Coffin Rock

Coffin Rock (2009), AU/GB
Laufzeit 93 Minuten, FSK 16, Thriller

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5.1 Kritiker
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von Rupert Glasson, mit Lisa Chappell und Sam Parsonson

Jess und ihr Mann Rob führen in einem kleinen australischen Fischernest ein glückliches Leben. Einzig mit dem Nachwuchs will es bei dem jungen Paar nicht klappen. Als sich Jess frustriert und betrunken auf einen One Night Stand mit dem Hilfsarbeiter Evan einlässt, ahnt sie nicht, welche Konsequenzen ihr Seitensprung haben wird. Denn Evan ist ein Psychopath, ein Stalker, der durchdreht, als er erfährt, dass Jess schwanger ist. Jess wird zum Mittelpunkt eines brutalen Spiels, das sie gewinnen muss, wenn sie am Leben bleiben will.


Cast & Crew


Kritiken (2) — Film: Coffin Rock

Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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6.0Ganz gut

[...]„Coffin Rock“ erweist sich als überaus ruhiger und zurückhaltender Vertreter des diesjährigen Fantasy Filmfests, der sich gerade in der Entwicklung der narrativen Stränge sehr viel Zeit lässt. Die erste Hälfte des Films wird dabei vor allem von dem übermächtigen Kinderwunsch von Jess und Rob dominiert, der zum zentralen Element der Handlung wird. Es sind vor allem Lisa Chappell und Robert Taylor die „Coffin Rock“ im ersten Abschnitt des Films zu tragen wissen. Beide wissen vor der ruhigen und entschleunigten Kulisse der australischen Küste eine bedächtige, dabei jedoch stets sehr intensive Interpretation ihrer Charaktere anzubieten. Es ist ein wenig bedauerlich, dass im weiteren Verlauf des Films ausgerechnet der Beziehung zwischen Jess und Rob, die ja durch deren Betrug eine ganz neue Qualität erhalten hat, nicht mehr so viel Aufmerksamkeit geschenkt wird, wie zu Beginn von „Coffin Rock“. Das zwischenmenschliche Drama wandelt sich so mehr und mehr zum klassischen Psychothriller, der in der Summe aber nur wenig begeistern kann. Zu konventionell sind die Stereotypen, die von Regisseur und Drehbuchautor Rupert Classon aufgefahren werden, um wirklich begeistern zu können.[...]

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Rochus Wolff: freier Journalist

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5.0Geht so

Coffin Rock legt von Beginn an ein sehr ruhiges Tempo vor, das eine sehr stimmungsvolle Atmosphäre heraufzubeschwören vermag, leider aber schon nach dem ersten Drittel eher spannungshemmend wirkt. Ein wenig mehr Geschwindigkeit hätte dem Werk sehr gut getan.

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Kommentare (11) — Film: Coffin Rock

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moviee

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Bewertung6.0Ganz gut

Affären. Sie sorgen für Abwechslung, sind oftmals ungewollt und stellen sich meistens doch als Fehler heraus. In "Coffin Rock" geht es um so eine Affäre, um eine folgenschwere Affäre. Der Film mit dem mäßigen deutschen Titel "Rendevouz mit einem Mörder" ist ein ordentlicher und recht spannender Psychothriller, der besonders durch eine dichte Atmosphäre glänzen kann. Ohne das Genre wirklich neu zu erfinden wird eine alles andere als originelle, dafür aber recht fesselnde weil detaillierte Geschichte erzählt, speziell die letzten Augenblicke setzen einen überaus gelungenen und spannungsgeladenen Schlusspunkt. Der Film ist ein smarter, routinierter und spannender Thriller für zwischendurch, den man mit Sicherheit nicht gesehen haben muss, für eine ansprechende und kurzweilige Unterhaltung aber allemal gut ist.

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JackoXL

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Ja, der ging schon so, leider dann doch etwas zu sehr aus dem altbekannten Baukasten. Den Darsteller des Psychos fand ich aber gut.


moviee

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Allzu viel neues gibt es wirklich nicht aber ich fand den trotzdem recht packend. Der Darsteller des Psychophaten war wirklich klasse.


