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City of God - Kritik
BR/FR/US 2002 Laufzeit 130 Minuten, FSK 16, Drama, Kriminalfilm, Actionfilm, Thriller, Kinostart 08.05.2003
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Kritiken (3) — Film: City of God
SoulReaver: CinemaForever
Kommentar löschen[...] In den Wellblechdächern der rostroten Bruchbuden spiegelt sich der aufopferungsvolle Sonnenschein, für viele Menschen das letzte Gut, welches sie sich hier sorglos auf ihre von Armut geprägten Körper fallen lassen dürfen. Das Meer rauscht seine übliche Melodie, die Wellen peitschen an den Strand der getrübten Freiheit und in den Favelas ist mal wieder alles wie immer: Hier regiert die Gewalt und das Verbrechen. Zwischen aufgewirbeltem Staub und Sand verlieren Kinder ihre Unschuld, kommen in Berührung mit den ersten Waffen und finden Gefallen am bloßen Töten. In der verruchten City of God bestimmt all das, was ein Leben in Frieden und Normalität verhindert. Träume treffen auf die Perspektivlosigkeit und platzen im Bruchteil von Sekunden, Kinder werden zu Kriminellen, einfach weil sie keine andere Wahl hatten und in diese Lage hineingeboren wurden und sinken immer tiefer in den Sumpf der ausweglosen Brutalität. Aber es gibt hin und wieder auch Menschen, die sich nicht auf die schiefe…
Kritik im Original 18 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten
JackoXL Wed, 28 Nov 2012 18:05:50 -0000
Antwort löschenGroßes Meisterwek, schön beschrieben. :)
SoulReaver Wed, 28 Nov 2012 19:00:00 -0000
Antwort löschenIch danke dir. :)
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DonChris Wed, 28 Nov 2012 20:08:25 -0000
Antwort löschenKlasse Film und guter Kommentar.
SoulReaver Thu, 29 Nov 2012 20:20:50 -0000
Antwort löschenDanke.
Stryke: inderzange.de
Kommentar löschen"City of Gods" ist durch die Bank weg genial. Realismus und Detailtreue wird groß geschrieben. Gewalt, Drogen und Korruption stehen im Gegensatz zum trügerischen Touristenbild Brasiliens. Als Betrachter wird man einfach gefesselt und schockiert, ja teilweise auf eine Gefühlsachterbahn geschickt. Man sieht die zwei unterschiedlichen Wege zweier Armutskinder aus den Slums und die damit verbundenen Probleme, besonders für Buscapé, der versucht den ehrlichen Weg zu bestreiten. Vor allem die Vielfalt der komplexen Storyverflechtungen ist hier einzigartig. "City of God" beschreibt den Weg der brasilianischen Gangs in der Vergangenheit, der Gegenwart (Comando Vermelho) und wie er in der Zukunft sein wird. Ein wirkliches Must-See!
Kritik im Original 10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten
feininger75 Wed, 27 May 2009 08:27:11 -0000
Antwort löschenWenn Dir "City of God" gefallen hat, solltest Du auch "Tropa de Elite" schauen. Hat auf der Berlinale den Silbernen Bären gewonnen, ist aber nie in Deutschland ins Kino gekommen.
jannis Wed, 27 May 2009 08:56:04 -0000
Antwort löschenGuter Tipp, kommt gleich auf die Merkliste!
Stryke Wed, 27 May 2009 12:15:43 -0000
Antwort löschenUnd "Tropa de Elite" auf meine. ;)
Tarantino69 Mon, 10 Jan 2011 22:33:57 -0000
Antwort löschenHabe selten einen Film gesehen, der so hart und gleichzeitig so mitreißend ist... TOP Film für mich die nummer 1
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BustaBuzz Thu, 24 Feb 2011 17:45:41 -0000
Antwort löschenwunderbar
to-ler2010;) Sun, 04 Sep 2011 18:55:34 -0000
Antwort löschenkönnte ich genau so unterschreiben. hab mir den film gerade eben angesehn und muss sagen er ist mit einem wort GENIAL!!! mehr fällt mir da momentan noch nicht dazu ein :-)
HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschen"City of God" ist die Antithese zum klagenden Neorealismus des lateinamerikanischen Slum-Kinos der Sechziger. Dieser Film beginnt wie ein Video-Clip (Meirelles hat viele Werbespots inszeniert) mit raschen Schnitten: Eine Klinge wird geschärft, eine Trommel geschlagen, ein Huhn flattert durch die engen Gassen, verfolgt von seinen hungrigen Mördern. "City of God" badet in Lokalkolorit und Testosteron, genießt den Überschwang und die Exzentrizität, platzt wie seine Protagonisten vor ungezähmter Energie - anders als die millimeterscharf durchkalkulierten "Gangs of New York", denen dieser ansteckende Enthusiasmus fehlt.
