Bucktown

Bucktown (1975),
Laufzeit 95 Minuten, Kriminalfilm, Drama, Actionfilm

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- Kritiker
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6.4 Community
14 Bewertungen
4 Kommentare
Bucktown - Bild 6305851
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von Arthur Marks, mit Tony King und Bernie Hamilton

Um seinen verstorbenen Bruder Ben zu Grabe zu tragen und den Nachlass zu regeln, reist Duke Johnson in die Stadt Bucktown. Bei der Beerdigung macht er die Bekanntschaft mit Bens Freunden: Da ist Aretha, Bens Geliebte, Harley, ein ehemaliger Footballstar und Langzeitalkoholiker und der kleine Steve. Sie alle trauern um Dukes Bruder. Duke, der die Angelegenheiten seines Bruders schnell zu erledigen hofft und die Stadt sofort wieder verlassen möchte, ahnt nicht, dass sein Aufenthalt in Bucktown zur gefährlichen Bewährungsprobe werden wird. Der Nachlassverwalter verlangt von ihm, zwei Monate zu bleiben, bevor er die Bar seines Bruders übernehmen und verkaufen kann. Mit viel Überredungskunst schaffen es Bens Freunde schließlich, Duke zu überzeugen, den Club wieder aufzumachen. Erst danach erzählen sie ihm, dass Ben sterben musste, weil er kein Schutzgeld an die ortsansässige Polizeibrigade zahlen wollte, die nichts anders ist als ein Haufen korrupter, mafiöser und rassistischer Schläger. Die Polizei will den selbstbewussten Fremden, der sich über ihre Regeln hinwegsetzt, aus dem Weg räumen, aber Duke holt sich Verstärkung. Er ruft seinen langjährigen Freund Tat Roy an, der sogleich mit einer Bande ebenso “schlagfertiger” Männer nach Bucktown fährt. “Nicht ein Polizist soll mir entkommen”, sagt Roy, und er ist ein Mann, der Wort hält. Was niemand ahnt: Roy und seine Gefolgsmänner riechen das große Geld und wollen nun bleiben, um selbst die Stadt Bucktown zu übernehmen. Als Harley schwer verletzt und Aretha von Roys Männern bedrängt wird, ist Duke klar, dass sich seine eigenen Reihen gegen ihn stellen. Um Bucktown vor dem Schlimmsten zu bewahren, nimmt Duke alleine den Kampf gegen Roy auf und zeigt diesem, was es bedeutet einen Freund zu verraten.


Cast & Crew


Kommentare (4) — Film: Bucktown

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Spielberg_Fan

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Bewertung7.0Sehenswert

Blaxploitation pur!

„Bucktown“ darf sich getrost zu den besseren Vertretern dieses Subgenres zählen. An Unterhaltungswert bietet er ebensoviel, wie beispielsweise „Coffy“ oder „Foxy Brown“. Gute Voraussetzungen also für einen unterhaltsamen Abend im heimischen Grindhouse- Kino. Mit einer Story, die locker in einen Western gepasst hätte, dem unvergleichlichem 70er Jahre Charme, der typischen Coolness dieses Subgenres und zwei Hauptdarstellern (Fred Williamson und Pam, Grier), die mit ihrer Lässigkeit punkten, sorgt der Streifen für actionreiche und kurzweilige 90 Minuten. Zu meinen persönlichen Highlights zählt definitiv die Szene, wo sich Williamson auf einem Militärgelände einen Mini-Panzer unter den Nagel reißt, um dann in Bucktown mal ordentlich aufzuräumen. Und wenn man gerade mal nicht wilden Schießerein, harten Schlägerein oder coolen Sprüchen folgt, kann man sich mit einem Blick auf die umwerfend heiße Pam Grier das nächste Highlight des Streifens vornehmen.

„Bucktown“ macht also dem Blaxploitation-Kino alle Ehre!

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N. Hornblower

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Auch wenn der in meinen Augen nicht an "Foxy Brown" heranreicht - gefällt mir!


Spielberg_Fan

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Danke :)


The_Comedian

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Blaxploitation satt! Dies bietet ´Bucktown´ in prallen gut neunzig Minuten, jedoch mit einer härteren Gangart ausgestattet als beispielsweise `Foxy Brown´. Wo Foxy für die weibliche, cineastische Emanzipation wie keine andere Ikone sorgte, kümmern sich die Herren in Bucktown um das Manifest der ´Black Power Guys´, stolz und gnadenlos walzen sie die weiße, korrupte und rassistische Sheriffsmeute nieder, dass es nur so kracht, nur um sich alsbald selbst feindlich gegenüberzustehen. Denn hier greift (selbst)bewusst offensichtlich die Botschaft des coolen Gangsterstreifens, nämlich die der bösen Kräfte, welche Macht und Geld hautfarben-unabhängig freisetzen können. Fundamentale Inhalte wie Liebe, Vertrauen, Macht(mißbrauch), Freundschaft, Ehre und Gesellschaftsproblematik werden in ´Bucktown´ locker-sprücheklopfend, mit wohl dosierter Brutalität (samt sehenswerter Schläge,- und Schiessereien) behandelt. Dabei trifft man ´alte Bekannte´ in ´jungen Jahren´, zu nennen seien Fred Williamson (´From Dusk Till Dawn´) als Duke Johnson, nebst der unvergleichlichen Pam Grier (´Foxy... und Jackie Brown´), sowie der Chief von ´Starsky und Hutch´ und ´Apollo Creed´ Carl Wheathers. ´Bucktown´ ist unkomplizierte, freche und mutige Action-Unterhaltung mit Charme und Esprit, ausgestattet mit einem coolen, absolut passenden 70s-Score.

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Lumpowitz

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Bewertung6.5Ganz gut

Kompromissloses Black Cinema mit dem charismatischen Fred Williamson und einer ungewohnt hilfsbedürftigen Pam Grier. Wenn erst Weiß auf Schwarz, dann Schwarz auf Schwarz trifft, gibt’s ordentlich was auf die Mütz. Da wird nicht lang gefackelt. Knarre raus und ab dafür. Gestorben wird hier ziemlich fix. Da hab ich nicht schlecht gestaunt. Insgesamt ganz cooler Streifen, der kaum Höhepunkte bietet, aber durchweg unterhält. Lustig: Um in Bucktown endgültig aufzuräumen, bricht Duke Johnson (Williamson) auf ein Militärgelände ein und klaut sich nen Panzer, mit dem er anschließend durch die Stadt walzt. That’s Entertainment!

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Brainkiller007

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Bewertung6.5Ganz gut

Jetzt herrscht endlich wieder Ruhe in Bucktown dank dem Duke.

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