Brighton Rock
Brighton Rock (2010), GB Laufzeit 111 Minuten, FSK 16, Kriminalfilm, Drama, Thriller, Kinostart 21.04.2011
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28 Kommentare
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von Rowan Joffe, mit Helen Mirren und John Hurt
Das britische Seebad Brighton in den 60er Jahren: Mods vs. Rockers – Motorroller und Parka vs. Motorräder und Lederjacken. In Brighton Rock ermordet der skrupellose Kleinganove Pinkie (Sam Riley) ein verfeindetes Gangmitglied. Die unbedarfte Kellnerin Rose (Andrea Riseborough) bekannt aus Happy-Go-Lucky, We Want Sex) stolpert unfreiwillig über Beweise, die Pinkie in Verbindung mit der Tat bringen. Pinkie sieht als einzigen Ausweg Rose zu verführen – zuerst um herauszufinden, wie viel sie weiß, später um sicherzustellen, dass sie nicht zur Polizei geht. Eine rasante Liebesgeschichte zwischen Mörder und Zeugin beginnt. Brighton Rock ist eine Studie über Gut und Böse und zwei Teenager, deren Schicksal in den zitternden Händen des jeweiligen Gegenüber liegt.
Brighton Rock basiert auf dem gleichnamigen Roman von Graham Greene von 1938. Bereits 1947 wurde Brighton Rock von John Boulting verfilmt. Obwohl der Roman und der erste Film beide in den 1930er Jahren spielen, spielt der neue Brigton Rock Film 1964 in der Era der Motorrädergangs und Rocker.
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Cast & Crew
- Genre
- Gangsterfilm, Drama, Kriminalfilm, Thriller
- Zeit
- 1960er Jahre
- Ort
- Brighton, England
- Handlung
- Beweis, Feindschaft, Gang, Gangster, Kellnerin, Mod, Mord, Motorrad, Mörder, Narbe, Rock, Rocker, Roman, Verführung, Zeuge
- Stimmung
- Spannend
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Links zum Film Brighton Rock
- Brighton Rock: film-zeit.de
- Brighton Rock: critic.de






















Kritiken (6) — Film: Brighton Rock
Filmering: Filmering.at
Kommentar löschenBrighton Rock ist ein Film mit imponierender Ausgangslage und spannender Stilistik, aber eben nur für diejenigen, die sich auch darauf einlassen können. Denn der spröde und teilweise befremdliche Stil erinnert stark an Regietheater, sodass manche Szenen schon einen sehr starken Eigencharakter haben. Ausserdem ist der Film von einer unglaublichen Kälte durchzogen, die es schwer macht irgendetwas für die Figuren zu empfinden. Ein Arthousepublikum könnte an der interessanten Ästhetik aber dennoch seine Freude finden.
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Andreas Fischer: Radio Köln Andreas Fischer: Radio Köln
Kommentar löschen"Brighton Rock" ist trivial. Regisseur Roland Joffe wollte sich mit Macht von der Vorlage emanzipieren, banalisiert aber zu viel und findet die Balance nicht zwischen Zeitkolorit und psychologischer Finesse. [...] Trotz eindringlich agierender Hauptdarsteller fehlt seinem Remake die Intensität. Vor allem im zwischenmenschlichen Bereich bleibt vieles unerklärt und erschließt sich nicht.
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Anna Plumeyer
Kommentar löschenSam Riley passt zwar äußerlich perfekt in die Rolle, sobald er aber verloren den Kragen seines Mantels hochschlägt sieht man wieder Ian Curtis aus "Control" vor sich. Bei der Besetzung der Nebenrollen geht Joffe zwar auf Nummer sicher, aber Helen Mirren als Roses Beschützerin Ida und John Hurt als ihr Verbündeter bleiben leider nicht genug Leinwandzeit, um "Brighton Rock" zu retten, obwohl die beiden ihr Bestes tun, in ihren kleinen Parts zu glänzen.
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Alexander Dahas: Intro Alexander Dahas: Intro
Kommentar löschenBrighton Rock samt Auftritt einer Mod-Brigade ist so englisch wie der Fünf-Uhr-Tee – und so luxuriös besetzt wie die Queen, wenn sie ihre Kronjuwelen trägt.
