Coma
Coma (1978), US Laufzeit 113 Minuten, FSK 16, Thriller, Kinostart 25.08.1978
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276 Bewertungen
11 Kommentare
Keine
von Michael Crichton, mit Geneviève Bujold und Michael Douglas
Zehn Fälle. Jetzt sogar zwölf. Warum landen junge, gesunde Patienten, die nur wegen kleiner Eingriffe ins Boston Memorial Hospital gekommen sind, plötzlich auf der Intensivstation? Das will Dr. Susan Wheeler herausfinden. Schon lange bevor Michael Crichton die Serie “Emergency Room – Die Notaufnahme” konzipierte, inszenierte er seine eigene Drehbuchfassung dieses Krankenhaus-Thrillers von Robin Cook. Genevieve Bujold spielt Susan Wheeler, die auf ihrer Suche nach Anhaltspunkten durch Luftschächte klettert und sich zwischen den Toten in der Leichenhalle versteckt. Dabei kommt sie dem unheimlichen Jefferson-Institut auf die Spur, und schließlich kann sie auch ihren skeptischen Freund und Arztkollegen Mark davon zu überzeugen, dass sich nicht unter Verfolgungswahn leidet. Für Thriller-Fans ist “Coma” die beste Medizin zur Steigerung des Blutdrucks.
Cast & Crew
- Genre
- Thriller
- Ort
- Boston
- Handlung
- Arzt, Krankenhaus, Organhandel, Schwarzmarkt
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Kritiken (2) — Film: Coma
CineKie: CineKie.de
Kommentar löschenÜber 30 Jahre ist Michael Crichtons Medizinthriller “Coma” nun alt und zählt immer noch zu den besten Vertretern des Genres. Und das vollkommen zu Recht. Okay, die erste Stunde ist ein wenig langatmig geraten und wirkt zuweilen etwas unausgereift, doch das Thema ist immer noch genau so fesselnd und das Finale noch genau so spannend wie damals. Für Nachwuchs-Thriller-Fans mit einem Faible für Medizin und Verschwörungen ein Muss!
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SiameseMax: SiameseMovies
Kommentar löschenMit „Coma“ hat Regisseur Michael Crichton zweifelsohne das Standardwerk des Medizin-Thrillers geschaffen, und zudem ein Paradebeispiel des amerikanischen Paranoia-Kinos der 70er-Jahre. Dabei entpuppt sich jedoch der vermeintliche Verfolgungswahn der Protagonistin Genre-üblich als berechtigt, steht ihr als Individuum doch tatsächlich ein übermächtig erscheinendes Kollektiv in Form einer weit vernetzten Verschwörung gegenüber, die kerngesunde, sich wegen Lappalien in Behandlung befindende Patienten zunächst ins Koma versetzt, um sie anschließend zwecks des Handels mit deren intakten Organen im großen Stil umzubringen. Zudem bemächtigt sich dieses im Mikrokosmos des hier als Schauplatz fungierenden Krankenhauses omnipräsente Kollektiv einer neuen, ansgteinflößend mächtigen Technologie (der Computer), um ihre skrupellosen Machenschaften im Verborgenen zu kontinuieren.
Hier entpuppt sich die Paranoia der von Edelmimin Geneviève Bujold verkörperten Heldin Dr. Wheeler gleich zweifach…
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Kommentare (8) — Film: Coma
Splashy Tue, 01 Jan 2013 13:50:24 -0000
Kommentar löschenEin absolut packender & spannender Krankenhausthriller.
Ab jetzt rangiert er bei mir auf jeden Fall vor "Anatomie" und "Extrem... mit allen Mitteln" und steht mindestens auf einer Stufe mit "Fleisch".
Sehr empfehlenswert. Lediglich der Anfang zieht sich ein bisschen arg lang hin.
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smartyx Thu, 08 Dec 2011 21:53:55 -0000
Kommentar löschenRobin Cook schreibt Medizin-Thriller, die ich sehr gern lese. Ich habe auch das von ihm geschriebene Buch "Coma" gelesen. Dieses ist das Original-Buch, auf dem das Drehbuch zu diesem Film basiert. Ich fand das Buch klasse, der Film dazu ist auch sehr gut gelungen. Es wird eine hervorragende Atmosphäre erzeugt, die es ermöglicht, mit der Hauptdarstellerin mitzufiebern und sich in die Zeit hineinzuversetzen.
Das Buch und die darin enthaltene Vision ist zukunftsweisend und - vom heutigen Standpunkt betrachtet - doch recht beängstigend, wie viel Wahrheit und Möglichkeiten davon heute tatsächlich existieren.
Fazit: Unbedingt anschauen!
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patcharisma Mon, 11 Oct 2010 21:11:22 -0000
Kommentar löschen"Imagine your life hangs by a thread.
Imagine your body hangs by a wire.
Imagine you're not imagining."
