Butterfly Effect - Kritik

The Butterfly Effect

US · 2004 · Laufzeit 114 Minuten · FSK 16 · Science Fiction-Film, Thriller, Drama · Kinostart
Du
  • 7 .5

    Guter Mindfuck-Blockbuster, der mich in der ersten Stunde richtig begeistern konnte, und viele schöne Hä?-Momente wie ich sie liebe beinhaltete. Ab dem Punkt aber, wo ich merkte, dass die Macher weniger den psychologischem Irrsinn, sondern eher einem Science Fiction Element folgen, verlor das ganze leider etwas an Reiz.

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    • 9

      Der beste Film den Ashton Kutcher je gemacht hat! Schade, dass er so oft in peinlichen Komödien mitspielt, denn gerade in Butterfly Effect zeigt er, dass er mehr drauf hat. Auf die Fortetzungen möchte ich gar nicht weiter eingehen, die existieren einfach nicht. Dieser Film ist für mich ein unglaublich starker Film, mit einem hoch interessanten Thema. Ich liebe Zeitreisen-Filme total, doch Butterfly Effect ist kein typischer Zeitreisenfilm. Er ist aufgebaut wie ein Mystery-Thriller, der in jeder einzelnen Szene super spannend ist. Da ist es auch nicht so schlimm, dass der Film etwas einfach gestrickt und vorhersehbar ist.

      Evan ist ein siebenjähriger Junge, der schon sehr früh mit einigen Problemen zu kämpfen hat. Er leidet immer wieder, wie schon einst sein Vater, an Blackouts und schweren Gedächtnislücken. Nach einigen schweren Schicksalen verlässt Evan seine Heimat und schafft es schließlich aufs College. Er hatte seit 7 Jahren keine Blackouts mehr, doch seine Vergangenheit holt ihn ein und er muss einen weiteren Schicksalsschlag hin nehmen. Als er jedoch seine Tagebücher aus der Vergangenheit liest, reist er zurück in die Zeit und ist in der Lage, die Ereignisse zu verändern. Doch damit löst er einen gefährlichen Schmetterlingseffekt aus.

      Bei den Kritikern ist der Film durchgefallen und hat niedrige Bewertungen bekommen. Und in der Tat, es gibt zwei Sachen, die sind etwas schwach. Zum einen gibt es viele Momente, die überhaupt keinen Sinn ergeben (Blackouts, Gefängnisszene, das Ende) und die Charaktere verhalten sich oft ziemlich merkwürdig. Allerdings sind solche Logikprobleme schon fast ein fester Bestandteil von Zeitreisenfilmen und wirklich stören tun sie mich nicht. Ich finde Butterfly Effect richtig toll, weil sich das ganze wie ein spannender Psychothriller anfühlt. Auch der typische Kutcher Humor darf nicht fehlen und der passt hervorragend. Man fragt sich immer wieder, was als nächstes für eine schwerwiegende Konsequenz auf uns wartet. Das Ende ergibt leider keinen Sinn, an der Stelle empfehle ich das Director's Cut Ende.

      Ich habe Ashton Kutcher noch nie so gut schauspielern sehen. Leider auch danach nicht mehr. Was der hier für eine Palette an Emotionen hinlegen kann ist umwerfend und ich frage mich ernsthaft, wieso dieses Talent nicht ausgiebig gefördert wurde? Stattdessen hat er Two and a half Man zu Grabe getragen und versauert in lieblosen Komödien. Amy Smart ist ebenfalls großartig und haut eine sehr vielseitige Performance raus. Sie muss wirklich viele verschiedene Persönlichkeiten verkörpern und in jeder einzelnen überzeugt sie mich. Aber man muss auch sämtliche Jugend - und Kinderdarsteller loben. Der Film wird in 3 Ebenen erzählt und jeder junge Darsteller überzeugt in seiner Rolle. Wer ganz genau aufpasst kann u.a. Elden Hanson, den man als Foggy aus Daredevil kennt, und Logan Lerman, der in "Vielleicht lieber Morgen" überragend war, als Kind entdecken.

