Cold Blood - Kein Ausweg, keine Gnade - Kritik

US 2012 Laufzeit 94 Minuten, FSK 16, Drama, Kriminalfilm, Thriller, Kinostart 22.11.2012

  • 7 .5

    In Cold Blood treffen etliche Verlierer aufeinander. Die Schauspieler verkörpern ihre Rollen sehr glaubhaft und die Gewalt nimmt ihren Lauf. Sie kommt plötzlich und die Spannung wächst, denn eigentlich hätte man gerne einen Ausweg, weil man Sympathie empfindet. Doch das ist zu viel der Hoffnung: Alles läuft auf ein dramatisches Finale hinaus und die ganze Geschichte wird atmosphärisch dicht geschildert

    • 4 .5

      Der Cast mit Spacek, Kristofferson und Bana macht eigentlich Hoffnung auf auserlesene Unterhaltung. Der Versuch, mit Schnee Atmosphäre zu schaffen ist andernorts schon mehrfach geglückt. Ruzowitzkys Versuch scheitert aber an schlechten Spezialeffekten und unglaubwürdigem Set. Zu allem Überfluss taucht die inzwischen sehr inflationär eingesetzte Mara auf und versucht sich in den Mittelpunkt zu spielen, während z.B. Spacek nur gefühlte drei Auftritte bekommt. Trotz recht stringenter Figurenentwicklung eiert die Story von einer vorhersehbaren Episode zur nächsten mit dem schon in der ersten halben Stunde klaren Schluss. Enttäuschend.

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      • 0 .5
        BrittaLeuchner 12.03.2015, 03:25 Geändert 02.04.2015, 20:12

        Ist hier wirklich niemandem aufgefallen, dass das Drehbuch, die Dialoge, die Klischees, das Schauspiel, einfach alles grottenschlecht waren? Hier werden Vergleiche mit Fargo gezogen, wird "pseudo"-kritisiert und debattiert z.B. darüber, dass irgendwelche Sexszenen zu freizügig gewesen wären, als ginge es um einen akzeptablen Film, der nur ein Problem mit der Altersbeschränkung hätte. Welcher Film? Welche Sexszenen? Ich musste mir bei den Kritiken wirklich die Augen wischen. Ist das euer Ernst? Merken wirklich so wenige die Unterschiede zwischen 2 qualitativ völlig grundverschiedenen Filmen, nur weil sie aus versehen im gleichen Setting oder der selben Jahreszeit spielen? Oder sind das Promo-Accounts, die versuchen eine Goldene Himbeere für den Fehlgriff zu vermeiden?

        Hallo-hoo!? Jemand zu Hause? Es hätte mich nicht gewundert, wenn Justin Bieber gleich um die Ecke gekommen wäre im Polizei-Outfit und alle gerettet hätte mit einem Thanks-Giving-Truthahn und dem Satz "Wir sind doch alle Kinder Gottes ..."

        Von der buchstäblich ersten Filmminute an merkt man das etwas Gewolltes nicht Gekonntes hier nicht stimmt: Der Film bietet seine schlecht ausgebauten Pseudo-Meta-Ebenen, die ihn novellieren sollen, auf einem dermaßen billigen Silbertablett von der Ramschkasse als Hors d'oeuvre an, dass einem gleich der Appetit vergeht. Das schlimme daran ist: es wird zu einer ungewollten Parodie auf bestimmte dramaturgische Kniffe, die in anderen Filmen durchaus wichtige Elemente der Erzählkunst darstellen, hier aber nur alles noch lächerlicher machen ...

        Und mal davon abgesehen, dass es mir egal wäre: Wo waren denn bitte freizügige Sexszenen? Das wäre ja wenigstens noch etwas, worüber man hätte streiten können. Der Film war einfach nur flach, vorhersehbar in jeder Sekunde, pseudo-dramatisch ohne Grund, einfach nur *fremdschämen*. Und selbst diese Kritik ist eigentlich schon zu viel. Über schlechte Filme und zu viel Sex oder Gewalt kann man wenigstens streiten, aber der Film hat nicht einmal das. Nichts außer Plattitüden.

