Candy

Candy (2006), AU
Laufzeit 109 Minuten, FSK 16, Drama, Kinostart 21.09.2006

6.1 Kritiker
9 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.2 Community
455 Bewertungen
24 Kommentare
Candy - Bild 6150312
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von Neil Armfield, mit Abbie Cornish und Heath Ledger

Als Dan und Candy sich kennenlernen, ist es Liebe auf den ersten Blick. Nichts kann ihre Beziehung gefährden, noch nicht einmal das Heroin, das die beiden zu sich nehmen. Doch langsam aber sicher entfremden sie sich von der Welt, und die Zukunftspläne werden unerreichbar, alles dreht sich nur noch darum, wie sie an Geld für die Drogen kommen. Auch ihre Freunde und Bekannten verlieren mehr und mehr den Kontakt zu den beiden, und niemand weiß, wohin diese Beziehung noch führen wird.

HandlungDan (Heath Ledger), ein heroinabhängiger Möchtegernschriftsteller, verliebt sich in die hübsche Candy (Abbie Cornish) aus gutem Hause. Die beiden verbringen eine wunderschöne Zeit miteinander und teilen alles – auch die Drogen. Freunde haben sie kaum, mit Ausnahme des homosexuellen Lebemanns Caspar (Geoffrey Rush). Nachdem Candy einmal fast an einer Überdosis gestorben wäre, steigt sie erst recht in das Drogengeschäft ein. Für sie ist nichts gefährlich genug. In den Folgejahren kämpft sich das mittlerweile verheiratete Pärchen durch eine Reihe von Schicksalen. Candy muss sich prostituieren, um sich selbst und Dan durchbringen zu können. Sie wird schwanger und erleidet eine Fehlgeburt. Zahlreiche Entzugsversuche scheitern.

Nachdem die beiden auf dem Land einen Methadonentzug versucht haben, scheitert die Beziehung. Candy erleidet einen Nervenzusammenbruch und muss in Reha. Als sie zurückkommt, trennt sich Dan von ihr.

Weiterführende Informationen
Weitere Filme aus Australien
Mehr zu Heath Ledger, der am 22. Januar 2008 verstarb

Weitere Informationen im Internet
Candy als PDF-Dokument auf der Berlinale-Seite
Interview mit dem Hauptdarsteller Heath Ledger über den Film (engl.)
Über den Film auf vibe.cd
Bericht über den Berlinale-Beitrag auf 3sat.de
Weitere Rezension auf critic.de

Quellen

  • Candy - Bild 27544
  • Candy - Bild 27545
  • Candy - Bild 27547
  • Candy - Bild 27548

Mehr Bilder und Videos zu Candy


Cast & Crew


Kritiken (2) — Film: Candy

Julia Teichmann: film-dienst Julia Teichmann: film-dienst

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4.5Uninteressant

Neil Armfields Film fehlt der Mut zur tabulosen Hässlichkeit oder sogar zur Groteske. Statt Liebesintensität und Drogenexzess unerbittlich und untrennbar in denselben Abgrund münden zu lassen, mäandert er inkonsequent vor sich hin, darum bemüht, eine schöne Liebesgeschichte zu erzählen und trotzdem zu transportieren, wie schädlich Drogen sein können.

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Harald Peters: WamS, Die Welt, taz, Berlin... Harald Peters: WamS, Die Welt, taz, Berlin...

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3.5Schwach

Ob kalter Entzug, Fehlgeburt und Rückfall - Heath Ledger und Abbie Cornish als Candy spielen mit bewundernswerter Hingabe, nur hat der Film das Problem, dass er unter der Klischeelast seines Themas ächzt. [...] Abgesehen davon wurde Selbstzerstörung selten so ungemein stimmungsvoll fotografiert.

