Filmplakat von Brokeback Mountain Brokeback Mountain

US 2005 — Kritik

Kritiker — Sehenswert 7.6

Der Film Brokeback Mountain wurde von 66 Kritikern bewertet.

TheCorey: Wicked Vision, Das Manifest...

10.0Herausragend

Zwar hebt sich Brokeback Mountain von seiner Tragik nicht von anderen Liebesmelodramen großartig ab, wurde (und wird) jedoch in der Rezeption aufgrund seiner Prämisse der gleichgeschlechtlichen Liebe jedoch etwas bedeutsamer aufgenommen. Die Tragweite des Filmes mag jeder für sich selbst ermessen, sicherlich unbestreitbar ist, dass Ang Lee mit seinem neunten Spielfilm eine epische Romanze erschafft hat, die ihren Weg in die Kinogeschichte fand.

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Burning Brain

Sorry, ich muss mal fragen, was Du an diesem Film episch fandst? Wenn es um verbotene Liebe geht, hat schon der gute, alte William ca. 1595 eine tatsächlich epische Geschichte geschrieben. Aber hier wird doch nur das Thema Homosexualität ausgeschlachtet um einer langweiligen Story Bedeutung zu verleihen. Daraus entstand eine Medienhype und auf einmal war es `in´ Brokeback Mountain gut zu finden. Wäre es hier um heterosexuelle Liebe gegangen hätte man den Film zerrissen. Atemberaubende amerikanische Landschaften haben wir auch schon genügend gesehen, u.a. in „The Horse Whisperer“. Nur die Musik von Santaolalla ist gut.


derHOBBIT

Also ich muss schon sagen, wir haben es hier tatsächlich mit einem Meisterwerk zu tun, das weit davon entfernt ist, Homosexualität auszuschlachten. Die Geschichte mag nichts Neues sein, allerdings mit diesen beiden Männern und mit dem Thema der Homosexualität, die großenteils in unserer Gesellschaft immer noch nicht akzeptiert wird, bildet dieser Film einen Mainstream Film für das gesamte Kinopublikum. Von diesem haben mit Sicherheit 90 Prozent noch nie zwei sich küssende Männer gesehen, daher ist es mit dieser meisterhaften Filmmusik ein tadelloses Meisterwerk von Ang Lee, einem der wenigen, die sich getraut haben, sich eines solchen Themas anzunehmen.


sushi25: movie-fan.de

4.0Uninteressant

Sorry, aber der Film ist für mich total überbewertet. Schön er Thematisiert Homosexualität unter Cowboys (so neu nun auch wieder nicht siehe die Band Village People) aber bis auf die Reaktion der Ehefrau von Ennis und des Farmers, der die beiden Protagonsiten den Cowboyjob gegeben hat, wird das Umfeld und deren Reaktion zu sehr ausgeklammert.

Warum hat Jack am Ende den "Unfall" mit der Radkappe? Hier wäre mehr Hintergrund mehr gewesen.

Nichtsdestotrotz eine mutige Darstellung von Jake Gyllenhaal und Heath Ledger.

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Anke Westphal: Berliner Zeitung

9.5Herausragend

Gewiss erzählt Ang Lee in "Brokeback Mountain" eine ganz besondere Geschichte über eine nicht ausgelebte Liebe, die sich nicht gegen die Gesellschaft behaupten kann, weil deren Verständnis von Natur und Kultur nun mal unverblümt rigide ist. Aber es ist auch eine universelle Geschichte über die Natur des Menschen - über die Ersatzexistenzen, die er sich aufbaut wie Kartenhäuser, und die Arrangements, die er auch gegen seine Natur trifft.

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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

5.0Geht so

Für mich ist es unverständlich warum "Brokeback Mountain" so viele Preise gewonnen hat. Der Film ist unnötig lang und präsentiert eine Geschichte die man in deutlich weniger Zeit erzählen könnte. Zugegeben die Naturbilder sind toll, die Hauptdarsteller gut und um mitreden zu können sollte man sich "Brokeback Mountain" wenigsten einmal angesehen haben. Mehr aber auch nicht.

