Citizen Kane - Poster Citizen Kane

US 1941 — Kritik

Kritiker — Film: Citizen Kane

Kaltduscher: MoviezKult.de

7.0Sehenswert

Kein anderes Werk außer Francis Ford Coppola’s Der Pate taucht so regelmäßig in internationalen Listen auf, die den besten Film aller Zeiten suchen, wie Citizen Kane. Von Amerika bis Europa, von Asien bis Australien gilt das Gesellschaftsdrama von Orson Welles als zeitloser Klassiker, was schon erstaunlich ist, wenn man bedenkt, dass der Film mittlerweile 67 Jahre auf dem Buckel hat. Dementsprechend waren meine Erwartungen enorm. Enttäuscht wurde ich nicht, auch wenn ich Citizen Kane den Status als Meisterwerk absprechen würde.

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Der Cinephile: Der Cineasten-Blog Der Cinephile: Der Cineasten-Blog

10.0Lieblingsfilm

Der beste Film aller Zeiten? Ja, tatsächlich.
Orson Welles auf dem Höhepunkt seines Schaffens. Ein zeitloses Porträt über eine menschliche Selbstzerstörung, technisch perfekt, mit einer handwerklichen Kunstfertigkeit, die danach nur noch Kubrick erreichte (und vielleicht Spielberg in seinen besten Filmen). Es schadet auch nicht, das Welles als Kane vor allem sich selbst spielt.
Einziger Kritikpunkt: der wahrscheinlich größte Filmfehler aller Zeiten! Wenn Kane allein starb, wer hat dann seine letzten Worte gehört?

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Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter

10.0Herausragend

Mit dem Jonglieren der Ebenen läutete der erst 25-jährige Regisseur Orson Welles ein neues Filmzeitalter ein. Berühmt wurde der Film auch für nie zuvor gesehene Schnitte, bizarre Kamerawinkel und verblüffende Tiefenschärfen. Nichts davon hatte der Autodidakt Welles selbst erfunden. Doch er schuf ein Kunstwerk, das bis heute fasziniert.

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plomlompom: Filmblogs plomlompom: Filmblogs

10.0Lieblingsfilm

"James" Foster Kane? Aua. Das muss natürlich "Charles" heißen. Ansonsten, well, halt ein Kompendium des Kinos, das Werk, oder doch zumindest aller Techniken und Erzählweisen, die Hollywood zu seiner Höchstzeit halt so beherrschte, und zugleich inhaltlich eine große Amerika-Erzählung. Hier drunter ein Link zu einem längeren Text von mir über den problematischen Status des Werks als Überkanon.

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Kommentare — Sehenswert 7.7

DasD.Ding

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Bewertung9.0Herausragend

Inwiefern Citizen Kane technisch glänzt und seiner Zeit voraus sein soll, dazu kann ich nichts sagen, ist mir aber eigentlich auch egal.
Was mir wichtig ist: Der Film erzählt eine Geschichte, die fesselt. Wir erleben Foster Kane durch die Augen verschiedenster Menschen, immer ist er dabei ein klein wenig anders, aber irgendwie ergibt sich daraus langsam aber sicher ein Gesamtbild. Er hatte seine Prinzipien und war dabei alles andere als Perfekt, er war ganz unten sowie ganz oben. Besonders als es langsam aber sicher mit ihm zu ende geht spürt man regelrecht wie es einem ins Fleisch schneidet, ihn so gebrochen am Boden liegen zu sehen.

Citizen Kane hat in mir Emotionen geweckt. Wer gutes Drama sucht, kann sich hier gern bedienen.

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harm4life

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Bewertung6.5Ganz gut

Am Ende bleibt die Erkenntnis, dass Orson Welles Citizen Kane von allen Seiten so hoch gelobt wird, weil er für die damalige Zeit handwerklich gesehen revolutionär war. Auch wie die Handlung dem Zuschauer näher gebracht wird "war seiner Zeit voraus". Doch letztendlich muss ich gestehen, dass ich bei all dem Lob einen etwas tiefgründigeren Film erwartet hatte. Sicherlich wurde das Thema American Way of Life aufgegriffen und behandelt, meiner Meinung nach aber sehr dürftig. Doch ich könnte mich darauf einigen, dass Citizen Kane ein Wegbereiter weiterer großartiger Filme war, die sich umfassender und facettenreicher mit den Themen wie eben dem American Way of Life oder der Macht der Medien beschäftigen. Somit gesehen ein wahrer Meilenstein auf dem Weg zu Filmen wie "Network" oder "There Will Be Blood". Dafür ein herzliches Danke Orson Welles!

