Chloe - Kritik

CA/FR/US 2009 Laufzeit 96 Minuten, FSK 12, Drama, Thriller, Kinostart 22.04.2010

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Kritiken (17) — Film: Chloe

JackoXL: Die Drei Muscheln, Moviebreak

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4.5Uninteressant

Das merkwürdige Verhalten rolliger Mitvierziger während der Trockenzeit.
Vielleicht liegt es daran, dass mich Erotikthriller grundsätzlich nicht so interessieren (mit ganz wenigen Ausnahmen), "Chloe" ist auf jeden Fall so gar nicht meins.
Auf der Habenseite kann der Film zumindest einen guten Cast und eine recht gelungene Atmosphäre verbuchen. Die Geschichte wurde für mich irgendwann aber nicht mehr wirklich nachvollziehbar. Ab einem gewissen Punkt war es mir auch einfach egal, wer warum und wie mit Chloe zugange ist, da war das Interesse schon futsch. Jede Person in dem Film verhält sich so, wie ich es wohl nie tun würde, vielleicht ist das auch das Problem. Nicht meine Welt, nicht mein Genre, nicht mein Film.

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Oliver Schmitt: NEGATIV Oliver Schmitt: NEGATIV

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6.5Ganz gut

Am Ende wird Chloe gegen die Familie ausgespielt und wechselt damit ihre Funktion von der Verführerin zur Bedrohung – verliert dadurch ihren spielerischen Reiz und nimmt jede Spannung aus dem Gefüge der Erzählung, die dann zu einem eher enttäuschenden eindimensionalen Ende findet. Doch bis dahin erzeugt Atom Egoyan sehenswert Stimmungen und spielt mit dem subjektivem Realitätsempfinden und den Wunschvorstellungen, die Catherine die Kontrolle verlieren lassen. Chloe nimmt sich dabei einem typischen Thema an, dass Egoyan schon verarbeitet hat - den Wahrheitsgehalt von Bildern. Dies lässt zumindest bis zum letzten Teil des Films, gestützt durch das hochkarätige Ensemble, eine durchgehende Spannung entstehen, die aber etwas unglücklich und wenig subtil entladen wird.

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LuGr: MovieMaze / multimania u.a.

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7.0Sehenswert

Lange Zeit hält CHLOE die Spannung zwischen Psychothriller und Liebesdrama, um sich auch am Ende nicht für eines der beiden Genres zu entscheiden. Das wäre jedoch auch zu einfach, zu simpel im Angesicht der komplexen Vorstellungen von Traumerfüllung (...). Ein subtiler Film, der bis zum Ende zu fesseln weiß und viel Raum für Interpretationen psychoanalytischer Art lässt, was ihn zuweilen jedoch auch etwas zu bedeutungsschwanger wirken lässt.

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Filmering: Filmering.at

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7.0Sehenswert

Regisseur Atom Egoyan ist mit Chloe ein knisternder Erotik-Thriller gelungen, der es sehr gut versteht die Figuren zu etablieren und ihren Charakter zu durchleuchten. Der Film meditiert dabei über die Themen Sex, Liebe und Misstrauen, abseits der ansonsten so eintönigen Hollywood-Romantik. Chloe fühlt den Figuren auf den Zahn und lotet ihre Wesen aus. All dies macht der Film sehr geschickt und mit viel Feingefühl. Schade ist nur, dass Chloe am Ende auf allzu klassische Thriller-Elemente setzt und so letzten Endes etwas enttäuscht. Sehenswert bleibt der Film aber dennoch, vor allem wegen der stilsicheren Inszenierung und den starken Darstellern.

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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...

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8.0Ausgezeichnet

Nach "Exotica", "Das süße Jenseits" und "Simons Geheimnis" fügt der kanadisch-armenische Regisseur Atom Egoyan mit CHLOE seinem filmischen Universum einen weiteren Baustein hinzu: Verlusterfahrungen, komplizierte und gestörte Beziehungsgeflechte und die...

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Mr Vincent Vega: Kino-Zeit, Perlentaucher, D...

