Brüno - Kritik

US 2009
Laufzeit 81 Minuten, FSK 16, Dokumentarfilm, Komödie, Kinostart 09.07.2009

Kritiken (28) — Film: Brüno

sushi25: movie-fan.de

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4.5Uninteressant

Brüno muss man, wie den gesamten Humor von Baron Cohen mögen. Die Idee ist groß und wenn auch nur ein Viertel der Mokumentary-Szenen "echt" sind, zeigt es ein bitter-sarkastisches Bild auf den Amerikaner an sich. Ein Film mit jeder Gelegenheit zum Fremdschämen.

Ansonsten kann man Brüno ansehen, muss es aber nicht zwingend. Für Fans des Genres aber ein Leckerbissen.

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Hausmeister: Nerdtalk.de

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6.0Ganz gut

[...] Was bleibt ist ein Film, der leidlich unterhaltsam ist, meist nur so dahinplätschert und die großen Skandale schuldig bleibt. Immerhin gab es eine wirklich lustige Szene, die mir nachhaltig im Gedächtnis geblieben ist. Ich sage nur: Milli Vanilli lassen grüßen…

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Synopsis: zeitgeist Print & Online

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5.5Geht so

Gnadenlos geschmacklos - diese Persiflage provoziert bis hin zur Ekelgrenze - und nicht selten darüber hinaus. "Borat" Baron Cohen knöpft sich diesmal die Falschheit der Promiwelt vor und ihr Geheische nach schnellem Ruhm. Erschütternd, dass es sich bei den Szenen überwiegend um authentische Mitschnitte handeln soll (was ich jedoch bezweifeln möchte). Kapitulieren musste ich schließlich bei manchen Sprachsequenzen, allerdings nicht den englischen, sondern den österreichischen ...

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J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...

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5.0Geht so

Schaaade!

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Flibbo: wieistderfilm.de

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6.5Ganz gut

[...] Brüno entlarvt im Dokumentarstil die Vorurteile und fundamentalistischen Weltanschauungen der Leute und übt dabei passiv Kritik daran, ohne bei diesem Plan vor Tabus zurück zu schrecken. Abgesehen davon, dass die Authentizität einiger Szenen doch sehr anzuzweifeln ist, ist das schlichtweg genial. Dafür werden aber immer wieder extreme Gags der Marke Holzhammer beigemischt, die die Raffinesse deutlich trüben, da dort der Selbstzweck absolut überwiegt. Das Ende wirkt zudem wie ein plattes, bemühtes Totschlagargument, damit man den Film auch ja großartig findet. Aber verdammt, es funktioniert auch ziemlich gut. [...]

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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6.5Ganz gut

«Brüno» ist eine heitere und provokative Komödie über Vorurteile.

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Der Redaktör: kino-zeit.de Der Redaktör: kino-zeit.de

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8.0Ausgezeichnet

Brüno will es wissen. Der schwule Weltstar, den niemand kennt, verlässt seine enge Heimat Österreich, um nun endlich in Amerika den Durchbruch zu schaffen, koste es, was es wolle. Dazu gehört natürlich auch ein niedliches schwarzes Baby, das er sich anliefern lässt, denn das ist die Grundausstattung von Stars. Der neue Streich von Sacha Baron Cohen („Borat“) macht sich über den grenzenlosen Promiwahn lustig, in halb-dokumentarischen Stil führt er die strunzdummen Protagonisten der Glitzerwelt ebenso vor wie die humorlosen Wächter der politischen Korrektheit - provokant und sehr lustig.

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Mick Lasalle: San Francisco Chronicle Mick Lasalle: San Francisco Chronicle

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2.5Ärgerlich

Das Schlechte überwiegt das Gute und die Grimassen überwiegen die Lacher. Brüno ist ein Film über einen Comedian, der rumläuft um Leute zu nerven.

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M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune

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5.0Geht so

Außerordentlich frech, manchmal komisch geht Brüno mit allem, was Borat so gut gemacht hat, einen Schritt weiter und tauscht ein Hauptziel (amerikanischen Antisemitismus) gegen ein anderes (amerikanische Homophobie). [...] Brüno ist ein ziemlich ermüdender Kerl [...] Am Ende könnte sich der Zuschauer fühlen wie Eminem bei den MTV Movie Awards, wie mit einem österreichischen Hinterteil im Gesicht. 82 Minute lang.

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J. Berardinelli: ReelViews J. Berardinelli: ReelViews

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7.5Sehenswert

Ich war froh, einen Film vorzufinden, der vor nichts zurückschreckt um Lacher zu erzeugen. Brüno ist zwerchfellerschütternd lustig, lustiger als jeder andere Film dieses Jahr. Letztendlich schafft Brüno was er soll: er liefert einen, durch laute Lacher verschleierten Sozialkommentar mit den brutalsten Guerillataktiken.

