Chronicle - Wozu bist du fähig?

Chronicle (2012), GB/US Laufzeit 84 Minuten, FSK 12, Drama, Science Fiction-Film, Thriller, Kinostart 19.04.2012


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von Josh Trank, mit Dane DeHaan und Alex Russell

Drei Teenager erlangen im Found-Footage-Stil zu übermenschlichen Kräften. Doch ob sie damit umgehen können und Gutes tun wollen ist fraglich.

Chronicle ist ein Superheldenfilm im Found-Footage-Stil. Andrew (Dane DeHaan), Matt (Alex Russell) und Steve (Michael B. Jordan) sind drei ganz normale Teenager in einer Highschool. Der eine mit weniger Problemen – so will Steve später einmal in die Politik und ist dank seiner Popularität unter den Mitschülern auf dem besten Weg dorthin, der andere hat hat eine größere Bürde zu schultern: Andrews Mutter ist schwerkrank, sein Vater hat sich in den Alkoholismus geflüchtet und schlägt seinen Sohn. Andrew will seiner Umwelt zeigen, wie er zu leben hat und hält deswegen alles mit seiner Kamera fest.

Eines Tages entdecken die drei Teenager eine seltsame Trümmerstelle. Kurz danach bemerken sie eine Veränderung an sich. Sie können mit der Kraft ihrer Gedanken Gegenstände beliebig bewegen und verformen. Plötzlich steht ihnen fast unbegrenzte Kraft zur Verfügung, mit der sie sogar Stahl wie Papier zerknittern können. Doch wie normale Jugendliche ist ihr Charakter noch nicht gefestigt und ihre unbeschränkte Macht überfordert sie. Was ist schlimmer als Superkräfte in den falschen Händen?

Hintergrund & Infos zu Chronocle – Wozu bist du fähig?
Chronicle ist ein Superheldenfilm im sogenannten Found-Footage-Stil. Wir sehen die Ereignisse um die drei Freunde daher fast ausschließlich aus der Perspektive Andrews, der als Hobby-Filmemacher stets seine HD-Kamera dabei hat und damit die Veränderungen der Freunde dokumentiert. Hier liegt laut Regisseur Josh Trank auch der Unterschied zu anderen Filmen dieser Sorte. Denn während in Genrekollegen wie Blair Witch Project, Project X oder Paranormal Activity Amateure mit Wackelbildern bzw. die unscharfen Aufnahmen von Überwachungskameras zu sehen sind, ist in Chronicle nicht nur ein Profi an der Kamera, sodern ein Kameramann mit Superkräften. Mit der Zeit lernt Andrew seine telekinetischen Fähigkeiten auch für die Kamerarbeit zu nutzen, was Chronicle auch zu einem visuellen Erlebnis machen soll.

Obwohl Chronicle im verregneten Seattle spielt, wurden große Teile des Filmes im milden Klima Südafrikas in Kapstadt gedreht. (ST)

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Kommentare (278) — Film: Chronicle - Wozu bist du fähig?


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bestseimon

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

CHRONICLE hat mich nicht nur positiv überrascht, sondern am Ende sogar richtig begeistert. So einen intensiven Film hätte ich im Vorfeld nämlich nicht im entferntesten erwartet. Es fängt auch alles ganz amüsant an. Josh Trank bringt viele neue, erfrischende Ideen in seinen Film und sorgt somit für einen hohen Unterhaltungsfaktor. Auch der Found-Footage-Stil entpuppt sich hier als Gewinn. Keine ständigen Wackelaufnahmen, hier wird viel bedachter und kreativer mit dieser Möglichkeit umgegangen, was zu einigen beeindruckenden Aufnahmen führt und einem mitunter wirklich das Gefühl vermittelt mittendrin zu sein. Zwar schleichen sich wie so oft einige Logikfehler mit ein, die ab und an ein Dorn im Auge sind, aber alles in allem auch nicht so dramatisch oft vorkommen. Es wird aber deutlich, dass der Found-Footage-Stil einen großen Nachteil hat, nämlich in jeder Szene rechtfertigen zu müssen, warum gerade eine Kamera vor Ort ist. Hier gelingt das in einigen Momenten nicht und nimmt CHRONICLE dadurch ein wenig an Glaubwürdigkeit. Wie schon erwähnt, lässt sich darüber allerdings am Ende hinwegsehen. Denn der Streifen macht ansonsten sehr viel richtig. Die größte Stärke sind vielleicht sogar die Charaktere, und damit natürlich auch die Darsteller. Einige Figuren sind zwar etwas klischeehaft, aber irgendwie haben alle eine gewisse Tiefe und etwas Interessantes an sich. Vor allem Andrew macht einem zu schaffen, da man nicht genau weiß, was man von ihm halten soll. Er ist eine Mischung aus unheimlich und faszinierend. In jedem Fall eine hervorragend geschrieben Figur, die von Dane DeHaan absolut großartig verkörpert wird. Wie authentisch und mit welcher Intensität er in seine Rollen eintaucht, ist für mich immer wieder beeindruckend.
Aus dem unterhaltsamen und lustigen Beginn von CHRONICLE, wird irgendwann ein ungemein düsteres Action-Drama, das mich auf der Zielgeraden ganz schön mitgenommen hat. Zu erwähnen sind außerdem noch die mehr als ansehnlichen Effekte, die für einen Film dieser Art schon sehr beachtlich sind. Sowas würde man gerne öfters sehen!

