Carriers - Kritik

US 2009
Laufzeit 85 Minuten, FSK 16, Thriller, Horrorfilm, Road Movie, Kinostart 01.10.2009

Kritiken (8) — Film: Carriers

Anj S: Mann beisst Film

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5.0Geht so

Auch wenn das Thema nicht neu ist, kann man dennoch eine vielleicht neue, oder zumindest anrührende Sicht darauf erwarten. Jedoch wartet man auf interessante Wendungen oder schockierende Ereignisse vergebens. Der wegen der Katastrophe um sich greifende Moralverlust hätte um einiges brutaler und aufreibender sein können. So kann man nur beinahe unberührt den Kopf schütteln und denken, dass das alles schon mal dagewesen ist – und vieles davon eine Spur beeindruckender. Zwar könnte man dem Film zugute halten, dass er nicht versucht, über billige Mittel wie literweise Kunstblut oder ekelerregende Goreszenen die Aufmerksamkeit der Zuschauer zu heischen. Auf der anderen Seite jedoch dümpelt „Carriers“ die meiste Zeit ruhig vor sich hin. Endzeitstimmung ja – Gänsehautgrusel nein. Auch die Gegensätze, mit denen hier versucht wird zu arbeiten, sind interessant zu beobachten, gehen aber leider nach hinten los. Die Handlung spielt sich fast völlig im gleißenden Sonnenlicht ab, was nun nicht gerade das offensichtlichste Mittel für einen Film zu sein scheint, der packen und schockieren will. Eine Schießerei im Sonnenblumenmeer wirkt nahezu makaber, aber dennoch wenig aufreibend. Schade ist es da nämlich zu sehen, dass schon mit einem einfachen Mittel, nämlich Dunkelheit, der Spannungsbogen von jetzt auf gleich erheblich steigt und im Tageslicht sofort wieder absinkt.

Alles in allem ist „Carriers“ doch eher enttäuschend. Zwar nett anzusehen und mit guten DarstellerInnen bestückt, aber leider ohne großen Knalleffekt, ohne Überraschungen und ohne auch nur irgendetwas Neues zu bieten. Da haben sich Zartbesaitete schon bei ganz anderen Filmen die Augen zugehalten.

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Evie: www.inderzange.de

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6.0Ganz gut

Und die Zombiewelle hört nicht auf… Carriers nennt sich der nächste Streifen, der sich versucht in die Reihe, der Zombiefilme einzureihen. Ob er es schafft werdet ihr jetzt sehen!

Carriers startet in einem Auto mit noch 4 Nichtinfizierten. Da wären das Paar Brian (Chris Pine – “Star Trek”) und Bobby (Piper Perabo – “Prestige”), Brians Bruder Danny (Lou Taylor Pucci – “Horsemen”) und Kate (Emily VanCamp – “Ring 2″). Diese 4 versuchen sich nun ihren Weg durch die Einöde zu bahnen. Man wird also schon komplett in die Epidemie hineingeschmissen ohne diesmal Aufschluss zu bekommen, wie es dazu kam das alle Menschen auf einmal mutierten.

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-Benson94-

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Zombies?! Würd mal sagen falscher Film gesehen^^


Jonny Krüger: Der Blog.

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5.0Geht so

Dem Film scheint nicht ganz klar, wo er hingehen soll: Weder ist er besonders spannend, noch gruselig, es gibt keine überraschenden Wendungen, irgendwie spielt aber Familienbande eine Rolle. Diese bleibt jedoch nur oberflächlich, gar skizzenhaft. Das mag an der eher durchwachsenen schauspielereischen Leistung der Protagonistenbrüder liegen.

Das kühle, als einzige bis zum Ende klar denkende Mädchen, das offensichtlich nicht in den Bund gehört und wohl - das lässt der Film offen - zufällig dahinein gefunden hat, mag dann schon eher gefallen. Vielleicht auch nur deshalb, weil sie so hübsche drein schaut und sich so nett im Bikini duscht.

