Bordertown

Bordertown (2006), US
Laufzeit 112 Minuten, FSK 12, Thriller, Drama, Kinostart 22.02.2007

admin edit edit group memberships sweep cache
4.0 Kritiker
4 Bewertungen
Skala 0 bis 10
4.7 Community
202 Bewertungen
16 Kommentare
Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
noch nicht bewertet

von Gregory Nava, mit Maya Zapata und Irineo Alvarez

Lauren Adrien, eine ambitionierte Reporterin aus Chicago, träumt von der großen Karriere und der Geschichte ihres Lebens. Ihr Boss (Martin Sheen) schickt sie nach Juárez, Mexiko. Dort soll sie einer Mordserie nachgehen, der bereits Hunderte junger Arbeiterinnen aus den Maquiladoras, den Grenzfabriken, die für den US-Markt Elektrogeräte produzieren, zum Opfer gefallen sind. Sie kann nicht ahnen, welche grausamen Zustände sie in Juárez erwarten. Vor Ort bittet sie ihren Ex-Kollegen Alfonso Diaz, der die örtliche Zeitung leitet, um Hilfe. Sie stoßen auf die junge Fabrikarbeiterin Eva, die als einzige einen solchen Überfall überlebt hat, und nehmen sich ihrer an. Es dauert nicht lange, da wird Lauren in einen düsteren Strudel aus Mord, Lügen, Intrigen und Korruption gerissen, dessen Ausläufer bis in höchste Regierungskreise der USA reichen. Weil Lauren versucht, Eva zu helfen ihre Peiniger zu überführen und sie vor diesen zu schützen, muss sie plötzlich um ihr eigenes Leben kämpfen. (omdb)

  • 37795279001_1045440322001_16406-thumb-square
  • 37795279001_1043096330001_16406-thumb-square
  • Bordertown - Bild 16407
  • Bordertown - Bild 16408
  • Bordertown - Bild 16409

Mehr Bilder (6) und Videos (3) zu Bordertown


Cast & Crew


Kritiken (3) — Film: Bordertown

Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

Regisseur Gregory Nava verpackt ein ernstes Anliegen in einen konventionellen Thriller, dessen Optik von trostlosen Bilder aus den Slums und Rotlichtvierteln Mexikos bestimmt ist. [...] Bemerkenswert ist die für einen US-Mainstream-Film überraschend unverbrämte Sozialkritik, und zwar nicht nur an den Zuständen in Mexiko, sondern an deren Ursprüngen, die in der US-Gesellschaft gesehen werden.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten

Der Redaktör: kino-zeit.de Der Redaktör: kino-zeit.de

Kommentar löschen
4.0Uninteressant

Ein brisantes Thema, dass sich Gregory Nava für seinen Thriller ausgesucht hat. Umso bedauerlicher ist es, dass der Film vor Klischees, logischen Löchern und banalen Dialogen nur so strotzt. Nur selten hat man das Gefühl, dass es hier ein Regisseur ernst meint mit seinem Thema, zu sehr orientiert sich der Film an den gängigen Plotmustern und Figurenkonstellationen, von einer peinlichen Liebesgeschichte mal ganz abgesehen.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten

Kommentar löschen
2.0Ärgerlich

Die Geschichte hat das Niveau einer mittelmäßigen TV-Krimiserie, die Figuren sind eindimensional, die Dialoge banal.

Kritik im Original 19 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten


Kommentare (13) — Film: Bordertown

Kommentar schreiben
Sortierung

Halver Hahn

Kommentar löschen
Bewertung1.0Ärgerlich

Ein brisantes Tatsachenthema. Der Spagat zwischen Politthrillermotiven und recht klassischen "Slasher"-Szenen gelingt eigentlich gar nicht mal so schlecht.

ABER...
...dann ist da noch J.Lo in der Hauptrolle die einfach beim besten Willen keine Schauspielerin ist. So tut sich die Kamera dann auch keinen Gefallen damit, so oft auf ihrem Gesicht zu verharren. Da regt sich nämlich einfach nichts. Keine Mimik. Was weit weniger auffallen würde, wenn Figurenzeichnung und Dialoge nicht so himmelschreiend banal wären. Auch kommt am Ende so ein bisschen das Gefühl auf, einen Film über J.Los starke Latina-Heldin (aka J.Lo herself?) gesehen zu haben und keinen Film über die Opfer des Freihandelsabkommens. Diese frevelhafte Selbstdarstellung am völlig falschen Ort, gepaart mit den vielen, vielen formellen Unzulänglichkeiten macht "Bordertown" leider zumindest schlecht. Manche würden jedoch "ekelhaft" schreiben, was ich persönlich für die zutreffender Beschreibung halte.

