Carrie - Des Satans jüngste Tochter

Carrie (1976), US Laufzeit 98 Minuten, FSK 16, Drama, Horrorfilm, Kinostart 22.04.1977

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7.1
Kritiker
33 Bewertungen
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6.9
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2307 Bewertungen
86 Kommentare
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von Brian de Palma, mit John Travolta und Sissy Spacek

Das etwas anderen Mädchen Carrie entdeckt nicht nur ihren Körper neu, sondern auch, dass sie über telepathische Fähigkeiten verfügt.

Die kleine Carrie (Sissy Spacek), die bei ihrer strengstreligiösen Mutter aufwächst, hat noch nie etwas von der weiblichen Periode gehört. So fällt sie aus allen Wolken, als sie – ausgerechnet im Sportunterricht – zum ersten Mal eine Monatsblutung bekommt. Carrie wird von ihren Mitschülerinnen verspottet, und auch von den Lehrern wird sie provoziert, was erstmals ihre telekinetischen Kräfte ausbrechen lässt. Als sich Sue (Amy Irving) für sie einsetzt und eine Lehrerin ihr hilft, gibt sie ihr Misstrauen auf. Aber ihre Mitschüler planen bereits einen weiteren hässlichen Akt gegen sie. Carrie lässt sich aber nichts mehr gefallen und richtet ein Massaker an.

Hintergrund & Infos zu Carrie – Des Satans jüngste Tochter
Schauspielerin Sissy Spacek war damals bereits 26 Jahre alt und wurde für ihre Leistung für einen Oscar nominiert wurde. Piper Laurie als Mutter erhielt übrigens auch eine Nominierung als Beste Nebendarstellerin.

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Cast & Crew


Kritiken (3) — Film: Carrie - Des Satans jüngste Tochter

Flibbo: Wie ist der Film?

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7.5Sehenswert

[...] „Carrie“ lässt sich als überspitzte Metapher auf jugendliche sowie elterliche Befindlichkeiten lesen, als finstere „Aschenputtel“-Umkehr, oder auch als schwarze Satire auf den Coming-of-Age-Film, lange bevor dieser überhaupt richtig populär wurde. Es steckt also viel drin, wenn man erst einmal den dümmlichen deutschen Titelzusatz überwunden hat. Leider unzureichend herausgearbeitet ist die Entwicklung der Schlüsselfigur Sue Snell, sodass ihre Gedankengänge und Sinneswandel nur schwer nachzuvollziehen sind. Abgesehen von diesem Abstrich ist „Carrie“ ein intensives Horrorerlebnis und sicherlich eine der besten King-Verfilmungen, obwohl es im Buch noch deutlich mehr kracht. [...]

Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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5.0Geht so

Seit ich als Kind Stephen Kings "Carrie" las, habe ich mich immer wieder an Brian De Palmas Kinoadaption des Stoffes gewandt, in der Hoffnung, der Film würde mich ähnlich fesseln und verstören wie Kings kluger Debütroman über die entfesselten Kräfte eines jungen repressiven Mädchens. Doch ich werde einfach nicht warm mit De Palmas Manierismen, die kaum etwas vom behutsam erarbeiteten, subtilen und sorgfältigen Psychohorror der Vorlage auf die Leinwand übertragen können. Der Film findet zu keinem homogenen Tonfall, an deplatziert komische reiht er wenig wirkungsvoll erschreckende Momente. Die starken Figuren des Buches sind im Film gut bis sehr gut besetzt, aber es fehlt De Palma an charakterlichem Fokus (vielleicht, weil er mehr damit beschäftigt ist, die Kamera scharf zu stellen). Der visuelle Einfallsreichtum ist sicherlich beachtlich, und die üblichen handwerklichen Kniffe des Regisseurs sind bemüht, das in der Vorlage geradezu apokalyptische, quasi unverfilmbare Finale in zermürbende Bilder zu übersetzen. Dennoch bleibt "Carrie", zumindest für mich, nur eine schale Interpretation des psychologisch feinfühligen, brillant die Ängste junger Heranwachsender thematisierenden Romans. Und es hätte bei der Umsetzung eines derart femininen und theoretisch eine Fülle an Gender-Diskursen anstoßenden Stoffes doch einen Regisseur gebraucht, der – ohne mir den langen Kritikerbart vom vermeintlich misogynen De Palma anheften zu wollen – etwas mehr von Frauen versteht, als nur Duschszenen in Slow-Motion zu filmen.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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7.5Sehenswert

