Charade - Kritik

Charade

US · 1963 · Laufzeit 113 Minuten · FSK 12 · Drama, Komödie, Thriller · Kinostart
  • 7

    Ob alle eingestreuten Zutaten dieser Romantikthrillerkrimikomödie wirklich gut tun, sei dahingestellt. Durch den Klamauk geht freilich etwas die Ernsthaftigkeit und der Thrill verloren. Wenn Herr Grant mit Anzug duscht, war das für das 60er-Kinopublikum sicher der Brüller, heute bringt das nicht mal mehr ein Schmunzeln (ich habe auch mal mit Anzug geduscht, aber da war ich wenigstens besoffen, wenn der Cary das ganz nüchtern macht, dann ist das schon etwas strange). So ganz überzeugt hat mich das Mischmasch aus Romantik, Krimi, Komödie und Thriller nicht, ein gewisser Charme ist aber nicht abzustreiten.

    Man stelle sich z.B. George Clooney und Shailene Woodley in den Rollen von Grant und Hepburn mit exakt gleichem Drehbuch vor. Würde das funktionieren? Würde man den Film noch ernst nehmen können? Wohl nicht. Der Film ist also sicher ein Kind seiner Zeit. Mir ist der Film etwas zu lieblich. Den Hepburn Hype kann ich ohnehin nicht ganz nachvollziehen, es gibt ja viel schönere Frauen und es gibt auch viel bessere Schauspielerinnen, aber Geschmäcker sind ja verschieden und gerade für diesen Film ist sie in hohem Maße ausschlaggebend. Man könnte wohl alle Schauspieler tauschen und es wäre in etwa derselbe Film außer eben Audrey Hepburn, ohne sie wäre es ein anderer Film geworden.

    • 8

      Der mit Abstand beste Hitchcock, der nicht von Hitch ist. Audrey und Cary wie Katz und Maus, die gelungene und beim ersten Sehen überraschende Auflösung am Ende - ein großer Genuß!

      • 8

        [...] Seinen größten Trumpf zieht der Film nämlich aus der wunderbar verflochtenen Mischung aus Thriller und Komödie. Wie selbstverständlich sprintet die Handlung von einer überraschenden Wendung zur nächsten, und das ohne dazwischen auf geschliffen feine und herrlich amüsante Dialoge zu verzichten. Trotz dieser humorvollen und charmanten Wortgefechte hält Charade ein angenehm hohes Tempo und hält seine Zuschauer durchgehend auf Trapp. Wer bei der bereits angedeuteten Vielzahl an Wendungen ein sinnloses Verwirrspiel vermutet, darf beruhigt sein. Jeder Haken und Schlenker liegt in der Geschichte begründet, wird sauber aufgebaut und verkommt nie zum reinen Selbstzweck. Gerade die finale Auflösung kann deshalb überzeugen, weil sie von Beginn an aufgebaut wird, immer greifbar erscheint und dennoch nie vollends vom Zuschauer durchschaut werden kann. [...] Natürlich funktioniert der Film nicht zuletzt auch wegen seiner genialen Besetzung. Vordergründig sind das natürlich Audrey Hepburn (Frühstück bei Tiffany) und Cary Grant (Der unsichtbare Dritte), zwei Darsteller, die einen Film auch im Alleingang tragen könnten. Wie beide ihren Figuren Leben einhauchen, sich in ihren charmanten Wortgefechten gegenseitig die Bälle zuspielen und dabei in ihrer Mimik und Gestik ihre wahren Gefühle durchschimmern, ist sensationell. Ergänzt von Walter Matthau (Extrablatt), George Kennedy (Der Unbeugsame) und James Coburn (Gesprengte Ketten) ergibt sich eine formidable Riege an Darstellern, die sich allesamt von ihrer besten Seite zeigen. Von Stanley Donen handwerklich unaufgeregt aber durchgehend auf hohem Niveau inszeniert, liegt die wahre Stärke des Films in Peter Stones (Stoppt die Todesfahrt der U-Bahn 1-2-3) feinfühligem Drehbuch. Wie dieses sich gleichermaßen für Handlung und Charaktere interessiert und dabei eine perfekt ausgeglichene Mischung der unterschiedlichen Elemente gelingt, ist mehr als nur sehenswert.

