Chiko
Chiko (2008), DE Laufzeit 92 Minuten, FSK 16, Kriminalfilm, Drama, Kinostart 17.04.2008
14 Bewertungen
Skala 0 bis 10
1756 Bewertungen
59 Kommentare
Keine
von Özgür Yildirim, mit Volkan Özcan und Philipp Baltus
Chiko (Denis Moschitto) will ganz nach oben. Gemeinsam mit seinem besten Freund Tibet (Volkan Özcan) will er sich als Drogendealer Einfluss und Reichtum verschaffen. Ein Weg, der nur über den Big Boss Brownie (Moritz Bleibtreu) führt. Mit Mut und Schlagfertigkeit verschafft sich Chiko dessen Aufmerksamkeit, und schon bald bekommen er und Tibet ihre Chance. Als aber Tibet ihren neuen Geschäftspartner hintergeht, kommt es zu einer Zerreißprobe: Brownie will mit ihm nichts mehr zu tun haben. Und Chiko muss sich entscheiden, was zählt: die Loyalität zu seinem besten Freund – oder sein Bedürfnis nach Anerkennung, Respekt und Macht, sein unbedingter Wille, es ganz nach oben zu schaffen.
Der Film kommt am 12. April 2008 in die deutschen Kinos.
Handlung
Chiko (Denis Moschitto ) und sein Kumpel Tibet (Volkan Özcan) haben ihr Leben in Hamburg-Horn satt. Sie beschließen ins Drogengeschäft einzusteigen und hoffen dort die ganz große Nummer zu werden – und auf Reichtum und Wohlstand. Zuerst nehmen sich die Jungs den hiesigen Dealer Scholle (Philipp Baltus) vor: Unter dem Vorwand Gras kaufen zu wollen, kommen sie in seine Wohnung und schüchtern ihn ein, bis bei Tibet eine Sicherung durchbrennt und er ein Regal auf Scholle kippt.
Diese “Nachricht” bleibt nicht ungehört und während die Jungs mit ihren Kumpels bolzen, fährt ein dunkler Mercedes vor: Zwei große, finstere Typen erkundigen sich nach Chiko. Ihr Boss wolle ihn kennenlernen. Chiko steigt ein und wird zu einem Café kutschiert, wo Scholle und ein Typ namens “Brownie” (Moritz Bleibtreu) auf ihn warten. Während Scholle sich erhofft, dass Brownie, der Oberdealer, Chiko zur Schnecke macht und einschüchtert, entwickeln sich die Dinge anders. Brownie ist angetan von der resoluten Art Chikos und seinem Willen. Er wirft Scholle raus und gibt Chiko eine Chance, wenn er es schafft zehn Kilo Gras in zehn Tagen zu verkaufen – und zwar alles aus…
Chiko (Denis Moschitto) will ganz nach oben. Gemeinsam mit seinem besten Freund Tibet (Volkan Özcan) will er sich als Drogendealer Einfluss und Reichtum verschaffen. Ein Weg, der nur über den Big Boss Brownie (Moritz Bleibtreu) führt. Mit Mut und Schlagfertigkeit verschafft sich Chiko dessen Aufmerksamkeit, und schon bald bekommen er und Tibet ihre Chance. Als aber Tibet ihren neuen Geschäftspartner hintergeht, kommt es zu einer Zerreißprobe: Brownie will mit ihm nichts mehr zu tun haben. Und Chiko muss sich entscheiden, was zählt: die Loyalität zu seinem besten Freund – oder sein Bedürfnis nach Anerkennung, Respekt und Macht, sein unbedingter Wille, es ganz nach oben zu schaffen.
Der Film kommt am 12. April 2008 in die deutschen Kinos.
Handlung
Chiko (Denis Moschitto ) und sein Kumpel Tibet (Volkan Özcan) haben ihr Leben in Hamburg-Horn satt. Sie beschließen ins Drogengeschäft einzusteigen und hoffen dort die ganz große Nummer zu werden – und auf Reichtum und Wohlstand. Zuerst nehmen sich die Jungs den hiesigen Dealer Scholle (Philipp Baltus) vor: Unter dem Vorwand Gras kaufen zu wollen, kommen sie in seine Wohnung und schüchtern ihn ein, bis bei Tibet eine Sicherung durchbrennt und er ein Regal auf Scholle kippt.
