Kolberg
Kolberg (1945), DE Laufzeit 111 Minuten, Historienfilm, Kinostart 05.08.1965
1 Bewertungen
Skala 0 bis 10
16 Bewertungen
5 Kommentare
Keine
von Wolfgang Liebeneiner und Veit Harlan, mit Heinrich George und Kristina Söderbaum
Dieser nationalsozialistische Propagandafilm, der wegen seiner nationalsozialistischen Haltung bis heute nur in historischen Begleitprogramm gezeigt werden darf (Vorbehaltsfilm), spielt 1806 in Deutschland, als das Land von den den Franzosen unter Napoleon besetzt ist. Ganz Deutschland? Nein, die Bewohner einer kleinen Festung namens Kolberg leisten erbitterten Widerstand. Die Bürgerwehr und die gesamte Bevölkerung lassen sich auch von Artillerie nicht beeindrucken und gehen schließlich als Sieger aus der Konfrontation hervor.
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Cast & Crew
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Wolfgang Liebeneiner
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Veit Harlan
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Heinrich George
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Bürgermeister Nettelbeck
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Kristina Söderbaum
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Paul Wegener
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Stadtkommandant Loucadou
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Horst Caspar
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) General Gneisenau
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Gustav Diessl
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Leutnant Schill
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Irene von Meyendorff
Regie
Schauspieler
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Kurt Meisel
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Claus Clausen
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Frédéric-Guillaume III
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Jaspar von Oertzen
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Prinz Louis Ferdinand
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Franz Schafheitlin
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Fanselow
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Hans Hermann Schaufuss
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Charles Schauten
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Napoleon
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Heinz Lausch
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Friedrich
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Josef Dahmen
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Franz Herterich
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Kaiser Franz II
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Fritz Hoopts
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Greta Schröder
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Frau von Voß
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Werner Scharf
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) General Teulie
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Theo Shall
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) General Loison
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Herbert Klatt
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André Saint-Germain
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Margarete Schön
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Inge Drexel
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Herbert A.E. Böhme
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Alfred Braun
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Thea von Harbou
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Veit Harlan
- Genre
- Historienfilm
- Zeit
- 19. Jahrhundert
- Handlung
- Napoléon Bonaparte, Verteidigung
- Mitmachen
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Drehbuch
Filmdetails Kolberg
Trailer zum Film Kolberg
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Kommentare (5) — Film: Kolberg
Kommentar schreibenFramesurfer 2012/05/15 23:24:17
Kommentar löschenUm den Film richtig einzuschätzen ist auch ein Blick auf die Entstehungsgeschichte notwendig. Der Durchhaltefilm Kolberg, war das wichtigste Propagandainstrument der letzten Kriegstage. Tatsächlich wurde dem Film kriegswichtige Priorität zugestanden, das heißt Transporte für den Kolbergfilm wurden Truppentransporten vorgezogen. Beispielsweise wurden 100 Waggons mit Salz geliefert. um im Sommer eine Schneescene zu drehen. 187 Tausend Wehrmachtssoldaten wurden als Statisten eingesetzt.
Der Film ist durch Goebbels stark verändert wurden. Die markigen Wiederstandsreden wurden von Goebbels persöhnlich geschrieben und nachträglich in das Drehbuch eingefügt. Nach dem Rohschnitt explodierte er förmlich über den vermeintlichen Antikriegsfilm. Er zwang Harlan, der auch Scenen der entsetzlichen Not der Bevölkerung gedreht hatte, beispielsweise gab es im historischen Kolberg, gegen Ende der Belagerung keine Türen mehr, es war das letzte verfügbahre Holz um die Toten zu beerdigen, diese samt und sonders herauszuschneiden.
Zugegeben, er ist ein Propagandafilm, aber als solcher ist er nicht schlechter oder gefährlicher als vergleichbare Filme dieser Zeit. Er ist ein Stück Zeitgeschichte.
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Imi DeVito 2011/11/15 01:29:58
Kommentar löschenEs ist schrecklich: Man kann einen Film nicht aus dem Zusammenhang resissen. Kolberg ist eben von den Nazis beauftragt worden- zu einem bestimmten Zweck.
Wenn man das ausklammert- was schwer fällt- bleibt ein Film übrig, der wegweisend- und heute noch ein Meisterwerk ist.
Es gibt ähnliche Parallelen zwischen Politik und Filmkunst: Zu meinen Lieblingsregisseuren zählen tasächlich Leni Riefenstahl- ihre Filme haben das Recht, nach über 60 Jahren Nazidiktatur noch einmal angeschaut zu werden, es gibt ähnliche Regisseure in den USA. Ich halte z. B. "This is Korea" von John Ford für ein Meisterwerk der Kriegsberichtserstattung- ein Mehrteiler- der mehr als ansehenswert ist.
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Ripley1 2011/11/27 11:21:48
Antwort löschenIch glaube, hier irrst du dich. Auch wenn man den "Zusammenhang" weglässt, was meiner Ansicht nach unzulässig ist, ist "Kolberg" kein Meisterwerk, sondern nur bombastisch und durchtränkt von hohlem Pathos. (s. auch Kritik von Joe Gillis)
Der Vergleich mit Leni Riefenstahl hinkt. Ihre Olympia-Filme waren sicherlich innovativ, haben aber mehr als nur einen schlechten Beigeschmack, besonders wenn man sie mit den Parteitagsfilmen vergleicht.
