Buffalo '66
Buffalo '66 (1998), US Laufzeit 105 Minuten, FSK 12, Komödie, Thriller, Kinostart 26.11.1998
6 Bewertungen
Skala 0 bis 10
523 Bewertungen
23 Kommentare
Keine
von Vincent Gallo, mit Vincent Gallo und Christina Ricci
Die Geschichte eines jungen Mannes, der nach fünf Jahren, die er unschuldig im Gefängnis verbracht hat, eine junge Frau entführt, um sie seinen Eltern als Ehefrau vorzuführen, damit diese ihn nicht als Versager und Kriminellen ansehen. Doch die Eltern begegnen ihm mit derselben Lieblosigkeit und Ignoranz, mit der sie ihn seit seiner Jugend behandeln. Interessantes Regiedebüt des Musikers, Models und Schauspielers Vincent Gallo. In Rückblenden, die sich stilistisch kunstvoll in die Handlung der Jetztzeit einfügen, vervollständigen die Bilder aus der Jugend die Trostlosigkeit der Gegenwart, die sich äußerlich in einer statischen und kargen Bildgestaltung verdeutlicht.
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Cast & Crew
- Genre
- Parodie, Thriller
- Ort
- Gefängnis
- Handlung
- Entführung, Freiheitsentzug, Gefängnis, Glücksspiel, Kultfilm, Schuld, Spielsucht, Unschuldig Inhaftierte Person
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Kritiken (3) — Film: Buffalo '66
Filmsuechtiger: Filmsucht.org, Movieworlds
Kommentar löschen----------------------------------------------------------------
Werkschau #3: Vincent Gallo
1998: Buffalo '66
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Das Regiedebüt von Vincent Gallo zeichnet wie auch dessen zweiter und noch besserer Film The Brown Bunny ein autobiographisches Bild eines tristen, öden Lebens seines Protagonisten. Im Gegensatz zu The Brown Bunny ist jedoch längst nicht jede Hoffnung verloren: Obschon Gallo zunächst ausschließlich Einsamkeit und Kontaktunfähigkeit darstellt, versetzt er das Geschehen mit subtiler Lakonie, karikiert in einzelnen Szenen sogar die negativen Elemente der Erzählung, vermittelt jedoch im weiteren Verlauf eine Liebesgeschichte mit viel Herz, die den in den Hauptrollen von Gallo und Ricci hervorragend verkörperten Figuren einen Ausweg bietet. Buffalo '66 ist ein etwas sperriger Independentfilm, der sich kein bisschen um konventionelle Narration bemüht, sondern in seinem ganz eigenen Rythmus, mit seinen schwierig einzuordnenden Charakteren eine ganz eigene Geschichte erzählt, die im Kopf bleibt.
Kritik im Original 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
ezemeze Thu, 04 Oct 2012 16:43:37 -0000
Antwort löschenDie Tanzszene von Christina Ricci in in Bowlingbahn ist der reine Wahnsinn, top !!!
Filmsuechtiger Thu, 04 Oct 2012 16:48:16 -0000
Antwort löschenIch mag vor allem die groteske Szene mit den Eltern.
Kubrick_obscura: CinemaForever
Kommentar löschenEin kleiner Film, voll großer Schauspieler, großen Ideen und berührenden Momenten. Mickey Rourkes indirekte Drohung, die Foto-Automaten-Szene, der legendäre Besuch bei den Eltern, der handgemachte prä-Matrix Bullet-Time-Effect am Ende und zu guter letzt ein von allen Klischees befreites Filmpaar. Herr Gallo hat sich mal am Film versucht, hat er doch ganz gut hinbekommen oder?
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peter-noster: Mostly Movies
Kommentar löschenDie Chemie zwischen Gallo und Ricci stimmt in dieser außergewöhnlichen Beziehungsgeschichte, inklusive einem unvergesslichen Steptanz.