      Fazit : Spannend, kreativ und emotional. Von Kritikern verhasst, von Filmfans geliebt. Hier stelle ich mich auf die Seite der Fans und kann einfach nur eine dicke Empfehlung für Butterfly Effect aussprechen. Auch wenn der Film dicke Logikprobleme hat, bietet er permanent erstklassige Unterhaltung, ist unglaublich spannend inszeniert und zeigt einen Ashton Kutcher in ungewöhnlich guter Form. Von den Fortsetzungen sollte man sich jedoch kilometerweit entfernen.

      9/10

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      • ?

        klasse film

        • 8 .5

          Ein wirklich toller Thriller, der noch eine Weile haften bleiben wird.
          Prima Story, gute Schauspieler und passable Effekte. Hat sogar mal richtig Spaß gemacht, Ashton Kutcher zuzusehen.
          Der wird auf jeden Fall noch mehrmals gesichtet. Ein FilmSpaß auf hohem Niveau, welcher unteranderem in einem coolen Mediabook erhältlich ist.

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          • 9
            McBabs 03.05.2017, 18:05 Geändert 03.05.2017, 18:11

            Mit "Butterfly Effect" haben Bress und Gruber eine hochinteressante Theorie genutzt, um ein mysteriöses Zeitreiseabenteuer zu inszenieren und dabei einen absoluten Treffer gelandet.
            Auch wenn das immer wiederkehrende Muster "Irgendwas in meinem Leben ist scheiße, also reise ich in die Vergangenheit, um es wieder geradezubiegen - Hoppsala, jetzt ist es schlimmer als vorher! Konnte ja keiner wissen, auch nicht durch die letzten zwölf misslungenen Versuche." etwas sehr repetitives an sich hat, wird das Konzept trotzdem nicht langweilig.
            Störender ist da eher die Tatsache, dass zu viele Figuren, die sich darüber hinaus ja ständig in ihren Grundzügen und im Aussehen verändern, in die Handlung eingebracht wurden und somit für ordentlich Verwirrung beim nicht 150%ig-konzentrierten Zuschauer sorgen. Verpasst man eine der Schlüsselszenen, macht der ganze Film keinen Sinn mehr.

            Das ist aber im Prinzip auch schon mein einziger Kritikpunkt. Die Idee ist genial, das Gleichgewicht von "Cool, Superkräfte (Begabung) und psychische Erkrankung, die alles kaputt macht (Belastung)" ist gut abgeschätzt, die Dramatik speist sich permanent aus teils extrem harten Schicksalen. In seinem Genre ist "Butterfly Effect" m. M. n. ein Meilenstein.
            Zu empfehlen ist darüber hinaus das alternative Ende im Director's Cut, das ist ziemlich heftig und weniger mainstream-kompatibel.
            Ob Ashton Kutcher in der Hauptrolle die beste Wahl war, lässt sich bestimmt diskutieren - ich für meinen Teil wüsste spontan niemanden, der besser in die Rolle passt...

            Von den beiden "Fortsetzungen", die ja eigentlich keine sind, wollen wir vorerst mal nicht reden...

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            • 9
              Hiptronic 01.05.2017, 10:21 Geändert 01.05.2017, 11:08