Kritik im Original 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (162) — Film: City of God
Oliver0403 Wed, 24 Apr 2013 02:51:57 -0000
Kommentar löschenDurchgehend unbekannte Darsteller muss nciht heissen, dass der Film schlecht ist. Aber als herausragend würde ich den Film trotzdem nicht bezeichnen. Er ist größtenteils sehr unterhaltsam und nur selten langweilig.
Aber zum ganz großen Film fehlt noch das gewisse Etwas. Ist jedenfalls meine persönliche Meinung.
*Spoiler*
Zumal ich jetzt auch nicht unbedingt ein großer Fan davon bin, wenn sich Jugendbanden über einen langen Zeitraum hinweg permanente Kriege liefern. Und das war ja eines der zentralen Themen des Films.
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MrKatsumi Tue, 23 Apr 2013 10:15:16 -0000
Kommentar löschenOmU im Kino. Ich war ziemlich überrascht über den mehrfach eingebrachten Tarantino-Style.
Hatte ich überhaupt nicht mit gerechnet und mir ehrlich gesagt auch was, in der filmsprachlichen Darstellung, anderes vorgestellt. Bin vollends bereichert worden.
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HomerSimpson09 Sun, 21 Apr 2013 13:13:56 -0000
Kommentar löschenIch hatte aufgrund der hohen Community und Kritiker-Wertungen hier sowie der hohen Wertung in der ImDb-250 Liste sehr hohe Erwartungen an diesen Film. Leider muss ich im Nachhinein gestehen dass er diese nicht ganz erfüllen konnte. City of God ist schonungslos, realistisch und stellenweise sehr brutal. Wenn ein Kind ein anderes hinrichtet schlägt einem das schon sehr auf den Magen. Die Idee des FIlms mit einem Erzähler der die lose Verknüpften Stränge zusammenführt gefiel mir. Allerdings ist für mich das große Manko dieses Films dass er mich, vielleicht auch durch die teilweise episodenhafte Struktur nie wirklich gepackt hat und ich so immernoch eine gewisse Distanz hatte, wodurch mir auch die ganz schlimmen Szenen nicht so nahe gingen wie sie es vielleicht sollen und sicher auch bei manchen tuen. Trotzdem alles in allem ein bemerkenswerter Film, der mich vor allem schockiert weil er, so hört man, sehr nah an der Realität ist. Einfach mal ein mutiger und anderer Film, aber leider kein Meisterwerk.
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kobbi88 Mon, 18 Mar 2013 18:08:42 -0000
Kommentar löschenEigentlich ist „City of God“ nur die Geschichte von Buscapé, einem Jungen aus Rio de Janeiro. Eigentlich ist es ne Geschichte, wie sie viele kennen. Es werden das Aufwachsen mit Familie und Freunden gezeigt, seine Versuche Mädchen kennen zu lernen, den Traumberuf zu bekommen.
Ja, eigentlich. Denn Buscapé wächst in der Cidade de Deus auf, einer Favela in Rio de Janeiro, die von Verbrechen, Gewalt und Drogen beherrscht wird. In verschiedenen Episoden erfährt man von Kindern, die sich in der Gangsterwelt nach oben morden, die zu einflussreichen und gewalttätigen Gangsterbossen werden. Man erfährt von Jugendkriminalität, von Rache, von Armut, von Verrat. Ungeschönt, knallhart.
Und in dieser Welt muss sich Buscapé nun behaupten. Irgendwie klar kommen. Versuchen, seinen eigenen Weg zu gehen. Und auf dem richtigen Weg bleiben.
