dessen Tod allein schon durch seine Rolle als Heilsbringer ein Verlust darstellen musste.
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Cellmorbasg Sat, 20 Oct 2012 07:11:38 -0000
Kommentar löschenDer Vergleich mit dem im Film erwähnten Film Grand Hotel (Menschen im Hotel) drängt sich geradezu auf. Ensemblefilme die einen Tag im Hotel nutzen um einen All-Star-Cast zu versammeln und die Geschichten derjenigen zu erzählen die im Hotel kommen und gehen. Doch Bobby ist mehr als das, denn über dem Film liegt der Schatten von Robert Kennedy. Menschen wie er sind wichtig für diese Welt. Nicht weil man annehmen oder erwarten sollte, dass sie ihre großen Ideale auch umsetzen können. Hier tritt oft genug die Wirklichkeit als Gegner an. Nein, viel wichtiger sind die Träume und Hoffnungen die sie in den einzelnen Menschen wecken. Auch davon erzählt dieser Film, von einem Aufbruch inmitten eines Krieges. Die Sehnsucht nach einem besseren Morgen ist förmlich greifbar, wird leider nur allzu oft auch etwas zu pathetisch dargeboten. Das liegt auch an der zuweilen aufdringlichen Filmmusik, andererseits versammelt der Film tolle Songs und setzt sie immer wieder hervorragend ein. Ein kommen und gehen, doch wir alle wissen, am Ende geht einer für immer. Und mit ihm geht die Aussicht auf tatsächliche Wirkung, doch unsterblich bleiben die mit ihm verbundenen Wünsche zurück. Nicht die in einen Menschen projizierte Tatkraft entscheidet, sondern jeder einzelne muss seinen Beitrag für Veränderung leisten. Damit die Wünsche nicht Erinnerung bleiben und das Sterben der Hoffnung welche sich in den Gesichtern spiegelt, nicht dauerhaft ist, müssen Schock, Trauer und Hoffnungslosigkeit überwunden werden. Das ist die große Aufgabe für die Menschen im Hotel, wie für die Menschen überall. Unabhängig zu werden vom Messias und handeln aus sich selbst heraus. Das ist schwer, doch das warten auf eine neue Persönlichkeit kann lang werden. 40 Jahre später trat Barack Obama auf die Bühne um seinen Sieg zu verkünden. Tränen in all den Augen. In den Augen von so manchem der damals jung war. So langes Warten, doch die Hoffnung auf Wandel zerschellte an der Klippe der Wirklichkeit und so beginnt das Warten von vorn. Die Enttäuschung wird ebenso projiziert, wie die Hoffnung, doch zu suchen und zu finden sind sie immer nur in und selbst. Auch davon erzählt dieser Film.
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Josch von "ILF" Tue, 09 Oct 2012 19:58:50 -0000
Kommentar löschenIch hatte mir sowas wie Stone's "JFK" light erhofft
& bekam "Reich & Schön" Deluxe.
Ein Haufen belanglose Geschichten, die sich
ziehen, nur um am Ende zu zeigen,
wie belanglos doch alles ist.
Hätte mir da einer bisschen, nein, viel mehr Politik
& Wahlkampf gewünscht, Kennedy mehr im Fokus,
statt zu sehen wie sich jemand die Fingernägel lackieren lässt
oder seine Frau im Hotel betrügt.
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JackoXL Tue, 29 May 2012 20:48:56 -0000
Kommentar löschenUrsprünglich dachte ich, "Bobby" würde sich ausführlich mit dem Attentat auf Robert Kennedy befassen. Tatsächlich dient es nur als Kulisse für einen Ensemblefilm, der sich erst in den letzten Minuten mit dem Attentat selbst beschäftigt. Warum wird das als Aufhänger benutzt? Macht schon Sinn, denn "Bobby" spiegelt sehr gut den damaligen Zeitgeist wieder und liefert einen Querschnitt durch die Bevölkerungsschichten. Am Ende werden die zahlreichen Charaktere in der Hoffnung auf einen politischen Umschwung vereint und mit den erschütternden Tatsache des Todes eines weiteren Hoffnungsträgers konfrontiert.
