Heimatlosigkeit, Impotenz des erhofften Retters, die Zurückweisung der Mutter. Während all diese tragischen Aspekte des Lebens in zurückhaltendem, fast nüchternem und gerade deshalb so ernsthaftem Ton angesprochen werden, wird ihr Raubzug, der in einem schockierenden Chaos aus Blut und Verzweiflung endet, fast in satirischen Ton mit karikierender Banjo-Musik begleitet. Es ist nur ein Spiel für Bonnie und Clyde, wenn sie auf einem in Abendrot getauchtem Kornfeld der Polizei entfliehen, denn bevor Beruf und Privatleben gänzlich verschmelzen, gibt ihnen der Raubzug durch die Banken des Landes Gelegenheit, ihrem privaten Drama zu entkommen. Das Lachen im Fluchtwagen, wenn sie über die Felder fliehen wird zur zweifelhaften, zeitweiligen Erlösung und der Zuschauer kann gar nicht fassen, was er da sieht.
Wer “Bonnie und Clyde” noch nicht kennt, der sollte dies filmische Bildungslücke schnellsten schließen. Der Film ist ein echter Klassiker und besteht gegen so manchen Actionfilm der Neuzeit mit Bravour. Toll inszeniert und herausragend gespielt, sollte jeder diesen Film mindestens einmal gesehen haben.
[...] Sie avancierten innerhalb kürzester Zeit zu Volkshelden während der Weltwirtschaftskrise in den USA. In einem Land, in dem Chaos und Hoffnungslosigkeit vorherrschten, in einer Periode, die gemeinhin als "Ära der Volksfeinde" bezeichnet wurde. Stets durch den Südwesten reisend, spezialisierten sie sich hauptsächlich auf Banküberfälle, doch wenn man des Mordens nicht drumherum kam, mordeten sie eben auch. Das Resümee ihrer Verbrechen von 1931-35 ist beachtlich: Schätzungsweise dreizehn Morde und unzähige Raubüberfälle, noch dazu ungezählte Überfälle auf kleinere Läden gehen auf ihr Konto. Großes Aufsehen erlangten ihre Verbrechen in den Medien, so sehr, dass sie sich schon bald "Fans" ausgesetzt sahen, die ihnen angesichts ihres Mutes und ihrer Verwegenheit nacheifern und sich ihrer Bande anschließen wollten. Die Rede ist natürlich vom berühmt-berüchtigen Gangster- und Liebespaar Bonnie Elisabeth Parker und Clyde Chestnut Barrow, besser bekannt unter dem heutigen legendären Namen Bonnie und Clyde, die förmlich als Helden ihrer sozialen Schicht gefeiert wurden. [...]
Die filmhistorische Bedeutung ist mir bewusst, sicherlich hat die melancholische Gangster-Romantik damals einen Nerv getroffen. Die Dramaturgie ist holperig, insbesondere der Beginn, wenn sich Beatty und Dunaway zum ersten Mal begegnen, wirkt ungeschickt und überhastet, andererseits wohnt dem stilisierten Auftakt wiederum ein gewisser märchenhafter Charme inne: schließlich will man keine dröge Biographie abfilmen, sondern Geschichte über zwei Legenden schreiben, welche das Schicksal zusammengeführt hat. And yet ...
Trotz superber Cinematographie hat mich BONNIE AND CLYDE weitgehend kalt gelassen: zu unnahbar die Charaktere, zu fragmentarisch die Stationen ihrer Reise. Das Ende kennt man, gesehen habe ich es gerade zum ersten Mal, und auch hier bin ich Opfer überhöhter Erwartungen geworden; mehr Pathos, anyone? Für Faye Dunaway indes hätte auch ich ein paar Kugeln eingesteckt; die war zum Verrecken toll - die dt. Synchro weniger ... die ist 'ne Vergewaltigung. Konnte die Anwesenden aber zum Glück überreden, auf O-Ton (mit Untertiteln) umzuschalten.
Ach ja, eines muß ich noch loswerden (sonst kann ich nicht schlafen): Für das non-stop hysterisch kreischende Nervenbündel hat Estelle Parsons jetzt nicht wirklich den Oscar bekommen, oder?
