Bobby - Kritik

US 2006
Laufzeit 116 Minuten, FSK 12, Drama, Dokumentarfilm, Kinostart 08.03.2007

Kritiken (5) — Film: Bobby

Mr.Vengeance: Lost In Imagination

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6.5Ganz gut

Beim 2. Mal ist man dem Film gegenüber schon aufgeschlossener. Sicher, der Cast bezaubert über alle Maßen und auch die Klänge von Mark Isham wissen zu begeistern. Aber was in einem emotionen Faustschlag endet - in dem jedes Zahnrad ins andere greift - beginnt zäh und sehr beliebig. Fast als hätte man den Film um diesen einen Moment gebaut und auch nur diese Intention im Kopf gehabt. Was aber hängenbleibt: Wie die Hoffnung in allen Gesichtern für diesem Moment stirbt. Das war in der Tat bewegend.

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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost

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7.5Sehenswert

Wenn man über "Bobby" spricht, muss man vor allem über das sprechen, was der Film nicht ist, nicht sein will: keine Folge-, keine Vorgeschichte, kein akribisch recherchiertes Doku-Drama, keine Analyse der politischen Hintergründe. Nicht mehr, aber auch nicht weniger als ein gesellschaftliches Stimmungsbild. [...] Was der Schauspieler in seinem fünften Regie-Film entwirft, ist nichts weniger als eine Utopie. Das Hotel als Mikrokosmos des anderen Amerika, wie es hätte sein können, wären Martin Luther King und die Kennedys nicht ermordet worden.

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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten

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6.0Ganz gut

Leider funktionieren nicht alle Episoden in Estevez" überladenem Drehbuch. Das Diskutieren des Küchenpersonals über Rassismus wirkt bemüht, Martin Sheen und Helen Hunt sind unterfordert als biederes Ehepaar, und der Drogentrip zweier junger Männer ist aufgesetzt und reichlich dünn als Reminiszenz an die Hippie-Ära, die ja in erster Linie von Ideen bestimmt war.

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al-x: blog:x - Royal with cheese

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9.0Herausragend

Irgendwie hofft man kurz vor Schluss, dass alles mit der Party zu den gewonnenen Vorwahlen endet, aber die Geschichte wurde nicht umgeschrieben…

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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7.0Sehenswert

Ambitionierter aber etwas zäher Multi-Story-Film mit grandioser Besetzung.

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Kommentare (25) — Film: Bobby

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Louis B

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Bewertung9.5Herausragend

Eine atemberaubende Starbesetzung und eine toll und bewegend erzählte Geschichte machen aus BOBBY einen Film den man so schnell nicht vergisst und auch nicht sollte !
Der Film regt zum nachdenken an und ist toll gefilmt, man sieht verschiedene Charektere die all ihre Hoffnungen in diesen einen Mann gesetzt haben, und auf einmal wird alles zerstört !
Ein tiefgehendes und bewegendes Zeitdokument !

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Benchyl

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Das dürfte er wohl sein, der erste Multi-Story-Film, der mich überzeugt. Davon gibts ja so melodramatische und zuschauerabweisende Sachen wie "Powder Blue" oder "Crossing Over". "Bobby" nimmt sich den Vorteil ganz einfach, indem er alles was er zeigen will auf das Innenleben des Hotels projiziert. Da kann sich der Zuschauer wohlfühlen, er ist drinnen im Warmen und kann die einzelnen Leute beobachten. Tolle Leute zum Teil, wie den alten Hopkins. Während nun also die ganze Welt auf ein Hotel minimiert ist, schmeißt sich der Film nicht auf die einzelnen Schicksale seiner Figuren, sondern stützt sich kontinuierlich auf sein einziges, historisch sicher bedeutsames Thema. Hotelgäste, -mitarbeiter und Beobachter warten geweissermaßen auf das Kommen Kennedys. Letztendlich gibt's logischerweise kein Happy-End, aber tatsächlich auch kein kitschiges Weltverbesserungsgeschwurbel und kein übertriebenes Hervorrufen von Emotionen. Es bleibt bei den Fakten, bei Kennedys gesprochenen Worten und beim Hotel, bei der Geschichte und dem angemessenen, nicht nachjustierten Ernst. Wenn dann am Ende standesgemäß der Patriotismus - die amerikanische Flagge - abschließend durch den Wind weht, dann kann man da ja zum Glück drüber weg sehen, denn das ist man ja mitterweile schon viel zu gewohnt bei Solcherlei.