Die einzige King-Verfilmung die besser ist als ihre Vorlage. Die großartige Besetzung und experimentierfreudige Inszenierung macht auch heute noch Spaß!

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arzutomta

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ja, Shining war auch eine tolle Stephen King Verfilmung.


ed.wibeau

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und irgendwie besser als die vorlage.



Kommentare (83) — Film: Carrie - Des Satans jüngste Tochter


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the assassin 666

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Carrie - Des Satan jüngste Tochter ist ein Pyschohorrordrama das ein großer Erfolg wurde und den Durchbruch von dem heute angesehen Regieseur Brain DePalma darstellte. Sissy Spacek spielte die Aussenseiterin grandios aber auch ihre tiefreligiöse Mutter darsgestellt von Piper Laurie war großartig und beänstigend gut. Der Filmbeginnt langsam, nimmt aber immer mehr an Fahrt auf,...

SPOILER
Carrie Wihtes aufgerissene Augen am Ende im Tanzsaal, jooo sehr gruselig, und dieser Wasserschlacuh der aussah wie eine Schlange oh jaa und diese Musik und eigentlich alles jooo angsteinflösssend gut, DAS war der bis dato beste Schreckmoment den ich kenne und neben Reagan aus Der Exorzist eine Figur die mich bis in den Schlaf verfolgte.
SPOILERENDE

Nach wie vor immer noch ein grandioses Meisterwerk das ich in einem Satz mit "Das Omen" und "Der Exorzist nenne den m. M. einer der ganz großen Klassiker des Horrorfilms der 70 er Jahre. Brain De Palma hat nach diesem genialen Erstling noch viele andere Regieerfolge. :D ♥

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the assassin 666

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ja, da bin ich auch schon gespannt, Carrie 2 - Die Rache mit Emily Bergel war nicht soo besonders, hoffe mal das Remake ist so gut wie das Original, wird ein bissel schwer aber ich glaube fest daran. ;)


cinram

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@assassin 666: Hast recht, die Spacek und die Laurie spielen grandios!
Piper Laurie: "Ich kann Deine... Kissen sehen!"
Sissy Spacek: "Das sind BRÜSTE, Mama!"
Fabelhaft!


Shauny89

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Richtig guter Horrorfilm. Heutzutage gibt es sowas nicht mehr...schade

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Kevkev1101

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Bewertung9.0Herausragend

Da gibt es nur eins was ich sagen könnte...ATEMBERAUBEND! Ein absolutes Meisterwerk. Tolle Schauspieler, tolle Handlung, tolle Musik und und und. Diesen Film muss man gesehen haben.

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Poor Boy

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ist schon ein paar Jährchen her das ich den zuletzt gesehen habe,war auch einer meiner ersten Horrorfilme überhaupt,damals noch im guten alten s/w Röhrenfernseher.Kann sich heute keiner mehr vorstellen das es mal so was gab :) Damals ein guter verstörender,religös angehauchter Horror Thriller der heute keinen mehr so richtig erschrecken tut.Bin sehr gespannt auf das Remake.8 Nostalgie Punkte ;-) weil er mich damals sehr geängstigt hat.

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Jason Born

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Das auf dem Abschlussball ist Grusel pur, sonst ists eher ein ruhiger Streifen. Auch von mir 8,0. Was für eine Rabenmutter! Der Zusatz "Des Satans jüngste Tochter" passt gut zu Doug Heffernans Frau Carrie (KoQ)!!


