Chloe - Kritik

Chloe

CA/FR/US · 2009 · Laufzeit 96 Minuten · FSK 12 · Drama, Thriller, Erotikfilm · Kinostart
Du
  • 5
    RoboMaus 24.03.2017, 12:45 Geändert 24.03.2017, 16:15

    Julianne Moore versucht ihr Auto auszuparken, wo sie chancenlos vorne und hinten auf 10 cm zugeparkt ist - dabei rammt sie beide Fahrzeuge und steigt entnervt aus. Ein Mensch nur halbwegs bei Verstand wäre nicht einmal eingestiegen, geschweige denn, hätte den Motor angelassen, geschweige denn........ wenn das nicht sexistisch ist...... ;-)

    Im stark besetzten Beziehungsdrama 'Chloe' verdächtigt Moore ihren Mann (Liam Neeson) fremdzugehen. Sie setzt Amanda Seyfried alias Edelprostituierte Chloe auf ihn an, um zu testen wie weit er geht. Als Moore abbrechen will, macht Seyfried trotzdem weiter........ So weit geht auch die MP-Beschreibung, was tatsächlich schon auf zwei Drittel des Plots vorgreift - nicht gerade ein inhaltsreiches Drama.

    Es fehlen gute Ideen und Highlights, die unter die Haut gehen. Die Handlung ist entsprechend flach und langatmig, wenn auch nicht uninteressant. Dabei stellt sich heraus, dass das Hauptaugenmerk auf der Charakterentwicklung liegt, aber das allein ist für mein Empfinden zu wenig, außer der erneuten Bestätigung, dass Frauen nicht ein-/ausparken können *Ironie off*

    18
    • 7

      Tolle Stimmung, gute Besetzung, etwas wenig Thriller und das am beschissensten eingebaute Fenster der Filmgeschichte....leider trotz feinster Zutaten und erotischer Belege - nichts für die Geschichtsbücher.

      1
      • 5 .5

        schön das der ab fsk 12 ist...

        1
        • 7 .5

          Drama Nights von Filmfreund! (¬_¬)
          Film "Chloe"

          Allzweckwaffe Neeson, die immer gern gesehene Moore und Augenweide Seyfried in einem Film. Da kann man doch eigentlich nichts falsch machen, oder?

          Nein, kann man definitiv nicht.

          "Chloe" ist angenehm unheilverkündent und düster in seinem Voranschreiten, recht spannend und erotisch.
          Außerdem war es mal wieder äußerst erbaulich Neeson abseits des Action Einheitsbreis zu sehen, in welchem er sich leider in seinen letzten Filmen zusehens tummelt. Hier sieht man mal wieder, wie facettenreich er eigentlich sein kann; Bitte mehr davon!

          Ist der Streifen allerdings so gut, wie er sein könnte? Leider eher nein.
          Etwas mehr Thriller Elemente statt Drama hätten hier sicherlich gut getan und ihn eine Spitze runder da stehen lassen. Auch das Ende wirkte auf mich eher unglaubhaft und unstimmig.
          Aber nunja, wie schon anfangs erwähnt: Man man nichts falsch mit "Chloe". :)

          "Ich hätte sie da nicht mit hineinziehen sollen...Das war ein Fehler..."

          9
          • 4

            Atom Egoyan spielt in »Chloe«, seinem Remake des Anne-Fontaine-Films »Nathalie«, bieder mit Vorstellungen von Erotik, die durch lange Ehejahre verhärtete bürgerliche Frauen hegen sollen, die aber auch ganz gut zu altmännerräudigen Regisseuren passen. [Matthias Dell]

            1
            • 6 .5

              Der Film lebt zweifellos von seiner Besetzung, und vor allem ist Amanda Seyfried einfach wunderschön anzusehen. Das erotische Spiel, entfacht und angetrieben von Catherines Verzweiflung, bleibt eine Zeit lang recht interessant. Schade ist, dass man sehr bald erkennen kann, wie sich die Geschichte – mangels mehrerer Alternativen - wohl entwickeln wird.