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Frederik König: Schnitt Frederik König: Schnitt
Kommentar löschenRegisseur Rowan Joffe gelingt es in Brighton Rock, mit einem auserlesenen Ensemble britischer Schauspieler (u.a. Helen Mirren, John Hurt, Andy Serkis, Andrea Risebourough) Grahams literarischen Text in einer von John Mathieson angemessen fotographierten Bildsprache auf die Leinwand zu bringen.
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Michael Meyns: programmkino.de Michael Meyns: programmkino.de
Kommentar löschenEin interessanter Debütfilm, der vor allem optisch überzeugt und mehr von seiner bedrohlichen Atmosphäre lebt als von runden, glaubwürdigen Charakteren. [...] So lebt „Brighton Rock“ in erster Linie von seiner Atmosphäre, der Evozierung der sechziger Jahre mit ihrem Aufbruch der Jugendkultur, den Kämpfen zwischen Rockern und Mods und weniger von einer überzeugenden Adaption der komplexen moralischen Fragen, die Graham Greene in seinem Roman verhandelte.
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Kommentare (22) — Film: Brighton Rock
dmtjdc Mon, 25 Feb 2013 09:33:21 -0000
Kommentar löschenEine zynische Variante der "West Side Story" und das Ganze dann auch noch auf Very British? Erschien mir interessant genug, um dem Film eine Chance zu geben. Die Wucht der Bilder und die eigentümliche Atmosphäre des Seebads an der rauen Küste Englands sind auch wirklich fantastisch. Der pure Unterhaltungsfaktor der Zeitreise in die 60er, leidet indes an der zähen Story und der schleppenden Gangart des Films. Objektiv ist "Brighton Rock" etwas schwer zu beurteilen, ob man sich in der seltsamen Welt der Messergangs wiederfindet, letztlich wohl eine Frage des persönlichen Stils.
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Jose Pereira Sat, 15 Dec 2012 20:43:14 -0000
Kommentar löschenOha... ein Bösewicht bleibt ein Bösewicht und Hoffnung bleibt Hoffnung. Dieses Drama gleicht der Realität, was das Verhalten angeht, wenn man unsterblich verliebt ist. Nie im Leben hätte ich mit so einem Finale gerechnet.
Aus meiner Sicht ein außerordentlich ansprechendes Kino! Like it very much!
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Delonghi Fri, 10 Aug 2012 07:07:10 -0000
Kommentar löschenWas hat der böse dreinguckende Pinkie eigentlich für einen Auftrag?? Seltsames und zähes Drama mit einer extrem dünnen Story. Das hat nicht wirklich geROCKT! War auch eher in Richtung Noir und not very british, geschweige denn in Richtung Mafiaepos oder wie auch immer. Aber alles schon vergessen...
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dbeutner Mon, 23 Apr 2012 11:42:05 -0000
Kommentar löschen"Brighton Rock" kommt mit ein paar Namen und dem äußeren Anschein nach mit einer reizvollen Geschichte daher, aber - das wird doch alles weitgehend in den Sand gesetzt, der vor der Stadt liegt. Helen Mirren und John Hurt können hier auch nicht ausspielen, was sie drauf haben, einzig Craig Parkinson ("Cubitt", der lange dünne aus Pinkies Gang; bekannt vor allem als Probation Worker in "Misfits" (Staffel 2&3)) hat mich etwas erfreut, aber das war am Ende auch mehr das Wiedersehen an sich.
Mods vs. Rocker? Fehlanzeige. Ja, die tauchen mal auf, aber damit hat der Film nicht viel zu tun.
Rivalisierende Banden? Naja, während die eine Seite noch einen echten Mafia-King mit Manschettenknöpfen, Zigarre und allem drum und dran zu bieten hat, ist Pinkies Restgruppe doch eher eine Boygroup mit Opa als Möchtegernmanager.
Liebesgeschichte? Total konstruiert und wenig glaubhaft, da kein Hintergrund der Charaktere vermittelt wird, der das hätte stimmig erscheinen lassen.
Und der Rest der Story wird auch nur deshalb weitergeführt, weil's sonst kaum zu einem Kurzfilm gereicht hätte.
