So, Premiere: Nachdem ich lange Zeit mit dem Gedanken gespielt habe, mich mal an einer Live-Kritik zu einem Film zu versuchen, ist es heute nun soweit – „Cloverfield“ scheint ein geeigneter Kandidat für solch ein Vorhaben zu sein, erscheinen Moster-Filme allgemein hin nicht als so intellektuell anspruchsvoll, als das man ihnen ungeteilte Aufmerksamkeit entgegenbringen müsste. Desweiteren geizt ProSieben ja bekanntlich nicht mit Werbung im 20-Minuten-Takt, so dass immer genug Zeit für grammatikalische Korrekturen sein sollte. Ja, ich muss leider zugeben, ich bin nicht der erste, der die Idee einer solchen Art von Kritik hat, vielmehr gibt’s davon schon ein paar ähnliche Versuche hier auf moviepilot – aber Hey, ich bin ein Kind der Generation Tarantino – Urheberrechte werden gnadenlos überbewertet und stehen der eigenen Kreativität nur im Weg.
Ab hier: [SPOILER AHEAD]
- 20.13 Uhr: So, das erste vielfräßige Monster dieses Abends namens Jumbo Schreiner…
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So, Premiere: Nachdem ich lange Zeit mit dem Gedanken gespielt habe, mich mal an einer Live-Kritik zu einem Film zu versuchen, ist es heute nun soweit – „Cloverfield“ scheint ein geeigneter Kandidat für solch ein Vorhaben zu sein, erscheinen Moster-Filme allgemein hin nicht als so intellektuell anspruchsvoll, als das man ihnen ungeteilte Aufmerksamkeit entgegenbringen müsste. Desweiteren geizt ProSieben ja bekanntlich nicht mit Werbung im 20-Minuten-Takt, so dass immer genug Zeit für grammatikalische Korrekturen sein sollte.
Ja, ich muss leider zugeben, ich bin nicht der erste, der die Idee einer solchen Art von Kritik hat, vielmehr gibt’s davon schon ein paar ähnliche Versuche hier auf moviepilot – aber Hey, ich bin ein Kind der Generation Tarantino – Urheberrechte werden gnadenlos überbewertet und stehen der eigenen Kreativität nur im Weg.
Ab hier: [SPOILER AHEAD]
- 20.13 Uhr: So, das erste vielfräßige Monster dieses Abends namens Jumbo Schreiner hab ich ja schon hinter mir, auf geht’s zu Numero Zwei…
- Die Erwartungen an „Cloverfield“ sind mittelmäßig bis nicht existent, was von der mp-Vorhersage mit 5,4 auch recht passend wiedergegeben wird – aber man kann sich ja immer überraschen lassen, immerhin besteht die Hoffnung, dass es besser wird als die Creature-Movies der letzten TELE5-Wochen.
- Erster Eindruck: Da mochte auf jeden Fall jemand die olle Hexe aus dem Blair-Wäldchen und billige Camcorder (oder ist da nun Dogma, und ich kapier es nicht?)
- Zweiter Eindruck: Die Knallchargen die da so durchs Bild laufen bzw im Bett liegen und sich mit Kirschen füttern sind recht unverbraucht – aka kennt kein Mensch. Sympathisch sind sie auch nicht – aber okay, enden wahrscheinlich ja doch nur als Zwischenmahlzeit im Monster-Magen. Hoffentlich…
- Einer hier hat geschrieben, die Party sieht aus wie einer dieser Festivitäten aus einem dieser Yuppie-Bierwerbespots - recht hat er...
- Und wie sich das zieht...nach 10 Minuten Party-BlaBla gelange ich zu der Erkenntnis, dass gefilmtes Party-BlaBla im Fernsehen nur unwesentlich interessanter ist als reales Party-BlaBla auf der letzten WG-Party
- Und schwupps, schon war sie einen Kopf kürzer, die Lady Liberty - endlich etwas Action, auch wenn die Kamera eher nervt als atmosphärisch ist und diese Pseudo-Flashbacks albern wirken
- Ratlosigkeit, Staubwolken, Explosionen, wirres Gequatsche - auch wenn es abgedroschen klingt, 9/11-meets-Godzilla-Parallelen drängen sich auf
- mhh, irgendwie wäre es schon toll, wenn ich außer Rumgewackel und Gekeuche auch mal was von dem sehen und hören würde, was da grade los ist (erste richtige Ablehnung gegen diese dämliche Egoperspektive stellen sich ein) - so ist das alles ein bisschen...mhh...unspannend
- Och nöö, jetzt nicht auch noch so eine öde "Ich-rette-mein-Betthäschen"-Geschichte, zumal der Typ aussieht, als würde er sich auch vom Parkplatz bis zum Aufzug verlaufen
- Kamera-Gezoome und belangloses Gequatsche in einem U-Bahn-Schacht mit Wackelkontakt-Beleuchtung - soll den vier Bacardi-Boys & Girls wohl sowas wie Tiefe geben
- Oh, lasst uns in einen dunklen Tunnel gehen - meistens eine blöde Idee in Horrorfilmen...jepp, war ne blöde Idee - schon war sie da, die CGI-Spinne und mit ihr der Nightvision-Modus der Kamera
- die Preisgelder für Americas Best Homevideo müssen sehr hoch sein, schließlich hängt der Kameramann trotz Lebensgefahr, verletzen Kumpels und metergroßen Spinnen sehr stark an seiner Cam
- die Evakuierungspläne der Militärs wirken genauso unkoordiniert wie die langsam äußerst hassenwerte Kameraarbeit
- das epileptische Kamera-Kid und seine beschränkten Freunde stürmen todesmutig ein leeres und dunkles Hotel - ähnliches hat ja beim Tunnel schon gut funktioniert, wie erinnern uns...
- "Pack endlich die Kamera weg und komm" - der erste Dialog, dem ich so etwas wie Zustimmung entgegenbringen konnte
- So, kurze Pause - vorausschauend schon mal Aspirin gegen Wackelcam-Seekrankheit suchen
- noch 25 Minuten: es drängt sich der Verdacht auf, das wird hier nix mehr mit Monster und so...
- Oh, Betthäschen gepfählt von Bett - nennt sich wohl Berufsrisiko; scheint aber nicht so wild zu sein, ist schon wieder ganz gut auf den Beinen unterwegs, trotz Loch in der Brust
- Haha erwischt: Ich hab es gesehen, das ominöse Monster - zwar nur verwackelt und unter Zuhilfename der TV-Anhalte-Funktion meines Recorders und rumspielen an den Gamma-Werten meines Fernsehers, aber immerhin - man freut sich ja schon über Kleinigkeiten
- mhh, sieht recht bescheiden aus das Biest, wir stellen fest, es hatte seinen Grund, warum man es 96% der Laufzeit versteckt hat - aber es sind wieder zwei Nervensägen weniger da - YEAH
- och, dabei war es gerade soooo rührend, das pathetische Videotestament-Gefasel und schon is es aus...so ein Pech..kein Happy-End...super-mutig und total gewagt und so überraschend...
- so, dass Gericht zieht sich zur Beratung über die Punktevergabe zurück
[SPOILER ENDE]
Unterm Strich bleiben für "Cloverfield" 3 Punkte stehen.
Zu den Gründen: Es gibt zuviele noch schlechtere Creature-Movies und...Mhh, nein, kein "und" - das war es eigentlich schon. Mehr Positives kann ich diesem quälend langweiligen Stuss nicht abgewinnen.
Das ist ne gute Idee! Ich hoffe du stellst deine komplette Live-Berichterstattung später in deinem Comment ein. Für alle die nicht die Möglichkeit haben live mitzulesen. ;)
Sorry, aber 'nen Film objektiv bewerten zu wollen der a) synchronisiert ist und b) alle 20 Minuten von Werbung unterbrochen wird, ist ja wohl unmöglich.
Da kann ja nur eine schlechte Wertung rauskommen.
@jollyroger
Eine Synchro gehört genauso mit zum Film wie alles andere auch. Schließlich wird er hierzulande mit deutsche Sprache vermarktet, dann muss man sich auch um eine ordentliche Synchro-Fassung bemühen. Macht man das nicht, ist es ein durchaus legitimimer Kritikpunkt. Außerdem bin ich was das angeht optimistisch, erstens gibt es auch sehr gute Synchro´s und zweitens hab ich im Gefühl, dass "Cloverfield" nicht gerade ein Dialogfestival wird.
Für die Werbung ist mein Recorder zuständig, ich fang einfach zehn Minuten später an, dann skippt der die Werbung automatisch raus...
Könnte ich persönlich nie machen. Egal ob ein Film nun leichte Kost darstellt, die erste Sichtung sollte immer was besonderes sein. Da sind Unterbrechungen , sei es nun Werbung oder Live Kommentare zu dem Film abgeben sehr ungeschickt. Für mich zumindest. Und Cloverfield ist da auch kein guter Film um so was zu machen da er sehr von der unglaublich intensiven Atmosphäre lebt die er aufzubauen versucht und jegliche Unterbrechung seitens des Zuschauers wird da herbe bestraft. Aber ist nur meine Auffassung kenne auch einige die so was machen via Twitter. Aber naja wünsche dir trotzdem mal Viel Glück^^
@Tyler__Durden: Könnte dir gar nicht mehr zustimmen.
@Hitmanski: Wollte nicht die Synchro-Debatte reinrutschen (auch wenn ich dummerweise damit angefangen habe), meiner Ansich nach tötet Synchro jeden Film - aber das kann man natürlich auch anders sehen.
Wie aber Tyler__Durden schon angemerkt hat: Cloverfield lebt von der Atmosphäre - die machst du dir so wie geplant definitiv kaputt.
@jollyroger + Tyler__Durden
Ich verstehe eure Einwände bzgl. Atmosphäre-Kill usw durchaus. Ich bin mir auch bewusst, dass man auf diese weise keine vollständig seriöse Filmkritik schreiben kann - aber ich bin ja auch nur ein kleiner unbedeutender teil dieser community und nicht der Chef-Feuilletonist der SZ oder FAZ. Für mich ist diese ganze Live-Geschichte einfach ein kleiner journalistischer Selbsterversuch auf den ich neugierig bin. Vielleicht stellt sich heraus, dass das Ganze am Schluss furchtbar langweilig und unlustig wird, was ich an dieser Stelle definitiv nicht vollständigen ausschließen kann. Aber letztendlich, dass einzige was ich gefährden kann ist das persönliche Filmerlebnis von "Cloverfield" als solches. Da ich sowieso nicht davon ausgehe, dass der Film für mich ein Jahrhundertkracher wird, bin ich bereit diese Gefahr einmalig einzugehen.
Bisher teile ich deine Meinung absolut, ein bisher sehr nerviger und langatmiger Film ohne wirkliche Unterhaltung. Mal sehen wie es weitergeht... Erwartungen sind sehr gering.
Ok, Film wendet sich dem Ende zu, Betthäschen tot. Stellt sich nur noch die Frage, ob die 4 den heli kriegen oder nicht - da hier aber iwo steht, dass es kein happy End gibt....naja ^^
Sind es überhaupt noch 4? Die eine mit dem Spinnenbiss sah so ein bisschen ungesund aus, hatte sicher nachher ein Casting in nem japanischen Geisterhorrorfilm und wollte sich nicht mehr umziehen...
Also ich muss dir eigentlich bei allen deinen Punken zustimmen aber du hast bis jetzt nur negative Punkte vermerkt obwohl der Film auch Positives bieten kann finde ich. Z.B. finde ich die Atmosphäre auf den Straßen und die Effekte schon ziemlich gelungen.
Ja, waren nur noch drei, Hitmanski, hatte mich verschrieben.
Resümierend kann man sagen, dass ich fast 2 Stunden meines Lebens verschwendet habe und ich noch überlege, och 4 oder doch nur 3 Punkte gebe - aber auch nur, weil es mal kein Happy End gab.
@ Duderinho:
Das ist aber auch nix besonderes! Diese Handcam-Filme haben nie ein Happy End (Blair Witch, Rec, dieser hier). Bei diesen Filme wär es mal was besonderes WENN jemand am Ende überleben würde.
Also die Effekte, sofern man sie durch das viel zu dunkle und hektische Kameragewackel hat erkennen konnte, fand ich äußerst mäßig. Sicherlich, es gibt C-Movies, die sehen noch schlechter aus - aber sonst...Die Atmosphäre - ich weiß ja nicht. Es ist halt diese typische Großstadt-Terror-Angst-Katastrophen-Atmosphäre, wie man sie spätestens seit 9/11 immer wieder mal zu sehen kriegt.
Ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit. Das war in der Tat amüsanter als ich gedacht habe. Eigentlich hatte ich es ja als einmalige Sache angesehen, aber ich denke es wird sich noch die eine oder andere Möglichkeit ergeben, sowas zu wiederholen ;)
Hmpf. Lass es lieber mit den Live-Kritiken. Nicht nur das man die gezielte Athmosphäre nicht mehr bewerten kann, was gerade bei diesem Film wichtig gewesen wäre, so schleichen sich offensichtlich auch einfach zu viele Fehlbeobachtungen auf die schnelle ein. Schade das dieses Bewertungsexperiment auch noch unter Kritiken die overall-Punktzahl so maßgeblich beeinflusst hat.
Schade, dass ich das hier erst jetzt lese, schöne Idee und auch gute Umsetzung. Bei wiederholtem Versuch würde ich tatsächlich versuchen blind zu schreiben...jetzt echt! Authentisch wäre es allemal, zumal es bei einem derartigen Review nicht um das ausgefeilte, durchkomponierte Endprodukt geht, sondern vielmehr die Faszination des ersten Eindrucks selbst schon ein Phänomen an sich ist und garantiert durch unsere reflektierende Erinnerung niemals mehr das sein kann und wird, was sie ursprünglich mal war.
Gut gemacht!
Die Einführung ist ein wenig zu lange geraten ist und die Aufzeichnung hätte auch sonst von zusätzlichen Lücken oder vielmehr von einigen ruhigeren Momenten profitieren können. Der Einsatz von einigen überraschenden Horrormomenten ist hingegen sehr gelungen. Für Freunde des Genres ist diese Mischung aus «The Blair Witch Project» und «Godzilla» sowieso sehenswert. «Cloverfield» ist nämlich ein durchrüttelndes Schauererlebnis.
nicht nur die einführung ist zu lang geraten. auch die zweite hälfte hätte mehr verdichtung vertragen können. offensichtlich hatte man am ende doch nicht genug material, um wenigstens auf die anvisierten 90 minuten nettospielzeit zu kommen. und warum immer diese dümmliche, unrealistische, hollywoodeske aufopferungshaltung der protagonisten? bei aller liebe, da wünscht man doch einen schnellen, kräftigen tod herbei.
ACHTUNG SPOILER
wenn man sich überlegt, was beth nach ihrer "rettung" alles durchmachen muss, erscheint einem das motiv für robs handlungen als bloße egomanie. das und viele andere typische horrorfilm-fehler schmälern, was in der ersten hälfte so vielversprechend begann. man merkt einfach zu schnell, woher der wind weht: paramount will den größenwahnsinnigen erfolg von THE BLAIR WITCH PROJECT wiederholen. diesmal mit vollem und unbedingtem marketingkalkül. das können sie auch gern tun. nur ist dieser meilenstein eben schon lange vergeben. möchtegernmythen dieser art haben eine immer kürzere halbwertzeit. so bleibt am ende nur eine weitere zahl: CLOVERFIELD hat bis juli 2008 weltweit etwa 170,5 millionen us-dollar eingespielt.
Oh...Sehe eben deine großzügige 7 Pkt.vergabe für diesen verwackelten vorhersehbaren Langweiler...Dies kann ich so natürlich nicht nachvollziehen....;)
Ich beneide dich! Hab den Streifen quasi im Schnelldurchlauf gesehen und mich trotzdem gelangweilt...die Möchtegernpseudodokumentarische Wackelkamera gab mir dann noch den Rest...
...und Janus Ambivalenz Winter klingt auch nicht schlecht...;)
Was wurde doch damals für ein Wind um diesen Film gemacht. Höchste Geheimhaltung, niemand wusste so wirklich worums ging, wie der Film überhaupt hieß und wie das Monster denn aussah, wenn es denn eins gab. Zusätzlich wurden auch noch geschickt diverse Videos ins Netz gestellt, die Appetit auf mehr machten.
Doch als dann die ersten Kritiker den fertigen “Cloverfield” sehen durften, machte sich Ernüchterung breit und ich fand es auch nicht wirklich schlimm, diesen dann nicht im Kino gesehen zu haben. Die Informationssperre hab ich aber selber für mich aufrechterhalten, bis ich den Film dann irgendwann auf DVD gesehen habe - das heißt ich war bis vorgestern genauso schlau wie beim Kinostart. Und wie das Monster aussah, wusste ich auch nicht.
Wie gesagt, vorgestern war es dann soweit und mein erster Gedanke war: Gut, das ich den nicht im Kino gesehen habe. Nicht, weil er so schlecht wäre (dazu kommen wir noch), sondern da die Kameraführung in diesem Film handlungsbedingt…
Was wurde doch damals für ein Wind um diesen Film gemacht. Höchste Geheimhaltung, niemand wusste so wirklich worums ging, wie der Film überhaupt hieß und wie das Monster denn aussah, wenn es denn eins gab. Zusätzlich wurden auch noch geschickt diverse Videos ins Netz gestellt, die Appetit auf mehr machten.
Doch als dann die ersten Kritiker den fertigen “Cloverfield” sehen durften, machte sich Ernüchterung breit und ich fand es auch nicht wirklich schlimm, diesen dann nicht im Kino gesehen zu haben. Die Informationssperre hab ich aber selber für mich aufrechterhalten, bis ich den Film dann irgendwann auf DVD gesehen habe - das heißt ich war bis vorgestern genauso schlau wie beim Kinostart. Und wie das Monster aussah, wusste ich auch nicht.
Wie gesagt, vorgestern war es dann soweit und mein erster Gedanke war: Gut, das ich den nicht im Kino gesehen habe. Nicht, weil er so schlecht wäre (dazu kommen wir noch), sondern da die Kameraführung in diesem Film handlungsbedingt eher… “nicht ganz so professionell” ist. Hud, der für uns diesen Film mit seiner Handkamera aufgenommen hat, gehört mit Sicherheit nicht zu den fähigsten Filmemachern und ich könnte mir vorstellen im Kino von so etwas im besten Fall nur Kopfschmerzen zu bekommen. Auf dem heimischen Fernseher geht das ja noch und wirkt wie eine Mischung aus “Godzilla” und “Blair Witch Project”. “Blair Witch” find ich gut, von daher ist das schon mal nicht von Nachteil.
Mehr als diese originelle Grundidee hat der Film dann allerdings auch nicht zu bieten. Trotz aller Unterschiede bleibt “Cloverfield” eine interessante, wenn auch nicht wirklich innovative Variante des klassischen Monsterfilms in dem es wieder einmal New York an den Kragen geht. Auch wenn das Monster hier nur eine Nebenrolle bekommt, da die primäre Handlungs ja ist “Freundin retten statt Monster bekämpfen”, so taucht es doch, dem Drehbuch sei dank, immer wieder dann auf, wenn unsere Helden es am wenigsten gebrauchen können.
Positiv anzumerken sei jedoch, wie man immer wieder im Hintergrund mitverfolgen kann, wie die Armee erfolglos versucht, den Eindringling loszuwerden. Da dies allerdings nicht die Hauptmotivation der Protagonisten ist, wird darauf nicht weiter eingegangen - und so hat man denn tatsächlich das Gefühl, da passiert noch was, außerhalb der Handlung. Da gibt es noch andere Menschen, die etwas anderes tun, keine Statisten, sondern es gibt eine Nebenhandlung - die Hud allerdings scheißegal ist. Ihm geht es ums Überleben und der Dokumentation der Geschehnisse für die Nachwelt.
“Cloverfield” bietet also Popcornunterhaltung ohne Tiefgang, bei der man auch zwischendurch mal auf Klo kann, ohne Angst zu haben, die entscheidende Dialogzeile zu verpassen. Nicht schlecht - aber auch nicht überragend.
Das Subgenre des Monsterfilms steckt in einer Krise. Seit den Terroranschlägen des 11. September 2001 haben unsere Ängste eine neue Dimension bekommen und niemand glaubt mehr so recht an Monster. Auf diese neue und reale der Bedrohung durch den internationalen Terrorismus reagiert der Film „Cloverfield“ schon in seiner Werbekampagne. Das Plakatmotiv zeigt die geköpfte Feiheitsstatue von New York und im Hintergrund ist die Skyline von Manhattan mit einer dunklen Rauchsäule zu sehen. Ein Motiv, das mit der Ästhetik der Nachrichtenbilder von 9/11 spielt, die sich in unser kollektives Unterbewusstsein eingeprägt haben. Auch der Film selbst suggeriert formal mit verwackelten Handycam-Bildern eine vermeintliche Authentizität. Denn das, was wir auf der Leinwand sehen ist ein vom amerikanischen Verteidigungsministerium sichergestelltes Videoband, das einer der jungen Protagonisten selbst aufgenommen hat. Während die Jugendlichen eine Abschiedsparty feiern steigt ein riesiges Wesen neben der Freiheitsstatue aus dem Wasser und reißt ihr den Kopf ab. Als dieser dann mitten in Manhattan landet bricht Chaos aus. Das Aussehen des Ungetüms wurde, wie schon 1998 bei dem amerikanischen Remake „Godzilla“, vor dem Kinostart streng geheim gehalten. Auch in „Cloverfield“ sieht man das Ungetüm in den verwackelten Bildern oft nur schemenhaft und ausschnittsweise. Die Handkamera ist ständig in Bewegung und verursacht beim Zuschauer Schwindelgefühle. Die ohrenbetäubende Tonebene verstärkt das Gefühl, den Geschehnissen tatsächlich beizuwohnen. „Cloverfield“ ist ein spannendes filmisches Experiment für die You-Tube-Generation, das den unglaubwürdig gewordenen Monsterfilm ins neue Jahrtausend überführt.
Der Film funktioniert als Crossover aus der Technik von „Blair Witch Project“ und der Grobhandlung aus Emmerichs „Godzilla”. Je authentischer die Kinorealität ist, desto härter trifft uns das Übersinnliche. Darauf setzt Cloverfield ganz konsequent: Der Film besteht aus Beweismaterial - einem anderthalbstündigen Privatvideo, das während des Monsterangriffs auf New York gedreht wurde. Keine Schnitte – nur Einschalten, Ausschalten. Und wenn die Kamera hinfällt, sieht man Ausschnitte aus älteren Aufnahmen, die ansonsten gerade überspielt werden. Rückblenden sozusagen. Nach zwanzig Minuten sind die Charaktere klar, wir wissen genug, um die Handlungsmotive erkennen zu können. Genug Vorspiel. Zeit für den Auftritt des Monsters. Erst fliegen die Brocken, dann der Kopf der Freiheitsstatue, und im Hintergrund des ständig wackelnden Videobildes taucht für einen Sekundenbruchteil etwas Großes auf ... Eine Wackelkamera und ein paar junge Leute, die durch Manhatten rennen, während ein riesiges Ding New York in Klump haut. Ganz offensichtlich braucht es nicht mehr für einen soliden Monsterfilm.
Fünf Freunde irren durch New York City, welches von einem riesigen Monster und tausenden von US-Militärs bevölkert ist. Häuserschluchten, U-Bahn-Schächte und einstürzende Brücken. Schutt und Asche, Panik, Angst. Ganz bewusst bedienen sich Produzent Abrams, Regisseur Matt Reeves und Autor Drew Goddard beim 11. September.
Was labberst du für ein Quatsch? Dein Sinn des Films ist falsch. es geht nicht um die unrealistsische Story in dem Film. PS: Die Schlümpfe gibt es auch nicht.
Er bedient sich beim 11. September?
Wir haben schon den gleichen Film gesehen, oder?
Oder bin ich falsch informiert und damals hat ebenfalls ein großes Monster die WT-Center zerstört?
Ich frage mich, ob es mittlerweile wirklich noch Amateurfilmer gibt, die die Kamera nicht mal eine Minute ruhig halten können, ständig hin und herzoomen und chronisch den falschen Ausschnitt im Bild haben. Vemutlich sieht heute jedes echte Amateurvideo professioneller aus als die Fake-Selbstdreh-Optik von Cloverfield. Das strikte Dogma “kompletter Film als Aufzeichnung einer Videokamera” ist außerdem ein sehr enges Korsett, um eine differenzierte Geschichte zu vermitteln. [...] Die wackelige Kameraführung nervt zunehmend und man sehnt sich immer mehr nach wenigstens mal einer ruhigen scharfen vernünftig ausgeleuchteten Szene. Zumindest reizt Abrams diesen Effekt nicht bis ins Unendliche aus - die gut 80 Minuten Spielzeit sind für das Gezeigte angemessen, mehr wäre sehr anstrengend geworden.
