Chrysalis - Tödliche Erinnerung

Chrysalis (2007), US
Laufzeit 90 Minuten, FSK 18, Thriller, Science Fiction-Film, Kriminalfilm

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5.3 Kritiker
3 Bewertungen
Skala 0 bis 10
5.4 Community
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von Julien Leclercq, mit Marthe Keller und Mélanie Thierry

Vergiss Paris, so wie du es kennst! Die Leiche eines jungen Mädchens stellt die Polizei von Paris vor ein Rätsel. Ungewöhnliche Narben finden sich um ihre Augen. Lieutenant David Hoffmann deckt eine Verbindung zwischen der Leiche und dem berüchtigten Drogenschmuggler Dimitri Nicolov auf. Dieser steht bei Hoffmann bereits ganz oben auf der Liste: Er ist der Mörder von Hoffmanns Lebensgefährtin. Seine Ermittlungen führen ihn zu einer namhaften Klinik für plastische Chirurgie. Die Aktivitäten dieses Labors beschränken sich jedoch nicht nur auf das Äußere. In den versteckten Winkeln des modernen Gebäudes wird mit Gedankenmanipulation experimentiert. Bald wird Hoffmans aufopfernder Rachefeldzug zu einer tödlichen Mission, denn auch er kann sich der Gewalt dieser Maschinerie nicht entziehen.


Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: Chrysalis - Tödliche Erinnerung

Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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6.0Ganz gut

Stylisher Sci-Tech-Thriller, dessen "überraschende Auflösung" leider nach 10 Minuten klar ist. Die solide Inszenierung, nette Fight-Szenen und die hübsche Kamera-Arbeit helfen leider nicht über den unterentwickelten und etwas schal daherkommenden Plot hinweg, dem es eindeutig an Charakter- und Story mangelt.

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Kommentare (2) — Film: Chrysalis - Tödliche Erinnerung

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SCout1402

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Bewertung6.5Ganz gut

"Chrysalis" versucht sich als durchgestylter SiFi-"Was wäre wenn...?"-Thriller, ganz im Stile von "Minority Report". Dabei geht der Film aber deutlich künstlicher aber auch künstlerischer mit einer möglichen Zukunft um. An allen Ecken und Enden riecht es nach Designerstückchen. Was bei "I, Robot" von Audi geliefert wurde, macht hier Renault, leider kennt man deren Zukunftsvision schon von vor 5 Jahren.

So fährt Albert Duponte in der schön in schwarz-weiß gehalten Pariser Zukunftsvision eben mit einem Ableger der bei uns gescheiterten VelSatis-Designlinie durch die Gegend.
Nichts desto trotz sieht man den Sets die Liebe zum Detail an.

Schauspielerisch präsentieren sich die Protagonisten als gehobenes Mittelmaß, Tiefgang ist trotz des "arte"-Anspruches nicht zu erwarten. Alle sind passend besetzt.

Alain Figlarz spielt den Bösewicht mit überzeugender Brutalität, aber ohne die Rolle oder deren Motivationen zu vertiefen. Er zeichnet dabei auch noch für die Kampfchoreografie verantwortlich, welche sich vor allem zwischen Albert Duponte und ihm abspielt. Dabei
erfährt der Zuschauer sehr intensiv einen besonders körperlichen, direkten und kraftvollen Kampfstil, bei dem sich die Kontrahenten sehr nahe sind. Weite Sprünge sucht man vergebens. Das dabei ein kleines Deja-Vu an "Die Bourne Identität" aufkommt, liegt wohl daran, dass Alain Figlarz auch bei diesem Streifen für die Stunts verantwortlich war.

Die erzählte Geschichte wird dem Zuschauer häppchenweise zugeteilt, in Rückblenden und uneingeleiteten Szenenwechseln, in welchen sich der Betrachter erst einmal orientieren muss. Das ist am Anfang etwas mühsam, stört aber nicht.
Das täuscht leider nicht so ganz darüber hinweg, dass es eben doch nur eine recht kurze Geschichte ist, welche der Beobachter im Kinosessel oder auf der Couch ohne Einleitung, aber mit viel Tamtam, da um die Ohren gehauen bekommt.
____

Fazit:
Design-SciFi-Thriller aus Frankreich, mit tollen Handgreiflichkeiten, welcher sich hinter Hollywood-Größen nicht verstecken muss, der aber hätte mehr aus sich machen können.

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badboyblue

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Bewertung1.0Ärgerlich

Wie so oft gilt auch hier, hast Du zwei Filme zur Wahl, nimm den Anderen.
Wer es nicht lassen kann wird von wirren Schnitten mit Vor-Rück-Kreuzblenden genervt, die zu Beginn schöne Optik ist wie die Story, die Regie und die Charaktere nach dreißig Minuten völlig verbraucht und man möchte gerne abschalten.
Die Story kommt nicht voran, die Kampfszenen wirken viel zu aufgesetzt, das ganze ist jetzt zäh wie Kaugummi. Nach einer Stunde ist jedoch dann klar worum es denn wirklich geht und wer die Fäden zieht, überraschen kann uns nun nur noch das schmalzig triefende Ende, bei dem sich selbst Schmalzkuchen vor Ekel schütteln müssen.
Der wirklich schlechte und störende Soundtrack kostet dann nochmal zwei Punkte Abzug.

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