Für den Brighton Pier, Helen Mirren, John Hurt und Craig Parkinson 6 Punkte. Auch wenn das Ende (na klar, die Platte hat nen Sprung an exakt dieser Stelle und es fällt nicht auf) wegen brutaler ZuschauerInnen-Verarschung eine 0-Punkte-Bewertung wegen akuten Hassanfalls auf den Regisseur, der sein Publikum nicht ernst nimmt, irgendwo gerechtfertigt wäre ;-)
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Benni-THE-KING Sun, 08 Jan 2012 16:54:22 -0000
Kommentar löschenleicht absurdes sehr britisches Gangstertheater
eigentlich ganz in Ordnung
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Kill_Diether Sun, 13 Nov 2011 17:20:26 -0000
Kommentar löschenMods vs. Rockers, bzw. Konflikte zwischen den Gruppen sind nur eine Randerscheinung, aber mit stilischen Bildern. Das Faszinierende hier ist dieser Kontrast von wirklich üblen Gangster-Typen inmitten eines idyllischen Seebads. Die Story, die Dramaturgie und die Sechziger Jahre Atmosphäre samt den dazugehörenden naiven bis chauvinistischen Dialogen, unterhalten auf hohem Niveau.
Dem entgegen und wenig überzeugend, agieren die beiden Hauptdarsteller. Sam Riley ist wie in "Control (2007)" der verwirrte Jüngling, miemt aber den harten, kaltblütigen Knochen. Viel besser, viel authentischer machen das Helen Mirren und John Hurt.
Unterm Strich ist's ein guter Krimi der ungewöhnlichen Sorte, jedoch mit Schwächen.
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ZakkWylde Wed, 26 Oct 2011 07:39:12 -0000
Kommentar löschenIch habe mich sehr gut unterhalten gefühlt. Brighton kommt glanzvoller daher, als es seinerzeit tatsächlich gewesen sein dürfte. Das Stichwort wäre Nachkriegszeit. Arbeiterschicht, Kohleöfen, tätowierte Unterarme.... Klischees? Ja, aber so glanzvoll war Brighton wohl nicht. Daneben. Das Kleinganoventum, der Aufbruch der Jugend, das alles wurde ganz nett abgebildet. Die Kehrtwende vom "Krimi" zur Liebestragödie (Ende) ist m.E. gelungen. Eine nette Wendung. Der Protagonist ist natürlich überzeichnet. Andererseits war und ist die britische Jugend auf Selbstinszenierung angewiesen. Wer sonst nichts hat, hat jedenfalls ne Jacke von BENCH, Barbour oder sonst einem Hersteller (Chavs halt).
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aLwauCino Sat, 08 Oct 2011 15:31:52 -0000
Kommentar löschenHab so viel erwartet von "Brighton Rock" und sooo wenig bekommen! SCHADE!!!
Handlung & Geschichte meines Erachtens ganz gut, aber die Umsetzung im Film nicht so gut.
Irgendwie habe ich voll Wut auf den Hauptdarsteller bekommen, weil er mir vorkam wie ne billige Leonardo Di Caprio-Kopie.
Viel zu wenig für eigentlich eine gute Story.. ich denke auch wenn der Original-Film von 1947 ist, dass der wahrscheinlich besser ist ohne den gesehen zu haben!
Viel zu lang und wird irgendwann zu melodramatisch und langweilig.
Nicht zu empfehlen außer man steht darauf einzuschlafen.
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M.K. Tue, 01 Nov 2011 17:47:11 -0000
Antwort löschenWenn dir die Handlung so gut gefallen hat, empfehle ich, da es sich hier um ein adaptiertes Drehbuch handelt, die Romanvorlage von Graham Greene zu lesen, denn der Film kommt wirklich nicht an die Stimmung dieses Romans heran.
Und um kein schlechtes Bild vom Hauptdarsteller Sam Riley zu bekommen, empfehle ich dir den Film "Control" mit Sam Riley in der Hauptrolle, denn Control ist ein echtes Meisterwerk...
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aLwauCino Tue, 01 Nov 2011 23:54:06 -0000
Antwort löschenAlles klar, danke für die Tipps. Werd ich mir zu Herzen nehmen, wenn ich Zeit finde ;)
M.K. Wed, 02 Nov 2011 12:23:38 -0000
Antwort löschenKein Problem :)
horro Tue, 04 Oct 2011 19:11:25 -0000
Kommentar löschenBei Brighton-Rock von einem Gangster-Krimi nach altem klassischem Muster zu sprechen wäre wohl falsch, obwohl dies mein erster Gedanke nach dem Film war. Vielmehr wurden hier klassische, erfolgreiche Elemente aus verschiedenen Bereichen in die Geschichte eingeflochten, was dem Ganzen einiges an Gewicht gibt. Etwas Mafia-Epos, ein bisschen Film-noir, ein paar Zeitzeugen etc. Obwohl die Inszenierung streckenweise etwas steril wirkt, halte ich den Film in seiner Kategorie insgesamt für gelungen.
