Chained

Chained (2012), US Laufzeit 98 Minuten, FSK 18, Thriller, Horrorfilm

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6.7
Kritiker
5 Bewertungen
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6.3
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164 Bewertungen
26 Kommentare
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von Jennifer Chambers Lynch, mit Vincent D'Onofrio und Eamon Farren

In Chained will sich Vincent D’Onofrio (Spawn) als Entführer und Serienmörder den Sohn eines seiner Opfer als Lehrling ausbilden.

Tim (Eamon Farren) wurde als Kind entführt und musste dabei ansehen, wie seine Mutter brutal von Serienkiller Bob (Vincent D’Onofrio) ermordet wurde. Seit Jahren schon fristet Tim an einer langen Kette ans Haus gefesselt das Leben eines Sklaven, der Bob dabei hilft die Spuren seiner blutigen Passion zu beseitigen. Aber es kommt die Zeit, wo Tim entscheiden muss, ob er sich gegen seinen Herr auflehnt – oder ob er in dessen blutigen Fußspuren folgt…

Hintergrund & Infos zu Chained
Chained feierte seine Premiere 2012 auf dem Fantasy Filmfest in Deutschland und wurde inszeniert von Jennifer Chambers Lynch. Lynch, der Nachname lässt es erahnen, ist die Tochter von Kultregisseur David Lynch. Mit Boxing Helena gab sie ihr viel beachtetes Regiedebüt.

In weiteren Nebenrollen sind Julia Ormond (My Week with Marilyn), Gina Philips (Jeepers Creepers) und Jake Weber (Dawn of the Dead) zu sehen. (EM)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (2) — Film: Chained

BuzzG: filmfutter.com, kino-zeit.d...

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6.5Ganz gut

[...]So intensiv „Chained“ über weite Strecken auch sein mag, mehr als ein von seinen beiden Hauptdarstellern souverän getragenes Psychokammerspiel bekommt man leider nicht geboten. Die Figuren agieren interessant, verbleiben aber in ihrer Charakterisierung an der Oberfläche.

Die Frage lautet am Ende wohl, was in dem Jungen nach der langen psychischen Misshandlung geschehen ist. Ob für ihn irgendwann die Möglichkeit besteht, den Weg in die Welt da draußen zurückzufinden und wie er auf diese reagieren wird. Lynch beendet ihre Arbeit enttäuschend konventionell und fügt an ein eigentlich schlüssiges Ende eine Sequenz an, die „Chained“ fast ins TV-Thriller-Territorium abdriften lässt. Wie viele andere Genrearbeiten fordert auch diese unsere Faszination für das Böse ein. Untersuchen tut sie die Mechanismen dahinter leider ebensowenig.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Mr.Vengeance: Lost In Imagination

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5.0Geht so

Bis zu einem gewissen Punkt gelingt Frau Lynch mit Chained ein über weite Strecken packendes Psychogram eines klassischen, amerikanischen Serienkillers. Die Geschichte um den jungen Tim, der als Sklave bei Bob dem Psychopathen aufwächst und ihm dient, ist tragisch und packend. Vincent D'Onofrio spielt hervorragend. Bis dato also alles noch im grünen Bereich. Doch es gibt zwei Schwachstellen: Eamon Farren kann als jugendlicher Tim leider zu keiner Zeit mit D'Onofrio mithalten. Er kennt nur einen Gesichtsausdruck und die Überdosis an Lidschatten und Kajal - um ihn noch ein kleines kleines bisschen fertiger aussehen zu lassen - verfehlt deshalb auch ihre Wirkung. Aber auch dies ist es nicht, was Chained schlussendlich das Genick bricht. Es ist der krankhafte Zwang von Frau Lynch (siehe auch Surveillance) am Schluss nach was ganz unerwartetes rauszuhauen. Einen ach so klugen Twist, der die ganze Kinomeute überrascht und den Film doch noch ein bisschen "tricky" macht. Gespür für diese Pointen hat sie leider nicht. Den ersten nimmt man noch hin. Beim zweiten macht Sie sich selbst und ihre Geschichte unglaubwürdig, indem sie anfangs vom Individuum erzählt und in den letzten Einstellungen verallgemeinert.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

dbeutner

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Der Twist bei Surveillance ist wenigstens rund, ob nun vorhersehbar oder nicht. Der Film war schon ne andere Klasse. Der Twist hier ist absolut stumpfsinnig und weitgehend sinnlos, lässt auch das, was man bisher gesehen hat, nicht unter einem anderen Blickwinkel erscheinen. "Surveillance" habe ich sehr gerne noch einmal gesehen (und werde es wieder tun). Chained? Nie mehr.


