Bruce Lee - Mein letzter Kampf

Game of Death (1978), HK/US
Laufzeit 92 Minuten, FSK 18, Eastern, Actionfilm, Kinostart 27.04.1978

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4.3 Kritiker
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von Bruce Lee und Sammo Hung Kam-Bo, mit Bruce Lee und Colleen Camp

Im Leben von Kung Fu-Filmstar Billy Lo läuft alles nach Plan. Doch ein skrupelloses Verbrechersyndikat, dass sich auf die Erpressung von Stars aus der Show- und Sportwelt spezialisiert hat, nimmt ihn und seine schöne Freundin Ann Morris ins Visier und will sie für ihre dunklen Machenschaften rekrutieren. Nun ist Billy in der Zwickmühle, denn eigentlich kommen solche krummen Dinger für ihn nicht in Frage. Aber die Sorge um seine Freundin und der Rat seines Freundes Jim Marshall, sich doch zu beugen, lassen ihn zweifeln.


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Kommentare (7) — Film: Bruce Lee - Mein letzter Kampf

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Hendrik

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Bewertung5.0Geht so

Ich habe mich erst nach dem Anschauen genauer über den Film informiert, das GAME OF DEATH erst lange nach Bruce Lees entstanden ist wusste ich zwar vorher, das es aber so ein übler Fall von Leichenfledderei ist hat mich allerdings schon ein bißchen schockiert - Höhepunkt sind verwendete Aufnahmen von Lees Beerdigung. Nur John Barrys Score und die tollen Kämpfe im letzten Drittel mit dem echten Bruce Lee sorgen dafür, das dieser ansonsten durchschnittliche Film trotz seiner dreisten Störung der Totenruhe auch eine durchschnittliche Bewertung bekommt. Zusammen mit TRAIL OF THE PINK PANTHER das ultimative Argument gegen das Verwenden von toten Schauspielern in neuen Filmen (nicht zu verwechseln mit zu Lebzeiten unvollendet) - auch wenn man sie heute schon fast perfekt am Computer wiederauferstehen lassen könnte und nicht mehr auf billige Tricks und Doppelgänger wie hier angewiesen ist!

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Spielberg_Fan

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Bewertung2.5Ärgerlich

Nachdem Bruce Lee verstorben war, kam man 1978 auf die irrsinnige Idee, das unfertige Konzept von „Game of Death“ als ganzen Spielfilm zu verarbeiten. Dabei heraus kam die größte Mogelpackung der Filmgeschichte.

Es wurde sich irgendeine Story aus den Finger gezogen, die dann um das bereits vorhandene Filmmaterial mit Lee aufgezogen wurde. Es müsste sich so um ca. 15 Minuten Originalaufnahmen von Kampfszenen handeln, in denen Bruce Lee wieder sein ganzes Können unter Beweis stellte. Der Rest des insgesamt 100 Minuten-Werkes besteht aus Aufnahmen von Stuntdoubles, Schnipseln von vorangegangenen Lee - Filmen und total schlecht gemachten Bildmanipulationen. Das macht den Film für mich einfach unerträglich.

Schade dass Bruce Lee „Game of Death“ nicht mehr fertigstellen konnte, denn wie man ja mittlerweile weiß, hatte die Martial-Arts Legende ja ein eigenes Drehbuch verfasst. Mit Sicherheit wäre dabei ein gelungener Martial-Arts Streifen herausgekommen. Die wenigen Sequenzen mit Lee weisen schon etwas darauf hin und der legendäre gelbe Anzug ist ja eh Filmgeschichte.

