Caramel
Caramel (2007), LB/FR Laufzeit 95 Minuten, FSK 0, Komödie, Kinostart 03.04.2008
7 Bewertungen
Skala 0 bis 10
148 Bewertungen
17 Kommentare
Keine
von Nadine Labaki, mit Gisèle Aouad und Sihame Haddad
Sie treffen sich regelmäßig in einem Schönheitssalon, um sich über ihr Leben und die Liebe auszutauschen. Der Laden, betrieben von der schönen Layale (Nadine Labaki), bildet den farbenfrohen, sinnlichen Mikrokosmos der Stadt. Zwischen Haarschnitten und Kosmetikbehandlungen vertrauen sich die fünf Frauen ihre verborgensten Wünsche und tiefsten Geheimnisse an. Layale liebt einen verheirateten Mann und bemerkt gar nicht, dass sie einen Verehrer hat, der alles für sie tun würde. Nisrine (Yasmine Elmasri) wird demnächst heiraten, aber sie ist schon lange keine Jungfrau mehr. Rima (Joanna Mkarzel) verliebt sich in einen Kunden des Schönheitssalons und Jamale (Gisèle Aouad) hat furchtbare Angst vor dem Älterwerden. Die Schneiderin Rose (Sihame Haddad) lebt für ihre kranke Schwester, doch mit dem Gentleman Charles tritt zum ersten Mal die Liebe in ihr Leben. Hin- und hergerissen zwischen der Tradition des Ostens und der Moderne des Westens versuchen die fünf Frauen auf ihre Weise ihr Lebensglück zu verwirklichen.
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Cast & Crew
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Nadine Labaki
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Gisèle Aouad
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Sihame Haddad
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Nadine Labaki
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Joanna Mkarzel
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Fadia Stella
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Christine
Regie
Schauspieler
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Rodney El Haddad
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Jihad Hojeily
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Nadine Labaki
- Genre
- Komödie
- Handlung
- Frauen, Friseur, Glück, Hochzeit, Jungfrau, Kosmetik und Körperpflege, Leben, Liebe, Polizist, Schneiderin, Schwester-Schwester-Beziehung, Schönheit, Strafzettel
- Mitmachen
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Drehbuch
Filmdetails Caramel
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Kritiken (2) — Film: Caramel
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Kommentar löschenMit viel Humor und leichter Hand und ohne Eingriffe der Zensurbehörde erzählt CARAMEL, der 2007 bei den Filmfestspielen in Cannes gefeiert wurde, von den Problemen der Frauen in Arabischen Ländern, und wirft zugleich universale Fragen auf. Labakis Debüt ist ein persönlicher Film voller Intelligenz und Einfallsreichtum. CARAMEL besticht durch filmische Dynamik und eine Aufrichtigkeit, die Widersprüche nicht zukleistert, sondern zulässt und als etwas Gutes begreift.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...
Kommentar löschenAus den Geschichten, die sich rund um den Schönheitssalon abspielen, hat Regisseurin Nadine Labaki, die auch eine der Hauptrollen spielt, eine farbsatte und bittersüße Komödie mit ernsthaften Absichten gestrickt. Denn sie liefert zugleich auf amüsante Weise einen Einblick in den Alltag libanesischer Frauen, die sich mit viel Pfiffigkeit und Humor zwischen islamischer Tradition und westlicher Moderne einzurichten wissen. [...] Nicht nur eine Hommage an die Frauen von Beirut stellt Labakis Regiedebüt dar, sondern auch eine Verbeugung vor der Stadt selbst, die vor einigen Jahrzehnten eine der aufregendsten Perlen des Orients war und deren Quirligkeit trotz unzähliger Kriege noch zu spüren ist und glücklicherweise auch auf dieses moderne Kinomärchen abgefärbt hat.
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Kommentare (15) — Film: Caramel
Kommentar schreibenplattfuss69 2012/02/24 15:58:32
Kommentar löschenFilm über sehr verschiedene Frauen im Libanon. Auf der einen Seite ist es interessant, etwas Authentisches (so authentisch wie ein fiktiver Film eben sein kann) über ein mehr oder weniger unbekanntes Land zu erfahren. Denn die meisten im Westen dürften den Libanon gedanklich als Hort von radikalen Islamisten, Hisbollah und anderen Spinnern abgespeichert haben, womit man diesem Land offensichtlich schwer Unrecht täte. Auf der anderen Seite muss ich leider sagen, dass der Film sich zäh entwickelt und bis zum Ende nicht klar wird, welche Geschichte erzählt werden soll. Wirkt eher wie ein feministisches Landesportrait auf ARTE, und weniger wie ein schlüssiges Kinoerlebnis.