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Kommentare (22) — Film: Candy

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_Garfield

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Bewertung7.5Sehenswert

Ohne die Melodramatik eines Aronofsky oder die abgefahrenen Rauschzustände eines Gilliam legt "Candy" den Fokus in erster Linie auf seine überzeugenden Darsteller, auf die Momente in denen Ledger seine leeren Dialogzeilen vor sich her-nuschelt, Cornish vor Schmerzen die Zähne zusammenbeißt um im nächsten Moment dem Wahnsinn zu erliegen und das gemeinsame Leben zweier verzweifelter Menschen. "Candy" kommt dabei jedoch gänzlich unspektakulärer daher, als viele seiner Genre-Kollegen. Natürlich ist auch Armfield's dritte Regiearbeit dennoch nicht davor gefreit die Genre-typischen Stationen abzuarbeiten: Von der berauschenden Anfangszeit mit überwältigenden Rauschzuständen zu den ersten Geldproblemen und Prostitution bis hin zum kalten Entzug und letztendlicher Fehlgeburt ist alles dabei, was einen Drogenfilm auszumachen hat. Mit einem Unterschied: Man kauft es Armfield ab. Ledger und Cornish spielen wie füreinander geschaffen, füllen mit ihren intimen Blicken, ihren trivialen Alltagsgesprächen, ihren banalen Streitereien und ihren stillen Momenten die gesamte Laufzeit mit einer beeindruckenden Intensität. Wo bei "Requiem for a Dream" die Darsteller dem künstlerischen Konzept des Regisseurs untergeordnet wurden, bietet Armfield seinen Darsteller eine sorgfältig vorbereitete Plattform und gibt stillen Emotionen den Vorrang vor übersteuerten Rauschdarstellungen oder fetzigen Schnitten. Drogen spielen in "Candy" trotz seines inflationären Auftauchen nur eine Nebenrolle. Stattdessen beobachten wir zwei Menschen beim Scheitern, nur um im darauffolgenden Moment den nächsten Fehler zu erahnen. Armfield begeht jedoch nicht den Fehler uns mit konstruiertem Optimismus zu vertrösten, sondern zeigt uns ohne auf den filmischen Klimax aus zu sein, die letztendlichen Konsequenzen ihres Tuns auf, welche im Endeffekt weitaus schmerzlicher sind, als wir zu erahnen imstande sind. Und doch muss sich "Candy" am Ende des Tages den Vorwurf gefallen lassen, nicht über die Stringenz zu verfügen wie viele erfolgreiche Genre-Kollegen. "Candy" fehlt es bei all seiner emotionalen Tiefe an einem sprichwörtlichen roten Faden, an einem einschlägigen Konzept, das fortwährend mitzureißen vermag. Über die gelegentlich auftretenden Längen trösten jedoch die durchweg überzeugenden Darsteller und einige großartige Momente hinweg, sodass "Candy" ohne Zweifel in den Kreis der besseren Genre-Vertreter gezählt werden sollte.

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SoulReaver

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

„Es sprach viel für uns. Wir hatten den geheimen Klebstoff gefunden der alles zusammen hielt. An einem perfekten Ort zudem der Lärm nicht vordringen konnte. Unsere Welt war absolut vollkommen.“

Bei Drogenfilmen liegt die Messlatte an Qualität inzwischen extrem hoch. Bei Genre-Vertretern wie 'Trainspotting', 'Enter the Void' und meinem persönlichen Liebling aus dem Genre 'Requiem for a Dream' haben es neue Filme mit gleicher oder ähnlicher Thematik schwer zu begeistert oder etwas Neues zu bieten. Mit der australischen Drogen-Romanze 'Candy' von 2006 gelingt Regisseur Neil Armfield kein Meisterwerk, aber ihm gelingt ein tragischer und ernüchternder Blick in die verliebte Welt von zwei Verlorenen.

Für die begabte Malerin Candy und den Poeten Dan ist es Liebe auf den ersten Blick. Doch schnell ziehen Wolken auf, als Heroin ins Spiel kommt. Candy prostituiert sich, um das nötige Geld zu beschaffen. Dan sieht tatenlos zu. Obwohl der Absturz vorprogrammiert ist, heiraten die beiden. Die Sucht schmiedet das Paar noch enger zusammen, bis Candy es nicht länger erträgt.

Die Kamera ist immer ganz nah am Geschehen. Mal mit ruhigen, versöhnlichen Perspektiven, mal mit wackelnder und aufbrausender Handkameraarbeit. Das gibt dem Film streckenweise eine ganz besondere Intensivität. Die ruhige Score von Paul Charlier, genau angepasst an den tragischen Leidensweg des Pärchens, ist berührend komponiert und gibt dem Film den richtigen Schliff.