Poor Boy

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Na der gute Dougie wäre ohne des Satans Tochter doch ganz schön verloren :)


ShayaNova

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

ich hab den film neulich mal wieder spaßeshalber angeschaut und musste an manchen stellen schon sehr grinsen - vor allem, wenn travolta im bild war. aber ich dachte dabei auch daran, wie ich den film damals erlebt habe: das war einfach DER reißer schlechthin. was sind wir doch alle abgestumpft. aber die ballroomszene empfinde ich immer noch als eine der besten szenen der filmgeschichte überhaupt. niemand kann so gruselig gucken wie sissy spacek °_°

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Poor Boy

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Exakt dasselbe dachte ich auch.Damals ein richtiger Schocker.


deevaudee

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Bewertung6.5Ganz gut

Alle Achtung, wer die Spacek mit 27!! für die Highschool Abgängerin gecastet hat, hatte zum einen, den Treffer des jugendlichen, und zum zweiten den Treffer für eine äusserst gruselige Optik mit ihr gelandet. Carrie, einer der Streifen, noch vor der Zeit der eigentlichen Horrorikonen, weil auch eine weibliche Horrorikone nicht wirklich denkbar war. Allerdings mit P.J. Soles die 2 Jahre später für Carpenters Halloween zur Verfügung stehen sollte, hier als Norma (Nein, nicht der Billigdiscounter) nur als Nebenrolle. Aber die Story, eigentlich bekannt. Das hässliche Entlein, des versucht ein schöner Schwan zu sein. Nun.... naja, zumindest das hässliche Entlein ist da. Den zweiten Teil der Phrase kann man nur bedingt so gelten lassen. Zumindest beginnt de Palmas Film damit, zu zeigen wo Carries stand in ihrer Schule ist. Und das hat aber auch seine Gründe. Denn mit ihrer Mutter in einem Haus lebend, und stark christlichen Einfluss. Und de Palma macht weiter. Nach einem Volleyball Spiel gehts in die Mädchenumkleide. Slow-move Einstellungen, gewaltfreies dideldei Musikstückchen, und nackte Mädels, die weder Tattoowiert noch rasiert sind, in einen Zeitalter als Hosen sehr viel Schlag noch hatten. Allerdings mutmaßt die Duschszene mehr Erotik im ersten Moment, als Drama was im eigentlichen Sinne dahinter steckt. Aber genauer geh ich nicht drauf ein. Auf jeden Fall gab es etwas trouble mit Carrie und ihren Mitschülerinnen. Denn es steht der grosse Abschlussball an, den die da in den Staaten zelebrieren (warum auch immer). Zumindest brüchig kultivierter, als er Phasenweise heutzutage in diversen anderen Filmen angepriesen wird. Eine von Carries Kontrahentinnen, so mag ich Nancy Allen (Robocop) mal betiteln, die in diesen Film die Freundin vom introduceden John Travolta spielt. Carrie White ist ihr auf jeden Fall ein Dorn im Auge, und so plant sie, sich mit samt Clique an Carrie zu rächen. Das dann auch relativ gut gelingen mag. Doch ein roblem gibt es. Denn niemand ahnt, was in Carrie steckt. Nicht mal Carrie selbst. Während Carries Mutter sie von allen Sünden versucht zu befreien, forscht das kluge Mädchen nach. Und so erfährt sie, dass sie die Fähigkeit der Telekinese besitzt. Und das diese Macht, beim Abschlussball fatale Folgen haben dürfte. Da der Film auf Stephen Kings Geschichte basiert, und mitte der 70er Jahre dann auch verfilmt wurde, gab den Startschuss für eine erfolgreiche Autorenkarriere für Stephen King. Dessen Mehrzahl an Büchern noch verfilmt werden sollten. Teils gute, und weniger gute. Aber zurück zum Film. Sue Snell (Amy Irving) und Tommy Ross zeigten ihren guten Willen, und wollten das Duschdilemma mit Carrie wieder bereinigen, indem Tommy Carrie zum Abschlussball einlädt. Allerdings, mit erwähnten fatalen Folgen. Amy Irving sollte dann noch einmal in ihre Rolle springen, für den offiziellen Nachfolger Carrie 2 - Die Rache (1999). So, ein Fazit zum Film lautet wie folgt: Mit einen 76er Baujahr ist er nicht mehr sehr Aktuell, weswegen auch dieses Jahr zur Vorweihnachtszeit ein Remake ins Kino kommen wird, das merkt man an der Mode und an den Frisuren. Wo man allerdings merkt, das de Palma da scheinbar ein faible für hatte, und in gewissen Aufnahmen recht lange sich darauf fokussiert hatte. So ein wenig unorientiert kommt aber die ganze Produktion daher. Weil man schwer sagen kann, für welches Genre entscheidet sich der Film denn nun. Drama? Horror? Teenfilm? Vielleicht ist er alles von dem. Denn neben unfreiwillig komischen Momenten, gab es auch die Carrie Effekte, die schon recht unbeholfen wirkten. Aber für die damalige Zeit, völlig okay. Spacek ist eins A gruselig, und spielt gerade in den geschockten Momenten recht packend. Das Filmfinale schwankt zwischen Katastrophal und Genial. So dass ein leicht positiverer Nachgeschmack zurück bleibt. Ein Meilenstein der Filmgeschichte, gut 37 Jahre später ist er ein nettes Gruseldrama, mit Charakteren die wenig aussagen, aber trotzdem in dem Film funktionieren. Carrie - Des Satans jüngste Tochter, sollte man mal gesehen haben, aber keine Wunder erwarten.