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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6.0Ganz gut

Darstellerisch stellt „Carriers“ eine zweischneidige Angelegenheit dar. Während Chris Pine stets ein wenig angestrengt wirkt, weiß sein Filmbruder Lou Taylor Pucci durchaus zu gefallen. Von den beiden weiblichen Hauptrollen kann sich so wirklich keine in den Vordergrund spielen. Am ehesten kann dies dann noch Emily VanCamp für sich in Anspruch nehmen, deren Charakter sich im Film am meisten wandeln darf. Aber gerade auch in Bezug auf das ungleiche Brüderpaar versäumt es der Film in seinem stupiden Gegensatz aus unüberlegtem Heißsporn und smartem Weichei, über simple Klischees hinaus zu wachsen. „Carriers“ ist dabei nicht langweilig im eigentlichen Sinn. Er macht aber viel zu wenig aus seinen vorhandenen Möglichkeiten, die der Film aber gerade in Anbetracht seines Potentials hätte nützen müssen. So stellt die gesamte Handung nicht viel mehr als ein Road Trip von vier Menschen durch eine fast unbevölkerte USA dar, deren Schicksal dem Zuschauer aber nie wirklich wichtig ist. -

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TheCorey: MovieMaze

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7.0Sehenswert

Kann die Liebe ein tödliches Virus überstehen? Die beiden spanischen Auteur-Brüder inszenieren mit “Carriers“ einen kleinen, das Genre zitierenden Psycho-Horror, der sich weniger mit der Bedrohung des Virus’ bzw. der Infizierten selbst auseinandersetzt, sondern mit dem Drama, das sich zwischen einer Gruppe abspielt, die versuchen muss in dieser Umgebung zu überleben. Erfrischenderweise und entgegen ersten Andeutungen im Trailer ist der Film der Spanier dabei Mutanten- und Zombiefrei, sodass “Carriers“ weniger durch Schock- und Spannungsmomente punkten muss, sondern eine natürliche (An-)Spannung allein durch Portraitierung dessen zeigt, was sich abspielt.

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Mr.Vengeance: Lost In Imagination

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4.0Uninteressant

CARRIERS ist der endgültige Beweis, das dieses Untergenre vollends ausgescharrt ist. In nicht enden wollenden Roadmovie-Szenen dümpelt der Film vor sich hin, muss immer mal wieder auf unglaubwürdige Weise an irgendwelchen Gebäuden anhalten, damit überhaupt etwas passieren kann. Es ist quasi ein Zombiefilm ohne Zombies, indem auf sehr ernst an eine (vermeintlich) globale Viruserkrankung herangegangen wird. Selbst befolgt der Film (bzw. seine Protagonisten) jedoch keine der selbst auferlegten Regeln.

Nach schätzungsweise 15 Minuten Laufzeit hätten alle Beteiligten tot umfallen müssen. Überhaupt weiß man eigentlich nie welchen Weg CARRIERS versucht einzuschlagen. Als Endzeitfilm langweilt er, als brüderliches Drama versagt die Charakterzeichnung. Am ehesten ist CARRIERS noch ein Film über die Verschiebung vom Glauben und den eigenen Werten innerhalb eines extremen Szenarios. Vertieft wird dies aber leider nur in einer einzigen Szene, vielleicht sogar der besten des gesamten Films. Genau so beliebig wie CARRIERS anfängt und auch wieder endet, fühlt er sich schließlich für den Zuschauer an.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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7.5Sehenswert

Die Konstruktion des Films ist natürlich perfide, weil er wenig mehr macht, als ein klassisches Notwehr-Szenario zu entwerfen aus dem es kein Entrinnen gibt. Der die Situationen so zuspitzt, wie gewisse Selbstjustizfilme, die sagen: Was würdest du machen, wenn zehn bewaffnete Araber dich umbringen und deine Tochter schänden wollen und es keinen Fluchtweg gibt und da auf dem Tisch nur diese eine Maschinenpistole liegt.
Doch Carriers gönnt, zum Glück, kein Gefühl des Triumphes, nachdem er die Figuren so agieren lässt, wie sie es innerhalb des filmischen Kosmos tun müssen. Er hinterlässt Leere und eine traurige, leicht fatalistische Grundstimmung, die in Frage stellt, ob die Menschheit letztlich überhaupt des Überlebens würdig ist und ob es nicht tatsächlich besser wäre, wenn alle sterben.

