Böseckendorf - Die Nacht in der ein Dorf verschwand

Böseckendorf - Die Nacht in der ein Dorf verschwand (2009),
Drama, Historienfilm

- Kritiker
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6.4 Community
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3 Kommentare
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von Oliver Dommenget, mit Anna Loos und Thure Riefenstein

Zwei Monate nach dem Bau der Mauer soll auch im Niemandsland der Grenze die Trennung forciert werden. Die kleine Gemeinde Böseckendorf in Thüringen liegt nah an der Grenze und wehrt sich gegen das DDR-Regime. Direkt nach dem 12.Jahrestag der Republik will die Bevölkerung umsiedeln. Aber in den Reihen der Flüchtlinge befindet sich ein Stasispitzel…

Handlung

Deutschland im Oktober 1961 – ein gespaltenes Land im Zentrum des Kalten Krieges. Im Westen die Wirtschaftswunder-BRD, im Osten der Arbeiter- und Bauernstaat DDR. Und mittendrin auf der Ostseite, im thüringischen Grenzgebiet, ein kleiner, auf drei Seiten von
Stacheldraht und Niemandsland umrahmter Ort voller widerspenstiger Zeitgenossen: Böseckendorf.

Zwei Monate nach dem Bau der Mauer in Berlin soll nun auch hier die Befestigung der Staatsgrenze forciert werden, doch die Bewohner der kleinen Gemeinde können sich nur sehr schwer mit den damit einhergehenden Veränderungen anfreunden. Seit Generationen haben sie hier ihr Land bestellt, und so soll es auch bleiben.

Bürgermeister Manni Lantz (Thure Riefenstein), ein überzeugter Kommunist, versucht beharrlich, die Einwohner von den Vorzügen einer landwirtschaftlichen Genossenschaft, kurz „LPG“ genannt, zu überzeugen. Leider ohne Erfolg, zum Leidwesen der SED-Funktionäre
Robert Grewe (Johannes Brandrup), Jutta Marx (Rebecca Immanuel) und Genosse Wöhler (Axel Wedekind) aus der Kreiszentrale in Erfurt.

Überhaupt tanzt dieses Dorf ständig aus der Reihe. Die FDJ-Hemden werden lieber den Vogelscheuchen auf den Feldern übergestülpt,
anstatt sie selbst mit Stolz zu tragen. Und auch die fähnchenschwingende Teilnahme an den jährlichen Feierlichkeiten zum Republikgeburtstag am 7. Oktober in der Kreisstadt haben die meisten Dorfbewohner bislang boykottiert. All das soll sich nun ändern, rechtzeitig zum zwölften Jahrestag der Republik. Die ehrgeizige Genossin Marx verspricht, der Widerborstigkeit der…



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Kommentare (3) — Film: Böseckendorf - Die Nacht in der ein Dorf verschwand

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stalker

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Bewertung5.5Geht so

Zeiten sind das, in welchen der stalker solche Filme schaut und grummeln will, aber nicht kann, weil korrigiertes, aber noch nicht bewältigtes Feindbild und so und hätte der stalker keine solch positive Diktaturerfahrung und weniger negative Demokratieerfahrung, er hätte hätte antiddrtsch jejubelt und seine Deutschlandfahne mit aufgestickten Sat1-Ball aus dem Fenster gehangen, weil ein Fernsehfilm von solcher Qualität, das ist selten und da drückt der stalker mal das rechte Auge zu.

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Scipio

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Bewertung7.5Sehenswert

"Die Nacht in der ein Dorf verschwand, dass Filme über die deutsche Teilung auch schmalz- und schmerzfrei, und trotzdem spannend sein können."

....mehr fällt auch mir nicht ein. Und natürlich Anna Loos als Lehrerin, sehenswert im Wortsinn!

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contessa

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Bewertung5.0Geht so

Ein wenig langatmig...aber sehenswert

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