Belfegor

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Bewertung5.5Geht so

Mir missfällt diese moralisch- psychologisch pseudoambitionierte Komponente, wenn der Film fragt, was wäre man in der Lage zu lassen, obwohl man es könnte.
Dem steht die Tatsache , dass die schnelle Erlangung der Fähigkeit des Trios nur einfaches Mittel zum gigantischen Zweck sind, zu krass entgegen.

Die Zuschauer des Films nehmen im Found-Footage Stil über weite Strecken das wahr ,was die als labil charakterisierte Hauptfigur wahrnimmt , weil seine Kamera das Guckloch in eine neue Wahrheit ist. Das ist recht gelungen.

Dann strömen einem doch frontal platte College-Love-Story und Zerstörungs-Action entgegen und alles was der Stoff an subtile Unheimlichem parat hält wird aufgegeben.

Dramaturgisch ist auch nicht nachzuvollziehen, warum man sich gescheut hat , die Reaktion der Öffentlichkeit schauspielerisch darzustellen:
Ja was für ein Gesicht macht denn so ein Cop, wenn da ein Junge durch die Luft fliegt, der Häuser mit Gedankenkraft zerstört?? Wenn er ein gelangweiltes "scheisse,- wieder- so- ein- Psychokinese-Idiot "--Gesicht macht, passt es nicht, weil es keine Komödie ist. Aufnahmen von Cops , Passanten oder TV-Zuschauer mit weit aufgerissenen Mündern hat man sich aber auch geschenkt, weil es dann all zu sehr an alte japanische Godzilla-Movies erinnerte.
Unterhaltsam wars allemal und nie wirklich doof.

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