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marilyn pooh 2010/09/25 18:38:57
Kommentar löschenGar süss ist die Bildsprache, augenschmeichelnd, die Geschichten sind leichtfüssig erzählt, miteinander versponnen und trotz der Ernsthaftigkeit, werden die Probleme dieser Frauen so selbstverständlich miteingebracht, dass niemals zu grosse Traurigkeit aufkommt, vielmehr verwächst man mit den einzelnen Schicksalen, erkennt darin viel Gleichheit auch mit unsrigen Lebensschwierigkeiten.
Dieser Film lässt die Grenzen schmelzen, man fühlt sich diesen arabischen Frauen unmittelbar nah und zum Schluss überlässt er uns dem Gefühl, lebendig zu sein, trotz der Hürden, die sich uns darbieten.
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Filmejunkeeee 2010/09/15 21:07:16
Kommentar löscheneine libanesisch-französische Filmproduktion....
wahrscheinlich ist mir die Tiefe der Story einfach entgangen. Oder es stimmt vielleicht doch, dass ein Grundmotiv wie "das einfache Leben der arabischen Frau" allein noch keinen Film macht. Für mich ging Caramel auf alle Fälle weit an jeder Erzählkunst vorbei, denn gefühlt passierte in diesem Film NICHTS!
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strangelet 2009/06/02 21:10:03
Kommentar löschenIch habe ja fast ein schlechtes Gewissen, wenn ich solche Filme immer so böse kommentiere, weil es ja ganz zweifellos stimmt, dass hier die Probleme arabischer Frauen einfühlsam erzählt werden und blah und schnarch. Aber ich werde langweilige Erzählweisen nicht durchgehen lassen, nein, auf gar keinen Fall! Und das hier war der erste Film seit langem, den ich mir in zwei Etappen anschauen musste, weil ich es sonst echt nicht ausgehalten hätte...
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Blonder 2009/05/07 19:53:27
Kommentar löschenEndlich mal wieder ein Film, der sich wohltuend von der Masse abhebt. Die Geschichte spielt im Libanon, wo Christen und Moslems leben. Es geht um eine Gruppe von fünf Frauen, die nicht die gleiche Religion haben, aber alle sind auf der Suche nach etwas Glück.
Die eigentlich ernste Story wird locker mit leisem Humor und viel Gefühl erzählt. Wer mal wieder was ungewöhnliches sehen möchte ist hier richtig. Man bekommt richtig Lust das Land mal zu besuchen, zumindest ist es bei mir so.
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8martin 2009/04/21 13:04:21
Kommentar löschenDies ist ein echter Mädels-Film, nicht nur weil fast nur Frauen auftreten, sondern auch das Geschehen im Beauty Saloon ’Si belle’ eigentlich nicht die Männer interessiert. Es reicht vom schrillen Casting bis zu einer fast rührseligen, unerfüllten Altersliebe. Und die etwas wirre Lilly sorgt zusätzlich für Komik.
Männer spielen zwar auch eine bedeutsame Rolle, aber eher zwischen den Zeilen. Mit viel Liebe zeichnet die Regisseurin ein Bild der Frauen im Nahen Osten mit ihren Problemen, die sich aus der Diskrepanz zwischen Tradition und Moderne ergeben. Bei den typischen Frauenthemen können aber auch die Männer mitlachen – über die Frauen und auch über sich selbst. Es wird so erzählt, dass man erst nach und nach alle Details erfährt, und so das Geschehen mit Interesse verfolgt. Nett gemacht mit Witz und Gefühl.
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Muuvy 2009/04/11 21:56:34
Kommentar löschenDer Versuchung, die Schönheit des Films mit der Süße von Karamel gleichzusetzen, werde ich widerstehen. Tatsächlich malt Nadine Labaki zauberhafte Bilder und hat einen melancholischen, mal herzzerreißenden, mal komischen Film geschaffen, der ein breiteres Publikum verdient hätte. Sehenswert!
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daggi7 2009/03/23 09:04:08
Kommentar löschenEin wunderbarer Frauenfilm.
