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Bright Star - Meine Liebe. Ewig.

Bright Star (2009), AU/FR/GB/US Laufzeit 119 Minuten, FSK 6, Drama, Kinostart 24.12.2009


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7.1
Kritiker
18 Bewertungen
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6.6
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466 Bewertungen
45 Kommentare
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von Jane Campion, mit Ben Whishaw und Thomas Brodie-Sangster

Schon als die zarte Liebe der selbstbewussten Fanny Brawne und des Dichters John Keats aufkeimt, muss das junge Paar in Bright Star – Meine Liebe. Ewig. einige Hürden meistern.

England, 1818: Die junge Fanny Brawne (Abbie Cornish) lernt über ihren Nachbarn Charles Brown (Paul Schneider) den Dichter John Keats (Ben Whishaw) kennen. Schnell verliebt sie sich in den unnahbaren und sensiblen Mann, der sich ihr nur langsam öffnet. Als er ihr endlich mehr Aufmerksamkeit entgegenbringt, stellen sich den beiden Liebenden weitere Hindernisse in den Weg. Fannys Mutter (Kerry Fox) rügt diese für ihr Interesse an dem offensichtlich mittellosen Keats und auch Johns Freund Charles rät ihm von einer ernsthaften Liaison mit der seiner Meinung nach so flatterhaften Fanny ab. Doch das Paar lässt sich nicht beirren und hält weiterhin zusammen. Neben der Ablehnung ihrer Familie und Freunde gibt es einen weiteren Schicksalsschlag, der Fanny und John zum Verhängnis wird.

Hintergrund & Infos zu Bright Star – Meine Liebe. Ewig.
Bright Star – Meine Liebe. Ewig. basiert auf der wahren Liebesgeschichte des Dichters John Keats und seiner Geliebten Fanny Brawne. Der Film wurde für zahlreiche Filmpreise nominiert und gewann den British Independent Film Award, den AFI Award und den Truly Moving Sound Award beim Heartland Film Festival.

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Mehr Bilder (54) und Videos (2) zu Bright Star - Meine Liebe. Ewig.


Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Bright Star - Meine Liebe. Ewig.
Genre
Drama, Biopic
Zeit
1810er Jahre, Jahreszeit
Ort
England, London, Rom
Handlung
Armut, Blume, Brief, Erste Liebe, Hamlet, Heimliche Liebe, Jugendliebe, Landleben, Liebe gegen alle Widerstände, Liebesbrief, Liebeskummer, Lyrik, Poet, Romantik, Romantik, Romanze, Schmetterling, Tuberkulose
Stimmung
Berührend, Romantisch, Traurig
Tag
Biographie
Verleiher
Tobis Film GmbH & Co. KG
Produktionsfirma
Australian Film Finance Corporation, BBC Films, Hopscotch Entertainment, Pathé Renn Productions, UK Film Council

Kritiken (14) — Film: Bright Star - Meine Liebe. Ewig.

Elisabeth Maurer

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6.0Ganz gut

In extremer Detailaufnahme sticht eine Nadel in den feinen Stoff und reiht Stick an Stich akkurat aneinander. Das Nähen eines Kleides bedarf zunächst großer handwerklicher Geschicktheit. Doch allein daraus kann kein vollkommenes Kleidungsstück entstehen. Die Proportionen, die Balance zwischen Schmuck und Schlichtheit, die Farben, die Materialien, dies alles ergibt erst ein Ganzes. Das fertige Stück wird nicht allein durch seinen Nutzen beurteilt, es spricht weitere Sinne an, das allgemeine ästhetische Empfinden, das Gefühl beim Befühlen der Stoffe, die Wirkung der Farben.

Auch bei der Dichtung ist Handwerk vonnöten zum Finden der richtigen Wörter, bei der Konstruktion der Zeilen und Strophen in Rhythmus und Inhalt. Doch laut dem großen romantischen Lyriker John Keats muß auch ein Gedicht vornehmlich mit den Sinnen wahrgenommen werden, ohne es gleich zu analysieren.

