Brand Upon the Brain!

Brand Upon the Brain! (2006), CA/US
Laufzeit 95 Minuten, Fantasyfilm, Drama, Kinostart 17.12.2009

admin edit edit group memberships sweep cache
7.0 Kritiker
2 Bewertungen
Skala 0 bis 10
8.3 Community
19 Bewertungen
3 Kommentare
Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
noch nicht bewertet

von Guy Maddin, mit Isabella Rossellini und Gretchen Krich

Zusammen mit einer Gruppe Waisenkinder wachsen Guy und seine Schwester auf der entlegenen Insel Black Notch auf. Während Guys tyrannische Mutter jede Bewegung der Kinder von der Spitze des Leuchtturms aus verfolgt, tüftelt sein Vater, ein Wissenschaftler und Erfinder, heimlich Tag und Nacht im Kellerlabor. Als ein Elternpaar, das Kinder aus dem Waisenhaus adoptiert hat, rätselhafte Kopfverletzungen bei den Kleinen entdeckt, wird ein weiteres Geschwisterpaar auf die Insel geschickt: die Lightball Kids, zwei Detektive, die Licht in das Dunkel bringen sollen. Während die Schwestern und Brüder in den Gefühlsstrudel der ersten Liebe gerissen werden, kommt im Elternhaus Abgründiges zum Vorschein.


Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: Brand Upon the Brain!

Nino Klingler: critic.de

Kommentar löschen

Gemeinsam mit den ewig wackelnden Bildern, den vertrackten Rhythmen der Montage und der schrillen Geschichte ist der Film eine höchst anstrengende Herausforderung, Kunstkino par excellence sozusagen. Aber wenn die Story zum Ende hin immer mehr in Richtung Vampirhorror driftet, Streichersätze im ewigen Crescendo die Frankensteingeburt des Vaters begleiten, dann will man in die Hände klatschen, weil man nix versteht und doch alles zusammenpasst. Brand Upon the Brain! ist ein zuckender Zombie des Kinos, die Filmwerdung der unverdrängbaren Geister der Vergangenheit.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Kommentare (2) — Film: Brand Upon the Brain!

Kommentar schreiben
Sortierung

Nevenka

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Sehr übermüdet war ich damals ins Kino gegangen. Und dann kam Brand upon the Brain! und hat mich hypnotisiert. Meine Augen mussten die ganze Zeit hinsehen (Müdigkeit? Was war das noch gleich?), und mein Hirn schaltete in so eine Art Rausch-Modus. Am Ende war ich mir zwar nicht sicher, worum es in dem Film ging (das Überleben einer dysfunktionalen Kindheit? eine coming of age geschichte? eine allgemeine Kritik an der modernen Welt?), aber das spielte überhaupt keine Rolle. Ich war regelrecht high.
Intellektuell könnte ich sicherlich die Vielschichtigkeit analysieren und auf dieses und jenes Konzept hinweisen und Querverweise ziehen etc. Aber die Großartigkeit, die ich beim Schauen emfand, ist eine Folge des Ganzen, das hier bedeutend größer ist als die Summe seiner Teile.

bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

ProfTeapot

Kommentar löschen
Bewertung9.5Herausragend

ein sehr erfrischender, lustiger und gut gemachter Film. rutscht seeeehr stark ins Groteske ab; was an ihm Fantasy und Drama sein soll, weiß ich bis jedoch nicht.

Wenn ich ihn mit anderen Filmen vergleichen müsste... ja, dann würde ich sagen, der Film ist eine Mischung aus Eraserhead, Adams Family und Crank 2. Wahrlich, der Name ist - bei diesem Film - Programm.

Zitat aus dem Film: What's a suicide attempt without a wedding?

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kommentar schreiben