Columbus Day - Ein Spiel auf Leben und Tod

Columbus Day (2008), US Laufzeit 87 Minuten, FSK 16, Drama, Kriminalfilm, Thriller

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7.0
Kritiker
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5.5
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95 Bewertungen
11 Kommentare
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von Charles Burmeister, mit Val Kilmer und Marg Helgenberger

Meisterdieb John Colone will noch einen letzten Coup landen, ehe er sich im sonnigen Florida für immer zur Ruhe setzt. Doch alles läuft schief: Sein Käufer macht sich aus dem Staub und John versucht nun auf eigene Faust, das Diebesgut gegen bare Münze zu tauschen. Ohne zu zögern unterbreitet er ausgerechnet dem Mann ein Angebot, den er nur wenige Minuten zuvor bestohlen hat – einem knallharten Gangster, der für Geld sogar seine eigene Mutter töten würde! John bleibt genau eine Stunde um den Deal seines Lebens zu machen – oder alles zu verlieren.


Cast & Crew


Kritiken (2) — Film: Columbus Day - Ein Spiel auf Leben und Tod

Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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7.0Sehenswert

“Columbus Day” ist ein netter Thriller, der vor allem durch die Präsenz von Val Kilmer interessant wird. Seine Figur John Cologne hebt den Film von anderen Filmen mit derselben Story ab. Inszenatorisch bietet der Film von Charles Burmeister zwar keine wirklichen Überraschungen, doch dank Kilmer braucht er das auch gar nicht um überzeugen zu können.

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Kazushi: FILMSTARTS.de, TakashiMiike.de Kazushi: FILMSTARTS.de, TakashiMiike.de

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7.0Sehenswert

Auch wenn „Columbus Day“ direkt in den Videotheken landet, in Deutschland ein irreführendes DVD-Cover besitzt (Kilmer hat im Film nicht einmal zwei Pistolen und schon gar keine so coolen silbernen) und nur schlappe sieben Millionen Dollar gekostet hat, sind vorschnelle Schlüsse verfehlt. Das Drehbuch von Burmeister, das im Vorfeld einen von der Oscar-Academy veranstalteten und von Paramount gestifteten Drehbuchpreis für Nachwuchsautoren gewann, legt den Fokus ganz gezielt auf den zwischenmenschlichen Bereich und gibt so den Schauspielern die Möglichkeit, zu glänzen.

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cArLos4evEr

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"irreführendes DVD-Cover " ganz klar, der Film ist gut, aber durch den DVD-Text und Cover erwartet man echt was anders!



Kommentare (9) — Film: Columbus Day - Ein Spiel auf Leben und Tod


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craax

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Bewertung6.5Ganz gut

Eine kleine aber feine „Low Budget“ – 7 Millionen – Produktion. Val Kilmer darf endlich wieder einmal zeigen, das er eigentlich Schauspieler ist. Offiziell läuft das Ganze unter Thril-ler,- na ja, sagen wir wenigstens Krimi. Aber wenn die nötige Grundspannung erzeugt ist, kümmert sich der Film ums eigentliche Einmachen seiner ins Auge gefaßten Konfitüre. Und das geht so: entscheiden tut sich der Film, der als knallharter Brutalo-Actioner beginnt, in dem Moment, in dem eine Verfolgungsjagd kulminiert: zwei Männer hetzen hintereinander. Der Verfolger zieht eine Pistole, schießt, der Erste stürzt leicht verletzt, im Parkhaus, wird eingeholt. „Scheiße, Lenny, ich muß dich umlegen,- du kennst die Regeln!“ Lenny fleht, kramt ein Bild seines Sohnes – der unwillige Revolver („Scheiße Lenny, du wirst quatschen, wenn sie dich in die Mangel nehmen!“- „kein Wort, ich versprech‘s dir, ich werd nichts sa-gen!“ - richtet sich auf ihn – und wendet sich unverrichtet ab. Der Schütze schnappt sich Len-nys Koffer, mysteriösen Inhalts, und hastet davon - .

