Carne

Carne (1991), IT
Laufzeit 38 Minuten, Drama

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8.0 Kritiker
2 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.1 Community
44 Bewertungen
4 Kommentare
Carne - Bild 30327
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von Gaspar Noé, mit Philippe Nahon und Blandine Lenoir

Kurzfilm von Gaspar Noé der die Ereignisse von Menschenfeind näher beleuchtet. Der Film sorgte durch seine Verstörende Darstellung von Gewalt für internationales Aufsehen.


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Kommentare (4) — Film: Carne

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Bewertung1.0Ärgerlich

gaspar noé, die zweite: „carne“ ist von 1991 und als eine art vorfilm /-geschmack auf „menschenfeind“ zu sehen. aha! „menschenfeind“ ist von 1998. monsieur noe, sie haben satte sieben jahre entwicklung gebraucht um aus 38 minuten 89 minuten zu machen. sieben jahre, in denen sie ihren niedersten instinkten nachgegeben haben, um sich zurückzuentwickeln zu einem tier. darf ich klatschen!? bald sind sie eine amöbe! das wäre toll! wobei?! amöben teilen sich. aber sie wollen ja ficken!
und so vögelt sich der geile metzger durch die familie, schlachtet pferde und araber, weil er keine ahnung hat. dein menschenfeind will die welt nicht verstehen, sondern hört nur auf die eigene stimme im kopf. und die dreht und dreht und dreht sich endlos weiter im kreis im kreis im kreis. andere menschen sprechen kaum, klären nicht auf, bringen keine entwicklung. und das, monsieur noé, machen sie sieben jahre lang. und nicht passiert.

ps: dein metzger spricht immer gern davon, dass er hart rannehmen und ficken will. das ist schwierig mit seinem kleinen pimmelchen, zumindest bei dem dicken arsch der metzgerbarfrau.

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ihre-herrlichkeit

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Fantastisch! Ich habe den Film nicht gesehen, klingt aber genauso wie Menschenfeind. Du hast das Prinzip erfasst.


JimiHendrix

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Bewertung7.5Sehenswert

Die Vorgeschichte zu "Menschenfeind" gibt schonmal einen kleinen Vorgeschmack auf das, was noch folgen wird.

Von der bild- und tontechnischen Seite, erkennt man sofort die unverwechselbare Handschrift der französischen Skandalregisseurs Gaspar Noè. Und man bekommt auch gleich zu Anfang den obligatorischen Schlag in die Magengrube, in dem er eine Pferdeschlachtung zeigt, natürlich mit allen Details.
Der Film zeigt eigentlich sehr gut, warum der Metzger zu dem Menschenfeind wurde, den man im Folgefilm präsentiert bekam.

Philippe Nahon beweißt schon in diesem Kurzfilm, dass er perfekt für die Rolle des desillusionierten Pferdeschlachters geeignet ist.

Für Fans von Noè ein interessantes Ergänzungswerk und auch Neueinsteigern in die filmische Hölle des französischen Regisseurs ist dieses kleine Werk zu empfehlen.

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BigDi

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Bewertung7.5Sehenswert

Gaspar Noé bestreicht Sepiabilder mit Blut und lässt uns in eine ungemütliche und hässliche Welt blicken, die im Endeffekt doch nur der Eingangsbereich zu "Menschenfeind" ist - aber selbst in dieser Funktion noch bösartiger und virtuoser als manch ein anderer "ganzer" Film. Und wer einen kleinen Anflug von Zynismus nicht unterdrücken möchte, der kann hier und da auch ein wenig grinsen.

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Tyler__Durden

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Bewertung7.0Sehenswert

Als Fingerübung könnte man "Carne", das Prequel zu "Seul contre tous", verstehen. Alle Aspekte sei es auf Narrativer Ebene, die Performance von Philippe Nahon, die Montage oder der Ununterbrochene Fluss von Gedanken den wir aus dem Off zu hören bekommen es wirkt alles eher wie eine Light Version von Noé's "Seul contre tous". Außerdem wird sehr viel Story in die 40 Minuten rein gepackt was manchmal leider schade ist da aus dieser Vorgeschichte mit etwas mehr Mitteln sicher auch ein Film hätte werden können der auf einer Stufe mit "Seul contre tous" ist. Zudem Carne ja nicht wirklich als Einzelwerk gesehen werden darf da er nur mit "Seul contre Tous" in Verbindung Konzipiert wurde und auch nur so wirklich das Emotionale Gewicht bekommt. Trotzdem bleibt Carne ein beeindruckend packender Kurzfilm der das Potential des damals noch jungen Gaspar Noé sehr schön ans Tageslicht brachte. Und ohne "Carne", wer weiß ob es dann überhaupt "Seul contre tous" oder "Irreversible" gegeben hätte.

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