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faschohunter Fri, 21 Jan 2011 05:35:04 -0000
Antwort löschenGallo hat sie während den Dreharbeiten am stück beleidigt, sie sei zu fett, sie ist dumm, und so weiter - so sehr dass sie nicht dazu bereit war die letzte Szene bis zum schluss zu drehen, und Gallo das bild einfach einfrieren lies. Danach hat ricci gesagt dass sie nie wieder mit ihm dreht und war bei keiner Vorstellung dabei als der Film auf den Festivals gezeigt wurde.
SKURRIL Fri, 01 Mar 2013 18:38:59 -0000
Antwort löschen:D
Kommentare (20) — Film: Buffalo '66
Lonesome_Cowboy Tue, 28 May 2013 20:02:25 -0000
Kommentar löschenAuf meiner Liste ist dieser film ganz weit oben. Viele Kritiker haben Gallo damals vorgeworfen es ginge ihm hier nur um ein herauskehren seines Egos - eine selbstverliebte Hommage an sich selbst doch wo ist das Problem dabei? Soll er doch - wenn ein solch vielseitig virtuoser Mensch einen Film hinlegt der in vielerlei Hinsicht ein Kunstwerk ist - so wie seine Persönlichkeit eben auch. Er wäre mit sicherheit nicht der erste Künstler mit einem Hang zum Großenwahn. Ich unterstelle vielen dieser Kritiker schlichtweg neid, dass "so einer" so etwas großartiges zu schaffen vermag. Allein die photographische Umsetzung ist brilliant und erinnert Stellenweise an die inszenierte, vielschichtige und den atmosphärischen Tiefgang der Fotokunst Jeff Walls. Dies zeigt sich u.a. in der Szene in der Billy sich bei Leyla entschuldigt und eine Weitwinkeleinstellung nur das Auto von Leily, ein weites leres Feld in der trostlosen, grauen amerikanischen unterschichten Suburbanität und einen kahlen Baum einfängt.
Der Film berührt auch verschiedensten Ebenen. Die Hauptcharaktere Billy und Leila sind so beide so Weltentrückt und fast schon surreal Individuell und Überzeichnet, das man sie zum einen einfach lieben muß und sich zu keiner Zeit von ihnen distanzieren kann. Sie kommen einem fast wie außerirdische Wesen vor, die sich verirrt haben auf einen kalten Planeten auf dem sie misverstanden und ausgegrenzt werden. Die Geschichte ist tendenziell ehr tragisch, dennoch gibt es immer wieder unfreiwillig komische Momente.
Ach schaut ihn eich einfach an - ich wünste mir mehr Filme von dieser Sorte wüden gedreht werden - doch so etwas fällt eben nicht jeden Tag vom Himmel.
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legendary_25 Wed, 22 May 2013 03:57:14 -0000
Kommentar löschenAnfangs war ich wirklich nicht begeistert doch plötzlich hat der film angefangen sich den zuschauer in dem falle mich ;) einzuverleiben und bis zum ende nicht mehr los zu lassen
++Achtung Spoiler+++
und gerade als man denk muss er den wirklich so enden bietet einem der film das happy end an das man billy einfach nur gönnt und sich wünscht
einfach klasse
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Absurda. Sat, 11 May 2013 10:40:42 -0000
Kommentar löschenViktor Zoj, für mich als Russen in etwa das, was für viele andere hier Kurt Cobain oder Jimi Hendrix sind, sang einmal eine ganze simple und genau deswegen so berührende Zeile: "Das größte Gefängnis ist in deinem Kopf." Ich fühlte mich angesprochen bei der Zeile. Wieso? Weil mich nie das Gefühl loswird, dass ich nicht der bin, der ich sein will, dass ich mich ständig verbiege und ständig mich selbst anlüge.
Da ist es kein Wunder, dass ich bei Billy Brown wie in einen Spiegel blickte, er ist so einer wie ich, jemand, der ständig beweisen will, dass er kein Niemand ist.