Mr.Vengeance

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word!



Kommentare (24) — Film: Chained


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Sifunator

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Bewertung7.5Sehenswert

intensiv. 7,7 Punkte

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Big T.

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Bewertung6.0Ganz gut

Ein sehr interessanter Ansatz mit dem Taxifahrer der Frauen entführt und sich dann eines Tages ein Kind hält, natürlich angekettet. Leider, aus meiner Sicht, konzentriert sich der Film fast vollständig darauf das Aufwachsen und miteinander des Jungen bzw. dann jungen Mannes und des Serienkillers zu zeigen.
Hätte gerne etwas mehr Gewalt gehabt, hätte sicher nicht schaden können.

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matthias-momsen

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Bewertung7.0Sehenswert

Chained, ich fande ihn eigentlich sehr gut, auch wenn die Story sehr flach ist und wenig Inhalt hatte, dennoch fand ich ihn spannend und daher kann ich sagen anschauen ist kein muss, dennoch kann man sich dieses Film angucken.

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RalfAlfa

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Bewertung2.5Ärgerlich

Oberflächlicher, hohler Mist, der einzig dem Voyeurismus dient und so ziemlich jedes Klischee bedient und ins Extreme überzeichnet, das über Serienkiller bekannt ist; mit dem zweifelhaften Ergebnis diese dann letztendlich zur Karikatur mutieren zu lassen. Mrs. Lynch demonstriert mit diesem Streifen nur eines: dass sie nicht über das nötige Feingefühl für das Sujet und über eine arg begrenzte Phantasie verfügt.
Klassischer Division by Zero Error, deshalb schwache 2.5 MPP.

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tleonta

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Bewertung7.5Sehenswert

Harte Kost, die durchaus aufs Gemüt schlägt.
Aus einer Psychose heraus verbreitet ein Mann Angst, Gewalt und Tod. Hinzu kommt der Missbrauch eines Kindes, welches er versucht, nach seinen perversen Ansichten zu erziehen. Scheiße, fieser Mist.

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tleonta

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Das Ende krönt das Werk, wie man so schön sagt. ;)


lieber_tee

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Ja, nur diesmal nicht. Für mich versaute das aufgesetzte Ende den ganzen Film


Donald Dungeon

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Bewertung5.5Geht so

"Chained"

thriller von david lynch's tochter mit einer recht heiklen thematik.
ein killer fährt mit einem taxi durch die gegend und nimmt ahnungslose frauen mit, die er zu sich nach hause bringt, um diese dann zu töten.
der film beginnt allerdings damit, dass der killer eine frau und ihren 9 jährigen sohn mitnimmt, die frau bei sich zu hause killt und den sohn behält.
diesem wird eine kette um den fuss gelegt, damit der junge nicht fliehen kann.
anfangs hält sich der killer den jungen als haussklaven, der das haus putzt und ihm das essen serviert.
der junge wächst langsam zum mann heran und der killer will aus ihm einen mittäter/nachfolger machen.
der beginn des films ist ordentlich geraten. eine recht fiese und bedrückende stimmung macht sich breit, frau und kind werden entführt. frau wird in einem seperaten zimmer gekillt, man sieht den jungen weinend und sich einnässend im taxi sitzen. darstellertechnisch kann man "Chained" als gelungen bezeichnen. Vincent D'onofrio als sadistischer killer mit schwerem trauma spielt seine rolle erstklassig asozial. auch eamon farren (der mir bis dato komplette unbekannt war) spielt seine rolle glaubwürdig. eingeschüchtert, introvertiert, hilflos.
den jungen würde ich gerne in anderen rollen sehen - glaube, der hat was auf dem kasten.
auch die inszenierung kann sich sehen lassen. das bild war dreckig, ohne dass man hier versiffte "Saw" kellergewölbe oder lagerhallen zu gesicht bekommt.
und bis zur mitte behält der film eine überaus beklemmende atmosphäre, inklusive eines ultraharten kehlenschnitt (da freut sich der gorehound!).
das problem des films ist allerdings, dass der entführte unzählige möglichkeiten hatte, den killer über den jordan zu schicken - teilweise war mir das ein wenig hohler als manch banaler teenie-slasher + die auflösung, die mir persönlich zu viel kaputt gemacht hat.
am ende bleibt ein guter anfang, gute ansätze und gutes schauspiel.
am ende ist das doch zu wenig um einen auf lange sicht zu beschäftigen.
gehobenes mittelfeld .... da hat mir "Unter Kontrolle" von Lynch's tochter besser gefallen.