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David Edwards: Daily Mirror David Edwards: Daily Mirror

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10.0Lieblingsfilm

Es ist Borat im Kettenhemd und Hotpants - aber ist es genauso lustig? Nun, nicht ganz. Die Pausen zwischen den Gags sind diesmal länger, der Reiz des Neuen ist natürlich auch weg. Man bekommt den Eindruck, der mittlerweile weltberühmte Cohen mußte viel schwerer Arbeiten, um sein Material zu sammeln. Brüno ist vielleicht nicht so lustig wie Borat, aber es ist auf jeden Fall der lustigste Film seitdem! Sofort ansehen!

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Chris Tookey: Daily Mail Chris Tookey: Daily Mail

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8.0Ausgezeichnet

Es ist schwer, in manchen der reißerischeren Szenen zu entscheiden, wessen Exhibitionismus da nun gezeigt wird: Brünos oder der des Mannes der ihn spielt. Aber ist es ein lustiger Film? Absolut. Und ist er mutig und bahnbrechend? Darauf könnt Ihr wetten.

In keinem Medium gibt es heutzutage einen furchtloseren Satiriker als Sacha Baron Cohen. Dieser Film wird so groß werden wie Borat - und er hat es verdient!

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Carrie Rickey: Philadelphia Inquierer Carrie Rickey: Philadelphia Inquierer

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5.0Geht so

Die meiste Zeit zielt dieser schlüpfrige und unfokussierte Film Stars und Sternchen ab und verwischt die Grenzen von Dokumentation und Satire.

Unlustig wie Brünos Celebrity-Überfälle sind, whenn Cohen doch einmal ins Schwarze trifft, dann spürt der Zuschauer auch den Stachel.

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Betsy Sharkey: Los Angeles Times Betsy Sharkey: Los Angeles Times

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8.0Ausgezeichnet

Wie ein ausgesetztes Kind von Lenny Bruce und den Three Stooges ist Brüno ein Idiot Savant an Durchschlagskraft. Er überschreitet Grenzen, Einschränkungen und alles, was auch nur ansatzweise wie guter Geschmack aussehen könnte, auf seiner Mission soviel kulturelle Anarchie wie möglich zu schaffen.
Der Subtext von allen Figuren Baron Cohens ist: welche Wahrheit ich auch immer aufdecke, es ist Dein Problem wenn Dir das unangenehm ist. Dieses ganze Grenzenerweitern ist, geschichtlich gesehen, ein äußerst undankbarer Job - man frage nur Märtyrer, Komiker und Politiker. Also möchte ich einen Moment aufstehen und Baron Cohen dafür danken, [...] für all das nötige Chaos, mit dem er uns überhäuft.
Es ist leicht, Brüno als oberflächliche Komödie mit billigen Gags abzutun. Und manchmal fühlt sich der Film auch wirklich so an. Aber in einer Welt, in der es als Gnade angesehen wird, von einem Celebrity adoptiert zu werden, und Politiker nur den eigenen Schmerz fühlen, trifft Baron Cohens Instinkt für das Unerhörte den Nagel auf den Kopf. Was wir momentan brauchen, sind keine Einsichten, wir brauchen einen harten Schlafg auf den Kopf.

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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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7.0Sehenswert

Die Nadel auf meinem Lach-o-Meter schlug aus wie verrückt, hin und her zwischen Komik, Erwartung, Schock, Bewunderung, Abscheu, Unglaube und angewiderter Unfassbarkeit. Hier haben wir einen Film, der 82 Minuten lang ist und nicht 30 langweilige Sekunden enthält.

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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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8.0Ausgezeichnet

Brüno bietet mehr Schockeffekte für dein Geld als irgendein anderer Film dieses Jahr. Auch wenn der Humor manchmal zum Schreien komisch ist und dann wieder inhaltslos, ist dieser Schockfaktor unbezweifelbar.

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M. Klingbeil: filmfuchs.de M. Klingbeil: filmfuchs.de

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6.0Ganz gut

Mit Hit & Miss kann man die Gagepisoden von Sacha Baron Cohen als schwuler Fashionreporter nur bezeichnen. Vieles landet unter der Gürtellinie, bei manchen Aktionen erkennt man kluge Satire, und manchmal ist man auch nur perplex, wie politisch unkorrekt der britische Komiker bei seiner Mission vorgeht. Langweilig ist diese schamlose Attacke zwar nicht aber eben doch Geschmackssache. Bei "Borat" und "Religuluous" konnte man allerdings intelligenteren Witz beobachten.

