Brazil - Kritik

GB 1985
Laufzeit 130 Minuten, FSK 18, Science Fiction-Film, Komödie, Kinostart 26.04.1985

Kritiken (2) — Film: Brazil

Flibbo: wieistderfilm.de

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8.0Ausgezeichnet

Kafka auf Ecstasy. So oder so ähnlich lässt sich „Brazil“ beschreiben, der konsequent den Weg weiter geht, den Filme wie „Metropolis“ oder „Der Prozeß“ einschlugen. Monty Python-Mitgründer Terry Gilliam, später durch „12 Monkeys“ und „Fear and Loathing in Las Vegas“ zum Kultregisseur geworden, zeigt schon in diesem frühen Soloprojekt sein ganzes Potential. Mit Scharfsinn und immenser Kreativität zeichnete er eine surreale Anti-Utopie, die die fragwürdigsten Ansätze unserer Gesellschaft gnadenlos zu Ende denkt. [...]

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Roque2

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touché^^


britz-sebastian

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Ach der Herr Stroh!
Danke für den Tip mit Moviepilot!
Find ich sehr gut.


Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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10.0Lieblingsfilm

Bureaucrazy! Ein düsteres zynisches Meisterwerk, das sein Publikum immer noch polarisiert!

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Kommentare (73) — Film: Brazil

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sachsenkrieger

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

ACHTUNG, Spoiler! Ach, Brazil ist.........Brazil. Wer diesen Film nicht mag, der ißt bestimmt Rosinensemmel mit Ketchup!

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jennifer-hagen

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wie Orwells 1984, nur viel grotesker und farbenfroher. Sich durch Tagträumen den hiesigen "totalen Institutionen" zu entziehen und so der vollkommenen Durchrationalisierung und dem Verwalten und "Verwaltet werden" zu entziehen ist gar nicht mal so unrealistisch - auch in unserer heutigen Welt. Obwohl man Brazil den Stempel "Dystopie-Film" aufdrücken kann, ist er wahrlich schwer einzuordnen und enthält eine ganze Reihe an Stilmitteln, die bis heute einzigartig sind. Elemente des Science Fiction verbinden sich hier mit Fantasy, Action, Satire und bunter Popkultur. Abgedreht aber originell!

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eastergaard

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Hauptdarsteller Jonathan Pryce hat einmal über Brazil gesagt, dass der Film halb Traum, halb Albtraum sei. Er hatte recht und doch nicht recht, denn Brazil ist nicht nur Traum und Albtraum, es ist auch Dystopie und Märchen, es ist ebenso Komödie und Drama.
Brazil ist ein Meisterwerk.
Zunächst muss erwähnt werden, dass der Albtraumhafte Staat die perfekte Karikatur unserer Welt ist. Und dass heute leider immer noch viel mehr der angeprangerten Dinge existieren als Terry Gilliam 1985 befürchtet hatte. Das große Spiel um des Spieles willen lässt sich traurigerweise auf die Finanzwelt ummünzen und das begehren des Staates nach "Informationen" dürfte auch vielen bekannt vorkommen. Weitere Kritikpunkte wie die Bürokratie oder den Konsumwahn sind immer noch aktuell.
Eigentlich ist Brazil ein Film über Träume, Sehnsüchte und deren Verwirklichung. Die Drohkulisse der Dystopie schiebt sich wie eine unüberbrückbare Hürde zwischen die Träume und Verwirklichung. Der Konflikt zwischen Traum und Realität zieht sich durch den ganzen Film bis zur Verschmelzung beider Zustände zum Schluss. Am Ende bleibt der Zuschuer mit der Frage zurück, was denn nun besser sei.
Das Darstellerensemble sowie die von ihnen gespieletn Charaktere sind wunderbar anzusehen.
Terry Gilliam besticht einmal mehr mit überbordender Fantasie sowohl was Handlung als auch das Visuelle angeht. Und vom Soundtrack braucht man gar nicht erst anfangen zu schwärmen.
Brazil ist wahrlich ein Meisterwerk, welches sich jeder Kategorisierung entzieht. Es ist eine Welt,
die bei jedem neuen Besuch weitere Entdeckungen und Aspekte bereithält. Und Brazil ist extrem witzig.

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Dead_Eye_Dodo

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Bewertung2.0Ärgerlich

Hat mich einfach nicht berührt, im Gegenteil. Ich finde brazil nervig, unlustig und ... tja, doof. Gesellschaftskritik blabla ... schon klar. Trotzdem gar nicht meins.