Der Film ist natürlich unterdessen genauso zur Legende geworden wie Bonnie und Clyde selber. Den Überfilm habe ich in diesem Werk nicht gesehen, jedoch sehr wohl ein ziemlich blutiger und unverblümter Film über eine wahre Begebenheit. Die Machart ist in Ordnung und auch die Effekte gehen klar. Warum eine Leiche nach 20 Schüssen in den Körper noch weiter zuckt ist mir ein Rätsel, war aber zur Produktionszeit des Filmes irgendwie so.
„Eines Tages werden sie zusammen untergehen,
Man wird sie begraben Seit’ an Seit’;
Einige wären erfüllt mit Traurigkeit -
das Gesetz aber fühlte sich erleichtert und befreit -
jedoch ist es der Tod für Bonnie und Clyde.“
Rasanter Gangster-Roadmovie der Kultstatus genießt, mich aber leider nicht gänzlich Überzeugen kann.
Das grösste Problem, das ich mit dem Film hatte, war das ich mich nie wirklich irgendeiner Person Verbunden oder Nahe gefühlt habe, alles ging so schnell und ließ mich rätselnd und auf eine Eklärung wartend zurück. Schon allein der Einstieg in die Geschichte ging mir viel zu hastig von statten, innerhalb 2 Minuten ist Bonnie, die Clyde noch eben bestehlen wollte, einverstanden mit ihm Banken zu überfallen und durchzubrennen. Das ging mir definitiv zu schnell...ich bin alt, ich brauch da etwas Zeit ;)
Auch ihre Bank-Robbery-Tour durch Amerika mit einigen Untertauch-Stops wurde mir viel zu Fragmenthaft dargestellt. Aufgrund dieser sprunghaften Umsetzung kam nie das Gefühl auf, dazu zu gehören, fühlte mich nie als Mittäter, sonder immer nur als weit Aussensstehender.
Anonsten hat man aber Spass an ihren überdrehten Überfällen und ihren, oberflächlich gesehen, Harikiri-Aktionen. Denn schon schnell scheint diese Spass-Ebene, dieses Outlaw-Getue nicht mehr echt zu sein und unbewusst wollen sie wohl, dass die ganze Farce schnell endet. Ihre Sehnsüchte, Gefühle und Ziele im Leben sind teilweise völlig konträr zu dem was sie machen, womit eine grosse Kluft zwischen ihrem emotionellem Dasein und ihren reelen Taten entsteht...sie aber immer wieder versuchen, das eine mit dem anderen zu überspielen. Aber auch hier hätte man mehr in Tiefe gehen können, es bleibt, bis zum Besuch bei der Mutter, alles nur Andeutung, denn Regisseur Penn ist mehr damit beschäftigt, möglichst viel Action zu zeigen.
Guter, schön bebildeter Film, der ein riesiges Potential hat, mir aber fehlt einfach etwas der psychologische Tiefgang dabei. Auch Warren Beatty als Clyde konnte mich nicht vollends überzeugen.
Und wenn ich mir auch der historischen Bedeutung des Films bewusst bin, kann ich ihn lediglich als Gut befinden, ich vermisste die letzte Konsequenz in die eine oder andere Richtung, sprich: entweder etwas mehr psychologischen Gehalt oder eben dann doch einen puren Action-Film.
Aber so ist mir "The Wild Bunch", der sich ähnlich auf die Film-Geschichte auswirkte, doch um einiges lieber.
„Bonnie und Clyde“ gehört zu den Filmen, die das New Hollywood einläuteten. Meine Faszination für die Filme, die aus dieser Ära stammen, nahm die letzten Jahre immer mehr zu. Als Filmemacher noch wirklich Filme machen wollten, weil sie das Medium liebten war zu dieser Zeit fast jedem Projekt anzumerken.
So auch bei „Bonnie und Clyde“. Die Gangsterballade überzeugt durch ihre herausragenden Darstellern Warren Beatty und Faye Dunaway , die ihre Rollen wahrlich leben. Kamera, Schnitt und Musik fließen in sich zusammen und präsentieren dem Zuschauer großartige Bilder. In Sachen Gewaltdarstellung lehnt sich der Streifen für die damalige Zeit ziemlich aus dem Fenster, was wohl damals auch erst mal für schlechte Kritiken sorgte, bevor der Film wenig später zum absoluten, wegweisenden New Hollywood Klassiker wurde.