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genco02 Sun, 02 Oct 2011 15:09:59 -0000
Kommentar löschenschöne Bilder, schöne Musik, gute Stimmung, eigene Stimmung. Schade. Der Film hatte Potenzial. Aber für ihre Rollen zu schwache Schauspieler. Und Story auch nichts besonders. Schade
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Tim Ahrens Thu, 15 Sep 2011 10:25:56 -0000
Kommentar löschenBesetzung war meines achtens ganz gut... Handlung dagegen unlieb und nicht erwähnenswert.Scheint reine geschmacksache zu sein, aber ich fand den etwas in die länge gezogen...!
Mich hat es nicht sonderlich umgehauen auch dieser lieblose gewollte Umgang mit Rose.... für mich kein Film den ich mir nochmals angucken würde !
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spanky Thu, 08 Sep 2011 10:34:38 -0000
Kommentar löschenStylisches Rockabilly Gangsterdrama, das in seinen Grundzügen so Noir ist, wie Dachpappe in der Dunkelkammer. Ein furioser Riley beindruckt durch seine Boshaftigkeit und eine enorme Wandlungsfähigkeit, die ihn wie sein blitzendes Klappmesser von eingeschüchtert auf rasend oder von Heulsuse auf Slasher umschnappen lässt. Dazu ein zutiefst poetisches und gleichsam tragisches Ende, das diesen Noir-Genuss nur herzhaft abrunden kann.
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Tuvok Sun, 10 Jul 2011 15:59:07 -0000
Kommentar löschenWas macht man wenn man wem besucht? Natürlich bringt man ihm was mit und was macht man wenn einem der Besuch auf den Nerv gegangen ist? Ganz genau, man geht ins Kino der Hiesigen Ortschaft, sieht sich einen Film an den keine Sau kennt und ärgert sich dann dass man 108 Minuten sich gar nicht für den Film erwärmen konnte.
Obwohl er 108 Minuten eine gute Helen Mirren bietet, 108 Minuten einen Andy Serkis der ja als Gollum berühmt wurde und dem man ansieht dass er eben Andy Serkis ist, der hat irgendwie was, dass einfach unverkennbar ist.
Der Film hat eine geringe Handlung, ja er ist anspruchsvoll aber die Handlung? Nun ja, ich finde die nicht so dolle. Also, da war Mal dass Jahr 1960, oder war es 1965, keine Ahnung was es für ein Jahr im Film ist, es handelt um die Mods, die waren damals so ne Bande, so ne Rockerbande und die Rocker. Heute wären dass Punks gegen Skins.
Die Mods Typen haben dauernd so ne Jacke an, die Rocker haben Motorräder, allerdings keine großen Motorräder, leider. Ich hätte gerne so ne Art Easy Rider gesehen, aber die kam glaube ich nicht vor im Film oder doch? Weiß ich auch nicht mehr.
Da gibt es den Ganoven, ja so nannte man früher die Typen die mit Drogen dealten und Schlägereien anzettelten, Ganoven, da war der Ganove PINKIE. Sam Riley spielt ihn, und ich muss sagen, ja er spielt ihn gut, er wirkt böse, er wirkt irgendwie so ne Abschaum, er ist jung, er hat so ne Art Elvis Tolle am Kopf und er hat einen Blick, wo man sich denkt, he der hat ne Waffe in der Jacke.
Also PINKIE hat einen anderen Ganoven getötet. Früher war dass wohl etwas das nicht so oft war, heute ist das alle Tage faste. In Mexiko gibt es eine Stadt, Juarez irgendwas, da sind heuer alleine schon 6.000 Menschen in Bandenkriegen umgekommen, oder war dass das ganze vorige Jahr? Ja keine Ahnung, aber es waren irre viele, früher war dass aber nicht so alltäglich.
Tja, wie geht es wohl weiter im Film? PINKIE trifft auf ROSE. Die ist Kellnern, etwas unterbelichtet, die hätte Mal ne gute Familienministerin abgeben können. Und diese ROSE findet raus, dass es PINKIE war der einen Mord begangen hat. Eigentlich weiß sie wenig von seiner Ganovengeschichte, aber sie findet eben raus dass Ihr Freund in einen Mord verwickelt ist.