Die Hauptrollen übernehmen der australische Superstar Heath Ledger und die Newcomerin Abbie Cornish. Heath Ledger als trostloser, selbsternannter Dichter und Denker Dan zeigt, wie in 'Brokeback Mountain' von 2005, eine äußerst berührende und glaubwürdige Leistung und harmoniert bestens mit Kollegin Cornish. Der Zuschauer weint und lebt mit Dan. Abbie Cornish als Candy, die von Dan mehr oder weniger in die Drogen-Szene verleitet wird bringt ebenfalls eine starke Leistung und schafft es, genau wie Ledger, das der Zuschauer mitgeht und mitfühlt. Den Cast rundet Geoffrey Rush als gutmütiger "Helfer in der Not" Casper ab. Rush der zwar nur selten zu sehen ist schafft es wie gewohnt zu überzeugen und setzt wieder einige Impulse.

Armfield inszeniert mit 'Candy' einen rauchartigen Zustand, vermischt aus der eigenen Tragik des Seins und der Wärme reiner, unberührter Liebe. Dazu die hoffnungslose und qualvolle Sucht nach dem Stoff der das Leben von Dan und Candy gleichermaßen erleichtert und verkürzt. Auch bezogen auf die unantastbar scheinende Liebe und der eigenen Lebensdauer. Denn alles hat ein Ende, nur der Weg dorthin ist mal unerträglich lang und mal dauert er nur einen Wimpernschlag. 'Candy' zeigt uns zwei Menschen, längst verloren in Gefühlen und Abhängigkeit. Blind vor Liebe. Zerstört von Sucht. Ganz unten angekommen. Der Weg zum nächsten Schuss zählt mehr als alles andere, egal was es kostet. Selbst die eigene Körper-Ruine wird verkauft. Zwei Menschen, unendlich verliebt, unzertrennlich verbunden und doch erfroren im inneren Norden. Erwähnenswert an dieser Stelle ist die unglaublich traurige Szene in der Dan und Candy zusammen ihre tote Frühgeburt, kaum größer als die eigene Handfläche, im Arm halten und streicheln. Eine der dunkelsten Szenen des Films, die doch unglaublich viel familiäre Wärme ausstrahlt. Doch 'Candy' lebt nicht nur von der Beziehung von Candy und Dan. Auch die Familie der beiden bekommt ihre Rolle zugesprochen. Candy kommt aus einer stabilen Familie. Dan dagegen aus zerrütteten Verhältnissen. Candy's Familie bemerkt schnell was mit den beiden nicht stimmt, doch wollen der Wahrheit zu keiner Zeit in die Augen sehen. Sie leugnen alles, gehen den Problemen aus dem Weg und sehen zu wie die eigene Tochter immer tiefer fällt. Von diesem bitteren Ton lebt 'Candy' und genau das macht ihn in seiner Inszenierung und Darstellung auch locker überdurchschnittlich. Dazu muss man das Ende noch loben, welches den Zuschauer ernüchternd zurücklässt und genau den richtigen Schlusspunkt für den Film setzt. Aber 'Candy' hat natürlich auch seine schwächen. Zuerst braucht der Film seine Zeit bis er richtig in Schwung kommt und den Zuschauer auch wirklich fesseln kann und selbst wenn dieser Punkt überwunden ist und der Zuschauer mitten im Geschehen ist, gibt es leider noch einige deutliche Szenen die zu langatmig geworden sind und das erzeugte Interesse des Zuschauers wieder ein Stückweit abmildern um dann aber zum Glück wieder in die richtige Spur zu finden. Trotzdem Schade, das 'Candy' die große Klasse nicht durchgehend halten kann, denn Potenzial zum wirklich großen Film ist allemal da gewesen.

„Die Zukunft lag schimmernd vor uns.“

Fazit: Neil Armfield inszeniert mit 'Candy' einen berührenden, erschreckenden, bitteren und schweren Film der sicher nichts für Zwischendurch ist. Leider geht dem Film zwischendurch immer wieder die Luft aus und der Film verliert sich ab und an in unnötiger Länge. Doch in jedem Fall bleib am Ende ein sehr guter Film, nicht zuletzt wegen seiner tollen Darsteller, über das Scheitern von Liebe und über die Reise durch Himmel, Erde und Hölle.