So verweist die Nadel, deren Aufnahmen Bright Star eröffnen, auch auf die sich knüpfende Verbindung zwischen Fanny und John Keats, auf deren realer Liebesgeschichte das Drehbuch von Jane Campion basiert....

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Pamela Jahn: ray Pamela Jahn: ray

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8.5Ausgezeichnet

Tatsächlich braucht Bright Star im Grunde fast nichts, was Filme dieser Art sonst nötig haben: keine Verzierung, keine intriganten Nebenfiguren, nicht mal Ablenkung durch dramatische Musik. Stattdessen macht Campion hier die Natur zu ihrer alleinigen Komplizin, spielt ihr oftmals sogar die eigentliche Hauptrolle zu, ohne dass dadurch aber Dissonanz aufkommen würde. Und es ist gerade diese Präzision und Ausgewogenheit einer Inszenierung, bei der sich Kalkül und Emotion stets miteinander in Einklang befinden, sowie die konsequente Fokussierung auf die von Abbie Cornish großartig gespielte Fanny, die diesem Film seine mitreißende Kraft geben.

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Corsovilla: SchönerDenken

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9.0Herausragend

Romantische Liebe – das ist Rosamunde Pilcher, das ist Weichzeichner und das sind Frauen mit unrealistischen Vorstellungen vom Leben im Allgemeinen und Männern im Besonderen. Aber Liebe in den Zeiten der Romantik – das ist Jane Campion, das ist Leidenschaft, Verliebtsein, Sehnsucht, Poesie, eine brennende Flamme, Licht und Blüten und Schmetterlinge. Und für drei Sommertage ist das alles Wirklichkeit. Campions Kunst ist die Kunst des Verzichts auf naheliegende gefühlsduselige Streicher, auf Kerzenlicht und konstruierte Konflikte. Und wo dieser wunderbare Film ein wenig Zuckerguss hat, dann ist es der Zuckerstaub auf den süßen Lippen der Geliebten. (mehr im Podcast)

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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

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7.5Sehenswert

Selbstverständlich muss man vermuten, dass Campion versucht, die Poesie Keats zu übernehmen. Aber man sieht es dem Film nicht an - ganz positiv gesehen. Für einen Film über die Liebe eines Poeten wird erfreulich wenig gesprochen, es wird nicht dauernd krampfhaft über Literatur geschwafelt, es werden keine poetischen Ergüsse am Fließband abgesondert. Fein, sensibel ist der Einsatz der Verse von Keats und fein sind auch die Mittel des Films gesetzt. „In Anlehnung an Keats’ Lyrik als eine flanierend-anmutige Reflexion über Kunst, Liebe und Schönheit“, so beschreibt der Film-Dienst den Stil treffend.

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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9.5Herausragend

«Bright Star» ist ein emotional überwältigendes und zutiefst ergreifendes Kunstwerk über die (Un-)Vergänglichkeit der Liebe.

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TheCorey: MovieMaze

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8.5Ausgezeichnet

Die Liebe dieser zwei Figuren fühlt sich nicht authentisch an, weil es diese Liebe vor 190 Jahren tatsächlich gegeben hat, sondern weil Campion sie glaubhaft auf die Leinwand bannt. Hinzu kommt dann noch, dass die Chemie zwischen Whishaw und Cornish in nahezu jeder Szene stimmt. Eingebettet in die Szenerie dieses period pieces wird man schließlich als Zuschauer von der blassen Schönheit dieses Filmes verzaubert. Sechzehn Jahre nach ihrem Meisterwerk The Piano schafft Campion es, sich wieder zurück zu melden und einen neuen Akzent zu setzen.