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J!GS4W

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Terry Gilliam über seinen Film "Brazil":

"[...] wenn wir alle unseren kleinen Beitrag leisten, würde die Welt eines Tages besser werden. Dann gibt es auch die Pessimisten, die meinen: "Genug von diesem Geschwätz, es macht sowieso keinen Unterschied, am Ende stürzen wir wie die Lemminge die Klippe runter". Daraus ergab sich die Frage: "Wie entkommst du denn dieser Welt?" und Sam entkommt ihr, indem er wahnsinnig wird. Ich begann diesen Film mit der Frage im Hinterkopf, ob man einen Film machen könne, bei welchem das Happy End ist, dass jemand verrückt wird?"

Wenn auch Brazil für mich persönlich nicht so packend inszeniert ist wie "Twelve Monkeys", so muss man doch zugeben, dass Gilliam es immer schafft eine künstlich erschaffene Welt real werden zu lassen. Gilliam, das bedeutet kreatives, teils abgedrehte Unterhaltung, die stets intelligent ist. So ist das auch bei "Brazil", einem Gillian-typischen Film, der nur so vor munterner Ideen strotzt und einen weiteren Dystopieansatz liefert, der sich sehen lassen kann. Im dauerhaften Wechsel von komödiantischen und erschreckenden Szenarien, beweist "Brazil", wie man gekonnt einen Spagat zwischen Witz und Geschichte schaffen kann und dabei noch zahlreiche Anspielungen einbringt. Guckt man sich dann mal die Liste der Darsteller an wie Ian Holm, Robert De Niro und Jim Broadbent, weiß man im Grunde schon, dass hier nur wenig schief gehen kann und trotzdem wagt "Brazil" durch seine Skurilität und Laufzeit häufig den Zuschauer zu verlieren, was letztlich natürlich trotzdem nie passiert.

"Brazil" ist für mich also intelligentes Gilliam-Kino, dass viele schöne Ideen liefert, aber hinter der Faszination von "Twelve Monkeys" zurückbleibt.

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Martin Tetrahydroc

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Meiner Meinung nach einer der besten, wenn nicht gar der beste Film aus der Dystopie Kategorie! Allein, weil er einer der ganz wenigen ist, die klarstellen, dass es keinen übergeordneten Despoten gibt, keine Gruppe von Verschwörern. wir sind schuld an diesem system, weil wir ihm ausgeliefert sind und trotz dieses bewusstseins mitmachen. es gibt kein entkommen (geniales ende!!) aus diesem system. die kafkaeste überzeichnung schafft es einen spiegel auf unseren alltag zu werfen, in dem wir arbeit, konsum und schönheitswahn unterworfen sind, weil WIR es für wichtig erachten. ein großartiges werk mit genialer bildsprache! kurz um: ein klasse film!

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Sigmund

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Top Kommentar!


Martin Tetrahydroc

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Danke, immer wieder gerne!


noway

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

gesichter sind nichts im vergleich zu titten und ärschen.

:D

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dieguuhulia

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hast du das wo du geschriben hast ich soll mir den ansehen gelöscht? wollte grad schrieben dass ich ihn nämlich gesehen habe :D


noway

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ja. weil ich daraufhin kurz gecheckt hab ob du den gesehen hast und siehe da: du hast. :D


DerDude_

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Tja ,ein neuer Tag beginnt. Raus aus den Federn. Frühstück gegessen? Gut! Geniesse diese ruhigen Minuten die dir noch bleiben ,bevor es wieder raus in die Schule geht. Es ist noch dunkel ,sehr dunkel. Und Kalt noch dazu. Aber es dauert nicht lange ,da ist man in der Schule angekommen. Die Menschen begrüßt du stereotypisch mit einem "Hallo" und dennoch meinst du es nicht so,genauso wenig wie die ,aber dennoch grüßen sie zurück. Irgendwie quälst du dich schon durch den Unterricht.Und wenn der Tag dann endet ,kann ich nach Haus gehen. Stereotypisch esse ich zu Mittag , zu Abend und nach allem dazwischen ,gönne ich mir einen Film. Doch auch dieser findet sein Ende ,genau wie der Tag. Ab ins Bett und sieh zu das du einschläfst. All das geschieht stereotypisch. Und ich bin mir sicher ,fast alle Menschen unterziehen sich einem täglichen Tagesablauf. Tja ,wo bleibt in dieser kühlen ,völlig maschinerellen Welt noch Platz für Freiheiten ?
Nur in den Träumen ,mein lieber ,nur den Träumen.
Und do banal es sich anhört ,so nah ist sie doch : Die Dystopie aus "Brazil". Die Männer leben nur noch für ihre Karriere und die Frauen nur noch für ihr Aussehen. Schließlich ist es das ,was der Staat will. Und versuche nicht ,dich dagegen zu wehren ,denn gegen einen ganzen Staat hast du keine Chance. Nur deine Träume bleiben dir ;)
Und das erschreckende ist das Producktionsjahr : 1985 ?
Kann Terry Gilliam in die Zukunft sehen ? Blödsinn ,er konnte nur erkennen das es unmöglich ist ,sich in einem System zu entfalten ,welche schlicht und einfach falsch ist. Und wenn wir jetzt noch die große Technologie hätten ,wie in "Brazil" ,welche wir haben ,doch leider stecken wir sie in IPhones und all den Scheiß ,so wäre "Brazil" das Spiegelbild unserer Welt . Und in ein paar Jahren werden uns Google und Facebook Tag und Nacht überwachen und die Freiheit wird ein Relikt der Vergangenheit sein. Naja ,aber dann bleiben mir ja noch meine Träume :)

