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Company Men - Kritik
US 2010 Laufzeit 105 Minuten, FSK 0, Drama, Kinostart 07.07.2011
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Kritiken (17) — Film: Company Men
Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenAllzu glattes Wirtschaftskrisen-Melodram, in dem "ehrliche Handarbeit" mit akustischem Gitarrenklampf begleitet wird und Tommy Lee Jones allen Ernstes Maria Bello in die Kiste kriegt. Tiefenschärfe erreicht COMPANY MEN allerdings immer dann, wenn er den erfolgsverwöhnten Strategen Ben Affleck beim Absturz auf dem Arbeitsmarkt begleitet und alle Stadien des Strudels - Arroganz, Leugnen, Depression, Akzeptanz - glaubwürdig abbildet. Ein gut gespielter Film, insbesondere von Affleck, Cooper und Costner, aber nicht krass genug erzählt und ihm märchenhaften Happy Ending nachgerade verlogen.
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Chuchaqui: Critic.de
Kommentar löschenDas hervorragend ausgewählte Darsteller-Ensemble ist das Herz des Films. In Ben Afflecks subtiler Mimik zeigt sich die neue Verwundbarkeit am deutlichsten, Chris Cooper lässt die labile Psyche seiner Figur von Anfang an erahnen, und in Tommy Lee Jones' faltigem Gesicht beim Blick aus dem Fenster hat tatsächlich eine ganze Wirtschaftskrise Platz. Wells lässt diesem Cast genügend Freiheiten und beschränkt sich auf eine konventionelle, aber gelungene und äußerst sichere Inszenierung. Seine Erfahrung im US-Serien-Betrieb ist jederzeit spürbar, auch die Company Men könnte man sich hervorragend als das Ensemble einer neuen Reihe vorstellen. Sogar die einzige Schwäche des Films wäre in einer Serie kaum notwendig geworden.
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Walli Müller: br-online, NDR Walli Müller: br-online, NDR
Kommentar löschenCompany Men ist ein glaubwürdiges und brillant gespieltes Drama über die Opfer von Wirtschaftskrise und skrupellosem Profitstreben.
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sevenseals Sat, 10 Dec 2011 23:11:00 -0000
Antwort löschennaja, glaubwürdig ... nach jahrelangem gehalt von 120.000 sollte man mal ein paar monate mit weniger auskommen. und mit 60 sollte man bei dem ex-gehalt garnicht mehr auf arbeit angewiesen sein.
H.-U. Pönack: Deutschlandradio H.-U. Pönack: Deutschlandradio
Kommentar löschenJohn Wells versteht es in Company Men geschickt, eine Glaubwürdigkeitsbalance zu entwickeln. Mit spannender Perspektive: Wie aus Krise ein Besinnen auf wahre humane Ich- & Selbst-Werte werden kann. Möglicherweise. Als Denk-Art. Aber ohne Märchen-Charakter à la Hollywood. Ohne Kitsch-Sülze. Ganz im Gegenteil.
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Matthias Leitner: on3 Matthias Leitner: on3
Kommentar löschenCompany Men ist ein gelungener Kinofilm, hätte aber auch eine tolle Fernsehserie werden können und vielleicht sogar sollen. Denn mitunter wirkt der Plot ein wenig überladen für 90 Kinominuten: zu viele Figuren kämpfen mit zu großen Konflikten in zu kurzer Zeit.
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Gebhard Hölzl : br-online Gebhard Hölzl : br-online
Kommentar löschenÜberaus glaubwürdig, nah dran am Leben wird hier erzählt vom Gespenst Arbeitslosigkeit, das trotz einer Wirtschaft, die langsam wieder in Schwung kommt, omnipräsent ist. [...] Company Men ist ein Film mit dokumentarischem Charakter, spannend, nachvollziehbar, körperlich spürbar – und gleichzeitig unterhaltsam.
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Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de
Kommentar löschenDie Stars spielen engagiert ernsthaft, die Kamera von Roger Deakins erstellt fast zu gute Bilder, auch die Musik von Aaron Zigman gefällt.. Trotz einiger Qualitäten bleibt es aber fraglich, ob die „Company Men“ in deutschen Kinos gefragt sein werden. Der wesentlich spannendere und systematisch komplexere „Margin Call“ lief bei der Berlinale und seitdem nicht mehr oft. Michael Moore legt in seinen Film den anklagenden Finger wirklich in die Wunde und macht noch Spaß dabei. Von den britischen Sozialkomödien ganz zu schweigen!