Denn das reine Leben um des Überlebens Willen, erscheint hohl und sinnlos.
Das ist nicht wirklich neu oder sehr originell, wird hier aber ohne sich auf bloße Effekthascherei zu verlassen, depremierend effizient erzählt. Nach den zahlreichen hochgejubelten Gurken-Openern vergangener FFF-Jahre ist Carriers zumindest ein solider Diskussionsbeitrag, der eine alte Fragestellung neu formuliert.

Und das ist doch gar nicht so schlecht.

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Twitter

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"Gar nicht so schlecht" sind aber doch keine 7.5 Punkte, oder? ;)


Melcon

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ach du grüne Neune, für The Road ne 5.0 geben und für diesen Streifen ne 7,5, scheint nicht sein Genre zu sein. ;))


alviesinger: bummelkino

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7.5Sehenswert

Der Film zum Charles-Darwin-Jahr: Passend zum 200. Geburtstags des Naturforschers servieren uns die Pastor-Brüder ihren Beitrag zum Thema Survival of the Fittest. Ein gefährlicher Virus hat die ganze Welt befallen. Durch die Epidemie ist niemand vor der Seuche sicher. Vier junge Leute wollen vor den Leichenbergen und Infizierten in die Einsamkeit flüchten. Dazu muss die Gruppe quer durch das post-apokalyptische Amerika reisen, sich mit Mundschutz und Plastikhandschuhen durch den fast menschenleeren Alltag kämpfen. Ein infiziertes Mädchen sorgt dafür, dass der Trip schnell völlig außer Kontrolle gerät. Denn in einer anarchischen Welt macht jeder seine eigenen Regeln. Und nur der Stärkste überlebt. Aber um welchen Preis? Eins ist klar: Gesellschaftliche Verhaltensregeln sind ohne eine Gesellschaft irrelevant. Wer sich an den umherirrenden Erkrankten ansteckt, muss die Gruppe verlassen. Das führt zu zwischenmenschlichen Tragödien. Am Ende ist die Liebe zweier Menschen und das…

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Kommentare (85) — Film: Carriers

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AgentGuhl86

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Bewertung7.0Sehenswert

Eigentlich gar nicht schlecht. Man könnte meinen (und zweifellos ist das auch so), es passiert nicht allzu viel. Allerdings muss man sich dann auch die Frage stellen: wenn es kaum noch Leben auf dem Planeten gibt und man ziellos durch die Gegend fahren muss - kann da noch viel passieren? Obwohl "Carriers" nicht düster im Sinne eines klassischen Horrorfilms ist, ist der Film an den richtigen Stellen kompromisslos genug, um den harten Kampf der wenigen Menschen gegen die extreme Anarchie sowie den unsichtbaren Totfeind gut rüberzubringen. Ich fand den Film gut, bin mir aber nicht sicher, ob ich ihn mir nochmal anschauen müsste.

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the assassin 666

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Bewertung7.0Sehenswert

Im eigentlichen Sinne kein richtiger Horrorfilm so wie 28 days later oder die Fortsetzung 28 weeks later, sondern mehr ein Thriller mit Virusausbruch. Der Film beleuchtet die Situation aus einem anderen Blickwinkel und zwar wie verhält man sich wenn sowas denn wirklich mal passiert.
Interesante Idee die gut umgesetzt wurde dank passablen Drehbuch und akzeptabler Darsteller. Ich habe den Film in meiner Sammlung und habe den Kauf nicht bereut.
Ist mal ein bisschen was anderes als die immer doch ziemlch gleichförmigen Zombievirusapokalypsefilme.