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horro

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nicht ganz ... aber so ähnlich soll es sich abgespielt haben; ich erinnere mich nur noch bruchstückhaft :D


deevaudee

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xD


Cooltiviert

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Bewertung4.0Uninteressant

Wer hier einen Horrorfilm erwartet, wird bitter enttäuscht. Würde es eher als Drama bezeichnen. Mit den Charakteren konnte ich hier irgendwie gar nichts anfangen... Fand alle nervig. Sei es nun die religiöse Mutter, die weinerliche Tochter oder die nervigen Zicken aus ihrer Klasse. Story dümpelt nur so vor sich hin und der große Showdown war auch 'ne Enttäuschung. Dazu wurde AFAIK auch nicht aufgeklärt, woher Carrie nun ihre Kräfte hat. War sie einfach ein besonderes Kind oder doch die Tochter von Satan, wie es der dt. Titel suggeriert? Doof.

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Martin Oberndorf

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Bewertung9.5Herausragend

Wer auch immer auf die Idee gekommen ist, "Carrie" als Horrorfilm zu bezeichnen, denn der Film ist nunmal als solcher bekannt, hat den Film entweder nicht gesehen oder nicht verstanden.
Auch der deutsche Titel "Des Satans jüngste Tochter" ist sehr irreführend.
Carrie ist kein Dämon, keine gestörte Serienkillerin und sicher nicht des Satans jüngste Tochter.
Nein, Carrie ist ein Mädchen, welches unter dem enormen Druck ihres sozialen bzw. asozialen Umfelds zu leiden hat. Von ihrer hyperreligiösen Mutter emotional verstümmelt, unaufgeklärt und überstrapaziert - und deswegen von ihren MitschülerInnen verachtet.
In "Carrie" gibt es eine ernste wie wichtige Thematik. Diese ist nunmal gespickt mit übernatürlichen Elementen, denn Carrie verfügt über Telekinese, die Kraft, Gegenstände mit den Gedanken zu bewegen.
Carrie ist überragend gespielt, was vorallem zur Geltung kommt, wenn Carrie (Sissy Spacek) mit ihrer Mutter (Piper Laurie) interagiert. Außerdem darf man einen jungen John Travolta in einer Nebennebenrolle bewundern.
Das Finale, sprich die letzten 20 Minuten, gehören zu den spannendsten und filmtechnisch brillantesten aller Zeiten.
In "Carrie" stimmt wirklich alles. Schauspiel wie Handlung sid perfekt, selbst Schnitttechnik und Kamera sind brillant, was vorallem am Höhepunkt des Filmes zur Geltung kommt.
"Carrie" ist für mich einfach einer der besten Filme, die jemals gedreht worden sind und beweist, dass man Dramatik und Spannung vermischen kann, und einen perfekt inszenierten Film erhalten kann.

