Columbus Circle - Fürchte deine Nachbarn

Columbus Circle (2012), US Laufzeit 86 Minuten, FSK 16, Thriller

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5.0
Kritiker
2 Bewertungen
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5.6
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116 Bewertungen
15 Kommentare
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von George Gallo, mit Selma Blair und Amy Smart

Die schicke Wohngegend am Columbius Circle in Manhattan ist Ort mehrerer Verbrechen, die eine traumatisierte Selma Blair aus der Reserve locken.

Sie verschroben zu nennen, wäre noch reichlich untertrieben: Seit Jahren haust die Millionenerbin Abigail (Selma Blair) in ihrem Luxus-Appartment, das einem goldenen Käfig gleicht, leidet Abigail doch nach einem schweren Trauma an Agoraphobie. Dann aber kommt ihre Nachbarin auf mysteriöse Weise ums Leben, und die polizeilichen Ermittlungen bringen mehr Unruhe in ihr kontrolliertes Leben, als ihr lieb sein kann. Als schließlich in die leer stehende Wohnung ein junges Pärchen zieht und die Frau wenig später verletzt und in Todesangst bei Abigail Hilfe sucht, sieht sich diese dazu gezwungen, sich den Schatten ihrer Vergangenheit zu stellen.

Hintergrund & Infos zu Columbus Circle
Die US-Produktion Columbus Circle, die direkt auf DVD veröffentlicht wurde, stammt aus der Hand des Filmemachers George Gallo, der für Columbus Circus einige seiner Schauspieler aus Middle Men wieder an Bord holte, so Giovanni Ribisi (Heaven) und Kevin Pollak (Die üblichen Verdächtigen). In weiteren Rollen sind u.a. Amy Smart (Crank), Jason Lee (Almost Famous – Fast berühmt) und Beau Bridges (Die Fabelhaften Baker Boys) mit von der Partie. (EM)

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Regie
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Kommentare (14) — Film: Columbus Circle - Fürchte deine Nachbarn


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BrittaLeuchner

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Bewertung2.5Ärgerlich

Ich hab es eine Weile vor mich her geschoben zu diesem Streifen vergeudetes Polaroid etwas zu schreiben, da mir die Lust dazu ebenso sehr fehlte, wie wohl auch den Machern des Filmes augenscheinlich aus einer guten Idee einen besprechenswerten Film zu machen. Irgendwie ist dieser Film leider dermaßen in die Bedeutungslosigkeit abgerutscht, dass selbst der Verriss nicht wirklich Freude bereitet.

!SPOILER!
Eine reiche junge Frau, genauer gesagt eine öffentlich bekannte Millionen-Erbin, ist wohl, so kann man den Dutzend Klischee-Szenen in ihrer flachen Vorstellung von solchen Zuständen entnehmen, offensichtlich psychisch verstört und hat Neurosen und Ängste und versteckt/verchanct sich in ihrer schicken Loftwohnung. Ein trickreiches junges Gangster-Ehepärchen kommt ihr auf die Schliche und zieht in ihre Nachbarschaft und versucht sie mit einem Trick angebotener Hilfe und Freundschaft gekonnt auszunehmen. Dabei arbeiten sie mit vermeintlicher Hilfestellung ihr wieder Mut zum Leben zu schenken und locken sie in eine Falle, durch die sie Zugänge zu ihrem Geld Preis gibt. Der Twist ist dann, dass ihr einzigster Vertrauter über die Jahre wohl der Drahtzieher hinter der ganzen Sache ist.
!SPOILER ENDE!

Ein schlechter Krimi mit guten Ideen, die aber alle wie lasches Weißbrot aus der Plastiktüte wirken. Der Film hat sein konzeptionelles und Grundidee bedingtes hohes Potential durch allzu gemütliches Geplänkel, einfallslose Dialoge und klischeehaftes Schauspiel auf dem Niveau einer 1980er Serie dahingehend verschenkt, ein potentiell guter alternativer Psychothriller sein zu können. Leider ein halbgares Süppchen mit wenig Pfeffer.