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StrykeOut

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

*Leichte Spoiler*

"Chronicle" kommt recht unscheinbar daher. Geringes Budget, keine großen Namen, unbekannter Regisseur. Zusätzlich die ausgelutschte Superhelden-Thematik und dazu dieser unsägliche Found Footage Stil. Ich hatte also eher geringe Erwartungen an den Streifen, habe ihn mir aber aufgrund vieler positiver Kritiken doch mal angeschaut. Und was soll ich sagen...

Er hat mich vom Stuhl gehauen. "Chronicle" ist der wohl authentischste Superheldenfilm, den ich kenne. Die Hauptcharaktere sind keine rechtschaffenen Helden mit bunten Kostümen, keine ironischen, popkulturell bewanderten Kick-Ass Figuren. Sie sind einfach mehr oder weniger normale Jugendliche, die plötzlich Superkräfte bekommen. Und sie tun damit das, was jeder Jugendliche damit machen würde und wovon wohl jeder schon mal geträumt hat: Unsinn anstellen. Sie spielen Fremden Streiche, zahlen es ihren Schulrowdys heim und spielen Football in den Wolken. Das alles wirkt herrlich ungezwungen und natürlich.
Das ist auf jeden Fall auch dem hervorragenden Schauspiel der Hauptdarsteller zu verdanken. Gerade Michael B. Jordan und Dane DeHann spielen absolut glaubwürdig.
Auch der Found Footage Stil nervt mich hier längst nicht so, wie in vielen anderen Filmen. Durch die Telekinesefähigkeiten der drei Hauptfiguren hat die Kamera die Möglichkeit durch die Luft zu fliegen, frei zu schweben und um das Geschehen zu kreisen, wie es bei normalen Found Footage Filmen nicht möglich wäre. Auch das typische Gewackel und Verwische beschränkt sich auf ein Minimum. Das Konzept sorgt hier sogar dafür, dass man als Zuschauer näher an den Charakteren ist. Der Hauptcharakter Andrew, ein Außenseiter, nutz die Kamera oft als eine Art Freundesersatz, spricht mit ihr oder beschäftigt sich anderweitig damit. Dies ermöglicht dem Zuschauer viele glaubwürdige Einblicke in dessen Charakter.

Komplett nachvollziehbar ist das Found Footage Konzept zwar nicht, aber das ist es meiner Meinung nach bei fast keinem Film.

Im letzten Drittel schwenkt die Handlung dann von harmlosen Kindereien zu deutlich ernsteren, härteren Themen. Die Wandlung der Charaktere, die dabei vonstattengeht, ist zwar recht simpel, aber stehts glaubhaft. Andrew ist kein Bösewicht, er ist ein Außenseiter, dem es irgendwann einfach reicht, alles in sich hineinzufressen. Er explodiert. Ohne Superkräfte hätte der Film auch durchaus den Leidensweg eines jugendlichen Amokläufers zeigen können.

"Chronicle" verzichtet zwar nicht ganz auf Klischees, er ist aber trotzdem ein authentischer, über weite Strecken locker erzählter und extrem unterhaltsamer Beitrag zum sonst so formelhaften Superheldengenre. Ein erfrischend anderer Film, der es auf jeden Fall wert ist, gesehen zu werden.