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Martin Oberndorf

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Danke! Und der Film lohnt sich sehr!


Martin Oberndorf

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Bei dem Kommi war ich allerdings noch recht unerfahren mit dem Kommentarschreiben. ^^


ElMagico

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Carrie" beginnt ziemlich grandios und scheint danach viel seiner Wirkung einzubüßen und obwohl man den Schlag sieht der gegen Ende kommen wird, zieht er einem für Momente den Boden unter den Füßen weg.
Mann ist sich ab der ersten Minute bewusst, dass dies nicht die nächste 08/15 King-Verfilmung sein wird. Diese Szene in der Mädchenumkleide ist sowas von Schön und ein völlige Umkehrung dieser Szenerie, wie wir sie aus anderen Horrorfilmen kennen. Das ist so zart und hat einen wunderbaren Fluß...wird aber abrupt von Carrie's erster Blutung beendet. Leider legt "Carrie" danach diese Atmosphäre fast komplett ab, wirkt bei der Einführung seiner Charaktere oftmals sogar etwas Over-The-Top. Figuren und Thematiken des Films scheinen mit dem Holzhammer deutlich gemacht werden zu sollen und erst nachdem der Ton wieder ein etwas leiserer wird, beginnt "Carrie" auch wieder mehr zu wirken. Und dies täte er vielleicht gar nicht, oder um einiges weniger, wäre da nicht Sissy Spacek. Irgendwo hübsch, aber doch seltsam anmutend, verkörpert sie die völlig nach innen gekehrte Carrie wirklich herausragend. Gerade in den leisen Momenten scheint sie geradezu Carrie zu sein, dieses Wesen ohne jegliches Selbstwertgefühl und Liebe zu sich. Man nimmt ihr das alles zu 100% ab und ist dadurch bereit auch der inhaltlichen Ebenen des Films mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Dieses Bild der verletzten und haltlosen Jugend, die sich zwischen all den Anforderungen und Erwartungen verläuft, die zwischen all den Einflüssen und Versuchungen nicht mehr unterscheiden kann...dieses Bild bekommt durch Sissy Spacek ein Gesicht. Ganz wundervoll.
"Carrie" baut mit und durch diese Themen seinen Spannungsbogen auf, der offensichtlich nur auf einen Punkt des Films abzielt. Mann weiß, auch ohne das Buch gelesen zu haben, wann und wo die Bombe platzen wird und zweifelt durchaus daran, ob der Film zu einem qualitativ entsprechendem Ende finden kann. Langsam, ja fast schon zärtlich bewegt sich "Carrie" auf sein unvermeidliches Ende zu, wirklich viel versprochen hab ich mir aber von diesem nicht.
Was auf dem Ball passiert ist dann auch keine wirklich Überraschung. Die Umsetzung des Ganzen ist jedoch völlig großartig. Von einer liebevollen Stimmung ausgehend zieht Brian De Palma ganz langsam die Spannung hoch. Musik und Bilder faszinieren einen so sehr, dass es keine Rolle mehr spielt ob man schon weiß was passieren wird. Die Bilder werden intensiver, experimenteller und man sitzt einfach nur mit offenem Mund vor dem Fernseher. Und dann passiert es. Eigentlich will man in diesem Moment durchatmen, etwas an Anspannung verlieren, doch De Palma dreht für ein paar kurze Minuten die Regler plötzlich voll auf Anschlag. All hell breaks loose. Die Minuten der Sissy Spacek. Egal was die Frau danach auch noch gedreht haben mag, sie wird DAS nie mehr erreicht haben.
"Carrie" funktioniert als Horrorfilm nicht durchgängig, da er sich Phasenweise wirklich komplett auf die Seite des Jugend-Dramas schlägt und dadurch wohl einige Erwartungen konterkariert. Auch empfand während der Sichtung in diesen Momenten ein paar Längen, welche sich im Nachhinein aber als völlig Stimmig ergeben. Und auch wenn der Film die Probleme des Erwachsenwerdens nur beschreiben kann und keine Antworten parat hat, so hat es doch sicher eine reinigende Wirkung, wie hier einmal all dieser verzweifelte Hass ausgelebt wird.