Diese “Nachricht” bleibt nicht ungehört und während die Jungs mit ihren Kumpels bolzen, fährt ein dunkler Mercedes vor: Zwei große, finstere Typen erkundigen sich nach Chiko. Ihr Boss wolle ihn kennenlernen. Chiko steigt ein und wird zu einem Café kutschiert, wo Scholle und ein Typ namens “Brownie” (Moritz Bleibtreu) auf ihn warten. Während Scholle sich erhofft, dass Brownie, der Oberdealer, Chiko zur Schnecke macht und einschüchtert, entwickeln sich die Dinge anders. Brownie ist angetan von der resoluten Art Chikos und seinem Willen. Er wirft Scholle raus und gibt Chiko eine Chance, wenn er es schafft zehn Kilo Gras in zehn Tagen zu verkaufen – und zwar alles aus einer eigens angemieteten Wohnung heraus.
Reichtum oder Freundschaft
Mit Hilfe von Tibet und Curly (Fahri Ogün Yardim) macht sich Chiko ans Werk – und die Dinge laufen gut… Bis sie eines abends lautes Stöhnen aus einer der Nachbarwohnungen hören. Dort geht die Prostituierte Meryem (Reyhan „Lady Bitch Ray“ Şahin) ihrem Handwerk nach. Als Tibet sie grob nach einem Dreier fragt wirft sie die beiden Jungs raus, doch Chiko – der sich in die Türkin verguckt hat – kommt zurück. Wütend geht Tibet, der sich von seinem Freund hintergangen fühlt.
Viel Schlimmer noch: Er hält sich nicht an Brownies Regeln. Heimlich zwackt er sich etwas Gras ab, das er auf der Straße vertickt, um seiner Mutter zu helfen, die eine neue Niere braucht. Natürlich bleibt das Brownie nicht verborgen. Er bestellt die beiden Freunde zu sich, möchte aber statt mit Anführer Chiko erst mit Tibet sprechen. Chiko ahnt, dass sein Freund in der Klemme steckt und hat recht. Kompromisslos prügeln Brownie und seine Bodyguards ein Geständnis aus Tibet. Er will nur noch sein Geld von den Jungs und damit ist für ihn die Geschichte erledigt. Obwohl Tibet Chiko gesteht, wie er ihn betrogen hat, lässt Chiko seinen Freund nicht hängen. Vielmehr will er Rache wegen der fiesen Misshandlungen üben.
Beim Treffen entwickeln sich die Dinge aber anders: Der ruchlose Brownie sitzt mit Frau und Kind am Tisch und lädt Chiko ein, am Familiendinner teilzunehmen. Ein komplett anderer Mensch scheint vor ihm zu sitzen. Als die beiden kurz geschäftlich auf der Toilette verschwinden, bekommt Chiko seine Gelegenheit: Er zieht seinen Revolver, schafft es aber nicht auf den wehr- und ahnungslosen Brownie zu feuern. Er packt die Waffe wieder weg. Wenige Momente später erzählt Brownie, dass er Pläne mit Chiko habe und er für Größeres bereit sei: Kokain – aber ohne Tibet.
Aufstieg und FallEr packt die lange erhoffte Chance beim Schopf. Sein Aufstieg beginnt. Binnen kurzer Zeit scheint sich sein Leben komplett verändert. Er geht eine Beziehung zu Meyrem ein, kauft sich einen großen Wagen und teure Klamotten, zieht in eine schicke Wohnung… Doch er verliert den Kontakt zu seinen Freunden und beginnt zu koksen. Ein leben im Jetset.
Doch vor allem Tibet, der mittlerweile schwer drogensüchtig dem Abgrund entgegen taumelt, fehlt Chiko, dem die Dinge über den Kopf zu wachsen scheinen. Einen missglückten Drogendeal überlebt er nur mit Glück, Meyrem verlässt ihn, nachdem er sie während eines Streits geschlagen hat.
Die Situation eskaliert vollends, als Tibets Mutter einer Rache-Aktion, die eigentlich Tibet galt, zum Opfer fällt und stirbt. Chicko, der auf Rache sinnt, versteckt Tibet in der Gemeinde und nimmt die Dinge in die Hand.
Vorsicht Spoiler !