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Suspektianer

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Der Film stellt in eigentlich durchschnittlicher Weise eine Aussage dar, die schon 10.000 mal dargestellt wurde, aber... er ist einfach so unterhaltsam. Bis auf die kitschige Entschuldigung ganz zum Schluss habe ich mich wirklich nie gelangweilt und war die ganze Zeit fasziniert. Der Film fühlt sich ziemlich frisch und neu an. Das liegt nicht zuletzt daran, dass er nicht so viel Geballer braucht, um actionreich zu sein; die Action und die Schauwerte sehen nicht selten, wie soll man sagen, "brainy" aus.

Ich persönlich habe nichts gegen found footage und fand es hier eigentlich ganz passend. Bis auf ein paar Szenen ganz zum Schluss, wo man sich fragt, wo die Kamera jetzt sein soll, wurde dieser Stil ja auch ganz galant eingesetzt.

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batman84

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Bewertung7.5Sehenswert

Der etwas andere superheldenfilm in dem normale kids mit den Problemen neu erlangter superkràfte zurecht kommen müssen. Die idee den film kompkett aus der handkamera Perspektive zu drehen ist auch sehr gut umgesetzt.

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djstoewi

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Bewertung10.0Herausragend

Wohl einer der größten überrschend genialsten Filme der letzten Jahre. Hier wird das aussergewöhnliche Fähigkeiten Erhalten- Thema einfach genial auf neue Art und Weise gezeigt. Irgendwie leidet man total mit Andrew mit und so schrecklich es auch ist, es ist absolut plausibel wie er sich verhält.
Meiner Meinung nach ist der Film einfach wertvoll.

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sibisch

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Bewertung7.0Sehenswert

Der Film überzeugt am anfangt und ist sehr unterhaltsam, gute Idee, gut umgesetzt. Gute Schauspieler. Nur ist gegen ende des film wohl die Idee noch mehr reinzustecken verloren gegangen und ich habe mich gefragt ob innen das Geld ausgegangen ist. Wirklich schade!

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djstoewi

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Kann man so oder so sehen. Ich fand das Ende zwar auch abrupt und nicht wirkich befriedigend aber andererseits auch genial. Andrew lebt als Kamera weiter und es ist völlig unklar was eigentlich passiert ist und wie es weitergeht. Es soll ja angeblich einen zweiten Teil geben. Ich finde persönlich, dass man keine Fortsetzung machen sollte, weil die Gefahr groß ist dem Erstling Schaden zuzufügen.


Melzer

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Bewertung7.5Sehenswert

Toller Film! Die Schauspieler kannte ich bis dato noch gar nicht, aber sie machen ihre Sache gut. Die Idee des Filmes erinnert an die eines Superhelden Films, ist jedoch ganz anders umgesetzt. Die Story ist nicht extrem originell, der Film schaft es aber trotzdem zu faszinieren. Die Effekte sind für einen Low-Budget Film auch nett anzusehen.
Die Kameraführung gefällt mir auch sehr gut und wie sie mit der Geschichte verknüpft ist, ist irgendwie mal was anderes.
Das Ende hat mich allerdings leider überhaupt nicht überzeugen können:

(Spoiler!!!)

Auf ein mal ist der Protagonist auf seinem Höhepunkt tot !?

Warum?

Das kam mir so vor, als wollte da jemand plötzlich möglichst schnell einen Film fertig stellen.

Insgesamt aber ein netter Streifen, den man sich ruhig mal anschauen kann!
Erinnerte mich außerdem stark an die Serie "Misfits". Wem der Film gut gefallen hat, sollte sich die mal anschauen ;)

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marius.martinez.5

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Bewertung9.5Herausragend

Einer meiner absoluten Lieblingsfilme!

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Cinematic

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wo bleibt dann die 10 mit Herz ^^


freakualizer

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Die Antwort gefällt mir, kann ich leider nicht liken, also so.. :D


JohnBishop

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Bewertung7.5Sehenswert

Die Idee des Films ist zu Beginn sehr gut umgesetzt, hier geht es nicht groß um die Kräfte die sie erhalten und auch geht es nicht um Helden, es geht hier darum, was passieren könnte, wenn Jugendliche solch eine mächtige Macht in ihre Hände bekommen. Ich finde auch alle Schauspieler machen ihren Job hier sehr gut, vor allem Dane DeHaan.
Allerdings beginnt der Film für mich an einer ganz gewissen Stelle abstrus zu werden:

[Achtung Spoiler]