So sehen Meisterwerke aus und nicht anders !

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Williwunda

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Bewertung9.5Herausragend

Vermutlich das Beste was der Bürokratismus hervorgebracht hat. :)

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kinokumpel

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Bewertung7.5Sehenswert

Was für ein irrer Film. "Brazil" ist ein faszinierender und strapazierender Trip, auf dem sich reihenweise fantastisch-abgefahrene Ideen, wilde Bilder, derber Humor, der vor gar nichts zurückschreckt, und eine rastlose, bedrückende Bürokratie-Welt zu einer ziemlich einzigartigen Filmerfahrung vermengen. Für meinen Geschmack ist die Dosis Skurrillität über mehr als zwei Stunden ein bisschen zu heftig. Dennoch: absolut sehenswert.

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Puebleau

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Es ist ein schlüssiges Konzept, mit dem Terry Gilliam den Zeit- und Nervenfressenden Albtraum des modernen Menschen angeht: Nichts liegt der Bürokratie so fern wie Humor, Beliebigkeit und ein Mittelfinger für die Norm; und auf eben diesen Säulen fußt die bitterböse wie entlarvende Satire. Auch wenn viele der Gags an mir vorbeigezogen sind, würde ich "Brazil" wegen seiner vielseitigen Gesellschaftskritik als Pflichtstreifen einstufen, der mir viel zu lange verborgen blieb.

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Andy Dufresne

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Ein Killer (ganz besonderer ) Film !


horro

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Bewertung9.0Herausragend

Wunderbar abgedrehte Utopie-Satire über die unvollkommenen Leutchen in einem totalitären Überwachungsstaat, der kurz vor dem Kollaps durch Überregulierung steht. Manche Parallelen zeigen sich, trotz der verrückten Überdrehtheit, auch problemlos in der heutigen Zeit; wahrscheinlich in jeder Zeit der letzten 2000 Jahre. Die Marriage zwischen bitterbösem Monty Python Humor und düsterer 1984 Vision ist nahezu perfekt gelungen. Trotzdem kommt die irre Geschichte recht spannend daher. Terry Gilliam ist mit diesem Ausnahmefilm ein grosses, wenn auch auf seine Art spezielles, Werk gelungen, das noch Generationen nach uns begeistern wird.

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Filmkenner77

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Schlecht ist der Film nicht, aber 1984 ziehe ich diesem dann doch vor.


horro

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Denke die Verfilmung von "1984" verfolgt auch ganz andere Ziele. Da kann ich doch beiden Werken auf ihre Weise viel abgewinnen, unbedingt vergleichen muss man die beiden Filme ja nicht unbedingt.


ash-williams

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Bewertung6.5Ganz gut

Wenn Terry Gilliam eins kann, dann ist es Traum-, bzw Albtraumwelten zu erschaffen. In Brazil tut er dies mit viel Liebe zum Detail. Mit Anleihen aus Orwells 1984 schafft er eine grausame und groteske Welt, in der die Bürger vom totalitären Staat überwacht werden. Die Story ist nichts wirklich neues und ähnelt vom Aufbau her sehr den literarischen Vorbildern. Es ist das übliche: Der Protagonist ist ein kleines Rädchen im System, irgendwie kommt er in Berührung mit einer Frau aus dem "Untergrund" und durch den Love-Interest wird er selbst zur Zielscheibe des Systems, für das er einst arbeitete. Der Film ist mit über 2 Stunden Laufzeit sehr sperrig und verlangt einiges an Geduld ab. Trotzdem bietet Brazil erschreckende Visionen, tolle Einfälle, sehr überzeugende Darsteller und ist somit einen Blick wert.

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n_Ast

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Weiss gar nicht mehr wie oft ich mir diesen Film allein auf deutsch rein gezogen habe... dann noch mal mindestens genau so oft auf englisch. Genial von der ersten bis zur letzten Szene, Vorwissen (Orwell's "1984", Huxley's "brave new world") unbedingt empfehlenswert, damit man ihn richtig geniessen kann. Ach ja Monty Python sollte einem auch kein Fremdwort sein aber gibt es hier auf moviepilot EINEN Menschen der Monty Python nicht kennt? Ich denke nein bzw. will es nicht hoffen...