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D. Kamalzadeh: Der Standard

9.5Herausragend

Brokeback Mountain, der mit dem leicht schrägen Label versehen wurde, ein schwuler Western zu sein, reiht sich [in die Ikonografie des Ang Lee] trefflich ein: Indem er dem Archetypus des Genres, dem Cowboy, etwas von seiner demonstrativen Virilität nimmt, erzählt er vom Anpassungsdruck einer Gesellschaft. Brokeback Mountain ist deshalb dem Melodram stets näher als dem Western.

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HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost

10.0Herausragend

Ang Lee reißt keine Witze und versprüht kein Mitleid. Es gibt nichts, signalisiert er, wofür sich seine Helden zu entschuldigen hätten, und dementsprechend inszeniert er ihren Sex, unverhüllt und selbstverständlich. Lee erzählt einfach von einer Liebe, und sie erscheint so natürlich und unvermeidlich wie die von Jack und Rose am Bug der Titanic. [...] "Brokeback" ist ein Meilenstein, weil er Homosexualität normalisiert. Bisher hatte Kino Schwulsein verdammt, bemitleidet, gefeiert oder eine bürgerrechtliche Lanze dafür gebrochen. Für Ang Lee jedoch ist die Tragödie von Ennis und Jake allgemeingültig wie die von Romeo und Julia.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

0.0Hassfilm

Im Zweifel dann doch lieber Andy Warhols schwule Cowboy, als diese sülzige Westerngegenstück zu James Ivory-Streifen und ähnlichen Gefühlsdröseln. Lieben heißt leiden, zumindest wenn man vom Mainstreampublikum akzeptiert werden will. Bis Heteros sich mal einen Film ansehen in dem schwule Figuren nicht leiden oder sterben oder den Käfig voller Narren aufmachen, wird es wohl noch lange dauern. Nicht umsonst betonten alle Beteiligten immer wieder, daß es ja kein Schwulenfilm sei, sondern um eine universelle Liebesgeschichte ginge. Sicher sicher. Und den Darstellern wurde rundherum gratuliernd, für ihre Todesverachtung mit der sie Kuss- und Sexszenen überstanden haben. Was ihnen natürlich sehr schwer fiel, wie sie nicht müde wurden zu erzählen. Wahrlich, es ist noch ein weiter Weg, wenn diese Westernantwort auf Hedwig-Courths-Mahler herhalten muß, als Beweis für die Toleranz des Publikums. Nächster.

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Liam Quinn

Ich würde das jetzt nicht ganz so ernst oder extrem nehmen wie du. Guck dir doch Ang Lee´s Filmographie an. Fast jeder seiner Filme lässt Personen leiden ( ob Homo oder Hetero ). Ob Brokeback Mountain, Hulk , Wo hu cang long, The Ice Storm, usw. Wär der Film nicht zu Mainstream geworden hätte es doch keinem interessiert.


svunzel

Warten wir mal auf "I Love You Phillip Morris" ...;)


Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter

8.5Ausgezeichnet

Ang Lees Provokation besteht darin, seinen Liebenden Cowboyhüte aufzusetzen - und ihre Liebe im Übrigen so diskret und einfühlsam abzufilmen, wie er das immer tut, etwa in "Sinn und Sinnlichkeit" (1995). "Brokeback Mountain" ist ein Melodram, also die Geschichte einer verbotenen Liebe, die an den gesellschaftlichen Umständen scheitert, aber auch an der innerlichen Beschränktheit des einen, der weniger liebt oder seine Liebe verleugnet.

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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost

8.5Ausgezeichnet

Es ist eine Offenbarung, wie das Westerngenre hier mit seinen eigenen Mitteln - spröde Bildern einer überwältigen, aber auch übermächtigen Landschaft - gegen den Strich gebürstet wird, den hohlen Mythos vom einsamen Cowboy aushöhlt. [...] Eine wunderbar inszenierte, mit großer Stille und Sensibilität belauschte Romanze, die keine sein darf.

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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

4.5Uninteressant

Ein warmer Western? Ja warum denn eigentlich nicht. Wer noch immer den Skandal wittert, wenn sich zwei Mannsbilder küssen, hat ohnehin nichts verstanden. Dessen ungeachtet stürzt der in Taiwan geborene Regisseur Ang Lee mit seinem "Brokeback Mountain" ein amerikanisches Monument vom Sockel: den Marlboro Man.

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al-x: blog:x - Royal with cheese

9.0Herausragend

Eine dramatische Romanze, in der Frauen keine Hauptrolle spielen.