Bei "Children Of Men" habe ich noch über die Zukunft der Bildsprache im Action-Kino fabuliert - und nun ist sie Gegenwart! Der Film, der die COM-Ästhetik konsequent weiterführt. Natürlich ist die Technik seit "Blair Witch Projekt" oder "The Last Broadcast" nicht mehr aussergewöhnlich, in dieser Dimension allerdings ein neuerlicher Wegweiser im modernen Actionkino. "Cloverfield" ist der Film der Handycam-Generation. Das Viech sprengt im wahrsten Sinne des Wortes eine hippe New Yorker-Partygesellschaft und ein paar Leutchen irren durch die verwüstete Stadt, um eine Freundin zu retten. Leider kriegt die Story die ganzen Charaktere nicht unter einen Hut und sind nicht mehr Dramaturgie-Staffage. Sie werden über den Party-Smalltalk skizziert und da bleibt es einem vollkommen egal, was mit ihnen passiert. Helden gibt's bei aller Behauptung keine. Da hätte ich es nachvollziehbarer sowie ehrlicher gefunden, wenn man aus reinem Nervenkitzel,…
Bei "Children Of Men" habe ich noch über die Zukunft der Bildsprache im Action-Kino fabuliert - und nun ist sie Gegenwart! Der Film, der die COM-Ästhetik konsequent weiterführt. Natürlich ist die Technik seit "Blair Witch Projekt" oder "The Last Broadcast" nicht mehr aussergewöhnlich, in dieser Dimension allerdings ein neuerlicher Wegweiser im modernen Actionkino. "Cloverfield" ist der Film der Handycam-Generation.
Das Viech sprengt im wahrsten Sinne des Wortes eine hippe New Yorker-Partygesellschaft und ein paar Leutchen irren durch die verwüstete Stadt, um eine Freundin zu retten. Leider kriegt die Story die ganzen Charaktere nicht unter einen Hut und sind nicht mehr Dramaturgie-Staffage. Sie werden über den Party-Smalltalk skizziert und da bleibt es einem vollkommen egal, was mit ihnen passiert. Helden gibt's bei aller Behauptung keine. Da hätte ich es nachvollziehbarer sowie ehrlicher gefunden, wenn man aus reinem Nervenkitzel, Sensationslust oder schnöder Neugierde mit einer Kamera auf Monster-Safari gegangen wäre. Eine Spitzenposition auf Youtube wäre schließlich sicher gewesen - Creature-Movie 2.0.
Zudem hätte es den Voyeur-Charakter des Films wesentlich effizienter unterstrichen. Trotzdem überrascht die Raffinesse, mit der Regisseur Matt Reeves seinen "Amateur-Film" inszeniert. Das zwingt schon die erzählerische Perspektive, der es nur in einer Ausnahme gelingt, das Monster in voller Größe zu erfassen. Hier werden Assoziationen zur 9/11-Katastrophe überdeutlich und kopiert stellenweise sogar 1:1 Augenzeugen-Aufnahmen. Eben der erste Monsterfilm aus der Opfer-Perspektive, der sein Storytelling-Potential bis an seine Grenzen ausnutzt. Der Schnitt begeistert mit gewitzten Jumpcuts und vermeindlich willkürlichen Rückblenden. Diese Möglichkeit bietet sich durch den Umstand, dass der Film altes - wesentlich idyllischeres Material - überspielt. Da kann sich die Kamera auch mal "verschlucken" und stösst inmitten hitziger Action für Sekundenbruchteile Material der ursprünglichen Aufnahmen aus. Andere Kamera-Eigenschaften wie der Autofokus oder die Nachtsichtfunktion finden ebenfalls eine überlegte Anwendung.
Das Hauptaugenmerk liegt allerdings in den möglichst authentischen Bildern und hier schlägt "Cloverfield" sämtliche Konkurrenten. Die Handkamera folgt trotz aller Unmittelbarkeit natürlich einer gewissen Dramaturgie. Man bekommt nur Eindrücke des Monsters. Bilder, die die Gigantomie des Blockbusterkinos neu definieren, weil der Zuschauer nie zugunsten der Geographie einer Szene oder einer klassischen Eyecandy-Einstellungen in eine "göttliche Perspektive" versetzt wird. Man weiss/sieht nie mehr als die Charaktere. Das macht ihn zum Verbündeten und entwickelt in seinen besten Momenten eine fast obzöne Intimität. Dabei ist der Monsterfilm bei allem Getöse aussergewöhnlich subtil. Wenn man sich gerade mitten in einer Schlacht zwischen Kreatur und Militär befindet, reichen ein paar durch's Bild laufende Soldatenbeine und die Freunde auf der anderen Seite der Strasse, um auf der Tonspur und damit im Kopf eine ohrenbetäubende Action losbrechen zu lassen. Zum Schluss hat man Zweifel, ob der Film so teuer aussieht, wie man ihn in Erinnerung hat. Und man ist fast enttäuscht, wenn man das Monster in einem ruhigen Moment aus der Nähe sieht. Soviel will man gar nicht wissen! Auch wenn das Ding sehr interessant gestaltet ist. Nur im Ansatz verweist es an tierische Ursprünge und offenbart sich in den wenigen Totalen als eine einzige groteske Deformation, die für eine albtraumhafte Szenerie sorgt.
Mir ist kein Film bekannt, in dem der apokalyptische Grundton so spürbar war wie in "Cloverfield". Lediglich COM erzwingt eine ähnlich persönliche Sicht auf das Ende der Welt und auch wenn nur NY dran glauben muss, bleibt zu hoffen, dass die Macher bei "Cloverfield 2" nicht tatsächlich auf die Idee kommen, mit dem Monster zu expandieren. Ich könnte wetten, das im "Ground Zero" noch ein paar mehr Tapes rumliegen, die es wert sind angesehen zu werden...
Auch wenn man ihn mit "Blair Witch Project meets Godzilla" ziemlich gut beschreibt, ist "Cloverfield" schlussendlich doch ein Film, wie man ihn so noch nie gesehen hat, und deshalb hat er für mich funktioniert. Jeder Blick auf das Monster war ein spannender Moment, nicht weil man Angst um die Figuren hätte (allesamt unsympathische New Yorker-Yuppies), aber aufgrund der für das Genre ungewönlichen pseudo-dokumentarischen Inszenierung. Die Prämisse "Was wäre, wenn soetwas tatsächlich passieren würde" hat einfach etwas sehr Reizvolles. Und obendrein werden auch noch ein paar kleine Diskussions- und Interpretationsansätze gestreut. Man kann einen Monsterfilm auch weitaus weniger interessant machen. Mir zumindest hat "Cloverfield" zehnmal mehr Spaß gemacht als etwa Peter Jacksons sentimentaler "King Kong"-Schnarcher.
Um diesen Film wurde ja nun schon seit gut einem halben Jahr ein ordentliches Bohei gemacht. Erste Trailer, in denen noch nicht mal ein Filmtitel genannt wurde, sorgten für große Aufregung in der Cineasten-Gemeinde. Die gesamte Palette des viralen Marketing wurde ausgeschöpft, immer wieder wurden Informationen und Desinformationen gestreut, so dass sich sogar um den Titel Legenden rankten. Ein besonders skurriler Auswuchs war meiner Meinung nach die Schlagzeile „Jetzt bestätigt: ‚Cloverfield’ heißt offiziell ‚Cloverfield’.“
Aber hat sich der ganze Wirbel gelohnt? War es der Film wert? Ja und nein. Das einzige, was diesen Film aus der Masse von Monsterfilmen der Art „Godzilla“ abhebt, ist die Tatsache, dass der komplette Film mit einer Handkamera aufgenommen wurde, die eine der Hauptpersonen mit sich herumträgt, während New York in Schutt und Asche gelegt wird.
Trotz der beeindruckenden Auftritte des Monsters finde ich allerdings fast, daß der Film auch ohne diese Kreatur hätte auskommen können wenn man die Zerstörung der Stadt und die anschließenden Rettungsaktionen durch eine Naturkatastrophe oder einen Terrorangriff erklärt hätte. So bleibt Cloverfield am Ende eigentlich ein netter Liebesfilm mit vielen nervenaufreibenden und erinnerungswürdigen Szenen sowie einer (trotz Blair Witch Projekt Anleihen) ungewöhnlichen Erzählperspektive. Trotz oder gerade wegen der durch die Marketingaktionen gesetzten Erwartungen sicherlich kein Meilenstein, aber trotzdem klare Anschauempfehlung von meiner Seite.
Im scheinbar dokumentarischen Videomaterial, gefunden im Katastrophengebiet "Cloverfield", ehemals bekannt als Central Park, baut sich Spannung konsequent auf der Augenhöhe der Betroffenen auf. Das wirkt und lässt beinahe vergessen, dass die Dramaturgie der Freunde, von denen einer nach dem anderen auf der Strecke bleibt, sehr klassisch ist.
Bei “Cloverfield” hat die nun mehr zweite Sichtung meine Meinung etwas verändert. So hat er damals auf Grund seiner dichten Atmosphäre und der Wackelhandkamera inklusive netter Schauspieleistung eine nahezu perfekte Bewertung bekommen. Auch in der zweiten Sichtung bleiben beide Aspekte gut, der Kameramann nervt immer noch ungeheuer mit seinem Gequatsche und auch das Monster bleibt sehr sehr nett. Das Ende geht für mich so gut durch, denn Happy End braucht eh niemand. Produzent J.J. Abrams, Erfinder von “Lost” und der TV-Gurke “Fringe”, wusste wie er seinen Film haben wollte und wie er ihn via ausgedehnten viralen Marketing verkaufen musste. Enttäuschend bleiben die vielen fehlenden Storyelemente. Da die Geschichte wirklich viel Raum für weitere gute Umsetzungsideen gelassen hätte, besonders in Hinblick auf Zusatzinfos zu Hintergründen, wirkt alles nicht ganz vollständig. Für ein einmaliges Anschauen mag das egal sein, aber es mindert dann den Spass für eine weitere Sichtung wirklich enorm. Sehr spannend bleibt aber die Ungewissheit, ob es Verbindungen zu H.P. Lovecrafts Cthulhu-Mythos wie z.B. schon in “Hellboy” gibt. Trotzem wirklich außergewöhnlich, was wohl zuerst niemand einem Godzilla-Verschnitt in “Blair Witch Project”-Optik ganz zugetraut hätte.
Was immerhin für den Film einnimmt: Er erzieht sein Publikum. Wer hier dem Spießer in sich freien Lauf lässt und Antworten einklagt, von einem Film verlangt, zu erklären, wie das alles überhaupt passiert ist, was dies für ein Monster ist, wo es herkommt, und ob es denn nun am Ende besiegt wurde oder nicht, was mit New York und dem Rest der USA passiert ist, der kommt nicht weit. Das Fehlen irgendwelcher Gründe aber hat welche.
Ein Film nach dem Baukastenprinzip. Besitzt nichts eigenes, außer eben die Spannung. Und die wird ständig unterbrochen, weil der film eben Reallifedoku sein will, dennoch aber Spielfilmmuster verwendet. das sieht idiotisch aus und langweilt... oft. Deshalb war mir CLOVERFIELD, trotz einiger netter Szenen, ziemlich egal.
Die "Abschlussklasse" feat. Godzilla. Wenn man den Trailer kennt, kann man sich den Kinobesuch eigentlich schenken. Mehr kommt im Grunde nicht und nach einer Weile nutzt sich die Home-Made-Optik dann doch ab und man hätte gerne etwas Handlung. Nach all dem Hype ist Cloverfield erstaunlich konservativ und unspektakulär. Reeves verlässt sich völlig auf sein "Kamera"-Gimmick und nach einer Weile fragt man sich, warum man von all dem Video-Material das es von dem Monsterangriff geben muß ausgerechnet das von dieser Truppe erwischen mußte. Wenn man das Monster endlich zuz Gesicht bekommt, weiß man dann aber wieder warum es bisher nur verwackelt gezeigt wurde, denn sonderlich inspiriert ist es nicht designed oder animiert. Einzig bleibender Eindruck nach all dem Lärm und Ruckeln: Die DV-Cam mit dem das Material angeblich aufgenommen wurde muß grandios robust sein. Vielleicht ist das ganze ja ein zu langer Werbespot.
Monsterkino von unten: Der neueste Streich von Produzent J.J. Abrams präsentiert vier junge New Yorker auf der Flucht vor einem Ungeheuer aus der Tiefe. Dabei wird Manhattan großflächig in Schutt und Asche gelegt, und die Kamera ist immer mittendrin.
Bei "Cloverfield" gibt's, keine Frage, mehr zu sehen als damals im düstern Wald. Aber die Idee ist ungefähr so neu, wie eine Riesenechse durch die Großstadt zu jagen. Es ist nur Godzilla im Dogma-Stil. Und am Ende weiß man nicht, was gruseliger ist: solch ein Monster, das man kaum zu sehen kriegt, oder das ständige Gewackle, das einen aus dem Kino taumeln lässt.