              SciFi? Timetravel-Film? Is' was dran, aber ich sehe hier eher einen sehr originellen Mystery- bzw. Okkultthriller, der auf der Anwendung der Chaos-Theorie auf die Kommunkationswissenschaften basiert. "Häähh?". Ganz einfaches Beispiel: Jeder Mensch auf der Welt ist rein rechnerisch über fünf Handschläge mit dem anderen verbunden. Die Wahrscheinlichkeit, eine bestimmte Person zu treffen ist jedoch verschwindend gering, weil eine irre hohe Zahl von Ereignissen stattfinden muss, damit das Treffen zustande kommt. Wir handeln aber nun auf zwei Weisen, einmal aus Überlegung und ein andermal spontan. Ebenso wahrscheinlich verursacht der Flügelschlag eines Schmetterlings einen Wirbelsturm, was das klassische Beispiel ist. Dennoch ist es möglich, warum also nicht einfach die persönliche Geschichte so verändern, dass die darauf folgende Kette von Ereignissen ein anderes Ergebnis hat und ich am Ende gut dastehe? Das kann der Protaganist im Film dadurch, dass er sich an Tagebucheinträge seiner Kindheit erinnert, was übrigens auch der Grund ist, weshalb eben diese Kindheit von einer merkwürdigen, partiellen Amnesie in Bezug auf bestimmte, einschlägige Ereignisse begleitet war. (Anm.: Ein Paradoxon ergibt sich hier nur, wenn man ein Ereignis gegen das andere ausspielt, denn wenn es kein Kontinuum von Ereignissen gibt, hat die ganze Sache nicht stattgefunden). Evan "träumt" sich seine Geschichte anders und das hat Auswirkungen auf seine Gegenwart - er wacht in einer völlig anderen Welt auf, in der er und seine Freunde ein ganz anders Leben und ganz andere Beziehungen zueinander haben. Diese unerfreuliche Gabe liegt in seiner Familie und hat schon seinen Vater ins Irrenhaus gebracht. Es kommt also, wie es kommen muss: Evan kann die Konsequenzen seines Eingreifens unmöglich übersehen und richtet mehr Schaden als Nutzen an. Das Ganze ist überaus spannend inszeniert und nicht nur von Ashton Kutcher gut gespielt. Es gibt den Film mit und ohne Happy-End, letztere ist die von den Machern bevorzugte Version. Er ist aber auch äußerst handlungsstark und man muss aufpassen, nicht den Faden zu verlieren. Man sollte auch genug Finger-Food und Getränke parat haben für eine Diskussion nach dem Film, die sich sehr wahrscheinlich ergeben wird, wenn man nicht gewünscht hätte, man hätte der Freundin des Gastgebers nicht noch ein weiteres Glas Wein angeboten ;).

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              • 8 .5

                >>> Achtung!!! Enthält Spoiler!!! <<<
                Chaos-Theorien-Mystery in verschiedenen Ebenen. Dabei wird einer Person durch eine spezielle Gabe (oder den Fluch, wie immer man es auch nennen will) ermöglicht, durch die Veränderung von Entscheidungen in der Vergangenheit seine aktuelle Situation zu beeinflussen.
                Die bei diesem Film wohl wichtigste Aussage ist die Eigenverantwortung, die der Mensch für sein Leben übernimmt. Es gilt hier der Grundsatz „Jeder ist seines Glückes Schmied“ und nicht „Es passiert, was passieren soll“. Letztere Aussage ist ja eine recht bequeme, weist der Mensch doch damit jegliche Verantwortung von sich und legt sein Schicksal ganz in die Hände (über-)natürlicher Mächte, lässt sich sozusagen treiben und fremdbestimmen. Natürlich ist eine gewisse von außen bestimmte Grundsituation unvermeidbar, doch kann man im Rahmen seiner Möglichkeiten hier doch zur Entfaltung seines Schicksals beitragen.
                Der Verlauf des eigenen Lebens basiert auf einer Reihe von getroffenen Entscheidungen und von außen induzierten Zufällen, also einer Mischung aus selbst- und fremdbestimmten Zutaten. Sicherlich zweifelt jeder einmal an in der Vergangenheit getroffenen Entscheidungen und/oder fragt sich, wie denn das Leben ohne gewisse Ereignisse verlaufen wäre. Das Hadern mit den Ereignissen oder falschen Entscheidungen wirft die Frage nach dem was-wäre-wenn auf und auch wenn diese Gedanken natürlich müßig sind, werden diese womöglich öfter gewälzt, als es für die betreffende Person von Vorteil ist. Der Streifen behandelt eben dieses Gedankenmodell und wie ich finde auf eine sehr interessante und ansprechende Art und Weise. Man sieht hier sehr gut, dass es eine perfekte Lebenslinie nicht gibt und man mit ständigen Rückschlägen und Fehlentwicklungen konfrontiert ist, die auszugleichen ein hohes Maß an Energie erfordert. Auch Evan muss am Ende eingestehen, dass eine Reparatur der Ereignisse nicht in der gewünschten Form möglich ist und dass in seinem Fall allein der Verzicht auf die große Liebe die einzige Möglichkeit der „Rettung“ seiner Freunde ist. Liebe kann ja viel bedeuten und das wohl stärkste Opfer, das die Liebe verlangt, ist der Verzicht. Dieser endgültige und stärkste Liebensbeweis muss von Evan erbracht werden und damit rettet er seiner großen Liebe letzten Endes das Leben.
                Auch wenn man als Zuseher die eine oder andere „Unschärfe“ (Logikschwäche wäre in diesem Zusammenhang zu hart ausgedrückt) in Kauf nehmen muss, so werden diese philosophischen Ansätze hier sehr gut kolportiert und in ansprechender Form gezeigt. Damit macht der Streifen auch für mehrmalige Sichtungen Sinn, zeigt er doch gewisse Dinge auf und lässt Rückschlüsse auf das eigene Leben zu, an die man manchmal erinnert werden muss. Die ansprechende Optik, der nahezu völlige Verzicht auf Computeranimation und der gute Cast (die Kinder-Protagonisten sehen den als Erwachsenen wirklich ähnlich, auch die in der jüngeren Kindheitsphase haben Ähnlichkeit, das ist schon sehr gut gemacht) ist das Tüpfelchen auf dem i.
                Die Schauspieler machten ihre Sache durch die Bank sehr gut und kooperativ, keiner spielte sich in den Vordergrund, das Personal lieferte eine wie man im Sport sagen würde mannschaftlich geschlossene Leistung. Die unterschiedlichen Situationen verlangten von den erwachsenen Darstellern einiges an Wandlungsfähigkeit, was diese aber auch recht glaubwürdig und in fast jeder Szene ansprechend umsetzten, wenngleich auch vielfach mit Stereotypen gearbeitet wurde (alles andere wäre meines Erachtens bei dieser Fülle an Ereignissen und Charakteren auch nicht möglich gewesen). Auch die Kinderrollen wie gesagt sehr gut gecastet und gespielt, das kam alles recht plausibel an.
                Fazit: Ein absolut empfehlenswerter Streifen, der eigentlich die Höchstnote verdienen würde, wären die oben genannten „Unschärfen“ stellenweise nicht so offensichtlich. Das Grundthema wurde aber gut und ansprechend dargestellt, der Film macht damit auch bei wiederholter Sichtung Laune und wie gesagt auch Sinn.