5.5/10

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Nachtblume80

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Bewertung5.0Geht so

Sehr bedrückender Film über einen bösen Menschen und einen Jungen der ihm ohnmächtig ausgeliefert ist.Hauptelement ist Macht und Unterwerfung.Man erfährt nur vage,wieso der Killer zu dem wurde,was er nun ist.Letztendlich war der Killer ein Opfer das zum Täter wurde .Der Junge,vom Killer "Rabbit" genannt,durchleidet ein Martyrium von Gewalt,Isolation und Unterdrückung und obwohl er letztendlich nicht den Verstand verliert und das Töten ablehnt gibt es am Ende noch einmal einen Wendepunkt...
Der Film ist eigentlich eher ein Psychodrama..Horrorelemente gibt es nicht wirklich.Dadurch dass der Film sehr langatmig ist,gibts von mir Punktabzüge.Der Schauspieler des "Rabbit" hat mir auch nicht so zugesagt.

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Miami Twice

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Bewertung4.5Uninteressant

Die Beschreibung klang besser als der Film dann war, irgendwie fehlte mir die Spannung und der Junge spielte irgendwie so "hölzern".

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schuttenbeck17

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Bewertung2.0Ärgerlich

Das Beste an diesem Film war meiner Meinung nach der Beginn des Abspanns. Begann der Film anfangs durchaus gefällig und spannend, wurde es irgendwie zunehmend langweiliger und unplausibler. Die Frauen wurden scheinbar im Wochenrhythmus gemeuchelt und abend setzt sich Killer D Ónofrio mit seinem Ziehsohn an den Tisch und spielt Leichenquartett. Alles wirkt irgendwie übertrieben. Die Flashbacks des Killers setzen dem hier die Krone auf. Würde man so etwas in der Zeitung lesen, man würde sich denken "Wie in einem schlechten Film !" Und darum handelt es sich bei diesem !

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Frank Landgraf

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Bewertung6.5Ganz gut

Das eigentlich erschreckende an solchen Filmen ist, dass dies täglich real passiert. Der Film ist sicher einer der besseren in dem Zusammenhang.

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uncut123

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Bewertung7.5Sehenswert

gut!ich als anfänger kann mir sagen meine zurückhaltende endliche machart meiner fantasie bin dazu bereit es durch zu ziehen...brauch noch etws visuelles bzw. auditives unde dann kann ich endlich meinen kranken gelüsten nachgehen....so gott will!

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lieber_tee

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Bewertung5.5Geht so

"Tote Mädchen atmen nicht!"
Coming of Age - Serienkiller-Geschichte mit Familiengeheimnis.
So edel die Kamera, so präzise die Bildsprache, so bedrohlich das banale Böse von Vincent D'Onofrio und das devot-magere Spiel von Eamon Farren auch ist, so abstrus, zäh und mit platten Versatzstücken garniert wirkt die Story von "Chained".
Hebt sich der Film zunächst durch seine kalte, triste und klaustrophobische Stimmung aus dem Gros der üblichen Horror-Filme heraus, stolpert er durch seine beiden finalen Schlusstwists wieder in die offene Tür eines konventionellen Vertreters diesem Genres.
Was will mir der Film sagen?
Das unmenschliches Verhalten, morden, traumatisch bedingt aber nicht erlernbar ist? Mitleid und Widerstand auch unter zermürbenden Bedingungen, in einem Menschen überleben kann?
Ich weiß es nicht, der Streifen macht mich ratlos und das ist vielleicht das verstörenste an ihm.

