...In einer Szene springt Coco furchtlos auf ein Pferd, obwohl sie nicht reiten kann, dann galoppiert sie im Männersitz davon und reißt sich das einengende Korsett auf. Den Starrsinn und die zunehmende Befreiung ihrer Rolle drückt Audrey Tautou vor allem durch einen entschlossenen, durchdringenden Blick aus. Die Kleider, die Coco zunächst für sich schneidert und am Ende als Kollektion entwirft, fügen den Frauen nichts hinzu, versuchen nicht sie zu verbessern, verzieren, verformen, sie pressen sie nicht in eine bestimmte Vorstellung, engen sie nicht ein, machen sie nicht zu einem Schmuckstück für den Mann, Ausdruck seines Vermögens und seiner Großzügigkeit. Im Gegensatz zu der Mode der Zeit betonen ihre Kleider nur die Natürlichkeit, die Ursprünglichkeit der Frau, auch ihre Beweglichkeit und Unabhängigkeit. Coco macht klar, daß die Frauen ebenso wie die Männer klare Linien, einfache Muster und Schnitte tragen können. ...
Die Frühgeschichte der Chanel ist damit erzählt, das Geheimnis jener Frau, die 1971 in Paris verstarb, aber noch lange nicht. Das löst leider auch Jan Kounens Film "Coco Chanel & Igor Strawinksy" nicht ein. Es scheint ein Trend zu sein, dass wirklich wichtige Zeitpersonen nicht mit einem, sondern gleich mit zwei Biopics geehrt werden. So war es bei Capote und so wäre es fast bei Romy gewesen. Bei Capote führte das zu gleich zwei herausragenden Produktionen. Nach den Versionen von Fontaine und Kounen muss man auf den ultimativen Chanel-Film weiter warten.
Wo, fragt man sich, bleibt der Stolz dieser Frau, - und sucht vergeblich nach Antworten. Denn zu wenig kümmert sich die Regisseurin um die Psychologie einer widersprüchlichen Außenseiterin, die zwar nach Unabhängigkeit strebt, dem anderen Geschlecht sehr skeptisch gegenübersteht, sich aber lange Zeit von reichen Männern aushalten lässt.
(WDR3, Mosaik)
Varietésängerin bei Nacht, Näherin am Tag, so hält sich Coco Chanel eher schlecht als recht über Wasser. Als sie den Baron Balsan (Benoit Poelvoorde) kennen lernt, zieht sie zu ihm in sein großzügiges Anwesen und lässt sich von ihm aushalten. Die überladen-verspielte Mode der Damen der feinen Gesellschaft hält die burschikose 25-Jährige jedoch für eine Zumutung und schneidert sich ihre schlichten Kleider lieber selbst. Als sie eine Affäre mit dem Engländer Arthur Capel (Alessandro Nivola) beginnt, findet sie in dem smarten Selfmademan zugleich ihren ersten Förderer. Audrey Tautou spielt die Chanel souverän als kratzbürstigen Trotzkopf. Mit der Unkonventionalität in der Arbeit der Titelheldin kann Regisseurin Anne Fontaine dafür nicht mithalten, sondern degradiert ihre Verbeugung vor einer großen Dame zu hübsch bebilderter und gefällig erzählter Konfektionsware nach dem Eine-Frau-geht-ihren-Weg-Schnittmuster.
Ist „Coco Chanel – Der Beginn einer Leidenschaft“ geradeaus erzähltes und pointiertes Kino, das der schnörkellosen Mode der französischen Designerin entspricht oder nur ein weiteres langatmiges Biopic ohne Höhepunkte? „Geht so“ lauteten die erste Kommentare einiger Kollegen, die die Pressedame am Ausgang des Kinosaals etwas betrübt notierte. Aber dieses „Geht so“ trifft es ziemlich genau. Über Mode erfährt man wenig. Über die Chanel noch weniger. Was denn sonst? Mit Enttäuschungen aufgewachsene Frau lässt sich aushalten, das missfällt ihr, da sie in irgendeiner Form auch auf Emanzipation steht, verliebt sich irgendwann und findet beruflich am Ende ihren Durchbruch. Das Einzige was wohl hängen bleiben wird, ist das eingefallene und wie in Stein gemeißelte Gesicht der Tautou. Amélie ist ja doch schon ein paar Jährchen her.
Wer kennt nicht das berühmteste Parfüm der Welt, nämlich Chanel No. 5. Aber wer hätte gedacht, dass sie eher mit neuer Mode ihr Geld verdiente, vor allem mit der Gestaltung von Hüten.
Wenn man Coco Chanel sieht, sieht man einen wilden Freigeist auf der Suche nach sich selbst, denn irgendwie passt sie nicht zu der Welt der Prominenz, wo sie allerdings sich größtenteils aufhält. Sie mag nicht so leben wie man es ihr vorschreibt. Sie will sich nicht in eine Gardine einwickeln lassen nur um draußen nicht aufzufallen. Deswegen macht sie einfach ihr eigenes Mode-Ding und regt den schwerreichen Étienne Balsan, der so eine Art Exfreund ist, auf. Eines ist dennoch ganz gut solche Beziehungen zu haben, denn so kann sie ihre Mode an die reichen Leute weiter geben und somit sich einen Namen machen.
Kritiker sagen, dass der Film überhaupt nicht die dunkle Seite der Coco zeigt. Sie hat nämlich sich jüdisches Eigentum unter Zuhilfenahme von antisemitischen Gesetzen angeeignet. Da das hier aber kein Anti-Coco-Film ist kommt dies selbstverständig nicht vor, denn dies würde den Film in eine andere Richtung lenken.
Wenn man also den Spielfilm so nimmt wie er ist sieht man bezaubernde Darsteller in einem bezaubernden Film, der leider viele langweilige Stellen hat. Dennoch sehr sehenswert
Ich finde den Film interessant, weil Coco Chanel meiner Meinung nach eine bemerkenswerte Frau war und so viel Mode geschaffen hat, die wir ihr zu verdanken haben. Der Film selbst ist ein wenig zu oberflächlich, aber Audrey Tautou in der Hauptrolle ist ideal. Das Ende mit der Modenschau ist ein kleines Highlight und hat mir gut gefallen.
Vielleicht hatte ich eine falsche Vorstellung von diesem Film. Aber ich hab bei dem Titel halt gedacht, dass es sich um die Entdeckung ihrer Leidenschaft zur Mode geht und nicht um die Beziehung (oder Affäre? oder Freundschaft mit Vorteilen?) zu einem langweiligen Mann (der übrigens eine nervtötende Synchronstimme hat) geht. Aber, hey vielleicht hat Coco ja ihre Leidenschaft beim Rumknutschen (und mehr) mit Boy gefunden?! Aber selbst wenn das so wäre, würde es meine Bewertung nicht verbessern. Schließlich war dieses Rumknutschen (und mehr) auch nicht gerade sehenswert.... Die 2,5 Punkte gibt es übrigens für Audrey Tatou.
Biopic über eine interessante Person, interessant umgesetzt.
Leider hatte der Film einige Längen und so wäre es nahe gelegen den Film entweder zu verkürzen oder "mehr Leben rein zupacken". Den Darstellern darf man keinen Vorwurf machen, sie spielen ihre Rollen gut. Auch die Musik ist top gewählt und sorgt dafür, dass man dabei bleibt.
Einmal okay, für mehr wirds wohl nur bei Fans reichen...
Es gibt nicht wenige Leute, denen Anne und Camille Fontaines Darstellung des Werdegangs von Coco Chanel deshalb nicht gefällt, weil sie ihnen zu sehr ein Aschenputtel-Märchen und zu wenig die Geschichte einer gelungenen Emanzipation ist, aber wer seinen Geschmack so von seinen politischen Vorlieben prägen lässt, dem ist nicht zu helfen. Tatsächlich ist gerade dieser Aspekt wohl eher zu loben als zu kritisieren, denn Chanels Werdegang war in diesen frühen Jahren eben kein Sich-Durchkämpfen einer starken Frau gegen alle gesellschaftlichen Widerstände. Sie war talentiert und kreativ, sicherlich, aber um auch erfolgreich zu sein brauchte sie die Hilfe nicht eines, sondern gleich zweier Prinzen. Man stelle sich vor, sie hätte eine schiefe Nase gehabt, wäre übergewichtig gewesen oder, Gott bewahre, am Ende gar ein Mann — die Moderevolution wäre mangels finanzieller Mittel glatt ausgefallen.
Audrey Tautou interpretiert ihre Rolle arg fröhlich und mit sehr zurückgenommener Strenge und Launenhaftigkeit, was nicht ganz dem Coco-Klischee entspricht. Bis zu einem gewissen Grad kann die fabelhafte Amélie vielleicht nicht anders, jedenfalls habe ich sie auch noch in keinem anderen Film richtig ausflippen gesehen. Tautou ist das einzige echte Zugpferd in der Besetzung, insofern ist nicht ganz klar, ob die Produzenten das um der Kinokassen willen in Kauf nehmen mussten oder ob sie es so beabsichtigt haben. Natürlich spielt es aber auch kaum eine Rolle, denn wer kann schon sicher sagen, wie die junge Coco wirklich gewesen ist.