Buscapé ist Erzähler und Bindeglied der Geschichten. Er ist der rote Faden.
Die Schauspieler sind extrem authentisch, die Gewalt roh und brutal. Optisch ist es manchmal total abstoßend, auch vor den dreckigsten Orten wird kein Halt gemacht, auch die heftigsten Episoden werden ungeschönt gezeigt. Und der Film zieht einen wirklich in seinen Bann. Ich zumindest hab irgendwann gemerkt, dass ich mit offenem Mund auf den Bildschirm gestarrt habe. Wie lange? Keine Ahnung.
Neben der Coming-of-Age-Geschichte und dem Gangsterdrama ist dieser Film aber auch Sozialstudie, die zeigt, wie Hilflosigkeit, Perspektivlosigkeit und Gewalt die Kinder in den Favelas selbst zu Gangster werden lassen. Wenn sie denn überhaupt überleben.
City of God – dramatisch, faszinierend und brutal ehrlich. Ein überragender Film.
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kobbi88 Mon, 18 Mar 2013 18:20:26 -0000
Antwort löschenAnmerkung: Nichts, was man über diesen Film schreiben kann, wird ihm in irgendeiner Art und Wesie gerecht.
Hfonda15 Mon, 18 Mar 2013 19:01:05 -0000
Antwort löschenWow ne 10 Punkte Bewertung, bin auf diesen Streifen sehr gespannt, der steht bei meinen Top 100 sehr weit oben aber das muss ja nicht immer was heißen ;)
kobbi88 Mon, 18 Mar 2013 19:05:14 -0000
Antwort löschenIch glaube, den wirst du schon gut finden. Oder zumindest hoff ichs ;)
T00BI Mon, 18 Mar 2013 19:11:39 -0000
Antwort löschenToller Kommentar, hab ihn mir auch mal vorgemerkt, steht auch schon länger auf meiner Top 100 Liste ;)
Jason Born Mon, 18 Mar 2013 19:17:41 -0000
Antwort löschenGefällt mir:) Die Erzählstruktur mit Rück-und Zwischenblenden macht einen Teil von CoG aus. Von mir hat er auch ne 10,0 bekommen. "Nix da Löckchen, ich bin jetzt Locke der Boss du Wixer"
kobbi88 Mon, 18 Mar 2013 19:19:35 -0000
Antwort löschenDanke T00bi! Sieh ihn dir an, ich selber habs viel zu lange vor mir hergeschoben (um es mal mit Bilbo Beutlin zu sagen). War schon Monate lang immer in den Top 10 meiner Top 100. Und bereut hab ichs wirklich nicht
kobbi88 Mon, 18 Mar 2013 19:22:06 -0000
Antwort löschenStimmt, von der Erzählstruktur, die absolut überragend is, hab ich ja nicht mal was geschrieben! Sollte man wirklich beachten, großes Kino. Danke Jason :)
Jason Born Mon, 18 Mar 2013 20:00:32 -0000
Antwort löschenImmer wieder gerne:D So ne Erzählstruktur mag ich immer. Da fallen mir noch Pulp Fiction oder Before the Devil knows... ein. Ach, da müsste ne Liste für her. Hast du den jetzt erst gesehen?