So reiht sich „Bonnie und Clyde“ ohne Mühe zwischen Filme wie „Die Reifeprüfung“ oder „Easy Rider“ ein, die ebenfalls ihren Beitrag zum New Hollywood hervorbrachten.
Ich schließe mich den vielen herausragenden Bewertungen an. Filme es der Sicht der Verbrecher sind schon immer reizvoll gewesen und werden es vermutlich immer sein (by the way: die Oscars für die besten Nebenrollen gehen oft an die Bösen). Das schauspielerische Potential der Darsteller bringt die Geschichte von Anfang an dem Zuschauer nahe, der sofort - ob sie nun böse sind oder nicht - viel Sympathie für das Gangsterpärchen spürt. Die Darsteller füllen ihre Figuren - die pathologischen Verbrecher - mit viel Menschlichkeit und Humor und wissen die Nuancen ihrer labilen Persönlichkeiten gut zur Geltung zu bringen. Richtig - und damit mein ich richtig richtig - Gänsehaut hatte ich nur einmal. In der letzten Szene - die ich mir golden gerahmt in meiner Hall of Fame der besten und bewegendsten Filmszenen einrahme!
Tja ich steh natürlich besonders auf böse Mädchen und deshalb war mir die gefährliche Bonnie Parker sofort sympathisch. Und das Faye Dunaway eine der erotischsten Frauen der Kinogeschichte ist, macht die Darstellung von Bonnie natürlich noch attraktiver.
Es gab grade zu dieser Zeit viel zu wenig Badgirls auf der Leinwand zu sehen und so machte dieser Film mit ihr einen großen Vortschritt, garde weil der Film, für seine Zeit, in sehr brutalen Bildern zeigt wie tödlich der polizeiliche Kontakt mit den Beiden war.
Warren Beatty spielt auch herrausragend, aber für meinen Geschmack hätte mir Jack Nicholson besser in der Rolle des Clyde Barrow gefallen.
Gene Hackman und Estelle Parsons wurde in diesem Streifen leistungsmäßig etwas überschätzt, aber auf die Berechtigung der Oscarvergabe ist ja sowieso kein Verlass.
Generell fand ich, dass das Roadmovie viele moderne Einflüsse hatte, welche seiner Zeit ein wenig voraus waren. Aber es gab auch kleiner Spannungsdurchhänger, die aber in alten Filmen des öfteren vorkommen.
Man erfährt auch viel über die Zwischenmenschlichen Beziehungen zwischen Bonnie und Clyde. Außerdem wird gezeigt warum sie überhaupt zu denen wurden, die sie am Ende waren.
Tja und so Filme wie "Natural Born Killers" sind unnötig, wenn man zu dieser Gangsterpaar-Thematik nen Film dehen will, weil dieses Meisterwerk einfach keine Kopie oder Neuerung nötig hat.
Das Ende ist wirklich passend, den ein schlecht dargestelltes Ende kann den ganzen Film zum Teufel jagen.
"...Junge mach was du willst, aber wehe du schlachtest die Kuh!"
Ein Umbruch im Genre, ein Klassiker, ein brutales Meisterwerk von Arthur Penn. Heute hat er zwar wegen unserer Sehgewohnheiten einiges eingebüßt, ist aber noch immer faszinierend.
eine wunderhübsche faye dunaway und ein sehr charmanter warren beatty.
ein turning-point in der geschichte des amerikanischen films...absolut zu recht ein klassiker!
Nach über vierzig Jahren in einem Stil spannend als ob er grad gemacht wurde. Allerdings hat er wohl vor vierzig Jahren wegen der blutigen Schießereien ganz schön Staub aufgewirbelt. Sowas ist heute im Film Normalität geworden. Eine tolle Kamera und ein dynamischer Schnitt bringen neben den Hauptdarstellern den "american way of life" gut rüber.
Welch ein phantastischer Kultfilm. Alles drin was spannende Unterhaltung garantiert. Dunaway mag zwar im Leben ein Zicke sein, aber als Schauspielerin Klasse. Warren Beatty auch Klasse, aber nicht so stark wie Faye
Was für ein Spaß, da bekommt man glatt Lust mitzumachen;)Faszinierend gespielt von Warren Beatty und Faye Dunaway, glaubhaft und echt rübergebracht. Auch Bankraubende Mörder sind eben nur Menschen.