Auch hätte man dem durch die eigentlich geniale Idee sich geradezu anbietenden Metabogen viel defizieler und spannender herausarbeiten können, nämlich dass ihr letzten Endes nichts Besseres hätte passieren können, als dass man sie durch einen geplanten Coup gegen sie zum Leben zwingt und sie danach befreit, entfesselt und glücklich ist. Aber wie alles im Film, wird auch diese Chance vertan und die Botschaft lieblos durch ein lachendes Happyend-Weibsbild, dass sich anders anzieht und mit Happyend-Musik die Straße herunter läuft leider nur angerissen, aber nicht wirklich herausgearbeitet. Alles wird gesagt, aber nicht wirklich mit Liebe szenarisch aufgearbeitet. Auch hier fehlte wieder dramaturgische Liebe zum Detail und Tiefe damit man die Verwandlung der Frau überhaupt emotional mitverfolgen kann. So wirkt es einfach nur unglaubwürdig und der DVD-Cover-Text hätte auch gereicht, um zu wissen worum es geht.

Alles wirkte wie die berüchtigten - zum Teil schon ungewollt komischen - nachgestellten Szenen der TV-Dokus, wo während der Sprecher die Szenerie erklärt, ein paar Laiendarsteller die Szene nachstellen.

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razcal

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Bewertung2.0Ärgerlich

SPOILER: könnte mir mal jemand erklären warum die frau plötzlich keine agoraphobie hat?

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BrittaLeuchner

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Genau das ist es was dem Film fehlt: Erklärungen und szenarischer Ausbau/ Tiefe, damit man die Wandlung überhaupt emotional mitverfolgen kann ....


graveyardstory

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Bewertung4.0Uninteressant

Total belanglos. Ich merke schon wie die Erinnerung an das eben gesehene zu verblassen beginnt ohne auch nur den kleinsten Nachhall zu hinterlassen.
Der Cast war recht vielversprechend aber die Dialoge und Handlungen wirken unbeholfen bis gezwungen und sind langweilig und oft vorhersehbar, schade.

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RaZer

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Bewertung4.5Uninteressant

Was eigentlich gut anfängt, verrennt sich am Ende total in dem Wunsch möglichst überraschend zu sein. Damit fährt der Film voll gegen die Wand. Nicht nur, dass die Twists allesamt wenig überraschend sind, es sind auch schlicht und ergreifend zu viele. [ACHTUNG SPOILER] Plötzlich ist jeder in Abigails Umfeld ein Verbrecher. Da muss ich schon sagen, dass das einfach zu dick und unbeholfen aufgetragen ist. Und wo dann plötzlich ihre Kohle in Gefahr ist, vergisst die Gute sogar ihre ausgeprägte Agoraphobie. Ziemlich Panne. [SPOILER ENDE] So stolpert der Film von einer Unglaubwürdigkeit zur nächsten, was sehr Schade ist, denn der Cast ist ja nun wahrlich sehr ansehnlich und hätte sicher für einige Qualität sorgen können. Das Ende an sich fand ich ganz nett, doch der Weg dahin ist wirr und überambitioniert.

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claudia.weidauer.5

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

war nicht schlecht der film aber irgendwie fehlte da so ein bisschen das gewisse etwas.

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Otis_the_Dude

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Bewertung6.0Ganz gut

Nichts neues, extrem vorhersehbar und Darsteller, die man gerne durch ander hätte ersetzen können.
Trotz allem ein ganz solider Film der mich kurzweilig unterhalten hat.
Auch das ein aufmerksamer Zuschauer nach wenigen Minuten weiß, wer involviert ist und warum, kann man ganz gut unterhalten werden.

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Maskotzchen

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Bewertung6.0Ganz gut

Idee gefällt mir, leider zu vorhersehbar!

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Miami Twice

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Bewertung6.0Ganz gut

Ich mochte den Cast, die Story hätte man besser (spannender) machen können, der Twist war auch irgendwie vorhersehbar - für zwischendurch ist der Film o.k.

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BlueSquirrel

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Bewertung4.0Uninteressant

Öach, naja. Ein gehitchcocktes Thrillerchen mit Krimi, Phobie, Oha-Situationen und merkwürdig deplatzierten Startle-Effekten. Am Ende ist diese Geschichte allerdings derartig unglaubwürdig, dass sie den Eindruck erweckt, man könnte sich das alles während eines Aufenthalts auf einer Flughafentoilette ausdenken. Es überrascht eigentlich auch nichts, weil immer ein paar Minuten vor dem nächsten Twist dieser schon evtl. durchschaut wurde. Die Figuren bleiben außerdem inklusive der Hauptdarstellerin allesamt oberflächlich wie ein Fußboden. Nene.