Ein ordentlicher amerikanischer Thriller hätte die Gelegenheit, abgebrühte Härte, ein für al-lemal, zu demonstrieren, kaum abgelehnt : schockieren hilft,- und treibt garantiert die Ver-kaufszahlen in die Höhe: denn das ist das, wonach Otto Normalverbraucher sich insgeheim sehnt: Tabubruch,- Ausbruch aus dieser festverriegelten fenster-lustlosen Durchschnittswelt. Diese billige (feige?) populistische Kapitulation mag sich dieser Film nicht leisten. Er setzt stur auf Gegenpropaganda: jeder glaubt Val Kilmer mittlerweile den knalhharten Typ. Und da kommt der einfach so her, nach gehabtem Anfangscoup, die Gefahr im Nacken, beäugt absi-chernd die mittägliche Landschaftsszenerie eines friedlichen öffentlichen Stadtparks mit Mit-tagspäuslern, Entenfütterern, einigen Kindern und einem Spielplatz, rund um einen kleinen vermutlich künstlichen See, offensichtlich auf ständiger Hut vor Verfolgern,- und verbringt dort in öffentlicher Tarnung der mehr oder weniger Echtzeit die nächsten zwei Stunden. Die Gefahr lauert unterschwellig überall – unschlüssig fährt die Kamera immer wieder musternd hin und her über irgendwelche aussteigenden, potentiell verdächtig aussehende Besucher und Neuankömmlinge,- und lauert, stets argwöhnisch, rund um eine Telefonzelle,- von der aus der mittelalte Mann – immer wieder Privatgespräche führt.
Er scheint außer Abwarten wenig zu tun zu haben,- oder diese Stunden, die leicht die letzten in seinem Leben offensichtlich sein könnten,- damit verbringen zu wollen,- liegengebliebene offene Rechnungen seines Daseins ins Lot zu rücken. Seine eben jungerwachsen selbst Mutter gewordene Tochter in Florida, seinem Ruhestands-Traumziel : er ruft sie an, und versucht, schuldig abgerissene Fäden durch frühkindliches Verlassen wieder anzuknüpfen. Seine der-zeitige Freundin : räkelt sich zu dieser Zeit erst unwirsch faul aus den Federn, und interessiert sich nicht übermäßig begeistert für seinen – und ihren - in gleißende Nähe gerückten Ruhe-stand im Rentnerparadies Florida – außer, das dann – Geld?, womöglich viel Geld da ist? – „prima Schatz, ich freu mich“. Angesichts und bedürftig von etwas mehr Enthusiasmus tele-foniert er alsbald seine Ex-Frau an; nicht, wie die anderen, zum letzten Mal diesen Tag. Dazu kommen noch ein paar geschäftliche dringende Kontakte; dieser Privat-Krimi wird mit dem Telefon in der Hand,- und nicht einem Schießeisen, ausgefochten.

Wer nun meint, das gereiche dem Thriller zum Nachteil, hat einerseits recht. Denn, was für ein Thriller kann so was schon werden? – etwas, für amerikanische Verhältnisse,- viel Besse-res. Der Zuschauer, gewaltbereit gewöhnt,- muß sich immer wieder gedulden, während ihm geduldig gezeigt, und andere beachtenswerte Dinge vorgewiesen werden, die man im Maße, wie Val Kilmer – oder „John“ sich lockert,- nach und nach ins Gesichtsfeld treten. Und immer klarer wird: John ist ein Ganove,- aber kein Monstrum,- wie er zuvor schon demonstrieren durfte, das er kein Killer ist. Ein kleiner einsamer Junge rückt ihm kesse auf die Pelle,- sucht Gesellschaft. John öffnet sich, ganz allmählich: dieser besondere Tag – gerechtfertigt für das Alles oder Nichts, mit dem er schließen muß - wird einiges verändern – sollte er überleben.

Apropos: die meiste Zeit des Films über wird man das standardisiert gewohnte Gefühl nicht los, den letzten vergeblichen Stunden eines Mannes auf gründlicher Suche nach Selbsterfor-schung beizuwohnen – zu spät für mehr als reinen Erkenntnisgewinn. Wir wollen hier keinen deplatzierten Spoiler setzen; jedoch dieser Film ist für mehrere ungewohnte Gesichtsweisen gut. Wundervoll, wie immer wieder eine durch bittere Erfahrung festgeklopft gefügte ge-wohnheit enttäuscht und im positiven Sinne überholt wird; dieser Film ist so eine Art Reso-zialisierungsmaßnahme für Thrillergeschädigte Resignativ-Wahrnehmungen. Er räumt sozu-sagen den Keller auf, der wohltuende Entrümpelung schon lange, Ewigkeiten her,- nötig hat. Warum passiert das bloß so selten?- Oder: gottseidank,- das sich mal einer erbarmt,- und den gröbsten Mist beiseite schafft. Es tut wirklich gut: mit John und Antoine und dem Entenfütte-rer und dem Eisverkäufer und der Telefonzelle und noch ein paar mehr oder weniger gelun-genen Gestalten diese paar Stunden im Park verbracht zu haben. Ein Thriller, der für einiges und einige Überraschungen gut ist. Mehr wird nicht verraten. Ein paar Dinge die’s lange nötig haben, werden etwas gerader gerückt. Der Schlußsatz ist echt gelungen, wie der ganze Film, und hört da auf, wo andere beginnen; oder beginnt, wo andere aufhören; ist ja auch egal,- auf jeden Fall macht er’s, gottseidank, und das ist gerade gut so,- anders als die anderen : und wie man’s erwartet. Ich hätt’s nicht gedacht: was für eine angenehme Überraschung. Langweilig also, Handy statt Colt? – Nicht die Bohne. Besser, viel besser, als ich erwartet hatte: denn meine Erwartungen wurden beständig enttäuscht, und das hält die Spannung,- na ja, besser noch: Aufmerksamkeit wach. Sehen Sie: schon wieder ein besser. Das ist doch fein: nicht gut, aber besser. Weiter so, Val; und ich finde schön, das du noch einmal zeigen durftest, wofür du in Hollywood eigentlich gut gewesen wärst – würden die Leute dort nicht auf ihren Augen und Ohren schlafen. Na ja. Zeig’s ihnen, Tiger. Ohne viel Hoffnung: es wär nett, dich noch mal so zu sehen, John. Mach was draus. Denn der schwierige Teil kommt noch. Kopf hoch: Gefahr erkannt, Gefahr gebannt. Jeder kann sein Teil und sein Bestes versuchen. Und hast du’s wirklich getan: wird vielleicht was draus. Good luck, fellas.