Wieso tut er das eigentlich? Werfen wir mal einen Blick auf seine Kindheit. Seine Mutter bereut es, ihn geboren zu haben, weil sie bei der Geburt ein wichtiges Spiel ihrer heiligen Kuh Buffalo verpasst hat, sein Vater ein vom Leben enttäuschter Mensch, dessen Gesangskarriere den Bach runter ging, der seine seelische Leere mit Essen füllen will und für den der Gesang zur Qual wurde, weil es ihm weh tut, sich an "die guten alten Zeiten" zu erinnern. Überhaupt ist die Familie Brown eine Familie der Enttäuschten: Enttäuschte, von all dem, was ihnen das Leben gegeben hat.
Billy Brown ist sowas wie ein Ergebnis all dieser Enttäuschungen. Seine Eltern, deren Aufgabe es ist, aus ihm einen Menschen zu machen, waren so sehr in ihr Selbstmitleid versunken, dass er zum Wrack wurde, zum seelischen Wrack, der sich hinter aufgesetzter Coolness versteckt und unter keinen Umständen als Versager dastehen will. Er war es schon oft genug. Oft genug musste er erleben, wie das Mädchen, das er seit dem Kindergarten liebte, auf ihn von oben herabblickte, oft genug musste er erleben, wie seine Eltern ihn in ihrer übertriebenen Dominanz förmlich zerquetscht haben, oft genug musste er sich anhören, dass er ein Niemand ist. Er will zurückschlagen, er hat einen besten Freund, der noch bei seiner Mama wohnt und der nix auf die Reihe bekommt, er erzählt seinen Eltern, die ihn niemals liebten und womöglich auch niemals lieben werden, dass er bei der CIA arbeitet, was ihn automatisch auf einen höheren Coolness-Level transportieren würde. Er achtet aufs peinlichste genau auf sein äußeres. Er will gut dastehen, nicht mehr.
An dem Punkt erkenne ich auch eine Parallele zu Dostojewskis 'Schuld und Sühne'. Billy Brown ist wie Rodion Raskolnikow ein vom Leben und seiner Umwelt Enttäuschter. Auf diese Enttäuschung antwortet er mit Hass und wer weiß: Vielleicht ist auch in ihm eine Theorie verankert, die besagt, dass es Leute gibt, die kein Recht auf Leben haben. Jedenfalls erweckte er in mir persönlich so einen Eindruck und da ist es eigentlich unvermeidlich, dass er seine Sonja Marmeladowa trifft, ein Engel auf Erden, das ihn trotz seinem Menschenhass und seinem Zynismus liebt. Wieso liebt sie ihn? Weil sie von Anfang an bemerkt hat, dass er eine arme Seele ist, die nur geliebt werden will und sie gibt ihm diese Liebe und an der Stelle beziehe ich mich wieder auf Wiktor Zoj. Aus diesem Gefängnis in unserem Kopf können wir nur ausbrechen, wenn wir anfangen zu lieben. Wenn man dir auf die Wange haut, halte ihm die andere Wange hin. Das hat Jesus auf seiner Bergpredigt gesagt. Gallo unterstreicht dieses Gebot und lässt uns förmlich spüren, dass unsere größte Bestimmung im Leben die Liebe und das Lieben ist.
"You adore me, you love me, you cherish me, Jesus Christ you can't live without me."
Gallo bezeichnete 'Buffalo '66' als sein Meisterwerk. Da hat er eigentlich nicht ganz unrecht.
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Filmfreak21 Wed, 01 May 2013 20:02:24 -0000
Kommentar löschenAuch wenn man meint, der Film plätschere so vor sich hin, so nimmt er dich doch mehr und mehr in seinen Bann und in seine eigene kleine Welt.
In einer Welt, in der dich nur die Liebe erlösen kann.