Streng genommen bietet "Cloverfield" nur einen Godzilla durchs Blair Witch-Wackelkamera-Visier. Doch trotz der austauschbaren Figuren, einem oft unlogischen oder zumindest nicht nachvollziehbarem Drehbuch ist J.J. Abrams Geheimprojekt als ungemein spannender, mitreißender und beklemmend dichter Endzeit-Horror der sicherlich ungewöhnlichste Monsterfilm seit langem. Die an und für sich banale Einsicht, dass wahres Grauen der Einbildung entspringt, macht das was-man-nicht-sieht-Prinzip des ökonomischen und letztlich Hollywoodregeln unterwandernden Films umso gelungener.
Etwas Sensationelles, weil in dieser Konsequenz selten Gesehenes, kann man "Cloverfield" nicht absprechen. Das liegt weniger am Plot als vielmehr an seiner Machart. Die Story entspricht ungefähr der eines bis auf die blanken Knochen abgenagten Monstermovies. Der Stil dagegen, mit seiner ans „Blair Witch Projekt“ erinnernden, verwackelten Hardcore-Handkamera und der subjektiven Erzählperspektive eines Jedermann, die uns Zuschauern keinen Wissensvorsprung vor den verängstigten Protagonisten gönnt, gab es in dieser Konsequenz lange nicht mehr so massenwirksam zu sehen. Wengleich einige Storywendungen und Verhaltensweisen etwas haarsträubend wirken, überzeugt dieser „Godzilla“-Verschnitt im YouTube-Look durch seinen stringenten Spannungsaufbau und den hyperrealistischen Erzählstil. Darum: Etwas visuell Aufregenderes und Innovativeres wird man derzeit wohl in keinem Multiplexkino finden.
Kann man sich mal ansehen wenn er im TV kommt, Kino und DVD lohnen sich nicht.
Hätte ich die DVD würde ich wahrscheinlich immer bis nach der Party spulen, da der Anfang einfach nur uninteressant ist und man sich danach sowieso fragt wieso der Typ seine EX-Freundin retten will, da sie erstens einen neuen hat, und zweitens er sowieso in ein anderes Land wollte.
Direkt vorne Weg: Meine 10/10 bezieht sich nicht auf die Fachliche Beurteilung, die Läge irgendwo bei 6/10
10/10 deshalb, da ich den Film im Kino saß, und buchstäblich aus den Socken gehauen wurde.
Die Atmosphäre aus der Ich Perspektive, verbunden mit der Riesen Leinwand und den Hammer Sound einen Kinos, lassen einen ab und zu das Atmen vergessen.
Zugegeben:
Kamera: Unzerstörbar
Helden: Etwas zu heldenhaft
Kameramann: wer schleppt 2 stunden ne Kamera mit sich rum ?
Logiklöcher: Telefon und so.
Ewig lange Einführung
Aber das alles schadet dem genialen Gesamt eindruch von Cloverfield kein bisschen.
Wer sich auf die Atmossphäre einlassen kann, und nicht zu engstirnig da ran geht, dem stehen gut 2 Stunden Hammerharte Non-Stop Action bevor, die einen in den Sessel drückt, FSK 12 finde ich nen Witz
Anstatt etwas von der sogenannten "Story" preiszugeben werden erstmal stundenlang irgendwelche Trottel gezeigt für die sich kein Schwein interessiert und das auch noch in einer extrem nervigen Art und Weise um dann später einfach mal zu sagen: Jo, das war alles.... nen Monster! geil oder?!? NEIN EBEN NICHT! das ist MÜLL! 2 Punkte weil ich Monster mag loool
Cloverfield hatte, wie Blair Witch Project, das Problem, dem vorausgegangenen Medienhype gerecht zu werden. Cloverfield hat sich dabei aber wesentlich besser aus der Affäre gezogen. Visuell interessant mit durchaus spannender Story.
"Was es auch ist, es gewinnt"
Werde ich bestimmt nicht nochmal gucken. Für einmal war es aber super. Sehr spannend und gut gemacht.
FSK 12 halte ich für bedenklich. FSK 16 wäre doch angebracht gewesen.
Cloverfield ist ein Kinofilm im wahrsten Sinne des Wortes. Die zuweilen klaustrophobische Atmosphäre, die kraftvolle Soundkulisse und die Szenen in denen man das Monster letztendlich in Aktion gesehen hat, haben mich damals im Lichtspielhaus jedenfalls ordentlich beeindruckt. Leider blieb davon auf der Mattscheibe nicht mehr viel übrig, sodass dringend empfohlen wird für die richtige Umgebung zu sorgen.
Zudem empfand ich bei Betrachtung des Streifens ein ständiges Gefühl des Unwohlseins. Sei es generell durch die Bedrohung einer, im Übrigen äußerst zähen, Godzilla-Version auf Speed oder aufgrund der Tatsache, dass das ruppige Militär so nach und nach die Zügel in die Hand nimmt. Wenn man sich auf den Film einläßt funktioniert es ganz gut. Wenn man sich von etwaigen Logikfehlern der Marke - "Bäh, ich guck mir das nicht länger an, die Kamera muss doch schon lange kaputt gegangen sein!" - ablenken läßt, dann wohl eher nicht.
Wer mit Wackelkamera, Baywatch/Michael-Bay-Syndrom* und anderen Ablenkungsmanövern (Hauptfigur muss Freundin retten anstatt wegzulaufen) gut leben kann, der erhält über weite Strecken unterhaltsames Mittendrinkino.
*Baywatch/Michael-Bay-Syndrom: Tendenz von Filmmachern, den Eindruck zu vermitteln, amerikanische Frauen sähen fast alle aus wie Nachwuchsmodels
"WE GOTTA GET OUT OF HERE. ITS TIME TO LEAVE THE ELECTRONIC STORE"
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So , jetzt aber mal Ernsthaft :
"Cloverfield" wird all dem Hype nicht wirklich gerecht. Dennoch bietet er kurzweilige Unterhaltung zum einmal ansehen.
Doch ich muss gestehen : Nach dem ersten Mal sehen hätte ich Cloverfield mit 7 oder 7.5 bewertet.
Nach der doch recht langen Partyszene werden wir sofort ins Geschehen geworfen. Die Spannung hält der Film bis zu Ende so gut aufrecht , das man die doch recht dumme Einstellung ("Ich muss meine Freundin retten") und die doch recht schlecht entwickelten Figuren übersieht. Was ich von der Wackelkamera halten soll , weiß ich bis heute nicht. Auf der einen Seite wirft sie den Zuschauer direkt ins Geschehen ,auf der anderen ist sie das einzige das den Film von einem konventionellen Monster Film unterscheidet ,wodurch sie Selbstzweckhaft wirkt. Und dann Frage ich much , ob dieses Ding Millionen gekostet hat da sich die Figuren weigern , das blöde Ding einfach hinzuschmeißen und um ihr Leben zu rennen. Aber was solls ?
Mich hat Cloverfield überrascht und hab ihn mir am nächsten Morgen gleich nochmal angesehen. Doch irgendwie wollte mich der Film nicht mehr so recht packen und er wurde zu einem Langweiler. Keine Ahnung wieso. Plötzlich nervten mich nur noch die Figuren und ich sah nur noch die negative Seite des Films.
Was die Überaschung dahin ?
Und wenn ja , welche Überraschung ?
Mein Fazit daher : Sicherlich hat Cloverfield Fehler , aber er unterhält gut wenn der Zuschauer einen starken Magen hat (Wackelkamera) und über die Schwächen des Films hinweg sehen kann. Leider hat der Film beim zweiten mal , bei mir nicht mehr so recht funktioniert :(
Und noch etwas : Wieso heißt der Film Cloverfield ?
Tja...ich hab ihn bisher 3mal gesehen und empfand ihn immer so wie Du beim ersten Mal...meine Pause zwischen den Sichtungen waren allerdings auch deutlich größer ;)
Ausgelutschtes "Aliens greifen Manhatten an" Thema. Trotzdem das bessere Blair Witch Project. Im Kino kommt noch die bedrückende Atmosphäre zum Filmende hinzu.
Durch das virale Marketing angeheizt und voller Erwartung, gerade das unbekannte Monster betreffend, saß ich damals im Kino, und stand kurz vor dem Schleudertrauma. Die Kameraführung ist, passend zum Filmkonzept natürlich, extrem wackelig und sicherlich nicht jedermanns Sache. Trotzdem fand ich den Film ziemlich gut, da das Konzept mutig war und es sowas in der Form vorher noch nicht gab. Das was sie gemacht haben, haben sie also wirklich gut gemacht. Letztendlich ist die Story leider bis zum Ende Beiwerk geblieben, und auch das Monster hat leider keinerlei Kontur verliehen bekommen. Dennoch wars doch eine spannende Hetzjagd mit viel Zerstörung und pausenloser Action.
Meine geringen bis null Erwartungen an den Streifen waren dann doch etwas zu pessimistisch. Man hat hier nicht den nächsten Blockbuster 2.0 vor sich, das ist klar. Dennoch kann der Film durch seine sehr gelungene Atmosphäre punkten, und das ganze Geschehen kommt auch noch ziemlich realistisch rüber, vor allem das Mittendrin-Gefühl stimmt. Pseudo-Doku-Kamerafilmtypisch finden sich die eine oder andere Länge in diesem Streifen, aber der Rest ist recht stimmig. Kaufen muss ich ihn mir nicht, aber er ist für den geneigten interessierten Filmjunkie schon mal ein Blick wert.
Ich hatte mich wirklich darauf eingestellt und mich darauf gefreut, mit Cloverfield mal wieder einen Film zu sehen, den ich danach richtig in der Luft zerreißen kann, ich war mir 100% sicher, dass er mir nich gefällt. Aus diesem Grund bin ich umso verblüffter, dass er mir so gut gefallen hat und das obwohl ich bei Wackelkamera normalerweise Herpes bekomme. Cloverfield ist vorallem im Zeitraum zwischen, der eher behäbigen Einstiegszene (die nötig ist um wenigsten ein bisschen Bezug zu den Charakteren aufzubauen) und der U-Bahntunnel-Szene extrem atmosphärisch. Ich war von mir selbst überrascht, als ich Gänsehaut bekam und ich mich fühlte wie damals als ich die Aufnahmen von 9/11 das erste mal sah. Natürlich ist die ganze Idee, dass der eine Protagonist die Kamera während des ganzen Chaos nicht aus der Hand nimmt lächerlich, aber wenn man darüber hinwegsieht ist es eigentlich ein schönes Sehrerlebnis, das leider gegen Ende deutlich nachlässt.
'Cloverfield' mit seinem verwackelten, amateurhaften Stil ist wirklich gewöhnungsbedürftig, aber gerade das macht es für mich so atmosphärisch. Man sieht den Streifen nicht durch die Kameralinse eines Profis, sondern durch den Camcorder eines mitten ins Chaos gerissenen Durchschnittsbürger. Es vermittelt einem ein wirklich ins kalte Wasser geworfene *waswürdeichmachenwennsoeinmonstermeinestadtüberfallenwürde*-Gefühl und nimmt den Zuschauer mit auf einen beeindruckenden Trip durch einstürzende Wolkenkratzer, zusammenbrechende Brücken und bebende Straßen, auf denen sich schreiende Menschen, Militär und Monster tümmeln. Grandios Inszeniert, mit tollen Aufnahmen und eine wirklich beängstigend realistischem Ungeheuer. Klare Empfehlung meinerseits!
Noch nie hat eine Moviepilot-Vorhersage bei mir so danebengelangt wie hier (7.0). Die "Riesenmonster-zerstört-Stadt"-Story hab ich als kleines Kind mit Actionfiguren schon besser inszeniert. Wenn bei einem "Actionfilm" ein Viertel der Laufzeit für eine grausig langweilige Party draufgeht hört's bei mir schon auf. Von der Sache mit der Wackelkamera und den unerträglichen Schauspielern die versuchen noch viel unerträglichere Charaktere zu spielen will ich gar nicht groß anfangen. Achja, die Effekte. Hin und wieder ganz nett, aber es gibt Youtuber die kriegen das genau so hin, nur wissen die dass sie allein damit einen Film nicht über 85 Minuten retten können. Wenn's keine Filme gäb die sogar noch schlechter sind, würde ich nicht so großzügig bei der Punktvergabe sein.
Na klar, ich würde mich bei einem Erdbeben/Monsterangriff/Whatsoever auch primär darauf konzentrieren, dass ich alles schön auf Video aufnehme, und mich erst danach mit unwichtigeren Dingen, wie etwa weglaufen oder anderen zu helfen, beschäftigen.
