Coco Chanel - Der Beginn einer Leidenschaft

Coco avant Chanel, FR 2009

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6.1

Ganz gut

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Kritiker: 5.7

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Genre
Biopic
Inhalt

Ein kleines Mädchen, das irgendwo im tiefsten Frankreich mit seiner Schwester in einem Waisenhaus lebt und jeden Sonntag vergeblich darauf wartet, vom Vater abgeholt zu werden. Eine Varietésängerin mit schwacher Stimme, die vor einem Publikum aus… Mehr

Cast
Audrey Tautou, Benoît Poelvoorde, Alessandro Nivola, Marie Gillain, Emmanuelle Devos, Régis Royer, Etienne Bartholomeus Mehr
Regisseure
Anne Fontaine
Autoren
Camille Fontaine, Anne Fontaine
Laufzeit
110 Minuten

Poster und Merchandise zum Film im Fanshop

Kritiker — Geht so 5.7

Der Film Coco Chanel - Der Beginn einer Leidenschaft wurde von 6 Kritikern bewertet.

Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost

4.5Uninteressant

Die Frühgeschichte der Chanel ist damit erzählt, das Geheimnis jener Frau, die 1971 in Paris verstarb, aber noch lange nicht. Das löst leider auch Jan Kounens Film "Coco Chanel & Igor Strawinksy" nicht ein. Es scheint ein Trend zu sein, dass wirklich wichtige Zeitpersonen nicht mit einem, sondern gleich mit zwei Biopics geehrt werden. So war es bei Capote und so wäre es fast bei Romy gewesen. Bei Capote führte das zu gleich zwei herausragenden Produktionen. Nach den Versionen von Fontaine und Kounen muss man auf den ultimativen Chanel-Film weiter warten.

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Kirsten Liese: BR Online, Kinofenster, Dar...

4.0Uninteressant

Wo, fragt man sich, bleibt der Stolz dieser Frau, - und sucht vergeblich nach Antworten. Denn zu wenig kümmert sich die Regisseurin um die Psychologie einer widersprüchlichen Außenseiterin, die zwar nach Unabhängigkeit strebt, dem anderen Geschlecht sehr skeptisch gegenübersteht, sich aber lange Zeit von reichen Männern aushalten lässt.
(WDR3, Mosaik)

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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

6.5Ganz gut

Varietésängerin bei Nacht, Näherin am Tag, so hält sich Coco Chanel eher schlecht als recht über Wasser. Als sie den Baron Balsan (Benoit Poelvoorde) kennen lernt, zieht sie zu ihm in sein großzügiges Anwesen und lässt sich von ihm aushalten. Die überladen-verspielte Mode der Damen der feinen Gesellschaft hält die burschikose 25-Jährige jedoch für eine Zumutung und schneidert sich ihre schlichten Kleider lieber selbst. Als sie eine Affäre mit dem Engländer Arthur Capel (Alessandro Nivola) beginnt, findet sie in dem smarten Selfmademan zugleich ihren ersten Förderer. Audrey Tautou spielt die Chanel souverän als kratzbürstigen Trotzkopf. Mit der Unkonventionalität in der Arbeit der Titelheldin kann Regisseurin Anne Fontaine dafür nicht mithalten, sondern degradiert ihre Verbeugung vor einer großen Dame zu hübsch bebilderter und gefällig erzählter Konfektionsware nach dem Eine-Frau-geht-ihren-Weg-Schnittmuster.

