"Bug" ist sicherlich kein wirkliches Highlight. Der Film bietet interessante Ansätze schafft es aber leider nicht den Zuschauer für 90 Minuten in den Bann zu ziehen.
William Friedkin wagt die Verfilmung eines schrägen Off-Broadwaystücks, nutzt/kopiert "Eraserhead"-Stilmittel und verstrickt sich in seiner Erzählweise in mannigfachen Doppeldeutigkeiten. Keine Bugs, dafür Paranoia. Und das hämmert der Regisseur jetzt volle 50! Minuten in die Köpfe der Zuschauer, lässt seine Charaktere auf dem Boden rumkriechen, in Dauer-Jucken verfallen, wild keifen und diabolisch-debil in die Kamera starren. Toll, dass die Message dabei recht simpel ist: Labile Charaktere stecken sich mit ihren Ängsten gegenseitig an. Ein wenig friedkineske Systemkritik an der Angst schürenden US-Goverment Propaghanda-Maschine darf dabei nicht fehlen. Das ist alles sehr, sehr anstrengend. Und die überaus engagierten Judd und Shannon nerven mit ihrer gewollten Theatralik im dritten Akt immens.
Lasst viele Käfer bei mir sein: William Friedkin gelingt ein klaustrophobisches Kammerstück über paranoide Wahnvorstellungen mit zwei grandiosen Hauptdarstellern.
Friedkins Bühnenadaption basiert auf einer eindrucksvollen Leistung der beiden Protagonisten. Besonders hervorzuheben ist Ashely Judd, der man nicht zugetraut hat, dass eine solch extreme Rolle in ihr schlummert. Der langsame Abstieg der Charaktere in den Wahnsinn hat bei den beiden unterschiedliche Gründe, was den Film multiple Interpretationsansätze gibt. Ein sehr intensives Filmerlebnis.
Ein ziemlich verstörender psychologisch-paranoider Thriller, der einen in seine verwirrten Konstrukte hineinsaugt. Ich gönne mir den Luxus und schaue Filme, ohne vorher auch nur ein Fitzelchen darüber zu erfahren. Das öffnet ungemein. Hier habe ich lange Zeit nicht gewußt, wohin der Plot will und als der Film schließlich endete, saß ich da, wie ein Junge, dem man den Lolly brutal aus dem Mund gezogen hat und anschließend ein paar schallernde Ohrfeigen verpaßte.
Herr Friedkin hat hier ein äußerst verstörendes Drama hingeplankt. Die Bilder sind klasse photografiert, die Handlung disturbing, die Protagonisten passend und gut. Ich mag diese Filme.
Der Mieter von Polanski oder der Riss von Chabrol sind ähnlich kaputte Bretter.
Leider war ich etwas entäuscht von dem Film, was interessant beginnt endet in einem wirren Plot.
Fragen bleiben offen auch wenn die Antworten teilweise gegeben werden.
Da sich fast komplett alles in dem Haus abspielt, bleibt nicht viel Raum für das was nun wirklich vorgeht.
Allerdings bietet der Film wirklich tolle Schauspieler und eine beklemmnde Atmospähre.
An Dramatik fehlt es leider sehr bzw. ist sie manchmal einfach zu sehr an den Haaren herbeigezogen.
Trotzdem Sehenswert
Unglaublich doofer, nervender, unglaubwürdiger, langweiliger und unfreiwillig komischer Kammerspiel-Stuss.
Mit allem Respekt vor der grossen Ashley Judd, etwas vom Blödsten, dass ich seit langem sah. Und wenn Sie es immer noch nicht wissen, um was es hier eigentlich geht: "it is the bug, the b-u-u-u-u-u-u-g!"
Grandioses, dialoglastiges Kammerspiel, dass durch das Spiel seiner Hauptdarsteller besticht, die das anfangs langsame, später immer schnellere Abdriften ihrer Charaktere in den Wahnsinn glaubwürdig und intensiv vermitteln. Ein gemächlicher, klaustrophobischer Film, auf den man sich einlassen muss, der dafür aber mehr als entschädigt.
Kritiker — Ganz gut 6.7
Der Film Bug wurde von 8 Kritikern bewertet.
Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
"Bug" ist sicherlich kein wirkliches Highlight. Der Film bietet interessante Ansätze schafft es aber leider nicht den Zuschauer für 90 Minuten in den Bann zu ziehen.
Link zu vollständiger Kritik (externer Link)
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alviesinger: Frankfurter Stadtkurier
William Friedkin wagt die Verfilmung eines schrägen Off-Broadwaystücks, nutzt/kopiert "Eraserhead"-Stilmittel und verstrickt sich in seiner Erzählweise in mannigfachen Doppeldeutigkeiten. Keine Bugs, dafür Paranoia. Und das hämmert der Regisseur jetzt volle 50! Minuten in die Köpfe der Zuschauer, lässt seine Charaktere auf dem Boden rumkriechen, in Dauer-Jucken verfallen, wild keifen und diabolisch-debil in die Kamera starren. Toll, dass die Message dabei recht simpel ist: Labile Charaktere stecken sich mit ihren Ängsten gegenseitig an. Ein wenig friedkineske Systemkritik an der Angst schürenden US-Goverment Propaghanda-Maschine darf dabei nicht fehlen. Das ist alles sehr, sehr anstrengend. Und die überaus engagierten Judd und Shannon nerven mit ihrer gewollten Theatralik im dritten Akt immens.