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Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung

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7.0Sehenswert

Brüno" entwickelt sich dennoch mit seiner groben, übergeordneten Handlung zu einer Komödie, die von Anfang an mit halsbrecherischem Tempo Ideen um sich schleudert. Die bewegen sich nicht nur respektlos zwischen Subversion und Derbheit, sondern oft auch auf einem schmalen Grat – vor allem im Umgang mit schwulen Stereotypen. Erwartungsgemäß schont Cohen dabei weder seine Gegenüber noch sich selbst und begibt sich bei seinen Grenzüberschreitungen in diverse Gefahrenzonen. So läuft der Kamikaze-Komiker im knappen Chasidim-Kostümchen an aufgebrachten orthodoxen Juden vorbei oder bezeichnet im Gespräch mit einem Führer der Al-Aqsa-Brigaden Osama Bin Laden als obdachlosen Weihnachtsmann. Nur eine Szene, in der er La Toya Jackson auf einem Mexikaner sitzend nach der Telefonnummer ihres Bruders fragt, hat er nun kurzfristig aus gegebenem Anlass doch wieder entfernt.

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E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film

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4.5Uninteressant

Cohen und sein Doku-Komödien-Miterfinder Charles wollen in Wahrheit nur eins: den "money shot". Dieser, die Einstellung also, die ihr Geld wert ist, sieht immer gleich aus: entsetzt aufgerissene Augen und Münder. Diese "money shots" sind, so wie "Brüno" sie zeigt, nur in einer Weise lesbar: Hier ist mal wieder jemand dem Agenten der Überschreitung nicht gewachsen. Man kann in "Brüno" deshalb nur über zwei Dinge lachen. Über die Faxen und den Tabu-Verletzungs-Einfallsreichtum der "Brüno"-Figur zum einen. Das ist die "unschuldige" Slapstick-Seite, die aber dummerweise ihre Unschuld fast durchweg wieder verliert. Weil man in Wahrheit nämlich vor allem über die lachen soll, die das, was Brüno da aufführt, alles andere als komisch finden. Und weil Cohen und Charles einem das eine und das andere Lachen auf untrennbare Weise ineinander vermischt servieren, kann einem der Spaß an der Sache sehr schnell vergehen.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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5.5Geht so

Brüno ist, bis auf zwei-drei Szenen leider wenig mehr als eine mit Pimmeln aufjejazzte Version von "Verstehen Sie Spaß?". Oder wie es ein US-Kollege sagte: Brüno: It's like shooting fishs in a barrel. And missing.

Es scheint über weite Strecken so, als ließen sich die Menschen nicht mehr so simpel provozieren und als gäbe sich Baron Cohen deswegen oft mit Geschmacklosigkeiten und Klamauk zufrieden. Konnte bei Borat, trotz aller Kritik, oft noch ein gehöriges Maß an satirischen Absichten erkannt werden, verleitete er dazu Menschen zu leichtsinnig Antisemitismus gutzuheißen oder ihm zuviel durchgehen zu lassen, so liefert er hier oft Schocks ohne tieferen Sinn.

Einem Test-Publikum wird der angebliche Pilot einer Brüno-Star-Show gezeigt in der er schlecht tanzt und einen halbsteifen Schwanz kreisen und sprechen lässt. Die Testzuschauer finden es wie zu erwarten scheisse. Aber nicht weil sie schwulenfeindlich oder über die Maßen bigotte, engstirnige…

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Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...

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5.0Geht so

[...] Dieses Konzept, das „Borat“ 2006 zu einem der gemeinsten, witzigsten und auch erfolgreichsten Filme des Jahres machte, geht in „Brüno“ hingegen nur bedingt auf. In die fürs Zwerchfell gefährlichen Grenzbereiche der Fremdscham gelangt Baron Cohen mit diesem Film nur selten, was vor allem an die zweifelhafte Authentizität vieler Interviews und Situationen geknüpft ist. Anders als bei „Borat“, der bewusste Inszenierung und dokumentarisches Material exakt kombinierte, scheint die überwiegende Mehrheit der grotesken Alltagsepisoden in „Brüno“ eher klugen Autoren statt einer bitteren Wirklichkeit entsprungen. [...]

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TheCorey: MovieMaze

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5.5Geht so

Mit der subtilen Zur-Schau-Stellung von den Bruno-Segmenten aus der Ali G Show hat Cohens dritte Figurenauskopplung im Kino nicht mehr viel gemein. Dafür läuft viel nach ausgeklügelter Planung ab, was man der Mockumentary auch unentwegt anmerkt. Während einige Szenen (Brünos Kindercasting) durchaus gelungen sind, erreichen einige andere lediglich das Niveau eines durchschnittlichen Adam-Sandler-Filmes.