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Alle Kritiken (4)


Kommentare — Ganz gut 6.1

Der Film Coco Chanel - Der Beginn einer Leidenschaft wurde von 227 Mitgliedern bewertet.

bibi_kiddo

Bewertung9.5Herausragend

Als Frau ohne Mittel in dieser zei Fuss zu fassen, war nun mehr als schwierig, deswegen verstehe ich persönl. nicht wieso Kritik an der Person geübt wird, schließlich geht es um den Film, der wirkl. klasse insziniert wurde.
Dennoch kann man die Frage sehr leicht beantw. wieso eine Frau die nach unabhängikeit strebt, sich von Männern "abhäng." machte, zumindest finanziell aushallten lies.
Schließl. ging es hierbei nie um Liebe sondern um finanzielle Mittel, die sie bekam und somit eine selbständige Künstlerin wurde und ihre Ziele verwirkl.
Kurz gesagt, sie spielte mit den Männern so, wie diese mit ihr um dadurch ihren Zielen näher zu kommen.

Der Film ist eine Biografie, Beschwerden darüber, der Film ginge psychologisch nicht tief genug, sind in meinen Augen nicht gerechtfertigt, denn man kann durch die großartige schauspielerische Leisung einer Audrey Tautou sehr gut interpretieren und reflektieren, was in dieser Frau vorgegangen sein muss.
ich für meinen Teil halte coco chanel für einen der besten Filme dieses jahres.

Wundervolle Bilder, tolle Kostüme, eine gute Besetzung, gut umgesetzte Geschichte und eben nicht kitschik, keine schlechte Lovestory mit Schmalz-Happy-End, sondern eine realistisch ung gut gemachte Biografie über eine Modedesignerin die bis heute ihre Spuren hinterlassen hat. Obgleich ich kein Fan dieser bin :)

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Tuvok

Bewertung7.0Sehenswert

Manche Menschen sind Visionäre, sie heiraten nie, Manche sind Visionäre und heiraten, und aus Ihnen wird nichts oder ein Politiker, und manche Menschen sind Modedesigner, Glauben sie können alles und werden schwul, wieder andere sind Ausnahmen wie COCO, und über sie kommt ein Film ins Kino der gar nicht Mal so übel ist, nur leider etwas an dem krankt was jeder Film hat, oder oft hat. Er wiederholt sich, er ist nicht spannend er flaut ab, und hat aber eine interessante Biografie zu bieten aber macht nichts, für demnächst sind 5 Filme mit Ihrem Leben beschäftigt.

Wer war Coco wirklich?:

Also die Frau ohne Kokosnuss war eine uneheliche Tochter. Sie war im Film in einem Weisenhaus wo sie gearbeitet hat, wo sie gelernt hat, wo Ihr Nonnen mit Flügelhüten begegneten. Sie kam 1883 zur Welt und starb vereinsamt und stinkreich 1971. Unverheiratet wie sie es im Film vorhergesagt hat. Sie hatte 2 Schwestern und 3 Brüder. In dem Waisenhaus wie im Film war sie auch in echt und zwar in Aubazine, 6 Jahre lange. Gabrielle hieß sie wirklich. Und sie war Anarchistin, Also so was das Greenpeace später wurde.

Sie war dann in Notre Dame wo sie Unterricht bekam, im Nonnekloster hat sie Unterricht im Nähen bekommen, und wie man am Film sieht, Nonnen sind doch wirklich Menschen die viel drauf haben. 20 Jahre war sie alt als sie in einem Shop anfing zu arbeiten. Angestellt war sie, in einem Babyartikelgeschäft und hat auch Schneidergeschäfte getätigt, heute würden wir sagen Schwarzarbeit.

Die damals berühmte Sängerin und Tänzerin Lydia Sokolova hatten die Klamotten von Ihr an und mit einer zweiten die mit Lydia tanzte, wurde dann Ihre Mode berühmt, sind so Franzosen Sängerinnen. Die Chansons was sie im Film vortrug - „Qui qu’a vu Coco?“ und „Ko-Ko-Ri-Ko“ - Gab es wirklich.