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        • 7 .5

          Habe den gestern Nachmittag nochmal gesehen und muss meinem
          Vorkritiker recht geben. Zu flapsiger Humor aber tolle Schauspieler.
          Und die Briefmarken Szene ist Grandios.

          • 7

            Charade ist eine Gaunerkomödie par excellence. Leichtfüßig fliegt der Film durch die Story und lässt den Zuschauer an rasanten Dialogen teilnehmen, bei Faustkämpfen zuschauen und natürlich vor allem über die namensgebenden Scharaden rätseln. Denn der Film schafft es sehr gut, den Zuschauer zu verwirren und ihn über die Absichten aller Beteiligten grübeln zu lassen. Gerade auch weil der Film älter ist und dementsprechend andere Sehgewohnheiten befriedigt, war ich mir absolut nicht sicher, wer am Ende der Mörder sein wird. Die Auflösung gerät überraschend und zufriedenstellend.
            Leider hat der Film für mich auch ein Manko; den Humor. Dieser ist mir teilweise zu albern und auch unpassend. Schlimmer noch, er nimmt für mich die Spannung stellenweise zu sehr raus. Negatives Highlight ist hierbei die Duschszene von Cary Grant.
            Das Frauenbild ist natürlich dem Zeitgeist zuzuschreiben, aber trotzdem heutzutage eher schwer verdaulich.
            Alles in allem ein vergnüglicher Gaunerfilm, dem ein etwas ernsterer Anstrich gut getan und mein Sehvergnügen noch gesteigert hätte.

            • 3 .5

              Audrey Hepburn ist schön anzusehen, der Film ist mir leider zu altmodisch.

              • 7 .5

                Charade ist ein unheimlich unterhaltsames Stück Kinogeschichte. Ikone Audrey Hepburn (♥) und Schauspiellegende Cary Grant spielen ihren Part so verdammt charmant, wie es nur in den 60er Jahren möglich war. Der Score ist passend, die Story rasant und die Dialoge unschlagbar witzig. Fazit: Leichte Unterhaltung mit Niveau!

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                • 8 .5

                  Och ja, genau sowas habe ich gebraucht: Ein wundervoll altmodischer Agentenkrimi zum Mitfiebern und Lachen mit einem Cary Grant, der mir trotz der etwas nervigen Synchronstimme im Laufe des Filmes sympathisch wurde und einer Audrey Hepburn, die nicht nur wahnsinnig süß ist, sondern auch schauspielerisch viel Talent zeigt. Es ist bemerkenswert, wie ein über 50 Jahre alter Film so temporeich sein kann, Dialoggefechte werden ausgetragen, es gibt rasante Verfolgungsjagden, alle paar Minuten schlägt die Story einen neuen Haken und das alles untermalt vom (wie könnte es anders sein) sehr schönen Score von Henry Mancini. Ich war jedenfalls sehr gut unterhalten und einige Szenen sind auch nach heutigen Maßstäben noch hochspannend. Die 60er waren nunmal der Höhepunkt des klassischen Suspense-Kinos und "Charade" gehört definitiv zu den herausragenden Genre-Vertretern.

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                  • 10

                    Am Anfang geschieht ein Mord. Und das in einer ausgewiesenen Komödie. Vom Zug fliegt eine Leiche, die einen Hang hinunterrollt und wir ihr schließlich ins erstarrte Antlitz schauen. Dann, nachdem die Credits zur wunderbaren Musik Henry Mancinis gelaufen sind, sehen wir, wie eine Pistole auf Audrey Hepburn gerichtet wird, und das die schönste Frau, die je auf diesem Planeten lebte, erschossen wird, glauben wir keine Sekunde lang - es ist dann auch eine Wasserpistole und eben doch eine Komödie!