Bewaffnet und zugedröhnt fährt er zu Brownies Haus und erschießt den Drogenbaron vor den Augen seiner Frau und Tochter. Anschließend will er Tibet holen, um mit ihm Hamburg zu verlassen. Doch der nicht zurechnungsfähige Freund sticht ihn nieder.
Wissenswertes
Der Film feierte auf der Berlinale 2008 am 9. Februar seine Premiere.
Weiterführende Informationen
Chiko ist das Produzenten-Debüt von Regisseur Fatih Akin. Es feierte Premiere in der Panorama-Sektion des Filmfestivals Berlinale. 2004 gewann Akins Werk Gegen die Wand den Goldenen Bären bei der Berlinale.
Mehr über die Politische Brisanz des Films.
Weitere Informationen im Internet
Kritiken:
Zusammenstellung von Film-Kritiken auf film-zeit.de (deutsch)
Scorsese-Szenen im Hamburger Ghetto von Andreas Borcholte bei Spiegel.de
Chiko von Katrin Knauth bei Kino-Zeit.de
Chiko von Maurice Lahde bei Critic.de
Yildirim erzählt in ‘Chiko’ von Drogen und Gewalt von Eva Eusterhus bei Welt.de
Quellen Das Presseheft von Falcon Films.
Mehr Bilder (13) und Videos (2) zu Chiko
Cast & Crew
-
Özgür Yildirim
-
Volkan Özcan
-
Philipp Baltus
-
Reyhan Sahin
-
Jelica Batarilo
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Schwester Jessica
-
Toni Varvasoudis
-
Lukas Gregorowicz
Regie
Schauspieler
-
Özgür Yildirim
- Genre
- Gangsterfilm, Drama
- Zeit
- 2000er Jahre
- Ort
- Hamburg
- Handlung
- Alte Freunde, Aufstieg und Fall, Außer Kontrolle, Beste Freunde, Brutalität, Cannabis, Deutsch-Türkisches Zusammenleben, Drogenboss, Drogendealer, Drogenentzug, Drogenhandel, Drogenmafia, Drogenschmuggel, Drogenszene, Ehrgeiz, Eifer, Eifersucht, Erfolg, Erschiessen, Erstechen, Familie, Freundin, Freundschaft, Gewalt, Handeln und Wille, Hitziges Temperament, Joint, Jugendkriminalität, Karriere, Kiffen, Kokain, Komplize, Kontrollverlust, Kriminalität, Krimineller, Liebe auf den ersten Blick, Loyalität, Misshandlung, Mord, Musik, Musik-Produzent, Plan, Prostituierte, Respekt, Schallplatte, Skrupellosigkeit, Sozial schwache Familie, Soziale Ungerechtigkeit, Vergeltung, Verlieben, Verlust der Mutter, Zerbrechende Freundschaft
- Stimmung
- Hart, Spannend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Chiko
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- Chiko: critic.de














Kritiken (4) — Film: Chiko
S Hentschel: Brigitte S Hentschel: Brigitte
Kommentar löschenDer kleine Dealer Chiko wird gespielt von dem türkischitalienisch- deutschen Denis Moschitto, der bisher vor allem in netten Komödien wie "Süperseks" und "Kebab Connection" erfreuliche Auftritte hatte. Und hier auf einmal zeigen kann, dass er, um in Chikos eigener Diktion zu bleiben, ein Hammerschauspieler ist.
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Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschenEiner der sicherlich klassischsten Gangster-Filme aller Zeiten ist Brian De Palmas „Scarface“ mit Al Pacino in der Hauptrolle. Als Italo-Gangster Tony Montana versucht er sich in der Unterwelt Respekt zu verschaffen – durch einen rauen Umgangston und aggressive Gewalttaten. In Hollywood scheint das wunderbar zu funktionieren, wenn ein Außenseiter mit Migrationshintergrund auf einmal der Chef des Viertels wird. Aber kann man sich so was auch in dem hanseatisch kühlen Hamburg vorstellen? „Chiko“ zeigt: das geht!
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Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr... Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...