Fazit: Ein Film den man sich immer wieder anschauen kann ohne das er langweilig wird. Darf bei einem DVD-Abend auf keinen Fall fehlen, gepaart mit dem Paten die erfekte Mischung.
Bonnie und Clyde - Kritik
US 1967 Laufzeit 111 Minuten, FSK 16, Drama, Road Movie, Kriminalfilm, Kinostart 30.06.2005
Kritiken (3) — Film: Bonnie und Clyde
Stephan Eicke: www.film-rezensionen.de
Kommentar löschenHeimatlosigkeit, Impotenz des erhofften Retters, die Zurückweisung der Mutter. Während all diese tragischen Aspekte des Lebens in zurückhaltendem, fast nüchternem und gerade deshalb so ernsthaftem Ton angesprochen werden, wird ihr Raubzug, der in einem schockierenden Chaos aus Blut und Verzweiflung endet, fast in satirischen Ton mit karikierender Banjo-Musik begleitet. Es ist nur ein Spiel für Bonnie und Clyde, wenn sie auf einem in Abendrot getauchtem Kornfeld der Polizei entfliehen, denn bevor Beruf und Privatleben gänzlich verschmelzen, gibt ihnen der Raubzug durch die Banken des Landes Gelegenheit, ihrem privaten Drama zu entkommen. Das Lachen im Fluchtwagen, wenn sie über die Felder fliehen wird zur zweifelhaften, zeitweiligen Erlösung und der Zuschauer kann gar nicht fassen, was er da sieht.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschenWer “Bonnie und Clyde” noch nicht kennt, der sollte dies filmische Bildungslücke schnellsten schließen. Der Film ist ein echter Klassiker und besteht gegen so manchen Actionfilm der Neuzeit mit Bravour. Toll inszeniert und herausragend gespielt, sollte jeder diesen Film mindestens einmal gesehen haben.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
der cineast 2010/08/02 13:23:25
Antwort löschenDer Film hat so viele Längen und Löcher das es schon nicht mehr schön ist. Die Action war damals der Reiser, aber aus heutuger Sicht ist das Standart.
Alle 3 Antworten zeigen
Binturong 2011/02/20 20:22:15
Antwort löschenStimme dem Cineasten zu.
der cineast 2011/02/20 22:54:59
Antwort löschenDanke sehr :)
Timo K.: Blockbuster Entertainment
Kommentar löschen[...] Sie avancierten innerhalb kürzester Zeit zu Volkshelden während der Weltwirtschaftskrise in den USA. In einem Land, in dem Chaos und Hoffnungslosigkeit vorherrschten, in einer Periode, die gemeinhin als "Ära der Volksfeinde" bezeichnet wurde. Stets durch den Südwesten reisend, spezialisierten sie sich hauptsächlich auf Banküberfälle, doch wenn man des Mordens nicht drumherum kam, mordeten sie eben auch. Das Resümee ihrer Verbrechen von 1931-35 ist beachtlich: Schätzungsweise dreizehn Morde und unzähige Raubüberfälle, noch dazu ungezählte Überfälle auf kleinere Läden gehen auf ihr Konto. Großes Aufsehen erlangten ihre Verbrechen in den Medien, so sehr, dass sie sich schon bald "Fans" ausgesetzt sahen, die ihnen angesichts ihres Mutes und ihrer Verwegenheit nacheifern und sich ihrer Bande anschließen wollten. Die Rede ist natürlich vom berühmt-berüchtigen Gangster- und Liebespaar Bonnie Elisabeth Parker und Clyde Chestnut Barrow, besser bekannt unter dem heutigen legendären Namen Bonnie und Clyde, die förmlich als Helden ihrer sozialen Schicht gefeiert wurden. [...]
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (21) — Film: Bonnie und Clyde
Kommentar schreibendiceman 2012/01/23 21:19:53
Kommentar löschenDie filmhistorische Bedeutung ist mir bewusst, sicherlich hat die melancholische Gangster-Romantik damals einen Nerv getroffen. Die Dramaturgie ist holperig, insbesondere der Beginn, wenn sich Beatty und Dunaway zum ersten Mal begegnen, wirkt ungeschickt und überhastet, andererseits wohnt dem stilisierten Auftakt wiederum ein gewisser märchenhafter Charme inne: schließlich will man keine dröge Biographie abfilmen, sondern Geschichte über zwei Legenden schreiben, welche das Schicksal zusammengeführt hat. And yet ...