Emilio Estevez war als Schauspieler nicht der Mann für große Rollen, als Regiesseur und Autor zeigt er jedoch beachtliche Qualitäten. Speziell als Regiesseur, denn "Bobby" braucht sich in der Hinsicht nicht zu verstecken. Obwohl nicht jede der kleinen Geschichten wahnsinnig interessant ist, lässt er sie gekonnt zu einem stimmigen Ganzen verschmelzen. Scheinbar hat ihm seine "erste Karriere" dafür einige Türen geöffnet und er eine Menge Freundschaften geknüpft, das Staraufgebot ist wirklich beeindruckend. Mehr als ein Dutzend bekannter Gesichter geben sich die Ehre, die unmöglich alle mit einer "angemessenen" Gage geködert wurden. Jeder der Stars scheint wirklich an dieses Projekt geglaubt zu haben, liefern sie doch durch die Bank gute bis sehr gute Leistungen ab (überraschen gut, Ashton Kutcher & Shia LaBeouf). Das Traumpaar sind zweifellos die alten Herren, Anthony Hopkins & Harry Belafonte.
Sicherlich hätte in dem ganzen Film etwas mehr Potential gesteckt, aber es lässt sich wirklich prima anschauen und in die späten 60er eintauchen. Viele kleine Schnippsel werden sehr ansprechend serviert, greifen nicht immer perfekt ineinander, liefern aber unter dem Strich ein schönes Zeitdokument ab.
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Joeyjoejoe17 Tue, 29 May 2012 21:53:01 -0000
Antwort löschenDanke für den Tipp. Ich freue mich ja auch schon auf Emilios neuen Film, "Der Weg", der Ende Juno in unsere Kinos kommt.
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Joeyjoejoe17 Tue, 29 May 2012 21:53:17 -0000
Antwort löschenedit: "Dein Weg" heißt der Streifen.
JackoXL Tue, 29 May 2012 21:55:23 -0000
Antwort löschenOh, davon habe ich noch nichts gehört. Den Dank gebe ich somit gerne zurück. :)
Louis B Thu, 05 Jan 2012 16:33:15 -0000
Kommentar löschenEine atemberaubende Starbesetzung und eine toll und bewegend erzählte Geschichte machen aus BOBBY einen Film den man so schnell nicht vergisst und auch nicht sollte !
Der Film regt zum nachdenken an und ist toll gefilmt, man sieht verschiedene Charektere die all ihre Hoffnungen in diesen einen Mann gesetzt haben, und auf einmal wird alles zerstört !
Ein tiefgehendes und bewegendes Zeitdokument !
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Benchyl Tue, 13 Dec 2011 12:14:05 -0000
Kommentar löschenDas dürfte er wohl sein, der erste Multi-Story-Film, der mich überzeugt. Davon gibts ja so melodramatische und zuschauerabweisende Sachen wie "Powder Blue" oder "Crossing Over". "Bobby" nimmt sich den Vorteil ganz einfach, indem er alles was er zeigen will auf das Innenleben des Hotels projiziert. Da kann sich der Zuschauer wohlfühlen, er ist drinnen im Warmen und kann die einzelnen Leute beobachten. Tolle Leute zum Teil, wie den alten Hopkins. Während nun also die ganze Welt auf ein Hotel minimiert ist, schmeißt sich der Film nicht auf die einzelnen Schicksale seiner Figuren, sondern stützt sich kontinuierlich auf sein einziges, historisch sicher bedeutsames Thema. Hotelgäste, -mitarbeiter und Beobachter warten geweissermaßen auf das Kommen Kennedys. Letztendlich gibt's logischerweise kein Happy-End, aber tatsächlich auch kein kitschiges Weltverbesserungsgeschwurbel und kein übertriebenes Hervorrufen von Emotionen. Es bleibt bei den Fakten, bei Kennedys gesprochenen Worten und beim Hotel, bei der Geschichte und dem angemessenen, nicht nachjustierten Ernst. Wenn dann am Ende standesgemäß der Patriotismus - die amerikanische Flagge - abschließend durch den Wind weht, dann kann man da ja zum Glück drüber weg sehen, denn das ist man ja mitterweile schon viel zu gewohnt bei Solcherlei.
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Hellbilly Wed, 19 Oct 2011 00:49:04 -0000
Kommentar löschenHätte ich Emilio Estevez nicht zugetraut – der Film hat wirklich Substanz und das vielleicht beste Ende, das ich bisher gesehen habe. Dieser lange Redeausschnitt als Abschluss all der verschiedenen Handlungsstränge ist einfach nur Gänsehaut pur.
Die Art und Weise, wie verschiedenste kleine Geschichten langsam und unscheinbar entwickelt und am Schluss zu einem großen Ganzen zusammengeführt werden, ist wirklich gelungen. Die Atmosphäre der Hoffnung, die sich rund um Bobby breit machte, und vor allem die Verzweiflung nach dem Attentat werden eindrucksvoll eingefangen.