Na ja, wie auch immer, die Idee von "Cloverfield" ist gelungen und der Film ist auch ganz unterhaltsam, aber die Leistungen der Darsteller sind leider nur sehr mäßig und das Gewackel der Kamera nervt nach einiger Zeit auch extrem. Obwohl sich "Cloverfield" dank der relativ kurzen Laufzeit keine Längen erlaubt, und die Effekte ziemlich gelungen sind, hat der Film außerdem leider nicht besonders viel Neues zu bieten und zählt somit nicht zu den Werken, die man unbedingt gesehen haben muss. Da der Streifen aber trotzdem irgendwie ganz witzig ist, ist einmaliges Anschauen wohl sicher nicht verkehrt.
Toller Film! Ich hatte schon Angst das es mit der Kamerasicht genauso nervig wird wie bei "Blair Witch Project"! Aber ich wurde eines Besseren belehrt.
Extrem authentisch wirkendes Spektakel durch gut spielende Schauspieler mit beeindruckenden Bildern (z.B. Kopf der Freiheitsstatue) und tollen Übergang der Geschehnisse von der Party zum Kontakt mit dem "Wesen".
Einer der letzten Sätze lautete: "...ich weiß gar nicht wieso das alles passiert!?"
Richtig, du saublöde Kuh, das hab´ ich auch nicht wirklich verstanden!!!
Nun gut, mag wohl auch gar nicht beabsichtigt gewesen sein, um dem Zuschauer das noch langwierig aufzudröseln, aber mir ist es dann insgesamt doch ein bisschen zu dürftig.
Cloverfield - Kritik
US 2008 Laufzeit 85 Minuten, FSK 12, Horrorfilm, Katastrophenfilm, Actionfilm, Kinostart 31.01.2008
Kritiken (21) — Film: Cloverfield
Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...
Kommentar löschenSo, Premiere: Nachdem ich lange Zeit mit dem Gedanken gespielt habe, mich mal an einer Live-Kritik zu einem Film zu versuchen, ist es heute nun soweit – „Cloverfield“ scheint ein geeigneter Kandidat für solch ein Vorhaben zu sein, erscheinen Moster-Filme allgemein hin nicht als so intellektuell anspruchsvoll, als das man ihnen ungeteilte Aufmerksamkeit entgegenbringen müsste. Desweiteren geizt ProSieben ja bekanntlich nicht mit Werbung im 20-Minuten-Takt, so dass immer genug Zeit für grammatikalische Korrekturen sein sollte.
Ja, ich muss leider zugeben, ich bin nicht der erste, der die Idee einer solchen Art von Kritik hat, vielmehr gibt’s davon schon ein paar ähnliche Versuche hier auf moviepilot – aber Hey, ich bin ein Kind der Generation Tarantino – Urheberrechte werden gnadenlos überbewertet und stehen der eigenen Kreativität nur im Weg.
Ab hier: [SPOILER AHEAD]
- 20.13 Uhr: So, das erste vielfräßige Monster dieses Abends namens Jumbo Schreiner…
/p>Kritik im Original 22 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 31 Antworten
cannibal83 2010/07/18 12:09:51
Antwort löschenDas ist ne gute Idee! Ich hoffe du stellst deine komplette Live-Berichterstattung später in deinem Comment ein. Für alle die nicht die Möglichkeit haben live mitzulesen. ;)
jollyroger 2010/07/18 12:16:52
Antwort löschenSorry, aber 'nen Film objektiv bewerten zu wollen der a) synchronisiert ist und b) alle 20 Minuten von Werbung unterbrochen wird, ist ja wohl unmöglich.
Da kann ja nur eine schlechte Wertung rauskommen.
Hitmanski 2010/07/18 12:29:38
Antwort löschen@cannibal
Werde ich machen, keine Angst ;)
@jollyroger
Eine Synchro gehört genauso mit zum Film wie alles andere auch. Schließlich wird er hierzulande mit deutsche Sprache vermarktet, dann muss man sich auch um eine ordentliche Synchro-Fassung bemühen. Macht man das nicht, ist es ein durchaus legitimimer Kritikpunkt. Außerdem bin ich was das angeht optimistisch, erstens gibt es auch sehr gute Synchro´s und zweitens hab ich im Gefühl, dass "Cloverfield" nicht gerade ein Dialogfestival wird.
Für die Werbung ist mein Recorder zuständig, ich fang einfach zehn Minuten später an, dann skippt der die Werbung automatisch raus...
Tyler__Durden 2010/07/18 13:24:34
Antwort löschenKönnte ich persönlich nie machen. Egal ob ein Film nun leichte Kost darstellt, die erste Sichtung sollte immer was besonderes sein. Da sind Unterbrechungen , sei es nun Werbung oder Live Kommentare zu dem Film abgeben sehr ungeschickt. Für mich zumindest. Und Cloverfield ist da auch kein guter Film um so was zu machen da er sehr von der unglaublich intensiven Atmosphäre lebt die er aufzubauen versucht und jegliche Unterbrechung seitens des Zuschauers wird da herbe bestraft. Aber ist nur meine Auffassung kenne auch einige die so was machen via Twitter. Aber naja wünsche dir trotzdem mal Viel Glück^^
Tytus 2010/07/18 13:28:21
Antwort löschenoh glaubst du das bei Klo7 in der Prime time 10min genügen ;)
aber freu mich auf dein Kommentar, vielleicht klau ich dir auch die Idee ;-D
jollyroger 2010/07/18 13:39:24
Antwort löschen@Tyler__Durden: Könnte dir gar nicht mehr zustimmen.
@Hitmanski: Wollte nicht die Synchro-Debatte reinrutschen (auch wenn ich dummerweise damit angefangen habe), meiner Ansich nach tötet Synchro jeden Film - aber das kann man natürlich auch anders sehen.
Wie aber Tyler__Durden schon angemerkt hat: Cloverfield lebt von der Atmosphäre - die machst du dir so wie geplant definitiv kaputt.
Hitmanski 2010/07/18 15:04:34
Antwort löschen@jollyroger + Tyler__Durden
Ich verstehe eure Einwände bzgl. Atmosphäre-Kill usw durchaus. Ich bin mir auch bewusst, dass man auf diese weise keine vollständig seriöse Filmkritik schreiben kann - aber ich bin ja auch nur ein kleiner unbedeutender teil dieser community und nicht der Chef-Feuilletonist der SZ oder FAZ. Für mich ist diese ganze Live-Geschichte einfach ein kleiner journalistischer Selbsterversuch auf den ich neugierig bin. Vielleicht stellt sich heraus, dass das Ganze am Schluss furchtbar langweilig und unlustig wird, was ich an dieser Stelle definitiv nicht vollständigen ausschließen kann. Aber letztendlich, dass einzige was ich gefährden kann ist das persönliche Filmerlebnis von "Cloverfield" als solches. Da ich sowieso nicht davon ausgehe, dass der Film für mich ein Jahrhundertkracher wird, bin ich bereit diese Gefahr einmalig einzugehen.
Tytus 2010/07/18 20:32:17
Antwort löschen"Einer hier hat geschrieben, die Party sieht aus wie einer dieser Festivitäten aus einem dieser Yuppie-Bierwerbespots "
hehe wie ein Bacardi Werbespott XD
Hitmanski 2010/07/18 20:35:31
Antwort löschenDieser Vergleich drängt sich auf, ja..oder für einen sehr sehr tollen innovativen House-Music-Club in München
Duderinho 2010/07/18 21:08:48
Antwort löschenBisher teile ich deine Meinung absolut, ein bisher sehr nerviger und langatmiger Film ohne wirkliche Unterhaltung. Mal sehen wie es weitergeht... Erwartungen sind sehr gering.
Tytus 2010/07/18 21:10:36
Antwort löschenja bisher kann ich mich Hitmanski nur anschließen!
Tytus 2010/07/18 21:19:46
Antwort löschenalso der Kameramann ist schon mal ein Vollidiot mit dem IQ vom Brot
Duderinho 2010/07/18 21:36:03
Antwort löschenOk, Film wendet sich dem Ende zu, Betthäschen tot. Stellt sich nur noch die Frage, ob die 4 den heli kriegen oder nicht - da hier aber iwo steht, dass es kein happy End gibt....naja ^^
Hitmanski 2010/07/18 21:38:04
Antwort löschenSind es überhaupt noch 4? Die eine mit dem Spinnenbiss sah so ein bisschen ungesund aus, hatte sicher nachher ein Casting in nem japanischen Geisterhorrorfilm und wollte sich nicht mehr umziehen...
fabel 2010/07/18 21:43:50
Antwort löschen@hitmanski:
Ganz großes Kino, was du hier abziehst.
Großen Dank für diese köstliche Begleitung dieses "Blockbusters".
Tytus 2010/07/18 21:43:50
Antwort löschenist die nicht geplatzt,oder so -> also nur noch drei
DonkeyKong 2010/07/18 21:44:48
Antwort löschenAlso ich muss dir eigentlich bei allen deinen Punken zustimmen aber du hast bis jetzt nur negative Punkte vermerkt obwohl der Film auch Positives bieten kann finde ich. Z.B. finde ich die Atmosphäre auf den Straßen und die Effekte schon ziemlich gelungen.
fabel 2010/07/18 21:59:02
Antwort löschenGelungen ?
Ja, vielleicht.
Aber ich finde eigentlich hat das Negative gesiegt.
Duderinho 2010/07/18 22:00:36
Antwort löschenJa, waren nur noch drei, Hitmanski, hatte mich verschrieben.
Resümierend kann man sagen, dass ich fast 2 Stunden meines Lebens verschwendet habe und ich noch überlege, och 4 oder doch nur 3 Punkte gebe - aber auch nur, weil es mal kein Happy End gab.
BobbyIII 2010/07/18 22:04:21
Antwort löschen@ Duderinho:
Das ist aber auch nix besonderes! Diese Handcam-Filme haben nie ein Happy End (Blair Witch, Rec, dieser hier). Bei diesen Filme wär es mal was besonderes WENN jemand am Ende überleben würde.
Hitmanski 2010/07/18 22:04:32
Antwort löschenAlso die Effekte, sofern man sie durch das viel zu dunkle und hektische Kameragewackel hat erkennen konnte, fand ich äußerst mäßig. Sicherlich, es gibt C-Movies, die sehen noch schlechter aus - aber sonst...Die Atmosphäre - ich weiß ja nicht. Es ist halt diese typische Großstadt-Terror-Angst-Katastrophen-Atmosphäre, wie man sie spätestens seit 9/11 immer wieder mal zu sehen kriegt.
fabel 2010/07/18 22:40:03
Antwort löschenEine Atmosphäre hab ich auch vergeblich gesucht.
Tytus 2010/07/18 23:08:17
Antwort löschenAtmosphäre hmm war da nicht diese Bacardi Werbung, warte oder war das doch noch im Film, keine Ahnung, egal, hab ich scho verdrängt!
Hitmanski danke für deine Live Kommentare so hatte der Film wenigstens etwas positives und wir sind uns auch bei denn punkten fast einig :D
so für dein Kommentar/Einsatz gibt es von mir 9 Punkte!
Ich freu mich schon auf denn nächsten Klo7 Blockbuster live kommentiert ;)
Hitmanski 2010/07/18 23:18:02
Antwort löschenIch bedanke mich für die Aufmerksamkeit. Das war in der Tat amüsanter als ich gedacht habe. Eigentlich hatte ich es ja als einmalige Sache angesehen, aber ich denke es wird sich noch die eine oder andere Möglichkeit ergeben, sowas zu wiederholen ;)
fabel 2010/07/18 23:22:05
Antwort löschenich glaube fast jeder hier würde es dir danken
satyrrrr 2011/01/06 14:32:32
Antwort löschenHmpf. Lass es lieber mit den Live-Kritiken. Nicht nur das man die gezielte Athmosphäre nicht mehr bewerten kann, was gerade bei diesem Film wichtig gewesen wäre, so schleichen sich offensichtlich auch einfach zu viele Fehlbeobachtungen auf die schnelle ein. Schade das dieses Bewertungsexperiment auch noch unter Kritiken die overall-Punktzahl so maßgeblich beeinflusst hat.
duffy 2011/01/06 15:16:25
Antwort löschenJede andere Wertung hätte mich auch an Manskis Verstand zweifeln lassen, egal ob Live-Review oder nicht.
Sta Maz 2011/03/15 02:16:45
Antwort löschenWas hat jetzt Pro7 bitte in der Film Kritk zu suchen?
duffy 2011/03/15 02:19:08
Antwort löschenSteht doch in der Kritik. Live-Review, gesehen auf Pro7.