                    Kurz darauf lernen sich Audrey Hepburn und Cary Grant, die hoch oben in den weißen Gipfeln von St. Moritz ihren Urlaub verbringen, kennen, und dieser Schlagabtausch ist so präzise auf den Punkt geschrieben, so schnell von Pointe zu Pointe jagend, dass es wahrhaft schwer fällt, hinterherzukommen.
                    - You ́re blocking my view
                    - (sich umsehend) Which view would you prefer?
                    - The one you ́re blocking...it ́s my last chance. I ́m flying
                    back to Paris this afternoon. What ́s your name?
                    - Peter Joshua.
                    - Mine ́s Regina Lampert.
                    - Is there a Mr. Lampert?
                    - Yes.
                    - Good for you.
                    - No, it isn ́t. I ́m getting a divorce.
                    - Please. Not on my account.
                    - No, I really don ́t love him. Is there a Mrs. Joshua?
                    - Yes. (Pause) But we ́re divorced.
                    - Oh, that was not a proposal. I ́m just curious.

                    Und so weiter und so weiter, mit einer unglaublichen Geschwindigkeit, Drehbuchautor Peter Stone erweist sich als Beherrscher seines Fachs. Den ganzen Film über gibt es herrlichste Dialoge, die heute immer noch urkomisch und modern sind.
                    Der Tote vom Anfang ist Mr. Lampert, so erfahren wir es bald, und die Beerdigung desselben darf trotz Wahren jeder taktvollen Pietät als überaus lustig bezeichnet werden - sagen wir es so: Dem aufgebahrten Leichnam wird nicht die Ruhe zuteil, der sie gebührt, denn die Anwesenden sind eher darauf besinnt zu erfahren, ob der Tote auch wirklich ein Toter ist.
                    Mrs. Hepburn und Mr. Grant beginnen dann mit der Mörderjagd und viele Namen (Insider) und Wendungen später kommt es zwischen den beiden zum erwarteten und prächtig erzählten Happy End, bei dem eine (keine Spoiler) die entscheidende Rolle spielt. Und dass die beiden in den Hafen der Ehe einfahren, ist nur selbstverständlich!
                    Henry Mancini, der oben erwähnte Komponist, beschrieb Ende der 70er Jahre in einem Zeitungsartikel, wie sehr er von seiner Freundin Audrey Hepburn inspiriert wurde: „In Charade gibt es eine Szene, die sie mir vorspielten. Darin kehrt Audrey allein in ihre Wohnung zurück und entdeckt, dass ihr Mann mit all ihren Habseligkeiten getürmt ist. Sie setzt sich verzweifelt auf einen Koffer, und in diesem Augenblick fielen mir die ersten Noten zu Charade ein, ich weiß nicht, wie oder warum. Ich wünschte, sie würde zurückkommen und mehr Filme machen, denn ihre Filme inspirieren mich sehr.“

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                    • 10

                      Gelungener Humoristischer Thriller mit einer tollen Audrey Hepburn. Empfehlenswert.

                      • 6 .5

                        Gelungener Genremix aus Agentenfilm, Thriller, Gaunerkomödie und einer Lovestory.
                        Das Ganze erinnert zeitweise angenehm an Hitchcock und punktet vor allem durch viel Witz und zahlreiche Wendungen, die immer wieder für frischen Wind sorgen und man bei diesem Verwirrspiel nie genau weiß, was eigentlich Sache ist.
                        Aus dem wahrlichen Staraufgebot stechen die beiden Hauptdarsteller Hepburn und Grant hervor, die in ihrem Zusammenspiel "naive, offene junge Frau" vs. "erfahrener, charmanter, älterer Mann" wunderbar unterhalten.
                        An einer höheren Wertung scheitert es an der Tatsache, dass der Film doch an einigen Stellen recht angestaubt wirkt, gerade der Humor ist teilweise ziemlich speziell. Zudem war mir die Lovestory zu stark ausgebaut und schadet dem eigentlich rasanten Tempo der Erzählung.