Wunderbar und ein tolles Zusammenspiel von Vincent Gallo und Christina Ricci. Einfach traumhaft und ein kleiner Filmjuwel!
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SKURRIL Fri, 01 Mar 2013 18:15:35 -0000
Kommentar löschenKunst-Allrounder Vincent Gallo fasziniert 1998 in Buffalo ’66 mit überraschender Story und innovativer Regie. Der Amerikaner mit sizilianischen Wurzeln schrieb mit Alison Bagnall das Drehbuch, komponierte die Musik und spielte selbst die Hauptrolle eines bemerkenswert kranken Psychopathen namens Billy Brown, der neben heftigen Wutausbrüchen ständig am unaufhaltbaren Postulieren ist. Die damals erst 17 Jahre alte Christina Ricci schlüpfte in die Roller der - dumm wäre schon sehr untertrieben - unfassbar blöden Layla, die anscheinend ein Faible für absolute Arschlöcher hat, was sich glänzend als Satire auffassen lässt. Billy, seine verrückten, nein wohl eher vollkommen dementen Eltern (die laut Gallo seinen eigenen nachempfunden seien) und sein Freund Goon haben eines gemeinsam: Sie sind „Buffalo Bills“-Fanatiker. Rund herum diesen Fakts dreht sich das bizarre Geschehen dieses Independentkultfilms, auf sowohl lustige als auch tragische Art und Weise. Die originelle Kamera von Lance Acord, der im Übrigen auch für die Bilder in „Being John Malkovich“ und „Lost in Translation“ verantwortlich ist, fängt das durch grandiose Dialoge gestützte kleine Meisterwerk vorbildlich ein. Der überdrehte Verlauf der Story, die hervorragende Schauspielkunst und die unterhaltende Einzigartigkeit in seiner Gesamtheit machen „Buffalo ’66“ wahrscheinlich zu einem der persönlichsten Projekte Gallos und gleichzeitig zu einem der besten Filme der 1990er, obwohl er eigentlich am Film nicht selbst als Regisseur arbeiten wollte.
„And the truth is that in the process of making the film, I felt that I was ruining the movie. The feeling was that I could adapt myself to the character defects, the emotional life of the actors themselves and of the characters that they were playing in a way that I could be really focused on that relationship. When I filmed myself, it was difficult for me to concentrate because I was forced into producing the film, I was forced into a lot of responsibility that took away my focus. And I had felt a lot of pain over the performance. I had never felt so uncomfortable acting in a film and I had never felt that I had let down a director myself in a performance; Auch der Streit mit den Darstellern war nicht leicht für Gallo: Anjelica Houston hatte Sonderwünsche bezüglich Makeup und wollte nicht am Ostersonntag drehen. Seine freundliche Aussage dazu: "You tell that vicious cunt, you tell that bitch, that cunt to get the fuck off my set."
Der Egomane und Ricci kamen am Set übrigens auch nicht wirklich glorreich miteinander aus, Gallo sprach ihr jegliche Selbstständigkeit ab und nannte sie eine „Puppe“. Sie sagte in einem Interview zehn Jahre nach dem Dreh: „I really didn’t understand what was going on most of the time working with a crazy lunatic man. I’d never encountered such insanity.“ Da fragt man sich, ob Gallo seine Rolle wirklich nur spielte... “So when I got my chance to direct a film, I felt that it might be my only chance of my whole life and I obsessed on every detail. I don't know if I'm completely thrilled with everything in the film, but at least I feel responsible for everything so there's no pain. When I watch the film there's no pain the normal way I feel pain when I try to watch movies that I was in . . . something like that . . . you know what I'm saying?“ Nein!
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Filmsuechtiger Fri, 01 Mar 2013 18:18:20 -0000
Antwort löschenThe Brown Bunny ist noch viel besser. :-)
SKURRIL Fri, 01 Mar 2013 18:31:28 -0000
Antwort löschenHabe ich schon auf DVD parat, freue mich zudem auf das Aufeinandertreffen von Gallo mit der hervorragenden Musik von John Frusciante!!