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HxC_Moe

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Bewertung6.0Ganz gut

Alles in Carriers haben wir eigentlich schon mal gesehn, außer dass Infizierte einfach nur sterben anstatt sich in Blutrünstige Zombies zu verwandeln. Der Gewaltgrad ist relativ gering für einen solchen Film (wo soll die Gewalt auch schon groß herkommen, so ganz ohne Zombies), jedoch ist der Film dennoch nichts für schwache Gemüter. Alles in allem ist Carriers "nicht schlecht" aber auch nicht besonders gut, dafür ist einfach alles zu ausgelutscht und die einzige neue Idee ist eben auch nur, naja, keine Zombies.

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Mauritius

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Bewertung5.0Geht so

Eher mittelmäßig. Nichts schlechtes, aber auch nichts besonderes. In dem Genre ist es so oder so schwer, da etwas herauszuputzen. Es gibt einfach zu viele Filme dieser Art, die fast die selbe Story haben....

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AddictedToIan

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Bewertung1.5Ärgerlich

Enthält Spoiler

In "Carriers" geht es mal wieder um das Ende der Welt- schon wieder ist ein Virus ausgebrochen, der die halbe Menschheit ausgelöscht hat. Genauso wie in jedem anderen Genreverwandten schließen sich auch hier ein paar Nicht-Infizierte auf der Suche nach einer virusfreien Zone zusammen. Natürlich werden die Überlebenden wie auch hier immer weniger und mit Blut, Mord und Totschlag wird nicht gegeizt.
Die Story ist einfallslos, die Schauspieler bis auf Chris Pine unterdurchschnittlich- lediglich Letzterer hat mir durch seine psychopathische Ausstrahlung ein wenig Angst eingejagt. Worum geht es eigentlich in "Carriers" bis auf das Ende der Menschheit? Eigentlich um nichts. Es gibt kein Ziel außer dem Erreichen eines virusfreien Areals. Das ist viel zu wenig für einen 90-minütigen Film! Deswegen habe ich mich mittendrin sehr gelangweilt, da es immer so ablief, dass 15 Minuten gefahren wird, man etwas entdeckt, sich damit beschäftigt und dann weiterfährt. Absolut langweilig, sinnentleert und völlig am Thema des Endes der Menschheit vorbei.
Mit keinem Wort wird erklärt, was der Virus ist und wieso er ausbrach. Man wird einfach ins kalte Wasser geworfen und hofft, dass man vor Ende des Films erfriert. Pure Zeitverschwendung.

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Blonder

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Bewertung2.0Ärgerlich

Nachdem ein Virus fast die ganze Menschheit dahingerafft hat sind vier junge Leute auf dem Weg zu einem Strand, um dort ihr restliches Leben zu verbringen. Aber auch sie werden mit der zeit von dieser schrecklichen Krankheit eingeholt.
Seit ich vom ersten mal von diesem Endzeitfilm gehört hatte wollte ich ihn sehen, aber meine hohen Erwartungen wurden bitter enttäuscht. Eigentlich ist die Story garnicht mal so schlecht, aber leider leider wird ihr Potenzial überhaupt nicht entfaltet. Hinzu kommen noch die miesen schauspielerischen Leistungen, die nur dazu beitragen, dass einem die Personen im Film total gleichgültig sind. Nur Chris Pine kann als Fiesling etwas überzeugen.
Viel zu oberflächlicher und vorhersehbarer Endzeitstreifen, bei dem man ständig hofft, dass der Virus zuschlägt, damit das Grauen endlich ein Ende hat.

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Benner

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Bewertung1.0Ärgerlich

I carry this shit to the toilet and flush it away!