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Hobgoblin

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Bewertung7.0Sehenswert

Was für eine Tragödie und gewaltiger Verlust für das Action-Kino, dass Bruce Lee so früh verstarb! Aber ich werde das Gefühl nicht los, dass es bei seinem Tod - auch der seines Sohnes Brandon Lee - jemand seine Finger im Spiel hatte! Wer weiss, vielleicht kommt irgendwann etwas mehr Licht in diese mysteriöse Geschichte.
Zum Film selber (1999 man fand in den Archiven bei Golden Harvest 41 Min. Filmmaterial + Bruce Lee's Drehbuch!! - leider zu spät für diesen Film) muss ich sagen, der ist recht unterhaltsam, wenn auch teilweise stümperhaft gemacht und zu 100% auf Kommerz getrimmt. Dank der drei beeindruckenden Kämpfe (die Blu-Ray-Version ist auf knapp 11 Min. zusammen geschnitten - u.a. Angebot von Bruce zur Kampfaufgabe an Hakim fehlt, sowie Hakim's Lichtunverträglichkeit fehlt!) des echten Bruce Lee, ist der Film dennoch sehenswert. Schaut man sich allerdings die Bruce Lee Dokumentation (YouToube machts möglich) an, könnte man das Weinen anfangen, den hier sieht man Bruce Lee's ca. 40 Min. Filmmaterial zu Game of Death! Dort ist Bruce mit zwei weiteren Mitstreitern in der Pagode, sowie auch die Idee und die Botschaft zu sehen die uns der die Martial-Arts-Legende mit diesem Werk mitteilen wollte!

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ElMagico

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Bewertung4.5Uninteressant

Fünf Jahre nach dem Ableben Bruces Lees verwendete Regisseur Robert Clouse ein paar schon abgedrehte Szenen mit Bruce Lee, schrieb eine Story um diese herum und machte daraus "Game of death". Was ursprünglich ein reiner Kampf-Film werden sollte, wurde durch diese nachträglichen Arbeiten zu einer unglaubhaften Gangster-Farce, die sich zu jeder Sekunde auf sehr, sehr dünnem Eis bewegt.
Aber nicht nur die Handlung ist bestimmt davon, auf Teufel komm raus, diese paar original Bruce Lee Szenen irgendwie verwursten zu können. Auch in technischer Hinsicht wurde hier gemogelt und getrickst...leider auf sehr schlechtem Niveau. Da werden Doubles herangezogen, Szenen aus älteren Filmen recycled oder einfach nur Bruce Lees Kopf über einen anderen Schauspieler geblendet. Wirklich Mühe hat man sich dabei aber nicht gegeben, alles wirkt irgendwie lächerlich und es kommt auch nie wirklich das Gefühl auf, dass man einen Film sieht. Das ist alles sehr seltsam und man hätte es sich einfach sparen sollen.
Allein die Kämpfe, welche eben noch mit Bruce Lee gedreht wurden, wissen zu überzeugen. Die schliessen an glorreiche Tage an und sind auch besser, als alles was man Kampftechnisch in "Enter the dragon" sah. Leider machen sie aber nur einen Bruchteil des Films aus, fahren dafür aber alle Punkte ein, die ich "Game of death" gebe.
Wie schon erwähnt: Man hätte es einfach sein lassen sollen. Die paar Szenen hatten nie das Zeug zum Film und wären für sich alleinstehend ein herausragendes Special auf einer DVD seiner echten Filme, mehr aber eben nicht.
Aber was wusste man damals schon von DVDs.

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Keoma

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Bewertung6.5Ganz gut

Öhm...naja...was soll man sagen? Bruce Lee hatte diese innovative Idee eines Kampfsportfilms. Aber er hatte grad mal ein paar Sequenzen gedreht als Hollywood anrief und er "Enter the Dragon" drehte. Als er zurückkehrte wollte er "Game of Death" neu konzipieren (wohl wegen den nahenden internationalen Starruhms), verstarb aber leider viel zu früh und die Produzenten blieben auf mehreren Minuten Kampfsportaction ohne Handlung sitzen.

Aber dann besannen sie sich auf Ed Wood, Bela Lugosi und "Plan 9 from outer space".