Tja, PINKIE kommt leider dahinter dass sie irgendwas weiß, nur wie findet er das raus? Ganz einfach, er macht sich sein Talent als Frauenheld zu Nutze und verführt die etwas dämliche ROSE, die ein sehr einfaches Gemüt hat, und bequatscht die Alte auf seine Weise so lange, bis er sicher ist dass sie nicht zur Polizei geht. Ein gerade noch im letzten Moment gegebener Kuss schafft dass, was er sonst nicht konnte, sie zu überreden still zu halten und nicht der Polizei alles Preis zu geben.
1938 ist ja der Roman zur Story vom berühmten Schriftsteller Graham Greene veröffentlicht worden. Die Geschichte hieß damals - Am Abgrund des Lebens. 1947 ist die Story übrigens schon Mal verfilmt worden, die Story sah ich nicht, aber diese hier ist Glaube ich besser wenn man den Kritiken zuhört.
Was in dem Film auf alle Fälle gut ist, ist Helen Mirren, die ist immer gut und John Hurt, den ich schon ewig nicht mehr gesehen habe. Allein schon die Szene als Helen Mirren zu Pinkie in einer Szene meint, wenn er Rose was antut, gibt es nichts was ihn vor Ihr schützt, und wenn man Helen Mirren kennt, weiß man dass sie Ihre Rollen stets mit großem Elan spielt, so auch hier. Allerdings sind diese nicht sehr stark gesät, eher dünn würde ich sagen.
Was ich noch erwähnen möchte, Nonso Anozie spielt hier mit, der hatte Mal die Hauptrolle in der Verfilmung eines Hooligans aus England, „Cass - Legend of a Hooligan“ eine wahrhaft eindringliche gute, genaue und sehr gut verfilmte Story eines Hooligans.
Ursprünglich ist ja als Rose die britische Schauspielerin Carey Mulligan vorgesehen gewesen aus dem Film „Alles, was wir geben mussten“ der ebenfalls sehr anspruchsvoll ist, aber die hatte ein anderes Filmprojekt am Laufen.
Die Motive von Pinkie im Film sind klar, er sieht gut aus, er hat eine gute Wirkung auf Frauen er ist ein Soziopath, jedenfalls im Film spielt er einen, und er will die Gegnerische Bande übernehmen darum hat er ja deren Chef getötet, leider hat der Film einen entscheidenden Fehler, auch wenn er anspruchsvoll ist, gut gespielt ist von den einzelnen Leuten, für mich persönlich ist der Film etwas langweilig gewesen.
Es ist zwar nicht viel zu bemängeln, eher zu begutachten z.B. die Auswahl vom Setting im Film, die kahlen schroffen Küsten die man nur kurz sieht, die abgefuckten Häuser, die einfache Gegend, die Stille des Nordens, das ganze ist so gedreht wie ein Film Noir aus den 40 er Jahren, aber in die Jetzt Zeit versetzt. Wieso der Regisseur sich gerade für dieses Remake entschieden hat weiß ich nicht.
Was ich in dem Film auch gut finde ist eben die schauspielerische Leistung von Sam Riley, der ja Pinkie spielt, da bleibt lange im Dunkeln ob er wirklich was für Rose empfindet oder nicht, und selbst in vielen Szenen wo man ihn als Liebenden sieht, fühlt man, he da ist was im Busch, allerdings nicht immer. Sam spielt die Rolle wohl sehr gerne, er ist derjenige Outlaw den wir aus den 60 er Jahren kennen und den wir in den 70 er Jahren im Film bewundern, und ich würde mich nicht wundern wenn er noch so eine Rolle spielt, eine einer Figur aus den 60 er Jahren. Die passt ihm nämlich. Wenn ich mir den als Kämpfer oder als Retter von irgendwas vorstelle, kommt kein erwärmendes Gefühl in mein Herz, aber hier in so altmodischen Filmen, in Rollen die etwas zwielichtig sind, da passt er sehr gut hin.
Helen Mirren spielt so ne Art Anwältin, ja die Frau ist einfach super, sie hat hier wenig Filmauftritt, weil die Story gänzlich auf Pinkie und Rose gepusht ist, aber das macht nichts, sie hat so auch Ihre paar Auftritte. Wer auf alle Fälle untergegangen ist, ist John Hurt, ein wahrhaft großartiger Schauspieler. Leider hat er hier wenig Auftritte .