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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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7.0Sehenswert

Nach Ali G und Borat und findet nun auch Brüno, eine weitere Kunstfigur des US-Komikers Sacha Baron Cohen, seinen Weg aus der Flimmerkiste auf die Kinoleinwand. Die Masche, nach der der Film funktioniert, ähnelt dabei stark der von „Borat“. Cohens Brüno ist der offensiv schwule Reporter eines fiktiven österreichischen TV-Magazins namens Funkyzeit und weltweit unterwegs, um von Modeschauen zu berichten und Designer zu interviewen. Als er auf der Mailänder Prada-Show mit einem Klettanzug in den Backstagebereich und später auf den Catwalk taumelt, ist es mit seiner Karriere jedoch vorbei: Brüno wird als persona non grata von jeglichen Modeschauen ausgeschlossen und aus seinem Job gefeuert.
Doch der extrovertierte Ex-Reporter gibt nicht auf und hat schon einen neuen Plan: Er will um jeden Preis berühmt werden. Dazu entwickelt er zusammen mit seinem treuen Assistenten Lutz verschiedene Strategien: Brüno versucht, ein Promi-TV-Magazin bei einem amerikanischen Fernsehsender…

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eauxmagiques

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Ich fand die Sprache die Sacha im Film spricht sehr interessant. Sein Deutsches Englisch hat mit einem Oesterreichischen Akzent allerdings gar nichts zu tun. Er hat diese eigenartig Sprache wohl schon als Kind in seiner Familie im Umgang mit Jiddisch sprechenden Leuten gelernt. Die Sprache des (Schwedischen) Assistenten kam mir dagegen fast ein wenig Elsässisch angehaucht vor.


Harald Peters: WamS, Die Welt, taz, Berlin... Harald Peters: WamS, Die Welt, taz, Berlin...

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8.5Ausgezeichnet

Orientierte sich Baron Cohen mit "Borat" noch zuverlässig an der Schmerzgrenze, geht er als Brüno nun weit darüber hinaus. "Brüno" ist die mit Abstand radikalste und schockierendste Komödie, die seit Langem in Hollywood produziert wurde. Kein Film für jeden Geschmack, aber einer, der die Sehgewohnheiten verändert. Wenn nach 82 Minuten der Abspann rollt, ist man regelrecht erleichtert. Länger hätte man es nicht ausgehalten.

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D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard

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8.0Ausgezeichnet

Ein Österreicher, der fast so berühmt wie Hitler werden will: "Brüno", der neue Film von Sacha Baron Cohen, entlarvt den sinnentleerten Medienzirkus mit entwaffnender Blödheit

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NIck Schager: Slant Magazine NIck Schager: Slant Magazine

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7.5Sehenswert

Einige Sachen sind ganz offensichtlich gestellt und mehr als nur ein paar Teile – oftmals die „Plot“-basierte Beziehung zwischen Brüno und Lutz betreffend – sind holprig. Doch selbst wenn der Film gefesselt scheint von den praktischen Einschränkungen, die von Cohens notorischem Ruf auferlegt werden, fühlt sich Brüno energetisch an, ein alles auf eine Karte setzendes Stück von Lächerlichkeit, das regelmäßig erstaunt und erheitert. Ein etwas stimmigerer Fokus hätte den dem Film zugrundeliegenden gesellschaftspolitischen Zielen gut getan […].

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Rob Hunter: FilmSchoolRejects

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9.5Herausragend

Brüno verdient es, einen größeren und besseren Zuspruch an den Kinokassen zu bekommen als sogar Borat, wenn er diesen Sommer in die Kinos kommt. Cohen beleuchtet wieder den Durchschnittsamerikaner und wieder wird er dafür kritisiert werden. Aber die Bedeutung und Wichtigkeit dieses Lichts ist nicht zu leugnen. Das sind echte Menschen (mit ein paar möglichen Ausnahmen) und es gibt keine Entschuldigung für ihr Verhalten. Es ist, was es ist… Zwerchfellerschütternd. Augenöffnend. Deprimierend.

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Sheila Roberts: Movies Online

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8.0Ausgezeichnet

Cohen hat ein einwandfreies komödiantisches Timing in dieser glühenden, mit Scherzen gefüllten Sozial-Satire über das Streben eines Mannes, unglaublich bekannt zu werden. Die wahnsinnigen Eskapaden, vulgären Witze, von Maschinen unterstützen Sex-Spielzeuge und der explizite Sex (hetero und schwul) rufen Reaktionen hervor, bei denen es unmöglich ist, nicht in Gelächter auszubrechen oder zusammenzuzucken.