                4
                • 9

                  Nach Sichtung des Director Cuts: 9 Punkte dafür und 8.5 für die Kinofassung. Der Director's Cut ist nochmal ne Ecke düsterer und vor allem konsequenter. Prinzipiell tut sich aber nicht sooo viel, dass direkt ein ganz anderer Film draus wird.

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                  • 9

                    Intensiver Film, der dieses gewisse Etwas verkörpert - ein Film wie kein anderer! Einen Punkt Abzug, da es mMn besser gepasst hätte, wenn der Film weniger positiv mit der vorletzten "Story" geendet hätte.

                    • 8 .5

                      Spannender Mindfuck mit einem richtig guten Ashton Kutcher. Die Story hat sicherlich einige Löcher, aber beschäftigt einen trotzdem noch lange nach Filmende. Am besten öfters ansehen. Aber nicht erwarten, dass der Film dadurch klarer wird :D.

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                      • 9 .5

                        Ahston Kuster super , es sollt mehr so filme geben. Auch stellt sich die frage ob Evan sich dass alles nur einbildet.

                        • 10

                          Ein sehr guter Film. Aus meiner Sicht gibt es nichts zu merken. Die Schauspieler leisteten großartige Arbeit, die Story war super umgesetzt und perfekt durchdacht. Von Anfang an baut der Film einige Sachen auf die später wichtig werden und Sachen die Anfangs noch unlogisch scheinen, ergeben sich später als komplett durchdacht. Also allem in allen 10/10 möglichen Punkten.

                          • 10
                            TylerDurden1988 29.01.2017, 17:46 Geändert 29.01.2017, 19:35

                            Habe mir bis ich den Film gesehen habe, kaum vorstellen können, das Ashton Kutcher auch ernste Rollen so gut verkörpern kann, wurde jedoch eines besseren belehrt. Zum Film : Der Film wirkt atmosphärisch überwiegend ziemlich düster und lässt den Zuschauer mit Ashton Kutcher alias Evan Treborn, der an seinen Black outs leidet und immer wieder aufs Neue versucht alles richtig zu machen regelrecht mitfühlen. Für mich gehört dieser Film ganz klar zu den top 5 meiner Lieblingsfilme
                            10/10 Punkten