Kommentar löschenOb das Gezeigte stets authentisch ist, darf stark bezweifelt werden. Letztlich spielt es auch keine so große Rolle, inwieweit Chiko sich zu einem Abgleich mit der Realität eignet. Der Film trägt in vielerlei Hinsicht einfach zu dick auf, um aus ihm ernsthaft einen dokumentarischen Anspruch ableiten zu wollen. Weitaus wichtiger ist, dass Chiko pubertären Gewaltfantasien eine unmissverständliche Absage erteilt.
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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...
Kommentar löschenGradheraus, mit voller Wucht und trotzdem voller Wendungen erzählt Özgür Yildirim seine ebenso harte wie starke Ghetto-Geschichte um Macht, Loyalität und den Traum vom großen Geld. Dazu gesellt sich von den Haupt- bis in die kleinste Nebenrolle ein Ensemble echter Typen, denen komplett unpeinliche Dialoge in die Münder gelegt wurden. Mit einem Wort: Soviel Glaubwürdigkeit gepaart mit Gangster-Coolness war selten im deutschen Film. Ein schonungs- und atemloser Genrestreifen mit einem endlich mal richtig guten Denis Moschitto, einem wie immer absolut souveränen Moritz Bleibtreu sowie einer ebenfalls überzeugende Lady Bitch Ray, die derzeit als Doktorarbeit verfassende Skandalrapperin Schlagzeilen macht. Ein Rohdiamant des jungen deutschen Kinos, mit dem Fatih Akin auch als Produzent beweist, dass er über ein gutes Gespür für Geschichten und talentierte Nachwuchsfilmer verfügt. Wir sind gespannt, was wir von Özgür Yildirim in Zukunft zu sehen bekommen. Sein Einstand jedenfalls war schon mal grandios.
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Kommentare (55) — Film: Chiko
Kommentar schreibenDas Urteil 2012/04/09 19:19:14
Kommentar löschenEcht ein sehenswerter Film!
Ich habe eine Deutsche-Filme-Phobie, aber Chiko hat mir echt sehr gut gefallen.
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Baumkopf Holzfaust 2012/04/09 19:43:42
Antwort löschenSchau dir mal "Gegen die Wand" an.
Das Urteil 2012/04/09 19:57:22
Antwort löschenSieht interessant aus! Wenn ich Zeit hab schau ich ihn mir an und schreibe dir dann, was ich von ihm halte.
Gorez33 2012/02/12 19:13:29
Kommentar löschenKleinkriminellenepos über einen Hamburger Dealer -
Das raue Regiedebüt von Özgür Yildirim (''Blutzbrüdaz'') ist vorhersehbarer als der Kiezknüller ''Kurz und schmerzlos'' von Fatih Akin (''Paris Je'taime''), der hier produzierte. Die ''Ey, Digger''-Diaologe haben aber viel Sprachwitz, und die Story reißt bis zum finsteren Ende mit.
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ZaZa 2012/01/31 07:35:44
Kommentar löschenEtwas Übertrieben, leichter Abklatsch von den Amis.
ABER: beste Deutsche Filmproduktion e v e R !
Die Figuren habe alle einen eigenen Charakter, indem man mehr oder weniger Einblicken darf, sei es Vater, Sohn oder Heroin Junkie!
Guter Moritz. Aber Umsobesserer mir bis Dato völlig unbekannter Moschitto!
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THE_JUDGE 2011/11/12 21:59:46
Kommentar löschenAch ja keine Ahnung, die Geschichte ist belanglos, die Dialoge sind uninteressant, das Weed sieht aus wie Gras für die Modelleisenbahn, Bleibtreu als Big-Boss ist ein Flop, aber Big-Time und Lady Bitch Ray, die mir voher nicht bekannt war, möchte ich nun am liebsten wieder vergessen. Chiko hat auch nur einen Gesichtsausdruck drauf und der ist natürlich gaaanz finster, sein Kollege bzw. Bruder im Geiste ist der Bekloppte und wirkt auch nen wenig pathetisch, einzig Curly hat noch was symphatisches. Gegen Ende wird dann auch schonmal etwas härter rangegangen, etwa wie ein Gangwechsel im Auto ohne treten der Kupplung. Vieles ist bei "Chiko" wohl streetwise, aber das allein hat mich nicht wirklich überzeugt. Manches ist auch völlig an den Haaren herbeigezogen, denn ins große Geschäft steigt man nicht ein, indem man als kleiner Niemand losgeht und sich die Arme vom großen Macker vornimmt, vorallem nicht wenn man zu dritt ist. Ok ok, in Hamburg ist das wahrscheinlich der Real-Deal, keine Ahnung.