Sein einziges größeres Problem teilt Coco avant Chanel mit vielen Vertretern des Genres: er ist eigentlich nur für Eingeweihte verständlich. Zwar überschüttet er uns nicht wie so viele andere Biopics mit Namen und Gesichtern, die man schließlich nicht mehr auseinanderhalten kann, aber die Bedeutung einer ganzen Reihe von Szenen kann doch nur einem Zuschauer klar werden, der ein bisschen mehr über Gabrielle Chanel weiß als das, was das übliche Allgemeinwissen so hergibt. Für Unvorbereitete bleibt außer der im Grunde nicht sehr fesselnden Cinderella-Story und einigen überdeutlichen Anspielungen auf das Korsett, aus dem Chanel die Frauen ja eigenhändig befreit haben wollte, nicht viel übrig. Und dann kann man die Zeit auch sinnvoller nutzen und zum Beispiel klamottenshoppen gehen...
Zugegeben, ich habe etwas ganz anderes erwartet. In diesem Film sitzt der Fokus eindeutig auf dem Liebesleben der jungen Coco Chanel. Ich hab den deutschen Titel nicht besonders ernst genommen (und wer kann es mir verübeln, immerhin bauen die meistens kontraproduktiven Mist), aber das war wohl mein Fehler, denn der Originaltitel lautet "Coco avant Chanel". Das heißt, uns wird schon von Anfang an verraten, dass es sich hier nicht um die Modekarriere der Coco handelt, sondern um ihr Leben _davor_.
Von daher, noch einmal: mein Fehler. Rückgängig kann ich es jedoch nicht mehr machen, meine Erwartung hat also auch etwas abgezogen. Nette Bilder, Audrey Tautou ist natürlich (wie immer) bezaubernd, und zeigt die Wurzeln ihrer Schöpfung. Und dennoch: Irgendetwas fehlte mir. Dynamik?
Das Ende hat mir dafür sehr gut gefallen, weil ehrlich.
Ach ja, das französische Gefühlskino. Gibt es einen schöneren Ort für große Gesten und romantische Helden-Verehrung. Mit "Coco" ist nun eine der großen Ikonen der Mode-Geschichte, der mit einem Film ein menschliches Monument gewidmet wird. Und wie. Dem französischen Kino entsprechend wurde sehr viel Wert auf Ausstattung und Besetzung gelegt. In dieser Hinsicht sind die Franzosen eben sehr verlässlich. Aber von einer ganz besonderen Magie kann nicht so ganz die Rede sein. Ein weiteres Mal suchen die Macher eines Biopics nach dem Wesen hinter der schillernden Fassade, sprich der Berühmtheit, und wühlen lieber im Gefühlsleben der großen Coco. Das ist an sich nicht verachtenswert, aber an diesem Leitgedanken scheiterten schon einige. Denn durch die Änderung des Fokus weg von der Person, welche die Öffentlichkeit kennt, hin zu jemanden, der an einfachen Problemen leidet, kann jeder Film schnell langweilig werden. Und eben dies ist bei "Coco" der Fall. Als den "Beginn einer Leidenschaft" will der Streifen uns die Person Coco näher bringen. Das heißt, Coco lernen wir als Mädchen kennen, das ohne väterliche Liebe ins Waisenhaus abgeschoben wird. Cut Forward und wir erleben eine junge Frau, die eigenwillig und selbstbewusst den ärmlichen Verhältnissen ihres Lebens trotzt. Durch eine Zufallsbekanntschaft eröffnet sich ihr ein Platz in die gehobenen Ränge der Gesellschaft. Und dort verliebt sie sich unglücklich und beginnt so ihrem Talent im Umgang mit Stoffen professionell zu fröhnen. Achtung, letzterem Punkt wird gerade mal eine sehr beschränkte Zeit eingeräumt. Davor beschränkt sich dieser Wesenszug auf eine Stilblüte ihres burschikosen und unangepassten Charakters. Das wäre es dann mit der Mode im Film über die Grand Dame der Fashion. Ansonsten bewegt sich "Coco" so ziemlich auf gewohnten Pfaden der Liebe. Interessant ist hier zunächst nur ihr Status als ausgehaltenenes Betthäschens, der ihren Aufenthalt in der noblen Gesellschaft rechtfertigt. Sehr überzeugend gibt Frau Audrey Tautuo hier die große Coco. Dem Charme der verspielten Kind-Frau Amelie setzt sie hier eine gut spürbare Distanz entgegen, die hervorragend zur Figur passt. Aber an dieser Stelle wäre auch ein wenig mehr Einsicht angebracht gewesen. Bis zu dem Punkt, an dem Coco plötzlich klar wird, dass sie sich verliebt hat, präsentiert sich die Dame recht herb und fast unsympathisch. Irgendwie keine gute Gesellschaft die Frau, was auch bei den Festen der Reichen spürbar wird. Denen will man auch als Zuschauer nicht wirklich etwas schönes abgewinnen. Das ist noch so eine gelungene Sache am Film. Die ziellose Dekadenz der Schickeria ähnelt fast schon der zu Zeiten Ludwig XIV. Aber auch dies rauscht irgendwie an uns vorbei, wie so ziemlich alles in diesem Film. Ohne die Aufschrift Coco wäre dies ein allzu gewöhnlicher Liebesfilm im historischen Gewand, der eine echte Existenz-Grundlage nötig hätte. So vermag aber auch das Label den Stoff nicht recht zu retten. Dieser Film ähnelt einem Kleid von Adler, dem ein Chanel-Etikett aufgenäht wurde, um es interessant erscheinen zu lassen. Nur leider lässt sich so niedrige Qualität nicht verwischen.
Als Frau ohne Mittel in dieser zei Fuss zu fassen, war nun mehr als schwierig, deswegen verstehe ich persönl. nicht wieso Kritik an der Person geübt wird, schließlich geht es um den Film, der wirkl. klasse insziniert wurde.
Dennoch kann man die Frage sehr leicht beantw. wieso eine Frau die nach unabhängikeit strebt, sich von Männern "abhäng." machte, zumindest finanziell aushallten lies.
Schließl. ging es hierbei nie um Liebe sondern um finanzielle Mittel, die sie bekam und somit eine selbständige Künstlerin wurde und ihre Ziele verwirkl.
Kurz gesagt, sie spielte mit den Männern so, wie diese mit ihr um dadurch ihren Zielen näher zu kommen.
Der Film ist eine Biografie, Beschwerden darüber, der Film ginge psychologisch nicht tief genug, sind in meinen Augen nicht gerechtfertigt, denn man kann durch die großartige schauspielerische Leisung einer Audrey Tautou sehr gut interpretieren und reflektieren, was in dieser Frau vorgegangen sein muss.
ich für meinen Teil halte coco chanel für einen der besten Filme dieses jahres.
Wundervolle Bilder, tolle Kostüme, eine gute Besetzung, gut umgesetzte Geschichte und eben nicht kitschik, keine schlechte Lovestory mit Schmalz-Happy-End, sondern eine realistisch ung gut gemachte Biografie über eine Modedesignerin die bis heute ihre Spuren hinterlassen hat. Obgleich ich kein Fan dieser bin :)
Manche Menschen sind Visionäre, sie heiraten nie, Manche sind Visionäre und heiraten, und aus Ihnen wird nichts oder ein Politiker, und manche Menschen sind Modedesigner, Glauben sie können alles und werden schwul, wieder andere sind Ausnahmen wie COCO, und über sie kommt ein Film ins Kino der gar nicht Mal so übel ist, nur leider etwas an dem krankt was jeder Film hat, oder oft hat. Er wiederholt sich, er ist nicht spannend er flaut ab, und hat aber eine interessante Biografie zu bieten aber macht nichts, für demnächst sind 5 Filme mit Ihrem Leben beschäftigt.
Wer war Coco wirklich?:
Also die Frau ohne Kokosnuss war eine uneheliche Tochter. Sie war im Film in einem Weisenhaus wo sie gearbeitet hat, wo sie gelernt hat, wo Ihr Nonnen mit Flügelhüten begegneten. Sie kam 1883 zur Welt und starb vereinsamt und stinkreich 1971. Unverheiratet wie sie es im Film vorhergesagt hat. Sie hatte 2 Schwestern und 3 Brüder. In dem Waisenhaus wie im Film war sie auch in echt und zwar in Aubazine, 6 Jahre lange. Gabrielle hieß sie wirklich. Und sie war Anarchistin, Also so was das Greenpeace später wurde.
Sie war dann in Notre Dame wo sie Unterricht bekam, im Nonnekloster hat sie Unterricht im Nähen bekommen, und wie man am Film sieht, Nonnen sind doch wirklich Menschen die viel drauf haben. 20 Jahre war sie alt als sie in einem Shop anfing zu arbeiten. Angestellt war sie, in einem Babyartikelgeschäft und hat auch Schneidergeschäfte getätigt, heute würden wir sagen Schwarzarbeit.