Die Offiziere in dem Nachtclub wo sie sang, die riefen sie ja COCO. 1904 hat sie dann Etienne Balsan getroffen der 1953 gestorben ist, der war Stinkreich, nett, Industrieller, alleinstehend und einsam. Im Film hat eines nicht gestimmt da war Etienne älter als sie, in Wirklichkeit war sie 10 Jahre älter als er, und er hat sie gemocht, war aber auch nicht so wie im Film dargestellt. 4 Jahre lebte sie mit ihm in Royallieu zusammen, und im Film sah dass aus wie Monate, da fehlte leider die eingeschriebene Zeitstruktur oder ne Erzählstimme. Und bis sie 1910 ein Hutatelier eröffnet hat, sieht man im Film dass ganze in 40 Minuten oder so, und es wirkt eigentlich gar nicht wie viele Jahre danach.

Dass Arthur Capel – den sie Boy nannten Ihr Geliebter war, der sie sehr gerne hatte, ja dass stimmt und er gab Ihr einen Kredit und eine Bürgschaft und 1913 hat sei ne Boutique eröffnet, 1915 hat sei einen Modesalon in Paris und Biarritz eröffnet, ja und sie hat schöne Mode entworfen einfach, schlicht, züchtig und sie mochte keinen Damensitz beim Reiten wie mit Film, Dass damals die Frauen so ritten verstehe ich bis heute nicht. Dass mit der Mode kam im Film nur am Ende vor, als es schon ersichtlich war dass der Film bald aus ist ja da sah man Ihre Kreationen, die waren wirklich gut.

Die Mode die sie entwarf war etwas neues, ganz schlicht, ohne Verzierungen Und die US Zeitschrift Vogue hat Chanel zum Inbegriff der Eleganz betitelt. Schon super, sah man im Film leider nicht. 1936 gab es einen Streik, sie hatte 4.000 Angestellt, sie war befreundet mit Leuten wie darunter Jean Cocteau, Sergej Diaghilew, Igor Strawinsky, Pablo Picasso, Colette, Max Jacob, Misia Sert und Romy Schneider, aber auch Persönlichkeiten wie Winston Churchill und hatte sehr viele unterschiedliche Partnerschaften, aber nie hat sie sich so verliebt wie in Ihren Boy der starb.

Im 2. Weltkrieg sollte sie mit den Engländern zusammenarbeiten, fiel später in Ungnade, wurde verhaftet und lebte im Schweizer Exil, dort wo meine Lieblingsschokolade herkommt sah man auch nicht im Film, am Ende waren nur die üblichen Sprechtafeln in Französisch, mit deutschen Untertiteln die ein bisschen schwer zu lesen waren.

Also sie dann zurück kam in den 50 er Jahren so 1954, hat sie ein Geschäft eröffnet, da war sie 71 Jahre alt, inspiriert von Christian Dior übrigens, und erst so nachher wurde sie endgültig berühmt. Sie hasst zeitlebens Korsetts und enge Schnürungen und unpraktische Kleidung. Sie hat die Minniröcke entworfen Also die gingen bis zu den Knie, dass kleine Schwarze, das Cocktail Kleid, dass berühmteste Kleid eigentlich dass Männer kennen wenn Frauen wieder sauer sind und im Peek & Cloppenburg einkaufen gehen, sie hat damals Jerseystoffe verwendet, weil die körperbetont waren und hat für Geschäftsfrauen weltweit die berühmten Kostüme aus Tweedstoff entworfen.

Ach ja, wer den Film „Das Parfum“ gesehen hat, wer kennt nicht dass berühmte Parfum? Dass Nummer 5. Dass hat sie mit Ernest Beaux, der ist Parfum Meister entworfen und zwar aus Synthetischen Komponenten. Es war nicht wie damals Blumenorientiert sondern hatte ein bisschen Alkohol drinnen. Dass Markenzeichen ist dass Doppelte C dass so zusammen ist am Rücken. Dass hat Chateau de Cremat entwickelt. Übrigens, Im Metropolitan Museum of Art in New York gibt es die größte Modesammlung der Welt, da findet man Ihre Original Kostüme und hoffentlich auch bald die, von meiner Alten.