„Wenn du aufhören kannst, willst du nicht. Wenn du aufhören willst, kannst du nicht. Eines der kleinen Rätsel des Lebens.“

11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

studmed

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Sehr schöne Kritik!


SoulReaver

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danke fremder! :)


8martin

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein herbes Junkie-Drama, in dem die beiden Hauptfiguren Heath Ledger (Dan) und Abbie Cornish (Candy) äußerst glaubwürdig sind. Es ist ein gnadenloser physischer und psychischer Abstieg. Wenn sie anfangs vielleicht noch die gemeinsame Sucht aneinander fesselte - was sie für Liebe hielten - ist am Ende nichts mehr davon übrig. Um an den nächsten Schuss zu kommen, klauen und schnorren sie, versetzen den Familienschmuck und Candy prostituiert sich sogar.
Ein lyrischer Kommentar aus dem Off, Mozarts Requiem und Zeilen von E.E. Cummings stehen in krassen Kontrast zu den Bildern, die wir sehen. Das schafft wohltuende Distanz. Die Eltern, die hilflos aber wohl nicht ganz schuldlos an der Situation sind, und die dem Niedergang ihrer Kinder fassungslos gegenüber stehen, runden das soziale Umfeld ab. Die drei Kapitel: Himmel, Erde, Hölle stiften etwas Verwirrung, denn nach den ersten zweien fragt man sich, ob es noch schlimmer kommen kann. So geht es in den Schlussdialog zwischen Candy und Dan, der weniger die Hölle ist, eher eine Befeiung oder gar Erlösung. So kann sich jeder seinen eigenen Reim auf das Drama machen. Vielleicht ist es ja der: Drogen machen alles kaputt, auch die Liebe. Eine Warnung also!?

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Hauptdarsteller

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Bewertung9.0Herausragend

Aufwühlendes Drogendrama. Emotional ergreifend und absolut ehrlich gespielt. Der Film hinterlässt Spuren. Candy ist absolut kitsch- und klischeefrei und hat tatsächlich auch seine durchaus komischen Elemente, die einem jedoch aufgrund der meist schrecklichen Ausgangssituation im Hals stecken bleiben. Die Songs am Anfang und Ende des Films scheinen extra für den Film komponiert worden zu sein – so erscheint es einem, weil der Text exakt mit der Ausgangs- bzw. Endsituationen übereinstimmt. Für beide Rollen hätten Heath Ledger und Abbie Cornish zweifelsohne den Oscar verdient - und und der Film hätte es verdient, von vielen gesehen zu werden. Bleibt zu hoffen, dass Heath Ledger weiterhin so mutige Filme dreht - meinen persönlichen Oscar hat er schon erhalten. Candy ist ein Drogenfilm, sicherlich, aber auch eine große Liebesgeschichte, die Geschichte zweier Menschen, die auf Droge versuchen das Richtige zu tun und immer das Falsche erreichen - und so eindringlich und realistisch gespielt, dass mir dieser mutige australische Film eine sehr gute Bewertung wert ist.

Wenn du von den Drogen runterkommen kannst, dann willst du nicht. Und wenn du willst, dann kannst du nicht.
Heaven - Earth - Hell - Heaven...

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wk0QU

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Da muss ich dich leider enttäuschen, denn Heath Ledger ist bereits im Januar 2008 verstorben. Meiner Meinung nach ein herausragender und vielseitiger Schauspieler der von Film zu Film besser wurde.


Hauptdarsteller

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Danke für deine Information!


Janus Winter

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Bewertung6.5Ganz gut

Abbie Cornish spielt sich die Seele aus dem Leib. Chapeau!
Ansonsten ist CANDY die schlechtere REQUIEM FOR A DREAM Variante. Es fehlt, abgesehen von den grandiosen schauspielerischen Leistungen, an echten Highlights.

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Mr. Pink

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Bewertung7.5Sehenswert

Sehr sehenswertes Drogendrama! Die beiden herausragenden Hauptdarsteller bringen ihre Figuren sehr glaubwürdig rüber und der Entzug in "Candy" ist so eiskalt und hässlich wie in "Trainspotting", jedoch ohne dessen Komik und Coolness und daher sogar noch um einiges härter und abschreckender.

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brasselectro

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Bewertung7.0Sehenswert

Top Film!