Das große Staraufgebot kann halten, was es verspricht. Da ist keiner dabei, der negativ auffallen würde, auch wenn sicher nicht alle am oberen Limit spielen. Vor allem Lindsay Lohan hat mich überrascht – die konnte ja mal schauspielern. Hätte sie vielleicht auch weiterhin machen sollen, dann würds ihr heute besser gehen.
Ganz toll ist auch die Rolle und Darstellung von Laurence Fishburne – der Schlagabtausch mit Jacob Vargas und die Dankesrede gegenüber Freddy Rodríguez sind richtig stark geschrieben und gespielt.
Allgemein muss man sagen, dass die vielen kleinen Geschichte alle ihren speziellen Charme haben und nicht langweilig werden. Man lässt sich gerne in die kleinen Probleme der verschiedenen Charaktere und die erwartungsvolle Stimmung reinziehen, die das ganze Hotel erfüllt. Das mag auf den ersten Blick alles recht belanglos wirken, entfaltet aber trotz aller Ruhe eine überraschende Sogwirkung. Tolle Atmosphäre.
Das Beste am Film ist aber die Kombination von neu gedrehten Bildern und Originalszenen.
Man kennt das ja schon, wenn es drum geht, den nötigen historischen Hintergrund zu umreißen (klappt auch hier wunderbar – „The Sound of Silence“ entfaltet eine Wirkung, wie noch nie). Neu für mich war dieses Stilmittel aber, wenn es drum geht, die problematische Neubesetzung von Schlüsselrollen zu umgehen. Warum das Gesicht eines Schauspieler als Kennedy verkaufen, wenn man ihn selbst zeigen kann? Vor allem beim Auftritt am Schluss im Hotel fügen sich alte und neue Bilder perfekt ineinander.
Kann den Film wirklich nur empfehlen – man muss sich auf ihn ein und das Gesehene einfach wirken lassen. Aber dann kriegt man einige ganz große Filmmomente geboten.
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dominjen Mon, 17 Oct 2011 20:38:07 -0000
Kommentar löschenAllein wegen der Rede von Kennedy am Ende des Films über Gewalt ist der Film schon sehenswert! Für mich, das schlauste was ich jemals zum Thema Gewalt gehört oder gelesen habe.
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Arsen Wed, 19 Oct 2011 00:22:14 -0000
Antwort löschendann solltest du dir, falls noch nicht geschehen, "gandhi" und "malcom x" ansehen.
vor allem sind die filme schon eher an der realität angelegt.
JimSommer Sun, 30 Jan 2011 08:43:09 -0000
Kommentar löschenBetrachtet man den Film in seiner Gesamtheit, ist die Inszenierung sehr perfekt auf den Punkt gebracht. In allen Fassetten großes Kino.
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Tyler.Fincher Sun, 23 Jan 2011 16:47:28 -0000
Kommentar löschenDer Film hat mir wirklich gut gefallen. Alles ist in Aufruhr und Bewegung weil Robert F. Kennedy an jenem Abend hoffentlich seinen, von allen sehnlichst erwarteten, Wahlsieg feiert. Emilio Estevez zeigt an verschiedenen kleinen Konflikten und Beziehungsproblemen das Leben im Hotel. Manche mehr oder weniger interessant wobei mir die mit Freddy Rodriguez und Laurence Fishburne am besten gefallen hat. Allein Fishburne’s Text war echt klasse geschrieben und hatte bei seiner Rede vom König schon ne leichte Gänsehaut. Die Story von Shia LeBouf war dann quasi der etwas erheiternde Part zu den ganzen dramatischeren Storyline's.
Am Ende versinkt dann alles im Chaos und mit diesem Chaos endet der Film. Keine Verschwörungstheorien wie bei "JFK"…das hätte aber auch nicht zum Film gepasst. Zwischendurch wird immer mal Footage-Material von Bobby eingespielt oder läuft im Hintergrund über die Flimmerkisten. Gerade am Ende als er seine Rede hält mit den Gegenschnitten auf sein Publikum fand ich klasse gemacht.
Bobby bietet unterhaltsames und dramatisches Schauspielerkino mit einer ganzen Riege an Stars. Dass der Film im Prinzip keine klare Storyline hat sondern sich nur anhand von seinen Menschen und ihren Geschichten vorwärts bewegt stört absolut nicht.