War 2003 im Kino, da konnte man sogar rauchen drin. Auf DVD hab ich ihn auch
kobbi88 Mon, 18 Mar 2013 20:09:57 -0000
Antwort löschenJa, leider erst jetzt gesehen. Zum ersten mal auf ihn aufmerksam geworden bin ich auch erst hier auf Moviepilot (Danke dafür, liebe Piloten :D). Und jetzt, nachdem ich ihn in meiner Top 100 Liste immer links liegen gelassen habe, bin ich eeeeendlich in den Genuss gekommen :)
Jason Born Mon, 18 Mar 2013 20:22:02 -0000
Antwort löschenGuck mal an, da hat sich die Mitgliedschaft bei MP schon gelohnt. Den kann man auch noch x-mal schauen, wird nie langweilig. Buscapé, Bené, Locke. So unterschiedlich aber alle högschd interessant. Hey du, fang das Huhn:)
Jason Born Mon, 18 Mar 2013 20:23:01 -0000
Antwort löschenAch ja: Kann dir Tropa de Elite 1+2 empfehlen. Das ist aus der Sicht einer Eliteeinheit der Polizei in den Favelas von Rio
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kobbi88 Mon, 18 Mar 2013 20:53:56 -0000
Antwort löschenWerd ich sicher auch noch öfter ansehen. Hat durchaus Lieblingsfilmpotential :)
Danke für den Tipp, gleich mal vorgemerkt
Jason Born Tue, 19 Mar 2013 10:42:35 -0000
Antwort löschenTatsächlich vorgemerkt, das Dashboard zeigt alles. Das sind die 3 brasililianischen Filme, die ich kenne. Teil 2 von TdE war sogar noch besser, behaupte ich jedenfalls:)
urologiker Tue, 12 Mar 2013 12:54:42 -0000
Kommentar löschenErzählte und dokumentierte Folgen eines schweren "short-man-syndrome" unter gesetzarmen Rahmenbedingungen. Hinzu kommt die Darstellung unterschiedlicher Formen der Macht und ihrer Möglichkeiten, von Geld, Waffengewalt aber auch der Presse. Als Zuschauer wird man nach 20min der Einspielzeit mit einer hohen Dichte dieser Einfluesse konfrontiert und man wuerde diesen Film wahrscheinlich nur als kaputt und krank empfinden, wenn am Ende nicht ein augenzwinkernder Lichtblick wäre...
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Looki Wed, 20 Feb 2013 08:55:31 -0000
Kommentar löschen"wer von euch kann schreiben?"
"ich!"
"ok du machst ne schwarze liste mit denen die wir alle umlegen"
(eine gruppe von 10-jährigen)
:D teufel noch eins, nach elite squad 1+2 und jetzt god of war, steht für mich fest wo ich nie hinreisen werde :D
zum film: hammermäßig erzählt, obwohl mir persönlich der hauptcharakter zu wenig vorgekommen ist, seine rolle kommt erst in der letzten halben stunde so richtig zum tragen und selbst da ist diese nicht so berauschend, aber unterm strich spiegelt er das leben in den favelas sehr gut wider und man bekommt einen umfassenden einblick in diese hölle auf erden, ich möchte dennoch allen die sich für dieses thema interessieren auch noch tropa de elite und elite squad ans herz legen, sehr erschreckende und interessante doku-filme
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Looki Wed, 20 Feb 2013 11:55:07 -0000
Antwort löschenhaha meinte natürlich "city of god" und nicht "god of war" :D sry
timmoe Sun, 27 Jan 2013 18:08:58 -0000
Kommentar löschenUnterhaltsames, gut gespielte Geschichte über Gewalt & Drogen in den brasilianischen Slums.
Ungeheuer authentisch, vielleicht einer der realistischsten Filme überhaupt.
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Mr Beautyghost Thu, 24 Jan 2013 23:11:31 -0000
Kommentar löschenCity of God ist ein kraftvolles, unglaublich clever erzähltes Jugend- und Gangsterdrama, das durch intensive und schonunglose Darstellung der Brutalität des Lebens und Sterbens in Rio de Janeiros Favuelás besticht. Trotz der vorwiegend durch Laiendarstellern gespielten Figuren nimmt mich der Film von Beginn an mit auf eine packende Reise durch zwei Jahrzehnte Ganovengeschichte, lässt sich hervorragend Zeit, auf Hintergründe und Charakterzeichnung einzugehen. Maßgeschneiderte Kamera- und Schnittarbeit sind zurecht für den Oscar nominiert gewesen. Immer wieder mit etwas Humor aufgerischt aber doch aufwühlend ernst im Grundthema zeigt Fernando Meirelles, wie es Anderswo auf der Welt zugehen kann, ohne dabei weder lakonisch noch schwulstig zu wirken.
Eine echte Herrausforderung zum Anschauen, aber so lohnenswert wie kaum ein Zweiter.
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Simon Moon Fri, 25 Jan 2013 00:09:37 -0000
Antwort löschenNicht "trotz der vorwiegend durch Laiendarstellern gespielten Figuren" sondern wegen der "vorwiegend durch Laiendarstellern gespielten Figuren" hat dieser Film das was ihn ausmacht.
