Brüder

Brüder (2002), AT
Laufzeit 90 Minuten, Komödie

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mit Wolfgang Michael und Trude Ackermann

Die Brüder Adrian, Ernst und Ludwig Stadler könnten nicht ungleicher sein. Adrian ist Krankenpfleger und lebt mit einem Mann zusammen, Ernst ist ein erfolgreicher Haubenkoch mit zerrütteter Ehe und einer heimlichen Affäre mit seiner Mitarbeiterin, und Ludwig muss wieder einmal eine Gefängnisstrafe abbüßen. Als ihre Mutter stirbt, entdecken die drei durch einen Zufall, dass sie nicht vom selben Vater stammen. Streitend, aber gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach der Wahrheit – und ihren Erzeugern. Die Reise in die Vergangenheit konfrontiert die Brüder schonungslos mit ihrer unterschiedlichen Herkunft und bringt sie in heftige emotionale Turbulenzen, an denen das Verhältnis der drei zu zerbrechen droht.


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Supereule

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Bewertung7.0Sehenswert

Drei von ihrem Wesen vollkommen verschiedene Brüder (Ludwig, Ernst und Adrian) machen sich auf den Weg, ihre Mutter im Krankenhaus zu besuchen. Sie kommen jedoch zu spät - am nächsten Tag wird die Mutter bereits beerdigt. Durch Zufall und getriebene Neugier finden sie heraus, wer der biologische Vater von Ludwig war. Doch ihn interessiert das anscheinend wenig. Während Adrian herausfinden möchte, wer ihn gezeugt hat, beschäftigt Ernst sich mit seinen Eheproblemen und möchte mit der Vergangenheit in Ruhe gelassen werden. - Was wir hier haben, ist eine typische Tragikomödie, in der es um Werte wie Familiensinn und Zusammenhalt geht. Mit typisch trockenem österreichischem Humor balancieren die drei Brüder in ungleichem Schritt durch Orte wie Pissen und Bomsen immer mit einem Fuß in der Vergangenheit und dem anderen in der Gegenwart, was Spannungen sowohl tragischer als auch komischer Art auslöst. Gerade zum Ende hin wird es schwermütiger, Geheimnisse offenbaren sich. Doch keineswegs geht der unsichtbare Spielball verloren, den die Brüder sich im Film zuwerfen und der für einige Lacher sorgt - auch der Schluss ist höchst pointiert und treffsicher.

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