        Jeder Konflikt wirkte total gestelzt und herbei gezwungen wie in einer Soap. Die Schauspieler rollten die Augen und runzelten ihre Stirnchen wie in einer Seifenoper oder Realityshow oder im Schultheater. Und wer diesen Film mit Fargo vergleicht, hat meiner Meinung nach das wahre Kunstwerk und die Subtilität hinter Fargo null verstanden. Ich konnte mir an den dramatischsten Stellen im Film das Lachen oft nicht verkneifen.

        Sie schaut ihm traurig mit wehendem Haar hinterher: "Was ist wenn du nicht anrufst?" - "Dann bin ich tot" ... *Facepalm*

        Ich wurde schon misstrauisch nach den ersten mit gepresstem Raunen gesprochenen Worten im Film, die wie Klischee-Werbesprüche aus dem OFF sich ins Auto verlagerten. "Was ist ein zu Hause? ... Ich weiß es nicht" Und bis zum Schluss hielt der Film stur an der Annahme fest, er sei ein dramatischer Film mit tieferem Sinn. Der aber gänzlich fehlte. Da nützt es auch nicht, dass jede Szene erklärt wurde, wie man es aus Telenova TV Szenen kennt. Das macht es wahrlich nicht besser.

        Ich habe immer darauf gewartet, dass gleich die "Switch" Einblendung kommt, die mich aufatmen lässt, dass das Ganze eine Verarschung von einer Sketch-Fernsehsendung war.

        Nicht eine einzige Szene war auch nur im Ansatz schlüssig, noch glaubhaft oder in irgendeiner erdenklichen Weise spannend. Kein Motiv logisch aufgebaut oder fesselnd an der Rolle oder der Figur angeknüpft oder in den Film eingearbeitet. Alles wirkt wie aus einem schlechten Werbefilm mit peinlichen Pseudo-Dialogen, die durch ihre schlecht gespielte Dramatik auch noch ungewollt zu Parodien ihrer selbst wurden:

        "Wo ist ihr Mann?" - "Er ist auf der Hirschjagd." - "Ist er bewaffnet?" ...

        Nein! Er ist Chuck Norris! - Ich bin raus ...

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        • 10

          Endlich wieder mal ein genialer Film, womit sich die am 26.9.2012 besuchte Sneak-Preview endlich mal wieder so richtig gelohnt hat,
          mit dem durchgehend spannenden und twistreichen Thriller,
          der zwangsläufig an Filme wie „FARGO“ erinnert

          • 7 .5

            COLD BLOOD hat mich positiv überrascht.
            Die Geschichte, die eigentlich recht simpel ist, hat mir gut gefallen, der Cast war ansprechend und nun ja.... Charlie Hunnam hat sich ausgezogen! Scheint er gerne zu tun, aber man weiß ja schon seit QUEER AS FOLK, dass er ein Luder ist. ♥

            Aber Spaß beiseite... der Film hat mich richtig gut unterhalten, wobei ich mir allerdings den letzten Teil (das Zusammentreffen am Tisch) intensiver gewünscht hätte. Da wäre sicherlich mehr drin gewesen, denn da sind ja spannende Sachen ans Licht gekommen (die Sache mit dem Boxkampf, was es mit dem Namen Addison auf sich hat...).
            Dafür hätte man z.B. gut auf die Sache mit der Hütte verzichten können, bzw. diese Geschichte deutlich kürzer machen.

            Als Tipp zum Schluss: Die deutsche Synchro geht gar nicht...

            Charlie Hunnam gucke ich grundsätzlich im Originalton, weil seine Stimme für mich auf einer Stufe mit Fassbenders Haifischgrinsen und McAvoys Augenbrauen steht

            http://tinyurl.com/bhzd3zb ;-)

            Und bei dem Film war die Entscheidung mehr als richtig. Hab nachher mal in die Synchro reingehört und die ist echt daneben...