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                        • 6 .5
                          Matty 24.02.2015, 12:04 Geändert 24.02.2015, 12:04

                          Gut besetzter Klassiker mit einer schon fast unerträglich charmanten Audrey Hepburn. Bin eher Fan von Katharine. Nicht zu vergessen Cary Grant der hier mal wieder den Gentleman schlechthin darbietet.

                          • 10

                            Einer meiner Lieblingsfilme. Teils Hitchcock-Hommage, teils Screwball-Komödie, teils Romanze, teils Gaunerfilm und Thriller. James Coburn, Walter Matthau, George Kennedy und natürlich Hepburn und Grant. Hervorragendes Cast. Soundtrack von Henry Mancini inkl. fantastischem Titelsong. Eine der besten Komödien aller Zeiten.

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                            • 9

                              Ach, immer wieder schön. Audrey und Cary sind ein Traumpaar.
                              Und Mancinis Musik ist auch Unsterblich.

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                              • 10

                                Jezt weiß ich endlich, welchen Film Julia Roberts in "Pretty Woman" gesehen hat ♥

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                                • 8

                                  ..ich kann mich nur anschließen..für diese Zeit ein wunderbarer Film..unvergessen die Schlusssequenz im Theater.

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                                  • 8 .5

                                    Selten war Kino zauberhafter, lustvoller und spaßiger als in Stanley Donens "Charade" der in über 50 Jahren nichts von seiner Faszination eingebüßt hat. Jegliche Logik oder Plausibilität hinter sich lassend ist Charade der pure Wille zur Unterhaltung, hitchcockesk mit einem geschickten McGuffin konstuiert, ein schneller und wilder Rausch, ein rasantes Verwirrspiel voller absurder und verrückter Wendungen, mal makaber und brutal, mal zärtlich, charmant und romantisch.
                                    Henry Mancinis wundervoll verspielte Musik untermalt die wilde Hatz durch das elegant und romantisch abgefilmte Paris, diese gekonnte Mischung aus Krimi und Komödie, die die Vorzüge beider Genres virtuos zusammenfügt. Das absurd-amüsante Szenario wird geschickt mit angenhemer Selbstironie verwebt und Donen weiß genau wann Entschleunigung nötig ist.
                                    Charade lässt eine wundervolle Dynamik zwischen der bezaubernden Audrey Hepburn und dem charmant-zwielichtigen Cary Grant entstehen, eine wunderbare, betörende Mischung aus Humor und Romantik immer unterfüttert mit bedrohlicher Unsicherheit und mangelndem Vertrauen. Selten wurden Schauspieler so großartig genutzt, so perfekt in Szene gesetzt und so gewitzt mit ihnen und ihrem Image gespielt.
                                    Mit zunehmender Laufzeit verdichtet sich der Wahnwitz, Donen lässt sowohl den Absurditäten als auch der sanften Romantik freien Lauf und schafft ein energiegeladenes Finale voller intelligent aufgebauter Suspense. Ein magisches, zeitloses Meisterstück.

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                                    • 9

                                      - Do we know each other?
                                      - Why, do you think we're going to?
                                      - How would I know?
                                      - Because I already know an awful lot of people, so until one of them dies I couldn't possibly meet anyone else.
                                      - Well, if anyone goes on the critical list, let me know.

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                                      Audrey, du hast mich erwischt. Jeder Blick, jede Geste von dir ist perfekt, glaubwürdig und bezaubernd. Ist dir deine Rolle so gut auf den Leib geschrieben, oder bist du einfach eine so fabelhafte Actrice? Ich vermute, beides. Cary, das gleiche gilt für dich. Ich hätte nicht gedacht, dass es soweit einmal kommen würde, aber George Clooney und James Stewart haben ab sofort einen ernstzunehmenden Konkurrenten im Wettstreit um den Titel "charmantester aller Schauspieler". Ihr beide seid mit Recht das Aushängeschild und die Seele von "Charade", diesem wahrlich besonderen Film!