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3.0Schwach

In der Tradition diverser Psychothriller der späten 80er und frühen 90er Jahre muss sich in Atom Egoyans Neubearbeitung des französischen Films "Nathalie..." eine Familie gegen die sexuelle Bedrohung einer jungen aufreizenden Schönheit verteidigen. Lange Zeit behauptet "Chloe" mit den reaktionären Ideen seiner geistigen Genrevorgänger zu brechen, beispielsweise in der Darstellung dysfunktionaler Familien- und Beziehungsverhältnisse, ehe er die profillose Titelfigur geradezu ungeniert als lesbische Psychopathin zu entlarven und gegen die ganz plötzlich wieder intakte Kernfamilie auszuspielen versucht. Die um Eleganz bemühte, aber selbst simpelste Dialoge plump erotisierende Inszenierung entpuppt sich dabei als verkrampftes zur Schau stellen billiger Sexeinlagen, die sich in ihrer massiven Unglaubwürdigkeit dem unlogisch entwickelten Plot fügen. Alle etwaigen Versuche des Films, das konventionelle "Monster" Chloe nur als Opfer einer repressiven Ehefrau und Mutter zu verstehen, bleiben ungenau und letztlich machtlos gegenüber dem Wiederkäuen alter Werte. Bestenfalls unentschlossenes, aber im Prinzip ärgerliches und biederes Erotikfilmchen. Damit ist Atom Egoyans Œuvre ganz offiziell erschreckend durchwachsen.

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LuGr

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Zu "verkrampftes zur Schau stellen billiger Sexeinlagen":
Man kann über die hollywoodesk weichgespülte Inszenierung der einen (!) Lesben-Szene streiten, aber Eine Daraufhin-Inszenierung und Unlogik würde ich Egoyans Film nicht unterstellen.


Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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7.0Sehenswert

[...]Moore stattet ihre Catherine mit einer Verletzlichkeit aus, die sie über die gesamte Spielzeit beibehält. Die aus dem Fokus ihres Mannes, dafür aber in die Fänge der lolitahaften Chloe geratene Frau ist das emotionale Zentrum des Films, um das sich alles dreht. Amanda Seyfried, in „Chloe“ als klassische Femme Fatale mit vollen roten Lippen sowie blondgelocktem Haar zu sehen, und vom SPIEGEL unlängst als Frau mit „porzellanhaften Gesichtszügen“ treffend beschrieben, hingegen verkörpert die nicht minder verletzliche, sich aber ihrer Reize umso sicherere, Edelhure. In der noch jungen Karriere von Seyfried, ist die Figur der Verführerin wohl die bislang anspruchsvollste, aber auch interessanteste Rolle. Und auf die Kunst des Verführens versteht sich Chloe wie keine Zweite. Es sind ihre Schilderungen ob des mit David erlebten, die Catherine trotz der in den Worten stets mitschwingenden Verletzungen erregen, so dass sie dieses Spiel, anstatt ihren Mann mit den Tatsachen zu konfrontieren, schließlich weiterspielt.[...]

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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

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6.5Ganz gut

Mit großem Stilbewusstsein, das sich in den sorgfältig arrangierten Bildern und einer exquisiten Ausstattung wieder spiegelt, inszenierte der renommierte Regisseur Atom Egoyan mit „Chloe“ erstmals ein Remake eines europäischen Stoffes. Mit der sagenhaften Julianne Moore in der Hauptrolle gelingt ihm die Idealbesetzung und in Sachen Atmosphäre ist Egoyan nach wie vor ein Garant. Die französische Vorlage „Nathalie“ krankte allerdings bereits an einem zu leicht durchschaubaren Spiel mit der Täuschung. So hält sich die Spannung in Grenzen, der sinnliche Genuss ist hingegen hoch.

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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7.5Sehenswert

«Chloe» ist ein sowohl visuell als auch intellektuell verführerischer Thriller über die Gefahren von irregeführten Gefühlen.