Wer sich an Filmen aus den 40 er Jahren satt sehen kann und noch mehr sehen will, dem sei der Film hier empfohlen, nur fehlt halt etwas dass die Leute damals gehabt haben. So ne Art schmusige Lebensweise, da war alles damals eher ruhig, hier in dem Film geht es schon wüster zu, macht aber auch nichts. Was ich hier gerne mehr gesehen hätte ist die Rebellion eines Marlon Brando, dass war hier nicht zu sehen, auch nicht viel von der Welt rund um die 2 Darsteller. Man sieht wenig der 60 er Jahre, wie immer geht keiner auf das Klo oder muss kotzen keiner bekommt ein Kind, oder muss trinken, keiner geht hier einkaufen, und keiner hat Kopfweh, und keiner hat Durchfall, aber das ist in vielen Filmen eh gleich.
Ein bisschen nicht so passend ist hier Vielleicht der Aspekt Religion, der war kurz dargestellt, wenn schon den schon, Vielleicht hätte man ja eine Bekehrung zeigen können, vom Ganoven zum Priester aber das ist ne andere Story, die gab es Mal schon in einem sehr guten alten Film. Jedenfalls hat mir der Film gefallen vom Setting her und von der Darstellung der Einzelnen Charaktere.
Was hier in dem Film auch vorkommt ist das Thema Todesstrafe, die 1964 in England das letzte Mal verhängt wurde, und vielleicht war dass der Grund dass Pinkie im Film dauernd Angst vor Zeugen hat, weil er eben nicht hängen will. Ja früher waren die Gesetze schon härter und rigoroser, heute sind sie oft verwaschen. Übrigens John Mathieson hat die Kamera geführt, der Typ ist bekannt aus „Gladiator“.
Und Vielleicht ist das auch ein Mitgrund wieso der Film eindringlich wirkt, weil eben die Kamera oft dort hinhält wo sie soll und das ganze in einer Art Nebelwand einfängt. Aber in einer verständlichen Nebelwand. Was dem Film fehlt meiner Meinung nach ist auch die Entwicklung eines großen Momentums. Pinkie ist eben ein Ganove, aber dass ist er den ganzen Film, wieso hat man ihn nicht so handeln lassen dass man sieht er ändert sich und wird zu einem guten?
Nun ja, das Böse siegt oft, Vielleicht auch in dem Film. Empfehlenswert ist er aber für mich nicht so sehr, er ist anspruchsvoll, Ich fand ihn langweilig und darum vergebe ich nur
65 von 100 Punkten.
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BlackSeaStorm Tue, 24 May 2011 16:49:19 -0000
Kommentar löschenDas Tolle an diesem Film ist zweifellos die Optik: Der 60er-Jahre Stil mit Film Noir Elementen wurde durch die exzellente Kameraführung einwandfrei umgesetzt.
Ansonsten ist der Film aufgrund der Story schwer zu verdauen.
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lupusnoir Fri, 19 Aug 2011 15:42:01 -0000
Antwort löschendas ende gefiel mir sehr gut
BlackSeaStorm Tue, 23 Aug 2011 14:27:22 -0000
Antwort löschenDas Ende ist gewöhnungsbedürftig, könnte man sagen. :)
meerumschlungen Sun, 22 May 2011 08:02:56 -0000
Kommentar löschenIch habe lange keinen Film gesehen, an dem wirklich gar nichts gestimmt hat: Die Story ist sinnfrei zusammengestoppelt, die Dialoge sind wie aus dem Platitüden-Generator und Figuren bleiben immer nur Figuren. Und von der Rebellion der Zeit bekommt man auch nichts mit. Dazu kommt noch die bemüht dramatische Musik, die alles zuwabert und den bemüht dramatischen Ansatz dieser Gangsterstory unterstreichen soll, aber das Ganze zum Teil unfreiwillig komisch wirken lässt. Irgendwie ist das die Sorte Film, bei der ich immer erwarte, dass Bully Herbig um die Ecke biegt. Sam Riley stiert dazu düster in die Gegend und sieht dabei aus, als wollte er sich für ein Bio-Pic über den jungen Bela Lugosi empfehlen. Ich rate ab.
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bugsb Fri, 20 May 2011 21:24:54 -0000
Kommentar löschenEin zwiespältiges Vergnügen. Der Geschichte ist sehr konstruiert und die Bilder (und vor allem die Musik) an manche Stellen viel zu bombastisch. Aber irgendwie hat der Film mich dann doch gefesselt.