                                      Ohne sein geniales Drehbuch, für das Peter Stone verantwortlich zeichnet, wäre dieser natürlich auch nicht, was er ist. Eine mühelose, leichte, und in der Form einzigartige Mischung aus Thriller, Komödie und Romanze, mit packender Spannung, klugem Humor und einer wundervollen Liebesgeschichte zu gleichen Anteilen - das muss man erstmal schaffen! Herausragend auch, wie das Drehbuch seine Figuren und den Zuschauer im gleichen Maße ernst nimmt, ohne tumbe, abgedroschene Phrasen auskommt und stattdessen ein solches Feuerwerk an cleveren Dialogen abfackelt, dass die knapp zwei Stunden einen einzigen Zitate-Fundus darstellen.

                                      Bei aller Liebelei und Leichtigkeit auf der einen, und Hitchcock'schen Suspense-Orientierung auf der anderen Seite, schleicht sich bei "Charade" zuletzt klammheimlich noch ein wenig Ernst ein, wenn über die gesamte Laufzeit immer und immer wieder das Motiv der Lüge, und damit der Enttäuschung und des Vertrauensmissbrauchs aufkommt. Fast niemand ist hier der, der er zu sein scheint, und das ist mehr als ein bloßes Mittel zum Zweck der Unterhaltung. Wem schenken wir unser Vertrauen? Und haben es diejenigen verdient? Ich habe zwischenzeitlich riesiges Mitleid mit der armen Audrey empfunden, deren Figur hier in ein so unüberschaubares kriminelles und emotionales Durcheinander geworfen wurde. Erst ganz am Ende wird, dem Grundton des Filmes angemessen, alles wirklich gut. Eine letzte Enthüllung, und das Leben steht auf einmal in ganz anderem Lichte da. Im Grunde ist "Charade" eben ein zutiefst verträumter Film. Ein ganz wunderbarer noch dazu.

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                                      • 9

                                        Last days of 2013 and counting ...
                                        Zehn Filme schaffe ich noch in diesem Jahr, hoffe ich. Hier also 1/10 mitsamt Kommentar:

                                        Die Überlieferung sagt, es sei der beste Film, den Hitchcock nie machte und ich möchte einstimmen: Wahrlich, eine sehr schnoddrige Version von NORTH BY NORTHWEST (Stichwort 'Agenten') und VERTIGO (Stichwort 'Scharade') zusammen. In Topform: die goldige Audrey Hepburn und irgendwie vorausschauend Clooney-like: der geniale Cary Grant in höherem Alter. Sehr charmant das Ganze. Ganz so, als ob Hitch einfach nur mal so einen Film locker aus dem Ärmel geschüttelt hätte, anstatt alles zu kontrollieren und mit 110% perfekt zu (über-)inszenieren.

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                                        • 8

                                          Kurzweilige Agentenködie (oder waren es doch Spione?) mit zwei der zurecht größten Stars der Sechziger Jahre, die immer wieder für eine Überraschung gut ist und über eine Laufzeit von knapp zwei Stunden keine Sekunde ins Leere läuft. Ebenso lustig wie spannend, charmant wie naiv, durchdacht wie unbeholfen, unbeschwert wie packend, einfach wie raffiniert; eine zeitlose Perle des Genres und einer dieser Filme, die man einfach unmöglich nicht gerne haben kann.