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            • 7 .5

              Mir hat "Cold Blood" bzw. "Deadfall" trotz recht hoher Erwartungen sehr gut gefallen. Er ist genau das was man haben will, wenn einem der Trailer gefallen hat: Ein recht spannender Thriller, teilweise ziemlich brutal und handwerklich schön gemacht. Über die tolle Besetzung (Kate Mara und Kris Kristofferson u.a.) kann man sich als Filmfan auch nur freuen. Dabei sticht vor allem Eric Bana hervor, welcher hier mal richtig gemein ist. Der Film hat außerdem ganz gute Figuren und Geschichten, welche sich dann im ordentlichen Finale überkreuzen. Am besten ist es jedoch gelungen die eisige Umgebung und Atmosphäre einzufangen, welche "Cold Blood- Kein Ausweg. Keine Gnade" sehr sehenswert macht. Zuletzt wirken die Motivationen einiger Figuren zwar etwas fragwürdig, doch in diesem Streifen hat man es auch ganz sicher mit "keinen Engeln" zu tun, wie es Eric Bana so schön sagte. Auch eine gewisse Coolness kann man dem Ganzen nicht abstreiten. Der Film hat was von einem Western im Schnee und lohnt sich für Thriller-Fans allemal.

              Fazit: Schnörkelloser Thriller mit guter Besetzung und eiskalter Atmosphäre.

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              • 3 .5

                Ein Film, der sich vom Klappentext her gut angehört hat, aber leider nur im Ansatz das hält, was er verspricht. Aber fangen wir mit dem Positiven an: Die Atmosphäre und Umgebung ist gut und zum Film passend, sodass man dem Streifen das düstere von Beginn an abnimmt. Das Ende rundet den Film gut ab und ist meiner Meinung nach das beste an dem Film, da hier auch in den letzen gut 15 Minuten Spannung dazu kommt. Wobei wir auch schon beim Negativen wären. Das Grundgerüst der Story ist spannend, doch irgendwie macht sich der Film die Spannung durch zu lange Phasen in denen nichts passiert selbst kaputt und wird dadurch an einigen Stellen fast schon langweilig, wodurch sich die 94 Minuten auch gut und gern wie 150 Minuten schauen, was natürlich Gift einen Film ist.
                Trotzdem gibt es für Atmosphäre, Ende und Grundidee bzw. "Story in zusammengefassten 30 Minuten" noch 3.5 Punkte.

                • 6

                  Optisch erinnert "Cold Blood" doch ziemlich deutlich an "Fargo" oder Raimi's "A Simple Plan" und sieht darin wohl auch seine direkten Vorbilder. Denn auf dem Papier erinnert der Film, der sich offenbar so Einiges vorgenommen hat, doch ziemlich offensichtlich an diese beiden großartigen Streifen - nicht zuletzt wegen des eisigen Settings mit abgeschnittener Kleinstadtatmosphäre. Doch versagt der Film, sofern man den direkten Vergleich wagt, in so ziemlich jeder Disziplin. Wo bei "Fargo" der von Lokalkolorit geprägte Eigensinn der Charaktere eine charmante Skurrilität darstellte, so wirken die Charaktere hier einfach nicht zu Ende gedacht. Zudem wird so ziemlich jedes Klischee bedient, was dieses Genre hergibt: Vom gescheiterten Profiboxer bis hin zur nicht ernst genommenen Sherriffstochter, die selbst Polizistin ist und es erst einmal allen beweisen muss.
                  Aber auch inszenatorisch sorgt der Film für Stirnrunzeln. Exemplarisch sei nur die seltsame Indianerszene genannt, die wohl, völlig aus dem Kontext gerissen, für eine gewisse Atmosphäre sorgen soll. Doch dies und der Umstand, dass Zufälle und ungewöhnliche Situationen (in denen die Coen-Brüder stets aufgehen) schlichtweg konstruiert wirken, macht den Film zu einer recht oberflächlichen Angelegenheit.
                  Optisch jedenfalls passt so ziemlich alles und die namhafte Darstellerriege holt noch das Nötigste aus den platten Charakteren heraus, sodass sich der Film als Snack für zwischendurch durchaus eignet.