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Kommentare (170) — Film: Brüno

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nilswachter

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Bewertung4.0Uninteressant

Leider sind die nicht enden wollenden Obszönitäten in Cohens "Brüno" so dominant, dass die eigentlichen Qualitäten des Films darin komplett untergehen. Szenen wie das Gespräch mit Latoya Jackson, den Charity PR-Beraterinnen oder auch die Talkshow zeigen, zu welch satirischer Bissigkeit Cohen fähig ist. Leider enthält der Film daneben ein Menge offensichtlich gestellter Szenen, was ihn oft unglaubwürdig macht und letztlich als reine Selbstdarstellung des Protagonisten entlarvt. Die ist manchmal himmelschreiend komisch, oft aber äusserst stupide und geschmacklos.

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yeonghwa

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Bewertung7.0Sehenswert

Der Film ist recht witzig, aber an Borat kommt er nicht 'ran ;)

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FumerTue

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Bewertung7.5Sehenswert

"He's the Austrian Jesus, the white Obama."
Heute war großer Sascha Baron Cohen-Tag angesagt, sprich: Zweitsichtung von Borat und endlich mal eine Erstsichtung von Brüno.
Beide Filme haben viel gemeinsam: einen Protagonisten, der nicht aus Amilanden ist und ein Ziel, einen Traum verfolgt. Der Kazachztanese Borat träumt von Pamela Anderson, der 19-jährige Österreicher Brüno möchte berühmt werden. Womit beide nicht gerechnet haben, sind die US-Amerikaner, denen man in "US and A" zwangsweise begegnet. Denn diese sind - wenn auch in beiden Filmen selbstverständlich überspitzt dargestellt - homophobe, islamophobe und sehr patriotische fundamentalistische Christen.
Brüno, der seinen Job als Moderator der größten Modeshow im deutschsprachigen Raum - von Deutschland abgesehen natürlich - verloren hat, träumt nun vom großen Traum in Amerika, muss aber feststellen, dass er dazu hetero werden muss. Denn mit Charity hatte es auch nicht geklappt, so sind seine Friedensversuche in Mittelerde (Israel vs. Palästina) gescheitert.
"Ich werde der heteroste Mann auf der ganzen Welt!"
Gesagt, getan. Also sucht er einen "Gay Converter" in Alabama auf und besucht die Nationalgarde, die wie wir wissen ein sehr modernes Männerbild vertritt, und sucht - wie Borat - Hilfe bei Jesus Christus, der Heteros liebt, und bei Gott, der Schwule bekanntermaßen hasst.

Wird er es schaffen? Wird Brüno von seinem Irrglauben wegkommen? Wird er begreifen, dass man(n) sich nicht in einen Menschen, sondern in einen Menschen eines bestimmten Geschlechts verliebt? Wir Brüno endlich lernen, dass echte Männer nur hetero sein können, dass echte Männer Probleme mit Gewalt lösen?
Sehen Sie selbst!

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Oskar Gleit

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Bewertung1.0Ärgerlich

War Ali G. stellenweise mit Gangsterrap und Ghettostyle nett anzusehen und Borat der kasachische Reporter der Amerika erkundet auf der Suche nach Pamela Anderson, stellenweise echt witzig, so ist Brüno nur peinlich. Sacha Baron Cohen versagt in diesem Film auf ganzer Linie. Hier wird zwanghaft und beispielhaft erneut versucht, mit Klischees zu spielen und normale Durchschnittsbürger zu verschaukeln. Die erbärmlichen Gastauftritte vermeintlicher "Celebrities" sind nicht im Ansatz komisch, die verschiedenen "Einrichtungen" bloß peinlich berührt und wenn ihn irgendwer tätlich angegriffen haben sollte, dann nur zu Recht. Ich selbst fand die Darstellung eines schwulen Mannes in der heutigen Zeit einfach unterirdisch. Denn so sind schwule Mitmenschen nicht, nicht mal ansatzweise. Sacha Baron Cohen hat eine neuen Meilenstein geschaffen, jedoch mehr als Tiefpunkt seiner Karriere. Desweiteren bin ich davon ausgegangen, das er Ikonen der Modewelt, wie Heidi Klum oder Karl Lagerfeld auf die Schippe nimmt. Aber das war leider gar nicht und so hat selbst dieser Denkansatz kläglich versagt. Lediglich die Szene im Swingerclub, als ihn die gepimte Blondine ordentlich auspeitscht, war ganz gut in Szene gesetzt worden, alles andere war Käse und leider völlig ohne Lacher gespickt. Ich selbst bin übrigens nicht prüde...