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José Garcia: Textezumfilm

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9.0Herausragend

Campions Inszenierung drückt die Wirkkraft der Dichtung aus und gewährt gleichzeitig einen Einblick in die kreative Arbeit eines Schriftstellers. Es erlaubt darüber hinaus aber auch herzergreifende Bildeinstellungen, die jedoch niemals kitschig wirken – etwa wenn Fanny einen Brief Johns inbrünstig küsst. Campion setzt spärlich auf eine symbolhafte Bildsprache, beispielsweise mit Schmetterlingen im Glas, vor allem aber auf die Sichtbarmachung von Gefühlen etwa durch den Wind, der durch Fenster und Gardinen weht, bei dem sich Fanny überglücklich aufs Bett fallen lässt. Die Bildsprache von „Bright Star. Meine Liebe. Ewig“ steht jedoch im diametralen Gegensatz zur süßlichen Welt einer Jane Austen. Zwar zeigt sie auch die Konventionen einer längst vergangenen Welt, aber die Protagonisten wirken stets modern. Denn die Zurückhaltung in ihrer Liebe ist nicht Ausdruck dieser Konventionen, sie fließt vielmehr aus gegenseitiger Achtung. Um diese Gratwanderung der großen Gefühle auszudrücken, konnte Jane Campion auf zwei fabelhafte Darsteller zählen: Ben Whishaw wirkt immer authentisch als Dichter. Und beim Anblick von Abbie Cornishs großen, ausdruckstarken Augen versteht der Zuschauer, dass sie der „leuchtende Stern“ für Keat’s Inspiration werden konnte.

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Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...

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6.0Ganz gut

Das Kino liebt die Frauen. Und entdeckt unablässig historische Berühmtheiten von der Klostervorsteherin Hildegard von Bingen über die Pianistin Clara Schumann bis hin zu den Schauspielerinnen Hildegard Knef und Romy Schneider. Als würde die Gegenwart keine Geschichten über Frauen hergeben - oder wagt sich nur niemand daran? Bedeuten sie auch heute noch ein hohes Risiko wie in den Siebzigern, als Margarethe von Trotta sich von männlichen Kritikern für ihre Filme über Frauen, die für ein selbstbestimmtes Leben kämpfen, verhöhnen lassen musste?

,,Bright Star. Meine Liebe. Ewig" jedenfalls ist mit einer Protagonistin, die zwar Stärke zeigt, aber ganz und gar in ihrer Liebe zu einem Mann aufgeht, das mit Abstand konventionellste unter den Frauenporträts Jane Campions.

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Birte Luedeking: critic.de

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Das Einnehmende an der Erzählung ist eine für die Regisseurin ungewöhnliche Schwerelosigkeit. Wenn es später eigentlich tragisch werden soll, gelingt ihr allerdings kein überzeugender Tonfallwechsel. Als Momentaufnahme junger Liebe funktioniert der Film über weite Strecken sehr gut, weniger aber als deren dramatische Verlaufsgeschichte. Gegen Ende greift Campion leider wieder auf frühere Stilmuster zurück und präsentiert uns erneut eine Frau, die ein bisschen zu kunstvoll leidet.

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Peter Bradshaw: Guardian Peter Bradshaw: Guardian

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8.0Ausgezeichnet

Jane Campion hat sich für ihre zweite Goldene Palme in Cannes in Position gebracht mit ihrem Film, der meiner Meinung nach der beste ihrer Karriere sein könnte. Es ist eine berührende und gut durchdachte Studie über die letzten Jahre des kurzen Lebens von John Keats, und die Extase der Trauer, welche seine Liebesaffäre mit Fanny Brawne durchdringt – eine Liebe, die nicht durch Krankheit unmöglich gemacht wurde, aber durch ein Netz aus Geldsorgen, sozialen Skrupeln und irrelevanten männlichen Loyalitäten. Campion zeigt eine uncoole, aber echte Verehrung für die Romantik und romantische Liebe, und sie antwortet auf Keats Leben und Werk mit Intelligenz und Anmut.

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David Edwards: Daily Mirror David Edwards: Daily Mirror

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3.0Schwach

Drehbuchautorin und Regisseurin Jane Campion hat einen eintönigen Bio-Pic üfer den Dichter John Keats geschaffen der, wenn man nach den hier gezeigten Beweisen geht, einer der langweiligsten Menschen des ganzen 19. Jahrhunderts gewesen sein muss. Gespielt von Whishaw, ist er nur ein Schatten des Mannes, dessen immer wieder unterbrochene Beziehung zu seiner Muse Fanny Brawne (Abbie Cornish) so wundervolle Gedichte inspiriert hat. Hier erzeugt er nicht mehr als Gähnen.