Jenny von T Fri, 01 Mar 2013 18:32:19 -0000
Antwort löschenAlso ich fand BUFFALO besser, aber beide Langfilme von Gallo sind toll! :-)
Mac_C_Tiro Fri, 01 Mar 2013 19:35:13 -0000
Antwort löschenSehr enthusiastischer Kommentar! Direkt auf die Merkliste, danke fürs neugierig machen!
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SKURRIL Sat, 02 Mar 2013 12:49:02 -0000
Antwort löschenDanke! Und bitte! ;)
SKURRIL Tue, 05 Mar 2013 22:29:39 -0000
Antwort löschenLeider sind die Frusciante songs nicht in "Brown Bunny" zu hören, aber an dieser Stelle will ich sie empfehlen, da sie - wie ausnahmslos ALLE anderen Werke von ihm - genial sind. Und zum Film: 9 Punkte, wieder verblüffend großartig, ein Tick "schlechter" wie "Buffalo ‘66". Schade ist, dass sein neuster Film nur auf zwei Festivals lief und erstmal nicht veröffentlich wird -.-
Wilsooooon!!! Mon, 24 Dec 2012 13:54:39 -0000
Kommentar löschenVincent Gallos Regiedebüt (Regie, Hauptdarsteller, Filmkomponist und Drehbuch) ist alles andere als perfekt. Er beinhaltet eine hohe Anzahl an Filmfehlern und ist visuell eher minderwertig gestaltet. Christina Ricci ebenso wie Vincent Gallo liefern eine hervorragende schauspielerische Leistung ab, es ist bemerkenswert wie man in dieses geistige Elend hineingezogen wird, wobei Ricci ab einem Teil zu viel Freiraum bekommt, was die Gesamthandlung zu diesem Zeitpunkt eher etwas über den Haufen wirft.
Man muss sagen es wurde sich einerseits stilistisch weit aus dem Fenster gelehnt und andererseits manchmal eher schlecht inszeniert, wobei diese Aspekte reine Interpretationssache sind....
Diese vielen Kritikpunkte schlagen sehr auf das Gesamtbild des Films, der wie schon gesagt visuell eher zweitklassig ist, ich würde fast schon sagen B-Moviequalität besitzt. Somit bekommt man eigentlich ein kleines Stück Schund serviert, was aber in all diesen negativen Facetten wieder perfekt zusammenpasst, sodass man diese ganzen vermeindlichen Fehler nicht nur akzeptiert, sondern sondern damit auch ein Stück Stilmittel erhält.
Schön wäre es, wenn man nicht mit 10 bewerten müsste, um einen Film als Lieblingsfilm zu markieren. Dieser hier ist höchstens eine 8,0 - das ist aber auch gut so, denn genau dieses Gesamtbild soll er wahrscheinlich auch vermitteln.
Diese schlechte Inszenierung hat mir sehr gut Gefallen :-D.......
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dbeutner Fri, 21 Dec 2012 12:16:47 -0000
Kommentar löschenGanz klar: Wanna-Be. Die Schwächen des Films stechen zu sehr heraus, allem voran die zwei- bis vierfache Wiederholung jedes Satzes, bei der das ebenfalls von Gallo mitgeschriebene Drehbuch sich auch nicht auf dieses Element als Charakterzeichnung einer Person beschränkt, sondern andere machen sogar mit. Kurzum: Die Macke, die man zunächst meint, in einer (oder am Ende eben mehrerer) dargestellten Personen(en) zu sehen, sitzt vermutlich eher beim Drehbuchschreiber. Würde man die Wiederholungen aus den Dialogen streichen, hätte der Film schon mal keine Überlänge, die er aber auch sonst nicht so recht verteidigen kann.