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ena22

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

absolut sehenswert

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Benni-THE-KING

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Bewertung7.5Sehenswert

Trainspotting in unlustig.
Das funktioniert überraschend gut.

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Marie Krolock

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Bewertung4.5Uninteressant

Zu dem Film fällt mir als erstes eine Berlinale-Story ein.
Ich wollte mir eigentlich nur ein Autogramm von Heath Ledger besorgen, darum wanderte ich spät am Abend bibbernd zum Berlinale-Palast. Auf den Ledger wartend, kam plötzlich ein Typ auf mich zu (keine Ahnung, was genau sein Job war) und fragte mich, ob ich alleine wäre. Auf mein "ja" hin, gab er mir eine Eintrittskarte für den Film. :) So kam es, dass ich zwei Reihen vor Heath Ledger im Saal saß. Das Autogramm habe ich nicht bekommen, weil ich vor den Darstellern reingegangen bin. Ich dachte mir einfach, ich werde sicher nochmal die Gelegenheit bekommen, eine Unterschrift von ihm zu bekommen. Traurig, dass es dann dazu nicht mehr kam.
Zum Film:
Geschichten über Drogen liegen nicht so weit vorne, wenn es um mein Lieblingsfilmgenre geht. Trotzdem ging ich ohne Vorbehalt an den Film ran. Die beiden Hauptdarsteller (und auch Geoffrey Rush, den ich als De Sade so wunderbar fand!) haben ihre Sache gut gemacht. Der Film war hart und recht traurig. Trotzdem hat er mich nicht besonders mitgerissen. Vielleicht war auch die späte Uhrzeit Schuld daran.

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Slevin Kalebra

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Dachte ich es mir doch. Vielen Dank.


mikkean

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Ich bin gespannt, weil ich ihn noch vor mir herschiebe.


Vincent_Vega

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Bewertung9.0Herausragend

Wenn du von den Drogen runterkommen kannst, dann willst du nicht. Und wenn du willst, dann kannst du nicht.

Heaven - Earth - Hell - Heaven...

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cosmagalaxies

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Einer der allergrößten Filme - der fast so berührt wie das eigene Leben. Zudem spiegelt dieser Film Heath Ledgers Tod in einer bestimmten Art wieder, was mich dem Ganzen noch näher bringt. Einfach unglaublich und das vor allem auch wegen ihm!

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Jukebox

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Bewertung7.0Sehenswert

Wahrscheinlich finde ich den Film Candy nicht so gut, weil die Kehrseite ziehmlich realistisch dargestellt wird, im Gegensatz zu Trainspotting und Naked Lunch, wo zwar der Absturz auch irgendwie Thema ist, aber insgesamt wirkt alles noch ziehmlich cool und amüsant...
Und das ist hier anders!

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Jukebox

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Nein schlecht find ich den Film nicht. Aber bis dato passten Entzug und Selbstzerstörung in dieser Form nicht in meine mediales Bild von Drogen. Wahrscheinlich habe ich auch immer nur die Gute Seite sehen wollen und weil ich hier nichts ins gute Verdrehen konnte, macht das den Film auf den ersten Blick nicht so sympatisch. Es wird ja zuerst eine Traumwelt aufgebaut um sie dann einzureißen, das kommt der Wahrheit wohl sehr nahe, aber der Bruch gefällt mir eben nicht so...


Polakkenkarl

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Ja, es ist halt echt eine Sache des persönlichen Geschmacks, ob man von Filmen lieber nur unterhalten werden will - was hier keinesfalls negativ gemeint ist! :-) - oder ob man auf realitätsnahe, nachdenkliche und Illusions-zerstörende Werke steht..
Das mit der Traumwelt, zumindest ganz zu Beginn, war echt zuu kitschig (bpsw. die Hochzeit) und hätte dem drauf folgenden Handlungsstrang ruhig etwas in der Stimmung angepasst werden können.. LG


svunzel

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Bewertung4.0Uninteressant

Was mich skeptisch machte, ist die Stimmung, die "Candy" erzeugt. Es geschehen gefuehlt alle moeglichen Schrecklichkeiten, die im Zusammenhang mit einem selbstzerstoererischem Ultradrogenkonsum passieren koennen und trotzdem ist die Bildsprache eine andere. Die vielen Grausamkeiten in dieser Junkiebeziehung werden emotional nicht an den Zuschauer transportiert sondern spazierten eher grinsend an mir vorbei und winkten. .