Brigittes Helm

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Bewertung6.5Ganz gut

An sich kein Freund des Genres, weil tausendmal abgekaut und vom Prinzip her ohne neue Möglichkeiten, hat mich diese australische Variante dann doch positiv überrascht. Vor allem die allesamt sehr knorrig herüberkommenden australischen Schauspieler bei ihrem wortkargen Tun in der furchtbar bedrückenden australischen Ödnis haben ihre Sache gut gemacht. Einfach nicht so ölig und routiniert, wie solche Streifen der US-amerikanischen Machart sonst gewöhnlich ablaufen, die Heldin mal keine Hollywood-Beauty mit Zahnpasta-Lächeln und der Psychopath nicht der Teufel in Person, sondern ein bedauernswerter dummer Junge mit gequälter Seele. Der Regisseur nimmt sich zudem Zeit für seine Figuren und belässt ihnen ihre Würde. Es gibt ein paar Brechreiz erregende Ekelszenen, Essen sollte man beim Anschauen besser nicht. Ein aufgesetztes plumpes Happy-End verkneift sich Coffin Rock ebenso wie eine überlange und zeitschindende Zerdehnung des Showdowns mit überflüssigen Mätzchen, wie sonst üblich. Und zum Schluss bekommt der Filmtitel noch eine sehr schöne symbolische Bedeutung mit einem Schuss Ironie. Kein Muss als Film, aber durchaus als Unterhaltung akzeptabel und solides Handwerk.

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ewigkeit

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Bewertung7.0Sehenswert

Mit einer Intensität gespielt, dass es einem unter die Haut geht. Allen voran ist hier Sam Parsonson zu nennen, der die Rolle des Evan wirklich furchteinflösend erschreckend verkörpert und das von Anfang an. Gegen Ende hin wird das Ganze schon fast auf die Spitze getrieben und entsprechend vorhersehbar, bleibt aber gerade noch im Rahmen. Definitiv ein Überraschungshit für mich und wird bei wiederholter Sichtung evtl. noch aufgewertet.

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JackoXL

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Bewertung5.5Geht so

Mittelprächtige Ausi-Variante von "Eine verhängnisvolle Affäre", deren größtes Problem ist, dass einen gar nichts überraschen kann. Das Skript bietet keine Überraschungen oder gute eigenen Ideen, vielmehr wird altbekanntes zumindest halbwegs souverän wiedergekäut. Schade, denn vom Look und der Stimmung ist "Coffin Rock" gar nicht schlecht. Und auch schade für Sam Parsonson, der den Psycho zwar ordentlich spielt, aber tragischerweise viel zu schlecht geschrieben bekommen hat. Das er nicht mehr alle beisammen hat wird schon bei seinem ersten Auftritt nach wenigen Minuten klar. Es ist so offensichtlich das man sich doch ernsthaft fragen muss, wie man so einem einen Job anbieten und erst recht irgendetwas mit ihm zu tun haben will. Im weitern Verlauf wird dann auch kein "Irrer-Stalker-Klischee" ausgelassen, da darf natürlich auch das obligatorische killen von niedlichen Tierchen nicht fehlen. Besonders am Ende wirkt es so überzogen, dass sein gutes Spiel da auch nicht mehr viel retten kann.
"Coffin Rock" ist kein Totalausfall, hätte aber auch viel besser sein können. Geht so, muss aber auch nicht sein.

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patcharisma

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Bewertung2.5Ärgerlich

Unglaublich eindimensionale "Fatal Attraction"-Variante, die in einem australischen Hinterwäldler-Kaff spielt, wo das Kinderkriegen anscheinend so etwas sensationell Grossartiges ist, dass die bescheuerten Freunde beim ersten halb-positiven Schwangerschafts-Test gleich eine Überraschungs-Haus-Party mit aufgehängten Ballonen für die Beglückte schmeissen.

