Camera
Camera (2000), Laufzeit 7 Minuten, Dokumentarfilm, Drama
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von David Cronenberg, mit Leslie Carlson und Marc Donato
Ein alter Schauspieler sinniert über das Leben und Altern, den Tod und das Filmen, während Kinder um ihn herum eine Aufnahme vorbereiten. Sie haben eine altmodische 35-Millimeter-Kamera gefunden und wollen nun ihren eigenen Film drehen. Aus Angst möchte der ergraute Mann sich nicht filmen lassen, er hatte eine ähnliche Situation vorher schon geträumt…
Cast & Crew
-
David Cronenberg
-
Leslie Carlson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Old Actor
-
Marc Donato
Regie
Schauspieler
- Genre
- Sozialstudie, Drama
- Handlung
- Alter Mann, Angst, Kamera, Kinder, Kurzfilm, Schauspieler, Traum
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Filmdetails Camera
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Kommentare (3) — Film: Camera
Kommentar schreibenWeltenkind 2012/04/21 19:13:40
Kommentar löschen"...when you record the moment you record the death of the moment - children and death are a bad combination."
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Kubrick_obscura 2012/03/25 23:23:55
Kommentar löschenDas kindliche Alter-Ego Cronenbergs nimmt am Ende Platz und ruft "Action!" und der gealterte Les Carson (Barry Convex aus "Videodrome") kann seine Missgunst gegenüber der Filmemacherei schwer verleugnen. "Camera" ist ein gefälliger Kurzfilm über die Schönheit und den Schrecken des Kinobildes, wobei die alte analoge Technik auf die neue digitale Welt trifft und jede Perspektive spürbar offen lässt.
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ed.wibeau 2011/09/14 21:13:44
Kommentar löschenDer alte Mann und die Kamera. Ein wirklich einfühlsamer Kurzfilm, der philosophische Gedanken über das Dreieckserhältnis zwischen Schauspieler, Kamera und Regisseur (der alternde Schauspieler vor der Kamera stellt dies fast schon wie das zwischen Opfer, Täter und Auftraggeber dar, das interpretiere ich zumindest in die Formulierung "death of the moment" hinein, da ja somit der, der Filme macht, zum Mörder obwohl auch Dokumentar des Moments wird) gleichermaßen verarbeitet wie den stetigen Generationenwechsel innerhalb der Filmbranche. Mag jetzt hochgestochen klingen, aber durch die "Rede" des alten Schauspielers und den Kontrast zwischen dem interviewhaften Film selbst und dem fast schon kitschig inszenierte Ende wird man angenehm leicht "konsumierbar" zum Nachdenken angeregt. Der Cronenberg-typische Bodyhorror findet in der Traumerzählung des Protagonisten auch noch Platz, obgleich er (gottseidank, da sonst die melancholisch-düstere Stimmung kaputt wäre) nicht gezeigt wird.
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