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Carrie Rickey: Philadelphia Inquierer Carrie Rickey: Philadelphia Inquierer

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9.0Herausragend

Intim wie ein Flüstern, unvermittelt wie ein Erröten, universell wie die erste Liebe – dieser Film atmet Sinnliches und Spirituelles. Obwohl er im Jahr 1818 spielt und in der Sprache der Zeit gesprochen wird, ist er durch die hochwertigen Performances der Darsteller zeitgemäß und modern. Durch Campions Augen bekommt man nie das Gefühl, dass Keats mit Worten das ausdrückte, was er Brawne gegenüber nicht physisch vermitteln konnte. Dies ist ein Film der glaubt, dass Reim und Idee physische Ausdrucksmöglichkeiten sind. In einem Wort: hinreißend.

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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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7.0Sehenswert

Es ist bekannterweise unmöglich, den Akt des Schreibens filmisch umzusetzen. Wie lange kann man jemanden filmen, der ein leeres Stück Papier anstarrt? Campion weiß das, und gleichzeitig ist sie sich bewusst, dass Keats ohne die Lyrik nur ein verliebter junger Kerl. Wie sie die Worte in den Film webt, ist eines der vielen kleinen Schönheiten des Films. Whishaw liest das Gedicht, und als Zuschauer möchte man einfach bleiben.

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HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost

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8.0Ausgezeichnet

Campion bleibt in der Beschreibung eines bürgerlichen Alltags vor 200 Jahren bewusst nüchtern - lädt aber, wie einst die Romantiker, Gegenstände mit romantischer Bedeutung auf, bis sie zu glühen scheinen. Dazu gehört in erster Linie die Natur, in die sie Brawne und Keats immer wieder hineinversetzt, am liebsten soweit, dass sie sich mit ihr fast vereinigen, in hohem Schilf oder einem Wald, der sie überschirmt. Mit Blumen gesättigte Wiesen werden zu magischen Orten, und es gibt eine unglaubliche Szene, in der Fanny sich in ein Zimmer voller Schmetterlinge zurückzieht, weil ihr ferner Geliebter sie mit einem verglichen hat. Der Wind weht durch Fenster und Gardinen direkt unter steife Kleider, und wann immer die Liebenden Fenster oder Wände berühren, die sie trennen, wird der tote Gegenstand zu einem Leiter der Sehnsucht. Für solch Überschwang muss man freilich eine Antenne besitzen, und es gab gestern in Cannes auch Zuschauer, die mit dem Argument "Kitsch!" abblockten.

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Kommentare (31) — Film: Bright Star - Meine Liebe. Ewig.


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Hatchili

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Achje ich fand das Ende irgendwie naja wer ihn gesehen hat weiß schon ;)

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Lillie1919

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Bewertung9.0Herausragend

Ein hyper sensibles Dichterherz, eine junge Frau, mit, um einiges, handfesterem Temperamtent. Ein Film, der ohne Verstand gesehen werden sollte. Ich habe ihn sehr geliebt und selten etwas gesehen, was mich so hat mitlieben lassen. (Selbst wenn neben mir der nüchternste Mensch der Welt sitzt, was die romantische Liebe angeht.)

I am certain of nothing but the holiness of the heart's affections, and the truth of imagination.
John Keats.

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TinaCocaine

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Bewertung6.0Ganz gut

Der Film "Bright Star - Meine Liebe. Ewig" strahlt wo viel Liebe, Gemütlichkeit, Schönheit und Tragik aus, dass ich mich einfach sehr wohl gefühlt habe, als ich ihn schaute. Irgendwie hatte ich das Verlangen in die Zeit zu springen... Allerdings ist der Film wirklich unglaublich langatmig und für meinen Geschmack etwas zu romantisch und poetisch. Leider musste ich auch nicht heulen, was ebenfalls zu einem Punktabzug führt.
Ein tiefsinniges, schönes Drama, aber da gefallen mir andere Liebesfilme wesentlich besser!