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Dead_Eye_Dodo

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Bewertung6.0Ganz gut

Technisch ist dieser Film seiner Zeit weit voraus, sei es in Kameraeinstellungen, episodenhafter Erzählweise oder Charakterentwicklung. Leider hat mich die Story so gar nicht überzeugt. Kane ist ein interessanter Charakter, der Film wirkt aber leider trotzdem schnell gestreckt und langatmig wenn auf sein Leben zurückgeblickt wird ... Aus meiner Sicht deutlich überbewertet. Citizen Kane ist ein technisch überragender Film, aber sicher nicht einer der "Besten Filme der Welt".

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Becks87

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Bewertung10.0Herausragend

Seiner Zeit Lichtjahre voraus. Ein absolutes Meisterwerk!

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Mr. Goodkat

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Definitiv ein Meilenstein in der Filmgeschichte, seien es die Handlung, die Aufnahmen oder die Kameraführung. Vieles aus diesem Film findet man noch in heutigen Kinoproduktionen. Prägender für das Kino war wohl kaum ein anderer Film, deshalb sollte jeder diesen Film mal gesehen haben, zumindest jeder Film-sympathisant.

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potatosoup

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Bewertung10.0Herausragend

Außer Konkurrenz. Der Meilenstein der Filmgeschichte. Gehört für jeden Filmenthusiasten zum absoluten Pflichtprogramm.

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jabbathehutt

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wer den nicht kennt sollte sich besser über Filme nicht äußern. Bei allem, was man toll findet an diesem Film muss man sich immer merken, dass es das vorher garnicht gab!