Die damals berühmte Sängerin und Tänzerin Lydia Sokolova hatten die Klamotten von Ihr an und mit einer zweiten die mit Lydia tanzte, wurde dann Ihre Mode berühmt, sind so Franzosen Sängerinnen. Die Chansons was sie im Film vortrug - „Qui qu’a vu Coco?“ und „Ko-Ko-Ri-Ko“ - Gab es wirklich.
Die Offiziere in dem Nachtclub wo sie sang, die riefen sie ja COCO. 1904 hat sie dann Etienne Balsan getroffen der 1953 gestorben ist, der war Stinkreich, nett, Industrieller, alleinstehend und einsam. Im Film hat eines nicht gestimmt da war Etienne älter als sie, in Wirklichkeit war sie 10 Jahre älter als er, und er hat sie gemocht, war aber auch nicht so wie im Film dargestellt. 4 Jahre lebte sie mit ihm in Royallieu zusammen, und im Film sah dass aus wie Monate, da fehlte leider die eingeschriebene Zeitstruktur oder ne Erzählstimme. Und bis sie 1910 ein Hutatelier eröffnet hat, sieht man im Film dass ganze in 40 Minuten oder so, und es wirkt eigentlich gar nicht wie viele Jahre danach.
Dass Arthur Capel – den sie Boy nannten Ihr Geliebter war, der sie sehr gerne hatte, ja dass stimmt und er gab Ihr einen Kredit und eine Bürgschaft und 1913 hat sei ne Boutique eröffnet, 1915 hat sei einen Modesalon in Paris und Biarritz eröffnet, ja und sie hat schöne Mode entworfen einfach, schlicht, züchtig und sie mochte keinen Damensitz beim Reiten wie mit Film, Dass damals die Frauen so ritten verstehe ich bis heute nicht. Dass mit der Mode kam im Film nur am Ende vor, als es schon ersichtlich war dass der Film bald aus ist ja da sah man Ihre Kreationen, die waren wirklich gut.
Die Mode die sie entwarf war etwas neues, ganz schlicht, ohne Verzierungen Und die US Zeitschrift Vogue hat Chanel zum Inbegriff der Eleganz betitelt. Schon super, sah man im Film leider nicht. 1936 gab es einen Streik, sie hatte 4.000 Angestellt, sie war befreundet mit Leuten wie darunter Jean Cocteau, Sergej Diaghilew, Igor Strawinsky, Pablo Picasso, Colette, Max Jacob, Misia Sert und Romy Schneider, aber auch Persönlichkeiten wie Winston Churchill und hatte sehr viele unterschiedliche Partnerschaften, aber nie hat sie sich so verliebt wie in Ihren Boy der starb.
Im 2. Weltkrieg sollte sie mit den Engländern zusammenarbeiten, fiel später in Ungnade, wurde verhaftet und lebte im Schweizer Exil, dort wo meine Lieblingsschokolade herkommt sah man auch nicht im Film, am Ende waren nur die üblichen Sprechtafeln in Französisch, mit deutschen Untertiteln die ein bisschen schwer zu lesen waren.
Also sie dann zurück kam in den 50 er Jahren so 1954, hat sie ein Geschäft eröffnet, da war sie 71 Jahre alt, inspiriert von Christian Dior übrigens, und erst so nachher wurde sie endgültig berühmt. Sie hasst zeitlebens Korsetts und enge Schnürungen und unpraktische Kleidung. Sie hat die Minniröcke entworfen Also die gingen bis zu den Knie, dass kleine Schwarze, das Cocktail Kleid, dass berühmteste Kleid eigentlich dass Männer kennen wenn Frauen wieder sauer sind und im Peek & Cloppenburg einkaufen gehen, sie hat damals Jerseystoffe verwendet, weil die körperbetont waren und hat für Geschäftsfrauen weltweit die berühmten Kostüme aus Tweedstoff entworfen.
Ach ja, wer den Film „Das Parfum“ gesehen hat, wer kennt nicht dass berühmte Parfum? Dass Nummer 5. Dass hat sie mit Ernest Beaux, der ist Parfum Meister entworfen und zwar aus Synthetischen Komponenten. Es war nicht wie damals Blumenorientiert sondern hatte ein bisschen Alkohol drinnen. Dass Markenzeichen ist dass Doppelte C dass so zusammen ist am Rücken. Dass hat Chateau de Cremat entwickelt. Übrigens, Im Metropolitan Museum of Art in New York gibt es die größte Modesammlung der Welt, da findet man Ihre Original Kostüme und hoffentlich auch bald die, von meiner Alten.
Als dann 1983 Karl Lagerfeld für Chanel Mode entworfen hatte, wurde dieses Markenzeichen wieder berühmt. Bis dorthin war es nur Mode für Omas und Opis. 1981 gab es einen Film von Ihr, 2008 mit der Shirley McLaine, und 2009 wird William Friedkin einen Film von ihr machen.
Wie hat mir der Film gefallen was gibt es Informatives darüber zu sagen?:
Audrey Tautou mag man eben ich mag sie, sie ist nicht schön sieht aber irgendwie erotisch verrucht Hurenmässig und nett aus in dem Film so richtig wie ne Frau aus der alten Zeit, Audrey kann auch schauspielern aber leider in dem Film wirkt sie etwas blass und gelangweilt. 1934 – 1971 hat sie ja im Ritz gewohnt, wahrscheinlich ist sie zu faul zum selber alles machen sieht man im Film aber auch nicht und ich finde dass irgendwie schade, dass man im Film viele Dinge nicht sieht. Sicher ist Audrey ne gute Schauspielerin, aber vielleicht lag es am Drehbuch, sie wirkt nicht so gut im Film. Was nicht vielen bekannt ist, keiner schert sich um die Klamotten von Chanel, eher um dass Parfum.
Was ich schade an dem Film fand, der Film hat keine wirkliche Liebesgeschichte. Die Story mit Etienne, der sie so gerne hat, und dann wieder nicht, ja da ist nicht viel Streit, da sieht man nicht viel, da ist eher keine Romanze am Werk, sondern ein laues Lüftchen dass einfach Mal weht. Sicher merkt man nach einiger Zeit auch wenn man nicht blind ist, he der dürfte ja die Frau gerne gehabt haben aber leider merkt man im Film davon wenig, denn die Sprünge im Film, die verlorenen Jahre, dass ging mir zu schnell. Zu wenig genau ist der Film für eine Biografie, zu wenig spannend macht der Film Ihr Leben, auch wenn ich Audrey für die beste Besetzung halte.
Der Liebhaber von Ihr wirkt wie ein reicher Stallbursche, dass Gerede der reichen Leute war auch nicht so kitschig wie man sich denkt, eher so wie man es nicht gewohnt ist. Es ist nicht da, es ist Mal da Mal nicht, Also ich will damit sagen, die blöden reichen Leute, der Dilettantismus, die Menschen die einfach nur fürs Geld Leben in dem Film nutzt sich alles schnell ab.
Der Film basiert auf dem Buch von Edmonde Charles-Roux der die Biografie geschrieben hat, und sich sicher verschrieben hat. Der Film zeigt Gabrielle die zur COCO wurde mit Ihrem Gesicht dass wie von einem Mann wirkt, eher so dass Audrey dauernd im Mittelpunkt ist, leider ist dass zu oft, zu wenig sind die Nebenfiguren und die Handlungsweisen und Charaktere der anderen Darsteller betrachtet.
Was mir noch gefehlt hat, sind die Dinge die den Film berühmt und berührend machen sollen dass die Leute Ihre Story Leben und es auch sind, und auch so agieren einfach echt und authentisch, nicht wie Zombies, wie gesagt, Audrey ist super, aber dass rundherum nicht. Set, und Kostüme sind 1 A.
Viel fällt mir zu „Coco Chanel“ irgendwie nicht ein. Irgendwie war er zwar kurzweilig und Audrey Tautou hat ganz nett gespielt und sah in den Kostümen schön aus, aber so richtig berührt hat der Film mich jetzt auch nicht. Erinnert mich so ein bisschen an „Hilde“: Man kann ihn gut mal gucken, ohne sich zu langweilen aber man verpasst auch nicht wirklich was, wenn man ihn nicht gesehen hat. Schade find ich es auch, dass wie in Hilde der Schwerpunkt auf einer Liebesgeschichte lag – Coco Chanel als Modeschöpferin hätte mich mehr interessiert.
Stimmt, ich hätte mich auch mehr über das Schöpfungsleben der Coco Chanel gefreut, allerdings verrät der Titel im Original als auch deutscher Übersetzung, dass wir hier nicht das Karriereleben der Coco zu erwarten haben - von daher ist man für die Enttäuschung ein wenig selbst Schuld.
Ich hatte mir unter "Beginn einer Leidenschaft", die beginnende Leidenschaft für die Mode vorgestellt. Ich bin aber trotzdem selbst Schuld - ich hätte mir auch mal vorher die Inhaltsangabe durchlesen können :-)
Als mir eine Freundin zunächst von diesem Film erzählte und davon, dass sie ihn gerne im Kino sehen würde, lehnte ich dankend ab. Eine Geschichte über eine Modedesignerin... kann ja nur uninteressant sein. Weil aber nach Wochen noch niemand mit besagter Freundin in diesen Film gehen wollte, habe ich mir eben gedacht, dass der Film schon nicht gar so schlecht sein kann, das Mädel eingepackt und bin mit ihr ins Kino.