                  • 7 .5

                    Kühler Thriller.
                    Wird nicht jedermanns Geschmack sein. Wer sich aber darauf einlassen kann, und mit subtiler Spannung zurecht kommt statt ständiger Action Szenen wird einen guten Film zu sehen bekommen

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                    • 3

                      Der Film zeigt wirklich keine Gnade und das sowohl mit den Menschen im Film, als auch mit den Zuschauern.
                      Denn die Gewalt beherrscht hier einige Szenen. Auch die sexuellen Darstellungen sind eher zügellos und sehr freizügig.
                      Was man aber sehr positiv erwähnen sollte, sind die winterlichen Kulissen und die düstere Atmosphäre, die sich wie ein Schleier um den ganzen Film legt.
                      Eric Bana war noch nie so kalt und kühl und die gute Olivia Wilde ist zwar wieder trés chic, aber leider nicht viel mehr.
                      Der "Hooligan" Charlie Hunnam spielt sehr intensiv und zeigt, meiner Meinung nach, die beste Performance.
                      Was soll man noch sagen???
                      Ich habe irgendwie den Ausweg, aus der Misere, auch nicht gefunden und somit war der Film eher enttäuschend und in meinen Augen auch sinnlos.
                      Wenigsten hatte er keine so lange Spielzeit, denn sonst hätte ich es wahrscheinlich kaum ertragen den zu Ende zu schauen.
                      Die Handlungsweise der Protagonisten und viele Dialoge im Film bereiteten mir eher Kopfschmerzen, anstelle von Unterhaltung und Vergnügen.
                      Wer seinen Kopf auf Stand-By schaltet und mit viel Gewalt und einer blöden Story zurecht kommt, der kann sich diesen Film ruhig ansehen, ansonsten Finger weg, sonst sind sie weg.

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                      • 4

                        fühlte sich ein bisschen an wie schultheater, nur mit deutlich weniger charme.

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                        • 3 .5

                          „Deadfall“ bleibt durchweg eine ganzheitlich lächerliche Anreihung briefmarkenflacher Dialogfetzen und storytechnischer Unzulänglichkeiten. Ruzowitzky möchte einen widerborstigen, tiefgründigen und dreckig-erotischen Film präsentieren, kann davon jedoch nicht einen einzigen Punkt auch nur ansatzweise ansprechend umsetzen.

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                          • 4

                            COLD BLOOD ist ein kleines Filmchen für Zwischendurch. Nicht richtig gut, aber auch nicht wirklich schlecht. Ein Western in der Gegenwart. Anstatt Wüstensand gibt es Schnee. Anstelle von Pferden müssen Schneemobile bestiegen werden. Ansonsten ist es eine recht altbackene Story.

                            Ein Gangsterpärchen auf der Flucht etc...etc. Wenigstens ist Eric Bana’s Figur Addison schön schräg drauf. Leicht neben der Spur, ein Kandidat fürs Antiagressions-Training. Einfach einer, der nur an sein Ziel kommen will, und dafür über Leichen geht.

                            Unterm Strich...gute Besetzung, ruhige Inszenierung und ein sehr spannendes Finale. High Noon.
                            Schade das die Love-Story zwischen Liza & Jay nicht so richtig überzeugen konnte. Am Ende fühlte sich COLD BLOOD dann irgendwie nicht so richtig zu Ende erzählt an.

                            • 8 .5

                              Erst dachte ich ein netter Thriller. Doch mit dem zweiten Blick erkannte ich die Vielschichtigkeit dieses Streifens. Familiendrama trifft auf Killerhetzjagd und in Mitten dieser zwei Pole trifft der psychologische Ansatz in Kraft. Das Verhältnis zwischen Bruder und Schwester ist gestört, ohne Frage. Genau dieser Weg der Entreissung des Bruders lässt den Zuschauer gebannt vor dem Bildschirm sitzen. Eric Bana als "Addison" kommt sehr brutal und erbarmungslos hinüber, doch auch bei ihm lodert das kleine Flämmchen der Moral. Er erinnerte mich an Joe aus dem gleichnamigen Film "Killer Joe" gespielt von Matthew McConaughey. Eric Bana erreicht beinahe sein Level.
                              Die Schwester Liza gespielt von Olivia Wilde wirkt erst etwas hilflos, dochstets von Addison angezogen. Im weiteren Verlauf veränderte sie sich zum positiven: Aus dem cleveren Flittchen wurde eine authentische junge Frau, die sich auf ihre Art und Weise zu befreiien wusste.
                              Auch die beiden anderen Familiengeschichten (Boxer-Vater und Polizistin-Vater) wurde gekonnt in Szene gesetzt. Was erstmal aufgezwungen und konstruiert wirkt, ist doch sehr authentisch und transparent.
                              Für viele bestimmt Mittelmass, doch an all jene, schaut doch mit dem zweiten Blick drauf... ist wärmstens zu empfehlen.
                              Von der Machart und Qualität her top. Sehr stimmungsvolle Kamaraeinsätze und die Brutalität war überraschend roh und wirklich kalt. Ein dreckiger, stimmungsvoller und doch auf Hoffnung getrimmter Thriller, der vieles sehr gut macht und nicht bloss Einheitsbrei ist.
                              Was mir besonders auffiel war der Soundtrack: Grandios.