Ganz, ganz schlimm.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

ewigkeit

Kommentar löschen
Bewertung3.0Schwach

Die 3.0 Punkte gibts grad noch so für die Vorstellung der Hintergrundgeschichte. Verfilmungen mit ähnlich brisanten Themen wurden aber schon entschieden besser umgesetzt - dem Film an sich ist sonst nicht sonderlich viel positives abzugewinnen.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

lieber_tee

Kommentar löschen
Bewertung4.0Uninteressant

In der Grenzstadt Juares (Mexiko) werden seit Jahrzehnten Hunderte von jungen Frauen ermordet und vergewaltigt ohne das die Polizei und Politik dagegen einschreitet. Durch ein Starvehikel (J. Lopez) soll das Mainstream - Publikum darauf aufmerksam gemacht werden. Der Film ist in seiner politischen Aussage überraschend deutlich, schießt aber an sein Ziel vorbei, da er zu reißerisch, platt, unlogisch und banal ist.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Zitrone

Kommentar löschen
Bewertung3.0Schwach

In Bordertown spielt Jennifer Lopez die Reporterin Lauren Adrian die von ihrem Chef beauftagt wird über die unzähligen Vergewaltigungen und Morde an Frauen in Juarez eine Story zu schreiben. Dafür fliegt sie in die Grenzstadt nach Nordmexiko, wo sie Kontakt zu ihrem alten Freund Alfonso Diaz sucht, der dort eine Zeitung leitet. Prompt trifft sie da auf Eva, die das schlimme Martyrium überlebt hat. Mit Evas Hilfe will Lauren versuchen den Tätern auf die Spur zu kommen.
Anstatt das brisante Thema mit Fingerspitzengefühl anzufassen wurde mit der Holzhammermethode gearbeitet. Jeglicher Ansatz sich den Geschehnissen sorgsam zu nähern, wird von Frau Lopez mit ihrer Überpräsenz im Keim erstickt. Auch hier sieht sie wieder in jeder Szene wie aus dem Ei gepellt aus. Die mutige und ambitionierte Journalistin will man ihr nicht abkaufen. Nebenbei darf sich der Charakter den die Lopez spielt auch noch dem Techtelmechtel zum Fabrikbetreiber Salamanca hingeben, was hier einfach nur total Fehl am Platz ist.
In Nebenrollen sind Antonio Banderas und Martin Sheen zu sehen, die aber mehr als verschenkt sind.
Wirklich bedauerlich, denn ein so wichtiges und bedrückendes Thema hätte eine behutsame Ausarbeitung verdient gehabt.

bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

mikkean

Kommentar löschen
Bewertung3.5Schwach

"Latschen wir doch mal tief ins Fettnäpfchen", dachten sich wohl die Macher von "Bordertown." Da tappst J.Lo als blondiertes Latina-Püppchen durch einen erschreckenden, realen Hintergrund, auf den dieser Film ach so mutig aufmerksam machen will. La Lopez spielt dabei ihre eigene Version der Mutter Courage, so eine Kreuzung aus Mutter Theresa und Reporterin. Ganz richtig, das mexikanische Grenzgebiet ist mit einer unheilvollen blutigen Geschichte verknüpft, in deren Verlauf unzählige Frauen verschwanden und/oder tot aufgefunden wurden. Aber braucht es dann eine auf Biegen und Brechen überambitionierte Story, um diesen Umstand anzuklagen? Mich stört da an "Bordertown" einerseits diese hundertmal gesehene Crime-Handlung mit billigsten Verschwörungs-Elementen, die vielleicht ein Fünkchen Wahrheit besitzen - aber doch nur die Bühne für eine vollkommen verpeilte Laufsteg-Show der Lopez bilden. Ganz im Ernst, Miss Lopez mag diese Thematik am Herzen gelegen haben, aber sie bewegt sich auch in diesem Streifen als Fremdkörper durchs Bild. Die Armen-Viertel, das Undercover-Leben als Arbeiterin oder einfach nur das Journalismus-Wesen gehen ihr einfach nur ab. Weshalb es ihr auch in diesem Fall nicht gelingt, die Ernsthaftigkeit des Themas mit ihrer, sagen wir, eingeschränkten Schauspielkraft zu vereinen. Wichtiges Anliegen im falschen Film also. Und wenn ich nach dem recht spannungsarmen Thriller wieder zu mir komme, stelle ich fest: Dieses Thema wäre in einem rauen und ehrlichen Indie-Drama wesentlich besser aufgehoben gewesen.

bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

8martin

Kommentar löschen
Bewertung3.0Schwach

Das Drama, auf dem der Film basiert ist ernst und real. Ort der Handlung ist die mexikanisch-amerikanische Grenzregion. Doch wenn wir dann die gut gestylte Jennifer Lopez permanent durchs Bild hasten sehen, ungeachtet der slumartigen Umgebung, kann man nur verdutzt die Stirn runzeln. Als Schauspielerin ist sie hier glatt fehlbesetzt. Sie versinkt mit ihrer Minimalmimik (Gesichtslähmung) in der Hektik der Aktionen und hält lediglich ihr hübsches Gesicht im Blickwinkel der Kamera Auch das Zusammentreffen mit Antonio Banderas wirkt aufgesetzt und unrealistisch. Jeder weiß von vorne herein, dass sie zusammenarbeiten werden. Die Spannung verabschiedet sich dann vollends, wenn auf die Tränendrüse gedrückt wird. Aber das verpufft ohne Wirkung. Da wäre ein echtes Sozialdrama dringewesen. Doch hier gibt’s Action um der Action willen. Das ist an sich durchaus akzeptabel, aber nicht wenn es um Vergewaltigung und Mord um Diskriminierung und Korruption geht. Das war wir hier sehen ist überflüssig wie ein Kropf, es sei denn, man will lediglich Banderas oder/und Lopez bewundern.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

K_to_tha_L

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Tiefgehender Film mit einer Story die wirklich erzählten werden musste!
Wirklich wenn man das bedenkt was diese Frauen in Juarez durchmachten und immer noch tun....geht das einen doch sehr zu Herzen.
Jennifer Lopez spielt eine toughe Journalisten ebenso wie Antonio Banderas.
Ich finde den Film sehr gut. Aber es heißt ja Geschmäcker sind verschieden.....

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

Pardus

Kommentar löschen
Bewertung4.0Uninteressant

das wirklich spannende und aktuelle thema hätte es verdient ernster genommen zu werden und nicht für eine selbstdarstellung von la lopez herhalten zu müssen.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Sanylein

Kommentar löschen
Bewertung0.0Hassfilm

Ehm ja ich muss patcharisma voll und ganz zustimmen. Eigentlich kann ich zu dem Film auch nur das Wort "schrecklich" hinzufügen.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

patcharisma

Kommentar löschen
Bewertung0.0Hassfilm

Gut gemeint von Frau Lo auf das Thema filmisch aufmerksam zu machen, aber so grottenschlecht umgesetzt & dazu mit einer idiotischen Lovestory versehen, dass einem das Maul austrocknet. So verkommt das Ganze zu einer Art Modeschau in der Favela und lässt den Zuschauer nur kalt wie die Wüste in der Nacht.

Solche Filme gehören zu denen, die mich am meisten ärgern, weil sie ein wichtiges politisches Thema einfach für die eigenen Zwecke instrumentalisieren.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

annaberlin

Kommentar löschen
Bewertung1.5Ärgerlich

Wie kann man es wagen, ein solch brenzliges, wichtiges, bislang unverfilmtes Thema so dermaßen zu verhunzen?

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

Ullrich

Kommentar löschen
Bewertung0.0Hassfilm

Ein tolles und wichtiges Thema, jedoch vollkommen versaut für den Ego-Tripp von Frau Lopez. Haputsache immer gut frisiert. Wiederlich! Zum Glück gabßs Buh-Rufe bei der Forführung während der Berlinale.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

viewer

Kommentar löschen
Bewertung2.0Ärgerlich

Unglaublich schwacher Film - ein echter Lopez eben. Die peinlichste Szene: ein weibliches Opfer, das brutalst vergewaltigt und fast zu Tode geprügelt wird, ist schon zwei Tage später auf einer Party und kreischt freudig erregt wie ein kleines Teenie, weil ihr großes Idol Juanez ein Konzert gibt.
Das was dem Film an Spannung fehlt wird versucht durch billige Effekthascherei und peinliche Kindheitsrückblicke zu kaschieren - vergeblich. Schade, dass ein so ernstes und erzählenswertes Thema so grottig umgesetzt wurde.
Ganz nebenbei: Hat Falcom überhaupt schon mal einen guten Film in Deutschland rausgebracht?

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kommentar schreiben

Fans dieses Films mögen auch