Gleich vorweg: Keine schlechte Entscheidung!
Der Film beginnt nicht wie jede schlechte Biografie bei der Geburt, sondern etwas später: Nämlich zu dem Zeitpunkt wo Cocos Vater sie und ihre Schwester in ein Waisenhaus verfrachtet. Sie scheint's dort ganz gut auszuhalten, nur wartet sie jeden Sonntag traurig darauf, dass ihr Vater sie besuchen kommt, was er jedoch nie tut. Der Film hält sich gar nicht lange damit auf ihre Kindheit oder gar Jugend auszuführen. Im nächsten Moment ist Gabrielle schon mit ihrer Schwester irgendwo in Frankreich in einer Spelunke und trällert ihr Lied von Coco. Sie wird recht gekonnt als sehr eigenwillig und vor allem stur dargestellt; allgemein ist die Charakterdarstellung in dem Film sehr gut gelungen.
Schnell ändern sich die Verhältnisse wieder und die Pläne der beiden Schwestern als Sängerinnen groß rauszukommen zerschlagen sich, als Gabrielles/Cocos Schwester einen Baron heiraten möchte und ihre "Karriere" abbricht. Coco versucht ihr Glück alleine, scheitert jedoch... der Kerl allerdings der den beiden Damen mit seinen Beziehungen in der Branche helfen wollte interessiert sich nach wie vor für sie und sie nach anfänglichem Zögern auch für ihn.
Der Großteil des Films spielt dann auf dem Anwesen von Balsan, besagten Kerls und im Wesentlichen geht es weniger um das Kreieren von Mode, als um die Liebe und wer erwartet, dass sich hier eine 08/15 Schnulze anbahnt hat nur zur Hälfte Recht. Eine Schnulze ist es natürlich schon irgendwie, aber selten schnulzig, wie ich finde. Ist normalerweise nicht so mein Genre, aber hier hat's mir gefallen.
Der Modeaspekt taucht immer wieder nebenbei auf und zwar sehr gut in die Geschichte eingebettet und nicht zu aufdringlich. Das war nämlich meine größte Angst bei dem Film: Dass er sich darin verliert irgendwelchen Modequatsch zu zelebrieren.
Tut er aber glücklicherweise nicht.
Coco ist in ihrem Leben irgendwie ständig hin- und hergerissen und das und wie sie damit umgeht macht den Film und das was passiert interessant.
Meine Kritikpunkte sind die Folgenden:
Bis auf einige wenige einfach schöne Szenen ist der Film sozusagen nur Mittel zum Zweck, die Bilder sind da und das filmische Handwerk ist durchaus solide, aber so in dem Sinne "WOW - da muss ich ins Kino!" findet sich da leider nichts.
Einige "Schicksale" klären sich nicht auf bzw. werden nur sehr dezent beleuchtet. Es wäre durchaus interssant gewesen !ACHTUNG SPOILER! zu erfahren wie sich die Problematik von Cocos Schwester mit ihrem potentiellen Bräutigams letztenendes auflöst und auch der Autounfall der Cocos große Liebe aus ihrem Leben reißt wäre interssant gewesen. SPOILER ENDE
Allgemein ist anzumerken, dass es sich eben um einen französischen und damit sehr künstlerisch wirkenden Film handelt, was ihn eben einerseits ganz schön und sagen wir mal irgendwie romantisch macht, aber irgendwie ist das nicht so mein Fall.
Größter Kritikpunkt geht ans Ende des Films; das ist nämlich sehr abrupt und der große Modeerfolg der Coco ereilt wird nur ansatzweise gezeigt. Dann kommt auch noch die alte Biografiekrankheit auf und es wird ein Abschlusstext eingeblendet. Hätte man schöner machen können... aber nachdem der SPOILER Autounfall auch schon nicht gezeigt wurde SPOILER ENDE kann man wohl davon ausgehen, dass einfach kein Geld mehr da war.
Fazit: Schöner und trotz reiner Liebesthematik ohne großes Drama unterhaltsamer und spannender Film.
Wenn schon Pilcher, dann so. Mühelose Selbstverwirklichung in schönen Bildern mit markigen Sidekick-Männern. Nicht viel dahinter, könnte auch "Wechselspiel der Liebe" oder "Der lange Weg zum Glück" heißen. Sehenswert, wenns nichts Wichtigeres gibt.
Kommt daher wie ein typischer Beziehungs-Frauenfilm, die Figur Coco Chanel wird einem dann im Verlauf des Films auch nicht erklärt, sondern nur präsentiert...wenn man (so wie ich) allerdings nichts über die Dame weiß ist das immerhin etwas und die offensichtliche Faszinität dieser Frau ist auch nicht zu übersehen.
Interessanterweise aber taugt der Film statt als Biopic viel eher als Sittenbild der adligen Oberschicht Frankreichs zur Jahrhundertwende...eine vergangene und dekadente, aber dennoch faszinierende Zeit mit eigenen Riten und Regeln...in dieser Hinsicht erinnert der Film an z.B. Jane Austen-Verfilmungen á la "Stolz und Vorurteil".
Kein großer Film, aber dennoch zum einmal gucken nicht uninteressant, Audrey Tautous passt perfekt in die Rolle, hat die Leichtigkeit einer Amelie jedoch (leider) mittlerweile hinter sich gelassen...
Genauso einfach wie Coco Chanels Mode im Vergleich zum Pomp ihrer Zeit ist dieser Film gemacht. Ziemlich schnörkellos. Dennoch hat er geschafft - was so ein Biopic im besten Falle tut - dass ich mich danach viel mehr für die Figur erwärmen konnte. Das liegt vor allem an Audrey Tautou, die einfach grandios spielt und auf ihre ganz eigene Art schön ist. Wenn sich in einigen seltenen Momenten im Film in ihren riesigen schwarzen Augen Tränen bilden, füllen sich meine Augen gleich mit. Ergreifend, aber nicht aufdringlich.
Coco Chanel - Der Beginn einer Leidenschaft. Der Name ist Programm. Kunstvoll setzt der Regisseur den Weg einer Frau, die gegen bestehende soziale Konventionen strebt und ihre schöpferische Freiheit in der Mode findet, in Szene. Der Film ist atmosphärisch dicht, die Musik von Alexandre Desplat schön anzuhören, die Schauspieler solide, wenn auch nicht über die Maßen fesselnd. Es geht um Emanzipation und Geschlechterrollen, um eine Frau, die sich mit dem Gegenwärtigen nicht abfindet, die anders ist, und deren Andersartigkeit ihr letztendlich zu großem kommerziellen Erfolg verhilft.
Eine stringente Geschichte, erzählt in schönen Bildern,wenn auch zu bemerken ist, dass Modekette und Filmgeschäft hier ein Symbiose eingehen: Wer bei Chanel kauft, wird den Film sehen, und wer den Film sieht, vielleicht mehr bei Chanel kaufen.
Audrey Tautou ist einfach für diese Rolle geschneidert.Der Film ist nicht spektakulär aber einfach schööön anzusehen 110 Minuten unaufgeregte Unterhaltung in sehenswerten Bildern. Wer Audrey Tautou jetzt nicht mag, wird sie wohl nie mögen.
Filmlänge 110 Minuten. 90 Minuten hätten gut gereicht, aber ansonsten sehr unterhaltsam, sehr schön fotografierte Bilder. Thematisiert wird hauptsächlich das Leben vor dem kommerziellen Durchbruch, was ein bißchen schade ist, aber insgesamt dennoch heraussragend ist, da gut gespielt.
Coco Chanel - Der Beginn einer Leidenschaft - Kritik
FR 2009 Laufzeit 110 Minuten, FSK 6, Drama, Kinostart 13.08.2009
Kritiken (5) — Film: Coco Chanel - Der Beginn einer Leidenschaft
Elisabeth Maurer
Kommentar löschen...In einer Szene springt Coco furchtlos auf ein Pferd, obwohl sie nicht reiten kann, dann galoppiert sie im Männersitz davon und reißt sich das einengende Korsett auf. Den Starrsinn und die zunehmende Befreiung ihrer Rolle drückt Audrey Tautou vor allem durch einen entschlossenen, durchdringenden Blick aus. Die Kleider, die Coco zunächst für sich schneidert und am Ende als Kollektion entwirft, fügen den Frauen nichts hinzu, versuchen nicht sie zu verbessern, verzieren, verformen, sie pressen sie nicht in eine bestimmte Vorstellung, engen sie nicht ein, machen sie nicht zu einem Schmuckstück für den Mann, Ausdruck seines Vermögens und seiner Großzügigkeit. Im Gegensatz zu der Mode der Zeit betonen ihre Kleider nur die Natürlichkeit, die Ursprünglichkeit der Frau, auch ihre Beweglichkeit und Unabhängigkeit. Coco macht klar, daß die Frauen ebenso wie die Männer klare Linien, einfache Muster und Schnitte tragen können. ...