                              Für Fans des ruhigen und doch brutalen Thrillers mit gewissem Tiefgang sehr zu empfehlen. Aber lasst euch nicht vom Schein täuschen, es steckt mehr dahinter (...)

                              Fazit: Spannend, überzeugend aber etwas gewöhnungsbedürftig. Mir hat's sehr gefallen!


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                              • 7

                                Nach dem Überfall auf ein Casino befinden sich die Geschwister Addison und Liza auf der Flucht. Als sie mitten im Schneesturm einen Autounfall bauen, beschließen sie, getrennte Wege zu gehen. Während Liza auf Jay trifft, der gerade unterwegs zum Thanksgiving-Fest bei seinen Eltern ist, hinterlässt Addison eine blutige Spur voller Gewalt.

                                Cold Blood ist ein kleiner fieser Film in faszinierender, eiskalter Winterlandschaft, der bis in die Nebenrollen richtig gut besetzt ist.Besonders Eric Bana als eiskalter Killer, lässt einen manchmal einen kalten Schauer den Rücken runter laufen.Auch gern gesehen sind die Mädels Kate Mara und Olivia Wilde und auch Veteranen wie Sissy Spacek und Kris Kristofferson sind mit von der Partie.Für die Figuren ließ der Film sich genug Zeit zur Entfaltung und steuert gerade zu, auf ein Ende mit Schrecken. 7/10 von mir

                                • 5

                                  Cold Blood ist ein mittelmäßiger Thriller. Einzig Eric Bana weiß durch eine gute Schauspielerleistung zu überzeugen. Die Landschaftsbilder spiegeln eine gute Stimmung des Films wieder. Alles ist irgendwie unterkühlt, was vorallem auch die Spannung betrifft. Auch das Ende wirkt wie der ganze Film sehr konstruiert. Mich hat der Film wenig begeistert, sodass ich mittelmäßige 5/10 Punkte vergebe.

                                  • 6

                                    Ein vor sich hin plätschender Thriller mit interessantem Cast, aber vor allem fehlender Spannung. Hat man halt schon öfter gesehen.

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                                    • 4 .5

                                      Atmosphärisch gut gemachter Thriller der aber unter seinen durchschnittlichen Darstellern bzw. deren Auswahl und vor allem dem vollkommen absurden Drehbuch leidet.

                                      Ja ja, Drehbücher schreiben das liegt nicht jedem und dem hier verantwortlichen Knaben wohl auch nicht. Man muss ihm eines zugute halten, das Drehbuch ist durchaus originell. Allerdings gibt es einen schmalen Grat zwischen originell und total abstrus. Leider driftet "Cold Blood" mit zunehmender Dauer immer mehr in die vollkommene Konfusion hinein. Eine Flucht von Dieben wird mit mehreren Familienkonflikten kombiniert, es werden fröhlich Indianerhäuptlinge im Schnee massakriert, eine extrem unglaubwürdige Liebesgeschichte entsponnen, die vorherrschenden Konflikte dann innerhalb weniger Sekunden geklärt und am Ende wird dann doch irgendwie wieder alles gut. Wenn man es partout positiv formulieren will, dann könnte man sagen "Hey das ist mal ein ganz anderer Ansatz, gehen wir weg von diesem Einheitsgeschichten-Brei". Sieht man es aber realistisch, dann leidet der gesamte Film unter diesen vielen kleinen Geschichtchen die angerissen werden, aber in nahezu keinem Fall wirklich zu Ende geführt werden. Die meisten davon sind sowieso schon schablonenartig gemacht, aber nicht mal die werden richtig aufgelöst.