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Kommentare — Ganz gut 6.1

Der Film Brokeback Mountain wurde von 15642 Mitgliedern bewertet.

svunzel

Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich habe Brokeback Mountain das erste Mal im Kino gesehen. Ich bin ohne Erwartungen hineingegangen. Zugegeben, bei den Anfangsszenen wusste ich auch noch nicht so Recht. Diese ruhige und irgendwie verhaltende Atmosphäre ist sicherlich nicht für jedermann. Und in diese eigensinnige Liebe (womit ich nicht die Sexualität meine) muss man sich ebenfalls erst mal hinein finden. Es ist keine typische Romanze wie man sie vielleicht erwartet hätte, weil sich beide Protagonisten weitestgehend eher verschließen und nur selten einen Einblick in ihre Gefühlswelt gewähren.
Aber wenn man sich erst mal auf die Machart und die ruhige fast betrübte Stimmung des Filmes einlässt, und mit jedem Schritt und jedem Wort mitfühlt dann ist es schlichtweg tiefergreifend.
Wenn sich die etwas versteckten Emotionen letztenendes doch zu erkennen geben. Wenn der Zuschauer Stück für Stück Einblicke in das komplizierte Gefühlsleben von Jack Twist und Ennis del Mar erhält - egal wie kurz diese Augenblicke auch sind - man ist von Kopf bis Fuß eingenommen. Ich war es zumindest.
Ich habe geschmunzelt, war fraglos, habe nachgedacht, habe gehofft, gelacht und geweint.

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swissroland

Bewertung1.0Ärgerlich

reine enttäuschung. Den film hab ich 3 mal gesehen. Das 1. einzige und letzte mal. Schlafen kann ich auch ohne TV

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Greeble

Bewertung9.5Lieblingsfilm

Okay, als Mann ist es sehr schwer zu sagen, dass man den Film mag. Aber ich fand ihn wirklich klasse, auch wenn ich mich bei den besonders homosexuellen Szenen nicht immer hinschauen konnte. Ich hoffe ihr versteht mich.
Die Darsteller sind klasse, sowie in den Hauptrollen als auch in den Nebenrollen. Die Story ist wunderbar gestrickt zwischen Handlung und Charakterbeschreibung. Die Kulissen sind ebenso sorgfältig ausgesucht und die Musik wunderschön eingesetzt in den Bildern.
Wir finden ein sehr gutes Ende vor, was den Film noch Mal verbessert.

Gruß,
Nikolas Alexander.

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Zeddicus

Bewertung6.5Ganz gut

Für mich büßt der Film einiges an Authentizität ein, weil Ennis' zwar gut gespielte, jedoch einseitige Rolle nach dem Tode Jacks einen resignierten Dauerzustand annimmt, der nicht einmal von der Tochter, zu der er einen recht guten Draht hat, hinterfragt wird.
Was jedoch überzeugt, sind die sich aufbauenden inneren Spannungen, die Wut über das Ungewisse und die Selbstzweifel der Protagonisten, die mit dieser gesellschaftlich verpöhnten Situation umzugehen versuchen. Das Ende hingegen hat keine wirkliche Pointe sondern trudelt kitschig aus. Die verbreitete Anschuldigung, dass dieser Film von Kritikern zerrisen worden wäre, würde er von der Liebe eines heterosexuellen Pärchens handeln, ist haltlos, weil viele Schlüsselszenen und die Kernproblematik dann einfach wegfielen.
Somit ein guter, aber nicht überragender Film.

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AHO1

Bewertung10.0Lieblingsfilm

::: ANG LEE IS KING :::

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pfeffer

Bewertung7.0Sehenswert

Guter Film, vor allem für Freunde metaphorischer Natur-Bildsprache (die mich tatsächlich, der Häufung wegen, in diesem Film eher langweilt).

Meiner Meinung nach gilt es jedoch, ein Missverständnis in der Rezeption des Filmes auszuräumen: Das ist kein Film über die Liebe. Es ist ein Film über den Hass. Und über die Sprachlosigkeit im Umgang mit dem eigenen Begehren.

