Chicago
Angels with Dirty Faces (1938), US Laufzeit 97 Minuten, FSK 16, Drama, Kriminalfilm, Kinostart 07.05.1965
5 Bewertungen
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6 Kommentare
Keine
von Michael Curtiz, mit James Cagney und Pat O'Brien
Rocky Sullivan geriet auf die schiefe Bahn, als er seinen Freund Jerry Connelly überredete, mit ihm einen Güterwagen auszurauben. Dabei wurde Rocky von Polizisten gefasst; Jerry, der schneller laufen konnte, entkam unerkannt, und Rocky nahm die Schuld allein auf sich. Nach seiner Entlassung aus einer Besserungsanstalt entwickelte sich Rocky zu einem gefürchteten Kriminellen und landete immer wieder hinter Gittern. Als er nach fünf Jahren Gefängnis mal wieder freikommt, muss er sich in Chicago mit dem korrupten Anwalt Frazier und dessen krimineller Organisation herumschlagen, weil sie ihm 100 000 Dollar aus einem früheren Beutezug vorenthalten wollen. Rocky kann Frazier und dessen Komplizen massiv unter Druck setzen, da er erfährt, wie viele Polizeibeamte und Politiker sie bestochen haben. Entschieden freundlicher ist sein Wiedersehen mit Jerry, der inzwischen Priester geworden ist und sich sehr um die so genannten “Dead End Kids” bemüht. Jerry will die gefährdeten Jugendlichen von der Straße wegbringen, und Rocky hilft ihm zunächst dabei; aber bald muss der engagierte Pater erkennen, dass Rocky mit seinem kriminellen Ruf für die jungen Menschen ein gefährliches Vorbild ist. Daraufhin wendet er sich gegen seinen einstigen Freund und dessen Gangster-Clique, und das hat dramatische Konsequenzen.
Cast & Crew
- Genre
- Drama, Kriminalfilm, Film Noir
- Handlung
- Erpressung, Gangster, Priester
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Kritiken (1) — Film: Chicago
alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenCagneys vielleicht beste Performance ("Whaddya Hear? Whaddya Say?") unter der meisterhaften Regie von Michael Curtiz. Ein zweiter Frühling der Warner Bros. Gangster-Movies im klassischen Contract-Studiofilmmaking, der mit "Angels With Dirty Faces" eine Wendepunkt weg vom eindimensionalen Fingerzeig-Kriminalität-lohnt-sich-nicht-Genre hin zur sozialkritischen Milieustudie nahm. Classic Hollywood mit gigantischen Sets und einem jungen Bogart als aalglatter Anwalt. "Good Morning, Nice Day For Murder", hach, good old times.
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Kommentare (5) — Film: Chicago
cpt. chaos Tue, 22 Jan 2013 13:17:56 -0000
Kommentar löschenEin richtig guter Gangster-Streifen der alten Schule mit einem ordentlichen Touch "Film Noir", der zudem mit einer Top-Besetzung punkten kann (James Cagney, Pat O’Brien, Humphrey Bogart und der kriminellen Jugendbande "Dead End Kids").
Regie führte Michael Curtiz, der sich wenige Jahre später u.a. auch für "Casablanca" verantwortlich zeigte.
Prima Kulissen, tolle Kameraführung, eine in sich stimmige Story mit einer gelungenen Botschaft, sowie zum Ende hin reichlich Blei in der Luft, bereiten ein rundum gelungenes Filmvergnügen, das man sich keinesfalls entgehen lassen sollte!
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Einar Tue, 22 Jan 2013 14:48:27 -0000
Antwort löschen"Chicago" ist einfach ein super Film.
Wer den mag, wird auch andere Cagney-Gangsterstreifen mögen: "Sprung in den Tod" und "Der öffentliche Feind".
Diese drei Filme sind noch Vertreter richtig guter Filme aus den 30ern/40ern.
cpt. chaos Tue, 22 Jan 2013 15:25:46 -0000
Antwort löschenStimmt, "Sprung in den Tod" ist auch ziemlich genial! "Der öffentliche Feind" steht bereits auf meiner Liste, als nächstes wollte ich mir allerdings zunächst "Die wilden Zwanziger" zulegen, kennst du den?
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Einar Wed, 23 Jan 2013 00:35:06 -0000
Antwort löschenAusgerechnet den kenne ich leider noch nicht, habe ihn aber definitiv auf der Agenda! Die meisten Cagney- oder Robinson-Streifen, die mich interessieren würden, finde ich ohnehin leider fast nur im Pay-TV ("Der FBI-Agent", "Smart Money", "Der letzte Gangster"...). "Der öffentliche Feind" ist jedenfalls auch ein toller Streifen.
Bin dann schon jetzt auf deine "Roaring Twenties"-Rezension gespannt! :)
cpt. chaos Wed, 23 Jan 2013 11:29:10 -0000
Antwort löschenIch lass von mir hören... ;o)
Einar Thu, 12 Jan 2012 05:25:48 -0000
Kommentar löschenSchade, dass es heute solche Filme nicht mehr gibt.
Von diesem Format, von dieser Charakterzeichnung, von diesen Schauspielertypen und von dieser Atmosphäre.
Cagney brilliert in diesem Gangster-Movie der 30er als knallharter Hund, der wie er selber sagt "kein Herz" hat und darum kühl und berechnend agiert. Nur weil er nicht so schnell rennen konnte, wie sein Jugend-Kumpel (O'Brian) landet er nach einem kleinen Diebstahl im Jugendknast, wo er endgültig auf die schiefe Bahn gerät. Jahre später ist Rocky (Cagney) dann ein bekannter Gangster, sein ehemaliger Kumpel schlug den anderen Weg ein und wurde Pfarrer. Schön zu sehen, wie die Beiden immer noch die Freundschaft verbindet - aber auch, wie sie diese außer Acht lassen müssen, wenn es um ihre eigenen Prinzipien geht...
Spannende Handlung mit Tiefgang, man kommt an einigen Stellen ins Grübeln (z.B. wenn man die Jugendlichen in der Gang sieht oder die Bemühungen des Pfarrers). Handfest gemacht und mit guten Nebenrollen (Bogart) besetzt. Sicherlich einer der besten Filme seiner Zeit und auch heute noch sehenswert. Gehört in jede Sammlung von Mafia&Gangster-Filmen - wenigstens einmal muss man den Film aber gesehen haben. Absoluter Tipp. Die 8 Punkte hätte ich auch gegeben, aber manchmal muss man auch nach unten abrunden. Dennoch sehenswert!!!
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Conan Doyle Wed, 08 Dec 2010 10:48:11 -0000
Kommentar löschenGelungener Gangsterfilmklassiker mit dem wie immer genialen James Cagney.Hier werden auch die sozialen Hintergründe der Kriminalität thematisiert. Rocky Sullivan wird nicht rundweg verdammt, sondern ist eigentlich ein netter Kerl, der auch seine guten Seiten hat. Wäre er in einem anderen Millieu aufgewachsen, hätte er nicht so enden müssen.
Das übertrieben moralisierende Ende störte mich allerdings etwas, ansonsten hätte er die volle Punktzahl bekommen.
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Heiderditte Thu, 22 Oct 2009 07:35:55 -0000
Kommentar löschenGenialer Film, ich bereue es wirklich das mir die letzten dreizig Minuten noch fehlen!
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neumann2000 Fri, 02 Jan 2009 15:09:23 -0000
Kommentar löschenNeben Maschinenpistolen (Alternativtitel: Sprung in den Tod) der beste Gangster-Cagney.
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