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Sandy*91

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Bewertung5.0Geht so

Auch wenn sich dieser Film nicht auf die steigende Aggression der Infizierten oder Mordszenen wie Andere mit der gleichen Filmidee beschränkt, sondern sich mit der Änderung des Verhaltens der 'Gesunden' und deren eigenen Überlebensinstinkt beschäftig, wartet man doch den ganzen Film über vergebens auf einen Spannungshöhepunkt bzw überhaupt mal auf ein bisschen Spannung.So dümpelt der Film leider 1,5 Stunden vor sich hin und endet auch genauso unspektakulär wie er begann..

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Hoang-Thach-Vu

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Bewertung7.5Sehenswert

Im Gegensatz zu den meisten Endzeitfilmen, die ich in letzter Zeit gesehen habe, hat mir "Carriers" wirklich gut gefallen. Er bemüht sich gar nicht erst darum zu erklären wie die Epidemie ausgebrochen ist oder wie die Infizierten in Massen herumlaufen. Stattdessen konzentriert er sich einfach nur auf die zwischenmenschlichen Beziehungen bzw. Konflikte in einem so schrecklichen und vielleicht sogar sehr realistischen Szenario. Es war wirklich schmerzhaft zu sehen, wie sehr die Charaktere zu leiden haben und das obwohl Chris Pine ein absolutes Arschloch gespielt hat.
An sich ist der Film sehr ähnlich wie "The Road", aber hier konnte ich mich mit den einzelnen Charakteren doch deutlich besser identifizieren, was die Bewertung des Films auch entsprechend besser ausfallen ließ als beim anderen.

Mir hat der Film auf jeden Fall sehr gut gefallen, ich kann aber verstehen, wenn "Carriers" anderen Leuten nicht so zusagt.

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tomte1971

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Bewertung2.5Ärgerlich

ziemlich schnarchig was hier als endzeitfilmchen abgeliefert wurde - die story plätschert ohne große höhepunkte oder spannungsmomente dahin bis zum offenen nichtssagenden ende, bei dem der zuschauer sich kratzend am hinterkopf vor der mattscheibe sitzend sich fragt, was war das den? die protagonisten spielen nicht sehr überzeugend - desweiteren tauchen charaktere auf die dann wieder verschwinden ohne große erklärung oder beweggründe!!! und wie immer gibt es die klassischen klischees der akteure sich gegen alle venunft saudämlich zu verhalten!!! alles für meinen geschmack zu spannungsarm, uninspirierend runtergekurbelt- wie es besser geht zeigen andere filme dieser kategorie!!! dieser hier gehört für mein empfinden zu den schwächeren!!! selten habe ich solch langatmigen knapp über 80min erlebt, bei denen ich gefühlte langweilige 100min durchlebt habe!!!

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Kreaexo

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Bewertung6.0Ganz gut

Habe den Film damals im Kino gesehen.
Ich erinnere mich noch sehr gut, dass mich der Film nicht wirklich begeistern konnte und dass ich immer gewartet habe, dass endlich etwas Spannendes passiert. Leider wurde ich bis zum Ende hin enttäuscht. Der Film hat keine wirklichen Höhepunkte und Spannung kam leider auch nicht auf. Allerdings das Endzeitszenario wird wirklich gut dargestellt.

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fiko90

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Bewertung9.0Herausragend

Huiii der Film hat mich echt getroffen..

Ich fand ihn unglaublich dramatisch und dabei noch spannend.

Ein Virus-Film, aber mal komplett anders gestaltet.
Man sieht nicht wie sich der Virus ausbreitet und man sieht auch nicht wie die Leute daran sterben.

Carriers zeigt uns eine Gruppe, die das ganze bereits durchgestanden hat und nun nach einem sicheren Plätzchen zum leben sucht.

Die Stimmung zwischen diesen, vor allem den Brüdern, vermittelt durchgehend so einen Gemisch aus Humor und Trauer.

Und dann kommen die Szenen, wo die Entscheidungen gefällt werden.. und man... jedesmal hatte ich das Gefühl ich selbst hätte grade was schlimmes getan.