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filmfan90

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Orson Welles' "Citizen Kane" wurde regelmäßig von renommierten Fachzeitschriften, wie z.B. der britischen "Sights and Sounds", auf Platz 1 der besten Filme aller Zeiten gewählt.
Filmkritiker und -kenner fragen sich seit geraumer Zeit, woran das liege und ob dies gerechtfertigt sei. Eine Tatsache ist, dass nur wenige andere Filme einen derart großen Einfluss auf die Filmindustrie ausübten und für dermaßen viel Gesprächsstoff sorgten.
Dabei lässt sich der Plot des Films auf wenige Sätze reduzieren: Ein junger Reporter erhält den Auftrag, die Bedeutung des letzten Wortes, das der Medienmagnat Charles Foster Kane vor seinem Tod aussprach, zu ergründen- wer oder was könnte "Rosebud" sein? Der Reporter interviewt verschiedene Personen, die in Kanes Leben eine Rolle gespielt haben, wodurch ein sehr präzises Bild der Lebensstationen und der damit verbundenen Charakterentwicklung Kanes entsteht: wie der kleine Charles von seinen Eltern getrennt wurde, um als Kind bereits in die Welt der Reichen eingeführt zu werden, wie Kane zu der Zeitung "The NY Inquirer" kommt und aus ihr die erfolgreichste Tageszeitung der USA macht, die erste Ehe Kanes mit Emily Monroe Norton, die Kandidierung um das Präsidentenamt, die durch die Aufdeckung der Affäre Kanes mit der untalentierten Sängerin Susan Alexander scheitert, welche er daraufhin zu seiner zweiten Frau nimmt; doch auch diese Ehe geht in die Brüche und Kane stirbt vereinsamt in seinem gigantischen Anwesen "Xanadu". Die eigentliche Bedeutung des Wortes "Rosebud" (Spoiler!), die dem Reporter verborgen bleibt, erfährt der Zuschauer erst am Ende des Films: einer der Entrümpler, die den schier unendlichen Besitz des verstorbenen Kane ausrangieren und vernichten, wirft den Schlitten, mit dem der kleine Charles sich gegen Walter P. Thatcher, den Mann, in dessen Hände Charles' Eltern ihren Sohn gegeben haben, gewehrt hatte, in einen Verbrennungsofen; auf dem Schlitten steht die Aufschrift "Rosebud". Bei den letzten Worten Kanes handelt es sich weniger um die Erinnerung an jenen Schlitten, als um die Frage, wie sich sein Leben ohne seinen unendlichen Reichtum entwickelt hätte. Mit dem Moment, in dem Kane von seinen Eltern getrennt wurde, wurde das Leben des Kindes in eine bestimmte Richtung geleitet und determiniert. Der sterbende Kane, der zahlreiche private Tragödien überstehen musste und stets im Begriff war, an seinem eigenen Größenwahn zu scheitern, erinnert sich an seine verschneite Heimat (er hält eine Schneekugel in der Hand, die er im Moment seines Todes fallen lässt) und stellt sich die Frage nach dem alternativen Werdegang, den er wohl ohne den Fund der elterlichen Goldmine durchschritten hätte. Warum ist dieser Film, der nun 68 Jahre alt ist, immer noch so berühmt und worin besteht sein revolutionärer Charakter?
Orson Welles gestaltete seinen Film für damalige Verhältnisse außergewöhnlich experimentell, d. h. der Film folgt keiner chronologischen Struktur, sonder portraitiert Kane aus der subjektiven Sicht seiner Mitmenschen, die dem Reporter die Lebensabschnitte, die sie mit Kane verbrachten, beschreiben. Hinzu kommt ein sehr geschickter Handgriff Welles‘, dass er internationale Persönlichkeiten des damaligen Zeitgeschehens gekonnt in die Handlung integrierte und dem Film damit ein hohes Maß an Authentizität verlieh. Herausragend sind des Weiteren die Kameraeinstellungen, man denke z.B. nur an die Aufnahmen von „Xanadu“ am Anfang des Films, und die Licht/Schatten- Effekte, die in gewisser Hinsicht schon den „Film Noir“ vorwegnahmen. Auch schauspielerisch stellte der Film eine große Innovation dar, da die von Lee Strasberg entwickelte Schauspielmethode des „Method Acting“ (welche ihrerseits auf der legendären „Stanislawski- Methode“ basiert) bei den Dreharbeiten Anwendung fand: nahezu ohne jegliche Distanz spielt Welles die Rolle des Medien- Tycoons, man könnte sagen, er IST Charles Foster Kane; selten habe ich in einem anderen Film eine derart überzeugende schauspielerische Leistung gesehen.
„Citizen Kane“ ist allerdings nicht nur auf Grund seiner Innovationen, die letztlich „nur“ von filmhistorischem Wert sind, auch heutzutage noch sehenswert, sondern es handelt sich vielmehr um die grandios erzählte Geschichte eines Einzelnen, dessen großes Vermögen ihm Segen und Fluch zugleich ist und eine Parabel über die Dialektik des Reichtums.

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Panta.Rhei

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Bewertung9.0Herausragend

das passiert mit Menschen die zu wenig liebe bekommen. Sie wollen nur das gute tun aber anderen unbewusst damit weh.

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Janus Winter

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Bewertung0.0Hassfilm

Wie viele andere alten Hollywoodschinken wirkt der Film auf mich übertrieben dramatisch und künstlich. Wer hier eine differenzierte Charakterstudie deklariert, ist bemitleidenswert. CK ist hölzern, oberflächlich und vor allem eins: langweilig. Wir haben den Film zu dritt geschaut, meine beiden Mitstreiter sind eingeschlafen. Sie haben nichts verpasst. Die lang erwartete Schlusspointe ist so banal wie das ganze Vorgeplänkel. Der beste Film aller Zeiten soll das sein? Lächerlich! Im Jahre 2009 sollten einem wirklich andere Filme einfallen...

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DerFilmeKenner

Der Film war eindeutig zu anspruchsvoll für dich.