Als Andrew nämlich den Wagen von der Straße ablenkt. Wieso tut er das? Der bis dahin so ruhige und stille Charakter übertreibt es hier maßlos. Es mag sein, dass er seine Kräfte nicht komplett unter Kontrolle hat, aber trotzdem ist seine Absicht, den störenden Fahrer abzudrängen, klar ersichtlich. Hier verliert der Film ein wenig an Glaubwürdigkeit. Andere Momente in denen ich die Figur Andrew hinterfrage ist, wenn er beginnt andere auszurauben, ich hätte in einer Nacht eine Bank ausgeraubt, bevor ich "arme" Schläger zusammenschlage. So ziehen sich ein paar nicht ganz so nachvollziehbare Dinge durch den Film, welche ich aufgrund der Berücksichtigung von Andrews sich dann verändernden Charakters noch als annehmbar am abstempeln kann (das bezieht sich auf die Sache mit Steve, die Auseinandersetzungen mit seinem Vater und andere Dinge).

Eine weitere Sache, die ich kritisieren würde, ist dass der Found-Footage Look zu Beginn eindeutig Sinn ergibt, allerdings im Verlaufe des Filmes (ca. sobald man auch andere Kameras mit einbezieht als die der wichtigen Charaktere) langsam an Sinn verliert, vor allem ist dies aber zum Ende des Films der Fall. Für das Finale hätte man andere Perspektiven nutzen sollen, da der Kampf aus einer anderen Perspektive besser gewirkt hätte (Andrew nimmt sich unnötigerweise Kameras von Passanten, damit Szenen eingebaut werden können?!).
Ja vor allem das Finale des Films ist nicht wirklich gelungen, dem Rest hätte ich sehr leicht auch eine höhere Wertung geben können, aber da hier der Found-Footage Look keinen Sinn mehr ergibt und trotzdem beibehalten wird (ich hatte das Gefühl die beiden treffen sich in der Nähe von Kameras, reden kurz, heben ab, kämpfen im Flug, landen, kurzes Gerede in der Nähe von Kameras, fliegen, kämpfen, landen usw.) und hier die Entscheidungen der Charaktere nicht mehr wirklich nachvollziehbar sind. Weiterhin wird am Ende viel zu wenig meiner Meinung nach auf die Folgen des Schlagabtausches von Andrew und Matt eingegangen, er hebt dann einfach ab und in der nächsten Szene fliegt er nach Tibet?! Mich hätte interessiert, was die Folgen für Matt und auch für die ganze Stadt gewesen sind. Kann Matt sein Leben jetzt einfach weiterleben? Ich denke doch wohl kaum. Wie viele Verletzte/Tote gab es bei dem Kampf?

Der Film setzt sich für mich sehr gut mit der Frage auseinander, was Jugendliche mit einer solchen Kraft anstellen würden, driftet aber zum Ende hin immer mehr in ein epische Richtung ab, wobei es aber nicht wirklich zu einem epischen Finale kommt.
Letztlich ist der Film nicht schlecht, verschenkt aber zum Ende hin leider sehr viel seines Potentials. Stark begonnen und schwach enden, ist sonst tödlich für jeden Film, dennoch bleiben mir coole Momente in Erinnerung, ich für meinen Teil hätte gerne zu Beginn mehr von der Leichtigkeit gesehen und zum Ende hin weniger Epik und noch mehr Dramaturgie, denn Andrews Tod ist leider weder episch noch sonderlich dramatisch.

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Riah

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Egal was alle vor mir gesagt haben, der Film ist einfach genial. Das Thema ist spannend, die Schauspieler sind auch gut (allen voran Dane DeHaan) und ich finde die Story ist zwar bis zum Ende etwas ungelöst geblieben, aber mich hat sie total gepackt. Klar hätte man viel mehr "hineinpacken" können, aber genauso ist es richtig – der Film soll nun mal nur erzählen, was passiert, wenn Jugendliche plötzlich eine Macht kriegen, mit der sie nicht umgehen können und das ist ihm ziemlich authentisch gelungen.

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xElectrox

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Bewertung6.5Ganz gut

Der Film hatte viel Potenzial (was nicht ganz genuzt wurde). Die Effekte sind gut gemacht. Ich finde es gut, dass für diesen Film relativ unbekannte Schauspieler geholt wurden. Dane DeHaan und seine Kollegen spielen ihre Rollen gut.

SPOILER!

Warum lässt man Dane DeHaans Charakter am ende so unnötig sterben? Man meint er legt jetzt richtig los und dann wird er einfach aufgespießt!?

Aber dennoch kann man sich den Film einmal ansehen.

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donmike65

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Bewertung5.5Geht so

Achtung kann Spoiler enthalten!