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styx.canomo

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Bewertung7.0Sehenswert

so, ich habe es getan!
aus langeweile und weil ich nichts besseres zu tun hatte, habe ich meinen sabbat gleich mit der doppelten dröhnung begangen, erst borat, dann brüno.
wer jetzt meint, ich sei geisteskrank: vielleicht stimmt das.
fakt ist, dass sich beide filme so fern von jeglicher pietät oder feinfühligkeit bewegen, dass es weit über den punkt des wehtuns hinaus geht.
sozusagen eine schockstarre der moralischen synapsen.
jedesmal, wenn man sich schamvoll abgewendet hat, merkt man, wenn man zwischen den fingern hervorlugt, dass der film gerade noch einen schritt weiter gegangen ist.
dabei stürzen borat und brüno so unbefangen die genormte gesellschaft ins chaos, dass es schon fast göttliche züge hat.
ich nutze daher jetzt auch schnell die euphorie des augenblicks und gebe dem film eine 7.0, denn er hätte auch genauso gut eine berechtigte 2.0 oder sogar 0.0 verdient.
aber ich möchte diesen film einfach nicht hassen!
naja, jedenfalls ist der in diesem jahr folgende baron cohen-film nach diesem abenteuertag soeben auf meiner merkliste gelandet.
auf ein neues erlebnis, bei dem man sich nach jedem lacher unsagbar schmutzig fühlt.

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Tom_Thompson

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Bewertung5.0Geht so

Irgendwie beleidigt Sasha B. Cohen jede Minderheit bis auf diejenige zu der er selbst gehört. Versteht mich nicht falsc,h ich habe keine Vorurteile gegen Juden. Diese Art von Humor ist hin und wieder lustig, allerdings frage ich mich wie Cohen wohl diese "Commedy-Kunst" bei sich empfinden würde. Das gleiche gilt für Borat. ! Meine unabhängige Bewertung dazu nur 5,0 es war lustig aber auch nicht so lustig.

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BenjiR88

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Als Borat macht Cohen doch nichts anderes, als entweder über Frauen, Zigeuner oder eben Juden herzuziehen. Er hat also schon längst bewiesen, dass er auch über "seine eigene" Minderheit herziehen kann. Oder meintest du mit "seine eigene" etwa Briten???^^


nilswachter

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Dito Benji :D


k2

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Bewertung7.0Sehenswert

Viele Szenen wirken gestellt, "Borat" war glaubwürdiger.
Dennoch über weite Strecken ein sehr lustiger, unterhaltsamer Film.

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Rhodan

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Kürzliche Untersuchungen haben ergeben, dass das Fremdschämen Bereiche im Gehirn aktiviert, die auch für's Schmerzempfinden verantwortlich sind.
Menschen, die für's Fremdschämen empfindlich sind, sollten neben den Kinosessel griffbereit eine Morphium-Spritze legen.

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swissroland

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Bewertung0.5Schmerzhaft

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Dieter - Der Film

mehr braucht man ned zu sagen gröhl

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Freddy1979

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LoL...ja das Niveau bleibt das gleiche :D


SKURRIL

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fast


G0DsTylA

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Bewertung7.0Sehenswert

Also ich musste echt viel lachen, und wenn mann einen witzigen Film der ein bisschen makaber ist sehen will dann soll mann auf jeden fall reinschauen!

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Keky

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Viel, viel, ja wirklich sehr viel besser als Borat!

Das Problem für die meisten: In Borat konnte sich der Zuschauer noch über eine fiktive und lächerlich dargestellte Kultur lustig machen, die eine andere lächerliche Kultur (die USA) auseinandernimmt.
Brüno allerdings konfrontiert den Zuschauer mit sich selbst. Sasha Baron Cohen übertreibt hier natürlich wieder maßlos, aber fast alle Szenen haben einen sehr direkten und konfrontativen Unterton. Der Zuschauer ist Teil des Experiments, denn wenn Brüno die absolut perversesten Klischees eines Vollschwulen vom Stapel lässt, hört die Toleranz des Publikums ganz schnell auf. Hier kann nur jemand lachen, der die dahinterliegenden Probleme versteht und vor allem selber keine Vorbehalte gegen Schwule hat.

Der Film ist gnadenlos unterschätzt worden, was sich auch in den Bewertungen niederschlägt. Brüno enthält im Grunde keine schlimmeren Szenen als Borat, aber kaum ein Zuschauer will sich mit seinen eigenen Vorbehalten konfrontieren. Für mich macht das den Film um einiges besser und bissiger. Klare Empfehlung!