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschenDie Frühgeschichte der Chanel ist damit erzählt, das Geheimnis jener Frau, die 1971 in Paris verstarb, aber noch lange nicht. Das löst leider auch Jan Kounens Film "Coco Chanel & Igor Strawinksy" nicht ein. Es scheint ein Trend zu sein, dass wirklich wichtige Zeitpersonen nicht mit einem, sondern gleich mit zwei Biopics geehrt werden. So war es bei Capote und so wäre es fast bei Romy gewesen. Bei Capote führte das zu gleich zwei herausragenden Produktionen. Nach den Versionen von Fontaine und Kounen muss man auf den ultimativen Chanel-Film weiter warten.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...
Kommentar löschenWo, fragt man sich, bleibt der Stolz dieser Frau, - und sucht vergeblich nach Antworten. Denn zu wenig kümmert sich die Regisseurin um die Psychologie einer widersprüchlichen Außenseiterin, die zwar nach Unabhängigkeit strebt, dem anderen Geschlecht sehr skeptisch gegenübersteht, sich aber lange Zeit von reichen Männern aushalten lässt.
(WDR3, Mosaik)
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...
Kommentar löschenVarietésängerin bei Nacht, Näherin am Tag, so hält sich Coco Chanel eher schlecht als recht über Wasser. Als sie den Baron Balsan (Benoit Poelvoorde) kennen lernt, zieht sie zu ihm in sein großzügiges Anwesen und lässt sich von ihm aushalten. Die überladen-verspielte Mode der Damen der feinen Gesellschaft hält die burschikose 25-Jährige jedoch für eine Zumutung und schneidert sich ihre schlichten Kleider lieber selbst. Als sie eine Affäre mit dem Engländer Arthur Capel (Alessandro Nivola) beginnt, findet sie in dem smarten Selfmademan zugleich ihren ersten Förderer. Audrey Tautou spielt die Chanel souverän als kratzbürstigen Trotzkopf. Mit der Unkonventionalität in der Arbeit der Titelheldin kann Regisseurin Anne Fontaine dafür nicht mithalten, sondern degradiert ihre Verbeugung vor einer großen Dame zu hübsch bebilderter und gefällig erzählter Konfektionsware nach dem Eine-Frau-geht-ihren-Weg-Schnittmuster.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenIst „Coco Chanel – Der Beginn einer Leidenschaft“ geradeaus erzähltes und pointiertes Kino, das der schnörkellosen Mode der französischen Designerin entspricht oder nur ein weiteres langatmiges Biopic ohne Höhepunkte? „Geht so“ lauteten die erste Kommentare einiger Kollegen, die die Pressedame am Ausgang des Kinosaals etwas betrübt notierte. Aber dieses „Geht so“ trifft es ziemlich genau. Über Mode erfährt man wenig. Über die Chanel noch weniger. Was denn sonst? Mit Enttäuschungen aufgewachsene Frau lässt sich aushalten, das missfällt ihr, da sie in irgendeiner Form auch auf Emanzipation steht, verliebt sich irgendwann und findet beruflich am Ende ihren Durchbruch. Das Einzige was wohl hängen bleiben wird, ist das eingefallene und wie in Stein gemeißelte Gesicht der Tautou. Amélie ist ja doch schon ein paar Jährchen her.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (20) — Film: Coco Chanel - Der Beginn einer Leidenschaft
Kommentar schreibenDrPhil 2012/02/14 17:31:18
Kommentar löschenWer kennt nicht das berühmteste Parfüm der Welt, nämlich Chanel No. 5. Aber wer hätte gedacht, dass sie eher mit neuer Mode ihr Geld verdiente, vor allem mit der Gestaltung von Hüten.
Wenn man Coco Chanel sieht, sieht man einen wilden Freigeist auf der Suche nach sich selbst, denn irgendwie passt sie nicht zu der Welt der Prominenz, wo sie allerdings sich größtenteils aufhält. Sie mag nicht so leben wie man es ihr vorschreibt. Sie will sich nicht in eine Gardine einwickeln lassen nur um draußen nicht aufzufallen. Deswegen macht sie einfach ihr eigenes Mode-Ding und regt den schwerreichen Étienne Balsan, der so eine Art Exfreund ist, auf. Eines ist dennoch ganz gut solche Beziehungen zu haben, denn so kann sie ihre Mode an die reichen Leute weiter geben und somit sich einen Namen machen.
Kritiker sagen, dass der Film überhaupt nicht die dunkle Seite der Coco zeigt. Sie hat nämlich sich jüdisches Eigentum unter Zuhilfenahme von antisemitischen Gesetzen angeeignet. Da das hier aber kein Anti-Coco-Film ist kommt dies selbstverständig nicht vor, denn dies würde den Film in eine andere Richtung lenken.
Wenn man also den Spielfilm so nimmt wie er ist sieht man bezaubernde Darsteller in einem bezaubernden Film, der leider viele langweilige Stellen hat. Dennoch sehr sehenswert
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
Tachitalili 2012/02/14 21:24:18
Antwort löschen"Aber wer hätte gedacht, dass sie eher mit neuer Mode ihr Geld verdiente, vor allem mit der Gestaltung von Hüten. "
- Frauen ;-)
hollygolightly1 2012/01/21 13:30:33
Kommentar löschenIch finde den Film interessant, weil Coco Chanel meiner Meinung nach eine bemerkenswerte Frau war und so viel Mode geschaffen hat, die wir ihr zu verdanken haben. Der Film selbst ist ein wenig zu oberflächlich, aber Audrey Tautou in der Hauptrolle ist ideal. Das Ende mit der Modenschau ist ein kleines Highlight und hat mir gut gefallen.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Audreyfan 2012/01/12 21:07:27
Kommentar löschenVielleicht hatte ich eine falsche Vorstellung von diesem Film. Aber ich hab bei dem Titel halt gedacht, dass es sich um die Entdeckung ihrer Leidenschaft zur Mode geht und nicht um die Beziehung (oder Affäre? oder Freundschaft mit Vorteilen?) zu einem langweiligen Mann (der übrigens eine nervtötende Synchronstimme hat) geht. Aber, hey vielleicht hat Coco ja ihre Leidenschaft beim Rumknutschen (und mehr) mit Boy gefunden?! Aber selbst wenn das so wäre, würde es meine Bewertung nicht verbessern. Schließlich war dieses Rumknutschen (und mehr) auch nicht gerade sehenswert.... Die 2,5 Punkte gibt es übrigens für Audrey Tatou.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
based_god 2011/10/14 15:14:46
Kommentar löschenBiopic über eine interessante Person, interessant umgesetzt.
Leider hatte der Film einige Längen und so wäre es nahe gelegen den Film entweder zu verkürzen oder "mehr Leben rein zupacken". Den Darstellern darf man keinen Vorwurf machen, sie spielen ihre Rollen gut. Auch die Musik ist top gewählt und sorgt dafür, dass man dabei bleibt.
Einmal okay, für mehr wirds wohl nur bei Fans reichen...
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
strangelet 2011/03/18 19:11:25
Kommentar löschenEs gibt nicht wenige Leute, denen Anne und Camille Fontaines Darstellung des Werdegangs von Coco Chanel deshalb nicht gefällt, weil sie ihnen zu sehr ein Aschenputtel-Märchen und zu wenig die Geschichte einer gelungenen Emanzipation ist, aber wer seinen Geschmack so von seinen politischen Vorlieben prägen lässt, dem ist nicht zu helfen. Tatsächlich ist gerade dieser Aspekt wohl eher zu loben als zu kritisieren, denn Chanels Werdegang war in diesen frühen Jahren eben kein Sich-Durchkämpfen einer starken Frau gegen alle gesellschaftlichen Widerstände. Sie war talentiert und kreativ, sicherlich, aber um auch erfolgreich zu sein brauchte sie die Hilfe nicht eines, sondern gleich zweier Prinzen. Man stelle sich vor, sie hätte eine schiefe Nase gehabt, wäre übergewichtig gewesen oder, Gott bewahre, am Ende gar ein Mann — die Moderevolution wäre mangels finanzieller Mittel glatt ausgefallen.
Audrey Tautou interpretiert ihre Rolle arg fröhlich und mit sehr zurückgenommener Strenge und Launenhaftigkeit, was nicht ganz dem Coco-Klischee entspricht. Bis zu einem gewissen Grad kann die fabelhafte Amélie vielleicht nicht anders, jedenfalls habe ich sie auch noch in keinem anderen Film richtig ausflippen gesehen. Tautou ist das einzige echte Zugpferd in der Besetzung, insofern ist nicht ganz klar, ob die Produzenten das um der Kinokassen willen in Kauf nehmen mussten oder ob sie es so beabsichtigt haben. Natürlich spielt es aber auch kaum eine Rolle, denn wer kann schon sicher sagen, wie die junge Coco wirklich gewesen ist.