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Hellbilly

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Hätte ich Emilio Estevez nicht zugetraut – der Film hat wirklich Substanz und das vielleicht beste Ende, das ich bisher gesehen habe. Dieser lange Redeausschnitt als Abschluss all der verschiedenen Handlungsstränge ist einfach nur Gänsehaut pur.
Die Art und Weise, wie verschiedenste kleine Geschichten langsam und unscheinbar entwickelt und am Schluss zu einem großen Ganzen zusammengeführt werden, ist wirklich gelungen. Die Atmosphäre der Hoffnung, die sich rund um Bobby breit machte, und vor allem die Verzweiflung nach dem Attentat werden eindrucksvoll eingefangen.
Das große Staraufgebot kann halten, was es verspricht. Da ist keiner dabei, der negativ auffallen würde, auch wenn sicher nicht alle am oberen Limit spielen. Vor allem Lindsay Lohan hat mich überrascht – die konnte ja mal schauspielern. Hätte sie vielleicht auch weiterhin machen sollen, dann würds ihr heute besser gehen.
Ganz toll ist auch die Rolle und Darstellung von Laurence Fishburne – der Schlagabtausch mit Jacob Vargas und die Dankesrede gegenüber Freddy Rodríguez sind richtig stark geschrieben und gespielt.
Allgemein muss man sagen, dass die vielen kleinen Geschichte alle ihren speziellen Charme haben und nicht langweilig werden. Man lässt sich gerne in die kleinen Probleme der verschiedenen Charaktere und die erwartungsvolle Stimmung reinziehen, die das ganze Hotel erfüllt. Das mag auf den ersten Blick alles recht belanglos wirken, entfaltet aber trotz aller Ruhe eine überraschende Sogwirkung. Tolle Atmosphäre.
Das Beste am Film ist aber die Kombination von neu gedrehten Bildern und Originalszenen.
Man kennt das ja schon, wenn es drum geht, den nötigen historischen Hintergrund zu umreißen (klappt auch hier wunderbar – „The Sound of Silence“ entfaltet eine Wirkung, wie noch nie). Neu für mich war dieses Stilmittel aber, wenn es drum geht, die problematische Neubesetzung von Schlüsselrollen zu umgehen. Warum das Gesicht eines Schauspieler als Kennedy verkaufen, wenn man ihn selbst zeigen kann? Vor allem beim Auftritt am Schluss im Hotel fügen sich alte und neue Bilder perfekt ineinander.

Kann den Film wirklich nur empfehlen – man muss sich auf ihn ein und das Gesehene einfach wirken lassen. Aber dann kriegt man einige ganz große Filmmomente geboten.

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dominjen

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Allein wegen der Rede von Kennedy am Ende des Films über Gewalt ist der Film schon sehenswert! Für mich, das schlauste was ich jemals zum Thema Gewalt gehört oder gelesen habe.

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Arsen

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dann solltest du dir, falls noch nicht geschehen, "gandhi" und "malcom x" ansehen.

vor allem sind die filme schon eher an der realität angelegt.


JimSommer

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Betrachtet man den Film in seiner Gesamtheit, ist die Inszenierung sehr perfekt auf den Punkt gebracht. In allen Fassetten großes Kino.

