Brick Lane

Brick Lane (2007), IN/GB
Laufzeit 101 Minuten, Drama

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- Kritiker
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Skala 0 bis 10
7.0 Community
18 Bewertungen
3 Kommentare
Brick Lane - Bild 1601578
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von Sarah Gavron, mit Christopher Simpson und Naeema Begum

Mit 17 Jahren muss Nazneen ihr kleines Dorf in Bangladesch verlassen und wird mit einem ihr unbekannten und wesentlich älteren Mann nach England, ins Londoner East End, verheiratet. Seit den späten 1950er und frühen 1960er Jahren hat sich hier die Straße Brick Lane zum Zentrum der größten bangladeschischen Community außerhalb des Landes entwickelt. In ihrem tristen Wohnblock vermisst sie ihre Schwester und die Menschen, die sie zurückgelassen hat. Von Geburt an dazu erzogen, sich nicht gegen ihre Bestimmung zu wehren, ergibt sich Nazneen in ihr Schicksal. Sie versucht, ihre Pflicht gegenüber ihrem Ehemann zu erfüllen, ihre Töchter groß zu ziehen und ihrer Existenz einen Sinn zu geben. Als sie den jungen hitzköpfigen Karim kennen lernt und mit ihm eine Affäre beginnt, muss sie sich zwischen ihrem Mann und ihrem Liebhaber entscheiden. Der eine träumt von einer Rückkehr in die Heimat, der andere möchte sie, unter dem Einfluss islamistischer Parolen, mehr und mehr auf das Idealbild einer muslimischen Frau festlegen. Schließlich befreit sie sich von beiden und wählt ein selbstbestimmtes Leben in England.


Cast & Crew


Kommentare (3) — Film: Brick Lane

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YasmiSommer

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein sehr interessanter Film. Die Musik ist wirklich schön und schafft mit den kurzen Erinnerungsszenen die immer wieder eingeblendet werden eine tolle Athmosphäre. Nichts wird einem aufgedrängt. Nazneens Mann hasste ich zu Anfang, am Ende verstand und mochte ich ihn. Ist schon Klasse so etwas hinzubekommen. In dem Film steckt thematisch auch viel drin, da ist zum einen der Konflikt zwischen Tradtition und Moderne, den Nazneen ausfechten muss. Sie lebt zwischen zwei Welten. Der Schluss ist auf jeden Fall anders als man denkt und macht aus dem einfachen Drama eine ernst zunehmende Geschichte.

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8martin

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein leiser Film, der ganz unspektakulär die Probleme der Einwanderer aus Bangladesch in England darstellt. Ihnen stellt sich die Frage: Wo ist unsere Heimat jetzt? Regisseurin Sarah Gavron sieht alles aus dem Blickwinkel einer Frau. Erschwerend kommt noch hinzu, dass Nazneen an einen viel älteren, fetten, an Selbstüberschätzung leidenden Landsmann, der unbedingt wieder nach Hause will, zwangsverheiratet wurde. Eine Affäre mit dem jungen Karim hilft ihr nur ihren eigenen Weg zu finden. Und so überzeugt vor allem der Schluss. Die Sehnsüchte und Sorgen von Nazneen werden durch Rückblenden und einen Briefwechsel mit der Schwester in Bangladesch immer wieder artikuliert. Als Lackmus-Test gibt es dann noch den 11. September 2001. Es ist einer jener Filme, die immer noch den englischen Markt überschwemmen. Für uns scheint das alles nicht so wichtig zu sein, aber für jeden, den es interessiert ist es eine glaubwürdige Darstellung.

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Muuvy

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein wirklich zauberhafter Film mit großen Bildern und leisen Tönen! Sehenswert!

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