Mr Beautyghost Fri, 25 Jan 2013 17:17:12 -0000
Antwort löschenJaja :] , ich will damit nicht die Darstellerleistung kritisieren, sondern hervorheben, dass Laiendarsteller die Ausnahme sind und sie hier vorwiegend sich selbst spielen. NUR so funktioniert dieser Film, da hast du recht!
benjamin.zahnd Wed, 23 Jan 2013 19:14:22 -0000
Kommentar löschenich habe mir diesen film irgendwie anders vorgestellt. er ist sehr brutal und realistisch und dieser locke wirkt echt psycho...naja ich weiss auch nicht. ich finde es ja gut das man zu diesem thema ein film macht. aber ich finde das schon ziemlich krass wenn einem kind in den fuss geschossen wird...es werden extrem viele einfach mal so umgebracht...klar, das ist für einige normalität, aber ich hatte da so meine schwierigkeiten diesen film wirklich anzusehen.
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VincentLebowski Thu, 14 Feb 2013 13:30:36 -0000
Antwort löschenDer Gewaltgrad hat doch nichts mit der Qualität oder Authenzität eines Films zu tun. Lauf mal in Rio zwischen den Wellblechhütten her. Ist nicht unwahrscheinlich, dass man sich ne Kugel einfängt wenn man zur falschen Zeit am falschen Ort ist.
benjamin.zahnd Mon, 15 Apr 2013 19:19:46 -0000
Antwort löschenich habe auch nicht gesagt das ich daran zweifle, das es in der realität wirklich so ist. wenn es nicht so dargstellt wäre, könnte man es sich vielleicht auch nicht vorstellen.
es kann ja jeder für sich entscheiden wie er die filme bewertet.
ich fand den film schrecklich anzusehen, gerade weil es sehr real wirkt und der alltag in manchen ländern wirklich so aussieht...
CHF Fri, 18 Jan 2013 22:23:35 -0000
Kommentar löschenMal ehrlich, kann nur schwer nachvollziehen wie man sich darüber 3 DIN A4 Seiten an Lobeshymnen aus dem Hirn leiern kann. Das ist durchaus kein schlechter Film, aber mehr als Leute abknallen wird hier nicht geboten. Kein besonderes screenplay, keine Spannung und sonst auch nichts, was einen umhauen würde. Most overrated.
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hurenkind Wed, 02 Jan 2013 13:21:06 -0000
Kommentar löschengrenzenlos realistisch!
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marvel_master Sat, 29 Dec 2012 12:58:21 -0000
Kommentar löschenDer Film basiert zum Teil auf wahren Begebenheiten. Das ist auch okay. Die Schauspieler sind jetzt keine Profis, aber machen sonst ihren Job.
Für einen lustigen DVD Abend kann man den Film allerdings nicht empfehlen. Wer einfach einen schönen, coolen Film schauen möchte ist hier definitiv falsch bedient. Mich persönlich hat der Film zu keiner Zeit gefesselt oder bei mir Spannung erzeugt. Ist einfach langweilig wie sich die ganze Zeit die Kids abknallen. Es mag in den Slums so abgehen aber ich kann mit so einem Film nix anfangen. Wer Pop-Corn Kino sucht ist hier definitiv falsch. Die Wertung ist rein subjektiv.
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Irminor Wed, 12 Dec 2012 16:46:34 -0000
Kommentar löschenEiner der besten Filme: Slums, Drogen, Liebe, Gewalt, Realität , Jugend
ich frage mich wie man so einen Film schlecht bewerten kann...
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americanpseiko Sun, 09 Dec 2012 15:10:27 -0000
Kommentar löschenBester "Kleinganoven-Film", den ich gesehen habe. Noch besser als La Haine. Instant-Classic!!
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Ironmalte Tue, 13 Nov 2012 21:09:16 -0000
Kommentar löschenÜberraschend mit welcher Wucht dieses Stück Afrika einen überfährt. Unverblümt und schonungslos. Total absurd und trotzdem glaubhaft. Aufklärung ohne erhobenen Zeigefinger.
Diese Film wirkt noch lange nach.