Um die wenigen Szenen mit Bruce Lee wurde ein Drehbuch geschrieben. Doubles wurden eingesetzt und kurze Aufnahmen aus alten Filmen des Meisters eingesetzt. Das Resultat ist, vorsichtig ausgedrückt, hanebüchener Unsinn...aber unterhaltsamer Unsinn. Es muss natürlich gesagt werden, dass die Doubles Lee eher nicht allzu ähnlich sehen. Dies wurde gelöst, indem man sie entweder nur von hinten zeigt, eine dicke Sonnenbrille aufsetzt oder gleich zu einer Verkleidung greift, in welcher Billy Lo den Bösewichten nachspioniert. Aber manchmal setzt man halt auch auf kurze Einschübe von Lee-Aufnahmen aus alten Filmen und die funktionieren meist noch weniger als die Doubles. Wenn Lee (Double) in einem dunklen Studio steht und dann eine Nahaufnahme von Lee (Original) vor einem hellen Tempelhintergrund eingefügt wird, dann ist das schlicht albern.

Diesem Trash-Appeal, der quasi schon 'Bruceploitation' darstellt, nur diesmal halt authorisiert, steht allerdings die Action gegenüber. Diese wurde von Sammo Hung choreographiert und kann sich tatsächlich sehen lassen. Und natürlich der ECHTE Bruce Lee in seinen letzten Aufnahmen. Er adelt alles in den letzten 15 Minuten dieser kleinen Perle des eigentlich Trash!

Was wäre "Game of Death" wohl für ein grandioses Werk geworden, wenn er ihn hätte vollenenden können? Aber so isser auch ganz unterhaltsam.

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Dachsman

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Bewertung4.5Uninteressant

Ein Einblick in die Produktionsgeschichte dieses "Filmes" gibt Auskunft darüber, warum er letztlich diese Schlaftablette geworden ist. Gerade die erste Hälfte ist eigentlich schon wieder Comedygold, so stümperhaft, wie hier "versucht" wird zu "vertuschen", dass der werte Herr Lee bei den "Dreharbeiten" zur "Story" gar nicht mehr aufzutreiben war.
Mein Favorit war ja das Standbild, im Spiegel, das aussah wie vom Praktikanten mit Photoshop erstellt (war es höchst wahrscheinlich auch).
Ja, die letzten ca. 20 Minuten sind dann auch wieder ganz in Ordnung, schön choreographierte Kampfszenen, von Leuten, die auch mal zur Abwechslung was von Kampfkunst verstehen.
Und irgendwie ist es auch schön zu wissen, woher Tarantino den Anzug aus dem ersten "Kill Bill" her hatte, nur, es zeigt schon ganz gut, was man von einem "Film" zu halten hat, wenn das interessanteste an ihm der Anzug des Hauptdarstellers im letzten Drittel ist.

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fiveash

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Bewertung5.5Geht so

Wer Bruce Lee sehen will, muss sich nur die letzten Szenen des Films anschauen. Diese tollen Kampfszenen hat Lee kurz vor seinem Tod gedreht und sollten einen eigenständigen, handlungsfreien Film bilden.
Nach seinem Tod wurde dann eine platte Geschichte dazu erfunden, in der ein Double mit einer italienischen, das halbe Gesicht verdeckenenden Sonnenbrille herum turnt. In gewissen Nahaufnahmen wird in amateurhaftester Weise auch mal Lees Gesicht auf dessen Körper eingefügt. Ed Wood lässt grüßen!
Somit sind die ersten 3/4 des Films quasi so grottig, dass es schon wieder sehenswert ist.

Interessanter Fakt und eine kleine unbedeutende Verschwörungstheorie meinerseits:
Das Lee-Double ist Filmstar im Film, und dreht unter anderem eine Szene, in der eine Gruppe Feinde mit Platzpatronen auf ihn schießen soll. Unter diese Statisten schleicht sich ein Attentäter mit echter Munition und verletzt Lee.
15 Jahre später stirbt Brandon, Bruce Lees Sohn im realen Leben auf die gleiche Weise bei den Dreharbeiten zu The Crow, natürlich ohne Attentäter und dafür wegen einer Fehlfunktion der Platzpatrone. Oder vielleicht doch ... ?

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BAD ONI0N

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