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THE_JUDGE 2011/11/12 22:08:00
Antwort löschenManchmal ist es schwierig mit den Punkten, dies hier ist auch wieder so ein Fall. Hab geschwankt zwischen uninteressant und naja, ganz gut halt. Evtl. werd ich das nochmal revidieren, am nächsten Morgen hallt der ein oder andere Film dann doch noch etwas besser oder auch schlechter nach ;)
THE_JUDGE 2011/11/12 22:18:29
Antwort löschenNa da sag ich doch besten Dank!
mainaeinz 2011/10/25 22:58:33
Kommentar löschenNetter, kleiner, kurzweiliger Gangster-Film, der leider zu sehr auf dem Pfad seiner übergroßen Vorbilder trampelt und somit kaum in Erinnerung bleiben wird.
Muss man nicht gesehen haben, kann man sich aber durchaus geben.
PS: die bessere Variante in diesem Genre: "ein Prophet" von Jacques Audiard!
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Andy Dufresne 2011/10/13 20:21:30
Kommentar löschenEin überraschend guter Film !
Ziemlich (nicht völlig) weit weg von den üblichen "Boah Alder,Krass"-Klischees.
Ziemlich (nicht völlig) guter Cast, Moschitto spielt sehr überzeugend , Bleibtreu ist in Ordnung, und Lady Bitch Ray ist von mir aus alles,aber ganz sicher keine gute Schauspielerin.
Ziemlich (nicht völlig ) schlüssige,straighte, zum Teil brutale und glaubwürdige Geschichte.
Natürlich ist der Film nicht Scarface oder Mean Streets, eher Scarfacechen und große Freiheit und Hamburg ist nicht Miami oder New York.
Aber Scarfacechen in Hamburg bedeutet für mich : Guter, kleiner Film in der besten Stadt Deutschlands! Es gibt bei weitem Schlimmeres...
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RoosterCogburn 2011/10/11 01:50:24
Kommentar löschenDas von Fatih Akin produzierte Drogen- und Jugendgewaltdrama "Chiko" mit Denis Moschitto zeigt Aufstieg und Fall eines Hamburger Dealers. "Chiko" wurde zu dem Zeitpunkt erstaufgeführt, als die polemisch geführte Debatte um kriminelle Jugendliche „mit Migrationshintergrund“ auf ihrem Höhepunkt war. Vor diesem Hintergrund ist es nicht unproblematisch, dass der Film als „authentisch“ beworben wird. Die weibliche Hauptfigur ist bezeichnenderweise eine Hure, die sich keineswegs als heilig entpuppt, sondern Chiko im Stich lässt, als es darauf ankommt (mancher einer dürfte sie allerdings zu diesem Schritt beglückwünschen). Aber der Film weiss zu unterhalten und kann mit mitreissenden Darstellern aufwarten (besonders hervorzuheben sind Moritz Bleibtreu, Volkan Özcan und Reyhan Sahin alias Lady Bitch Ray).
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BambinoBoss 2011/09/30 12:16:12
Kommentar löschenEndlich mal ein Film der das harte Leben auf den Straßen von Hamburg zeigt, nicht immer nur Berlin, gefällt mir. Hamburg ist eben derbe hart. Muslime die Alkohol trinken und harte Drogen nehmen, ist auch total realistisch. Chiko ist ein perfekter Gangster Film.
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Ezra 2011/09/30 13:07:53
Antwort löschenich lach dann mal mit :D
BambinoBoss 2011/09/30 13:29:58
Antwort löschenDann begründe doch einfach mal, was dir an meiner Kritik nicht gefällt.
Alle 4 Antworten zeigen
BambinoBoss 2011/09/30 14:38:19
Antwort löschenDu musst wohl immer das letzte Wort haben ...
Outrage 2011/10/10 01:10:36
Antwort löschenMir hat der Film gut gefallen.
"das ist schon so peinlich wie deutsch-tv" ist aber leider ein guter Vergleich.