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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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5.5Geht so

Es ist zwar nur ein unbewiesener Verdacht, doch der lässt Catherine (Julianne Moore) nicht zur Ruhe kommen: Sie verdächtigt ihren Ehemann David (Liam Neeson) der Untreue. Darum stellt sie ihn auf eine Probe. Sie heuert das Luxus-Callgirl Chloe (Amanda Seyfried) an, damit sie sich an David ranschmeißt und ihn zu verführen versucht. Catherine scheint mit den Zweifeln an der Treue ihres Mannes auch richtig zu liegen, wie Chloe zu berichten weiß. Darauf will die erfolgreiche Ärztin deren Mission eigentlich beenden, doch nun wird auch sie ein Opfer der Faszination der jungen Frau.
Basierend auf dem französischen Film „Nathalie“ aus dem Jahr 2003, in dem Emmanuelle Béart in der Rolle der Edelnutte zu sehen war, inszeniert der kanadische Regisseur Atom Egoyan dieses Remake. Die Wahl des Regisseurs erstaunt dabei, ist der Kanadier doch nach Arbeiten wie „Das süße Jenseits“ oder „Ararat“ eher für anspruchsvolles Arthouse-Kino bekannt. Und so wundert man sich ein wenig, was den Filmemacher und auch das hochkarätige Ensemble wohl an diesem oberflächlich zwar ganz interessanten, zugleich aber auch belanglosen Stoff gereizt haben mag?
Zwar inszeniert Egoyan diesen Erotikthriller in durchaus stimmungsvollen, manchmal etwas schwülstigen Bildern. Er kann jedoch nichts dagegen unternehmen, dass die Geschichte nach einigen raffinierten Wendungen am Ende doch noch ins Lächerliche abdriftet und man nur mühsam erahnen kann, was die Figuren in ihrem Innersten antreibt. Zu vieles bleibt hier bloße Behauptung und so kann auch Egoyan sein großes Talent, das im Zeichnen vielschichtiger und reflektierter Persönlichkeiten liegt, nie wirklich ausspielen. Sein Film bleibt so eine zwar schön anzusehende und gespielte, letztlich aber auch seelenlose Auftragsarbeit und somit ein Remake, auf das die Welt nicht gewartet hat.

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Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...

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4.0Uninteressant

„Chloé“ ist trotz Julianne Moore ein überflüssiger Film. 2003 wurde dieselbe Geschichte schon einmal verfilmt („Nathalie“). Ein Remake hätte sich gelohnt, wenn Atom Egoyan die moralinsaure Handlung abgeändert hätte. Mit Klauen und Zähnen und reiflich bieder verteidigt dieser Film das Ideal der heterosexuellen Familie. Schwer erträglich vor allem das tragische Ende, als gäbe es nicht schon Dutzende von Melodramen, in denen sich unglückliche lesbische Frauen das Leben nehmen. Davon abgesehen: Was wäre schlimm daran gewesen, wenn David tatsächlich einmal außerehelichen Sex gehabt hätte? In den seltensten Fällen richtet sich die Lust 30 Jahre lang auf denselben Partner. Aber von solchem Denken ist man in Amerika offenbar noch himmelweit entfernt.

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A.O. Scott: New York Times A.O. Scott: New York Times

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4.0Uninteressant

Es ist nicht notwendigerweise etwas falsch an nackter Haut, Sex und feinsinnigem Intellektualismus. Zu viel des Ernsten und des Selbstbewußten kann die zerebrale Erregung und den voyeuristischen Thrill jedoch verderben. Es besteht schon kein Zweifel an Herrn Egoyans gutem Geschmack, eine Bilder sind elegant komponiert, die Kameraführung so geschmeidig wie Chloes Anmachsprüche. Doch er prahlt mit diesen ätzenden Dingen - eine ernste junge Frau in Reizwäsche und ein zahmer älterer Mann in erotischer Bedrängnis - die Bildkunst, die er hervorbringt, ermüdet schon zu dieser Zeit. Chloe arbeitet hart an ihrer Verführungkunst, aber ihr Herz ist nicht ganz bei der Sache.
[...]