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Tyler.Fincher

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der Film hat mir wirklich gut gefallen. Alles ist in Aufruhr und Bewegung weil Robert F. Kennedy an jenem Abend hoffentlich seinen, von allen sehnlichst erwarteten, Wahlsieg feiert. Emilio Estevez zeigt an verschiedenen kleinen Konflikten und Beziehungsproblemen das Leben im Hotel. Manche mehr oder weniger interessant wobei mir die mit Freddy Rodriguez und Laurence Fishburne am besten gefallen hat. Allein Fishburne’s Text war echt klasse geschrieben und hatte bei seiner Rede vom König schon ne leichte Gänsehaut. Die Story von Shia LeBouf war dann quasi der etwas erheiternde Part zu den ganzen dramatischeren Storyline's.

Am Ende versinkt dann alles im Chaos und mit diesem Chaos endet der Film. Keine Verschwörungstheorien wie bei "JFK"…das hätte aber auch nicht zum Film gepasst. Zwischendurch wird immer mal Footage-Material von Bobby eingespielt oder läuft im Hintergrund über die Flimmerkisten. Gerade am Ende als er seine Rede hält mit den Gegenschnitten auf sein Publikum fand ich klasse gemacht.

Bobby bietet unterhaltsames und dramatisches Schauspielerkino mit einer ganzen Riege an Stars. Dass der Film im Prinzip keine klare Storyline hat sondern sich nur anhand von seinen Menschen und ihren Geschichten vorwärts bewegt stört absolut nicht.

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BibbelDiBubb

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Bewertung4.5Uninteressant

Diesem Film merkt man in jeder Sekunde an, dass er sich selbst viel zu ernst nimmt. Er setzt sich selber viel zu hohe Maßstäbe, indem er nicht weniger versucht, als ein episches Meisterwerk zu sein. In dieser Hinsicht scheitert er jedoch. Selbst Schuld, denn wenn er sich selbst nicht so überschätzen würde, hätte er durchaus das Potential zu einem unvergesslichen Film. Einzig das junge Brautpaar, Elijah Wood und Lindsey Lohan, hat mir gut gefallen.

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Pardus

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Story war nachvollziehbar aufgebaut einzig und allein das küchenszenario wirkte teilweise etwas überzogen. die letzten 5 minuten waren auch die besten des films (ein gutes finale also). überzeugend waren sharon stone, macy, (sogar) demi moore, labeouf, vargas und rodriguez. ich hatte schon fast vergessen, dass lindsay lohan sich mal auf dem weg zur schauspielerin befand (wobei ihre leistung hier nicht so überzeugend war wie in filmen davor --> danach hat sie ja nur noch abgebaut..) helen hunt wirkt ungewohnt steif und hopkins ist sowieso gut; selbst wenn er in der ecke stehen und einen stuhl spielen würde, würd ich ihm das abnehmen :D......

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nadnad

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

unglaublicher cast und unglaublich so ein thema emotional aufzubauen - weg von der dokumentation. Das Ende kam für mich überraschend und hat mich umso mehr mitgenommen.

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Agent Smith

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Bewertung5.0Geht so

Sehr plakativ dargebotener Spiegel der (US-amerikanischen) Gesellschaft - Rassismus, Materialismus, Sexismus mit dem stumpfsinnigen Vorschlaghammer. Etwas dezenter und anspruchsvoller gestreut würde diese Themen in der Zusammstellkung von verschiedenen Handlungssträngen bzw. Kurzgeschichten sicher zu unterhalten wissen. Gute - vielleicht auch teilweise nur gut bezahlte - Schauspieler geben sich hier die Klinke in die Hand... Bobby ist ein Beispiel dafür, dass dies allein nicht ausreichend ist.