So verlautete das Filmplakat diese exzellente und höllisch spannende Krankenhausverschwörung, die den (unangenehmen) Schauplatz erstmals abendfüllend thematisierte und Thriller-mässig inszenierte, lange vor 'House', 'Anatomie', 'Nachtwache', 'Emergency' und allen anderen Kopierfreudigen. Hier ist das typische geliebte 70er-Jahre-Ästhetik-Flair natürlich da: Milchige Filter, freche Perspektiveinstellungen und tolle futuristische Archikektur. Die unsägliche Spannung ist eigentlich der Atmosphäre allein zu verdanken und die wird hier in allen (nihilistischen) Stimmungsbildern forciert: Weite, endlose Gänge, leere Gebäude oder lichtlose Auratorien, nirgends hinführende Leitern in Hochhäusern oder die berühmten halluzigenen Schriftzüge auf des Oberarztes Dr. Harris' Diplome (exzellent gespielt von Richard Widmark by the way). Von der grausig beklemmenden Szene im Leichen-Kühlraum sprechen wir gar nicht mal. Wundervoll die Szene der Bedrohungslage als die grosse Geneviève Bujold verkatert erwacht, am Telefon durch eine anonyme, stereotype Stimme verbunden werden soll, die monotan fragt "Can we call you back?", Bujold im Automatismus antworten will und in letzter Sekunde checkt, dass dies eine Falle sein könnte. Das niemandem-trauen-können-Element ist hier stilistisch wundervoll und hitchcock'esk überzeichnet. Michael Douglas hat hier schon paar seiner diabolischen Züge drauf, die später ja weiter erfreuen werden.
Mit Elisabeth Ashley* als Schwester Emerson erfährt die Welt dann eine der unheimlichsten Gestalten der Filmgeschichte. Ihre eiskalte Art fährt schon bei der überanständigen Begrüssung am Eingang des unheilvollen "Jefferson Institute" mehr ein wie die Spritzen, die sie verpasst. Auch hier gilt wieder: Die leeren schwarzen Fenster im grauen Bau verheissen den subtilen Creep. Elisabeth kommt hier an das Niveau von Billie Whitelaw heran, die das Kindermädchen im "Omen" (1976) in dieser sehr ähnlichen (fast artikulationslosen) Art verkörperte.
"Coma" hat bis heute dramaturgisch Standarts gesetzt, so rasant war niemals ein Thriller jemals zuvor in Szene gesetzt worden und das gar noch von einem Schriftsteller (Crichton) am Regiepult! Plus dazu erstmals so: Tolles überraschendes Ende oder zeitgemäss ausgedrückt: Cooler Twist!
(*Ashley spielte übrigens mal 1972 schon neben Michael Douglas im US-TV-Krimi mit dem sinnigen Titel "When Michael calls").
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Homunculus Tue, 12 Oct 2010 15:35:28 -0000
Antwort löschenklasse Kritik! eim Erblicken des grauslichen Jefferson Institutes ist es mir kalt den Rücken runtergelaufen
patcharisma Wed, 13 Oct 2010 20:19:15 -0000
Antwort löschenThank you, Homie! ;-)
Filmkenner77 Thu, 19 Aug 2010 14:50:00 -0000
Kommentar löschenStarker Thrill mit Hitchcock-Anleihen und guten Darstellern.
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xtheunknown Wed, 19 Aug 2009 09:52:39 -0000
Kommentar löschen30 jahre nach coma gibt es spannende thriller im überfluss. die thematik um todesfälle im krankenhaus ist aber bis heute unverbraucht und für den zuschauer zugänglicher wie der x te serienmörder.
was den film aber in den thriller himmel hebt ist die zweite hälfte. die kalte atmsophäre, paranoja, leere gänge, bedrohlich wirkende betonbauten unterlegt mit der passenden musik waren so nur in den 70ern möglich. die wie ein roboter wirkende schwester erinnert genauso wie die szene in der leichenkammeran an westworld. unvergesslich ist auch der raum in dem die coma patienten von der decke hängen.
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MarkusVoll Sun, 29 Mar 2009 08:32:57 -0000
Kommentar löschenDer 1978 gedrehte Streifen von Regisseur Michael Chrichton weiß zu überzeugen. Eine spannende Geschichte über Illegalen Organhandel und eine Ärztin, die der Verschwörung auf die Spur kommt und dann um ihr Leben kämpfen muß. In einer kleinen Rolle ist auch Tom Selleck (Magnum) zu sehen. Sehr gute Schauspieler und eine spannende Geschichte überzeugen. Unbedingt mal anschauen.
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patcharisma Sun, 11 Apr 2010 17:25:27 -0000
Antwort löschenSpoiler!
neumann2000 Tue, 04 Mar 2008 17:22:32 -0000
Kommentar löschenIn meiner Jugend mein erster Kontakt mit Robin Cook. Der Film beigeisterte mich so, dass ich bis heute jedes Buch von ihm lese.
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dAShEIKO Thu, 22 Nov 2007 21:47:22 -0000
Kommentar löschenMichael Crichton höchstpersönlich an der Kamera. spannend. Aus heutiger Sicht durchaus denkbar, war das vor 30 Jahren noch Science Fiction. Tip: Diesen Film vor oder nach "Die Insel" mit Ewan McGregor ansehen!!!!
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