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Mick Lasalle: San Francisco Chronicle Mick Lasalle: San Francisco Chronicle

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10.0Herausragend

[...]
Der Erfolg von Chloe geht zum großen Teil auf das Konto der Drehbuchautorin Erin Cressida Wilson. Sie bedient sich einem schwermütigen, überaus ernsthaften französischen Film voller Nebenhandlungen - "Nathalie", ein Film der sonst so furchtbaren französischen Regisseurin Anne Fontaine - und macht daraus etwas Tiefgründiges und wirklich Zufriedenstellendes.
[...]
Das Ergebnis ist ein Remake, das man als eine Optimierung des Originals betrachten kann.
[...]
Chloe wird zu einer reumütigen Auseinandersetzung mit dem Verlangen und den unsicheren Beziehungen im mittleren Alter. Es ist die Geschichte einer intelligenten Frau (Julianne Moore), die den Bach runter geht, als sie die 50 erreicht, von ihrem schnöseligen Sohn vor den Kopf gestoßen und durch ihren Ehemann (Liam Neeson), der keine freie Minute hat, emotional vernachlässigt.
[...]

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Mike Scott: NOLA, The Times-Picayune Mike Scott: NOLA, The Times-Picayune

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7.0Sehenswert

[...]
Das ist einer von Egoyans Filmen ohne Spur von Komik und Humor. Es ist weder ein guter noch ein schlechter Film, sondern lediglich ein Film. Wenn man alle Namen betrachtet, die an diesem Projekt hängen - solche wie Produzent Ivan Reitman und Executive Producer Jason Reitman mit inbegriffen - kann man nicht anders, als zu denken, dass er mehr als nur "lediglich ein Film" sein sollte. Doch nach einem langwierigen Beginn ist Egoyans Film (ein Remake von Anne Fontains "Nathalie" aus dem Jahr 2003) nur gelegentlich wirklich so bezaubernd und fesselnd.
[...]
Trotz all dieser Schwachstellen ist der Film durchgehend gut gespielt.
[...]

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Carrie Rickey: Philadelphia Inquierer Carrie Rickey: Philadelphia Inquierer

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10.0Herausragend

Nur wenige Filmemacher haben solch ein Talent wie Atom Egoyan, der Kanadische Regisseur von "Exotica" und "Das süße Jenseits", solch überbordende Stimmungen aufzubauen, die Ihre Möbel in Flammen aufgehen lassen.
[...]
Ihrer Intuition folgend heuert die Ärztin Catherine die heißblütige junge Escort-Dame Chloe (Amanda Seyfried) an, um zu schauen, ob David, Catherines Mann, dem Charme der jungen Frau unterliegt - und um sich im Gegenzug von Chloe berichten zu lassen, was David anmacht.
[...]

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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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10.0Herausragend

Die Protagonistin in "Chloe" ist eine erotische junge Frau mit viel Power. Sie hat persönliche Beweggründe, die im Verborgenen liegen. Ihre Handlungen sind nicht offenkundig, sondern verführerisch, ganz abhänging von den Wegen, auf denen unser Geist, mehr noch als unser Körper, in ein sexuelles Verhältnis hineingezogen werden kann.
Es ist nicht so sehr die Art, wie wir Handeln, als die Art, wie wir darüber denken - und was Sie denken, das kann noch komplexer sein kann, als ich es zu realisieren vermag.
[...]

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Felix von Boehm: critic.de

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Intelligent konstruiert und emotional inszeniert berührt Atom Egoyans Film in seiner bitteren Ehrlichkeit und führt in seinen spannendsten Momenten zu einem aufreibenden Nervenkitzel, den der Stoff auf den ersten Blick nicht vermuten lässt. Die drei Figuren, um die der Film kreist, erleben die vielen erotisch aufgeladenen Momente mit großer Lust aneinander und Julianne Moore und Liam Neeson schaffen es, das unsichtbare Gewissen zum Vorschein zu bringen – das gute und das schlechte. Denn beides ist in Egoyans Film gleichermaßen präsent.

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Kommentare (70) — Film: Chloe


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Eponine07

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein guter Film. Er war spannend und unterhaltend. Klar, jetzt kein Meilenstein aber man kann sich den Film anschauen und hat nicht das Gefühl, man hätte 90 Minuten seines Lebens verschwendet.
Am Meisten hat mich jedoch Amanda Seyfried überrascht. Ich bin ja schon länger der Überzeugung, dass sie es draufhat aber hier hat sie es mir noch mal bewiesen. Ich fand sie klasse und sie war perfekt für die Rolle. Wenn sie einen mit diesen blauen Kulleraugen anschaut, denkt man sie könne keiner Fliege was zuleide tun, tja falsch gedacht...