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Agent Smith

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Na, wenn der Anspruch ist, den beeindruckenden Opa Hopkins beim Rumlungern zu beobachten... ;)

OK - ich zieh mir den Streifen in 10 Jahren noch mal rein und versuche, mich über das ein oder andere lange nicht mehr gesehen Gesicht zu freuen. :)


Arsen

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betrachtest du gar nicht den zeitlichen kontext des films? ich finde, dass die angesprochenen punkte nicht überzogen dargestellt werden.

oh und zu den guten bzw. gut bezahlten schauspielern der film hat nur rund 10mio gekostet... da können die gagen nicht so bombastisch sein ;)


Nahtigall

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich persönlich hatte so meine Probleme mit der Dramaturgie, aber sachlich gesehen ist es ein sehr gut gemachter Film. Charaktere sind tief und nachvollziehbar gezeichnet, die Handlung ist schlüssig bis ins detail und Emotionen werden,auch dank der erstklassigen Schauspieler sehr gut transportiert.

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annaberlin

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Bewertung7.5Sehenswert

Gutes Polit-Dokudrama, mit überragenden Darstellern (besonders mal wieder Anthony Hopkins!)

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Muuvy

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Berührend, emotional, getragen von einer hervorragenden Cast und einem cleveren Drehbuch. Und man kriegt ein bisschen Angst um Obama...

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Ansi

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Bobby" ist ein toller und zum Ende hin sehr emotional dramatischer Episodenfilm mit einem überragenden Soundtrack.

Der Film schildert die unterschiedlichsten Geschehnisse zwischen Bediensteten und Gästen im alt ehrwürdigen Ambassador-Hotel am 5 Juli 1968, dem Tag der Vorwahlen zur amerikanischen Präsidentschaft und dem Attentat auf Robert "Bobby" Kennedy.

Besonders beeindruckend ist die fast einmalige Schauspielriege, die unter anderem aus Sir Antony Hopkins ("Das Schweigen der Lämmer"), Harry Belafonte ("Kansas City"), Laurence Fishburn ("Matrix"), William H. Macy (Born to be Wild – Saumäßig unterwegs"), Christian Slater ("He was a Quiet Man"), Elijah Wood ("Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs"), Martin Sheen ("Departed – Unter Feinden"), Demi Moore ("Mr. Brooks – Der Mörder in Dir"), Sharon Stone ("Casino"), Helen Hunt ("Besser geht's nicht"), Shia LaBeouf ("Transformers"), Joshua Jackson ("Eiskalte Engel"), Ashton Kutcher ("Jede Sekunde zählt – The Guardian"), Lindsay Lohan ("Freaky Friday – Ein voll verrückter Freitag") und Regisseur Emilio Estevez ("Der Frühstücksclub") besteht.

Besonders eindrücklich wird der Film kurz vor und nach der Ermordung Bobbys, wenn auf Simon & Garfunkels "Sound of Silence" folgend eine großartige Rede Kennedys zu hören ist, die auch heute noch aktuell wirkt und ihrer Zeit kritisch voraus zu sein scheint.

Einzig negativ fällt beim Film "Bobby - Der letzte Tag von Robert F. Kennedy", wie ihn einzig Das Erste tituliert, auf, dass für historisch und politisch möglicherweise weniger gebildete Zuschauer ein Gesamtzusammenhang nur schwer einzuordnen ist und Kontextinformationen durch eingeschobene TV-Beiträge ebenfalls müßig nachzuvollziehen sind.

Letztlich ist "Bobby" aber ein starker starbesetzter Film, der mit vielen mehr oder minder interessanten Storylines unterhält und die dramatische Ermordung Robert Kennedys mit deren Wirkung auf alle Beteiligten und Zeugen eindrücklich emotional demonstriert.