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                                          • 10

                                            Charmanter, spannender und witzig-spritziger Krimikomödienklassiker von zeitloser Eleganz mit grossartigen Schauspiellegenden wie Cary Grant, Audrey Hepburn, James Coburn, George Kennedy und Walter Matthau begleitet von Henry Mancinis fetziger, unsterblicher Musik machen dieses Meisterwerk zu einem cineastischen Hochgenuss. Reiht sich nahtlos in die Riege der besten Filme aller Zeiten ein. Rei

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                                            • 9

                                              [B]Charade[/B]
                                              Ein köstliches Katz und Maus Spiel mit einer hinreissenden Audrey Hepburn. Ihre wohl einzigartige Art aus Naivität, Unschuld und Frechheit machte wieder großen Spaß.
                                              Ihr Spiel erinnerte mich des öfteren an [B]Frühstück bei Tiffanys[/B].
                                              Auch das restliche Hollywood-Staraufgebot ist mit viel Freude bei der Arbeit.
                                              Cary Grant ergraut steht im gar nicht. Seine coole Art hingegen gefiel mir sehr.
                                              George Kennedy und James Coburn sind die perfekten Bösewichte.
                                              Walter Matthau spielt seinen Prototypen gewohnt erstklassik.
                                              Wer mit am besten, neben Audrey, gefiel, war der Insp. Edouard Grandpierre. Grandios sein Minenspiel. Am lustigsten war er beim ersten Verhör. Unter anderem, als er immer wieder ein Zigarello rauchen wollte.
                                              Der Film unterhält einfach von der ersten bis zur letzten Minute. Ich hatte ein Dauergrinsen im Gesicht.

                                              • 7

                                                Sehr sympathischer und unterhaltsamer Film mit einer unendlich süßen und bezaubernden Audrey Hepburn. Jetzt auf mubi ansehen und glücklich werden.

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                                                • 8

                                                  Beginnt mit einer hervorragenden Title-Sequenz von Maurice Binder (!), dann begegnet man einer (wie immer) entwaffnend süßen Audrey Hepburn, die sich mit dem herrlich tuntigen Cary Grant, auf der Suche nach dem großen Geld, urkomische Wortgefechte liefert. Weiteres Sahnehäubchen und i-Tüpfelchen ist der hochtalentierte Walter Matthau, der in jeder seiner Szenen ein Maximum an allem Möglichen für sich herausholt. Henry Mancini poesiert das Treiben in Paris subtil und feinfühlig und umschmeichelt den Betrachter mit seinem musikalischen Können. Das Drehbuch ist ein fintenreiches Musterbeispiel in der Zusammenbringung von Komödie und Thriller. Von Stanley Donen dann vom Blatt auf die Leinwand übertragen, erzählt der Zauberer den Spionage-Thriller leichtfüssig, dann wieder düster und unheimlich, oder eben hinreißend romantisch. Die ganze Palette inszenatorischer Tricks wird im Sekundentakt aus dem Ärmel geschüttelt und der Zuschauer mühelos zum Staunen gebracht. CHARADE kann man nur lieben. Da ist man völlig machtlos...

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                                                  • 8 .5

                                                    Oh Cary Grant. Da wollte ich nur mal wieder einen Film mit dir ansehen und nun ist es schon der dritte hintereinander geworden. Und was für einer!

                                                    Das liegt selbstverständlich zum großen Teil an deiner humorvoll, eleganten Art die dich zu einem der besten Schauspieler aller Zeiten machen. Das liegt aber auch an dem fantastischen Ensemble. An der bezaubernden, quirligen Audrey Hepburn und dem immer amüsanten Walter Matthau.
                                                    Und natürlich nicht zu vergessen Peter Stone und Marc Brehm's sagenhaftes Skript das gekonnt den Spagat schafft zwischen leichtfüßiger Liebeskomödie und hochspannendem Krimi voller überraschender Wendungen sowie viele weitere Details wie der tolle Soundtrack, die spritzigen Dialoge oder die hübschen Kostüme welche "Charade" zu einem absoluten Klassiker der goldenen Hollywood-Ära machen. Schade das dies dein letzter, großer Film war Cary. Aber wenn man bedenkt was für ein großer, dann sollte selbst eine Legende wie du ganz zufrieden damit sein.

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