Trotz superber Cinematographie hat mich BONNIE AND CLYDE weitgehend kalt gelassen: zu unnahbar die Charaktere, zu fragmentarisch die Stationen ihrer Reise. Das Ende kennt man, gesehen habe ich es gerade zum ersten Mal, und auch hier bin ich Opfer überhöhter Erwartungen geworden; mehr Pathos, anyone? Für Faye Dunaway indes hätte auch ich ein paar Kugeln eingesteckt; die war zum Verrecken toll - die dt. Synchro weniger ... die ist 'ne Vergewaltigung. Konnte die Anwesenden aber zum Glück überreden, auf O-Ton (mit Untertiteln) umzuschalten.
Ach ja, eines muß ich noch loswerden (sonst kann ich nicht schlafen): Für das non-stop hysterisch kreischende Nervenbündel hat Estelle Parsons jetzt nicht wirklich den Oscar bekommen, oder?
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
der cineast 2012/02/07 14:41:49
Antwort löschenSchlecht.
based_god 2011/12/17 18:07:48
Kommentar löschenGuter Film über ein legendäres Pärchen.
Der Film ist natürlich unterdessen genauso zur Legende geworden wie Bonnie und Clyde selber. Den Überfilm habe ich in diesem Werk nicht gesehen, jedoch sehr wohl ein ziemlich blutiger und unverblümter Film über eine wahre Begebenheit. Die Machart ist in Ordnung und auch die Effekte gehen klar. Warum eine Leiche nach 20 Schüssen in den Körper noch weiter zuckt ist mir ein Rätsel, war aber zur Produktionszeit des Filmes irgendwie so.
Sehenswert...
4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Nico Gecko 2011/08/28 12:10:19
Kommentar löschen„Eines Tages werden sie zusammen untergehen,
Man wird sie begraben Seit’ an Seit’;
Einige wären erfüllt mit Traurigkeit -
das Gesetz aber fühlte sich erleichtert und befreit -
jedoch ist es der Tod für Bonnie und Clyde.“
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G.a.G Spencer 2011/08/01 10:06:28
Kommentar löschenGroßartiger Filmklassiker! Tolle Darsteller, witzige Dialoge, fantastische Story - Rundum gelungender Film!
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
alanger 2011/06/06 12:27:56
Kommentar löschenDER film der das "new american cinema" angeschupst hat.
und hier gabs (noch vor peckinpahs wild bunch) den prototyp des 'todesballetts'.
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ElMagico 2011/06/06 12:45:36
Antwort löschen... und ich mag den "Wild Bunch" doch mehr ;)
alanger 2011/06/06 12:52:41
Antwort löschenser ist auch genial, keine frage.
ElMagico 2011/06/06 12:11:39
Kommentar löschenRasanter Gangster-Roadmovie der Kultstatus genießt, mich aber leider nicht gänzlich Überzeugen kann.
Das grösste Problem, das ich mit dem Film hatte, war das ich mich nie wirklich irgendeiner Person Verbunden oder Nahe gefühlt habe, alles ging so schnell und ließ mich rätselnd und auf eine Eklärung wartend zurück. Schon allein der Einstieg in die Geschichte ging mir viel zu hastig von statten, innerhalb 2 Minuten ist Bonnie, die Clyde noch eben bestehlen wollte, einverstanden mit ihm Banken zu überfallen und durchzubrennen. Das ging mir definitiv zu schnell...ich bin alt, ich brauch da etwas Zeit ;)
Auch ihre Bank-Robbery-Tour durch Amerika mit einigen Untertauch-Stops wurde mir viel zu Fragmenthaft dargestellt. Aufgrund dieser sprunghaften Umsetzung kam nie das Gefühl auf, dazu zu gehören, fühlte mich nie als Mittäter, sonder immer nur als weit Aussensstehender.