Ich fand Sam Riley und Andrea Risebourough toll! Helen Mirren konnte als harte Lady mit Herz nicht richtig überzeugen. Ich hatte gerne mehr über die Charaktere erfahren.
Unterhaltsam, aber für das ganze gilt: weniger (Geschichte, Bombast) wäre mehr gewesen.
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trudi Thu, 28 Apr 2011 16:05:32 -0000
Kommentar löschenSam Rily! Wie der gucken kann. Das ist unglaublich. Control ist schon so lang her… Aber vorgestern als ich ihn das erste mal seit langer Zeit auf der Leinwand sah, da wusste ich sofort. Sam Riley der hat’s drauf. Wie der gucken kann. Er hat mich unheimlich beeindruckt.
Klar sein Blick hat schon kaum variiert. Aber das hat zu seiner Rolle gepasst. Meist so nach oben geblickt. Klar das sieht sehr faszinierend aus. Erst recht im Zusammenhang mit dem hochgeklappten Kragen. Passt wunderbar in diesen Film, in die 60er Jahre und in die bedrückende Stimmung des Filmes.
Der Film hat mich aber auch als ganzes gefesselt. Wie fast immer wusste ich nichts über die Handlung und ich war angetan. Bandengeschichten in den 60er Jahren.
Der Film hat sich aber nicht Festgelegt. Man konnte sich nie sicher sein, wie nun der Film erzählt werden sollte und welches Motiv im Vordergrund steht. Ein Bandenkrieg-Krimi-Drama. Oft, gerade die Gewalt kam sehr ernst rüber Sozialdrama mit Actioneinlagen, doch gab es immerwieder Situationen über die man Lächeln konnte. Wichtig war allerdings auch die Religion. Anfangs wurde sie nur vorgehalten wie ein Vergleich, doch später gewann sie immer mehr an Bedeutung für die Handlung. Und ich hab mich mehrmal gefragt und bin mir auch jetzt nicht sicher ob das Auseinandersetzen mit Religion nun ernst gemeint war oder nicht. Ich konnte es nicht ernst nehmen. Aber nur weil ich nicht glaube?
Aber grade diese Offenheit in diesem doch recht düsteren Film hat mit beeindruckt. Es bleiben einige Dinge, über die man nachdenken kann und man hat ganz neue Bilder gesehen. Schon von Anfang an haben die Einstellungen grade im Zusammenhang mit schwerer, unaufdringlicher Musik eine fesselnde und etwas beklemmende Wirkung. Ich wusste sofort, das kann kein schlechter Film werden.
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arues Sun, 08 Jan 2012 07:24:55 -0000
Antwort löschenSam Riley, wie der gucken kann... und dazu der hochgestellte Kragen... Oh... Du bist doch ein Mädchen, oder!?
trudi Sun, 08 Jan 2012 18:06:23 -0000
Antwort löschenKlar bin ich ein Mädchen schon seit 22 Jahren.
Und ich muss sagen, dass ich von Sam Rileys Leistung und auch von seinen Blicken sehr beeindruckt war, auch wenn ich ihn nicht für besonders hübsch halte.
Über die Kragen habe ich allerdings eine noch viel tiefgründigere Theorie, die betrifft allerdings sämtliche britischen Schauspieler, männlich sowie weiblich....
onyxxx11 Wed, 27 Apr 2011 20:01:18 -0000
Kommentar löschenich werd bekloppt... da hab ich doch echt das fanpaket gewonnen
jiipppihh! vielen vielen vielen dank liebes moviepilot team!
freu mich wie bolle.
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DrBenway Sat, 23 Apr 2011 12:22:48 -0000
Kommentar löschenIch kann so schlechte Kritiken nicht verstehen.
Der Film ist sehr eigen, aber genau das macht es auch aus! Sam Riley als Pinkie ist nie in dem Film zu fassen, weder seine Motive noch Ziele, aber genau das macht den Film so spannend. Finde ich...
Ich muss zugeben, der Film ist ultra- brutal, aber in Kombination mit dem grauen Alltag der 60er in England, visuell schön trist und grau umgesetzt, passen Stil und Narration, meiner Meinung nach, "wie ein Pistolenlauf in die Ohrmuschel"(kleiner Scherz am Rande).
Der Film ist absolut sehenswert. Kino wie es (auch) sein sollte. Und zum Glück gibt es eben solche Filme abseits von Hollywood. Niemand hätte dort so einen Film umgesetzt und Sam Riley als Pinkie besetzt.