Wenn man Harlan und Riefenstahl vergleichen will, dann bieten sich ihre missglückten Melodramen an.
Aufschlussreich in diesem Zusammenhang ist der Dokumentarfilm "Die Macht der Bilder", in dem Riefenstahl ihr filmisches Schaffen mit dem Abstand von 50 Jahren kommentiert.
Ripley1 2011/02/13 12:32:59
Kommentar löschenBevor man ein Machwerk wie "Kolberg" lobt, sollte man einen Blick ins Geschichtsbuch riskieren, Kapitel "Deutsche Geschichte von 1933 bis 1945". Die UFA unterstand "Reichsfilmminister" Joseph Goebbels! "Kolberg" ist der letzte "große" Durchhaltefilm des Zweiten Weltkriegs - oder war der auch ein Beispiel für "Patriotismus", "Zusammenhalt", "Loyalität" und "Pflichtbewusstsein", wie in den anderen Stellungnahmen suggeriert wird?
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dustyOn3 2011/02/13 08:44:43
Kommentar löschenGroßartiger Film welcher durch die perfekte Mischung aus Patriotismus, Zusammenhalt und das Durchhalten in extremen Situationen, überzeugen kann. Das Einsatzgebiet des Films, zur Nazi-Propaganda hingegen spricht mich ganz und gar nicht an. Mir geht es hier lediglich um den Film ansich - Ohne seinen politischen Hintergrund. Alle nötigen Informationen über die Hintergründe kann man Wikipedia entnehmen.
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Ripley1 2011/02/13 09:55:34
Antwort löschenLernt ihr eigentlich gar nichts mehr in der Schule?
satyrrrr 2011/02/13 10:35:01
Antwort löschen;§ ... kopfschüttel.
Aber immerhin ein Beweis, das Harlan den Film Auftragsgerecht adressiert hat.
dAJaro 2011/02/13 10:45:30
Antwort löschenVielleicht wäre auch Jud Süß was für dich, dustOn3.
dustyOn3 2011/02/13 12:40:25
Antwort löschenIhr scheint meinen Kommentar gänzlich missverstanden zu haben, Leute. Mir gefällt die Machart des Films und der gezeigte Zusammenhalt und nicht irgendein möglicher, faschistischer Hintergrund, welchen es wohl geben mag, wie ich feststellen musste. Bzw. dass der Film im zweiten Weltkrieg dann zur Aufmunterung der deutschen Soldaten eingesetzt wurde. Das ändert ja nichts an der Tatsache, dass der Film gut gemacht wurde. Ich kann mich weder mit dem Einsatz des Films, noch mit Faschismus oder Rassismus anfreunden. Nur um das klar zu stellen. Gerade auch, weil u.a. meine Großeltern mütterlicherseits im zweiten Weltkrieg schreckliche Dinge durchmachen mussten und fliehen mussten. Mein Urgroßvater väterlicherseits, war ein deutscher Soldat und hat viele Informationen hinterlassen, die mir mein Vater einmal gezeigt hat. Nur schreckliche Dinge. Also muss ich nochmal verdeutlichen, dass mich das Einsatzgebiet des Filmes definitiv nicht anspricht.
dustyOn3 2011/02/13 12:42:56
Antwort löschenIch habe meine Kritik angepasst.
dAJaro 2011/02/13 13:06:18
Antwort löschenTur mir leid, dass ich deinen Namen falsch geschrieben haben.
Dieser Film, zusammen mit den Kommentaren, sollte dir ein Denkanstoß sein, dass sich hinter einer Bewertung mehr als nur die Wirkung auf den Bewertenden verbirgt/verbergen kann/sollte.
Du hast ja deinen Kommentar entsprechend angepasst, ich hätte dir auch nach dem ursprünglichen Kommentar keine Nähe zur Ideologie der Nazis zugesprochen, und doch hat jede positive Wertung für einen Film wie diesen einen bitteren Beigeschmack.
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dAJaro 2011/02/13 13:08:23
Antwort löschenMit anderen Worten: Schau dir Filme bitte etwas reflektierender an. Filme sind nicht einfach nur (nette) Unterhaltung.
dustyOn3 2011/02/14 03:12:09
Antwort löschenIch bin mir dessen bewusst. Aber trotzdem danke für dein Feedback.
KnightTemplar 2010/12/21 16:35:38
Kommentar löschenEin toller Film über Ehrlichkeit, Loyalität und Pflichtbewusstsein.
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satyrrrr 2011/02/13 11:29:01
Antwort löschenUnd eine tolle Vorbereitung auf den deutschen Volkssturm = Nazi-Propaganda.
Man kann den Film ja trotzdem gut finden, nur sollte man vieleicht nicht so unreflektierte Kommentare in die breite Öffentlichkeit schreiben, die über den Hintergrund des Films nicht aufklären.