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Stroszek

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Mit dem Verzicht auf eine handelsübliche Dramaturgie räumt Jane Campion ihrer Liebesgeschichte genau den Platz ein und verleiht der Geschichte exakt den Stellenwert, den sie verdient hat. Das ist einfach schönes, tragisches Kino für die Seele.

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mesturet

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Bewertung5.0Geht so

Für meinen Geschmack wars zu langweilig. Habe vor kurzem Jane Campion's "Miniserie" Top of the Lake gesehen (KANN ICH NUR EMPFEHLEN!!!! RICHTIG GUT!!!) und hatte etwas mehr erwartet.

Diesen Film fand ich ehrlich langweilig. Öde. Langatmig. Würde schon fast sagen es war verschwendete Zeit....

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Cellmorbasg

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Bewertung6.5Ganz gut

Der Film ohne erwähnenswerte Geschichte verlässt sich ganz auf die Eindrücke einer jungen, zerbrechlichen Liebe, die dank der Konventionen der Zeit zudem immer eine zärtliche Andeutung bleibt. Das sind träumerische Bilder in die man versinken kann und nach dem Aufwachen keine Wirkung hinterlassen.

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steffeck

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Bewertung9.0Herausragend

Liebe. Diese Sehnsucht, Nähe, Ferne. Diese Verliebtheit, diese Sommertage, die wunderschöne Natur, diese Leichtigkeit, Poesie, Schmetterlinge und Hingebung. Eine Liebesgeschichte, so schön, wie Sommertau am Morgen. So leicht, wie eine Feder im Wind. Diese Entschlossenheit, dieser Funke von Naivität. Ganz ohne auffallende Musik, ohne herausstechende Details und doch so detailverliebt.
Solch wunderbare Dialoge, diese unglaublich schönen Gedichte eines fantastischen Lyrikers. Diese unglaublichen Bilder, der so zart leuchtenden Natur. Zum träumen schön, dieser Film.
Diese Verehrung der Romantik von Jane Campion ist ein kleines, aber dennoch so großes und vielsagendes Werk. Und eine so intelligente, grazile und bezaubernde Hommage an John Keats.
Nicht viel neuartiges, nichts außergewöhnliches ist an dieser Liebe zu entdecken. Aber irgendwie schon. Diese Umsetzung, die Liebe, die so ehrlich, so romantisch wirkt, wurde so wahnsinnig gut dargestellt.
Es ist ein so schmerzvoll schöner Film.

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Lorion42

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Bewertung5.5Geht so

Schade, hab mir mehr erwartet. Die Bilder sind zwar wirklich schön (ich mag den Stil von verwilderten Landhäusern), aber die Kamera ist viel zu unruhig. Das Drehbuch ist voller Romantik, doch stolpert es unbeholfen in die Geschichte und von einem Wendepunkt zum nächsten. Insgesamt ist es auch einfach zu wenig Geschichte für einen 2 Stunden Film. So sehr mich die Hauptdarstellerin überzeugt hat, so wenig konnte mich der Hauptdarsteller überzeugen. Insgesamt bleibt das Gefühl zurück, dass man hier wesentlich mehr hätte herausholen können.

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Don Vito

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Bewertung6.5Ganz gut

Ich schließe mich meinen Vorrednern an: wunderschöne Bilder, von denen man jedes einzelnes einrahmen könnte. Allerdings fand ich den Film teilweise zu langatmig.

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DorisDay

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Schön formuliert. (:


Gespenst006

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Bewertung6.5Ganz gut

Ein sehr poetischer Film mit wunderschönen Aufnahmen und starken schaupielerischen Leistungen. Trotzdem habe ich mich auf Grund der nur extrem langsam voranschreitenden Handlung ein bisschen gequält. Schade, denn er wäre ansonsten ganz toll gewesen.