Daumen nach oben für dieses verdrehte Drama, besonders schön zu genießen auf englisch mit herrlichem Akzent...
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Dr. Tyrell Sun, 24 Apr 2011 13:10:47 -0000
Antwort löschenEs haben sich im Kino bei mir (randvoll ca. 200) auch einige gut unterhalten gefühlt, so um die 15 Leute, aber ca. 30% sind einfach mittendrin gegangen. Eine Freundin von mir ist sogar 20 min. eingeschlafen^^
Deine Kritik ist gut für solche, die deinen Filmgeschmack teilen, aber der erst Satz ist wieder voll für'n Arsch!
Ich hoffe du kannst Kritik annehmen...
Dr. Tyrell Wed, 20 Apr 2011 23:34:27 -0000
Kommentar löschenSeit langem dachte ich mir: "Machst mal wieder ne Sneak mit!"
Gesagt, getan, meinen Cousin wegen der Gesellschaft mit eingeschnallt, in der Hoffnung, dass mir nicht das gleiche passiert, wie in all den anderen Sneaks, an denen ich NICHT teil genommen habe, dort, wo die ganzen guten Filme gezeigt werden...get it?...
Ich spule mal ein wenig vor..., nachdem wir Geistesentleert und ein FH kurz davor auch magen-technisch das Kino verlassen durften, ist uns erst mal klar geworden, das wir keinen Plan davon hatten, wie dieses banale Celluloidgeseier eigentlich betitelt ist!
Also musste ich mal wieder Google anschmeißen, damit ich überhaupt wusste, was ich gleich in den Dreck ziehen will! Und da kam auch schon die awesomeness als Poster daher....
...ah, Moment, was steht da?
"SPELLBINDING"
"A MASTERPiECE"
"THRILLING"
Tausend von 4 Sternen = Brighton Rock! BÄM! YEAH!
Ich bin kein Kostverächter und schaue mir fast jeden Scheiß an und kann dem Scheiß auch meistens was abgewinnen. Aber diesen Scheiß kann man nur Scheiße finden!
Zugegeben und ganz gemein Essenziell ist es, das der Film dich gleich beim Start in seinen Bann ziehen muss, damit du ihn toll finden kannst....Mist! Hab ich voll verpennt^^
Da mein Cousin und ich eine dicke Lederhaut besitzen und uns qualvoll durch die Selbstschuld robben, bis hin zum Schluss, hier nun das Fazit und ich Zitiere hierbei den Rezensenten kalakeli da ich es nicht besser ausdrücken kann!
Sehr nerviger Film - ein verzweifelt cool und bös dreinblickender Sam Riley, dem zumindest ich seine Rolle zu keiner Zeit abgenommen habe, (eine rotperückte Helen Mirren als einziger Lichtblick "NEIN, SELBST DIE WAR SCHLECHT!",) dazu epochale Musik zu völlig unpassenden Momenten und nicht zuletzt völlig überzogene Dramatik machen diesen Film zu einem sehr schlechten Film. Ich habe in vielen Situationen gedacht, dass dieser Film eher eine Parodie als ein ernstzunehmender Versuch ist, das kriminelle Brighton zu zeigen. Es fehlte wirklich an allem. Kein Schwung, Langeweile, dumme Dialoge, wirklich völlig unpassende Musik - da düsen die Mopedfahrer zu dramatischer an Wagner erinnernder Musik die Straßen hinunter und man fragt sich nur WARUM? .. ahhh .. nein wirklich, DEN Film würde ich nicht empfehlen.
Und ich setzt noch einen drauf!
Das Ende des Films ist so unglaublich zum Kotzen das mir schwarz vor Augen wurde.
Er ist randvoll mit dem unbändigen Willen ernst genommen zu werden...
Nein, stimmt nicht, er will lustig sein...
Nein, doch nicht, er will super gangstermäßig sein...
Nein, vor allem will er Religiös sein....
...ne....ach...ich Zeig einfach das Jesuskreuz am Ende und alles ist tuttie^^
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Chris12zero Sun, 24 Apr 2011 16:25:53 -0000
Antwort löschenhhmmm ... ^^
Ich glaub ich werd ihn mir trotzdem iwann mal zu Gemüte führen !! ;)
Vlt. gibt´s dann ja auch son schönen Verriss wie deinen !! ^^