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katharina21

Bewertung10.0Lieblingsfilm

ich habe diesen film mit meinen freunden geschaut, die männer sind ...
mehr als die helfte fanden es abscheulich als sie sich küssten und sahen nicht hin als die beiden miteinander verkehrten ... !!!
der rest fand es interessant und doch merkwürdig ... ich denke das halt viel mit den vorurteilen zu tun ... sie denken einfach das homosexualität nicht normal ist ...!!
aber das macht den film auch wiederrum interessant .. ansonsten wäre der echt langweilig...

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_SUPERNATURAL_

Bewertung0.0Hassfilm

Ouh bitteh zwei Cowboys sind alleine und werden gleich schwul.
Nein dankeeh kein Interesse.!

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Zeddicus

Eigentlich ist es ja nicht meine Art, feindselig zu sein. Aber in deinem Fall : Verschwinde gefälligst mit deinen lächerlichen, inhaltslosen Kommentaren die vor geistigem Dünnpfiff nur so strotzen und in jappymanier gefertigt sind aus diesem für ein reiferes Publikum an Cineasten gedachten Portal.
Oder behalt deine präpubertär wertlose "Meinung" für dich, statt dich öffentlich lächerlich zu machen und aufgeklärteren Menschen als in der Reflexion des Badezimmerspiegels mit der Kamera posierenden Kindern welche meinen, den Wert eines Filmes anhand der Beschreibung auf magische Weise erschließen zu können, ein Dorn im Auge zu sein.


_SUPERNATURAL_

ooh wie schön freu dich !


Frezzer

Bewertung7.5Sehenswert

Ich weiß nicht so recht was ich von diesem Film halten soll. Am Anfang gefiel er mir überhaupt nicht. Schwule Cowboys, als Fan vom Duke gibts sowas nicht. Am Ende war die Geschichte dann doch irgendwie ergreifend und sehr gut insziniert und erzählt. Sollte man mal gesehen haben.

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Ordyh

Bewertung5.0Geht so

Fängt zwar verhältnismäßig stark an, aber sobald sie vom Brokeback hinabsteigen, gehts auch mit dem Film bergab.

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Zausel

Bewertung9.0Herausragend

Guter Film.
Da kann man mal wieder sehen das es oftmals nicht viel bringt sich gegen seine Gefühle zu wehren.
Und damals bzw. dort war man ja auch dem Thema Schwul gegenüber anders drauf als heutzutage. Demnach auch wieder nachvollziehbar.

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derHOBBIT

Bewertung10.0Lieblingsfilm

Also ich muss schon sagen, wir haben es hier tatsächlich mit einem Meisterwerk zu tun, das weit davon entfernt ist, Homosexualität auszuschlachten. Die Geschichte mag nichts Neues sein, allerdings mit diesen beiden Männern und mit dem Thema der Homosexualität, die großenteils in unserer Gesellschaft immer noch nicht akzeptiert wird, bildet dieser Film einen Mainstream Film für das gesamte Kinopublikum. Von diesem haben mit Sicherheit 90 Prozent noch nie zwei sich küssende Männer gesehen, daher ist es mit dieser meisterhaften Filmmusik ein tadelloses Meisterwerk von Ang Lee, einem der wenigen, die sich getraut haben, sich eines solchen Themas anzunehmen.

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guggenheim

Bewertung1.0Ärgerlich

Mein Kommentar zu dem Film: LANGWEILIG!