Ortega Lorre

@Janus

Ich finds auch voll ätzend dass die sixtinische Kapelle nicht mal in 3d ist. Da könnte man im Jahr 2010 echt bessere Sachen malen.


BigDi

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"NO TRESPASSING" steht auf dem Schild auf dem Zaun. Kein Eintritt, kein Einblick für Nicht-Eingeweihte. Ein riesiges Schloss, ein Palast von unbegreiflicher Größe und Fülle, mittendrin ein alter Mann, der "Rosebud!" flüstert, eine Glaskugel fallen lässt und stirbt.
Nicht irngendein alter Mann, nein. Eine der größten und schillerndsten Persönlichkeiten ihrer Zeit, wie in einer Kurzdoku gezeigt wird. Ein Pionier, ein Innovator, eine lebende Kultfigur, die jedoch ihre frühe Glanzzeit im Alter für eine einsame Existenz einwechseln musste. Es ist jemand ganz Großes von uns gegangen, das steht schonmal fest. Die Kurzdoku endet, das Leben von Charles Kane ist dem Zuschauer nun bekannt. Aber etwas fehlt noch, möchte man meinen, und auch die Filmemacher im Film meinen dies. Rosebud, was bedeutet Rosebud? Die Hoffnung auf einen intimen Einblick in die Seele von Kane treibt einen Reporter auf eine Reise in die Erinnerungen über ihn, eine Reise hinter das "NO TRESPASSING"-Schild. Eine Suche, die für diesen im Endeffekt erfolglos bleibt - nicht jedoch für den Zuschauer. Denn der gute alte "Citizen Kane" ist auch ein "Mensch Kane". Und kein wirklich bemitleidenswerter.

"Citizen Kane" ist ein Blick hinter die Fassade eines Erfolgsmenschen, ein intimer, schonungsloser Blick, der hinter dem Reichtum und dem Wohlstand die traurige einsame Seele eines bemitleidenswerten Menschen zeigt. Diese Aussage ist nicht besonders neu oder originell, möchte man meinen. Doch hierbei sollte man bedenken, dass der Film recht alt (mittlerweile über 65 Jahre) ist und zu seiner Zeit durch seine Thematik durchaus hervorstach. Des Weiteren sind die Hetzkampagnen von William Randolph Hearst, einem der Vorbilder für die Figur des Charles Kane, welche auch zunächst für einen kommerziellen Misserfolg des Films gesorgt haben, eindeutig beweisen, dass der Film seine gewünschte Aussage und Wirkung auch erreichen kann. Die Entwicklung Kanes von einem idealgeleiteten Perfektionisten zu einer von seinen eigenen Idealen überrolten Persönlichkeit, die sich vorrangig um materielle Dinge kümmert und dabei sowohl die eigene Seele als auch die Beziehungen zu seinen Mitmenschen nach und nach verkümmern lässt, ist inhaltlich nahezu makellos und trotz der bruchstückartigen Erzählweise in sich schlüssig. Positiv anzumerken sind hier auch die Umschwünge zwischen den Zeitebenen, beispielsweise wenn das Foto von den besten Zeitungsredakteuren New Yorks gezeigt wird, die für eine von Kanes Konkurrenzzeitungen arbeiten, und nahtlos eine Szene angeschlossen wird, in der Kane einige Jahre später eben diese Redakteure in seinem Tagesblatt begrüßt. Auch der Wechsel von der "medialen" Darstellung von Kanes Leben in der Doku am Anfang zur intimen Errinerungserzählweise wirkt erzähltechnisch originell und sorgt gerade durch das Schlussbild, welches mit dem Anfangsbild gleich ist, für ein gewisses Schmunzeln und ein Gefühl, eben einen für andere nicht bestimmten intimen Einblick in jemandes Leben erlebt zu haben. Ein Blick durch einen Menschen statt nur auf den Menschen.

Inszenatorisch wirkt der Film selbst heutzutage sehr frisch, die Kameraperspektiven könnten meistens nicht besser sein, die vielen Licht- und Schattenspiele sorgen stellenweise für eine schöne "Noir-Atmosphäre" und Orson Welles kann als Charles Kane in jedem Alter der Figur überzeugen. Die Darstellung der Entfremdung von seiner ersten Frau oder die Zimmerverwüstungsszene beispielsweise sind filmisch einfach nur perfekt und bleiben im Gedächtnis.