Sein einziges größeres Problem teilt Coco avant Chanel mit vielen Vertretern des Genres: er ist eigentlich nur für Eingeweihte verständlich. Zwar überschüttet er uns nicht wie so viele andere Biopics mit Namen und Gesichtern, die man schließlich nicht mehr auseinanderhalten kann, aber die Bedeutung einer ganzen Reihe von Szenen kann doch nur einem Zuschauer klar werden, der ein bisschen mehr über Gabrielle Chanel weiß als das, was das übliche Allgemeinwissen so hergibt. Für Unvorbereitete bleibt außer der im Grunde nicht sehr fesselnden Cinderella-Story und einigen überdeutlichen Anspielungen auf das Korsett, aus dem Chanel die Frauen ja eigenhändig befreit haben wollte, nicht viel übrig. Und dann kann man die Zeit auch sinnvoller nutzen und zum Beispiel klamottenshoppen gehen...
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Fenstermädi 2011/01/26 14:44:28
Kommentar löschenZugegeben, ich habe etwas ganz anderes erwartet. In diesem Film sitzt der Fokus eindeutig auf dem Liebesleben der jungen Coco Chanel. Ich hab den deutschen Titel nicht besonders ernst genommen (und wer kann es mir verübeln, immerhin bauen die meistens kontraproduktiven Mist), aber das war wohl mein Fehler, denn der Originaltitel lautet "Coco avant Chanel". Das heißt, uns wird schon von Anfang an verraten, dass es sich hier nicht um die Modekarriere der Coco handelt, sondern um ihr Leben _davor_.
Von daher, noch einmal: mein Fehler. Rückgängig kann ich es jedoch nicht mehr machen, meine Erwartung hat also auch etwas abgezogen. Nette Bilder, Audrey Tautou ist natürlich (wie immer) bezaubernd, und zeigt die Wurzeln ihrer Schöpfung. Und dennoch: Irgendetwas fehlte mir. Dynamik?
Das Ende hat mir dafür sehr gut gefallen, weil ehrlich.
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
laiendi 2010/09/23 21:40:07
Kommentar löschenschöne Bilder, schöne Geschichte. Doch leider zu lang. 90 Minuten hätten auch gereicht.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
mikkean 2010/07/05 18:18:28
Kommentar löschenAch ja, das französische Gefühlskino. Gibt es einen schöneren Ort für große Gesten und romantische Helden-Verehrung. Mit "Coco" ist nun eine der großen Ikonen der Mode-Geschichte, der mit einem Film ein menschliches Monument gewidmet wird. Und wie. Dem französischen Kino entsprechend wurde sehr viel Wert auf Ausstattung und Besetzung gelegt. In dieser Hinsicht sind die Franzosen eben sehr verlässlich. Aber von einer ganz besonderen Magie kann nicht so ganz die Rede sein. Ein weiteres Mal suchen die Macher eines Biopics nach dem Wesen hinter der schillernden Fassade, sprich der Berühmtheit, und wühlen lieber im Gefühlsleben der großen Coco. Das ist an sich nicht verachtenswert, aber an diesem Leitgedanken scheiterten schon einige. Denn durch die Änderung des Fokus weg von der Person, welche die Öffentlichkeit kennt, hin zu jemanden, der an einfachen Problemen leidet, kann jeder Film schnell langweilig werden. Und eben dies ist bei "Coco" der Fall. Als den "Beginn einer Leidenschaft" will der Streifen uns die Person Coco näher bringen. Das heißt, Coco lernen wir als Mädchen kennen, das ohne väterliche Liebe ins Waisenhaus abgeschoben wird. Cut Forward und wir erleben eine junge Frau, die eigenwillig und selbstbewusst den ärmlichen Verhältnissen ihres Lebens trotzt. Durch eine Zufallsbekanntschaft eröffnet sich ihr ein Platz in die gehobenen Ränge der Gesellschaft. Und dort verliebt sie sich unglücklich und beginnt so ihrem Talent im Umgang mit Stoffen professionell zu fröhnen. Achtung, letzterem Punkt wird gerade mal eine sehr beschränkte Zeit eingeräumt. Davor beschränkt sich dieser Wesenszug auf eine Stilblüte ihres burschikosen und unangepassten Charakters. Das wäre es dann mit der Mode im Film über die Grand Dame der Fashion. Ansonsten bewegt sich "Coco" so ziemlich auf gewohnten Pfaden der Liebe. Interessant ist hier zunächst nur ihr Status als ausgehaltenenes Betthäschens, der ihren Aufenthalt in der noblen Gesellschaft rechtfertigt. Sehr überzeugend gibt Frau Audrey Tautuo hier die große Coco. Dem Charme der verspielten Kind-Frau Amelie setzt sie hier eine gut spürbare Distanz entgegen, die hervorragend zur Figur passt. Aber an dieser Stelle wäre auch ein wenig mehr Einsicht angebracht gewesen. Bis zu dem Punkt, an dem Coco plötzlich klar wird, dass sie sich verliebt hat, präsentiert sich die Dame recht herb und fast unsympathisch. Irgendwie keine gute Gesellschaft die Frau, was auch bei den Festen der Reichen spürbar wird. Denen will man auch als Zuschauer nicht wirklich etwas schönes abgewinnen. Das ist noch so eine gelungene Sache am Film. Die ziellose Dekadenz der Schickeria ähnelt fast schon der zu Zeiten Ludwig XIV. Aber auch dies rauscht irgendwie an uns vorbei, wie so ziemlich alles in diesem Film. Ohne die Aufschrift Coco wäre dies ein allzu gewöhnlicher Liebesfilm im historischen Gewand, der eine echte Existenz-Grundlage nötig hätte. So vermag aber auch das Label den Stoff nicht recht zu retten. Dieser Film ähnelt einem Kleid von Adler, dem ein Chanel-Etikett aufgenäht wurde, um es interessant erscheinen zu lassen. Nur leider lässt sich so niedrige Qualität nicht verwischen.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
bibi_kiddo 2010/01/02 10:35:29
Kommentar löschenAls Frau ohne Mittel in dieser zei Fuss zu fassen, war nun mehr als schwierig, deswegen verstehe ich persönl. nicht wieso Kritik an der Person geübt wird, schließlich geht es um den Film, der wirkl. klasse insziniert wurde.
Dennoch kann man die Frage sehr leicht beantw. wieso eine Frau die nach unabhängikeit strebt, sich von Männern "abhäng." machte, zumindest finanziell aushallten lies.
Schließl. ging es hierbei nie um Liebe sondern um finanzielle Mittel, die sie bekam und somit eine selbständige Künstlerin wurde und ihre Ziele verwirkl.
Kurz gesagt, sie spielte mit den Männern so, wie diese mit ihr um dadurch ihren Zielen näher zu kommen.
Der Film ist eine Biografie, Beschwerden darüber, der Film ginge psychologisch nicht tief genug, sind in meinen Augen nicht gerechtfertigt, denn man kann durch die großartige schauspielerische Leisung einer Audrey Tautou sehr gut interpretieren und reflektieren, was in dieser Frau vorgegangen sein muss.
ich für meinen Teil halte coco chanel für einen der besten Filme dieses jahres.
Wundervolle Bilder, tolle Kostüme, eine gute Besetzung, gut umgesetzte Geschichte und eben nicht kitschik, keine schlechte Lovestory mit Schmalz-Happy-End, sondern eine realistisch ung gut gemachte Biografie über eine Modedesignerin die bis heute ihre Spuren hinterlassen hat. Obgleich ich kein Fan dieser bin :)
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Tuvok 2009/10/26 00:05:45
Kommentar löschenManche Menschen sind Visionäre, sie heiraten nie, Manche sind Visionäre und heiraten, und aus Ihnen wird nichts oder ein Politiker, und manche Menschen sind Modedesigner, Glauben sie können alles und werden schwul, wieder andere sind Ausnahmen wie COCO, und über sie kommt ein Film ins Kino der gar nicht Mal so übel ist, nur leider etwas an dem krankt was jeder Film hat, oder oft hat. Er wiederholt sich, er ist nicht spannend er flaut ab, und hat aber eine interessante Biografie zu bieten aber macht nichts, für demnächst sind 5 Filme mit Ihrem Leben beschäftigt.
Wer war Coco wirklich?:
Also die Frau ohne Kokosnuss war eine uneheliche Tochter. Sie war im Film in einem Weisenhaus wo sie gearbeitet hat, wo sie gelernt hat, wo Ihr Nonnen mit Flügelhüten begegneten. Sie kam 1883 zur Welt und starb vereinsamt und stinkreich 1971. Unverheiratet wie sie es im Film vorhergesagt hat. Sie hatte 2 Schwestern und 3 Brüder. In dem Waisenhaus wie im Film war sie auch in echt und zwar in Aubazine, 6 Jahre lange. Gabrielle hieß sie wirklich. Und sie war Anarchistin, Also so was das Greenpeace später wurde.
Sie war dann in Notre Dame wo sie Unterricht bekam, im Nonnekloster hat sie Unterricht im Nähen bekommen, und wie man am Film sieht, Nonnen sind doch wirklich Menschen die viel drauf haben. 20 Jahre war sie alt als sie in einem Shop anfing zu arbeiten. Angestellt war sie, in einem Babyartikelgeschäft und hat auch Schneidergeschäfte getätigt, heute würden wir sagen Schwarzarbeit.