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Markbln

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Carrie=Sissy Spacek=Carrie
Ein Klassiker vor dem Herrn und für mich unerreicht bis heute.


Dr.Hasenbein

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Bewertung7.5Sehenswert

Carrie - Des Satans jüngste Tochter gehört sicherlich zu den besten Stephen King (Horror) Verfilmungen!
Eine Sache die bei der Auswahl natürlich kein Kunststück ist.
Nun ist Carrie auch kein reiner Horrorfilm sondern eher Aussenseiter/Psychodrama mit Horrorfilmelementen.
Im Mittelteil zieht sich der Film etwas, kann aber trotzdem mit einer fanatischen, verrückten und furchteinflösenden Mutter und einer gut spielenden Sissy Spacek punkten.
Auf der einen Seite wirkt der Film nicht mehr ganz zeitgemäß und etwas altmodisch,
auf der anderen ist es genau das was ihn ausmacht und er damit den typischen 70er Jahre Horrorflair erzeugt.
Nicht unbedingt DAS Meisterwerk für das der Film immer gehalten wird,
und auch De Palma hat einige bessere Filme gedreht,
aber ein gutes Horror/Drama dass sich mit einigen Szenen wie der blutverschmierten Carrie in den Köpfen der Leute verankert hat.
Mir graust es vor dem anstehenden und abgesegneten Remake dass den Horror und Splatterfaktor genauso nach oben schrauben wird wie die typischen Genreklischees!

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uncut123

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

ENDLICH läuft der mal wieder im tv aber vom hd tipp mek ich leider nichts...
armes mädchen zurecht das sie so derbe am ende abgeht!

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Mac_C_Tiro

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Bewertung9.0Herausragend

Sehr gelungene Adaption von Kings Erstling, eindringlich, düster und dramatisch! Beeindruckendes Drama um Ausgrenzung und die Zwänge, innen wie außen, denen man heutzutage ausgesetzt ist, grandios dargestellt von der talentierten Ms. Spacek!

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RoosterCogburn

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Bewertung6.0Ganz gut

"Carrie - Des Satans jüngste Tochter" ist zwar definitiv die erste Leinwandadaption eines King-Bestsellers, für mich jedoch gehört der Film nicht zu den besten. Trotz der Darsteller die sich redlich bemühen und zum Teil auch überzeugen. Vor allem Sissy Spacek (in der Titelrolle), Piper Laurie ("Fast" Eddie Felson's Freundin als Mutter von Carrie - wirklich toll) und John Travolta (spielt schon in seiner ersten großen Filmrolle das Arschloch).
Auf mich macht es den Eindruck als wenn Brian De Palma's Version sich zeitweise für einen Horrorfilm mit Anspruch hält - ich kann es schlecht in Worte fassen. Es ist ein Wechselbad zwischen vordergründiger Melodramatik und hintergründigen psychologischen wie sexuell getränkten Sinnbildern. Ob das Absicht ist oder nicht, bei mir hinterlässt das nicht eine klare Linie - eher das Gegenteil. Diese soviel gelobte Verfilmung ist mir einfach zu unrund und konnte mich nie wirklich vom Hocker hauen.
"Carrie" gehört bestimmt nicht zu den schlechten King-Verfilmungen. Aber für mich, ebenso wenig zu den wirklich ausgezeichneten. Doch für King-Jünger und Horror-Fans zumindest ganz gute Unterhaltung (oder mehr).