Die herbeigepflaumten Interaktionen, die miesen Dialoge inklusive Schwulen-Paranoia, das unterirdisch schlechte Schauspiel, die Dauer-Hysterie, die ätzende Streicher-Musik, das bekloppte Herumgeschreie, der immer aus dem Hinterhalt und überall auftauchende Teenie-"Psychopath", die doofen "Iiiihhh!"-Schockeffekte, die psychologische Permanent-Unlogik und den erzwungenen Möchtegern-Coup als Mini-Showdown bringen den bescheuerten Langweil-B-Film schlussendlich dorthin, wo er auch hingehört - nämlich ins nächstgelegene Krokodilbecken nach Queensland.

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8martin

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Bewertung7.0Sehenswert

Die Spannung in diesem australischen Thriller speist sich hauptsächlich aus zwei Quellen: recht heftige Brutalo-Szenen und überraschende Wendungen. Die Story an sich ist gar nicht mal so neu, aber hier gut erzählt: der kinderlosen Ehefrau bringt ein Quicky mit Evan (toll Sam Parsonson) den Erfolg. Die Darstellung dieser Figur ist durchaus gelungen und nicht unmaßgeblich für den Spannungsaufbau. Man erkennt allmählich, dass er ein Psychopath ist. Zunächst redet er mit sich selber, dann telefoniert er bei gekappter Strippe und dann sieht man kurz die Vorgeschichte mit seinem Vater. Daher wohl auch der deutsche Titel, denn der des Originals lautet ’Sarg Felsen’, analog zum berühmten Ayer’s Rock. Die Landschaft und das ganze Ambiente inklusive der Bewohner sind durchaus passend für die Story. Das verdeutlicht auch der abschließende, kommentarlose Kameraschwenk über deren Gesichter: alle wissen mehr als sie sagen. Ein Albtraum für alle Beteiligten ist vorüber.

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horro

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Bewertung6.0Ganz gut

Stimmungsvoller und düsterer australischer Thriller. In eindringlichen und authentischen Bildern wird eine mysteriöse Story gezeigt, die vorallem durch die detailliert gezeichneten Charaktere fasziniert - teilweise sind die Charaktere aber dann auch überzeichnet. Das Tempo ist stellenweise deutlich zu langsam, das macht das Ganze etwas zähflüssig und stört auch die ansteigende Anspannung. Das Finale versucht dann alles irgendwie nachzuholen und beendet leider die zuerst aufgebauten Spannungsfelder aprupt. Fazit: Nicht ganz neue Geschichte, trotzdem mit originellen Einfällen - aber leider zu träge umgesetzt. Nichts desto trotz durchaus sehenswert.

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GunSpeed

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Bewertung2.0Ärgerlich

... ein Psycho-Thriller wie ne Schlaftablette! Einzig der Psychopath liefert überzeugende Schauspielkunst ab. Keine Empfehlung!

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DukeDake

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Bewertung5.0Geht so

Ich hatte eigentlich gehofft einen kurzweiligen Schocker ala "Storm Warning" serviert zu bekommen und erstmal deutete auch einiges darauf hin (gleicher Produzent, teilw. gleiche Schauspieler). Als dann allerdings gefühlte 3 Stunden vorbei waren und es in "Coffin Rock" endlich zur Sache ging wurde ich leider entteuscht. Der Thriller ist äußerst vorhersehbar, bietet keine Überraschungen und fällt äußerst blutarm aus. Das Ende ist ein Happy End wie es im Buche steht und mir fehlt einfach die Dramatik an dem Ganzen, wie sie z.B. in "Eden Lake" äußerst wirksam zum Einsatz kam. Zwar macht der Junge seine Sache als unberechenbarer Psycho ganz nett, trotzdem bleibt "Coffin Rock" für mich, ein nur gerade noch durchschnittlicher Thriller.........

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xtheunknown

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Bewertung7.5Sehenswert

sehr melancholischer und ruhiger thriller der sich zum grössten teil auf das drama konzentriert. ungewöhnlich ist das der psychopath aufgrund seiner statur deutlich schwächer wirkt wie die anderen charaktere. man hat das vermutlich versucht auszugleichen indem man ihn seine rolle abgedreht spielen lässt, womit man ein paar mal deutlich übertreibt.

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emaka

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Bewertung2.0Ärgerlich

Schnarch

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