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Caterpillar
Kyatapirâ (2010), JP Laufzeit 85 Minuten, Drama, Historienfilm
5.6
Kritiker
4 Bewertungen
Skala 0 bis 10
4 Bewertungen
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5.7
Community
13 Bewertungen
3 Kommentare
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Moviemaster:Movie
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von Kôji Wakamatsu, mit Shinobu Terajima und Keigo Kasuya
Verstümmelt und hoch dekoriert kehrt Leutnant Kurokawa aus dem Krieg zurück. Schon bald wendet sich alle Aufmerksamkeit der Menschen im Dorf seiner Frau Shigeko zu. Sie hat Kaiser und Vaterland zu ehren und den Kriegshelden aufopferungsvoll zu pflegen.
Cast & Crew
Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Caterpillar
- Genre
- Drama, Anti-Kriegsfilm, Familiendrama
- Handlung
- Ehre, Familienehre, Heimkehr, Krieg, Kriegsheimkehrer, Kriegsverletzung, Kriegsveteran, Leutnant, zerbrochene Familie
- Stimmung
- Berührend, Ernst, Hart, Traurig
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- Caterpillar: film-zeit.de






















Kritiken (2) — Film: Caterpillar
Christoph Egger: Neue Zürcher Zeitung Christoph Egger: Neue Zürcher Zeitung
Kommentar löschenCaterpillar gibt vor, den japanischen Militarismus im Umfeld des Zweiten Weltkriegs zu geisseln. Angeblich in zwölf Tagen gedreht und in dreizehn Stunden geschnitten, sieht der Film genau so aus: die Geschichte des mit höchsten Medaillen dekorierten, ohne alle Gliedmassen, wenngleich nicht ohne Glied aus dem Sino-Japanischen Krieg heimgekehrten «Kriegsgottes» und tatsächlichen Kriegsverbrechers, der meint, seine Frau wie zuvor misshandeln zu können, was diese – die einzig sehenswerten Momente in diesem kruden «Antikriegspropagandafilm» – sich aber nicht mehr gefallen lässt.
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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs
Kommentar löschenEin schockierendes und auch absurdes Abbild des Krieges stellt uns der alte japanische Regisseur Koji Wakamatsu ins Wohnzimmer: Einen Rumpf mit amputierten Armen und Beinen. Ein Kopf, großflächig von tiefen Narben zerfurcht, taub und stumm. Fast könnte man Mitleid mit diesem verkrüppelten Mann haben, hätten wir nicht in den ersten Szenen gesehen, dass sich dieser „Kriegs-Gott“ des japanisch-chinesischen Krieges 1940 seine höchsten Medaillen mit dem Vergewaltigen von Chinesinnen verdient hat. Seine anfangs geschockte Frau füttert und pflegt ihn. Liest dem Stammelnden die Wünsche von den Lippen ab, auch wenn er vor allem mit ihr schlafen will. Doch er zeigt schnell sein hässliches Gesicht, verschlingt auch ihr Essen, ist überhaupt unersättlich wie die große japanische Nation, die immer mehr Opfer haben will. Man sieht, dass er seine Frau gerne schlagen würde, wie er es täglich machte, bevor man ihn einzog.
Die grandiose Metapher für das Monstrum des Krieges, das sich, begleitet von Propaganda und Patriotismus in den Hütten einnistet, ist Wakamatsu erschreckend gelungen. Diese Bild des Schreckens wird sich auf der Netzhaut einbrennen wie halb weggeschossene Gesichter oder vom Napalm verbrannte vietnamesische Kinder.
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Kommentar — Film: Caterpillar
davidpm Tue, 16 Feb 2010 22:00:20 -0000
Kommentar löschenDie schauspielerischen Leistungen sind toll, auch kann man inhaltlich nichts gegen diesen Film sagen, der die japanische Propaganda-Maschinerie im zweiten Weltkrieg dem persönlichen Schicksal eines "War Hero" ohne Arme und Beine gegenüberstellt. Aber: Mich hat es letztlich nicht überzeugt, 84 Minuten lang Leid und Horror anzusehen, es gab zu weinige neue Erkenntnisse zum Thema und der Film ist auf die Darstellung des Leids ausgerichtet. Ein Zugang zu den Charakteren wurde bei mir dadurch eher verhindert.
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