Ob die Bezeichnung "bester Film aller Zeiten" gerechtfertigt ist, lässt sich erstmal schwer feststellen. Was die filmhistorische Bedeutung angeht, so kann man die stilbildende Wirkung des Films und seine inszenatorische Brillanz nicht leugnen, lediglich die Geschichte wirkt aus heutiger Sicht nicht mehr ganz so neu, trotz der tollen Darstellung und der nach wie vor gültigen Aussage. Dafür liefert der Film einiges an Nachdenkstoff, weswegen ich so kurz nach dem Schauen auch nicht seine ganze Wirkung einschätzen kann. Vorerst kann ich sagen: Sehr guter und sehr gut gemachter Film, welcher durch seine Erzählweise zu begeistern weiß, aber die erwaretete Wucht ein klein wenig vermissen lässt. Mal schauen, wie die Nachwirkung ausfällt.

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mistral36

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Bewertung7.5Sehenswert

"You know, Mr. Bernstein, if I hadn't been very rich, I might have been a really great man."

Ein schwieriger, aber inspirativer Film. Wenngleich er aus heutiger Sicht wohl etwas langsam erscheint, ist er dennoch nicht langweilig. Es steckt sehr viel Leidenschaft und Anregung hinter den Bildern. Über einige Szenen muss ich jetzt noch nachdenken.

Sollte man zumindest mal gesehen haben.

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Mmugi

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Bewertung9.0Herausragend

bitte einen grossen bogen um die deutsche synchro schlagen

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TiH

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Wenn gleich Citizen Kane ohne Frage ein Stück zeitlose Filmgeschichte ist, so ist er dennoch nicht der beste Film aller Zeiten für mich.
Handwerklich kann man dem Film nahezu nichts vorwerfen. Angefangen vom Erzählstil, Dramaturgie, Bildsprache über Musik bis hin zur Montage grenzt Citizen Kane an Perfektionismus.
Fast schon dokumentarisch erzählt er den Aufstieg und Fall eines Menschen nach, wie es ihn auch heute nach wie vor gibt.
Mich hat er trotz alledem nicht 100%ig überzeugen können.
Der letzte Pepp hat mir da einfach gefehlt, wobei "Langatmigkeit" sicherlich der falsche Begriff ist.
Ein Klassiker ist und bleibt er trotz alledem, der sicher noch einige Jahre als "Standardwerk" und Messlatte der Filmgeschichte herhalten wird.

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JimiHendrix

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Bewertung7.5Sehenswert

Sehr neoistischer Klassiker, der prägende Dialoge für die Zukunft schuf.

Man hat an manchen Stellen natürlich die genialität der Story und der Filmtechnik sehen können, aber man muss sich aber auf so einen schwarz-weiß Filmklassiker einlassen.

In der heutigen Zeit verblasst dieses Meisterwerk leider etwas.

Orson Wells erinnert mich stellenweise ziehmlich an Marlon Brando in "Der Pate".

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maslobojew

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

In diesem fiktiven Biopic stimmt alles. Ich finde man muss gar nicht nachsichtig werden oder relativieren, weil der Film so alt ist.
Die Erzählweise ist absolut ausgeklügelt, dadurch kommen für mich überhaupt keine Längen auf, sondern im Gegenteil, die wichtigen Wendungen im Leben des Charles Foster Kane werden so auf akzentuierte Weise dargestellt.
Durch das episodenhafte Erzählen kommt es auch nicht zu dem Eindruck, es würde ständig in der Zeit herum gesprungen, sondern vielmehr steht immer die Perspektive einer anderen erzählenden Person im Mittelpunkt, die die Hauptfigur beleuchtet. Das nenne ich dramaturgisch gesehen genial und man könnte es heute nicht besser machen.
Auch visuell gesehen überzeugt mich der Film, da geht es mir gar nicht um technische Vollkommenheit, die ist in der Tat abhängig von der Zeit, in der ein Film entstanden ist, sondern um Atmosphäre, die hier kongenial gepaart mit der Musik (Bernhard Herrmann, später Taxi Driver!) von der ersten Sequenz an entsteht und aufrecht erhalten wird.
Und nicht zuletzt finde ich das Spiel von Welles selber sehr beeindruckend, er ist zu diesem Zeitpunkt erst 25 (!) Jahre alt und spielt selbst den kurz vor dem Tod stehenden, fetten Kane ohne dass es einen Anflug von Unglaubwürdigkeit hätte. Im übrigen finde ich auch gerade die Zimmer-Vernichtungs-Szene sehr überzeugend.
Bleibt nur noch zu sagen: Rosebud.