Anonsten hat man aber Spass an ihren überdrehten Überfällen und ihren, oberflächlich gesehen, Harikiri-Aktionen. Denn schon schnell scheint diese Spass-Ebene, dieses Outlaw-Getue nicht mehr echt zu sein und unbewusst wollen sie wohl, dass die ganze Farce schnell endet. Ihre Sehnsüchte, Gefühle und Ziele im Leben sind teilweise völlig konträr zu dem was sie machen, womit eine grosse Kluft zwischen ihrem emotionellem Dasein und ihren reelen Taten entsteht...sie aber immer wieder versuchen, das eine mit dem anderen zu überspielen. Aber auch hier hätte man mehr in Tiefe gehen können, es bleibt, bis zum Besuch bei der Mutter, alles nur Andeutung, denn Regisseur Penn ist mehr damit beschäftigt, möglichst viel Action zu zeigen.
Guter, schön bebildeter Film, der ein riesiges Potential hat, mir aber fehlt einfach etwas der psychologische Tiefgang dabei. Auch Warren Beatty als Clyde konnte mich nicht vollends überzeugen.
Und wenn ich mir auch der historischen Bedeutung des Films bewusst bin, kann ich ihn lediglich als Gut befinden, ich vermisste die letzte Konsequenz in die eine oder andere Richtung, sprich: entweder etwas mehr psychologischen Gehalt oder eben dann doch einen puren Action-Film.
Aber so ist mir "The Wild Bunch", der sich ähnlich auf die Film-Geschichte auswirkte, doch um einiges lieber.
11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Spielberg_Fan 2011/03/21 18:03:34
Kommentar löschen„Bonnie und Clyde“ gehört zu den Filmen, die das New Hollywood einläuteten. Meine Faszination für die Filme, die aus dieser Ära stammen, nahm die letzten Jahre immer mehr zu. Als Filmemacher noch wirklich Filme machen wollten, weil sie das Medium liebten war zu dieser Zeit fast jedem Projekt anzumerken.
So auch bei „Bonnie und Clyde“. Die Gangsterballade überzeugt durch ihre herausragenden Darstellern Warren Beatty und Faye Dunaway , die ihre Rollen wahrlich leben. Kamera, Schnitt und Musik fließen in sich zusammen und präsentieren dem Zuschauer großartige Bilder. In Sachen Gewaltdarstellung lehnt sich der Streifen für die damalige Zeit ziemlich aus dem Fenster, was wohl damals auch erst mal für schlechte Kritiken sorgte, bevor der Film wenig später zum absoluten, wegweisenden New Hollywood Klassiker wurde.
So reiht sich „Bonnie und Clyde“ ohne Mühe zwischen Filme wie „Die Reifeprüfung“ oder „Easy Rider“ ein, die ebenfalls ihren Beitrag zum New Hollywood hervorbrachten.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
AgentGuhl86 2011/02/11 17:55:16
Kommentar löschenIch schließe mich den vielen herausragenden Bewertungen an. Filme es der Sicht der Verbrecher sind schon immer reizvoll gewesen und werden es vermutlich immer sein (by the way: die Oscars für die besten Nebenrollen gehen oft an die Bösen). Das schauspielerische Potential der Darsteller bringt die Geschichte von Anfang an dem Zuschauer nahe, der sofort - ob sie nun böse sind oder nicht - viel Sympathie für das Gangsterpärchen spürt. Die Darsteller füllen ihre Figuren - die pathologischen Verbrecher - mit viel Menschlichkeit und Humor und wissen die Nuancen ihrer labilen Persönlichkeiten gut zur Geltung zu bringen. Richtig - und damit mein ich richtig richtig - Gänsehaut hatte ich nur einmal. In der letzten Szene - die ich mir golden gerahmt in meiner Hall of Fame der besten und bewegendsten Filmszenen einrahme!
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Filmkenner77 2010/08/20 14:46:59
Kommentar löschenEin etwas angestaubter Klassiker, den man sich von Zeit zu Zeit gerne mal wieder ansieht.
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Rezerwat 2009/12/21 19:16:05
Kommentar löschenGENIAL !!!
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willy50 2009/11/24 14:53:59
Kommentar löschenImmer noch ansehbar. Immer noch ein MUSS-Film.
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Heiderditte 2009/10/22 10:23:35
Kommentar löschenWir sind Bonnie und Clyde und wir raubn Banken aus.