Fande den Film von der Idee Super genau auf sowas steh ich. Jedoch wurde Potenzial auf höchstem Niveu verballert. Alleine das der coolste Charackter so schnell und unspektakulär stirbt ist total Bannane. Noch dazu kahm mir das Ende viel zu schnell zu viele unnötige stellen am Anfang. Und naja wenn ich Superkräfte kriegen würde, würde ich mich ganz anders verhalten, ich könnte es nicht fassen würde denken es ist ein Traum oder würde rum brüllen. Die 3 Jungs haben sich aber nach nichtmal 24h sehr schnell eingelebt als würde man in eine andere Schule kommen oder sowas.

Dennoch kann man aus der Idee sehr viel machen. Würde mich über einen anständigen Reboot freuen. Mit Schnitt diesmal. im Film könnte man ja trozdem zeigen das die Jungs ich Fähigkeiten drehen.

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vanilla

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Bewertung5.0Geht so

Vielleicht ein wenig zu viel des Guten.
Das Fliegen z. B. sollte meiner Meinung nicht sein, war irgendwie blöd und Jenseits von Gut und Böse.
Trotzdem muss ich sagen, dass es insgesamt eine positive Überraschung war, denn hier bekommt man einen völlig anderen Superheldenfilm.
Interessante Geschichte, die auch zu einem etwas anderen Ende führt, als ich das erwartet habe.
Kameraarbeit ist stark, außer dass es wieder einiges an Wackel-Dackel-Aufnahmen gab, im Stile von "Cloverfield" und "End of Watch".
Wer damit seine Probleme hat, könnte hier richtig enttäuscht werden.
Erfrischend sind auch die unbekannten Darsteller, das muss auch mal sein.
Nicht immer die selben etablierten Stars, Neuland tut auch mal gut.
Auch die Spezial-Effekte sollte man nicht außer Acht lassen, denn die können sich wahrlich sehen lassen.
Wer ein Freund von Superheldenfilmen ist, mal wieder etwas anderes sehen möchte, als immer nur "Avengers", "Iron Man" oder "X-Men" und kein Problem mit Wackel-Kamera hat, wird hier definitiv seinen Spaß haben.
Für mich war es ein durchschnittlicher Film, nicht mehr und nicht weniger.

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BenAffenleck

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@vanilla: ganz nah dran. Ist auf jeden Fall auch so ein Musik Ding. Ich bin absoluter Grunge-Fan. Nirvana, Pearl Jam usw. Seattle war ja in den 90ern die Hauptstadt des Grunge. Ich find die Stadt aber auch immer von den Bildern her total malerisch. Ich hoffe, dass ich da noch mal irgendwann hin komme. Aber momentan mit Haus und 2 Kindern könnte nix weiter weg als Seattle. Aber davon Träumen darf man trotzdem...


vanilla

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cool, Grunge hör ich auch gern;-))
Und 2 Kinder hab ich auch;-)) Da haben wir schon wieder paar Gemeinsamkeiten entdeckt;-)


inceptionfan

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Bewertung6.5Ganz gut

"Chronicle" ist im Found Footage-Genre durchaus ein guter Film, der außerhalb des Horror-Genres mal wieder ein paar neue Ideen bietet! Die Story ist dabei wirklich extrem gut gelungen und man kann das Verhalten der Figuren auch oftmals verstehen. Dabei ist die erste Hälfte des Films auch in einigen Momenten recht witzig, während die zweite Hälfte dann etwas ernster und spannender wird. Dane DeHaan spielt hier seine Rolle wirklich gut, aber auch die anderen Schauspieler überzeugen. "Chronicle" hat einige wirklich extrem starke und originelle Momente, in denen das Found Footage auch grandios eingesetzt wird, aber dennoch muss ich sagen, dass mich der Film in manchen Punkten nicht ganz so überzeugen konnte! Bei den Spezialeffekten gab es zum Beispiel ziemliche Schwankungen: Vor allem am Ende waren die Effekte oftmals wirklich gelungen, aber dann gab es auch einige Szenen, in denen die Computereffekte ziemlich billig aussahen. Auch das Finale war mir persönlich ein wenig zu übertrieben und zu lang ausgedehnt. Insgesamt hat mir außerhalb des Horrorgenres im Found Footage-Bereich "Cloverfield", der ja oftmals in Verbindung mit diesem Film genannt wird, auch viel besser gefallen.
Fazit: "Chronicle" hat auf alle Fälle viele starke und originelle Momente und bietet auch gute Unterhaltung, aber es ist kein Film, der mich jetzt umgehauen hat oder mir großartig im Gedächtnis bleiben wird.

