Brown Bunny

The Brown Bunny (2003), FR/JP/US
Laufzeit 93 Minuten, FSK 16, Drama, Road Movie, Erotikfilm

7.7 Kritiker
5 Bewertungen
Skala 0 bis 10
5.6 Community
125 Bewertungen
10 Kommentare
Brown Bunny - Bild 43648
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von Vincent Gallo, mit Vincent Gallo und Chloë Sevigny

Dies ist eine Liebesgeschichte und zugleich das eindringliche Portrait einer verlorenen Seele, die einfach nicht mit ihrer Vergangenheit abschließen kann. Nach einem Motorradrennen in New Hampshire lädt Bud Clay sein Motorrad in den Van und begibt sich auf eine Odyssee quer durch das ganze Land bis nach L. A., wo er für das nächste Rennen angemeldet ist. Unterwegs lernt er drei sehr unterschiedliche Frauen kennen: Violet, eine bodenständige, typisch amerikanische Tankwartin, Lilly, selbst eine verlorene Seele, die er auf einem Rastplatz am Highway trifft, und Rose, eine Prostituierte aus Las Vegas. Auf seiner langen Reise gelingt es Bud nicht, seine intensiven Gefühlen zu Daisy, der großen Liebe seines Lebens, zu vergessen. Deshalb will er sich mit ihr versöhnen, sobald er in L. A. eintrifft. Dort checkt Bud in ein Motel ein und sucht das verlassene Haus auf, in dem er früher mit Daisy lebte. In der Hoffnung, dass sie zu seinem Hotelzimmer kommt, hinterlässt er ihr eine Nachricht. Während der Film sich zu seinem dramatischen Höhepunkt aufbaut, zeichnet er eines der offensten, freizügigsten Portraits männlicher Sexualität, die das amerikanische Kino je gezeigt hat.


Cast & Crew


Kritiken (3) — Film: Brown Bunny

Filmsuechtiger: Filmsucht.org, Movieworlds

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6.0Ganz gut

Bereits in den ersten Minuten beweist Regisseur, Drehbuchautor und Hauptdarsteller Vincent Gallo, dass ihn Konventionen nicht interessieren. Der Zuschauer wird völlig außen vor gelassen, The Brown Bunny zeigt grenzenlose Einsamkeit, schnörkellos, ohne Dramaturgie. Die Leere der Welt des Protagonisten ist nicht konsumierbar und bietet keinen Unterhaltungswert. Das Ende offenbart spät den Grund für diese Leere und trifft den Zuschauer dann doch, sodass The Brown Bunny rückwirkend erheblich aufgewertet wird. So ist Gallos Werk zwar (bewusst) langweilig und enervierend gestaltet, zwingt aber, und das muss man positiv anrechnen, zur Auseinandersetzung. Der Skandal-Blowjob ist dagegen die Aufregung kaum wert, zweifelhaft ist die Darstellung natürlich trotzdem.

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Elisabeth Maurer

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7.5Sehenswert

...Eine der eindrücklichsten Szenen des Films wird dies später aufgreifen: Bud (Vincent Gallo, neben der Hauptrolle auch für alles andere an dem Film verantwortlich) kommt auf seiner Fahrt in den Westen mit seinem Van an der Salzwüste vorbei. Der Rennfahrer holt sein Motorrad aus dem Van und fährt gen Horizont. Die Kamera bleibt zurück, verfolgt aber lange seinen Weg. Dabei entsteht durch die Hitzeschlieren in der weiten Ebene der Eindruck, Bud fahre über den Horizont hinauf, löse sich vom Boden und bewege sich in den Himmel hinein. Die Weite der Landschaft und die Schnelligkeit seines Motorrads ermöglichen ihm ein Entkommen aus der Wirklichkeit, ein Verlassen der Welt. Doch der nächste Schnitt zeigt wieder einen Highway. Dieser verschwimmt in der Ferne ebenfalls mit dem Himmel, von dort nähert sich der Van der Kamera und fährt dann an ihr auf der Straße vorbei. Ein wirkliches Verlassen der Welt ist nicht möglich, der eingeschlagene Weg, also auch Buds Fahrt nach Los Angeles, muss fortgesetzt werden....

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Hisayasu S: DAS MANIFEST.COM

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6.5Ganz gut

THE BROWN BUNNY IST Vincent Gallo durch und durch, und als Konsequenz dessen wird die banale Story über die Gemüts- und Gefühlswelt des bis zum Anschlag selbstverliebten Allround-Talents transportiert und formal dem Zuschauer mit einer selten gesehenen Konsequenz oktroyiert. Der skandalumwitterte Blowjob wirkt dabei trotz logischer Integrität seltsam isoliert und steht als autonome Entität für sich selbst.

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Kommentare (7) — Film: Brown Bunny

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freakualizer

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´tschuldigung, aber Euer Artikel, Moviepilot, hat mich halt neugierig gemacht:
http://www.moviepilot.de/news/sieben-filme-in-denen-die-darsteller-echten-sex-haben-103661
Habe auch zu dem Film eine zeitsparende "Zusammenfassung" gefunden und sichte noch die anderen, bevor ich urteile.
:-p

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pramudiya

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Bewertung6.0Ganz gut

Interessanter Film, in der die Probleme des Hauptcharakters ganz gut vermittelt werden.

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Janus Winter

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Bewertung7.0Sehenswert

Thematik konsequent und authentisch umgesetzt. Der Plottwist zum Ende hin war unnötig.

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willy50

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Bewertung3.0Schwach

Die drei Pünktchen gibt´s nur für den Blowjob. Die bislang beste Leistung von Ms. Sevigny. Der Rest des Streifens ist nur Onanie.

4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Tenzing

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Bewertung2.0Ärgerlich

Langweilig und uninteressant - das gilt sowohl für die Machart als auch für die dahinterliegende Story. Und die freizügigste männliche Sexualität des amerikanischen Kinos, na ich weiß nicht... ich bin alles andere als begeistert!

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Xpander

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Bewertung9.0Herausragend

davon soll es ja auch ne 3 stunden Version geben. selbst die wird ich gerne mal schauen.Ich fand die Bilder wirklich sehr gut. Und ich finde es keinesfalls langweilig einen Typen beim Autofahren zuzuschauen,und wie er in jeder Frau seine verstorbene Geliebte sieht. Außerdem muß ich jetzt jedesmal weinen wenn ich Milk and Honey höre. Tragik wie ich sie liebe!

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Herr Marcus

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Bewertung7.0Sehenswert

Der Typ ist definitiv wahnsinnig und wird früh sterben aber Mann, irgendwie hat er es drauf! Ein Film der uns der wirklich schlechten Zeiten gemahnt. Das kann enorm fesselnd aber auch fast unerträglich sein. Seine Musik ist besser!

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