Richtig starker Streifen.
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DER_KOMTUR Tue, 13 Nov 2012 21:28:49 -0000
Antwort löschen... "diese Stück Afrika" spielt aber in Südamerika genauer gesagt im brasilianischem Rio.
rockoholic Wed, 14 Nov 2012 00:42:50 -0000
Antwort löschenDa warn halt schwarze dabei , gepaart mit deutscher Weltoffenheit und unserem Bildungssystem liegt Rio schnell mal in Afrika :)
N. Hornblower Wed, 14 Nov 2012 10:17:13 -0000
Antwort löschen:D
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gibtsnet Wed, 14 Nov 2012 13:12:03 -0000
Antwort löschenlol
Frank Dux Tue, 08 Jan 2013 12:06:42 -0000
Antwort löschensehr gut :-)
JackoXL Fri, 19 Oct 2012 14:33:17 -0000
Kommentar löschen"Wenn du wegläufst fangen sie dich, wenn du bleibst fressen sie dich."
"City Of God" ist der wohl größte, kleine Film den ich kenne. Mit "groß" meine ich nicht (nur) seine Qualität, kleine Filme haben die oft genug. Nein, er will groß sein. Obwohl es sich hier immer noch um Independent-Kino handelt, Fernado Meirelles wollte ein Epos schaffen und das ist ihm in unglaublicher Form gelungen. "City Of God" scheint eine Art brasilianische Mischung aus "Goodfellas" und "Menace II Society" zu sein, wobei das nur ein loser Vergleich ist, um sich eine Vorstellung machen zu können. Es wäre unfair, ihn als Plagiat oder sonst was von diesen Filme zu bezeichnen. Dafür ist er zu eigenständig und verleugnet seine Herkunft nicht. Im Gegenteil, er ist so authentisch, wie man es eben sonst nur von im ersten Moment eher unscheinbaren Nieschenproduktionen kennt.
Das kleinriminelle Leben in den Favelas von Rio de Janeiro, sowie eine klassische Coming-Of-Age Geschichte, wird über Jahre hinweg erzählt, wirkt immer echt und verschönigt rein gar nichts. Der entscheidende Unterschied: Es wird präsentiert, wie man es sonst von den großen Vertretern des modernen US-Gangsterfilms kennt (was den "Goodfellas"-Vergleich durchaus rechtfertigt). Trotz seiner Thematik und seinen zum Teil knüppelharten Szenen soll der Zuschauer jederzeit unterhalten werden. Die Waage zwischen Anspruch und Unterhaltung hängt durchgehend im Gleichgewicht, das schaffen nicht viele. Flotte, impulsive und massentaugliche Erzählweise muss nicht auf Kosten des Lokalkolorits gehen. Kritiker- und Publikumslieblinge müssen nicht Welten trennen, sie treffen sich nur recht selten. In der Stadt Gottes dürften alle ein Zuhause finden.
Maßgeblichen Anteil daran hat natürlich Regiesseur Fernado Meirelles. Wie schon erwähnt, er wollte so einen Film hinbekommen und hat es geschafft. Seine verhältnismäßig geringen Mittel sind praktisch nie ersichtlich (oder eher im komerziellen Sinn "störend"), was schlicht an seiner brillianten Inszenierung liegt. Das sieht immer nach großem Kino aus, obwohl es das ja eigentlich nicht ist. Die Umsetzung ist fast schon meisterlich, was ihm in der Folgezeit ja auch die Tür zu internationalen Produktionen öffnete. Vollkommen berechtigt, sonst wäre ein riesiges Talent wohl nie der gesamten Welt bekannt geworden.
"City Of God" hat mich seinerzeit total überrascht und ich war nach einigen Jahren der Abstinenz eigentlich darauf eingestellt, dass sich meine Euphorie eventuell etwas relativiert haben könnte. Irrtum (Gott sei Dank), ein fantastischer Film, der einen jedesmal auf's Neue überrascht, fasziniert, fesselt und beeindruckt. Vor 10 Jahren ein ♥-Film, jetzt ein ♥-Film, wohl für immer ein ♥-Film.