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swissroland

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Bewertung2.5Ärgerlich

Ich glaub das ist der langweiligste Film den ich je gesehen hab. Das "nette" Kind nervt dann auch noch

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naufrago

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Bewertung5.5Geht so

Vielleicht hatte ich einfach die falschen Erwartungen. Ich wollte einen Actionfilm. 10 Millionen Dollar Coup, spannend und rasante Action. Das hat der Film nicht erfüllt.
Aber interessante Persönlichkeiten und unterhaltsame Gespräche zwischen den Protagonisten. Schauspielerisch ist das Problem mit der "eisernen Maske" bei Val Kilmer wie bei allen seinen anderen Filmen, aber sonst sehr gut gespielt. Die Figur des neuen Freundes, des Kindes ist für mich etwas unrealistisch und unglaubhaft aber "nett". Also warum nicht?

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ancore

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Das DVD-Cover ist wirklich sehr irreführend. Der Film selbst ist, vermutlich durch den europäischen Hintergrund des Autors/Regisseurs, nicht typisch amerikanisch. Es handelt sich um einen ruhigen, dialoglastigen Film. An wenigen Schauplätzen wird eine nette und unspektakuläre Geschichte erzählt. Wer auch gerne mal auf Spannung und Action verzichten kann, könnte an dem Film Gefallen finden.

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RaZer

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Bewertung6.0Ganz gut

Ist mal eine etwas andere Herangehensweise an die Thematik, hab ich so noch nicht gesehen. Anstatt auf adrenalingeladene Hetzjagden und Schießorgien, wird das Zwischenmenschliche in den Vordergrund gestellt. Über den eigentlich Raubzug erfährt man fast nichts, nichtmal der Inhalt des Koffers wird preisgegeben. Das war aber auch gar nicht nötig. John Colone will nach seinem Coup einfach sein Leben wieder in vernünftige Bahnen lenken. An Logik fehlt es stellenweise ein wenig, so ganz nachvollziehbar sind einige der Handlungen nicht. Völlig unnötig war dieser fürchterlich nervige Junge, der in der Geschichte irgendwie so garnichts verloren hat. Sonst war der Film besser als ich erwartet habe. Kilmer hat ganz souverän agiert, er hat schon schlimmere Leistungen abgeliefert. Es mangelt zwar ein wenig an Spannung und dennoch habe ich mich nicht sonderlich gelangweilt.

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aggrotainment

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Bewertung3.5Schwach

omg
kann ich da nur sagen. Mag sein dass der Film gelungen die zwischenmenschliche Beziehung durchleuchtet, allerdings kann man das anhand der Beschreibung und des DVD Covers nicht im Entferntesten ahnen.
Langeweile den ganzen Film durch. Meine Hoffnung dass bald mal was passiert wurde leider bis zum Ende nicht erfüllt.
Ein paar Handlungen ergaben für mich gar keinen Sinn. Zumal ich als großer Gangsterboss nicht die mir gestohlenen Drogen am Schluss zurückkaufen würde wenn nur ein einziger Mann zwischen mir steht. Und wer fährt bitte zum Flughafen wenn er gerade in die Niere geschossen wurde ?
omg

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JoeShoe

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Bewertung4.5Uninteressant

Was für eine Zeitverschwendung.
Man denkt ja immer, dass da noch etwas mehr passieren wird, als dass ein Mann im Park mehrmals hintereinander alle Menschen anruft, die er kennt. Aber nein, der Film hält das bis zum Schluss durch.

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sumo1984

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Nun kann man sich bei einem Film, der direkt auf DVD erscheint, dass der Film schlecht ist. Es gibt auch genug Filme, die das bestätigen, aber zum Glück gibt es Ausnahmen, wie dieser Film hier.

Der Film fängt mit einer Verfollgung zu Fuß, anschließend dann mit einem Kampf,an und man ahnt um erlich zu sein nichts gutes, da man denken kann, dass der ganze Film nur aus sinnlosen Verfolgung und Kämpfen besteht, aber relativ schnell beruhigt sich der Film und es wird tiefgründiger.

Abzüge bekommt der Film, für die relativ nichts sagenden Rückblenden. Die Rückblenden hätte man ruhig mehr Sinn geben können, so dass es ein paar wichtige Sachen enthüllt oder so dass es die Story weiterführt.

Aber im großen und ganzen ein Film, der mich positiv überrascht hat.

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FloFloFlo

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

gutes feine kleines Thrillerdrama ...

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