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Schon gewusst: Die Dreharbeiten zum Film dauerten 35 Tage. Es wurde in den original Räumlichkeiten des Ambassador Hotels, in welchen das Attentat stattfand, gedreht. Wenige Stunden nach Ende der Dreharbeiten wurde das seit Jahren leerstehende Hotel wie geplant abgerissen, da für seinem Standort ein neuer Schulkomplex geplant wurde.
Abgesehen von Bobby und Ethel Kennedy sind alle Figuren im Film absolut fiktiv. Es wurden zwar in Wahrheit ebenfalls 5 Leute verletzt, allerdings werden deren Geschichten nicht im Film gezeigt. Auch die Küchenhilfe José, welcher den Kopf Kennedys auf den weltbekannten Fotos hält, ist in seiner gezeigten Form für den Film erfunden worden.
Regisseur und Schauspieler Emilio Estevez ist der Sohn von Michael Sheen und somit der Bruder von Fernsehstar Charlie Sheen, anders als sein Bruder behielt Emilio seinen Familiennamen und übernahm nicht den berühmten Künstlernamen des Vaters. Emilio Estevez zählte in den 80er Jahren zu den größten Talenten des Brat Packs, musste allerdings als erwachsener Schauspieler einen gehörigen Karriereknick verkraften.

Spaß:
Action:
Spannung:
Gefühl: ***
Anspruch: **
Kreativität:

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seeigel

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Bewertung9.5Herausragend

der film hat genau den wahnsinn von mord und totschlag getroffen.
we are all human beings, loved and needed from other human beings...
sehr genialer film.

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AgentGuhl86

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Bewertung7.5Sehenswert

Mehr Drama als Thriller vereint "Bobby" eine Fülle an bekannten Gesichtern und eine viel zu unbekannte Geschichte - nämlich die des Attentats auf Robert F. Kennedy. Trotz Originalbildern ist der Film weit davon entfernt eine Dokumentation zu sein. Mehr ein Film mit vielen fiktiven Handlungssträngen rund um den Tag des Attentats. So hat der Regisseur die Möglichkeit - die gut genutzt wurde - verschieden Ansichten aus verschiedenen Sichten zu präsentieren.

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dbeutner

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein "Hotel-Kaleidoskop-Drama", ganz sicher aber kein Thriller. Großartig besetzt braucht der Film eine Weile, um eine gewisse Dynamik zu entwickeln - es sind einfach eine Menge Personen, die eingeführt werden müssen.

Gegen Mitte wird es dann teilweise pathetisch-kitschig, aber dafür bin ich ja potentiell empfänglich, wenn es denn "schön" umgesetzt ist - und das ist es meist.

Anthony Hopkins wieder sehr minimalistisch und damit seine Stärke voll ausspielend.

Und: Die charismatische Person des Robert F. Kennedy wird einem durchaus näher gebracht, auch wenn es darum gar nicht in erster Linie geht.

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rtep

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Bobby fängt etwas schleppend und hat sicherlich einige Handlungsstränge die übertrieben wirken und nicht auf Anhieb funktionieren aber doch gelingt es Emilio Estevez das große Gefühl der Hoffnung aller Amerikaner und vor allem der Randgruppen des Amerikanischen Volkes auf bessere Vereinigte Staaten mit Robert Kennedy als US Präsident rüber zu bringen.
Auch die Zusammenführung der Charaktere in das Showdown des Films ist gelungen und die Tragik als die Seifeblase der Hoffnung platzt ist glaubwürdig.
Insgesamt ist dieser Film sehenswert und bringt einem die Sorgen und Hoffnungen der damaligen US Bürger näher.

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AylaView

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Bewertung6.5Ganz gut

Bobby - Der letzte Tag von Robert F. Kennedy - und von ihm sieht man so gut wie nichts. Bis zur 90. Minute erfahren wir allerlei über die verschiedensten Charaktere - mal mehr, mal weniger interessant. Dann der große Knall und ein ziemlich schnelles Ende des Films. Schlecht erzählt ist das alles nicht, aber auch nicht sonderlich spannend. Viele Stars, zäher Streifen.

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Jonni

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Bewertung4.0Uninteressant

Arg pathetischer Streifen, der mit einem Hollywood-Star-Battalion vergessen machen will, dass er für die meisten Figuren keine echten Geschichten parat hält. Kann nur Menschen mit schwerem Kater am Sonntagnachmittag zu Tränen rühren.

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