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nilswachter

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Guter Kommentar! Habe ihn nicht so gut bewerten können, da es mir einfach zu viel wurde irgendwann, aber du hast recht. Er hält einen Spiegel vor und das schmerzt.


ubetterluvdathoe

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Bewertung0.0Hassfilm

Ehrlichgesagt hab ich den Film gar nicht angeschaut, aber wenn ich jetzt SCHON WIEDER dieses ala BORAT lese, könnte ich schon wieder kotzen
so ein Scheißdreck, ich mein von wem kommen denn solche Müllideen immer ?!?
Was soll der Mist ? Wir brauchen sowas nicht

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paulchen66

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jep, word


Trunkenb0ld

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Danke duffy! Wäre ja wie wenn ich nen Ferrari nicht mal Probe fahre aber dann groß das Maul aufreiße dass es ein beschissenes Auto ist.. *kopfschüttel*


Jack_Torrance

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Bewertung0.0Hassfilm

Ich möchte mich bei manch einem von ganzem Herzen entschuldigen - und zwar dafür, dass ich mich in meinem vorherigen Kommentar nicht klar genug ausgedrückt habe !!!

Mr. Baron Cohen will die Gesellschaft provozieren - natüüürlich.
Mr. Baron Cohen will uns "an die Grenze des Erträglichen führen" - aber klar doch.

Das kann Mr. Baron Cohen ruhig machen, aber wenn er einen Penis tanzen lässt, dann ist das nicht "provozierend", "entlarvend" oder sogar "grenzüberschreitend" - das ist einfach nur infantil.
In ein paar Jahren wird man ganz bestimmt nicht die Augen vor so einer Szene verschließen - man wird hoffentlich sogar darüber schmunzeln, wie sinnlos dieses Kasperletheater eigentlich ist.

Brüno ist nicht gesellschaftskritisch, Brüno ist gesellschaftsfeindlich. Er drängt mir als Zuschauer (manch anderem offenbar nicht) lediglich auf, dass die Menschen die uns umgeben perverse Säcke sind.
Tja, meine Damen und Herren, dann wäre Suizid wohl die beste Lösung oder was ? Ach ja, der Mr. Baron Cohen pflanzt uns ja am Ende die Moral ein, dass schwule doch nicht so "eklig" und "dumm" sind. Der Gedanke wird aber bestimmt nur für Kinder und Baumschüler eine Neuheit sein.
Wieso soll sich der Zuschauer zudem noch mit jemandem identifizieren oder sympathisieren, der Babyfotos macht, auf dem eines ans Kreuz befestigt wird ?
Ach ja natüüüürlich, der Mr. Baron Cohen will ja auch noch dem Religionswahn in die Kronjuwelen treten... Dass die Szene aber zugleich kinderfeindlich ist, hat der Mr. Baron Cohen nicht beachtet...

Bevor mein Kommentar in pure Anarchie mündet, möchte ich noch folgendes sagen:
Diejenigen, die mich wegen dem Kommentar für dumm halten, sollten bitte schön Antworten wie "Tja wer von der komplexen Reichhaltigkeit des Filmes nichts bemerkt hat, sollte lieber bei seinen Lynch-Einzellern bleiben" unterlassen und ihren Luxusschampagner in Ruhe genießen.
Und denjenigen, die mir durch "melden" schmollend Angst machen wollen, will ich folgendes sagen: Ich passiere drei mal die Woche die Völklinger Poststraße, mir macht gar nichts mehr Angst.

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dbeutner

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Na, wir drei liegen ja nun in einigen Dingen nicht so weit auseinander, und mein Gefühl sagt mir (mag mich da täuschen, hab es jetzt nicht an speziellen Filmen "abgeklopft"), dass Ihr beide Leute seid, die anarchischen Humor mit einer Prise politischer (hier sogar eher nur scheinbarer) Unkorrektheit nicht schlimm finden...!?!?! Ich weiß, dass einige Menschen mit Borat so gar nichts anfangen können, aber - ich weiß auch, dass ne menge Menschen mit schwarzem durchtriebenem Humor überfordert sind. Aber Ihr...?! :-)


Jack_Torrance

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Anarchistischer Humor fern aller Political Correctness hat mMn durchaus was verlockendes, aber nur wenn er geschmackvoll ist. Brüno war es beileibe nicht.
Aber wie gesagt; Borat werde ich mir ansehen, auch wenn ich keine großen Erwartungen habe.


Cicci0

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Bewertung5.5Geht so

Under Cover Penis Lover!