Als dann 1983 Karl Lagerfeld für Chanel Mode entworfen hatte, wurde dieses Markenzeichen wieder berühmt. Bis dorthin war es nur Mode für Omas und Opis. 1981 gab es einen Film von Ihr, 2008 mit der Shirley McLaine, und 2009 wird William Friedkin einen Film von ihr machen.

Wie hat mir der Film gefallen was gibt es Informatives darüber zu sagen?:

Audrey Tautou mag man eben ich mag sie, sie ist nicht schön sieht aber irgendwie erotisch verrucht Hurenmässig und nett aus in dem Film so richtig wie ne Frau aus der alten Zeit, Audrey kann auch schauspielern aber leider in dem Film wirkt sie etwas blass und gelangweilt. 1934 – 1971 hat sie ja im Ritz gewohnt, wahrscheinlich ist sie zu faul zum selber alles machen sieht man im Film aber auch nicht und ich finde dass irgendwie schade, dass man im Film viele Dinge nicht sieht. Sicher ist Audrey ne gute Schauspielerin, aber vielleicht lag es am Drehbuch, sie wirkt nicht so gut im Film. Was nicht vielen bekannt ist, keiner schert sich um die Klamotten von Chanel, eher um dass Parfum.

Was ich schade an dem Film fand, der Film hat keine wirkliche Liebesgeschichte. Die Story mit Etienne, der sie so gerne hat, und dann wieder nicht, ja da ist nicht viel Streit, da sieht man nicht viel, da ist eher keine Romanze am Werk, sondern ein laues Lüftchen dass einfach Mal weht. Sicher merkt man nach einiger Zeit auch wenn man nicht blind ist, he der dürfte ja die Frau gerne gehabt haben aber leider merkt man im Film davon wenig, denn die Sprünge im Film, die verlorenen Jahre, dass ging mir zu schnell. Zu wenig genau ist der Film für eine Biografie, zu wenig spannend macht der Film Ihr Leben, auch wenn ich Audrey für die beste Besetzung halte.

Der Liebhaber von Ihr wirkt wie ein reicher Stallbursche, dass Gerede der reichen Leute war auch nicht so kitschig wie man sich denkt, eher so wie man es nicht gewohnt ist. Es ist nicht da, es ist Mal da Mal nicht, Also ich will damit sagen, die blöden reichen Leute, der Dilettantismus, die Menschen die einfach nur fürs Geld Leben in dem Film nutzt sich alles schnell ab.

Der Film basiert auf dem Buch von Edmonde Charles-Roux der die Biografie geschrieben hat, und sich sicher verschrieben hat. Der Film zeigt Gabrielle die zur COCO wurde mit Ihrem Gesicht dass wie von einem Mann wirkt, eher so dass Audrey dauernd im Mittelpunkt ist, leider ist dass zu oft, zu wenig sind die Nebenfiguren und die Handlungsweisen und Charaktere der anderen Darsteller betrachtet.

Was mir noch gefehlt hat, sind die Dinge die den Film berühmt und berührend machen sollen dass die Leute Ihre Story Leben und es auch sind, und auch so agieren einfach echt und authentisch, nicht wie Zombies, wie gesagt, Audrey ist super, aber dass rundherum nicht. Set, und Kostüme sind 1 A.

70 von 100

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emily

Bewertung6.0Ganz gut

Viel fällt mir zu „Coco Chanel“ irgendwie nicht ein. Irgendwie war er zwar kurzweilig und Audrey Tautou hat ganz nett gespielt und sah in den Kostümen schön aus, aber so richtig berührt hat der Film mich jetzt auch nicht. Erinnert mich so ein bisschen an „Hilde“: Man kann ihn gut mal gucken, ohne sich zu langweilen aber man verpasst auch nicht wirklich was, wenn man ihn nicht gesehen hat. Schade find ich es auch, dass wie in Hilde der Schwerpunkt auf einer Liebesgeschichte lag – Coco Chanel als Modeschöpferin hätte mich mehr interessiert.

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