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cpt. chaos

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Bewertung6.0Ganz gut

Die von ihren Mitschülern gedemütigte und von ihrer gottesbesessenen Mutter tyrannisiert und gepeinigte Carrie hat es satt; sie will wie all die Anderen sein! Aber sie ist die ausnahmslos verachtete Außenseiterin, ohne eine faire Chance, mit dazu gehören zu dürfen.
Dann scheint sich das Blatt zu wenden, jedoch ist das Glück nur von kurzer Dauer, und es kommt, wie es kommen musste: Es mündet in einem tödlichen Inferno!

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TinaCocaine

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Die Darstellung von Sissy Spacek ist grandios, die Story toll und die Thematik zu jeder Zeit aktuell. Das Ende finde ich enorm toll, eines der besten Filmenden überhaupt. Die Protagonisten spielen glaubhaft und überzeugend, der Film ist böse und dramatisch zugleich. Ein sehr eindringlicher, beeindruckender Horror-Drama-Streifen

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emotionfreak

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Wir haben hier keinen Horrorfilm mit viel Gemetzel und Blut, sondern eine gut gemachte Mischung aus Mysteriethriller und Drama. Als Mysterithriller hat er seine gut gemacht gemachten Schockmomente, als Drama erzählt er die Geschichte eines armen Mädchens, dass schauspielerisch sehr gut dargestellt wird. ACHTUNG SPOILER
Obwohl ich den Film schon mehrmals gesehen habe und die Geschichte kenne, hoffe ich bei bei jeder Sichtung aufs Neue, dass die Lehrerin es schafft zu verhindern, dass der Eimer mit Schweineblut herabfällt.
Eine sehr gut umgesetzte Romanverfilmung.

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Freidenker

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Für mich eine der besten King-Verfilmungen die es gibt.
Wer an diesen Film wie an einen normalen Horrorfilm herangeht wird sicher enttäuscht,da "Carrie" schlichtweg kein typischer Horrorfilm ist,es ist eher ein Horror bzw Psychodrama.
Auch wen der Film kein typischer Horrorfilm ist so hat er dennoch ein paar schöne Schockmomente,was durch einen sehr gelungenen Spannungaufbau kommt.
Alleine das Finale ist einfach meisterhaft von Brian De Palma inszeniert worden.
Sicher haben diese Schockmomente aus heutiger Sicht für viele nicht mehr die Wirkung wie damals,da man heute einfach mehr von der Gewalt her gewöhnt ist,aber Gewalt und Blut ist nun mal nicht alles.
Neben viel Spannung und einer grandiosen Atmosphäre,glänzt der Film vor allem durch grandiose Darsteller,insbesondere Sissy Spacek als Carrie ist einfach überragend.
Ein Klassiker den man sich einfach immer wieder anschauen kann ohne das er langweilig wird.

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schwedenretter

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Bewertung6.0Ganz gut

grandios gespielt, vor allem der Hauptdarstellerin gebührt Lob. Leider verliert sich die Spannung zum Ende etwas und das Finale erfüllt nicht mehr ganz die Erwartungen.

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Ener

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Bewertung6.5Ganz gut

Ziemlich krankes Epos, mit furiosem Finale. Kommt etwas zäh in Schwung, bzw flacht nach vielversprechendem Start etwas ab, entpuppt sich jedoch als durchaus nötiger und gekonnter Charakter-Aufbau. Sehr schöner und erfrischend alternativer Horror.

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Fabian Maier

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Bewertung4.0Uninteressant

Zu langweilig für einen richtigen Horrorfilm. Am Anfang viel zu langweilig, aber leider nur die letzten 20 Minuten ein wenig spannend.

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