Na Klar ist es ein Geseltschaftskritischer Film aber er hatt halt einen Unterhaltswert..

das muss nicht heisen das der Film wirklich extrem Gut ist.

Er bietet halt den ganzen Schrott den kein Film braucht aber das ist dan wieder rum ganz lustig und gut umgesetzt.

Trozdem kommt der film nicht an ALI G oder Borat ran..ich muss ihn auch nicht ein 2 mal sehen

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vnfr33

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Bewertung4.0Uninteressant

Mir gefaellt die Rolle des "Brüno" einfach nicht. Ich finde das Rumgetucke weitesgehend unlustig. Nicht, dass ich etwas gegen Schwule haette, meinetwegen sollen alle machen was sie wollen. Das ist dabei nicht mein Problem. Es ist einfach wie es ist: Dieses Ich-mach-auf-Klischeé-Schwuler ist in meinen Augen absolut langweilig. Sowie Brisco Schneider und jede andere uebertrieben tuckige Kunstfigur. - Ein paar Szenen haben mich dennoch zum lachen gebracht, deshalb 4 Punkte. ;)

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HomerJ

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Bewertung9.0Herausragend

absolut geiler Film XD XD XD

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Gentle

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ach, seid doch nicht alle so verzwickt. Bruno ist ein Musterbeispiel an Eiern aus Stahl, denn so einen Film durch die Zensur in die Kinos zu schmuggeln und rotierende Pimmel, schwule Sexszenen und abartig krasse versteckte-Kamera-Szenen zu drehen - selbst wenn der Plot etwas lose und unzusammenhaengend ist - schreit nur nach revolutionaerem Filmemachen. Dieser Film etabliert neue Standards der Akzeptanz und wird zukuenftigen Filmemachern helfen, durchdachtere und sinnvollere Filme mit einer aehnlichen "Anstoessigkeit" zu machen - und dem Publikum langsam die Augen zu einem liberaleren und gebaertraechtigerem Kino zu oeffnen.

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Gentle

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Im Englischen spricht man von "pushing the envelope". Filmemacher, die das mit Geschick machen, sind Visionaere - und Cohen ist wohl einer der besten Beispiele, dass in Amerika langsam die "Kein Sex, aber bitte Gedaerme mit viel Blut auf der Leinwand"-Einstellung bruechig wird.

Filme wie "Borat" und "Bruno" bilden eine starke Front gegen die kultivierte Antisexualitaet der amerikanischen Puritaner durch ihren Unterhaltungswert und die Radikalitaet, und naja, den Reviews nach zu schliessen ekelt sich das deutsche Publikum vor den schwulen Szenen, was ganz einfach unreif ist... wird sich in den naechsten Jahrzehnten aber auch aendern.


Nicolas R.

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Gleich vorweg meine klare Meinung: "Brüno" ist ein über alle Maßen geschmackloser und ärgerlicher Film.

Zwar hält Sacha Baron Cohen den Amerikanern, wie schon in "Borat", in einigen Szenen den reaktionären und schwulenfeindlichen Spiegel vor. Er veranschaulicht sogar in nie dagewesener Offenheit, dass es bei vielen Personen in den USA nach wie vor heißt: "Hollywood-Karriere um jeden Preis - und sei es auf Kosten der Gesundheit meines Kleinkindes".
Aber in den meisten Szenen geht es doch nur um die, alle Geschmacksgrenzen sprengende Selbstinszenierung des Hautdarstellers - dieser Aspekt macht den Film rundum fragwürdig.

Wir haben in Deutschland zwar auch einige Spaßmacher, die fast ausschließlich auf Kosten von Zufallsopfern auf der Straße oder an der Haustür ihren Profit mit Einschaltquoten machen. Aber Sacha Baron Cohen übertrifft sie alle noch bei weitem. Das wäre definitiv nicht nötig gewesen!

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Jack

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Bewertung0.5Schmerzhaft

also ali g war ja echt richtig lustig aber der schrott hier ist einfach dumm....keinerlei witz nicht mal überlegt ob das vielleicht lustig ist...schlecht schlechter am schlechtesten

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MikeC.

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Bewertung5.5Geht so

Nach Borat habe ich viel vom neuen Cohen Film erwartet.
Mein Problem mit Brüno war jedoch, dass sich Witz und Ekel die Klinke in die Hand gedrückt haben. Ich bin wahrlich kein Moralapostel, aber einige Szenen gingen mir dann doch zu weit.
Nennt mich Homophob, aber mir ist es sehr viel lieber, wenn Schwule ihre Schwulheit hinter verschlossenen Türen praktizieren^^

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