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xsite

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Bewertung5.5Geht so

Also wenn Chloe Platz 6 der Erotik Charts hier belegt, kann man sich den Rest ja wohl sparen. Ein bisschen Thriller war drin... Ansonsten war der Film mir ein wenig zu naiv und zu konstruiert. So ein klassisches Kommunikations-Drama in dem ein ehrliches (eheliches) Gespräch den Plot vorzeitig beendet hätte. Aber Erotik lies sich darin nun wirklich nicht finden, und da hat es auch nicht geholfen ein paar Sex-Szenen in die Mitte des Filmes zu schmeißen.

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toricat

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

ich habe mir an einem unbedachten Sonntagabend diesen Film eigentlich mit nicht viel Erwartungen angeschaut. Doch ziemlich schnell wurde mir klar, dass es sich hierbei um ein nahezu gelungenes Meisterstück handelt. Die 2 Hauptdarstellerinnen glänzen in ihrer Umsetzung man hätte keine bessere Besetzung für dieses Drama finden können. Natürlich hat es mir Amanda angetan die sich als hinreizende und in ihrem Wesen unschuldige, wunderschöne und zugleich naive blutjungen Charakterrolle präsentiert. Die Handlung des Filmes stimmt einfach, die Umsetzung der Geschichte, das erotische Prickeln ist nur so zu spüren, die Entwicklung der beiden Proganistinen ist, sowie die Steigerung der Handlung einfach perfekt..mein absoluter Lieblingsfilm..

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doenef

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Bewertung6.5Ganz gut

Gut besetztes Erotikdrama mit Thrilleranleihen,
bei dem man sich über die vergebene Altersfreigabe nur wundern kann

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gael88frenchie

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Bewertung1.0Ärgerlich

Es glänzt nicht alles was gold ist, in diesen Fall... es ist nicht alles gut was mit Liam Neeson ist..

Ich muss sagen ER war ja überhaupt der Grund warum ich mir den Film angeguckt habe

Er ist auch zweifellos ein Großartiger Schauspieler, aber dieser Film hier ist so farblos das es selbst ein Liam Neeson blass aussehen lässt, leider, er kann da sein potential nicht ausspielen und den Film dem entsprechen auch nicht retten, da er in dem Film zu wenig in Erscheinung kommt und man muss sagen, der Film auch einfach zu wenig zu bieten hat..
Sei es von der Story die ich absolut absurd finde und auch noch schlecht in Szene gesetzt und schnittig völlig daneben, atmosphärisch sehr eigen und vor allem Blass mehr Drama als Thriller.
Es passiert nichts wirklich was konkretes.. es plätschert alles vor sich hin ohne das da ein Wendepunkt kommt oder wenigstens ein Höhepunkt, Nein! satt dessen bekommt man sehr bescheidene Dialoge und einen sinnlosen Plot, und die einzige Spannung ist.. welsche sinnlose Sch... passiert als nächstes, das bis zum ende hinaus die auch noch total unschlüssig war, und man sich im Endeffekt denkt "wad sollte dad ganze!?"

Tja mir hat der Film überhaupt nicht angesprochen, selbst mit der Anwesenheit von Mister Liam Neeson.. den ich in Zukunft auch mal in sehr Anspruchsvolle Rolle gern sehen würde, den das schauspielerische Potential hat er allemal
Klar In 96 Hours, Non Stop usw ist er auch absolut klasse, aber vom Talent her könnte er komplexeren Rollen spielen...

Ok ich bin zwar hart mit der Endnote aber das war wirklich in allen belangen schlecht.. den 1 Punkt ist für Liam :)

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swisscorinna76

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Bewertung6.5Ganz gut

Am anfang, ca. im 1/3 hätte chloe von mir 8 Punkte bekommen, leider hat der ideenlose Schluß den Film meiner meinung nach kaputt gemacht.Ich habe wesentlich mehr erwartet.Da ich den Film auch relativ spät im tv geschaut habe(vor ca. 2 Monaten, nach 2 uhr) ,muss ich zugeben, dass ich den ULTIMATIVEN SCHLUSS erwartet habe....dann hatte ich bei DEM schluss nur das Gefühl dass der Drehbuchautor dachte"tja, was könnt ich den am ende noch für ne Überraschung präsentieren-grüüüübel, shit, KEINE IDEE!"
TJAAAAAA........