              Dennoch: weniger ist manchmal mehr. Es muss nicht immer eine unvorhergesehene Wendung die andere jagen. Ein gut gespieltes „Kammerspiel“ ist manchmal auch nicht zu verachten.

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              • 5 .5

                Vorhersage: 6.0
                War okay, aber alles in allem passierte mir dann doch zu wenig. (Und es war gewöhnungsbedürftig, Liam Neeson ohne Knarre zu sehen...)

                • 8

                  Klasse Film! Total angenehm anzusehen und packend. Ich sehe Julianne Moore generell gern und Liam Neeson - klar, immer her damit! Vielleicht liegt es daran, dass ich selbst weiblich bin, aber ich konnte jede Sekunde mit Julianne mitfühlen. Dieser Gedanke, dass dein Ehemann dich betrügt, dich belügt, sich nach jüngeren Frauen umschaut - unerträglich! Das hat sie sehr gut rübergebracht. Abgesehen davon fand ich die ganze Erzählstruktur des Films sehr angenehm, dieses ruhige und beklemmende. Zum Ende hin nimmt der Film an Fahrt auf, um noch mal Spannung/Action reinzubringen. Für manche ein vielleicht zu großer "Stimmungswechsel", allerdings muss man bedenken, dass Liam Neesons Frau während der Dreharbeiten verstorben ist und man nachträglich noch einiges ummodeln musste, da er nicht mehr wie geplant zur Verfügung stand. Empfehlenswerter Film! Vielleicht nicht unbedingt für ein 1. oder 2. Date, aber allein oder mit der besten Freundin: Top.

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                  • 5 .5

                    "Chloe" ist eine interessante erotische Charakterstudie mit schönen Bildern, die aber zum Ende hin und praktisch mit dem Holzhammer, in die Richtung einer "Verhängnisvollen Affäre" geprügelt wird. Die dramaturgisch nicht nachvollziehbare Eskalation der Ereignisse, wirkt im Vergleich mit der bis zu diesem Punkt angenehm ruhigen Erzählstruktur des Films absolut überflüssig. Allein der wunderbare Soundtrack, den die Band "Raised by Swans" beiträgt, kann die Stimmung in diesem Moment noch halbwegs retten. Die liebevoll vorgestellten Figuren agieren jedoch plötzlich sehr gehetzt und unglaubwürdig. Scheinbar sollten im letzten Moment noch klischeehafte Thriller - Elemente in die Geschichte eingeflochten werden. Warum bloß?? Schade, hier wäre deutlich mehr drin gewesen.

                    • 3 .5
                      audioservant 16.01.2016, 23:50 Geändert 21.01.2016, 22:40

                      Fast alles an diesem Film wirkt unglaubwürdig, aufgesetzt und farblos (auch die Erotik).

                      Moore und die reizende Seyfried spielen zwar ok, aber eher jede für sich.
                      Da herrscht einfach null Chemie zwischen beiden und dementsprechend keine Atmosphäre, die irgendwie Verhalten und Motivation vor allem der Chloe plausibel machen: Schwach.

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                      • 6

                        Die dünne Story wird auch nicht gerettet durch die gut besetzte und fotogen aufspielende Amanda Seyfried sowie Julianne Moore, an deren Körper oder Nippeln ich übrigens überhaupt nichts auszusetzen habe. Und Liam Neeson wirkt in seinen wenigen Szenen so unattraktiv wie ein Fleischkloß auf Valium. Erotisch gesehen etwa Platz 50, weil die Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellerinnen nicht stimmt. Die würden sich abseits der Leinwand so gern küssen wie ich meine Klobrille. Der Schluss ist enttäuschend schwach und moralisierend doof, auch das eine Schwäche des Drehbuchs, das Chloe weder richtig böse noch richtig verliebt sein lässt. Kamera und Musik haben mir gut gefallen.

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                        • 7 .5

                          Chloe ist ein wirklich verführerischer Thriller mit einer starken Besetzung. Der Film hätte ganz groß werden können, nur ist der Plot ziemlich vorhersehbar, die schauspielerische Leistung allerdings wirklich spitze. Dennoch ist der Streifen meiner Meinung nach sehenswert und keinesfalls schlecht, hatte nicht das Gefühl die 90 Minuten zu verschwenden.