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Chewbacca

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Bewertung6.0Ganz gut

„Bright Star“ handelt von echter, wahrer Liebe und ist ein zu tiefst lyrisches Werk, voller Poesie und blanker Schwermütigkeit, in dem es Ben Whishaw als mittellosem Dichter John Keats und Abbie Cornish als Schneiderin Fanny Brawne gelingt, sich allen Zwängen zum Trotz ihrer Liebe hinzugeben. Diese ist aber nur von poetischer Natur und wird, soweit ich mich erinnere, nicht vollzogen. Denn neben den wunderschönen Kostümen, ist es vor allem die Bildsprache, die den Zuschauer fesseln soll und die langatmige, passend schwermütige Erzählweise fast vergessen lässt. Durch das Thema des Films muss man als Zuschauer leider auch auf den gewohnten Humor von „Stolz und Vorurteil“ verzichten und sich mit weitestgehend unbekannten Gesichtern anfreunden, wobei letzteres sehr leicht fällt.

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natedb

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Poesie, eine Liebe - eingefangen in betörenden Bildern, dabei schlicht, auf eigenartige Weise distanziert und doch nahegehend. Eindringlich gespielt. Gleichzeitig unaufdringlich. Traurig. Schön.

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8martin

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Bewertung6.5Ganz gut

Jane Campion erzählt von den letzten Lebensjahren des großen Romantikers John Keats (Ben Whishaw) wahrheitsgetreu und wie von ihr nicht anders erwartet in eindrucksvollen Bildern. Die Atmosphäre stimmt und auch die Problematik, die das Leben des Dichters bestimmte, wird treffend dargestellt. Lyrik ist eine brotlose Kunst. Davon kann man keine Familie ernähren, folglich auch nicht heiraten. Im Gegensatz zu ihm ist seine große Liebe Fanny (Abbie Cornish) Modedesignerin und Näherin und verdient ihren Lebensunterhalt. Da wir aber Anfang des 19. Jahrhunderts leben, schließt das eine das andere aus.
Fanny schwankt in ihrem Liebeskummer anfangs zwischen Schmachten und Schmollen, wohingegen er von Krankheit und Armut getrieben zwischen Kreativität und Erfolglosigkeit hin und herpendelt, nur seiner Lyrik verbunden.
Auch intellektuell liegen Welten zwischen den beiden. Dies nutzt der zynische Freund Charles Brown (Paul Schneider) weidlich aus und bringt wenigstens etwas Leben in die zähe Handlung, die viel zu dialoglastig, zu statisch und handlungsarm ist. Hier werden wichtige Werke von Keats erwähnt und durch Zitate verdeutlicht, u.a. auch das für den Titel verantwortliche Gedicht. Ebenso ergeht es gesprächsweise Byron, Coleridge und Wordsworth. Nur tolle Aufnahmen reichen nicht. Ben Whishaw mimt den kränklichen Dichter ganz passabel, Abbie Cornish bringt ihr Leid auf den Punkt. Alles Mittelmaß. Schön anzuschauen.

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mikkean

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Bewertung6.5Ganz gut

Schwermütiges Kostümdrama, schick ausgestattet, bedacht gefilmt ... "Bright Star" erzählt von einer innigen Liebe des glücklos verkannten Dichters John Keats und Fanny Brawne. Er will mit seiner Dichtung die Menschen berühren und natürlich Geld verdienen. Sie ist anfangs kein Mensch der zarten Künste, blüht aber durch ihren Liebsten auf. Nur wollen es die widrigen Umstände wie missmutige Schreiber-Kumpane und natürlich auch Fanny's Familie, nicht zulassen, dass beide ihr Glück genießen können ... Okay, die Handlung ist überschaubar und dürfte eigentlich niemanden wirklich überraschen. Dafür ist "Bright Star" aber keineswegs langweilig geschrieben, gespielt oder sonst was ähnliches. Er fällt erstaunlich interessant aus und weiß auch keine großen Romantiker zu begeistern. Schließlich zeigt er wiederum auch, dass die Liebe damals wie Heute an der gleichen Engstirnigkeit, der selben Bösartigkeit Dritter und leider erhaltenen Stände-Unterschieden zerbrechen kann. Klingt rührselig, ist es auch irgendwie. Aber hey, es kann ja nicht immer nur krachen. In der Dichtung liegt ja auch die Wahrheit.