Alle 31 Antworten zeigen
SiameseAlex 2011/06/24 19:38:14
Antwort löschenSchade, dass ich das hier erst jetzt lese, schöne Idee und auch gute Umsetzung. Bei wiederholtem Versuch würde ich tatsächlich versuchen blind zu schreiben...jetzt echt! Authentisch wäre es allemal, zumal es bei einem derartigen Review nicht um das ausgefeilte, durchkomponierte Endprodukt geht, sondern vielmehr die Faszination des ersten Eindrucks selbst schon ein Phänomen an sich ist und garantiert durch unsere reflektierende Erinnerung niemals mehr das sein kann und wird, was sie ursprünglich mal war.
Gut gemacht!
Hitmanski 2011/07/02 19:08:13
Antwort löschenDankeschön! :)
fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschenDie Einführung ist ein wenig zu lange geraten ist und die Aufzeichnung hätte auch sonst von zusätzlichen Lücken oder vielmehr von einigen ruhigeren Momenten profitieren können. Der Einsatz von einigen überraschenden Horrormomenten ist hingegen sehr gelungen. Für Freunde des Genres ist diese Mischung aus «The Blair Witch Project» und «Godzilla» sowieso sehenswert. «Cloverfield» ist nämlich ein durchrüttelndes Schauererlebnis.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 9 Antworten
Janus Winter 2010/09/11 01:16:59
Antwort löschennicht nur die einführung ist zu lang geraten. auch die zweite hälfte hätte mehr verdichtung vertragen können. offensichtlich hatte man am ende doch nicht genug material, um wenigstens auf die anvisierten 90 minuten nettospielzeit zu kommen. und warum immer diese dümmliche, unrealistische, hollywoodeske aufopferungshaltung der protagonisten? bei aller liebe, da wünscht man doch einen schnellen, kräftigen tod herbei.
ACHTUNG SPOILER
wenn man sich überlegt, was beth nach ihrer "rettung" alles durchmachen muss, erscheint einem das motiv für robs handlungen als bloße egomanie. das und viele andere typische horrorfilm-fehler schmälern, was in der ersten hälfte so vielversprechend begann. man merkt einfach zu schnell, woher der wind weht: paramount will den größenwahnsinnigen erfolg von THE BLAIR WITCH PROJECT wiederholen. diesmal mit vollem und unbedingtem marketingkalkül. das können sie auch gern tun. nur ist dieser meilenstein eben schon lange vergeben. möchtegernmythen dieser art haben eine immer kürzere halbwertzeit. so bleibt am ende nur eine weitere zahl: CLOVERFIELD hat bis juli 2008 weltweit etwa 170,5 millionen us-dollar eingespielt.
Andy78 2011/05/02 20:22:44
Antwort löschenDu sprichst äh meine schreibst mir aus dem Herzen...;)
Andy78 2011/05/02 20:25:57
Antwort löschenOh...Sehe eben deine großzügige 7 Pkt.vergabe für diesen verwackelten vorhersehbaren Langweiler...Dies kann ich so natürlich nicht nachvollziehen....;)
Janus Winter 2011/05/06 20:11:37
Antwort löschenAmbivalenz ist mein zweiter Vorname. Ich fühlte mich ja durchaus gut unterhalten.
Andy78 2011/05/09 21:24:27
Antwort löschenIch beneide dich! Hab den Streifen quasi im Schnelldurchlauf gesehen und mich trotzdem gelangweilt...die Möchtegernpseudodokumentarische Wackelkamera gab mir dann noch den Rest...
...und Janus Ambivalenz Winter klingt auch nicht schlecht...;)
Janus Winter 2011/05/11 04:43:40
Antwort löschenIn Janus steckt ja schon meine ganze Ambivalenz. Wobei zwei Gesichter gar nicht ausreichen.
(http://de.wikipedia.org/wiki/Ianus)
Andy78 2011/05/11 20:23:46
Antwort löschenDu Gott des Anfangs und des Endes? ;)
Alle 9 Antworten zeigen
Janus Winter 2011/05/12 06:43:42
Antwort löschenFür dich immer noch Herr Winter. :D
Andy78 2011/05/12 17:34:59
Antwort löschenWenn wir nicht schon befreundet wären, würde ich dich jetzt drum bitten...;)
Xander8112: at the movies
Kommentar löschenWas wurde doch damals für ein Wind um diesen Film gemacht. Höchste Geheimhaltung, niemand wusste so wirklich worums ging, wie der Film überhaupt hieß und wie das Monster denn aussah, wenn es denn eins gab. Zusätzlich wurden auch noch geschickt diverse Videos ins Netz gestellt, die Appetit auf mehr machten.
Doch als dann die ersten Kritiker den fertigen “Cloverfield” sehen durften, machte sich Ernüchterung breit und ich fand es auch nicht wirklich schlimm, diesen dann nicht im Kino gesehen zu haben. Die Informationssperre hab ich aber selber für mich aufrechterhalten, bis ich den Film dann irgendwann auf DVD gesehen habe - das heißt ich war bis vorgestern genauso schlau wie beim Kinostart. Und wie das Monster aussah, wusste ich auch nicht.
Wie gesagt, vorgestern war es dann soweit und mein erster Gedanke war: Gut, das ich den nicht im Kino gesehen habe. Nicht, weil er so schlecht wäre (dazu kommen wir noch), sondern da die Kameraführung in diesem Film handlungsbedingt…
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J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...
Kommentar löschenDas Subgenre des Monsterfilms steckt in einer Krise. Seit den Terroranschlägen des 11. September 2001 haben unsere Ängste eine neue Dimension bekommen und niemand glaubt mehr so recht an Monster. Auf diese neue und reale der Bedrohung durch den internationalen Terrorismus reagiert der Film „Cloverfield“ schon in seiner Werbekampagne. Das Plakatmotiv zeigt die geköpfte Feiheitsstatue von New York und im Hintergrund ist die Skyline von Manhattan mit einer dunklen Rauchsäule zu sehen. Ein Motiv, das mit der Ästhetik der Nachrichtenbilder von 9/11 spielt, die sich in unser kollektives Unterbewusstsein eingeprägt haben. Auch der Film selbst suggeriert formal mit verwackelten Handycam-Bildern eine vermeintliche Authentizität. Denn das, was wir auf der Leinwand sehen ist ein vom amerikanischen Verteidigungsministerium sichergestelltes Videoband, das einer der jungen Protagonisten selbst aufgenommen hat. Während die Jugendlichen eine Abschiedsparty feiern steigt ein riesiges Wesen neben der Freiheitsstatue aus dem Wasser und reißt ihr den Kopf ab. Als dieser dann mitten in Manhattan landet bricht Chaos aus. Das Aussehen des Ungetüms wurde, wie schon 1998 bei dem amerikanischen Remake „Godzilla“, vor dem Kinostart streng geheim gehalten. Auch in „Cloverfield“ sieht man das Ungetüm in den verwackelten Bildern oft nur schemenhaft und ausschnittsweise. Die Handkamera ist ständig in Bewegung und verursacht beim Zuschauer Schwindelgefühle. Die ohrenbetäubende Tonebene verstärkt das Gefühl, den Geschehnissen tatsächlich beizuwohnen. „Cloverfield“ ist ein spannendes filmisches Experiment für die You-Tube-Generation, das den unglaubwürdig gewordenen Monsterfilm ins neue Jahrtausend überführt.
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Corsovilla: SchönerDenken
Kommentar löschenDer Film funktioniert als Crossover aus der Technik von „Blair Witch Project“ und der Grobhandlung aus Emmerichs „Godzilla”. Je authentischer die Kinorealität ist, desto härter trifft uns das Übersinnliche. Darauf setzt Cloverfield ganz konsequent: Der Film besteht aus Beweismaterial - einem anderthalbstündigen Privatvideo, das während des Monsterangriffs auf New York gedreht wurde. Keine Schnitte – nur Einschalten, Ausschalten. Und wenn die Kamera hinfällt, sieht man Ausschnitte aus älteren Aufnahmen, die ansonsten gerade überspielt werden. Rückblenden sozusagen. Nach zwanzig Minuten sind die Charaktere klar, wir wissen genug, um die Handlungsmotive erkennen zu können. Genug Vorspiel. Zeit für den Auftritt des Monsters. Erst fliegen die Brocken, dann der Kopf der Freiheitsstatue, und im Hintergrund des ständig wackelnden Videobildes taucht für einen Sekundenbruchteil etwas Großes auf ... Eine Wackelkamera und ein paar junge Leute, die durch Manhatten rennen, während ein riesiges Ding New York in Klump haut. Ganz offensichtlich braucht es nicht mehr für einen soliden Monsterfilm.
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TheCorey: MovieMaze
Kommentar löschenFünf Freunde irren durch New York City, welches von einem riesigen Monster und tausenden von US-Militärs bevölkert ist. Häuserschluchten, U-Bahn-Schächte und einstürzende Brücken. Schutt und Asche, Panik, Angst. Ganz bewusst bedienen sich Produzent Abrams, Regisseur Matt Reeves und Autor Drew Goddard beim 11. September.
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ChromAkkustik 2009/07/08 09:54:43
Antwort löschenWas labberst du für ein Quatsch? Dein Sinn des Films ist falsch. es geht nicht um die unrealistsische Story in dem Film. PS: Die Schlümpfe gibt es auch nicht.
Alle 3 Antworten zeigen
p!vo 2010/01/01 21:06:50
Antwort löschenEr bedient sich beim 11. September?
Wir haben schon den gleichen Film gesehen, oder?
Oder bin ich falsch informiert und damals hat ebenfalls ein großes Monster die WT-Center zerstört?
The-Orange-Guy 2010/06/24 14:56:57
Antwort löschenFalsch formuliert. Abrams spielt mit den Ängsten vor Terroristischen Anschlägen, die seit dem 11. September so stark wie noch nie zuvor sind.
Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage
Kommentar löschenIch frage mich, ob es mittlerweile wirklich noch Amateurfilmer gibt, die die Kamera nicht mal eine Minute ruhig halten können, ständig hin und herzoomen und chronisch den falschen Ausschnitt im Bild haben. Vemutlich sieht heute jedes echte Amateurvideo professioneller aus als die Fake-Selbstdreh-Optik von Cloverfield. Das strikte Dogma “kompletter Film als Aufzeichnung einer Videokamera” ist außerdem ein sehr enges Korsett, um eine differenzierte Geschichte zu vermitteln. [...] Die wackelige Kameraführung nervt zunehmend und man sehnt sich immer mehr nach wenigstens mal einer ruhigen scharfen vernünftig ausgeleuchteten Szene. Zumindest reizt Abrams diesen Effekt nicht bis ins Unendliche aus - die gut 80 Minuten Spielzeit sind für das Gezeigte angemessen, mehr wäre sehr anstrengend geworden.
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GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin
Kommentar löschenBei "Children Of Men" habe ich noch über die Zukunft der Bildsprache im Action-Kino fabuliert - und nun ist sie Gegenwart! Der Film, der die COM-Ästhetik konsequent weiterführt. Natürlich ist die Technik seit "Blair Witch Projekt" oder "The Last Broadcast" nicht mehr aussergewöhnlich, in dieser Dimension allerdings ein neuerlicher Wegweiser im modernen Actionkino. "Cloverfield" ist der Film der Handycam-Generation.
Das Viech sprengt im wahrsten Sinne des Wortes eine hippe New Yorker-Partygesellschaft und ein paar Leutchen irren durch die verwüstete Stadt, um eine Freundin zu retten. Leider kriegt die Story die ganzen Charaktere nicht unter einen Hut und sind nicht mehr Dramaturgie-Staffage. Sie werden über den Party-Smalltalk skizziert und da bleibt es einem vollkommen egal, was mit ihnen passiert. Helden gibt's bei aller Behauptung keine. Da hätte ich es nachvollziehbarer sowie ehrlicher gefunden, wenn man aus reinem Nervenkitzel,…
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Perry Simm
Kommentar löschenAuch wenn man ihn mit "Blair Witch Project meets Godzilla" ziemlich gut beschreibt, ist "Cloverfield" schlussendlich doch ein Film, wie man ihn so noch nie gesehen hat, und deshalb hat er für mich funktioniert. Jeder Blick auf das Monster war ein spannender Moment, nicht weil man Angst um die Figuren hätte (allesamt unsympathische New Yorker-Yuppies), aber aufgrund der für das Genre ungewönlichen pseudo-dokumentarischen Inszenierung. Die Prämisse "Was wäre, wenn soetwas tatsächlich passieren würde" hat einfach etwas sehr Reizvolles. Und obendrein werden auch noch ein paar kleine Diskussions- und Interpretationsansätze gestreut. Man kann einen Monsterfilm auch weitaus weniger interessant machen. Mir zumindest hat "Cloverfield" zehnmal mehr Spaß gemacht als etwa Peter Jacksons sentimentaler "King Kong"-Schnarcher.