A_Frame_Of_Mind 2011/08/11 23:09:20
Kommentar löschenEin wenig mehr Eigenständigkeit hätte dem Film ganz gut getan. Als Homage an Klassiker wie "Scarface" ist er aber auf jeden Fall gelungen, nur leider auch sehr vorhersehbar. Und das Ghetto-Gangster-Gehabe hätte auch nicht so extrem sein müssen. An manchen Stellen fiel es mir doch schwer, die Dialoge ernst zu nehmen. Die Schauspieler können das Ruder aber glücklicherweise immer rumreißen und sorgen dafür, dass der Film bis zum Schluss nicht ins Lächerliche abdriftet. Schön zu sehen, dass gute Gangsterfilme auch in Deutschland entstehen können.
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seniorem 2011/08/10 16:12:11
Kommentar löschenHabe Ihn jetzt zum 2ten mal angekuckt, es ist wirklich ein richtig guter Gangsterfilm mit sehr viel Atmosphäre, selten das in solchen Genre in Deutschland gute Filme gedreht werden.
Einzigstes Manko: Konnte mich nur schwer mit Denis Moschitto und Lucas Gregorowicz in so einem ernsten Film anfreunden, obwohl sie beide toll spielen, aber dafür hab ich wohl die Komödie mit den beiden schon zu oft gesehen.
Ich glaube mann nennt das eingefahren.....
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JoeKramer 2011/07/31 02:22:16
Kommentar löschen2 Sonderpunkte für den gelungenen Versuch ein deutsches Sacrface Remake zu schaffen. Alle Hauptdarsteller glänzen durch glaubwürdiges und authentisches Spiel.
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Roolfer 2011/07/27 23:42:21
Kommentar löschenJo Eichinger, Digga. Du und dein Wannabe-Gangster Bushido können einpacken. Werft mal n Blick nach Hamburg. Özgür Yildirim zeigt wie deutsche Gangsterdramen gemacht werden.
"Chiko" überzeugt vor allem in Sachen Authentizität und schauspielerischem Geschick.
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schwedenretter 2011/07/26 15:43:56
Kommentar löschenSolide produzierter deutscher gangsta-Streifen mit talentierten Darstellern und Hamburg-Fatih-Akin-Feeling. Moritz Bleibtreu hat als manischer Gauner sein Paradeprofil perfektioniert. Der Film ist selten langweilig, dennoch recht amerikanisiert und auf Popkultur zugeschnitten. Der Rap-titel im Abspann ist bezeichnend. Zudem ist die Handlung teilweise zerfahren, die Hauptfigur handelt widersprüchlich, setzt unglaubwürdige Prioritäten und springt zwischen absoluter Gelassenheit und Unentschlossenheit hin und her.
Die Brutalität im Film wirkt stellenweise überzogen, mit Gewaltszenen hätte man nicht qualitativ, aber doch quantitativ zurückhaltender aufwarten sollen. Der Zuschauer verfällt mit der Zeit in eine "ich habs kapiert, Drogen und Gangster sind gefährlich"-Stimmung. Unter 18 Jährigen wirds besser gefallen.
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AltH85 2011/07/26 07:35:20
Kommentar löschenHut ab....
Nach "Bang Boom Bang" mal wieder ein ein Film aus deutschen Landen der mich wirklich komplett überzeugen konnte.
Yildirim setzt seine Protagonisten durchweg glaubwürdig in Szene und diese danken es ihm mit überzeugendem (Moschitto) und überragendem (Bleibtreu) Spiel.
Zugegeben, auch zu diesem Film gibt es genügend amerikanische Beispiele. Jedoch begeht der Regisseur nicht den Fehler sich zu sehr an diesen aufzuhängen und dem Film eine eigene Marke, durch gaubwürdige Nebenstränge und vorallem ohne groß in die nur zu gern benutzte dt. Gefühlsduseligkeit abzudriften. So geht es die knappen 2 Stunden Schlag auf Schlag vorwärts und Yildirim bleibt dabei immer authentisch (so hätte "Zeiten ändern dich" wohl mal werden sollen).
Wahrscheinlich auch einer der Gründe, warum Yildirim mt Preisen überhäuft wurde, und Herr Eichinger gerade mal einen dicken Daumen nach unten bekommen hat.