                                      Ließt man sich den Cast so durch, dann klingt das nicht mal so schlecht. Eric Bana finde ich seit "Troja" und "München" gar nicht so verkehrt, Charlie Hunham spielt in "Sons of Anarchy" durchaus passabel, Kris Kristofersen ist zwar nur ein Teilzeitschauspieler, tut aber trotzdem keinem weh und Olivia Wilde sieht wie in "Dr. House" zumindest nett aus und fällt nicht aus der Rolle. Trotzdem passt es halt auch hier nicht. Das hängt aber weniger an den Darstellern direkt, sondern eben an der wirren Geschichte die sie spielen sollen und wie ihre Figuren angelegt sind. Wer auf die Idee gekommen ist Eric Bana als Bösewicht zu besetzen, der sollte sich echt mal untersuchen lassen. Das ist so ein netter und sympathischer Kerl. Den gestörten Killerbruder mit Vater-Trauma kaufe ich ihm zu keiner Sekunde ab. Die nur halb so irre Schwester Olivia Wilde reißt zwar keine Bäume aus, ist aber ok. Kristofersen hat recht wenig Screen-Zeit, aber er macht auch nicht den Eindruck als hätte mehr davon viel am Gesamtergebnis geändert. Am besten fand ich tatsächlich Charlie Hunham, wobei auch er ein wenig gehemmt wirkt.

                                      So, nun genug gestänkert. Es gab natürlich auch ein bisschen was positives. Der Regisseur wollte dieses absurde Drehbuch scheinbar eben so schnell hinter sich bringen wie mancher Zuschauer, daher ist der Film nur 94 Minuten lang. Das ist einerseits positiv, weil die Story schnell und "straight" erzählt wird, daher durchaus eine gewisse Spannung aufkommt. Trotzdem ist es ebenso ein Problem, da hier zu keiner Zeit genug Raum für die ganzen persönlichen Konflikte der einzelnen Personen besteht. Die Atmosphäre die aber durch die Landschaft und das hohe Erzähltempo entfaltet wird, die reißt zumindest ein bisschen was raus, was den Film letztlich auf 4,5 Punkte hievt.

                                      Lange Rede, kurzer Sinn: Keine Vollkatastrophe, aber auch nichts was man mehrmals sehen muss.

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                                      • 7

                                        Ich geb’s zu: Ich mag Eric Bana. Nur deswegen haben wir uns diesen Film angesehen (und ein bißchen auch wegen Olivia Wilde, die hier irgendwie abgefuckt runtergekommen aussieht – erschreckend wie ich finde. Ist das die heiße Mietze von Dr. House???)

                                        Zum Ende hin wird es recht spannend. Die einzelnen Geschichten der Hauptdarsteller verlaufen langsam alle in eine Richtung – bis zum Showdown.

                                        Kann man mal anschauen. Nicht wirklich gut, aber auch nicht schlecht. Irgendwie anders.

                                        • 6 .5

                                          Also ich fand den Film jetzt nicht soo schlecht. Klar ist er nicht perfekt, jedoch wurde ich doch ganz gut unterhalten.

                                          • 5 .5

                                            Leider nur stumpfes Mittelmass mit einer mehr als schlechten Story dafür tolle Schauspieler/innen die aber allesamt mit dem Drehbuch starben.
                                            Schade hätte man Besser und mehr draus machen können.

                                            • 4 .5

                                              Nicht mein Ding. Interessantes Staraufgebot. Soundtrack schön. Und der Rest ist Schweigen.

                                              • 4 .5

                                                Die Besetzung klingt gut, Eric Bana, Olivia Wilde und Kris Kristofferson und auch die Story hört sich gut an aber leider gelingt es diesmal Stefan Rudowitzky nicht sie überzeugend zu verfilmen. Zu konstruiert und aufgesetzt wirkt hier das ganze. Naja einmal ansehen kann man ihn.

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                                                • 5

                                                  Ach komm bitte ! Was war das denn. Dieser Cast und dann eine so hanebüchene Geschichte.
                                                  Da hätte ich mehr erwartet. Und diesmal kann man nicht mal sagen, dass mehr drin war. Das war einfach nur Mittelmaß in bester Manier. Schade dabei hatte ich mir nachdem gelungenen Anfang mehr erhofft. Immerhin war die Atmosphäre stark.

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                                                  • 5

                                                    Der Film hat mich durch seine starke Besetzung aufmerksam gemacht aber der Plot is irgendwie einfach nur Sinnfrei und langweilig...