Checking Out - Alles nach meinen Regeln

Checking Out (2005), US
Laufzeit 94 Minuten, FSK 6, Komödie

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- Kritiker
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4.6 Community
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von Jeff Hare, mit Peter Falk und Laura San Giacomo

Am Abend seines 90. Geburtstags lädt der exzentrische und hoch gelobte Schauspieler Morris Applebaum seine drei erwachsenen Kinder in sein Appartement in Manhattan zu einer fröhlichen Party ein, die niemand vergessen soll. Denn am Ende der Party will Morris aus dem Leben scheiden. Nicht weil er krank oder depressiv ist, er möchte es einfach nur selbst bestimmen, wann Schluss ist. Es soll, wie auch in seinem bisherigen Leben, nach seinen Regeln laufen. Seine drei Kinder, eine Fernsehproduzentin, ein Psychotherapeut und ein BMW-Händler, haben nun alle Hände voll zu tun, ihren Vater davon abzuhalten, sein Vorhaben in die Tat umzusetzen, doch dabei stehen sich die drei nicht minder exzentrischen Sprößlinge meist selbst im Weg.


Cast & Crew


Kommentare (2) — Film: Checking Out - Alles nach meinen Regeln

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Grohacke

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Bewertung3.0Schwach

Ich habe mir die deutsche Fassung angeschaut und hatte dabei eine Ahnung, die englische könnte einiges mehr bringen. Werde ich aber wohl nie erfahren. Insgesamt muss man wohl mindestens vier der folgenden fünf Kriterien erfüllen, um mit dem Film etwas anfangen zu können: 1) New Yorker sein, 2) Jude sein, 3) Woody-Allen-artigen Humor toll finden, 4) selber Schauspieler sein, 5) ganz großer Peter Falk Fan sein. Ich selbst erfülle keins dieser Kriterien.

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Trevedas

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Bewertung6.0Ganz gut

Hätte viel, viel mehr daraus werden können. Das Setting klingt interessant; ein alter Mann, der seine 3 Kinder zu einer Party einlädt, nach der er sich das Leben nehmen will. Natürlich wollen die 3 das verhindern, allerdings stehen sie sich allesamt im Weg, weil sie genau so exzentrisch sind wie ihr Vater.
Die Besetzung geht in Ordnung, 1-2 altbekannte Gesichter wird man entdecken, genau so wie eine junge talentierte Dame und allesamt erledigen ihren Job auch ganz passabel. Die Hauptattraktion ist aber sicherlich Peter Falk, der sich wirklich Mühe gibt, auch ganz toll aufspielt, aber nie so wirklich an seine alte Klasse heranreicht, trotzdem bekommt der Film für seine Vorstellung allein einen Bonuspunkt.
Das Thema Suizid wird sehr humorvoll angegangen, es gibt ein paar schöne und teils böse Dialoge, genau so wie ein paar aberwitzige Szenen in der City. Doch irgendwie will der Film nicht so wirklich mitreißen, es gibt immer mal ein paar Höhepunkte, aber der große Wurf ist es leider nicht.
Im Prinzip ist der Film wie ein altes Auto mit kaputtem Motor. Er springt einfach nicht an, ein paar mal zündet er zwar für kurze Zeit, aber am Ende will er dann einfach doch nicht anspringen. Und irgendwann gibt man dann halt auf und lässt ihn stehen. Genau so wie die Macher anscheinend den Film stehen gelassen haben, denn der Schluss ist etwas deplatziert, fast schon peinlich und will nicht so Recht mit dem vorherigen, witzigen und leicht verrückten Grundton harmonieren.
Über weite Strecken unterhalten wurde ich am Ende trotzdem, Peter Falk sei dank.

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