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lieber_tee

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Habs gerade gelesen, würde ich glatt machen, alleine deines Textes wegen und wenn ich ihn hier heute zu hause hätte. Hohle ich aber noch nach, der hat ja voll die guten KRITIKEN bekommen...:)))))


VisitorQ

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Das Beste an meiner Kinosichtung des Filmes war der Besuch von Jeenifer Lynch. das ist eine echt ulksige Frau. Wenn sie doch nur bessere Filme machen würde. :D


JackoXL

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Bewertung6.5Ganz gut

Jennifer Lynch hat sicherlich die Bürde zu tragen, dass ihr Vater David als einer der einzigartigsten Filmemachern unserer Zeit gilt. Ihre Werke mit seinen zu vergleichen ist zwar total sinnlos, da sie gar nicht erst versuchte, in die riesigen Fußstapfen zu tretten, nur selbst losgelöst davon ist ihre Filmographie bisher eher durchwachsen. "Chained" kann zumindest stellenweise zeigen, dass Fräulein Lynch es doch kann. Umso bedauerlicher ist es, dass das große Potenzial nicht vollends ausgeschöpft wird und den guten, intensiven Momenten einige Schwachpunkte gegenüberstehen.

"Chained" beginnt extrem unbehaglich, verliert keine Zeit und drückt den Zuschauer sofort in seine schauderhafte Geschichte. Schon die ersten Minuten sollten eher Zartbeseiteten Albträume beschehren und auch abgebrühten Filmfans dürfte es leicht mulmig werden. Das Szenario ist so bitterböse und lässt nie den geringsten Spielraum für Hoffnung. Lynch will keinen "unterhaltsamen" Horrorfilm machen, das ist ein knallharter Psycho-Thriller, dessen Grundidee wahrlich schmerzt. Die Atmosphäre ist bedrückend, in seinen besten Momenten erinnert er tatsächlich an John McNaughtons "Henry: Portrait of a Serialkiller". Ihren Teil tragen dazu Vincent D'Onofrio in der Rolle des gnadenlosen Psychopathen Bob und Eamon Farron als Rabbit bei, die beide perfekt auf ihre Figuren passen und sie dementsprechend spielen. "Chained" ist harter Tobak, der zwar nur wenige, explizite Szenen enthält, aber derartig grausam wirkt, dass es eigentlich nur auf den in letzter Zeit versöhnlichen Kurs der FSK zurückzuführen ist, dass dieser Film nicht durch die Prüfung fiel.

Leider gerät die Charakterzeichnung von Bob etwas arg klischeelastig. Da werden die klassischen Zutaten eines psychisch gestörten Serienmörders zusammengerührt, was etwas nach Schema F riecht. Das stört insofern, da der Film ja jeder Zeit voll ernstgenommen werden will und sich es dann nicht so einfach machen sollte. Generell ist hier wenig überraschend und nicht alles ist, unter genauerer Betrachtung, vollkommen logisch und nachvollziehbar. Wie gesagt, bei einem anspruchslosen Horrorfilm kann man da ruhig Fünfe gerade sein lassen, doch wer viel will, muss viel bieten. Richtig vergeigt ist das Ende, das nicht nur total unsinnig und haarstreubend überkonstruiert ist, sondern auch überhaupt nicht nötig gewesen wäre. Da sollte wohl unbedingt noch mal ein Haken geschlagen werden, der dem Film aber massiv schadet, da er sein Gesamtbild stark verwässert. Albern und deplatziert ohne Ende.

Wirklich schade, so rutscht "Chained" vom Geheimtipp in die Sparte "recht gut, aber...". Zumindest Genrefans sollten sich den Film aber kaum entgehen lassen, denn selbst mit diesen Mängeln kann er über weite Strecken sehr überzeugen. Ohne diese vermeidbare Fehler würde hier eine klare Empfehlung stehen.