                          • 6

                            Klingt zwar etwas primitiv, aber Julianne Moore und Amanda Seyfried zusammen auf einer Leinwand. Was will Mann mehr?^^

                            Nebenbei: Der Film war selbstverständlich auch ganz gut. Stabile 6.0

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                            • 5 .5

                              Trotz allem bin ich der Meinung, das des das freizügigste war, was Julianne Moore bisher abgeliefert hat in ihren Filmen. Aber einmal reicht auch dann mit den langen rosanen Nippeln.^^

                              • 6

                                Könnte spoilern.

                                Joa. Schauspielerisch natürlich top, wenngleich Liam Neeson etwas wenig Screentime abbekommt – was aber natürlich seiner Rolle entspricht. Leider nur mäßig spannend, da der Twist sich früh abzeichnet. Die Szenen zwischen Seyfried und Neeson spielen halt nur in Chloes Erzählungen. Das riecht drei Meilen gegen den Wind. Erotik ist da, ab und zu kommen die Thrillerelemente durch. So richtig Sinn ergibt die Story dann aber auch nicht immer: Dass Chloe schließlich Julianne Moores Sohn durchorgelt, weil sie sich in letztere verguckt hat, ist von außen kaum nachvollziehbar. Das Ende ist dann nur noch doof. Kategorie: Was besseres ist uns nicht eingefallen.

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                                • 5
                                  hallidalli 05.06.2015, 12:51 Geändert 05.06.2015, 12:53

                                  Softporno Show bei der das Hauptaugenmerk auf die hübsche Seyfried gerichtet ist. Auf mehr legt die Show auch nicht wert, hervorragende schauspielerei sucht man sich lieber in anderen Filmen.

                                  • 7

                                    Der Film fängt so gut an, verläuft sich dann aber mit der Zeit und das Ende ist mehr als unbefriedigend. Alles in allem hat der Film einfach viel zu viel Potential verschenkt um mehr als durchschnittliche 7 Punkte zu bekommen.

                                    • 6 .5

                                      Man muss hier ganz besonders Amanda Seyfried hervorheben, die in ihrer charismatischen Rolle als Callgirl Chloe sehr überzeugend rüber kommt! Der Streifen ist spannend gemacht. Nur das Ende kommt dann doch sehr abprupt: trotzdem: Ansehen!

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                                      • 7

                                        Solider Film; kann man sich mit seiner Freundin angucken :)

                                        • 6 .5

                                          Schön gefilmt und emotional gespielt, aber das Ende kommt etwas plötzlich und gewollt, als hätte jemand gesagt: "So, kommt mal zum Schluss, die 90 Minuten sind um!"

                                          • 5 .5

                                            Bis auf die wenigen schönen Ausblicke ein eher durchschnittlicher Thriller der sich leider viel zu sehr im Kreis dreht da er sehr früh offensichtlich erscheint.

                                            Schade ist auch, dass es am Ende nicht so richtig knallt und die Familie tragisch und dramatisch auseinander bricht. Anstelle davon wird nur noch mal der gefährliche Haarschmuck gezeigt, den sie dann doch gerne weiter bei sich trägt. Als ob Chloe vom Sturz aus dem 2. OG ums Leben gekommen wäre.
                                            Nein, da ist mir das Ende einfach nicht krass genug.
                                            Alles in allem ein eher seichtes Drama mit vielen Thriller-Elementen auf emotionaler Ebene.

