Caótica Ana
Caótica Ana (2007), ES Laufzeit 118 Minuten, FSK 16, Drama, Komödie, Kinostart 27.11.2008
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8 Kommentare
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von Julio Medem, mit Manuela Velles und Manuela Vellés
Die junge Malerin Ana verlässt das Idyll auf ihrer Heimatinsel Ibiza und ihren Vater Klaus, um sich von der Mäzenin Justine in deren Madrider Künstlergemeinschaft fördern zu lassen. Im ungewohnten Chaos der Großstadt lässt sie ihrer Entwicklung freien Lauf, erlebt ihre erste Liebe und die erste intensive Trennung. Die Suche nach dem verlorenen Geliebten Said (Nicolas Cazalé) führt Ana zu sich selbst, ihrem früheren Leben und ihrer schicksalhaften Bestimmung. “Caótica Ana” erzählt von einer intensiven und sinnlichen Reise und ist eine Liebeserklärung an die Frauen – an ihren Mut und ihre Stärke. Zugleich eine Hommage an das Leben und die Liebe.
Cast & Crew
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Julio Medem
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Manuela Velles
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Manuela Vellés
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Charlotte Rampling
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Bebe
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Asier Newman
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Nicolas Cazalé
Regie
Schauspieler
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Raúl Peña
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Gerrit Graham
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Míster Halcón
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Matthias Habich
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Lluís Homar
-
Sue Flack
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Julio Medem
- Genre
- Romanze, Romantische Komödie
- Ort
- Ibiza, Madrid
- Handlung
- Hypnose, Jugendlicher, Kunst und Kultur, Lebensgefühl
- Mitmachen
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Drehbuch
Filmdetails Caótica Ana
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- Caótica Ana: critic.de









Kritiken (6) — Film: Caótica Ana
Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Kommentar löschenWas in der Form der Beschreibung ein wenig konstruiert klingen mag, ist im Kino ein Feuerwerk der Sinne: Mitreißend, stellenweise atemberaubend, jedenfalls unbedingt romantisch. Dabei beweist der Regisseur, dass das Kino selbst dort, wo es kitschig wird, und dem Unterbewußtseinsstrom eines Drogenrauschs ähnelt, immer noch klug sein kann: Medems Filme sind Erscheinung gewordene Philosophie mit einer ganz eigenen, sehr spanischen Note; doppelbödige Vexierspiele voller Einfallsreichtum, Energie und Zauber. Denn auch das weiß Medem von Bunuel: Die Wahrheit, so es überhaupt eine gibt, ist jedenfalls schön.
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Lukas Foerster: taz / cargo / perlentaucher...
Kommentar löschenMan muss, zugegeben, zwischendrin einiges ertragen: Medem füllt seinen Film randvoll mit Arthauskitsch und Esoterikquatsch, mit blonden Rastalocken und Jungkünsterklischees der übelsten Sorte, mit Seelenwanderungen, Hypnose und regressiver Mystik. Außerdem: ein fragwürdiges Amerikabild, aufdringliche Sexualsymbolik und eine unerträgliche Charlotte Rampling als Kunstmäzenin. Die neue Freiheit des Medemkinos hat ihren Preis. Wer nicht gerade unter einer ganz akuten Arthausallergie leidet, sollte nicht zögern, ihn zu bezahlen.
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HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschenUnwillkürlich kommt einem die Ursprachenforscherin Alexandra Maria Lara in Francis Ford Coppolas "Jugend ohne Jugend" in den Sinn, die sich auch durch diverse Reinkarnationen rückwärts in ihren Vergangenheiten kämpfte. Coppolas Lara wie Medems Manuela Vellés sind Verkörperungen des weiblichen Schöpfungsmythos' und Gegenentwürfe zur Zerstörungskultur des Mannes, und beide unternehmen eine Reise, in der sie sich dessen bewusst werden. Das klingt, unglücklicherweise, bei Coppola wie bei Medem, auf Papier klarer als es auf der Leinwand aussieht. Beiden Regisseuren fehlt die Klarheit des Gedankengangs, und dementsprechend schwanken sie zwischen Symbolismus und Realismus, Esoterik und Politik. Sehen wir es als Zwischenhalt auf Medems Suche nach neuen Ufern.
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Der Redaktör: kino-zeit.de Der Redaktör: kino-zeit.de
Kommentar löschenDer 1958 in San Sebastián geborene Filmemacher entfaltet einen opulenten und manchmal beinahe übermächtigen, symbolistisch aufgeladenen und einige Male an Eso-Kitsch grenzenden Bilderbogen zwischen verschiedenen Zeiten und Lebenswelten, der dem Zuschauer einiges abverlangt. Und wie so häufig bei Geschichten, in denen es um Phänomene jenseits unserer alltäglichen Erfahrungswelt geht, bedarf es schon viel guten Willens, um sich auf die Prämissen von Médems mythologisch angehauchter Story einzulassen. Wer mit Reininkarnation, Rückführung und Ähnlichem nichts anfangen kann, dem sei von Caótica Ana dringend abgeraten.
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W. Hamdorf: Deutschlandradio, film-dien... W. Hamdorf: Deutschlandradio, film-dien...
Kommentar löschenJulio Medem hat diesen Film seiner Schwester Ana gewidmet, die auf dem Weg zu ihrer ersten Ausstellung mit dem Auto tödlich verunglückte. "Caótica Ana" ist nicht sein bester Film, aber mit Sicherheit seine ehrgeizigste, an Themen und Motiven übervolle und mitunter bis zur Unerträglichkeit moralische Arbeit. Trotz seiner Laufzeit wirkt der Film stellenweise gehetzt und überanstrengt. Trotzdem: Medems Poesie will hier politisch werden und enthüllt einen neuen Stil des Filmemachers, was sehenswert ist, verwirrend, erschreckend, chaotisch im besten Sinne.
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Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...
Kommentar löschen"Caótica Ana", das ist ein Film mit abgenutzter Symbolik, viel Hippiekünstlerkitsch und einem an Scharlatanerie grenzenden esoterischen Anstrich. Eine Vision amazonenhafter Stärke zur Überwindung männlicher Aggressionskultur schwebte Médem vor, herausgekommen ist allerdings nur ein unentschlossener Genre-Mix zwischen Psychokrimi, Mystery-Thriller, Künstlerdrama und Abenteuerfilm.
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Kommentare (2) — Film: Caótica Ana
Kommentar schreibennurleben 2009/05/09 21:23:45
Kommentar löschenSehr bizarr, auch schön, bedeutungsschwanger, intensiv, aber zum Ende hin kam ich mir dann auch vor, als säße ich im falschen Film ...
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annaberlin 2008/09/11 12:07:36
Kommentar löschenGeheimnisvoller, poetischer Film von Julio Medem, der ähnlich seinen Vorwerken ist. Er ist in 10 Episoden unterteilt, die immer bizarrer werden - bis zur Szene 0, die er besser hätte aussparen sollen. Fans von Medem kommen jedoch auf ihre Kosten.
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