                            • 7 .5

                              Aus irgendeinem Grund habe ich diesen Film stets in einem großen Bogen umgangen, trotz all jener Stimmen, die ihn in den Himmel lobten. Nur bin ich wohl nicht die einzige Person, die ein Problem mit Ashton Kutcher hat und ihn aufgrund dessen zu meiden versucht, doch nach einer Session mit einem Freund, in der mal eben Until Dawn durchgezockt wurde, wurde ungefragt gegen vier Uhr morgens nochmal The Butterfly Effect angeworfen. Er pennte natürlich nach fünf Minuten ein, ich saß noch dort, Aschenbecher und Drehzeug links, Flasche Likör und Glas rechts, und sah einfach mal zu.
                              Überraschend, denn aufgrund der unterirdischen Erwartungen sollte sich dieser Film als eine wahre Perle herausstellen (Blitzmerker, der Film ist ja nur 12 Jahre alt...) - Schon zu Beginn gibt es einen geladenen Auftakt, der zwar ein wenig in überrissener Dramaturgie ausartet, sich darin hingegen nicht verliert. Blackouts, traumatische Erlebnisse, eine furchtbare Kindheit angesichts des Elends, alles, was man für eine nette Einleitung braucht. Mit den plötzlichen Flashbacks wurde es ein wenig interessanter, und die darauffolgende Wendung, die den Verlauf des gesamten Films ändert, haben es wahrlich geschafft, mich einfach mitzureißen und sogar, dass ich mir den Kutcher gerne angesehen habe, zumal seine (immerzu gleiche) Leistung des Schauspiels fantastisch auf seine Rolle passt. Wie man von der werden Amy Smart aus Scrubs bereits weiß, ist sie eine Dramaqueen, so gesehen kam es beizeiten zu recht amüsanten Assoziationen, aber auch sie spielt hier ganz ordentlich.
                              Trotz der Logiklücken hapert es an der Story und allem voran an der Idee nur sehr wenig, sie wird im perfekten Tempo erzählt, sodass sie weder ermüdet noch einen überrennt, zudem werden die meisten fragwürdigen Geschehnisse der ersten dreißig Minuten im späteren Film aufgeklärt, sogar jene, die in so wenigen Sekunden geschehen, dass man sie schon beinahe vergessen hat (als Beispiel wäre der Moment zu nennen, wo Evan zum Messer greift).
                              Sicher, der Film ist nicht für jedermann etwas, und sämtliche negative Kritiken sind verständlich. Eine einmalige Sichtung, für jene, die noch nichts über ihn wissen, ist er hingegen auf jeden Fall wert - man sollte es trotz Kutcher als abschreckenden Aspekt einfach mal versuchen - denn es wäre wahrlich schön, wenn der Film es schafft, noch weitere Leute so positiv zu überraschen, wie er es bei mir tat.

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                              • 9 .5

                                Einer meiner Lieblingsfilme. Der ganze Film ist sehr spannend erzählt mit einer guten Portion Tragik. Sogar der gute Kutcher spielt hier ordentlich.

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                                • 9

                                  Bin gerade draufgekommen, dass mir noch sehr viele Filme fehlen, die es wert sind,einen Kommentar zu hinterlassen..Dann fang mer mal bei diesem Juwel von einem Film an...

                                  ..Ashton Kutcher spielt seine Rolle (eigentlich ungewohnt) sehr gut.
                                  Amy Smart spielt ihre Rolle ausgezeichnet!(ihr tolles jedoch gleichzeitig "schlampiges" Aussehen schadet in diesem Film bestimmt auch nicht)

                                  Der Film ist von Beginn an sehr schön aufgebaut....Die "Rückblenden" sind sehr gut und die verschiedenen möglichen "Handlungsabläufe" sehr spannd inszeniert.
                                  Der Streifen ist bis kurz vor Schluss einfach 8.0 ausgezeichnet.
                                  Durch dieses Ende jedoch sticht dieser Film von sehr, sehr vielen anderen durch einen GENIALEN Twist (begleitet von einem mehr als passenden sound) am Ende, heraus. Somit ist "Butterfly Effect" für mich definitiv 9.0 herausragend!