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BlueSquirrel

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Der Film hat einen gewissen Reiz, aber schmiert völlig ab. Sorry.


einSchluss

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Der schmiert so dermaßen ab wie ein gegen die Wand geworfener Mozzarella. Ich hab den ausgemacht. Welche Knallcharge hier in der MP-Regie hat diesen DVD-Release in der Headline bitteschöne protegiert?
Geht´s noch?


RalfAlfa

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Bewertung2.0Ärgerlich

So spannend wie Käsefüße und inspirierend wie zwei Wochen Regenwetter. Ganz mies zusammengeschusterte Nummer.
2.0 auf der Richterskala.

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BrittaLeuchner

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Also ich finde Regenwetter SEHR inspirierend. Ganz im Gegensatz zu diesem Streifen ... ;)


RalfAlfa

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...mir fiel ad hoc nix besseres ein. Zwei Wochen Regenwetter würde mich auch inspirieren, ...wenn ich z.B. mit einem Flugzeug in der tiefsten Sahara notgelandet wäre. Oder so. ;)


dave0407

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Bewertung6.5Ganz gut

Mir hat der Film eigentlich ganz gut gefallen, wie sich dieser Intrigenhaufen langsam entwirrt hat, wer mit wem und warum fand ich durchaus ansprechend gemacht. Er ist nicht das Highlight am Filmehimmel...aber definitiv gut anzusehen...wenn man die Rück-und Seitenblicke versteht.

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uncut123

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Bewertung4.5Uninteressant

an sich ein netter krimi aber hätte mir doch mehr überraschungseffekte gewünscht und bei der besetzung auch mehr spannung...

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dbeutner

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Bewertung7.0Sehenswert

Relativ klassischer Krimi, dessen Trailer deutlich mehr Hektik ankündigt als der Film umsetzt - sehr zum Vorteil des Films. Die Story ist unterhaltend, aber lückenhaft und letztlich nichts, weshalb man den Film sehen muss. Der Haupttwist wird früh verraten, wobei man es eigentlich auch schon vorher ahnt, sonst würde der Film zu wenig Sinn ergeben - insofern "musste" eine Kernwendung früh verraten werden. Am Ende gibt es ein paar logisch mehr als fragwürdige Entwicklungen (besonders dümmlich: zwei Frauen *beide* in gleichen Klamotten macht nach dem Anruf so gar keinen Sinn).

Das beste am Film sind einige darstellerische Höhen, die einfach Spaß machen. Ganz vorne dabei Drehbuchcoautor Kevin Pollak als Portier - der etwa macht richtig Spaß. Giovanni Ribisi mag ich immer gerne, hier ist er mal ausnahmsweise nahe einer Hauptrolle. Beau Bridges läuft ebenfalls unter "sehr unterhaltende und coole Performance". Jason Lee - naja, den halte ich ja für eher untalentiert, er spielt aber zumindest tendenziell oberhalb seines eigenen Durchschnitts, wobei der tief hängt. Bei den Frauen sieht's in Summe übler aus: Selma Blair als zentrale Hauptfigur bleibt deutlich unterdurchschnittlich (ich hätte Maggie Siff besetzt), Amy Smart bleibt blondes Durchschnittspüppchen (was sie aber auch irgendwie sein soll, von daher geht das in Ordnung).

Absolut unterhaltend, inhaltlich aber nicht fesselnd. Wer sich darauf einlassen mag und Giovanni Ribisi (oder Kevin Pollak) eh mag, macht nichts falsch, den Film zum gehobenen Zeitvertreib zu sehen. Mehr ist aber auch nicht zu erwarten.

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aberaber

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Bewertung6.0Ganz gut

Auf altmodisch getrimmter Thriller in Hitchcock-Manier um einen wohlgeplanten Coup, der komplett aus dem Ruder läuft. Erreicht (natürlich) nicht die Qualität des Meisters. Aber gut besetzt und gespielt, mit einer Story, die einiges an Überraschungen zu bieten hat, und daher nicht langweilig ist. Das Ende fand ich dann allerdings weniger gelungen.

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