Einer der besten Filme der Welt!
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JimiHendrix 2009/07/29 17:34:28
Kommentar löschenFaye Dunaway was für eine Frau!
Tja ich steh natürlich besonders auf böse Mädchen und deshalb war mir die gefährliche Bonnie Parker sofort sympathisch. Und das Faye Dunaway eine der erotischsten Frauen der Kinogeschichte ist, macht die Darstellung von Bonnie natürlich noch attraktiver.
Es gab grade zu dieser Zeit viel zu wenig Badgirls auf der Leinwand zu sehen und so machte dieser Film mit ihr einen großen Vortschritt, garde weil der Film, für seine Zeit, in sehr brutalen Bildern zeigt wie tödlich der polizeiliche Kontakt mit den Beiden war.
Warren Beatty spielt auch herrausragend, aber für meinen Geschmack hätte mir Jack Nicholson besser in der Rolle des Clyde Barrow gefallen.
Gene Hackman und Estelle Parsons wurde in diesem Streifen leistungsmäßig etwas überschätzt, aber auf die Berechtigung der Oscarvergabe ist ja sowieso kein Verlass.
Generell fand ich, dass das Roadmovie viele moderne Einflüsse hatte, welche seiner Zeit ein wenig voraus waren. Aber es gab auch kleiner Spannungsdurchhänger, die aber in alten Filmen des öfteren vorkommen.
Man erfährt auch viel über die Zwischenmenschlichen Beziehungen zwischen Bonnie und Clyde. Außerdem wird gezeigt warum sie überhaupt zu denen wurden, die sie am Ende waren.
Tja und so Filme wie "Natural Born Killers" sind unnötig, wenn man zu dieser Gangsterpaar-Thematik nen Film dehen will, weil dieses Meisterwerk einfach keine Kopie oder Neuerung nötig hat.
Das Ende ist wirklich passend, den ein schlecht dargestelltes Ende kann den ganzen Film zum Teufel jagen.
"...Junge mach was du willst, aber wehe du schlachtest die Kuh!"
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Blonder 2009/01/17 15:37:40
Kommentar löschenEin herausragender Warren Beatty und einer sehr guten Kameraführung machen diesen Film zu einem kleinen Juwel
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maslobojew 2008/12/18 00:45:07
Kommentar löschenWeniger Thriller, mehr so eine Art Roadmovie-Actionkömodie.
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annaberlin 2008/10/30 17:57:49
Kommentar löschenEin Umbruch im Genre, ein Klassiker, ein brutales Meisterwerk von Arthur Penn. Heute hat er zwar wegen unserer Sehgewohnheiten einiges eingebüßt, ist aber noch immer faszinierend.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
freakfried 2008/08/06 18:25:13
Kommentar löscheneine wunderhübsche faye dunaway und ein sehr charmanter warren beatty.
ein turning-point in der geschichte des amerikanischen films...absolut zu recht ein klassiker!
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
alter.native 2008/04/25 15:54:21
Kommentar löschenNach über vierzig Jahren in einem Stil spannend als ob er grad gemacht wurde. Allerdings hat er wohl vor vierzig Jahren wegen der blutigen Schießereien ganz schön Staub aufgewirbelt. Sowas ist heute im Film Normalität geworden. Eine tolle Kamera und ein dynamischer Schnitt bringen neben den Hauptdarstellern den "american way of life" gut rüber.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Eusebius42 2008/04/03 18:45:14
Kommentar löschenWelch ein phantastischer Kultfilm. Alles drin was spannende Unterhaltung garantiert. Dunaway mag zwar im Leben ein Zicke sein, aber als Schauspielerin Klasse. Warren Beatty auch Klasse, aber nicht so stark wie Faye
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
namow 2008/04/03 13:18:35
Kommentar löschenWas für ein Spaß, da bekommt man glatt Lust mitzumachen;)Faszinierend gespielt von Warren Beatty und Faye Dunaway, glaubhaft und echt rübergebracht. Auch Bankraubende Mörder sind eben nur Menschen.
Fazit: Ein Film den man sich immer wieder anschauen kann ohne das er langweilig wird. Darf bei einem DVD-Abend auf keinen Fall fehlen, gepaart mit dem Paten die erfekte Mischung.
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