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Commentator

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein gut gespieltes, wenn auch storytechnisch etwas zu dick aufgetragenes Drama mit tollen Bildern. Wer viel Dramatik ertragen kann und tolle, ruhige und wunderschöne Naturaufnahmen mag, wird begeistert sein. Allerdings ist die Dramatik schon sehr dick aufgetragen.

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neenchen

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein schöner, in ruhigen Bildern festgehaltener Film über das kurze Leben und das Lieben von John Keats. Ein Mensch, dem der Sinn nicht so nach Lyrik steht, wird mit diesem Film nicht viel anfangen können. Viele Dialoge werden von Rezitationen aus Gedichten und Briefen begleitet. Der Film orientiert sich stark an den überlieferten Briefen dieser Beziehung und besitzt eine feine Romantik. Die Darsteller sind gut gewählt und die Musik untermalt den Film gut. Alles in allem ein ruhiger, schöner Film über die große Liebe und über Poesie.

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Aristokratin

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein Film wie ein Gedicht!

Fast wünschte ich mir, wir wären Schmetterlinge
und lebten nur drei Sommertage lang.
Drei solcher Tage mit dir könnte ich mit mehr Entzücken füllen
als fünfzig gewöhnliche Jahre jemals fassen könnten.

John Keats

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Lumpowitz

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Die erste Liebe strahlt am hellsten. Als die junge, wohlhabende Schneiderin Fanny Brawne zum ersten Mal dem mittellosen Poeten John Keats begegnet, ist es bereits um sie geschehen. Die Ungleichen verlieben sich ineinander, für beide ein bislang nicht da gewesenes Gefühl, das sie auch wider den Willen von Bekannten und Verwandten durchsetzen. Jane Campion lässt uns diese besondere Empfindung noch einmal spüren. Verliebt sein bedeutet, die Welt mit anderen Augen zu sehen, ihre Schönheit zu entdecken und auch ihren Schmerz. Neugierig, aber nicht voyeuristisch begleitet die Kamera das Geplänkel des Paares, bettet es in betörende, lichtdurchflutete Bilder und fängt jede Berührung der beiden mit unglaublicher Zärtlichkeit ein. Sicher verpflichtet sich BRIGHT STAR dem Kostümfilm und erzählt einmal mehr von einer Beziehung ohne Möglichkeiten, und doch ist es ihm ein leichtes, seiner Handlungszeit zu entfliehen. Er ist unaufgeregt, intim und ob des Themas universell verhandelbar. Meine Liebe. Ewig.

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Mina*

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Schööööner Film !
Ich musste sogar heulen :'(

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Tyler__Durden

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Es mag ja sehr schwer fallen zu glauben das da draußen noch Liebesfilme gedreht werden die einen zu beeindrucken wissen. Campions Heller Stern ist einer dieser. Wahrscheinlich sogar der hellste der letzten Jahre. Mag die Liebesgeschichte die erzählt wird, grob herunter gebrochen, den Normen mit den typischen Auf und Abs nicht entfliehen ist es die Ästhetik die einem das Herz schmelzen lässt. Bilder von so unglaublicher Schönheit lassen sich hier finden das man schnell die Liebe der zwei Akteure spürt, und das ist der Punkt. Man sieht sie nicht nur Liebkosen sondern man spürt die Zuneigung der Liebenden. Wie ein Gedicht. Vom Inhalt her nichts neues aber dank der Umsetzung, dem Rhythmus ein schmerzvoll Schönes Erlebnis.

"Bright star, would I were stedfast as thou art--
Not in lone splendour hung aloft the night
And watching, with eternal lids apart,
Like nature's patient, sleepless Eremite,
The moving waters at their priestlike task
Of pure ablution round earth's human shores,
Or gazing on the new soft-fallen mask
Of snow upon the mountains and the moors--
No--yet still stedfast, still unchangeable,
Pillow'd upon my fair love's ripening breast,
To feel for ever its soft fall and swell,
Awake for ever in a sweet unrest,
Still, still to hear her tender-taken breath,
And so live ever--or else swoon to death."

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