Die damals berühmte Sängerin und Tänzerin Lydia Sokolova hatten die Klamotten von Ihr an und mit einer zweiten die mit Lydia tanzte, wurde dann Ihre Mode berühmt, sind so Franzosen Sängerinnen. Die Chansons was sie im Film vortrug - „Qui qu’a vu Coco?“ und „Ko-Ko-Ri-Ko“ - Gab es wirklich.
Die Offiziere in dem Nachtclub wo sie sang, die riefen sie ja COCO. 1904 hat sie dann Etienne Balsan getroffen der 1953 gestorben ist, der war Stinkreich, nett, Industrieller, alleinstehend und einsam. Im Film hat eines nicht gestimmt da war Etienne älter als sie, in Wirklichkeit war sie 10 Jahre älter als er, und er hat sie gemocht, war aber auch nicht so wie im Film dargestellt. 4 Jahre lebte sie mit ihm in Royallieu zusammen, und im Film sah dass aus wie Monate, da fehlte leider die eingeschriebene Zeitstruktur oder ne Erzählstimme. Und bis sie 1910 ein Hutatelier eröffnet hat, sieht man im Film dass ganze in 40 Minuten oder so, und es wirkt eigentlich gar nicht wie viele Jahre danach.
Dass Arthur Capel – den sie Boy nannten Ihr Geliebter war, der sie sehr gerne hatte, ja dass stimmt und er gab Ihr einen Kredit und eine Bürgschaft und 1913 hat sei ne Boutique eröffnet, 1915 hat sei einen Modesalon in Paris und Biarritz eröffnet, ja und sie hat schöne Mode entworfen einfach, schlicht, züchtig und sie mochte keinen Damensitz beim Reiten wie mit Film, Dass damals die Frauen so ritten verstehe ich bis heute nicht. Dass mit der Mode kam im Film nur am Ende vor, als es schon ersichtlich war dass der Film bald aus ist ja da sah man Ihre Kreationen, die waren wirklich gut.
Die Mode die sie entwarf war etwas neues, ganz schlicht, ohne Verzierungen Und die US Zeitschrift Vogue hat Chanel zum Inbegriff der Eleganz betitelt. Schon super, sah man im Film leider nicht. 1936 gab es einen Streik, sie hatte 4.000 Angestellt, sie war befreundet mit Leuten wie darunter Jean Cocteau, Sergej Diaghilew, Igor Strawinsky, Pablo Picasso, Colette, Max Jacob, Misia Sert und Romy Schneider, aber auch Persönlichkeiten wie Winston Churchill und hatte sehr viele unterschiedliche Partnerschaften, aber nie hat sie sich so verliebt wie in Ihren Boy der starb.
Im 2. Weltkrieg sollte sie mit den Engländern zusammenarbeiten, fiel später in Ungnade, wurde verhaftet und lebte im Schweizer Exil, dort wo meine Lieblingsschokolade herkommt sah man auch nicht im Film, am Ende waren nur die üblichen Sprechtafeln in Französisch, mit deutschen Untertiteln die ein bisschen schwer zu lesen waren.
Also sie dann zurück kam in den 50 er Jahren so 1954, hat sie ein Geschäft eröffnet, da war sie 71 Jahre alt, inspiriert von Christian Dior übrigens, und erst so nachher wurde sie endgültig berühmt. Sie hasst zeitlebens Korsetts und enge Schnürungen und unpraktische Kleidung. Sie hat die Minniröcke entworfen Also die gingen bis zu den Knie, dass kleine Schwarze, das Cocktail Kleid, dass berühmteste Kleid eigentlich dass Männer kennen wenn Frauen wieder sauer sind und im Peek & Cloppenburg einkaufen gehen, sie hat damals Jerseystoffe verwendet, weil die körperbetont waren und hat für Geschäftsfrauen weltweit die berühmten Kostüme aus Tweedstoff entworfen.
Ach ja, wer den Film „Das Parfum“ gesehen hat, wer kennt nicht dass berühmte Parfum? Dass Nummer 5. Dass hat sie mit Ernest Beaux, der ist Parfum Meister entworfen und zwar aus Synthetischen Komponenten. Es war nicht wie damals Blumenorientiert sondern hatte ein bisschen Alkohol drinnen. Dass Markenzeichen ist dass Doppelte C dass so zusammen ist am Rücken. Dass hat Chateau de Cremat entwickelt. Übrigens, Im Metropolitan Museum of Art in New York gibt es die größte Modesammlung der Welt, da findet man Ihre Original Kostüme und hoffentlich auch bald die, von meiner Alten.
Als dann 1983 Karl Lagerfeld für Chanel Mode entworfen hatte, wurde dieses Markenzeichen wieder berühmt. Bis dorthin war es nur Mode für Omas und Opis. 1981 gab es einen Film von Ihr, 2008 mit der Shirley McLaine, und 2009 wird William Friedkin einen Film von ihr machen.
Wie hat mir der Film gefallen was gibt es Informatives darüber zu sagen?:
Audrey Tautou mag man eben ich mag sie, sie ist nicht schön sieht aber irgendwie erotisch verrucht Hurenmässig und nett aus in dem Film so richtig wie ne Frau aus der alten Zeit, Audrey kann auch schauspielern aber leider in dem Film wirkt sie etwas blass und gelangweilt. 1934 – 1971 hat sie ja im Ritz gewohnt, wahrscheinlich ist sie zu faul zum selber alles machen sieht man im Film aber auch nicht und ich finde dass irgendwie schade, dass man im Film viele Dinge nicht sieht. Sicher ist Audrey ne gute Schauspielerin, aber vielleicht lag es am Drehbuch, sie wirkt nicht so gut im Film. Was nicht vielen bekannt ist, keiner schert sich um die Klamotten von Chanel, eher um dass Parfum.
Was ich schade an dem Film fand, der Film hat keine wirkliche Liebesgeschichte. Die Story mit Etienne, der sie so gerne hat, und dann wieder nicht, ja da ist nicht viel Streit, da sieht man nicht viel, da ist eher keine Romanze am Werk, sondern ein laues Lüftchen dass einfach Mal weht. Sicher merkt man nach einiger Zeit auch wenn man nicht blind ist, he der dürfte ja die Frau gerne gehabt haben aber leider merkt man im Film davon wenig, denn die Sprünge im Film, die verlorenen Jahre, dass ging mir zu schnell. Zu wenig genau ist der Film für eine Biografie, zu wenig spannend macht der Film Ihr Leben, auch wenn ich Audrey für die beste Besetzung halte.
Der Liebhaber von Ihr wirkt wie ein reicher Stallbursche, dass Gerede der reichen Leute war auch nicht so kitschig wie man sich denkt, eher so wie man es nicht gewohnt ist. Es ist nicht da, es ist Mal da Mal nicht, Also ich will damit sagen, die blöden reichen Leute, der Dilettantismus, die Menschen die einfach nur fürs Geld Leben in dem Film nutzt sich alles schnell ab.
Der Film basiert auf dem Buch von Edmonde Charles-Roux der die Biografie geschrieben hat, und sich sicher verschrieben hat. Der Film zeigt Gabrielle die zur COCO wurde mit Ihrem Gesicht dass wie von einem Mann wirkt, eher so dass Audrey dauernd im Mittelpunkt ist, leider ist dass zu oft, zu wenig sind die Nebenfiguren und die Handlungsweisen und Charaktere der anderen Darsteller betrachtet.
Was mir noch gefehlt hat, sind die Dinge die den Film berühmt und berührend machen sollen dass die Leute Ihre Story Leben und es auch sind, und auch so agieren einfach echt und authentisch, nicht wie Zombies, wie gesagt, Audrey ist super, aber dass rundherum nicht. Set, und Kostüme sind 1 A.
70 von 100
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
emily 2009/10/19 16:48:17
Kommentar löschenViel fällt mir zu „Coco Chanel“ irgendwie nicht ein. Irgendwie war er zwar kurzweilig und Audrey Tautou hat ganz nett gespielt und sah in den Kostümen schön aus, aber so richtig berührt hat der Film mich jetzt auch nicht. Erinnert mich so ein bisschen an „Hilde“: Man kann ihn gut mal gucken, ohne sich zu langweilen aber man verpasst auch nicht wirklich was, wenn man ihn nicht gesehen hat. Schade find ich es auch, dass wie in Hilde der Schwerpunkt auf einer Liebesgeschichte lag – Coco Chanel als Modeschöpferin hätte mich mehr interessiert.
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
Fenstermädi 2011/01/26 14:46:16
Antwort löschenStimmt, ich hätte mich auch mehr über das Schöpfungsleben der Coco Chanel gefreut, allerdings verrät der Titel im Original als auch deutscher Übersetzung, dass wir hier nicht das Karriereleben der Coco zu erwarten haben - von daher ist man für die Enttäuschung ein wenig selbst Schuld.
emily 2011/02/07 16:40:12
Antwort löschenIch hatte mir unter "Beginn einer Leidenschaft", die beginnende Leidenschaft für die Mode vorgestellt. Ich bin aber trotzdem selbst Schuld - ich hätte mir auch mal vorher die Inhaltsangabe durchlesen können :-)
Afrin Alburu 2009/10/19 00:00:14
Kommentar löschenAls mir eine Freundin zunächst von diesem Film erzählte und davon, dass sie ihn gerne im Kino sehen würde, lehnte ich dankend ab. Eine Geschichte über eine Modedesignerin... kann ja nur uninteressant sein. Weil aber nach Wochen noch niemand mit besagter Freundin in diesen Film gehen wollte, habe ich mir eben gedacht, dass der Film schon nicht gar so schlecht sein kann, das Mädel eingepackt und bin mit ihr ins Kino.