                                            • 4 .5

                                              Der Titel von Atom Egoyans Remake »Chloe« bezieht sich auf den Namen des hier auftretenden Objektes der Begierde. Chloe (mit unschuldigen Blicken: Amanda Seyfried) ist ein Callgirl, das sein kann, was die Männer wollen, sie kann Traum oder eine Illusion sein, die wieder verschwindet sowie sie kam. Egoyans Film ist ein kühl inszeniertes Spiel von Wahrnehmung und Täuschung. Es geht um eine Familie, die so nicht mehr funktioniert, um die Beziehung von einer Frau (zerbrechlich: Julianne Moore) zu ihrem Mann (souverän: Liam Nesson), die nicht mehr weiß, ob sie ihm vertrauen kann, ob er ihr treu ist oder nicht. Sie haben sich mit der Zeit voneinander entfernt. Und auch die Beziehung zu ihrem Sohn (Max Thieriot), der erwachsen wird und mit eigenen Beziehungsproblemen zu kämpfen hat, ist schwierig. In Bezug auf ihren Mann will sie Gewissheit und heuert Chloe an, die sich ihm näheren soll, um zu sehen, was passiert und ihr Mann tun wird.

                                              Daraus entwickelt Egoyan sacht eine Dreiecksgeschichte, bewahrt eine elegante Distanz zum Geschehen, behandelt das Ganze dabei auch relativ konventionell. Die frustrierte Frau beginnt sich selbst zu Chloe hingezogen zu fühlen. Sie wird selbst verführt und Egoyans Film wird zunehmend banaler, insbesondere wenn Chloe dann mehr und mehr als aufdringliche Psychopathin stilisiert wird. Spätestens dann verfängt sich Egoyan in klischeehaften Mustern. Es ist furchtbar, wie er sich dann anbiedert. Was vorher noch als etwas mit Potenzial daherkam, sehen wir den Film als Ehedrama, wird abgedroschen, regelrecht lächerlich. Es folgen töricht-plumpe Momente, die schwerlich in das Gesamtbild des Vorhergehenden passen, sodass es kaum zu glauben ist, dass Egoyan tatsächlich einen solchen Schritt wählt. Das Ende ist einfach nur katastrophal, als würde der Film förmlich in seiner Absurdität ersäufen. Das Endprodukt bleibt damit überaus fade und lässt unzufrieden zurück.

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                                              • 7 .5

                                                Ein guter Film. Er war spannend und unterhaltend. Klar, jetzt kein Meilenstein aber man kann sich den Film anschauen und hat nicht das Gefühl, man hätte 90 Minuten seines Lebens verschwendet.
                                                Am Meisten hat mich jedoch Amanda Seyfried überrascht. Ich bin ja schon länger der Überzeugung, dass sie es draufhat aber hier hat sie es mir noch mal bewiesen. Ich fand sie klasse und sie war perfekt für die Rolle. Wenn sie einen mit diesen blauen Kulleraugen anschaut, denkt man sie könne keiner Fliege was zuleide tun, tja falsch gedacht...

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                                                • 5 .5

                                                  Also wenn Chloe Platz 6 der Erotik Charts hier belegt, kann man sich den Rest ja wohl sparen. Ein bisschen Thriller war drin... Ansonsten war der Film mir ein wenig zu naiv und zu konstruiert. So ein klassisches Kommunikations-Drama in dem ein ehrliches (eheliches) Gespräch den Plot vorzeitig beendet hätte. Aber Erotik lies sich darin nun wirklich nicht finden, und da hat es auch nicht geholfen ein paar Sex-Szenen in die Mitte des Filmes zu schmeißen.

                                                  • 10

                                                    ich habe mir an einem unbedachten Sonntagabend diesen Film eigentlich mit nicht viel Erwartungen angeschaut. Doch ziemlich schnell wurde mir klar, dass es sich hierbei um ein nahezu gelungenes Meisterstück handelt. Die 2 Hauptdarstellerinnen glänzen in ihrer Umsetzung man hätte keine bessere Besetzung für dieses Drama finden können. Natürlich hat es mir Amanda angetan die sich als hinreizende und in ihrem Wesen unschuldige, wunderschöne und zugleich naive blutjungen Charakterrolle präsentiert. Die Handlung des Filmes stimmt einfach, die Umsetzung der Geschichte, das erotische Prickeln ist nur so zu spüren, die Entwicklung der beiden Proganistinen ist, sowie die Steigerung der Handlung einfach perfekt..mein absoluter Lieblingsfilm..

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