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VisitorQ

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Ich hätte den gerne mehr genocht aber hm... Irgendwie wollte er mich nicht so recht packen und er war viel zu brav. + Den Jungen fand ich extrem schwach gespielt, schade. :-/


JackoXL

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@ego: Ab spätestens 14:30 haben die einen da. ;)
@Q: Der hat Fehler, aber es sind nicht die Schauspieler. ;)


Bartel aka Faniel Dranz

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Bewertung2.5Ärgerlich

Böse Zungen enthaupten ja das unser allerliebster Narrationsverweigerer David Lynch, nicht gerade das war, was werdene Väter als glücklich bezeichnen, als er vom Onkel Doktor erfuhr das seine Frau ein Mädel auf die Welt bringen würde. Er selbst hatte sich ja unbedingt einen Sohn gewünscht. Um diesen Schock gebührend verarbeiten zu können, hockte er sich auf seinen filmstudierten Hosenboden und verfasste die erste Drehbuchrohfassung seines Elternhorrorschockers ERASERHEAD.
Was sollte denn diese reingepresste "Mein Bruder ist dein Vater also bin ich eigentlich dein Onkel"-Geschichte? I mean c´ mon. Wie soll man sich das denn bitte vorstellen. Nachdem D´ Onfrios Vater ihm durchi eine Art "Ödipus-Komplex in Reverse" zum Akt mit der eigenen Mama gezwungen hat und diese ihm nach dem Beischlaf mit Verachtung statt mit Umarmung abstraft wird er zum Crazy Taxi Misogyn. Was sein Bruder in der Zeit treibt wird ähnlich abgründig gewesen sein nur das dieser dann eben den Fehler begeht (so hab ich mir das imaginisiert) seine Frau zu heiraten anstatt zu ermorden und zu allem Übel noch einen Spross in die Welt setzt. In seiner Verzweiflung der Hilfeschrei an den "erfahreneren" Bruder:
"Oh Brother where are thou? You gotta help me out man!" Kein Problem das Onfrio: Er wischt sich mit dem "Jetzt bin ich vollkommen in meiner Rolle bzw. von der Rolle" Stofftaschentuch über die Stirn und verwandelt sich in den crazy Taxidermist der seinem Bruder zu Hilfe eilt um ihm die Bürde des treusorgenden Familienvaters abzunehmen, indem er Mama meuchelt und den ADHS-Bengel an die Kette legt um ihm im Leatherface-Dojo, in der hohen Kunst des selbständigen Führens eines Junggesellenhaushalts, einzuweisen. Doch während unser Dysfunktions-Daddy im Laufe der Jahre immer mehr zum Mann-Macho-Monster (unrasiert, Extremschwellung der Plauze) mutiert, muss er
leider feststellen das er den Jungen nicht zum Mann sondern zum Mannequin prügelpädagogisiert hat. Anstatt all die Jahre aus Papas Erfahrungsschatz zu schöpfen, plant er mit dem ersten Buch was ihm in die Hand gedrückt wird bereits den Verrat (Mord) am eigenen Vater, dabei ist für ihn nicht mal mehr Sex mit der eigenen Mutter drin. Die Enttäuschung von Papi schmerzt dann auch dementsprechend im eigenen Herzen, wenn das erste mühevoll arrangierte Blind-Date für seinen gereiften Bubi vollkommen nach hinten losgeht.
Liebe statt Hiebe. Schmetterlinge statt Klinge im Bauch. So habe ich dich nicht erzogen! Bevor sich aber die Konsequenzen dieser unglaublichen Tragik vollkommen entfalten können werden sie auch schon vom Plot-Proleten-Twist unsanft niedergewalzt.
Wenn der Mörder meiner Mutter mich zum Sohn und sich zum Vater macht aber eigentlich mein Onkel sein müsste, was bin ich dann für meine Großeltern bzw. deren Enkelkinder? Rechtfertigt sich dadurch Sex mit meiner scharfen Cousine?
Fragen die der Film nicht mehr beantworten kann wenn er es überhaupt je wollte. Frau Lynch, was hat ihr Vater ihnen angetan? ;)

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Prestigeww

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Bewertung3.0Schwach

Psychosülze nach dem Motto: "Was wohl im Kopf eines Serienmörders vorgehen mag!". Der Film fühlt sich an wie ein Freud-Kurs für Waschweiber und hat mich mit seiner verkrampften Schlaumeierei dermaßen genervt, dass ich nach ca 60minuten ausgeschalten habe.