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nullpunkt 2011/05/11 17:57:42
Antwort löschenUnd King-Kong hat sogar einen Cameo in Cloverfield : )
Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschenUm diesen Film wurde ja nun schon seit gut einem halben Jahr ein ordentliches Bohei gemacht. Erste Trailer, in denen noch nicht mal ein Filmtitel genannt wurde, sorgten für große Aufregung in der Cineasten-Gemeinde. Die gesamte Palette des viralen Marketing wurde ausgeschöpft, immer wieder wurden Informationen und Desinformationen gestreut, so dass sich sogar um den Titel Legenden rankten. Ein besonders skurriler Auswuchs war meiner Meinung nach die Schlagzeile „Jetzt bestätigt: ‚Cloverfield’ heißt offiziell ‚Cloverfield’.“
Aber hat sich der ganze Wirbel gelohnt? War es der Film wert? Ja und nein. Das einzige, was diesen Film aus der Masse von Monsterfilmen der Art „Godzilla“ abhebt, ist die Tatsache, dass der komplette Film mit einer Handkamera aufgenommen wurde, die eine der Hauptpersonen mit sich herumträgt, während New York in Schutt und Asche gelegt wird.
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Sneakerpimp
Kommentar löschenTrotz der beeindruckenden Auftritte des Monsters finde ich allerdings fast, daß der Film auch ohne diese Kreatur hätte auskommen können wenn man die Zerstörung der Stadt und die anschließenden Rettungsaktionen durch eine Naturkatastrophe oder einen Terrorangriff erklärt hätte. So bleibt Cloverfield am Ende eigentlich ein netter Liebesfilm mit vielen nervenaufreibenden und erinnerungswürdigen Szenen sowie einer (trotz Blair Witch Projekt Anleihen) ungewöhnlichen Erzählperspektive. Trotz oder gerade wegen der durch die Marketingaktionen gesetzten Erwartungen sicherlich kein Meilenstein, aber trotzdem klare Anschauempfehlung von meiner Seite.
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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs
Kommentar löschenIm scheinbar dokumentarischen Videomaterial, gefunden im Katastrophengebiet "Cloverfield", ehemals bekannt als Central Park, baut sich Spannung konsequent auf der Augenhöhe der Betroffenen auf. Das wirkt und lässt beinahe vergessen, dass die Dramaturgie der Freunde, von denen einer nach dem anderen auf der Strecke bleibt, sehr klassisch ist.
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Stryke: inderzange.de
Kommentar löschenBei “Cloverfield” hat die nun mehr zweite Sichtung meine Meinung etwas verändert. So hat er damals auf Grund seiner dichten Atmosphäre und der Wackelhandkamera inklusive netter Schauspieleistung eine nahezu perfekte Bewertung bekommen. Auch in der zweiten Sichtung bleiben beide Aspekte gut, der Kameramann nervt immer noch ungeheuer mit seinem Gequatsche und auch das Monster bleibt sehr sehr nett. Das Ende geht für mich so gut durch, denn Happy End braucht eh niemand. Produzent J.J. Abrams, Erfinder von “Lost” und der TV-Gurke “Fringe”, wusste wie er seinen Film haben wollte und wie er ihn via ausgedehnten viralen Marketing verkaufen musste. Enttäuschend bleiben die vielen fehlenden Storyelemente. Da die Geschichte wirklich viel Raum für weitere gute Umsetzungsideen gelassen hätte, besonders in Hinblick auf Zusatzinfos zu Hintergründen, wirkt alles nicht ganz vollständig. Für ein einmaliges Anschauen mag das egal sein, aber es mindert dann den Spass für eine weitere Sichtung wirklich enorm. Sehr spannend bleibt aber die Ungewissheit, ob es Verbindungen zu H.P. Lovecrafts Cthulhu-Mythos wie z.B. schon in “Hellboy” gibt. Trotzem wirklich außergewöhnlich, was wohl zuerst niemand einem Godzilla-Verschnitt in “Blair Witch Project”-Optik ganz zugetraut hätte.
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Lukas Foerster: taz / cargo / perlentaucher...
Kommentar löschenSeinen eigenen Ambitionen wird Cloverfield in vollem Umfang gerecht. Freilich sind diese Ambitionen ausschließlich technischer Natur.
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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Kommentar löschenWas immerhin für den Film einnimmt: Er erzieht sein Publikum. Wer hier dem Spießer in sich freien Lauf lässt und Antworten einklagt, von einem Film verlangt, zu erklären, wie das alles überhaupt passiert ist, was dies für ein Monster ist, wo es herkommt, und ob es denn nun am Ende besiegt wurde oder nicht, was mit New York und dem Rest der USA passiert ist, der kommt nicht weit. Das Fehlen irgendwelcher Gründe aber hat welche.
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Mr.Vengeance: Lost In Imagination
Kommentar löschenEin Film nach dem Baukastenprinzip. Besitzt nichts eigenes, außer eben die Spannung. Und die wird ständig unterbrochen, weil der film eben Reallifedoku sein will, dennoch aber Spielfilmmuster verwendet. das sieht idiotisch aus und langweilt... oft. Deshalb war mir CLOVERFIELD, trotz einiger netter Szenen, ziemlich egal.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenDie "Abschlussklasse" feat. Godzilla. Wenn man den Trailer kennt, kann man sich den Kinobesuch eigentlich schenken. Mehr kommt im Grunde nicht und nach einer Weile nutzt sich die Home-Made-Optik dann doch ab und man hätte gerne etwas Handlung. Nach all dem Hype ist Cloverfield erstaunlich konservativ und unspektakulär. Reeves verlässt sich völlig auf sein "Kamera"-Gimmick und nach einer Weile fragt man sich, warum man von all dem Video-Material das es von dem Monsterangriff geben muß ausgerechnet das von dieser Truppe erwischen mußte. Wenn man das Monster endlich zuz Gesicht bekommt, weiß man dann aber wieder warum es bisher nur verwackelt gezeigt wurde, denn sonderlich inspiriert ist es nicht designed oder animiert. Einzig bleibender Eindruck nach all dem Lärm und Ruckeln: Die DV-Cam mit dem das Material angeblich aufgenommen wurde muß grandios robust sein. Vielleicht ist das ganze ja ein zu langer Werbespot.
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Rochus Wolff: freier Journalist
Kommentar löschenMonsterkino von unten: Der neueste Streich von Produzent J.J. Abrams präsentiert vier junge New Yorker auf der Flucht vor einem Ungeheuer aus der Tiefe. Dabei wird Manhattan großflächig in Schutt und Asche gelegt, und die Kamera ist immer mittendrin.
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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschenBei "Cloverfield" gibt's, keine Frage, mehr zu sehen als damals im düstern Wald. Aber die Idee ist ungefähr so neu, wie eine Riesenechse durch die Großstadt zu jagen. Es ist nur Godzilla im Dogma-Stil. Und am Ende weiß man nicht, was gruseliger ist: solch ein Monster, das man kaum zu sehen kriegt, oder das ständige Gewackle, das einen aus dem Kino taumeln lässt.
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Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...
Kommentar löschenStreng genommen bietet "Cloverfield" nur einen Godzilla durchs Blair Witch-Wackelkamera-Visier. Doch trotz der austauschbaren Figuren, einem oft unlogischen oder zumindest nicht nachvollziehbarem Drehbuch ist J.J. Abrams Geheimprojekt als ungemein spannender, mitreißender und beklemmend dichter Endzeit-Horror der sicherlich ungewöhnlichste Monsterfilm seit langem. Die an und für sich banale Einsicht, dass wahres Grauen der Einbildung entspringt, macht das was-man-nicht-sieht-Prinzip des ökonomischen und letztlich Hollywoodregeln unterwandernden Films umso gelungener.
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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...
Kommentar löschenEtwas Sensationelles, weil in dieser Konsequenz selten Gesehenes, kann man "Cloverfield" nicht absprechen. Das liegt weniger am Plot als vielmehr an seiner Machart. Die Story entspricht ungefähr der eines bis auf die blanken Knochen abgenagten Monstermovies. Der Stil dagegen, mit seiner ans „Blair Witch Projekt“ erinnernden, verwackelten Hardcore-Handkamera und der subjektiven Erzählperspektive eines Jedermann, die uns Zuschauern keinen Wissensvorsprung vor den verängstigten Protagonisten gönnt, gab es in dieser Konsequenz lange nicht mehr so massenwirksam zu sehen. Wengleich einige Storywendungen und Verhaltensweisen etwas haarsträubend wirken, überzeugt dieser „Godzilla“-Verschnitt im YouTube-Look durch seinen stringenten Spannungsaufbau und den hyperrealistischen Erzählstil. Darum: Etwas visuell Aufregenderes und Innovativeres wird man derzeit wohl in keinem Multiplexkino finden.
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Kommentare (270) — Film: Cloverfield
Kommentar schreibenShaQ87 2012/01/23 03:46:51
Kommentar löschenKann man sich mal ansehen wenn er im TV kommt, Kino und DVD lohnen sich nicht.
Hätte ich die DVD würde ich wahrscheinlich immer bis nach der Party spulen, da der Anfang einfach nur uninteressant ist und man sich danach sowieso fragt wieso der Typ seine EX-Freundin retten will, da sie erstens einen neuen hat, und zweitens er sowieso in ein anderes Land wollte.
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Pharazon 2012/01/19 11:06:05
Kommentar löschenDirekt vorne Weg: Meine 10/10 bezieht sich nicht auf die Fachliche Beurteilung, die Läge irgendwo bei 6/10
10/10 deshalb, da ich den Film im Kino saß, und buchstäblich aus den Socken gehauen wurde.
Die Atmosphäre aus der Ich Perspektive, verbunden mit der Riesen Leinwand und den Hammer Sound einen Kinos, lassen einen ab und zu das Atmen vergessen.
Zugegeben:
Kamera: Unzerstörbar
Helden: Etwas zu heldenhaft
Kameramann: wer schleppt 2 stunden ne Kamera mit sich rum ?
Logiklöcher: Telefon und so.
Ewig lange Einführung
Aber das alles schadet dem genialen Gesamt eindruch von Cloverfield kein bisschen.
Wer sich auf die Atmossphäre einlassen kann, und nicht zu engstirnig da ran geht, dem stehen gut 2 Stunden Hammerharte Non-Stop Action bevor, die einen in den Sessel drückt, FSK 12 finde ich nen Witz
So Far
Der Phara
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resU 2012/01/06 16:57:05
Kommentar löschenAnstatt etwas von der sogenannten "Story" preiszugeben werden erstmal stundenlang irgendwelche Trottel gezeigt für die sich kein Schwein interessiert und das auch noch in einer extrem nervigen Art und Weise um dann später einfach mal zu sagen: Jo, das war alles.... nen Monster! geil oder?!? NEIN EBEN NICHT! das ist MÜLL! 2 Punkte weil ich Monster mag loool
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hollygolightly1 2011/12/29 13:49:48
Kommentar löschenLangweiliger Film mit nerviger Kameraführung und absurder Handlung.
Nach geschätzten 20 Minuten habe ich umgeschaltet.
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SoulReaver 2012/01/05 21:38:25
Antwort löschenNach geschätzten 20 Minuten wirds richtig interessant.
Pharazon 2012/01/19 10:56:10
Antwort löschen@SoulReaver, seh ich auch so^^
aberaber 2011/10/29 09:18:15
Kommentar löschenCloverfield hatte, wie Blair Witch Project, das Problem, dem vorausgegangenen Medienhype gerecht zu werden. Cloverfield hat sich dabei aber wesentlich besser aus der Affäre gezogen. Visuell interessant mit durchaus spannender Story.
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Lichtspieler 2011/10/23 22:04:56
Kommentar löschen"Was es auch ist, es gewinnt"
Werde ich bestimmt nicht nochmal gucken. Für einmal war es aber super. Sehr spannend und gut gemacht.
FSK 12 halte ich für bedenklich. FSK 16 wäre doch angebracht gewesen.
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C_C 2011/10/24 06:10:31
Antwort löschenIt's still alive... help us!
Sumsi79 2011/10/20 20:49:35
Kommentar löschenCloverfield ist ein Kinofilm im wahrsten Sinne des Wortes. Die zuweilen klaustrophobische Atmosphäre, die kraftvolle Soundkulisse und die Szenen in denen man das Monster letztendlich in Aktion gesehen hat, haben mich damals im Lichtspielhaus jedenfalls ordentlich beeindruckt. Leider blieb davon auf der Mattscheibe nicht mehr viel übrig, sodass dringend empfohlen wird für die richtige Umgebung zu sorgen.