Gleich vorweg: Keine schlechte Entscheidung!
Der Film beginnt nicht wie jede schlechte Biografie bei der Geburt, sondern etwas später: Nämlich zu dem Zeitpunkt wo Cocos Vater sie und ihre Schwester in ein Waisenhaus verfrachtet. Sie scheint's dort ganz gut auszuhalten, nur wartet sie jeden Sonntag traurig darauf, dass ihr Vater sie besuchen kommt, was er jedoch nie tut. Der Film hält sich gar nicht lange damit auf ihre Kindheit oder gar Jugend auszuführen. Im nächsten Moment ist Gabrielle schon mit ihrer Schwester irgendwo in Frankreich in einer Spelunke und trällert ihr Lied von Coco. Sie wird recht gekonnt als sehr eigenwillig und vor allem stur dargestellt; allgemein ist die Charakterdarstellung in dem Film sehr gut gelungen.
Schnell ändern sich die Verhältnisse wieder und die Pläne der beiden Schwestern als Sängerinnen groß rauszukommen zerschlagen sich, als Gabrielles/Cocos Schwester einen Baron heiraten möchte und ihre "Karriere" abbricht. Coco versucht ihr Glück alleine, scheitert jedoch... der Kerl allerdings der den beiden Damen mit seinen Beziehungen in der Branche helfen wollte interessiert sich nach wie vor für sie und sie nach anfänglichem Zögern auch für ihn.
Der Großteil des Films spielt dann auf dem Anwesen von Balsan, besagten Kerls und im Wesentlichen geht es weniger um das Kreieren von Mode, als um die Liebe und wer erwartet, dass sich hier eine 08/15 Schnulze anbahnt hat nur zur Hälfte Recht. Eine Schnulze ist es natürlich schon irgendwie, aber selten schnulzig, wie ich finde. Ist normalerweise nicht so mein Genre, aber hier hat's mir gefallen.
Der Modeaspekt taucht immer wieder nebenbei auf und zwar sehr gut in die Geschichte eingebettet und nicht zu aufdringlich. Das war nämlich meine größte Angst bei dem Film: Dass er sich darin verliert irgendwelchen Modequatsch zu zelebrieren.
Tut er aber glücklicherweise nicht.
Coco ist in ihrem Leben irgendwie ständig hin- und hergerissen und das und wie sie damit umgeht macht den Film und das was passiert interessant.
Meine Kritikpunkte sind die Folgenden:
Bis auf einige wenige einfach schöne Szenen ist der Film sozusagen nur Mittel zum Zweck, die Bilder sind da und das filmische Handwerk ist durchaus solide, aber so in dem Sinne "WOW - da muss ich ins Kino!" findet sich da leider nichts.
Einige "Schicksale" klären sich nicht auf bzw. werden nur sehr dezent beleuchtet. Es wäre durchaus interssant gewesen !ACHTUNG SPOILER! zu erfahren wie sich die Problematik von Cocos Schwester mit ihrem potentiellen Bräutigams letztenendes auflöst und auch der Autounfall der Cocos große Liebe aus ihrem Leben reißt wäre interssant gewesen. SPOILER ENDE
Allgemein ist anzumerken, dass es sich eben um einen französischen und damit sehr künstlerisch wirkenden Film handelt, was ihn eben einerseits ganz schön und sagen wir mal irgendwie romantisch macht, aber irgendwie ist das nicht so mein Fall.
Größter Kritikpunkt geht ans Ende des Films; das ist nämlich sehr abrupt und der große Modeerfolg der Coco ereilt wird nur ansatzweise gezeigt. Dann kommt auch noch die alte Biografiekrankheit auf und es wird ein Abschlusstext eingeblendet. Hätte man schöner machen können... aber nachdem der SPOILER Autounfall auch schon nicht gezeigt wurde SPOILER ENDE kann man wohl davon ausgehen, dass einfach kein Geld mehr da war.
Fazit: Schöner und trotz reiner Liebesthematik ohne großes Drama unterhaltsamer und spannender Film.
7.5 von 10.0 Punkten
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Schlegel 2009/10/16 14:38:43
Kommentar löschenWenn schon Pilcher, dann so. Mühelose Selbstverwirklichung in schönen Bildern mit markigen Sidekick-Männern. Nicht viel dahinter, könnte auch "Wechselspiel der Liebe" oder "Der lange Weg zum Glück" heißen. Sehenswert, wenns nichts Wichtigeres gibt.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
notsch 2009/08/28 23:38:52
Kommentar löschenKommt daher wie ein typischer Beziehungs-Frauenfilm, die Figur Coco Chanel wird einem dann im Verlauf des Films auch nicht erklärt, sondern nur präsentiert...wenn man (so wie ich) allerdings nichts über die Dame weiß ist das immerhin etwas und die offensichtliche Faszinität dieser Frau ist auch nicht zu übersehen.
Interessanterweise aber taugt der Film statt als Biopic viel eher als Sittenbild der adligen Oberschicht Frankreichs zur Jahrhundertwende...eine vergangene und dekadente, aber dennoch faszinierende Zeit mit eigenen Riten und Regeln...in dieser Hinsicht erinnert der Film an z.B. Jane Austen-Verfilmungen á la "Stolz und Vorurteil".
Kein großer Film, aber dennoch zum einmal gucken nicht uninteressant, Audrey Tautous passt perfekt in die Rolle, hat die Leichtigkeit einer Amelie jedoch (leider) mittlerweile hinter sich gelassen...
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kris 2009/08/27 11:54:36
Kommentar löschenGenauso einfach wie Coco Chanels Mode im Vergleich zum Pomp ihrer Zeit ist dieser Film gemacht. Ziemlich schnörkellos. Dennoch hat er geschafft - was so ein Biopic im besten Falle tut - dass ich mich danach viel mehr für die Figur erwärmen konnte. Das liegt vor allem an Audrey Tautou, die einfach grandios spielt und auf ihre ganz eigene Art schön ist. Wenn sich in einigen seltenen Momenten im Film in ihren riesigen schwarzen Augen Tränen bilden, füllen sich meine Augen gleich mit. Ergreifend, aber nicht aufdringlich.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
harperpitt 2009/08/22 03:37:26
Kommentar löschenVier Punkte für eine lahme Dramaturgie und ein mieses Drehbuch; zwei Extrapunkte für Haare und Makeup. Und ein Sternchen für Frau Tautou!
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
StefanSangrero 2009/08/21 20:45:15
Kommentar löschenCoco Chanel - Der Beginn einer Leidenschaft. Der Name ist Programm. Kunstvoll setzt der Regisseur den Weg einer Frau, die gegen bestehende soziale Konventionen strebt und ihre schöpferische Freiheit in der Mode findet, in Szene. Der Film ist atmosphärisch dicht, die Musik von Alexandre Desplat schön anzuhören, die Schauspieler solide, wenn auch nicht über die Maßen fesselnd. Es geht um Emanzipation und Geschlechterrollen, um eine Frau, die sich mit dem Gegenwärtigen nicht abfindet, die anders ist, und deren Andersartigkeit ihr letztendlich zu großem kommerziellen Erfolg verhilft.
Eine stringente Geschichte, erzählt in schönen Bildern,wenn auch zu bemerken ist, dass Modekette und Filmgeschäft hier ein Symbiose eingehen: Wer bei Chanel kauft, wird den Film sehen, und wer den Film sieht, vielleicht mehr bei Chanel kaufen.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
harperpitt 2009/08/22 03:33:18
Antwort löschenAnne Fontaine - die RegisseurIN
Motsche 2009/08/17 14:16:01
Kommentar löschenEin guter Film.
Mit einer kaum wiederzuerkennenden Audrey Tautou und einem bezaubernden Benoît Poelvoorde!
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
lucie 2009/08/15 18:38:08
Kommentar löschenAudrey Tautou ist einfach für diese Rolle geschneidert.Der Film ist nicht spektakulär aber einfach schööön anzusehen 110 Minuten unaufgeregte Unterhaltung in sehenswerten Bildern. Wer Audrey Tautou jetzt nicht mag, wird sie wohl nie mögen.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
MartinDoeringer 2009/07/22 10:28:10
Kommentar löschenFilmlänge 110 Minuten. 90 Minuten hätten gut gereicht, aber ansonsten sehr unterhaltsam, sehr schön fotografierte Bilder. Thematisiert wird hauptsächlich das Leben vor dem kommerziellen Durchbruch, was ein bißchen schade ist, aber insgesamt dennoch heraussragend ist, da gut gespielt.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Bitte logge dich ein Coco Chanel - Der Beginn einer Leidenschaft
Bitte logge dich ein oder registriere dich um einen Kommentar zu schreiben.
Deine Meinung zum Film Coco Chanel - Der Beginn einer Leidenschaft