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                                  • 9 .5

                                    Dieser Film vermischt Thriller mit Fantasy. Er zeigt uns Macht die wir selber gerne nutzen würden, doch er zeigt auch warum wir das nicht tun sollten. Ich war nie ein Fan von Ashton Kutcher, aber in diesem Film verkörpert er Evan Treborn so gut das ich ihm alles geglaubt hab, was er sagte. Ich würde gern noch mehr solcher Filme mit Ashton Kutcher, doch auch Jim Carrey könnte weiter Rollen wie in Number 23 annehmen. Butterfly Effect ist ein Meisterwerk, der in meiner Liste der besten Filme aller Zeite auf den 1. Platz kommt!

                                    • 10

                                      Man sollte Zeitreise-Filme nicht nach Logik hinterfragen, denn sie funktionieren rein emotional. Jeder von uns wird sich schon nach Weggabelungen umgesehen haben und sich wünschen, noch einmal zurück gehen zu können, um dann anders abzubiegen. Die Sehnsucht nach der zweiten und dritten Chance treibt uns dabei um.
                                      Das Wissen um den Domino-Effekt unseres Handelns müsste uns eigentlich vorsichtiger handeln lassen in unserem Leben, jedoch spielen uns unsere Emotionalität, Impulsivität und Triebhaftigkeit immer wieder einen Streich. Und genau das macht uns aus, denn wir sind eben Menschen. Da wir die meisten Pfade nicht zurückgehen können und keinen Doc Brown als Nachbarn haben, müssen wir lernen, zu verzeihen, zuerst uns selbst, und weiterzumachen.
                                      Der Film hat mich auch beim dritten Ansehen sehr bewegt und mich sehr nachdenklich gestimmt.
                                      Ein großartiger Beitrag zum Genre des Phantastischen Films!

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                                      • 9

                                        Ist nach 12 Jahren immer noch saumäßig unterhaltsam
                                        und für mich der BESTE Film mit Ashton Kutcher

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                                        • 9 .5

                                          Ich weiss noch damals als ich den Film gesehen hab wo ich noch "klein" war.
                                          Der Film hat mich tage, ja wochenlang beschäftigt.
                                          Jetzt nach vielen Jahren sehe ich Ihn mir wieder an und Er hat nichts von seiner Wirkung auf mich von damals verloren... viel Gänsehaut... viel Traurigkeit und hin und wieder ein fünkchen Humor.
                                          Damals wie heute einfach ein geiler Film! :'(

                                          • 8

                                            Richtig guter Film.

                                            • 7

                                              packender zeitreisethriller, der nicht eine minute langweilig wird.,

                                              • 9 .5
                                                brucelee76 26.05.2016, 16:02 Geändert 26.05.2016, 16:05

                                                Hi Leute,

                                                ja da ist was dran! Ein Furz einer Bergziege im Himalaya, kann eine Schneelawine auslösen. Oder noch besser, ein Schmetterlings-Flügelschlag hier, kann woanders ein Monsun hervorbringen.

                                                Der Kutcher der kanns, wenn man ihn lässt. Bereits als Steve Jobs, hervorragende Arbeit geleistet, trumpft er hier wahrlich auf. Auch die Kinderrollen sind ausgezeichnet besetzt.

                                                Was wäre wenn man einschlagende Ereignisse in der Vergangenheit, zu Gunsten für seine Lieben ändern kann?! Schöner Gedanke, nur hat das ganze einen Hacken, dem einen Freud des anderen Leid. Es muss sich ja irgendwie ausgleichen.

                                                Genau so geht kluges Kino. Super spannend, fesselnd und genial. Wie im Rausch vergeht die Bilderflut, in Begleitung mit einem Hammer-Score.

                                                Mein Fazit: Unser Bewußtsein ist die aller höchste (göttliche) Instanz im kosmischen Universum. Mehr geht nicht. Jeder Gedanke ermöglicht uns, eine neue Realität zu erschaffen. Nur unser Ego steht da im Weg und kocht gerne sein eigenes Süppchen

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                                                • 9

                                                  ist eigentlich ein großartiger Film , doch stört mich ein Plothole :D

                                                  • 6 .5

                                                    6.5 Punkte aber nicht wegen den schauspielerischen Leistungen, sondern wegen der interessanten Story und deren Umsetzung.