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BibbelDiBubb Sun, 18 Jul 2010 09:22:29 -0000
Kommentar löschenDiesem Film merkt man in jeder Sekunde an, dass er sich selbst viel zu ernst nimmt. Er setzt sich selber viel zu hohe Maßstäbe, indem er nicht weniger versucht, als ein episches Meisterwerk zu sein. In dieser Hinsicht scheitert er jedoch. Selbst Schuld, denn wenn er sich selbst nicht so überschätzen würde, hätte er durchaus das Potential zu einem unvergesslichen Film. Einzig das junge Brautpaar, Elijah Wood und Lindsey Lohan, hat mir gut gefallen.
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Pardus Sun, 25 Apr 2010 21:15:52 -0000
Kommentar löschenStory war nachvollziehbar aufgebaut einzig und allein das küchenszenario wirkte teilweise etwas überzogen. die letzten 5 minuten waren auch die besten des films (ein gutes finale also). überzeugend waren sharon stone, macy, (sogar) demi moore, labeouf, vargas und rodriguez. ich hatte schon fast vergessen, dass lindsay lohan sich mal auf dem weg zur schauspielerin befand (wobei ihre leistung hier nicht so überzeugend war wie in filmen davor --> danach hat sie ja nur noch abgebaut..) helen hunt wirkt ungewohnt steif und hopkins ist sowieso gut; selbst wenn er in der ecke stehen und einen stuhl spielen würde, würd ich ihm das abnehmen :D......
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nadnad Sun, 07 Feb 2010 18:51:05 -0000
Kommentar löschenunglaublicher cast und unglaublich so ein thema emotional aufzubauen - weg von der dokumentation. Das Ende kam für mich überraschend und hat mich umso mehr mitgenommen.
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Agent Smith Sat, 02 Jan 2010 15:06:20 -0000
Kommentar löschenSehr plakativ dargebotener Spiegel der (US-amerikanischen) Gesellschaft - Rassismus, Materialismus, Sexismus mit dem stumpfsinnigen Vorschlaghammer. Etwas dezenter und anspruchsvoller gestreut würde diese Themen in der Zusammstellkung von verschiedenen Handlungssträngen bzw. Kurzgeschichten sicher zu unterhalten wissen. Gute - vielleicht auch teilweise nur gut bezahlte - Schauspieler geben sich hier die Klinke in die Hand... Bobby ist ein Beispiel dafür, dass dies allein nicht ausreichend ist.
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dbeutner Tue, 23 Feb 2010 20:01:02 -0000
Antwort löschenSchlechten Tag gehabt? ;-) Komm Du mal in mein Alter, dann gefällt der Dir auch, schon wegen der Identifikationsmöglichkeit mit Opa Hopkins ;-)
Agent Smith Sun, 28 Feb 2010 14:18:09 -0000
Antwort löschenNa, wenn der Anspruch ist, den beeindruckenden Opa Hopkins beim Rumlungern zu beobachten... ;)
OK - ich zieh mir den Streifen in 10 Jahren noch mal rein und versuche, mich über das ein oder andere lange nicht mehr gesehen Gesicht zu freuen. :)
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Arsen Wed, 19 Oct 2011 00:33:41 -0000
Antwort löschenbetrachtest du gar nicht den zeitlichen kontext des films? ich finde, dass die angesprochenen punkte nicht überzogen dargestellt werden.
oh und zu den guten bzw. gut bezahlten schauspielern der film hat nur rund 10mio gekostet... da können die gagen nicht so bombastisch sein ;)
HerrGodot Tue, 09 Oct 2012 19:09:36 -0000
Antwort löschen@agent smith - - nur noch 8 Jahre nach :)
Oder hast du die Chance genutzt und ihn dir heute auf Sat 3 angesehen und deine Meinung revidiert ??
Nahtigall Wed, 30 Dec 2009 09:24:22 -0000
Kommentar löschenIch persönlich hatte so meine Probleme mit der Dramaturgie, aber sachlich gesehen ist es ein sehr gut gemachter Film. Charaktere sind tief und nachvollziehbar gezeichnet, die Handlung ist schlüssig bis ins detail und Emotionen werden,auch dank der erstklassigen Schauspieler sehr gut transportiert.
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annaberlin Thu, 01 Oct 2009 09:25:27 -0000
Kommentar löschenGutes Polit-Dokudrama, mit überragenden Darstellern (besonders mal wieder Anthony Hopkins!)
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Muuvy Fri, 28 Aug 2009 23:40:47 -0000
Kommentar löschenBerührend, emotional, getragen von einer hervorragenden Cast und einem cleveren Drehbuch. Und man kriegt ein bisschen Angst um Obama...
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Ansi Mon, 24 Aug 2009 13:16:22 -0000
Kommentar löschen"Bobby" ist ein toller und zum Ende hin sehr emotional dramatischer Episodenfilm mit einem überragenden Soundtrack.