Zudem empfand ich bei Betrachtung des Streifens ein ständiges Gefühl des Unwohlseins. Sei es generell durch die Bedrohung einer, im Übrigen äußerst zähen, Godzilla-Version auf Speed oder aufgrund der Tatsache, dass das ruppige Militär so nach und nach die Zügel in die Hand nimmt. Wenn man sich auf den Film einläßt funktioniert es ganz gut. Wenn man sich von etwaigen Logikfehlern der Marke - "Bäh, ich guck mir das nicht länger an, die Kamera muss doch schon lange kaputt gegangen sein!" - ablenken läßt, dann wohl eher nicht.
Wer mit Wackelkamera, Baywatch/Michael-Bay-Syndrom* und anderen Ablenkungsmanövern (Hauptfigur muss Freundin retten anstatt wegzulaufen) gut leben kann, der erhält über weite Strecken unterhaltsames Mittendrinkino.
*Baywatch/Michael-Bay-Syndrom: Tendenz von Filmmachern, den Eindruck zu vermitteln, amerikanische Frauen sähen fast alle aus wie Nachwuchsmodels
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DerDude_ 2011/10/06 19:02:41
Kommentar löschen"WE GOTTA GET OUT OF HERE. ITS TIME TO LEAVE THE ELECTRONIC STORE"
Aufgepasst Aufgepasst Aufgepasst
Gerade hat der Dude Store ein neues Produckt reinbekommen :
Und es iiiiiiisssstttt : Die Cloverfield Kamera !!!
Erleben sie :
- Eine absolut unendliche Akku Laufzeit
- Eine absolut unendlich lange Aufnahme fFnktion
- Absolute Unzerstörbarkeit (Hubschrauberabsturz getestet !)
HAHA. Halten sie wichtige Momente , wie die Tode ihrer besten Freunde , für immer fest
Und um so ein Ding nicht zu verlieren , riskiert man schon mal von einem gigantischem Monster in zwei Teile gebissen zu werden
Jetzt im Dude Store für nur 80.000.000 $
Schlagen sie zu , solange der Vorrat reicht oder das Monster nicht schon wieder ausbricht
So , jetzt aber mal Ernsthaft :
"Cloverfield" wird all dem Hype nicht wirklich gerecht. Dennoch bietet er kurzweilige Unterhaltung zum einmal ansehen.
Doch ich muss gestehen : Nach dem ersten Mal sehen hätte ich Cloverfield mit 7 oder 7.5 bewertet.
Nach der doch recht langen Partyszene werden wir sofort ins Geschehen geworfen. Die Spannung hält der Film bis zu Ende so gut aufrecht , das man die doch recht dumme Einstellung ("Ich muss meine Freundin retten") und die doch recht schlecht entwickelten Figuren übersieht. Was ich von der Wackelkamera halten soll , weiß ich bis heute nicht. Auf der einen Seite wirft sie den Zuschauer direkt ins Geschehen ,auf der anderen ist sie das einzige das den Film von einem konventionellen Monster Film unterscheidet ,wodurch sie Selbstzweckhaft wirkt. Und dann Frage ich much , ob dieses Ding Millionen gekostet hat da sich die Figuren weigern , das blöde Ding einfach hinzuschmeißen und um ihr Leben zu rennen. Aber was solls ?
Mich hat Cloverfield überrascht und hab ihn mir am nächsten Morgen gleich nochmal angesehen. Doch irgendwie wollte mich der Film nicht mehr so recht packen und er wurde zu einem Langweiler. Keine Ahnung wieso. Plötzlich nervten mich nur noch die Figuren und ich sah nur noch die negative Seite des Films.
Was die Überaschung dahin ?
Und wenn ja , welche Überraschung ?
Mein Fazit daher : Sicherlich hat Cloverfield Fehler , aber er unterhält gut wenn der Zuschauer einen starken Magen hat (Wackelkamera) und über die Schwächen des Films hinweg sehen kann. Leider hat der Film beim zweiten mal , bei mir nicht mehr so recht funktioniert :(
Und noch etwas : Wieso heißt der Film Cloverfield ?
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LynchFan1706 2011/10/06 19:46:50
Antwort löschenWährend des Kalten Krieges war Cloverfield der Codename für New York City beim US-Militär.
LynchFan1706 2011/10/06 19:54:06
Antwort löschendt. Kleefeld... Ich verstehe gar nicht, warum der deutsche Verleih den O-Titel behalten hat ;-) Klingt doch hübsch...
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notsch 2011/10/07 10:50:31
Antwort löschenTja...ich hab ihn bisher 3mal gesehen und empfand ihn immer so wie Du beim ersten Mal...meine Pause zwischen den Sichtungen waren allerdings auch deutlich größer ;)
ShaQ87 2012/01/23 03:40:22
Antwort löschenhahahahaa der erste Teil von deinem Kommentar ist einfach nur geil "Hubschrauberabsturz getestet !" xD und der zweite stimmt
flodimambosa 2011/10/05 20:48:16
Kommentar löschenAusgelutschtes "Aliens greifen Manhatten an" Thema. Trotzdem das bessere Blair Witch Project. Im Kino kommt noch die bedrückende Atmosphäre zum Filmende hinzu.
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Kieke 2011/09/28 17:16:58
Kommentar löschenOh, Gott,
- Abrams lässt mal wieder klauen... (Blair Witch )
und versemmelt es ..
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Dom699 2011/09/08 22:53:07
Kommentar löschenDurch das virale Marketing angeheizt und voller Erwartung, gerade das unbekannte Monster betreffend, saß ich damals im Kino, und stand kurz vor dem Schleudertrauma. Die Kameraführung ist, passend zum Filmkonzept natürlich, extrem wackelig und sicherlich nicht jedermanns Sache. Trotzdem fand ich den Film ziemlich gut, da das Konzept mutig war und es sowas in der Form vorher noch nicht gab. Das was sie gemacht haben, haben sie also wirklich gut gemacht. Letztendlich ist die Story leider bis zum Ende Beiwerk geblieben, und auch das Monster hat leider keinerlei Kontur verliehen bekommen. Dennoch wars doch eine spannende Hetzjagd mit viel Zerstörung und pausenloser Action.
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Trimalchio 2011/08/30 17:58:54
Kommentar löschenIch glaube, ich habe noch nie einen längeren Abspann gesehen.
Die 11 Minuten hätte man besser anders verwendet.
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nikl 1987 2011/08/28 21:42:42
Kommentar löschenMeine geringen bis null Erwartungen an den Streifen waren dann doch etwas zu pessimistisch. Man hat hier nicht den nächsten Blockbuster 2.0 vor sich, das ist klar. Dennoch kann der Film durch seine sehr gelungene Atmosphäre punkten, und das ganze Geschehen kommt auch noch ziemlich realistisch rüber, vor allem das Mittendrin-Gefühl stimmt. Pseudo-Doku-Kamerafilmtypisch finden sich die eine oder andere Länge in diesem Streifen, aber der Rest ist recht stimmig. Kaufen muss ich ihn mir nicht, aber er ist für den geneigten interessierten Filmjunkie schon mal ein Blick wert.
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ash-williams 2011/08/18 19:14:25
Kommentar löschenIch hatte mich wirklich darauf eingestellt und mich darauf gefreut, mit Cloverfield mal wieder einen Film zu sehen, den ich danach richtig in der Luft zerreißen kann, ich war mir 100% sicher, dass er mir nich gefällt. Aus diesem Grund bin ich umso verblüffter, dass er mir so gut gefallen hat und das obwohl ich bei Wackelkamera normalerweise Herpes bekomme. Cloverfield ist vorallem im Zeitraum zwischen, der eher behäbigen Einstiegszene (die nötig ist um wenigsten ein bisschen Bezug zu den Charakteren aufzubauen) und der U-Bahntunnel-Szene extrem atmosphärisch. Ich war von mir selbst überrascht, als ich Gänsehaut bekam und ich mich fühlte wie damals als ich die Aufnahmen von 9/11 das erste mal sah. Natürlich ist die ganze Idee, dass der eine Protagonist die Kamera während des ganzen Chaos nicht aus der Hand nimmt lächerlich, aber wenn man darüber hinwegsieht ist es eigentlich ein schönes Sehrerlebnis, das leider gegen Ende deutlich nachlässt.
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Glücksritter 2011/08/16 16:06:23
Kommentar löschen'Cloverfield' mit seinem verwackelten, amateurhaften Stil ist wirklich gewöhnungsbedürftig, aber gerade das macht es für mich so atmosphärisch. Man sieht den Streifen nicht durch die Kameralinse eines Profis, sondern durch den Camcorder eines mitten ins Chaos gerissenen Durchschnittsbürger. Es vermittelt einem ein wirklich ins kalte Wasser geworfene *waswürdeichmachenwennsoeinmonstermeinestadtüberfallenwürde*-Gefühl und nimmt den Zuschauer mit auf einen beeindruckenden Trip durch einstürzende Wolkenkratzer, zusammenbrechende Brücken und bebende Straßen, auf denen sich schreiende Menschen, Militär und Monster tümmeln. Grandios Inszeniert, mit tollen Aufnahmen und eine wirklich beängstigend realistischem Ungeheuer. Klare Empfehlung meinerseits!
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zakabgamer 2011/07/29 13:43:46
Kommentar löschenNoch nie hat eine Moviepilot-Vorhersage bei mir so danebengelangt wie hier (7.0). Die "Riesenmonster-zerstört-Stadt"-Story hab ich als kleines Kind mit Actionfiguren schon besser inszeniert. Wenn bei einem "Actionfilm" ein Viertel der Laufzeit für eine grausig langweilige Party draufgeht hört's bei mir schon auf. Von der Sache mit der Wackelkamera und den unerträglichen Schauspielern die versuchen noch viel unerträglichere Charaktere zu spielen will ich gar nicht groß anfangen. Achja, die Effekte. Hin und wieder ganz nett, aber es gibt Youtuber die kriegen das genau so hin, nur wissen die dass sie allein damit einen Film nicht über 85 Minuten retten können. Wenn's keine Filme gäb die sogar noch schlechter sind, würde ich nicht so großzügig bei der Punktvergabe sein.
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wickythewall 2011/11/25 02:50:13
Antwort löschenEs gibt echt Filme die noch schlechter sind? Einziger Kandidat der mir dazu einfällt wäre "Kampf der Titanen" :)
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resU 2012/01/06 16:48:45
Antwort löschenKampf der Titanen fand ich deutlich unterhaltsamer... Und ich verabscheue den Film
zakabgamer 2012/01/11 04:41:52
Antwort löschenDen hab ich nicht gesehen. Aber für mich wäre Far Cry so ein Fall, wobei der schon wieder ein Weilchen her ist. Ähnliche Liga jedenfalls^^
Mr. Pink 2011/07/25 16:53:13
Kommentar löschenNa klar, ich würde mich bei einem Erdbeben/Monsterangriff/Whatsoever auch primär darauf konzentrieren, dass ich alles schön auf Video aufnehme, und mich erst danach mit unwichtigeren Dingen, wie etwa weglaufen oder anderen zu helfen, beschäftigen.
Na ja, wie auch immer, die Idee von "Cloverfield" ist gelungen und der Film ist auch ganz unterhaltsam, aber die Leistungen der Darsteller sind leider nur sehr mäßig und das Gewackel der Kamera nervt nach einiger Zeit auch extrem. Obwohl sich "Cloverfield" dank der relativ kurzen Laufzeit keine Längen erlaubt, und die Effekte ziemlich gelungen sind, hat der Film außerdem leider nicht besonders viel Neues zu bieten und zählt somit nicht zu den Werken, die man unbedingt gesehen haben muss. Da der Streifen aber trotzdem irgendwie ganz witzig ist, ist einmaliges Anschauen wohl sicher nicht verkehrt.
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Tequilena 2011/07/24 21:44:35
Kommentar löschenVorhersage 7.0?? Ô.o konnte mir den Film nicht mal bis zum Ende antun.. nette Idee, auch der Dokustil, aber bescheuerte Handlung..
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Ingo150584 2011/07/20 17:57:19
Kommentar löschenToller Film! Ich hatte schon Angst das es mit der Kamerasicht genauso nervig wird wie bei "Blair Witch Project"! Aber ich wurde eines Besseren belehrt.
Extrem authentisch wirkendes Spektakel durch gut spielende Schauspieler mit beeindruckenden Bildern (z.B. Kopf der Freiheitsstatue) und tollen Übergang der Geschehnisse von der Party zum Kontakt mit dem "Wesen".
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cpt. chaos 2011/07/17 19:58:56
Kommentar löschenEiner der letzten Sätze lautete: "...ich weiß gar nicht wieso das alles passiert!?"
Richtig, du saublöde Kuh, das hab´ ich auch nicht wirklich verstanden!!!
Nun gut, mag wohl auch gar nicht beabsichtigt gewesen sein, um dem Zuschauer das noch langwierig aufzudröseln, aber mir ist es dann insgesamt doch ein bisschen zu dürftig.
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