Auf diese Weise hat er mich gepackt bis zum Ende, als die finale Entscheidung getroffen wird und der überlebende mit uns spricht (als Erzähler)
Man hört ihm zu.. denkt darüber nach was man grade gesehen hat und fällt einfach in Emotionen.

Ein toller Film, der mir viel mehr mit Tragik und Trauer gefallen hat, als mit Thrill.

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Weltensegler

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Ich kenn die anderen beiden nicht, kann aber eher zu den anderen beiden raten, die können nicht schlechter sein.


fiko90

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der unterschied ist, dass sich die 2 o.g. Filme auf den Virus selbst konzentrieren als auf die Überlebenden.
Wobei teil 2 da etwas mehr drauf eingeht, ist es für mich eindeutig dass Carriers eben eher auf der dramatischen Linie spielt und weniger Blut/Gewalt dafür aber mehr thrill und tragik hat.


cruzha

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Bewertung6.5Ganz gut

Ganz netter Endzeit-Horror, der durchaus zu gefallen weiß. Sicherlich erfindet Carriers das Genre nicht neu und die Figuren verhalten sich auch nicht immer so, wie es am Sinnvollsten wäre, dennoch wird dieses Horror-Drama von einer gewissen Intensität getragen.

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SamRamJam

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Bewertung1.5Ärgerlich

Ein Film der sehr damit beschäftigt ist von einem Klischee zum nächsten zu stolpern. Sämtliche Charaktere sind Stereo- Typ. Die Spannung zieht sich aus Aktionen die einfach nur dumm sind. Wenn sich Menschen in so einer Situation so dumm verhalten dann tut es mir nicht leid wenn sie sterben. Dass die Gruppe nicht in der Lage ist sich einen vernünftigen Plan zu machen, eine vernünftige Reiseroute zu erstellen und entsprechend einzudecken mit Proviant, Bezin und Waffen grenzt an grenzenloser Dummheit.
Alles unlogisch, man stellt sich ja immer die Frage wie man selbst in so einer Welt reagieren würde, aber hier machte es keinen Spass weil man ALLES anders gemacht hätte.
Zu allerletzt stört mich diese Doppelmoral. Während irgendeiner nunmal das A- Loch geben muss ist dieser dann auch der Einzige der die Lage checkt und wenigstens versucht alles richtig zu machen indem er beispielsweise keine infizierten Kinder mitnimmt. Trotzdem ist dann dieser Typ auch in allen anderen Punkten ein Assi bis zu dem Punkt das er dann irgendwann völlig frei dreht und auf Wehrlose ballert. Und auf der anderen Seite der Skala gibt es dann (meistens ein Mädchen) irgendein naives Dummchen die alle retten möchte und natürlich auch das kleine Kind mitnehmen möchte obwohl dieses infiziert ist und den sicheren Tod bedeutet.
Erstens glaube ich nicht das Otto- Normal- Bürger dermaßen flink verrohen und zweitens glaube ich nicht das solche Naivlinge länger als 24 Stunden überleben würden.
Der Film ist also nicht nur gähnende Langeweile sondern sullt sich zudem in Unlogik bzw. nicht nachvollziehbaren Taten. Doofes Ding.

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filmschauer

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Da hat sich aber einer mal abregen müssen. ;) Zugegeben, mir hat der Film damals auch nicht so wirklich gefallen (durchschnittlich). Aber mit diesen Stereotypen, wie du schreibst, habe ich mich in diesem Genre schon irgendwie abgefunden...


SamRamJam

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Abregen tut gut :) Aber genau wegen diesem Stereotypen mag ich den Großteil des Genres nicht. In den Action Vertretern wie Mad Max oder Book of Eli machen die Handlungen der Protagonisten viel mehr Sinn und die sind auch gut ausgerüstet.
Aber in den Horror Vertretern scheint die Spannung nur durch unlogische Handlung entstehen zu können. Und warum zum Geier haben die nie etwas von dem was sie brauchen wenn sie durch eine Welt laufen in der alles einfach so rumliegt? Hier müssen sie sich doch nicht einmal mit Zombies rumschlagen. Eigentlich könnten sie sich locker für zwei oder drei Wochen in einem Keller verschanzen, danach müssten eigentlich alle Infizierten tot sein, dann könnten die immer noch zum Strand fahren.