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Tyler

Bewertung9.5Herausragend

Brokeback Mountain erzählt die Geschichte einer Liebe, bei der es meiner Meinung nach ganz egal sind, ob es sich nun um 2 Männer handelt. Die eher langsame und sehr ruhige Erzählweise fand ich in keinem Moment langweilig sondern sehr passend. Gerade die dargestellte Minimalistik ist es, die diese Liebe ganz groß macht. Die Liebesgeschichte wird nicht propagiert oder plakatiert, es gibt keinen großen MagicMoment in dem die beiden Protagonisten in Zeitlupe aufeinander zurennen und sich für immer in größter Liebe in die Arme fallen. Ebenso gestehen sich die beiden nie direkt mit Worten ihre Liebe, dafür mit Schweigen, Blicken, Gesten. Manchmal passiert eben das meisste, wenn nichts gesagt wird.
Der Brokeback Mountain ist Symbol für ihre eigene geschützte Welt, in der sie die sein können die sie wirklich sind, wo 2 Menschen in ihrem Gegenüber den gefunden haben den sie suchten. Erfreulicherweise erzählt Ang Lee die Geschichte frei von Klischees, Kitsch und dem moralischem Zeigefinger. Die Emotionen werden dem Zuschauer nicht auf dem Silbertablett serviert, man muss er erkennen und mitfühlen, was aber problemlos funktioniert, 100% mitreissend und tiefgehend.
ACHTUNG SPOILER
Die Darsteller sind grandios, allen voran Heath Ledger, der die innere Zerissenheit seines Charakters absolut genial rüberbringt - hierfür hätte er viel mehr den Oscar verdient als für die Jokerrolle. Jeder Charakter hat die Chance sich zu entfalten, und man kann auch die Sichtweise eines jeden Einzelnen verstehen. Jack, der vielleicht etwas naiv ist, aber alles für diese Liebe aufgeben will, weiß wer er ist und für sich selber damit zurechtkommt, und Ennie, der es gar nicht erst versuchen will und sich die ganze Zeit über zwischen Kampf und Akzeptanz befindet.
Die Liebe wirkt so echt und ungeschönt, viel glaubwürdiger als in manch anderen Filmen, da sie nie überzogen daherkommt, auch über die erzählte Zeitspanne von 20 Jahren hinweg.
Am Ende bleibt Ennie allein zurück, mit einem Hemd, einer Jacke, seinen Erinnerungen. Und dem Brokeback Mountain.
"If you can't fix it, you gotta stand it."

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nurleben

den hab ich auch schon lange hier rumliegen ... zeit den mal zu schauen :)


*frenzy_punk<3

Bewertung4.0Uninteressant

Eine interessante Story, verpackt in einen langweiligen, schleppenden Streifen mit kargen Dialogen. Schade ist, dass sich der Zuschauer durch den schnellen Szenenwechsel nicht in die Gefühlslagen hineinversetzen kann. Der Film lässt großes hoffen, doch endet als herbe Enttäuschung.

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Weltensegler

Bewertung6.5Ganz gut

Das war also der “Skandalfilm” um die schwulen Cowboys. Ich fand ihn ganz nett, ein sehr ruhiger Film, aber das hat auch gut zur Story gepasst. Hat leider kaum bis keine Höhepunkte gehabt, der Anfang hat sich schon sehr stark gezogen. Solide gedreht, und auch kein typischer Hollywood Film, dennoch bis zum Umfallen gehypt, was ich für normal nicht abkann...

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diqits

Bewertung3.0Schwach

Es erinnert mich eher an ne billige Dawsons Creek Folge.. Sorry aber bei mir kommen da überhaupt keine Gefühle hoch, Außer das Cowboys auch mal schwul sein dürfen.

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Strikerth

Bewertung7.5Sehenswert

Poposex und danach wieder auf das Pferd...was ein Drama!

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Tyler__Durden

Bewertung8.5Ausgezeichnet

Schöner Film der ohne die weitaus verbreitete Überzeichnung der Schwulen Mannes auskommt, dabei eine schön traurige (aber nie Kitschige) Liebesgeschichte erzählt ohne den sonst so üblichen erhobenen Zeigefinger. Bis in den Nebendarsteller gut gecastet, aber vor allem die zwei Hauptcharaktere die durch Heath Ledger und Jake Gyllenhaal verkörpert werden stechen durch ihre außergewöhnlich starke Authentizität heraus. Abgerundet wird der Film dann noch durch Regisseur Ang Lee der es immer wieder schafft die Kleinen Momente zu feiern, was man heutzutage sehr selten findet.

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hex1379

Bewertung9.0Herausragend

mal ein Thema das sonst immer gern versteckt wird.super Schauspieler und gute Story.

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endlesssporadic

Bewertung7.0Sehenswert

Hätte mir mehr Romantik gewünscht. Irgendwie haben die sich doch nur getroffen um Sex zu haben.

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Yuhlia

Bewertung4.0Uninteressant

Ich bin eine Frau, und der Film hat mir trotzdem nicht gefallen.^^
Was ich erst einmal nicht versteh ist, warum die beiden Cowboys in dem einen Moment friedlich nebeneinander schlafen, und 2 Sekunden später übereinander herfallen.
Das hat für mich irgendwie nicht ins Bild gepasst.
Trotzdem gab es einige traurige Momente und auch Heath Ledger und Jake Gyllenhal haben gut gespielt.