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abendrot

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Bewertung5.5Geht so

Anfangs liegt eine gewisse Spannung auf der Beziehungsentwicklung zwischen Seyfried und Moore, aber der Ausgang des Films ist letztlich nicht anders als bei anderen seines Genres, in denen einer unverhohlen versucht, sich aus der Affäre davonzustehlen und dabei die Folgen nicht so recht absehen konnte. Dazu Sex-Szenen wie von Pastor Fliege inszeniert, Liam Neeson war aus verständlichen Gründen nicht ganz bei der Sache in seiner Rolle und Julianne Moore wächst auch nicht über sich hinaus in diesem Streifen.

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Mr. Pink

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Bewertung7.0Sehenswert

Die sterilen Bilder spiegeln die sterile Atmosphäre, die die Gefühlskälte der Protagonisten auslöst, gut wider. Für die an sich interessante und verlockende, aber sehr langatmig erzählte Geschichte und die unglaubwürdig inszenierte Auflösung entschädigen drei superbe Hauptdarsteller.

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Line3105

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Bewertung7.0Sehenswert

Der Erotik-Thriller mit einer verruchten Julianne Moore (wie wir sie kennen und lieben), ist eigentlich vorerst ganz unterhaltsam. Die Dialoge sind gut. Spannung baut sich auf. Eine typische Dreiecksbeziehung. Leider nimmt der Film dann plötzlich eine total kuriose Wendung. Ich gestehe, dass ich am Ende etwas verwirrt war und nicht genau deuten konnte, was der Film mir sagen will. Wieso hat sie das getan? Das letzte Drittel war irgendwie mies. Sonst ganz nett anzusehen.

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Hartmut Wastian

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Bewertung4.0Uninteressant

Der komplett absurde "Twist" des Films, der psychologisch vollkommen unplausibel ist, verdirbt leider einen bis dahin ganz passabel aufgebauten Psycho- oder Erotikthriller.
Da hätte eine Überarbeitung des Scripts Wunder wirken können... die Wendung passt einfach überhaupt nicht zur Grundkonstellation dieses Dreieckspiels.

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8martin

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Bewertung5.0Geht so

In diesem Psychospielchen werden wir zum Glauben verleitet. Und zwar das zu glauben, was wir sehen oder das, was uns berichtet wird.
Dem üblichen Treuetest mit Nutte Chloé (verführerisch Amanda Seyfried) im Auftrag der Ehefrau Catherine (brilliant ambivalent Julianne Moore) mit Ehemann David (Liam Neeson) wird doppelt gegengesteuert: Catherines lesbische Beziehung zu Chloé und deren Anmache von Sohn Michael (Max Thierot). Dann wird es mit Chloés Fenstersturz sogar noch ein bisschen spannend. Vorübergehend, bevor die Welle aus Zimtpampe und Honig alle Emotionen zudeckt. Der Film steuert ein eher männerkompatibles Ende an. Die Ehefrau bringt mit ihrer Harmoniesucht und dem schlechten Gewissen alles wieder ins Lot und verzeiht und versteht.
Obwohl Männer – wie wir seit Grönemeyer wissen – am Telefon lügen, ist Davids herausgeforderter Seitensprung – was wir so sehen - eher harmlos. Nur Chloés detaillierte Schilderung der sexuellen Vergnügungen der beiden ist heftiger. Catherine verliert die Kontrolle über die Entwicklung und sucht die offene Aussprache mit ihrem Mann. Der bleibt konsequent seiner Linie treu und gibt nichts preis. Er beteuert weiterhin seine Liebe zu Catherine. Eindrucksvolle Schauspieler retten die mittelmäßige Handlung bis hin zu einer etwas fragwürdigen Lösung.

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Moviegod

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Bewertung6.5Ganz gut

Typischer Erotik-Thriller, dem allerdings das gewisse Etwas fehlt.