Eine deutsche Filmperle unter den ganzen Möchtegernhochglanzproduktion die unterwegs ihre Glaubwürdigkeit verlieren. Eine Rise and Fall Geschichte im Milieu die man sich nicht entgehen lassen sollte auch wenn man sonst mit dem Thema nicht viel am Hut hat. Es wird wieder eine ganze Ecke Zeit vergehen, bis in unseren Landen ein vergleichbares Werk entseht. Zwischen Bang Boom Bang und diesem waren es knappe 10 Jahre... ;)
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Göksel Algan 2011/07/26 04:13:11
Kommentar löschenAnfangs musste ich lachen, ganz ehrlich. Denn schon von Anfang an merkt man einfach das der Film auf einer Linie geht wie Scarface, also auffälliger gehts ja wohl nicht Jungs. Ich mein, man kann von jedem Film interessante Sachen mitnehmen und sie dann in seinem eigenen Film verwenden, doch so viel nun auch nicht. Ich dachte ab und zu das ich eine billige Deutsch-Verfilmung von Scarface schaue. Nichts desto trotz hat der Film auch gute Szenen. Moritz Bleibtreu spielt ne gute Rolle. Sehr souverän. "Chiko" ist auch nicht schlecht. Ab und zu merkt man das er sich mit dieser Rolle schon identifizieren kann, doch es ihm manchmal doch ein wenig zu viel war diesen harten Typen zu spielen. Trotzdem auch er ganz gut. Interessant fand ich Lady-Bitch-Ray. Von ihr hätte ich wohl am wenigsten so ne gute Rolle erwartet.
Alles in Allem ein ansehlicher Film, der doch am Ende ein wenig kopiert wurde. Reinschauen lohnt sich jedoch trotzdem.
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cpt. chaos 2011/07/26 01:13:56
Kommentar löschenHauste auf die Fresse, kriegste was auf die Fresse - so ist das Leben!
Ist halt besser den Ball flach zu halten, dann bleibt man länger im Spiel...
Anfangs sträubten sich mir noch die Nackenhaare, aber nachdem die sich dann gelegt hatten, konnte der Streifen durchaus gefallen.
Wirklich stark gespielt, mit einem furiosen Ende.
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brainchild 2011/07/26 00:37:33
Kommentar löschen"Scarface", "GoodFellas" und "Blow" in die Hamburger Migrantenszene versetzt. "Chiko" bedient fast sämtliche Genre-Klischees und ist anfangs m.E. noch nicht einmal überzeugend gespielt, fesselt aber mit zunehmender Dauer immer mehr. Das liegt vor allem an der solcher deutscher Produktionen immanenten Authentizität. Vor allem Moritz Bleibtreu überzeugt dabei wie üblich durchgängig. Auch Denis Moschitto, als Protagonist zuerst fehlbesetzt wirkend, entwickelt - wie auch Volkan Özcan - in seiner Rolle kontinuierlich eine brodelnde Tiefe. Die Handlung wirkt anfangs weit hergeholt, bleibt aber realistisch durch ihre Verwurzelung in den sozialen Brennpunkten der Großstadt. Zudem erliegt Regisseur Özgür Yıldırım nicht - wie so viele vor ihm - der Verlockung, Chiko und seine Taten zu glorifizieren, nicht einmal mehr schlechte Vorbilder gibt es am Ende noch. Bezeichnend ist auch, wie viele Szenen sich im Krankenhaus abspielen. Somit kann der Film tatsächlich sogar als pädagogisch wertvoll eingestuft werden, damit hätte ich nach den ersten fünf Minuten am allerwenigsten gerechnet.
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perpetuum mobile 2011/07/13 10:33:57
Kommentar löschenMan ist zuerst stutzig: Lady Bitch Ray als Schauspielerin? Aber sie macht das klasse. Ebenso Denis Moschitto und Moritz Bleibtreu sowieso.
Einer meiner deutschen Lieblingsstreifen!
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J!GS4W 2011/01/16 09:18:07
Kommentar löschenDa die meisten deutschen Filme einfach scheiße sind, bin ich von diesem hier doch recht begeistert. Ein Hamburger Gangsterfilm und doch keine Spur langweilig. Sicher sind die Parallelen zu Scarface sehr auffällig und vieles gegen Ende hin zu erahnbar, aber trotzdem den ein oder anderen Blick wert.
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Tyler Durden 22 2011/01/15 00:30:00
Kommentar löschenHat mich irgendwie nicht überzeugt!
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