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Bauglir

Bewertung10.0Lieblingsfilm

Aufgepaßt! Der Knaller der Saison; schon in den ersten Minuten deuten die Panoramaaufnahmen in ihrer Viefalt und unterschiedlichen Gestimmtheit auf das, was folgen soll: differenziert, subtil und in keiner Sequenz gekünstelt oder gar verkitscht geht Regisseur Ang Lee (Der Eissturm) an das Thema heran, das nur in zweiter Linie eine schwule Liebe auf die Leinwand bringt.

Das exzellente Ensemble transportiert in Ausdruck und Dialog vielmehr Szenen von Nähe, Intimität und die Ängste davor, Szenen von erhoffter, gelebter und letztlich unmöglicher Beziehung auf mehreren Ebenen, und, und hier liegt wohl der größte Kunstgriff, es unterminiert unter großartiger dramaturgischer Führung das Cowboy-Western Klischee, indem es das Undenkbare und Unaussprechbare zur Selbstverständlichkeit verwandelt: Die Quasi-Abschiedsszene am See unterstreicht deutlich die Ernsthaftigkeit und Tiefe der Gefühle, die die beiden Männer füreinander entwickelt haben.

Die Frage, wie gut oder schlecht es sei, dass sich Männer miteinander verbandeln, ist hier obsolet, meisterhaft umschifft Lee alle Weltanschaulichkeiten und bringt seine Geschichte dorthin, wo sie zünden kann: zur Darstellung dessen, was wir Menschen (für)einander (an)tun und lassen...

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stalker

Bewertung4.0Uninteressant

Der Ang Lee schafft es immer wieder mich zu langweilen. Die Bedeutung des Films will ich aber keinesfalls bestreiten.

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nammi

Bewertung9.5Herausragend

der film handelt von liebe und von den risiken und abenteuern, die man mit ihr eingeht. wer liebesfilme nicht mag, hätte auch diesen nicht sehen dürfen. ich finde ihn grandios und tränen-in-die-augen-treibend. er hat mich nach dem kinobesuch sicher zwei tage nicht mehr los gelassen und das schaffen nur wirklich gute filme, mit ausgezeichneten darstellern.

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natikarla

Bewertung0.5Hassfilm

gähn, gähn, doppelgähn... versteh den ganzen Hype nicht.
Die Figuren sind unsympatisch, das Verhalten unrealistisch und der Film ist einfach nur laaaaaaaaaaaangatmig :p

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LB_FAN86

Bewertung3.5Schwach

"Brokeback Mountain" ist zu Beginn recht langweilig (eine Landschaftsaufnahme nach der anderen ...), kann nach diesen Anlaufschwierigkeiten ein bisschen aufbauen, mich aber durchweg überhaupt nicht überzeugen. Einzig die sehr gute Leistung der beiden Hauptdarsteller Heath Ledger und Jake Gyllenhaal bewahrt den Film vor'm Totalausfall. Ich kann leider nicht ganz nachvollziehen, was an diesem Film so toll gewesen sein soll.

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Cingiz

Bewertung8.5Ausgezeichnet

Was passiert jetzt....und jetzt...oh nein und jetzt. Das habe ich mich immer wieder gefragt. Was passiert wenn deine Eltern herausfinden das du eher auf den Typen Mann stehst statt Frau...und ab hier steigt die Spannung. Brokeback muss man gesehen haben. Einer der Besten Drama Filme.

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Nemsis

Bewertung3.0Schwach

Habe den Film endlich gekuckt. War genau, wie ich es dachte:
Genau wie bei den Wahlen ( Ich bin Schwul und das ist gut so), um mehr Stimmen zu bekommen, haben die hier einfach in eine einfache und bekannte Beziehungsdramastory zwei Schwule, anstatt einen Mann und eine Frau, reingesteckt ( Nichts gegen Homesexuelle ^^ ).
Der Film ist einfach langweilig, hat viele Längen und bietet für mich nichts Neues.

Die Schauspielerleistung ist hier aber super.

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Pratolia

Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein außergewöhnlich bewegender Film der eine interessante Problematik sehr intensiv und auf hohem Niveau herüberbringt. Nicht nur die spektakulären Landschaftsaufnahmen, sondern auch die großartige Leistung der Schauspieler bleibt einem in Erinnerung.

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