MOVIE...FAN

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

ein etwas anderer Horrorfilm mit einem Virus dafür ohne Zombies (Ausnahmsweise). das Szenario ist sehr real. vergleichbar mit Krankheiten wie die Schweinegrippe oder Vogelgrippe usw. die handlung des Films ist sehr hart. die schauspieler machen ihren Job gut. mich hat am film fasziniert, dass er die Gruppe vor schwerwiegenden moralischen Entscheidungen stellt. Liebe über Tod und Leben? oder doch umgekehrt? er zeigt auf, wie konsequent man sein muss (in so einem Fall) oder eben was passiert wenn man nachlässig wird. Die Motive sind nachvollziehbar. Die Spanneung bleib mehr oder weniger im mittleren Bereich, sie nimmt aber gegen Ende hin zu. es gibt immer wieder spannende Momente. Deren Auflösung folgt aber bald. es ist etwas anderes, was an den Bildschirm fesellt. ich glaube man hat mitleid mit den Protagonisten und will unbedingt erfahren, was am Schluss geschieht (so zumindest bei mir). man erwartet eig. nicht, dass es ein Heilmittel gibt, aber man hofft es insgeheim (so,aus meiner Sicht.
es ist ein aussergewöhnlicher (Horror)-Film, mit alten Komponenten und neuen ideen, die an sich harmlos sind, jedoch in Verbindung etwas schrecklich gutes ergeben.

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Anton Gorodezki

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Endlich wieder einmal ein echt guter Endzeit-Virus-Road-Movie. Wer hier eine handelsübliche Zombie-Story erwartet in der schnaufende und stöhnende Untote umher hinken, sich gegenseitig mit ihren aufwändigen Masken übertrumpfen, sich auf die wenigen Überlebenden stürzen und ihnen Fleischteile und Eingeweide herausreissen, während eine kleine Gruppe übriggebliebener unter regelmäßigen Verlusten immer weiter flüchtet, wird keinen Gefallen an dem Film finden.

Hier wird die unheilvoll gruselige Stimmung vorwiegend im Kopf erzeugt. Es spielt das meiste am hellichten Tag und nicht in einer unwirklich düsteren Endzeit-Atmosphäre, das gibt dem Zuschauer das Gefühl es könnte jeder ganz normale Tag sein und das gibt der Stimmung eine unheimlich realistische Note. Es gibt weiters keine Monster-ähnlichen Zombi-Figuren, vielmehr begegnet uns das Virus hier in Form von ganz normalen Menschen, zb. einem kleinen Mädchen, von denen die tödliche Gefahr ausgeht. Hauptursache für die beklemmende Stimmung die hier entsteht ist die Angst vor den Folgen einer Infektion, da man an dieser nicht sofort stirbt bzw. zu einem Zombie wird sondern offensichtlich eine ganze Zeit lang zum weiterleben verdammt ist, allerdings dann zwangsweise aus der vorhandenen Gruppe oder Familie ausgestossen und sich selbst überlassen wird. Und gerade diese - schrecklichen - Emotionen werden hier sehr gut vermittelt. Es spielen hier keine Superstars, aber die schauspielerische Leistung hat mir hier sehr gut gefallen. Völlig unnötig ist die Golf-Session weil die Teilnehmer dadurch unnötig nervig-dumm werden und das Verhalten der Situation überhaupt nicht angemessen ist. Alles in Allem sehr empfehlenswert.