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José Garcia: Textezumfilm
Kommentar löschenTrotz des angesichts der aufgezeigten Problematik viel zu versöhnlichen, Hollywoodmäßigen Endes legt „Company Men“ den Finger auf die Wunde eines Wirtschaftssystems, das sich nicht mehr auf die Herstellung von irgendwelchen Wirtschaftsgütern, sondern auf den Aktionärswert („Shareholder Value“) eines Unternehmens konzentriert. Wells zeigt in einigen Szenen nachdrücklich, wie die Schere zwischen der auf ihren Privilegien pochenden Führungsetagen und den einfachen Mitarbeitern, die zudem ständig irgendwelchen Rationalisierungsmaßnahmen ausgesetzt sind, immer größer wird. Auch der Jugendwahn, der es Menschen jenseits der Dreißig schier unmöglich macht, trotz Berufserfahrung eine neue Stelle zu finden, wird angesprochen. Wie einer der Protagonisten im Arbeitslosigkeitsdrama
„Montags in der Sonne“ (Fernando León de Aranoa, 2002) tat, muss sich in „Company Men“ Phil Woodward den Ratschlag anhören, dass er sich die Haare färben soll, um in seinem Alter noch irgendeine Chance auf dem harten Arbeitsmarkt zu haben.
Im Unterschied zu dem Arbeitermilieu, in dem etwa der erwähnte „Montags in der Sonne“ angesiedelt ist, spielt „Company Men“ in einem gesellschaftlichen Umfeld, das von traumhaften Villen, schicken Autos und dem Handicap beim Golfspielen geprägt ist. John Wells gelingt es jedoch zu veranschaulichen, dass in Krisenzeiten die Angst um den Verlust des Arbeitsplatzes nicht vor den höheren Etagen Halt macht. „Company Men“ verdeutlicht aber auch, dass Arbeit nicht bloß Broterwerb ist, sondern darüber hinaus mit gesellschaftlicher Anerkennung und mit dem eigenen Selbstwertgefühl einhergeht, weshalb der Verlust der Arbeitsstelle den Arbeitslosen in eine Existenzkrise stürzt, aus der er sich wieder erheben kann – oder auch nicht.
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René Claßen: Filmdienst René Claßen: Filmdienst
Kommentar löschenCompany Men hätte ein großartiger, immens zeitgemäßer Film werden können, wenn sich Regisseur Wells mehr auf die Frage eingelassen hätte, wie Leben gelingen kann, wenn Arbeit als Sinnstifter Nummer Eins in der vertrauten Form verschwindet. Stattdessen hat er ein versöhnliches Drama geschaffen, das die gängige Definition von Erfolg zaghaft in Frage stellt [...].
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Rex Reed: The New York Observer
Kommentar löschen"Company Men" zeigt auf einschneidende Weise die entmenschlichenden Auswirkungen, die ein Arbeitsplatzverlust auf erwachsene Männer hat. Obwohl eigentlich ist der Film sogar wahrer und verheerender als das. Er erforscht die unzähligen Wege, die gute Menschen finden um sich den Dreck abzuklopfen und neue Prioritäten zu stecken, wenn ihnen der Wind aus den Segeln genommen wird, wenn ihnen ihre Sachen genommen werden - Autos, technische Spielzeuge, Kundenkonten, Fitnessclub-Mitgliedschaft, also die Dinge, die ihr Leben definiert haben.
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Stephen Holden: New York Times Stephen Holden: New York Times
Kommentar löschenMit seinem überaus wachen Auge für Klassenunterschiede und die kühlen Umgangsformen innerhalb von Firmen etabliert "The Company Men" zwei moralische Erdungen. [...] Mit seiner Argumentationslinie, dass die Erstellung von Dingen mit den eigenen Händen weitaus erfüllender ist als die Anhäufung von Geld, riskiert der Film Sentimentalität. Aber Kevin Kostners übellaunige, wortkarge Figur Jack hält die Herzschmerz-Tendenzen im Gleichgewicht.
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Robert Cherkowski: Schnitt Robert Cherkowski: Schnitt
Kommentar löschenAm besten funktioniert Company Men als stromlinienförmiges Starvehikel, daß seinem Ensemble ausgiebig die Möglichkeit gibt, sich ins rechte Licht ihrer Paraderollen zu setzen. Ben Affleck – seit jeher besser als sein Ruf – sticht da noch am meisten heraus, bei seinen Bemühungen, die zahlreichen Sünden seiner Filmographie wieder gutzumachen. [...] Der harmoniesüchtige Rückzug ins Private, den Wells (auch Autor) seine Helden hier antreten läßt, wirkt wie eine Flucht. Es heißt, daß Vergebung und Milde Zeugnis von wahrer Größe ablegen. Company Men beweist, daß sie auch ein feiger Ausweg vor der Pflicht sein können, bestehenden Problemen mit der angemessenen Schärfe zu begegnen.