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einSchluss Fri, 19 Oct 2012 16:05:12 -0000
Antwort löschenIch habe den Film damals im Programmkino gesehen u war so genervt (allerdings tuen das fast alle Düsseldorfer Progr.kinos. wegen ihrer miserablen Ausstattung auch ohne Film - gehört wohl zum subversiven Underground-feeling dazu). Nach deinem Kommentar gebe ich ihm vielleicht nochmal ne Chance. Nice.
JackoXL Fri, 19 Oct 2012 16:28:10 -0000
Antwort löschenSolltest du, zumindest mir zuliebe. ;)
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Reload Fri, 19 Oct 2012 16:29:04 -0000
Antwort löschen♥
JackoXL Fri, 19 Oct 2012 16:30:57 -0000
Antwort löschen♥♥♥
vibl Fri, 12 Oct 2012 15:05:05 -0000
Kommentar löschenHart, brutal und ehrlich - ein toller Film!
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NiboraC Thu, 04 Oct 2012 13:21:03 -0000
Kommentar löschenEinfach mega der Film! Locke ist der King
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aNasenbärOnElmStreet Mon, 08 Oct 2012 21:43:43 -0000
Antwort löschenDer Boss ! ;-)
NiboraC Tue, 23 Oct 2012 18:26:25 -0000
Antwort löschenStimmt haha tut mir leid :D
ZERNZERNZERN Wed, 03 Oct 2012 17:15:02 -0000
Kommentar löschenImmer noch meine persönliche NUMMER 1
(vor Trainspotting) und das bei immerhin ca 1500 Filmen die ich bereits gesehen habe.
Dieser Film hat einfach alles. Gut gezeichnete Charaktere von den Haupt- bis Nebenfiguren, dazu Epik und einen Tiefgang wie ich ihn nur selten bei einem Film gesehen habe. Nie wurde der zusammenhang von Armut und Kriminalität so gut wie hier dargestellt, insbesondere deren Zusammenhang mit Drogen und Gewalt. Weiterhin Punktet der Film durch die klasse Arbeit des Regiesseurs der von Schnittinferno bis zu Kamerafahrten alles einsetzt was geht ! Dazu hat der Film, Action ,Spannung und Herz sowie tolle Musik. Was den Film aber zu meiner Nummer 1 macht und ihn so außergewöhnlich macht sind im wesentlichen zwei Dinge. Ersten ist es die Authensität die der film durch die drehorte udn die teilweise Laiendarsteller bekommt. Das zweite ist der dramuturgische verlauf, weil der Film schraubt sich vom Anfang des film bis zum Ende spannungtechnisch so gut auf wie ich es bei keinem anderen Film bis jetzt erlebt habe. Dazu kommt noch die letzte Szene des Films die klar macht das dies nur ein Kapitel in der Geschichte "City of God"`s ist. Einfach ein Meisterwerk !!!
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ismirwurst Thu, 20 Sep 2012 14:44:38 -0000
Kommentar löschenDie Leistung vom Hauptdarsteller fand ich gar nicht so gut.Was mich an diesem Film fasziniert oder besser gesagt für mich zu einem Meisterwerk macht ist die Geschichte wie sie sich den ganzen Film über entwickelt, die erschreckend harten Bilder die Gezeigt werden aber leider real sind, die hilflosigkeit der Kinder die keinen anderen Weg sehn ausser die Gewalt und die Flucht in "Gangs".Schonungslos wird dem Zuschauer hier gezeigt wie es in anderen Teilen der Welt, die sicher auch schönes zu bieten haben, abgeht.
Zwei Charaktere stehen hier im Mittelpunkt zum einen der Hauptdarsteller der diesem Leben entkommen will und alles dafür tut nicht so zu werden wie es ihm anscheinend in die Wiege gelegt wurde und zum anderen Löckchen später Locke der Boss, der das komplette Gegenteil zum Hauptdarsteller will nämlich ein "Gangster" zu werden mit allen Mitteln(Wer den Film kennt weiß was ich meine).Das meiner Meinung macht den Film so gut wie er ist.
Dieser Film wird zurecht gehypt da er Grandios ist.Konnte der zweite Teil bei weitem nicht mithalten besser gesagt es war kein zweiter Teil trug nur den Namen "City of" im Titel!
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