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MrsWonderwoman

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Meiner Meinung nach der beste Film den es je gab.

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Sheeeeep

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seit heute gibt es nie wieder Filme ...


Bauglir

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Bewertung5.0Geht so

"Candy" will so viel, dass dem Film ein Scheitern gar nicht erspart bleiben kann - Love Story, Lehrstück, Suchtdrama, Familientragödie, Chronik von psychischer Verwahrlosung, anrührende Sozialstudie. Ein Overkill, der schon "der Priester" beinahe zu Fall gebracht hat. Die Bilder schweben an ihren Themen vorbei, stets stilvoll, in Herbstfarben leuchtend, und von einer auktorialen Haltung getragen, die sie letztlich so kurzlebig macht, wie die tränennassen Taschentücher im Papierkorb neben dem Kinoausgang.

Die somnabule Traurigkeit des Plots ist seinem Inhalt wohl wesensimmanent, Leadger und seine Partnerin schlagen sich wacker im Bemühen um ihre Figuren, die ihnen dann doch wieder entgleiten, weil ja die Regeln des Spiels bekannt sind und der Sieger feststeht: Filme über Drogensucht können nicht mit überraschenden Wendungen oder stimmigen Auflösungen dienen, wenn ihnen Authentizität ein Anliegen sein soll; umso dringender müssten sie wütend bleiben, himmelschreiend, Blitz und Donner - "Candy" gibt sich von Beginn an geschlagen und kokettiert mit der Ästhetik des Verfalls, erzählt uns, dass es im Angesichts der Auslöschung auf jeden Fall lohnt, einen guten Eindruck zu machen.

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svunzel

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So seh ich das auch. Dadurch dass diese breite Masse an Themen mit einbezogen werden sollte, wirkt alles so fad und unbeeindruckt. Es wird vieles angeschnitten aber nichts hat mich tief beruehrt.
Hast du schoen geschrieben!


°°MarY°°

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Bewertung9.0Herausragend

Sehr bewegender und krasser Film. Ich konnte teilweise gar nicht hinsehen. Ein grandioser Heath Ledger und eine sehr emotionale Story.

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TiH

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Bewertung4.0Uninteressant

ziemlich langweiliger klischeefilm, der nicht in die spur kommt. gutes acting, schlechte und platte story.
schade das der film so unter geht, da hätte mehr kommen können. aber es gibt be weitem bessere filme zu thema sucht und drogen!

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Kubrick_obscura

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Bewertung7.0Sehenswert

Filme über Drogensucht gibt es viele. Vielleicht leidet der Film schon von vorherein unter der Tatsache, dass es so viele Filme zu diesem Thema gibt.
Armfields Film baut zum Glück auf die vorherigen Filme auf und macht nicht nocheinmal die selben Fehler. So wird uns nicht gezeigt wie die beiden Liebenden überhaupt süchtig werden. Der Film beginnt schon bei Heroin und die Prostitution Candys fängt auch schon innerhalb der ersten halben Stunde an. So legt der Film einen breiten Fokus auf das Leben als Junkie, die Liebe als Junkie und natürlich dem Entzug. Dabei scheut Armfield auch nicht extreme Bilder. Liebe und Sucht sind in diesem Film untrennbar miteinander vereint und werden von den beiden Hauptdarstellern mit einer Hingabe gespielt, die erschreckend ist. Es kommen keine Momente des Zweifels auf. Alles wirkt echt.
Was mir am Film störend vorkam, war die bewusst gewählte religiöse Ebene und die mehrmaligen Handlungssprünge, die selten nachvollziehbar waren. Das liegt vielleicht auch daran, dass es sich um eine Literaturverfilmung handelt.

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annaberlin

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Beeindruckendes Drama um Heroinsucht. Heath Ledger und Abbie Cornish überzeugen als heruntergekommene Junkies. Ähnlich wie Requiem for a Dream oder Trainspotting wird die Sucht wie auch der Entzug kalt visualisiert und wirkt somit sehr abschreckend. Das Drama geht an die menschlichen Abgründe und wirkt noch lange nach.

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