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AgentGuhl86

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Bewertung9.0Herausragend

Wenn Menschen, berühmt oder nicht berühmt, aus dem Leben scheiden, ist oft Interesse am letzten Wort nicht von der Hand zu weisen. Bedeutet das letzte Wort das ganze Leben oder ist es auch einfach nur ein Wort, wie jedes andere? "Rosebudd" ist der Auslöser in diesem bildgewaltigen und rundum super erzähltem Klassiker aus den 40ern...das letzte Wort eines Medienmorguls, der Zeit seines Lebens nur Augen für seine Karriere...letztendlich nur für sich hatte. Eine aufregende Biografie, spannend zusammengesetzt und überzeugend...sehr überzeugend in Szene gesetzt!

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N24TAk3R

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Bewertung9.0Herausragend

top technik zu recht ein Klassiker

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cannibal83

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein großes Werk und filmgeschichtlich mit immenser Bedeutung. Heutzutage bringt die schwermütige Handlung sicherlich manche Länge mit sich, aber auch das täuscht nicht darüber hinweg, das "Citizen Kane" einfach ein Wahnsinnfilm ist.

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Oberlaender

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Bewertung7.5Sehenswert

Beeindruckende Bilder, wie sie noch heute aktuell sind kombiniert mit einer leider ziemlich belanglosen Story. Damals war dieser Film sicher auf Grund seiner Kameraführung und Bildgestaltung der Renner, aber heute wäre er nicht so erfolgreich gewesen.

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Big_Mama

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Bewertung9.5Herausragend

Imposante Kameraführung! Und das schon vor mehr als 60 Jahren... Respekt!

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Kubrick_obscura

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein riesiger Film!

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rkuehne

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"Rooooosebud" - genial dieser Orson Welles....

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turboflo

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich möchte nicht alles nach-rezitieren, aber: dieser Film setzte einfach Maßstäbe. Nicht nur in Sachen Erzählstil. DER Film (sein erster), der mich zum absoluten Orson-Welles-Fan machte.

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eboleyn

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Bewertung9.5Herausragend

ein meilenstein ansonsten hat doctorgonzo alles gesagt, was mir dazu einfällt. also: siehe oben.

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doctorgonzo

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Bewertung9.5Herausragend

Man muss definitiv ein Faible für Klassiker haben, um die Erzählung an manchen Stellen durchstehen zu können, aber genial ist es allemal. Und wer den Ursprung des brachial oft zitierten "Rosebud" nicht kennt, darf sowieso keine Filme mehr sehen...Dass der Film gefloppt ist, war Ehrensache, denn wieviele Leute haben genug Niveau für so ein monumentales Werk, das vom Kopf doch einiges verlangt?!Alles andere als ein "Movie for all seasons".

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herwiggreiner

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Hat die Filmentwicklung nachhaltig beeinflusst, die Erzähltechnik wurde in dieser Form nie wieder erreicht

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Iroas

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Das Meisterwerk schlechthin.

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Flo.Thrawn

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Wegweisender Film, mit einem für heutige Zeiten doch sehr gemächlichen Erzähltempo. Wenn man sich darauf einlässt auch heutzutage extrem sehenswert!

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Kersten

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Bewertung10.0Herausragend

Ein Meisterwerk in Bild, Schnitt und Handlung! Muss man mehr sagen?

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