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dedalustorn

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Einer meiner ersten - wie soll man diese Art von Filmen nennen? - Kafkaesk-surrealen- Traum-Tief- und Wahnsinns Filme - dem noch viele ähnliche folgen sollten - Mein Lieblingsfilm - behaupte ich zumindest immer, wenn man mich danach fragt...

1984 auf LSD quasi...

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Kontrabassist

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Was kannst du denn noch so an "Kafkaesk-surrealen- Traum-Tief- und Wahnsinns Filmen" empfehlen? Brazil nenne ich auch meinen Lieblingsfilm.


dedalustorn

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hmm - da gibts einige, glaub ich... (wobei ein direkter vergleich mit brazil fast unmöglich ist)
jacobs ladder, waking life vielleicht...
a scanner darkly evtl...
(und einige filme, die du scheinbar schon kennst...)
mir scheint, wir haben eh nen recht ähnlichen filmgeschmack ;)


night

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Bewertung10.0Herausragend

Immer schon ein Favorit - aber seit im Kino (sonntags10morgens) reingefahren, wahnsinn :D
Abwechslungsreich ohne Ende, bester Humor und tolle Darsteller. Eine art Persiflage von vielem was erst viel später kam.

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The_Comedian

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Bewertung10.0Herausragend

Avantgardistische Kunst sucht ihren Platz in der Filmwelt, ohne das Ziel wirklich erreichen zu wollen. Denn ´Brazil´ entzieht sich wahrhaftig jeglicher Kathegorisierung, sowohl inhaltlich, als auch die Umsetzung betreffend. Das primär Augenscheinliche und Bemerkenswerte zeigt sich schon ziemlich zu Beginn, denn der Film bedient sich quasi vieler politischer Strömungen, ohne sich auch nur annähernd auf eine festlegen zu wollen. Da trifft ausschweifende Punk-Attitüde (...die alten, reichen ´ Schabracken´ zum Beispiel...) auf blinden Scheuklappen-Lobbyismus, unterwandert von anarchistischem Bombenterror, welcher den negativen Gipfel der erstickenden sowie alles und jeden gnadenlos unterjochenden End-Bürokratie im Nazi-Kommunisten-Gewand zu bekämpfen versucht.
Mittendrin und doch irgendwie nicht dabei, weil zur seelenlosen Marionette verkommen, befindet sich der (Anti) Held, welcher in seinen, im Film wunderbar phantasievoll und opulent gepriesenen, Tag,- und Nachtträumen die einzig wahre Liebe sucht, welche ihm seine Gesellschaft niemals schenken könnte - oder doch ?
Terry Gilliam schuf mit ´Brazil´ ein bizarres, skurriles, bösartiges, wahnwitziges und kontroverses Märchen und Plädoyer für die unantastbare Freiheit des menschlichen Geistes und damit einen Aufruf zum ewigen Erhalt der eigenen Phantasie, welche in drohender Endkonsequenz von stupidem Einheitsbrei und diktatorischer Finsternis die Rettung des Individuums bedeuten könnte und sollte.
Die Umsetzung des ebenso einzigartigen Stoffes gelang dem inszenatorischen Weirdo und ehemaligen ´Monthy Python´ außergewöhnlich und seinesgleichen suchend.
Der Zuschauer wird sofort umklammert von Chaos und Absurditäten, erst durch die manisch-vorangetriebene Revolution entblättern sich langsam aber stetig Sinn und Botschaft dieses besonderen Meisterwerkes.

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kelo

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Bewertung7.5Sehenswert

beeindruckende Bilder, aber irgendwie vermisse ich einen Spannungsbogen

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Maniacmastermind

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Terry Gilliams dystropische Stasi-in-der-Gegenwart-Verfilmung war ihrer Zeit weit voraus. Auch Robert DeNiros kleine Rolle ist überraschend. Schräger Film, den man mal gesehen haben sollte!

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Hugo-Huehnerkot

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Bewertung9.5Herausragend

Fantastisch. Komisch und doch Bedrückend. Visionär und trotzdem aktuell und vor allem, und das ist mir bei Filmen sehr wichtig, konsequent bis zum Schluss. Beindruckend ist auch, das all die herrlich absurden Szenen immer wieder mehr als nur einen funken Wahrheit beinhalten und somit eigentlich doch gar nicht so absurd sind. Zusammen mit einem der denkwürdigsten Happy-Endings ein absolut sehenswürdiges Meisterwerk.

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