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Val Vega

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Bewertung6.0Ganz gut

Und ich war dann eben doch überrascht! Der Footage-Look schadet dem Film nicht, da der regisseur es schafft so extrem intime Momente zu kreieren, wenn auch der Sinn, der immer vorhandenen Kamera im Film nicht vollständig ersichtlich ist. Dane DeHaan spielt durchgehend sehr gut und auch seine Kollegen machen ihren Job recht ordentlich. Der Film besticht vorallem dadurch, dass er sich Zeit nimmt seine Charaktere vorzustellen und sie vorallem sympathisch zu machen. Ein paar Szenen kommen im Film richtig geil und die Personen tun das, was auch ich mit Superkräften machen würde. Spaß haben. Dennoch ist er nicht wirklich mehr als eine Leicht zu verdauene und schnell wieder ausgeschissene und vergessene Nummer.

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Hueftgold

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Fand den auch sehr gut! :) Hätte ich nicht gedacht!


L-viz

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Bewertung6.0Ganz gut

Durchaus interessant unter dem Gesichtspunkt eines Superheldenfilms gemäßigter Art. Man zieht nicht sofort alberne Kostüme an, nur weil man Superkräfte erlangt. Ebenso wenig zieht man gleich gegen einen zufällig (rein zufällig) zur gleichen Zeit auftauchenden Superschurken ins Feld. Die erste Hälfte ist unter dem Fun-Aspekt auch noch ganz gelungen; man probiert halt alles Mögliche aus, macht einige Späße. Nur dann fehlt gegen Ende die dramaturgische Spitze, die dem Film wirklich zu mehr Bedeutung hätte verhelfen können.

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LiaMiller

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Bewertung6.5Ganz gut

Viele hier mögen anscheind dieses Found-Footage nicht, aber ich finde es bei diesem Film wirklich angenehm, ist nicht zu übertrieben oder so.
Die Figuren waren etwas sehr einfach und durchschaubar, hat der Unterhaltung aber nicht wirklich geschadet.
Nur von dem Ende war ich wirklich enttäuscht...

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el-deglabolo

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Bewertung7.0Sehenswert

Abgesehen vom schnell nervigen Found-Footage-Stil ein klasse Film.

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abendrot

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Bewertung7.0Sehenswert

Der "Found Footage"-Stil macht bei diesem Film anfangs Sinn, weil der Zuschauer so vor Augen geführt bekommt, wie sich parapsychische Fähigkeiten wie Dinge schweben zu lassen oder Fliegen in der Realität aussehen könnten, wenn man sie mit spärlichen Mittelchen wie uralten Kameras oder Handycams abfilmt. In sofern darf sich der Film gerade beim Thema Effekte keinen Fehltritt erlauben, was auch gelingt. Zum Ende hin wird es allerdings immer unrealistischer, das in eskalierenden Szenen jemand auf die blöde Idee käme, die Situation auch noch zu filmen. Besser wäre gewesen, den Kamera-Stil dann ganz zu verlassen oder von vornherein eine Mixtur aus beidem zu machen, so dass man dann gegebenfalls drauf verzichten kann.
Lobenswert fand ich auch die Story hinter dem Film, die um einiges dramatischer daherkommt als das übliche Loser-entwickeln-Superkräfte-und-retten-die-Welt-Gedöns. Die Charaktere sind sehr nuanciert und ausgearbeitet und versuchen nicht, heldenhaft herüberzukommen, sondern nutzen ihre Kräfte zu ihrem Spaß oder ihrem Vorteil. Da sie menschlich bleiben, bekommt man auch zu sehen, was passiert, wenn besagte Fähigkeiten in die falschen Hände geraten.
Das Finale kam dann allerdings doch leider sehr Hollywood-mäßig um die Ecke und unterscheidet sich kaum von Amokläufen à la Godzilla oder King Kong.
[SPOILER] Ich behaupte außerdem, zum Deeskalieren hätte ein kräftiger KO-Schlag des ,,Antagonisten" gereicht, anstatt ihn gleich brutalstmöglich aufzuspießen, nachdem man Sekunden zuvor noch (wie über den gesamten Film) probiert hat, seine Haut zu retten [SPOILER ENDE].

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uncut123

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Bewertung6.5Ganz gut

wo der trailer rauskam war ich schon gespannt wie der rockt und fand den überraschend gut...der film hat viele momente die einfach laune machen

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