Der Stoff ist ja grundsätzlich interessant, aber durchgehend so etwas von over-the-top umgesetzt, dass das Interesse dann doch recht schnell wieder schwindet. "Subtil" ist wohl das Gegenteil dieses Films, der seine namensmäßig eher brillianten DarstellerInnen (alleine Ben Gazzara - man vergleiche mal einen LvT, was der aus diesem Mann nur 5 Jahre später in Dogville an Exzellenz herausholt, mit Gallo, der die Eltern-Szene über weiteste Strecken zur verschrobenen Karikatur - ohne Lacher - verkommen lässt).
Was bleibt: Ein Ansatz, eine Idee, die einiges Potential inne hat, eine (mir zu) verschrobene und überzogene Inszenierung und eine Reihe brillianter DarstellerInnen, die keinen Raum bekommen, etwas davon zu zeigen. Große Enttäuschung.
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Blonder Sun, 23 Oct 2011 10:27:43 -0000
Kommentar löschenAls Billy aus dem Knast kommt kidnappt er die Tänzerin Layla, damit sie bei seinen Eltern seine Frau spielt. Mit diesem Theater möchte er seinen lieben Eltern beweisen, dass er was aus seinem Leben gemacht hat. Aber ihnen ist es egal was ihr Sohn macht, denn sie haben ihn eh noch nie geliebt. Im Grunde genommen hat Billy noch nie erfahren was eigentlich Liebe ist, das ändert sich erst, als Layla sich in ihn verliebt.
Der Film erzählt die Geschichte einen Mannes, der etwas in seinem Leben findet, das er vorher noch nie kannte, nämlich die Liebe. Vincent Gallo hat ein kleines Meisterwerk erschaffen und es auch noch mit großartigen Schauspielern versehen. Die eindrucksvollen Bilder und die Musik runden das Ganze ab.
Der Film ist wie das Leben selbst, mal heiter, traurig, ernst oder einfach nur schräg und außerdem ist er eine Odyssee an die Liebe.
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Baumkopf Holzfaust Tue, 12 Jul 2011 21:49:20 -0000
Kommentar löschenNachdem ich diesen Flm gesehen habe, habe ich konsequent mein Leben aufgeräumt.
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mad02 Mon, 30 May 2011 14:51:22 -0000
Kommentar löschenObwohl ich sonst eigentlich auf Independentfilme stehe, kann ich zu dem Film einfach nix sagen. Der Funke ist bei mir mal sowas von nicht übergesprungen. Ich fand den Film ab einem bestimmten Punkt nur noch langatmig und nervig. Die Atmospäre und die Gefühle die versucht wurden rüberzubringen, sind irgendwo angekommen aber nicht in meinem Kopf. Der Hauptdarsteller war mir unsympatisch, die Eltern nervten auch voll und selbst Christiana Ricci die ich sonst eigentlich mag, konnte mich nicht überzeugen. Die Story hat einen auch nicht vom Hocker gerissen, vielleicht aber habe ich einfach die höhere Botschaft des Films nicht kapiert.
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SebastianK Tue, 02 Apr 2013 02:01:19 -0000
Antwort löschenseit wann müssen Gefühle im Kopf ankommen?
BrittaLeuchner Sat, 13 Apr 2013 13:06:11 -0000
Antwort löschen@ Sebastiank: :D *thumbs up*
kristallrainer Tue, 26 Apr 2011 08:21:34 -0000
Kommentar löschenGenialer Independent Film! Vincent Gallo (Hauptdarsteller,Regisseur, verantwortlich für Filmmusik und Drehbuchautor) ist wohl einer der speziellsten Zeitgenossen, die Hollywood je hervorgebracht hat (ein Blick auf seine Wiki-Seite sollte genügen).