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Dr.Hasenbein

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Bewertung6.5Ganz gut

Das amerikanische Remake "Chloe" des französischen Films "Nathalie" ist ein gut gespielter und toll besetzter Erotik-Thriller.
Zwar gefällt mir das Original mit "Gerard Depardieu" "Emmanuelle Beart" und "Fanny Ardant" schon etwas besser, aber besetzungstechnisch steht ihm das Remake mit "Liam Neeson", "Julianne Moore" und "Amanda Seyfried" in nichts nach.
Wer "Nathalie" kennt muß Chloe" nicht unbedingt auch noch kennenlernen,
denn dafür ähneln sich die Filme einfach zu sehr.
Was optisch ganz nett ist sind die Erotikszenen zwischen Moore und Seyfried und zum Schluß kommt noch einmal etwas Spannung und Atmosphäre auf was im Mittelteil etwas vermißt wurde.
Ein ganz netter Film der aber mehr Beziehungsdrama als Erotikthriller ist und an das Original nicht ganz heran reicht!

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kaching3007

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Bewertung6.5Ganz gut

Schwülstig!

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aberaber

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich muss gestehen, dass ich mir "Chloe" angesehen habe, um zu sehen, was das für ein Film ist, für den sich gestandene Schauspielerinnen wie Julianne Moore und Amanda Seyfried ausziehen.
"Chloe" beginnt zunächst wie ein Woody Allen-Film (aus seiner humorlosen Phase) und wandelt sich im Laufe der Zeit zu einem erotischen Psychothriller. Trotz des etwas unpassenden Endes aufgrund der großartigen Darsteller und der guten Dialoge ein gelungener Film.

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Shnu

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Bewertung7.0Sehenswert

Fand den Streifen recht spannend, langeweile kam keine auf.
Vorallem für die Brüste müsste man schon einige Punkte raushauen ;)

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based_god

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Bewertung7.0Sehenswert

"Chloe" ist spannend, baut seine Ehebruch/Betrugs-Story gut auf, verhilft Liam Neeson, Julianne Moore und Amanda Seyfried zu Bestleistungen, wartet mit guten Bildern und guter Musik auf, schafft es den Zuschauer zu packen und bietet einen guten Twist. Doch das Ende macht einiges kaputt. Es passt nicht wirklich in den Film. Jede andere Lösung hätte mir besser gefallen. Vor allem hatte ich das Gefühl, dass der Film gerade erst richtig lanciert wurde.

So bleibt recht viel Enttäuschung über einen eigentlich sehr guten Film.

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Cinemen

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Bewertung6.5Ganz gut

Der Film war schon ganz Ordentlich.
Die Schauspielerische Leistung absolut OK bei einer etwas Haarsträubenden Story.
Eifersucht und dann noch Unberechtigt kann schon einiges Zerstören. Besonders dann wenn man seinen Partner noch eine Protestuirte auf dem Hals hetzt und die dann noch ein falsches Spiel treibt.
Der Film geht ganz OK durch

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angelmoonsoul

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Bewertung6.5Ganz gut

Ich fand den Film spannend & mir gefielen die Schauspieler auch ganz gut in ihren Rollen.

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Silent_Dill

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"Dein Sohn gehört dir nicht, dein Mann gehört dir nicht und auch ich gehöre dir nicht, auch wenn du mir Geld dafür gibst."

Amanda Seyfried als Femme Fatale mit dem wohlklingenden Namen "CHLOE" die in dem gleichnamigen Titel als Verführerin einem untreuen Ehemann den Kopf verdreht und am Ende einen Scherbenhaufen voll Eifersucht, Begierde, und Schuldgefühlen hinterlässt hat mir verdammt gut gefallen. Was Anfangs als gutbezahlter Job anfängt steigert sich bis zum Ende des Films zu einer bitterernsten Angelegenheit bei es plötzlich nicht mehr nur noch um Geld geht. Das Ende hätte man meiner Meinung nach zwar etwas mehr ausreizen können aber ich wurde im großen und ganzen gut unterhalten.

Die Schauspielerische Leistung der Konstellation Seyfried, Moore und Neeson geht aber absolut in Ordnung wenn man bedenkt das der Film eine US-Adaption von Nathalie - Wen liebst du heute Nacht ist.

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