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Animal

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Die Story ist schnell erzählt: Die zwei Brüder Brian und Danny wollen sich mit Brians Freundin Bobby und Kate – eine Freundin Dannys – bis zum Meer durchschlagen. Dort haben sie schöne Erinnerungen an eine bessere Zeit und wissen von einem alten verlassenen Hotel... Das auf der Reise dorthin nicht alles reibungslos klappt, ist natürlich vorprogrammiert.
‚The Carriers‘ ist ein durch und durch gut inszenierter Post-apokalyptischer Film, welcher mich stark an ‚The Walking Dead‘ oder George A. Romero’s ‚Diary oft he Dead‘ erinnert. Da die infizierten Personen „nur“ sterben – und sich daher nicht also Untote umtreiben – kann sich hier der Fokus noch stärker auf den psychischen Überlebenskampf richten. Diese Angespanntheit der Protagonisten wirkt besser auf den Zuschauer als der x-te Film, der auf Schock und Gore-Effekte setzt. Die große Frage, die über dem Film liegt, ist: Wie weit würdest du gehen, um zu überleben?

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Jesse James

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Bewertung6.0Ganz gut

Nach Zombie-, Katastrophen- und Seuchenfilmen stellt sich immer die Frage: Was würde ich tun? Bei Zombies, ganz klar, Kopf ab und vorher ein intensives Zirkeltraining absolvieren - Schnelligkeit ist der Schlüssel zum Überleben! Bei Katastrophen gehe ich einfach von einem schnellen Tod aus. Der deckt wenigstens alles ab, was mich treffen könnte - Erdbeben, Feuerwalzen, Steinschlag und kein Carglass in der Nähe etc. Was nun Seuchen betrifft … Masken auf! Man darf Lässigkeit und den H&M-Accessoires-Faktor während einer Apokalypse nicht überbewerten - schön sein heißt tot sein!

So wären wir dann bei Carriers, einem Film der meine Masken-Regel leider mit Füßen tritt. Dabei geht es gut los: Kein großes Gehetze, sondern Spannung durch Entspannung. Der Tod kommt schleichend … er ist immer da und doch selten zu sehen. Menschen beißen sich nicht in die Kehle, sondern verwesen langsam und - leider - lebendig. So wird es immer dann spannend, wenn Überlebende aufeinander treffen und Angst um sich greift: Wer sagt die Wahrheit? Wer ist infiziert? Wer trägt die schönste Maske? Alles relevante Fragen, deren Beantwortung zwar spannend, aber überflüssig ist. Denn niemand müsste diese Fragen stellen, wenn die im Film aufgestellten Regeln besser befolgt werden würden. Hier mal Maske auf, dort wieder ab etc. - als hätte man keine Idee wie man die Hauptdarsteller nun dazu bringen kann, sich zu infizieren. Kein Wunder, dass am Ende die üblichen Verdächtigen überleben. Schade, dabei war die Ausgangssituation vielversprechend. Etwas mehr Zeit für's Drehbuch und der Film hätte eine runde Sache dargestellt. So bleibt es bei einem netten Versuch.

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Mervit

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Bewertung4.5Uninteressant

mh... nja, nicht so der kracher, also es geht.
Ein wenig wie 'Zombieland' ,halt nur ohne Zombies und entwas dramatischer.

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Terrordactyl

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Bewertung3.0Schwach

Eine Cornflakes Packung hat mehr Spannung und Tiefgang als dieser Film. Un die Protagonisten hat man bestimmt am Set von Jersey Shore gecastet, denn sie verhalten sich definitiv so.

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Terrordactyl

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Die Charaktere waren mir irgendwie alle viel zu prollig und konnten sich meiner Meinung nach überhaupt nicht in die Szenerie hineinversetzen. Insbesondere dieser Chris Pine Typ ging mir gehörig auf die Klötze.


Weltensegler

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Okay, Chris Pine darfste gerne verdammen, den kenn ich nur aus "Carriers". :D Du wirst wohl noch nicht den subtilen Hinweis bemerkt haben. Meine Avatarmädchen spielt in diesem Film mit, wobei man das glaube ich als Nicht-Fan optisch schwer erkennen kann. Deshalb musste ich dir da mal einen Riegel vorschieben. ;)


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