Mit Buffalo '66 ist ihm ein Meisterwerk gelungen. Großen Anteil hat neben seiner großartigen Performance aber auch Christina Ricci, die nie besser spielte! Warum dieser Film mich gleich auf Anhieb so umgehauen hat - ergo der Lieblingsfilmstatus erreicht wurde - ist schwer zu beantworten. Die Dichte der starken Dialoge ist enorm hoch, die Kamera und die vielen Schnitte sind großartig und passend, die Beziehung zwischen den beiden unterschiedlichen Schauspielern ist ebenso großartig inszeniert wie gespielt. Nicht zu vergessen: Die Kultdichte ist auch enorm hoch, da zahlreiche kleine Situationen diesen Film immer wieder das Quäntchen aufwerten, sodass es "Buffalo '66" tatsächlich in (meine) erste Liga schafft!
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andyewest88 Thu, 07 Apr 2011 19:49:35 -0000
Kommentar löschenEin Must-See für alle Anhänger des ruhigen, schwarzhumorigen Indie-Kinos a la Jim Jarmusch! Mit BUFALO 66 zeichnet Regisseur und Hauptdarsteller Vincent Gallo ein bewegendes Portrait seines fiktiven (?) Ichs, das vor melancholischer Skurrilität nur so strotzt und nebenbei immer wieder mit erfrischend kreativer Kameraarbeit punktet. Abgesehen von der wirklich miesen Christina Ricci, ist das Drama in den Nebenrollen mit der beängstigend white-trashigen Anjelica Huston und Mickey Rourke als erbarmungslosem Gangster perfekt besetzt. Der Exzentriker Gallo, der sich in seiner Karriere schon den ein oder anderen Fehltritt leistete, stellt jedoch mit BUFFALO 66 eindrucksvoll seiner filmisches Gespür unter Beweis und bleibt für mich vorerst über jeden Zweifel erhaben.
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gregor-afim Fri, 19 Feb 2010 05:31:03 -0000
Kommentar löschenbuffalo '66 bring hier und da ein paar schöne bilder mit sich aber das gerede.. die art des redens und die ständige und wirklich alles wiederholende textbrocken machten mich fast schon wütend.
hab mehr erwartet, weniger bekommen. schade um die zeit!
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ungesagt Fri, 20 Nov 2009 16:43:46 -0000
Kommentar löschenwas soll's.manchmal braucht das leben ein happy end.
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jannis Fri, 20 Nov 2009 16:58:56 -0000
Antwort löschenspoiler? :)
Chris12zero Fri, 16 Oct 2009 17:59:47 -0000
Kommentar löschenAllround-Talent Vincent Gallo lieferte hiermit ein durchaus gelungenes Regie-Debüt ab, das aber ein paar Längen hat !! Dennoch überzeugt das Zusammenspiel zwischen Gallo und Ricci mit melancholischen Momenten !! Würde den Film aber nicht unbedingt als Thriller oder gar Parodie einstufen sondern eher als kleine Tragikomödie !!
Fazit: Kleine Independent-Perle mit Höhen und Tiefen !!
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Mum Pitz Mon, 31 Aug 2009 17:40:19 -0000
Kommentar löschenein bizarrer und dunkel-komischer film
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moep0r Sun, 30 Aug 2009 18:08:59 -0000
Kommentar löschenHatte keine besonderen Erwartungen und wurde total ueberrascht. Absolut toller Film!
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"Leon" Mon, 19 May 2008 11:01:21 -0000
Kommentar löschenErstklassige Schauspielleistung und eine intelligente Bildersprache. Interessante Beziehungsgeschichte die auf Klischees verzichtet und sowieso einen ganz anderen Weg einschlägt.
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Luciusperca Fri, 09 May 2008 21:49:47 -0000
Kommentar löschenFaszinierender Hauptcharakter, erstklassig gespielt!
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Herr Marcus Thu, 03 Jan 2008 16:20:16 -0000
Kommentar löschenEin Independent-Meisterwerk von diesem furchtbar
schrägen und furchtbar wundervollen Alles-Könner. Ist er ein ebsserer Musiker oder ein besserer Filmemacher?
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