Der Film schildert die unterschiedlichsten Geschehnisse zwischen Bediensteten und Gästen im alt ehrwürdigen Ambassador-Hotel am 5 Juli 1968, dem Tag der Vorwahlen zur amerikanischen Präsidentschaft und dem Attentat auf Robert "Bobby" Kennedy.
Besonders beeindruckend ist die fast einmalige Schauspielriege, die unter anderem aus Sir Antony Hopkins ("Das Schweigen der Lämmer"), Harry Belafonte ("Kansas City"), Laurence Fishburn ("Matrix"), William H. Macy (Born to be Wild – Saumäßig unterwegs"), Christian Slater ("He was a Quiet Man"), Elijah Wood ("Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs"), Martin Sheen ("Departed – Unter Feinden"), Demi Moore ("Mr. Brooks – Der Mörder in Dir"), Sharon Stone ("Casino"), Helen Hunt ("Besser geht's nicht"), Shia LaBeouf ("Transformers"), Joshua Jackson ("Eiskalte Engel"), Ashton Kutcher ("Jede Sekunde zählt – The Guardian"), Lindsay Lohan ("Freaky Friday – Ein voll verrückter Freitag") und Regisseur Emilio Estevez ("Der Frühstücksclub") besteht.
Besonders eindrücklich wird der Film kurz vor und nach der Ermordung Bobbys, wenn auf Simon & Garfunkels "Sound of Silence" folgend eine großartige Rede Kennedys zu hören ist, die auch heute noch aktuell wirkt und ihrer Zeit kritisch voraus zu sein scheint.
Einzig negativ fällt beim Film "Bobby - Der letzte Tag von Robert F. Kennedy", wie ihn einzig Das Erste tituliert, auf, dass für historisch und politisch möglicherweise weniger gebildete Zuschauer ein Gesamtzusammenhang nur schwer einzuordnen ist und Kontextinformationen durch eingeschobene TV-Beiträge ebenfalls müßig nachzuvollziehen sind.
Letztlich ist "Bobby" aber ein starker starbesetzter Film, der mit vielen mehr oder minder interessanten Storylines unterhält und die dramatische Ermordung Robert Kennedys mit deren Wirkung auf alle Beteiligten und Zeugen eindrücklich emotional demonstriert.
---
Schon gewusst: Die Dreharbeiten zum Film dauerten 35 Tage. Es wurde in den original Räumlichkeiten des Ambassador Hotels, in welchen das Attentat stattfand, gedreht. Wenige Stunden nach Ende der Dreharbeiten wurde das seit Jahren leerstehende Hotel wie geplant abgerissen, da für seinem Standort ein neuer Schulkomplex geplant wurde.
Abgesehen von Bobby und Ethel Kennedy sind alle Figuren im Film absolut fiktiv. Es wurden zwar in Wahrheit ebenfalls 5 Leute verletzt, allerdings werden deren Geschichten nicht im Film gezeigt. Auch die Küchenhilfe José, welcher den Kopf Kennedys auf den weltbekannten Fotos hält, ist in seiner gezeigten Form für den Film erfunden worden.
Regisseur und Schauspieler Emilio Estevez ist der Sohn von Michael Sheen und somit der Bruder von Fernsehstar Charlie Sheen, anders als sein Bruder behielt Emilio seinen Familiennamen und übernahm nicht den berühmten Künstlernamen des Vaters. Emilio Estevez zählte in den 80er Jahren zu den größten Talenten des Brat Packs, musste allerdings als erwachsener Schauspieler einen gehörigen Karriereknick verkraften.
Spaß:
Action:
Spannung:
Gefühl: ***
Anspruch: **
Kreativität:
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seeigel Fri, 20 Feb 2009 21:29:28 -0000
Kommentar löschender film hat genau den wahnsinn von mord und totschlag getroffen.
we are all human beings, loved and needed from other human beings...
sehr genialer film.
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AgentGuhl86 Wed, 26 Nov 2008 11:31:58 -0000
Kommentar löschenMehr Drama als Thriller vereint "Bobby" eine Fülle an bekannten Gesichtern und eine viel zu unbekannte Geschichte - nämlich die des Attentats auf Robert F. Kennedy. Trotz Originalbildern ist der Film weit davon entfernt eine Dokumentation zu sein. Mehr ein Film mit vielen fiktiven Handlungssträngen rund um den Tag des Attentats. So hat der Regisseur die Möglichkeit - die gut genutzt wurde - verschieden Ansichten aus verschiedenen Sichten zu präsentieren.
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