Die unterschiedlichen Charaktere werden gut skizziert.
Alle haben die unerfüllte Sehnsucht nach Liebe und gehen unterschiedlichste Wege, um ihrem Ziel näher zu kommen.
Wie im echten Leben!
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Xpander 2009/02/23 01:38:53
Kommentar löschenEine erstaunliche kleine ruhige Perle! Eine Liebelerklärung an die Stadt Beirut, die sich im Zwiespalt mit der westlichen Kultur und der Tradition des Ostens befindet. Ich würde gern mal Beirut besuchen!
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Acry 2008/11/13 14:30:49
Kommentar löschenEin schöner, ruhiger und sensibler Film über die mehr oder weniger alltäglichen Probleme verschiedener Frauen. Kam mir aber nicht wie eine Komödie vor...
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Elmo 2008/06/27 15:49:56
Kommentar löschenEin sehr schöner Film, der eine tolle orientalische Atmosphäre kreiert. Anders als andere Filme, da die Handlung nicht so abläuft und vor allem anders endet, als man es sich denkt, aber gerade deshalb etwas besonderes. Empfehlenswert für Menschen die auf besondere Filme (wie z.B. auch die fabelhafte Welt der Amelie) stehn und nicht unbedingt viel Action brauchen um einen Film zu mögen.
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Nevenka 2008/04/20 08:43:58
Kommentar löschenIn dem wunderbaren Film „Caramel“ werfen wir einen Blick hinter die Kulissen unseres kriegsgeprägten Bildes von Beirut. Und was finden wir? Sex in the City! Genüßlich geschmackvoll geht es um die Not mit der Liebe. Effektvoll wird Licht eingesetzt, um attraktive Gesichter zu überhöhen, um einen warmen Abendton im Salon zu erzeugen und, immer wieder, um die Frauen bei ihren aktuellen Tätigkeiten zu unterbrechen und die Frage dazwischenzuschieben: Das, was wir gerade tun, ist das nach unserem eigenen Empfinden richtig? Manchmal antworten die Protagonistinnen mit ja, manchmal mit nein, und ein „nein, egal, trotzdem“ kommt auch vor. In diesen Momenten entscheiden die Hauptfiguren selbst, was sie möchten und wie sie handeln, während sie in anderen Situationen sich den gesellschaftlichen Vorgaben unterordnen müssen.
Dank vielen Humors, warmer Farben und der Schönheit der Schauspielerinnen schweben wir als Zuschauer durch den Film und kommen mit guter Laune wieder heraus.
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lucie 2008/04/16 18:43:52
Kommentar löschenEin atmosphärischen Frauenfilm. Die wunderschönen Augen und jungen sowie ältere Gesichter können Sprechen und verzaubern. Die Geschichten sind mir zu lang erzählt. Vielleicht war ich zu sehr auf eine dynamik eingestellt, dass ich die Unaufgeregtheit des Filmes nicht als entspannend empfinden konnte und mich daher etwas langweilte.
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Hire 2008/04/06 23:18:49
Kommentar löschenUngeschminkt im Kosmetiksalon
Schon wieder der Nahe Osten: Caramel ist bereits der dritte überaus sehenswerte Film aus dem Nahen Osten in diesem Jahr in unseren Kinos. Nichts als das Leben: Ungeschminkt aus der Perspektive ausgerechnet eines des Kosmetiksalons zeigt dieser Streifen Momentaufnahmen des Lebens von fünf starken Frauen, allesamt Laien nebst der Regisseurin, im einst so schönen Beirut. Er erzählt kleine Geschichten, die sich miteinander zu einem Ornament verranken, das herzig und einfach schön anzuschauen ist. Männer kommen dabei nur am Rande vor, sie machen Ärger oder amüsieren - wie im richtigen Leben. Folglich bleiben die große Politik, respektive der Krieg sogar ganz außen vor. Wobei mir jene preisgekrönte, aber auch missinterpretierte Fotografie einer Gruppe von jungen Libanesen einfällt, die sich im Cabrio die Stunden zuvor zebombte Stadt ansehen -als einen Teil ihres Alltags.
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Stinae 2008/04/01 12:18:51
Kommentar löschenEin absoluter Frauenfilm! Tolle Atmosphäre, spannende Frauenschicksale und ein Hauch Exotik...klingt jetzt irgendwie abgedroschen - nicht abschrecken lassen ;)
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