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Manuel90

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Bewertung7.5Sehenswert

"Chained" zeigt die Geschichte eines Jungen, der mit 9 Jahren zusammen mit seiner Mutter entführt wird. Von nun an lebt er bei dem Mörder seiner Mutter und muss für diesen diverse niedere Arbeiten verrichten. Der Film zeigt das Leiden des Jungen sehr schön und mit gut eingefangenen Bildern. Im Laufe der Geschichte werden auch Teile der Vergangenheit des "Ziehvaters" gezeigt, was dem ganzen noch etwas mehr Tiefe verleiht. Gegen Ende wartet noch eine rasante Storywendung auf den Zuschauer. Der Film kommt in meinen Augen mit relativ wenig Gewalt aus, etwas zu wenig für meinen Geschmack. Aber darüber lässt sich Streiten :)

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Mike Myers

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein Serienkiller (Vincent D’Onofrio) entführt Mutter und Sohn. Die Mutter tötet er und den kleinen Jungen, nunja adoptiert er, indem er ihn fast 10 Jahre im Haus ankettet und dabei zusehen lässt, wie er eine Frau nach der anderen anschleppt. Die Frage des restlichen Films lautet: Kann man einen Menschen zum Monster erziehen? Denn Bob will den Jungen später mal zu seinem Nachfolger machen.

"Chained" ist ein kalter, nüchterner und trister Film, ähnlich wie "Henry, Portrait...", der fast nur in einem Haus spielt und aus zwei Personen besteht. Die Morde sind zwar manchmal drastisch gezeigt, aber ebenso schlicht ausgeführt, kein "spaßiger" Horrorfilm der ein paar Teenies hops gehen lässt - was eigentlich ein wenig mehr unter die Haut geht.

War zwar nicht so ganz "mein" Film, aber ich halte Vincent D’Onofrio eben für einen der besten und wandlungsfähigsten Schauspieler. Er verkörpert den Psycho sehr intensiv und mit vielen Facetten und schafft es sogar, manche melodramatischen Momente und abgefeierten Klischees nicht ganz versumpfen zu lassen. Sein "Bob" ist der wahre Horror und für mich noch das Faszinierendste daran.

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dbeutner

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Bewertung6.0Ganz gut

Jennifer Lynch's neuer Streifen auf dem FFF. Ebenfalls mein persönliches Highlight - im Vorfeld; u.a., da ich etwa "Surveillance" sehr gern mag, vor allem die darstellerischen Leistungen, aber auch den Rest. Und Julia Ormond ist wieder mit von der Partie. Also freue ich mich... bis ich den Film gesehen habe.

Julia Ormond hat natürlich nur eine kleine Nebenrolle und ist daher vollkommen "überbesetzt". Der Rest des kammerspielartigen Traumas würde mir noch eine gewisse Anerkennungsnote entlocken, könnte man zumindest tiefere psychologische Auseinandersetzungen oder einen überraschenden Handlungsverlauf attestieren. Die Handlung ist aber über weite Strecken monoton, und viele Handlungsoptionen bleiben zunächst ausgespart, obwohl naheliegend. Also bliebe nur noch Psychologie, und wie schon andere angemerkt haben, bekommen wir im "Jetzt" eigentlich gar nichts, in der Vergangenheit eine kleine Andeutung von verstörender Kindheitserfahrung mit auf den Weg - sehr, sehr wenig.

Aber dann kommt doch noch etwas Handlung am Ende rein. Ein Twist, eine Überraschung. Nur macht diese den Film leider endgültig kaputt, weil dumm, sinnlos, "Twist um des Twists willen". Jennifer, what happened?

Nun denn. Ich mag Sureveillance auch weiterhin, aber weiß, dass ich auf "Hisss" wohl verzichten kann, der soll ja noch viel schlimmer sein. Schade drum, und Jennifer Lynch ist für mich nun mit großer Skeptik belegt anstatt mit potentieller Vorfreude.

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Christoph Der Blonde

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Bewertung5.5Geht so

Toller Hauptdarsteller, beklemmende Geschichte und dann die letzen 20min, bekommt ein Ende hingerotzt, das alles kaputt macht.
Ein dummer, unpassender und nicht nachvollziehbarer "Twist", der den Film einfach lächerlich wirken lässt.

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hutvic

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Bewertung5.0Geht so

Nicht so sehr spannend, wie gedacht, zumal ich einen der Hauptcharaktere (Rabbit) voll scheiße und dumm fand. Bob war hingegen eine ziemliche Sahneschnitte.

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