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Rochus Wolff: critic.de
Lasst viele Käfer bei mir sein: William Friedkin gelingt ein klaustrophobisches Kammerstück über paranoide Wahnvorstellungen mit zwei grandiosen Hauptdarstellern.
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peter-noster: peter-noster.de
Friedkins Bühnenadaption basiert auf einer eindrucksvollen Leistung der beiden Protagonisten. Besonders hervorzuheben ist Ashely Judd, der man nicht zugetraut hat, dass eine solch extreme Rolle in ihr schlummert. Der langsame Abstieg der Charaktere in den Wahnsinn hat bei den beiden unterschiedliche Gründe, was den Film multiple Interpretationsansätze gibt. Ein sehr intensives Filmerlebnis.
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Kommentare — Geht so 5.7
Der Film Bug wurde von 127 Mitgliedern bewertet.
luca_stoni 2010/01/05 13:48:59
ein echt genialer film... wer ihn mit 0 bewertet, hat absolut nichts verstanden!
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willy50 2009/11/01 07:12:55
Billy Friedkin endlich mal wieder in Hochform. Wer danach nicht unter Verfolgungswahn leidet ist selber schuld.
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Sanylein 2009/10/27 18:00:53
Kann da kimimausi0102 nur zustimmen einfach richtig schlecht der Film, ich wünschte ich hätte mir den nie angeguckt...
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sikkmeidack 2009/08/20 00:32:30
Ein ziemlich verstörender psychologisch-paranoider Thriller, der einen in seine verwirrten Konstrukte hineinsaugt. Ich gönne mir den Luxus und schaue Filme, ohne vorher auch nur ein Fitzelchen darüber zu erfahren. Das öffnet ungemein. Hier habe ich lange Zeit nicht gewußt, wohin der Plot will und als der Film schließlich endete, saß ich da, wie ein Junge, dem man den Lolly brutal aus dem Mund gezogen hat und anschließend ein paar schallernde Ohrfeigen verpaßte.
Herr Friedkin hat hier ein äußerst verstörendes Drama hingeplankt. Die Bilder sind klasse photografiert, die Handlung disturbing, die Protagonisten passend und gut. Ich mag diese Filme.
Der Mieter von Polanski oder der Riss von Chabrol sind ähnlich kaputte Bretter.
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kimimausi0102 2009/06/02 17:58:12
SEHR SEHR SCHLECHTER FILM. ÜBERHAUPT KEINE SPANNUNG
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Stormbringer 2009/04/19 18:16:43
Leider war ich etwas entäuscht von dem Film, was interessant beginnt endet in einem wirren Plot.
Fragen bleiben offen auch wenn die Antworten teilweise gegeben werden.
Da sich fast komplett alles in dem Haus abspielt, bleibt nicht viel Raum für das was nun wirklich vorgeht.
Allerdings bietet der Film wirklich tolle Schauspieler und eine beklemmnde Atmospähre.
An Dramatik fehlt es leider sehr bzw. ist sie manchmal einfach zu sehr an den Haaren herbeigezogen.
Trotzdem Sehenswert
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stalker 2009/03/20 13:35:48
Unschaubar. Billig und langweilig.
Kommentar gefällt mir 2 Antworten
sikkmeidack 2009/08/20 00:39:57
Och nöööh. Du kannst so hart sein.
stalker 2009/08/20 01:01:01
Das sagen alle.
AylaView 2009/02/24 23:08:23
Wer hier nach Käfern sucht ist natürlich völlig fehl. Die Thematik ist durchaus interessant, bietet aber zu wenig, um wirklich zu fesseln. Schade.
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patcharisma 2008/09/01 23:06:18
Unglaublich doofer, nervender, unglaubwürdiger, langweiliger und unfreiwillig komischer Kammerspiel-Stuss.
Mit allem Respekt vor der grossen Ashley Judd, etwas vom Blödsten, dass ich seit langem sah. Und wenn Sie es immer noch nicht wissen, um was es hier eigentlich geht: "it is the bug, the b-u-u-u-u-u-u-g!"
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Kubrick_obscura 2008/06/04 19:18:54
Ein Film, der einem wirklich Angst macht. Ashley Judd und Michael Shannon im wohl extremsten Liebesfilm des jungen Jahrtausends.
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baumgarf 2007/07/31 01:11:43
Grandioses, dialoglastiges Kammerspiel, dass durch das Spiel seiner Hauptdarsteller besticht, die das anfangs langsame, später immer schnellere Abdriften ihrer Charaktere in den Wahnsinn glaubwürdig und intensiv vermitteln. Ein gemächlicher, klaustrophobischer Film, auf den man sich einlassen muss, der dafür aber mehr als entschädigt.
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