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alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenOur glory days are gone: Die weltweite Finanzkrise kostete Millionen Jobs. So stehen auch die wahnsinnig gut bezahlten Konzernmitarbeiter Ben Affleck, Tommy Lee Jones und Chris Cooper von einem auf den anderen Tag auf der Straße. Ihr Boss Craig T. Nelson verdient sich durch Massenfreisetzungen derweil eine goldene Nase. Ja, die Finanzwelt ist ein undankbarer Ort. Alles Schweine, ein oberflächlicher Haufen. Und das wird anfangs auch glaubwürdig und einfühlsam geschildert. Dann wird aber dick aufgetragen: Gut, dass es wenigstens noch ehrliche Amis gibt, die auf dem Bau mit Männerschweiß, Flaschenbier und Muckis den wohl verdienten US-Dollar nach Hause zu Mami bringen. Wie auch Kevin Costner im Holzfällerhemd, der Schwager vom Business-Ben Affleck. Der amerikanische Traum lebt scheinbar noch: Alte Kamellen werden aufgetischt - Wer es packen will, der packt es. Egal ob Rezession, fiese Konzernbosse oder riesige Schuldenberge. „Company Men“ gaukelt uns das jedenfalls vor. John Wells plattes Moralstückchen und das Schicksal seines Star-Ensembles berühren den Zuschauer jedoch keine Sekunde. Denn dieses verlogene Filmchen mit Hipster-Soundtrack (Future Islands, The National) wurde komplett am Zuschauer vorbei inszeniert.
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S. Staake: Filmszene.de S. Staake: Filmszene.de
Kommentar löschen"The Company Men" ist solide umgesetzt, krankt allerdings an seiner Vorhersehbarkeit: Die Dramen, die man erwartet, treten auch ein; die Lektionen, die es zu lernen gibt, werden gelernt. [...] Nett anzusehen, interessant, aber nie so richtig packend. "The Company Men" ist gut gespielt und hat ein wichtiges Thema, aber leider hat John Wells keinen interessanten Weg gefunden, ebendieses richtig gut umzusetzen. So bleibt es bei einem ehrbaren Film mit ehrbarem Anliegen und ehrbarem Ergebnis knapp über dem Durchschnitt.
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Peter Travers: Rolling Stone Peter Travers: Rolling Stone
Kommentar löschenEin kleiner Film, wohl wahr, aber einer mit einer großen, schmerzhaft humanen Thematik. […] John Wells, der mit The Company Men ein beeindruckendes Regiedebüt abliefert, jongliert mit einer Menge Bälle, die er nicht immer in der Luft halten kann. Aber er ist ein Wunder im Umgang mit den Schauspielern – vor allem Cooper und Jones sollten hervorgehoben werden – und ein Filmemacher mit Instinkt für subtile Emotionen zwischen den Zeilen.
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Owen Gleiberman: Entertainment Weekly Owen Gleiberman: Entertainment Weekly
Kommentar löschenThe Company Men [ist] ein scharfsinninges, aktuelles, und beeindruckend fesselndes Drama […] Kevin Costner […] glänzt mit der besten Charakterdarstellung seiner Karriere. […] The Company Men erweckt unser Mitgefühl bei den Menschen, die auf einer Kartenhaus-Ökonomie schwebten, bis dieses unter ihnen zusammen brach.
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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times
Kommentar löschenObwohl die Schauspieler überzeugend sind und der Film der gut gemacht ist, liefert The Company Men nur wenig zufriedenstellende Charakterportraits, was daran liegt, dass sich der Film nicht wirklich um die Charaktere dreht, sondern um Wirtschaftseinheiten. […] The Company Men liefert weder Euphorie noch Verzweiflung. Seine Welt ist was es ist.
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Kommentare (45) — Film: Company Men
CrazyWizard Sun, 19 May 2013 10:51:52 -0000
Kommentar löschen"Company Men" hat einen sehr ernsten Kern und möchte auf reale Probleme hinweisen, doch übernimmt er sich mit der seriösen Atmosphäre so sehr, dass er ganz vergisst irgendwelche Spannung aufzubauen. "Company Men" wirkt eher wie ein etwas lau geratener Dokumentarfilm und fesselt den Zuschauer durch schlechte Inszenierung nicht an die Kernaussage. Auch die Schauspieler wirken dadurch etwas nichtssagend.
Das ist eine vergebene Chance für ein wichtiges Thema der Weltwirtschaft.
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Sasuke-Sarutobi Tue, 19 Feb 2013 18:13:20 -0000
Kommentar löschenFind den Film nicht schlecht. Ein reales Problem wird auf Unterschiedliche Weise angegangen. Find ich sehr schön gemacht. Vor allem, weil es wirklich jeden Treffen kann. Den normale Angestellte, einen etwas höheren Posten oder gar der Geschäftspartner. Die Schauspieler geben den Personen einen schönen Tiefgang. Auf jeden Fall mal ein Film für Zwischendurch
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Phalanxxx Wed, 03 Oct 2012 11:11:49 -0000
Kommentar löschenJa, natürlich ist es für ein Drama mit Leuten wie Ben Affleck, Tommy Lee Jones, Chris Cooper und Kevin Costner (wenn auch letzterer mit recht überschaubarer Präsenz) schwer, ein kompletter Reinfall zu sein. Im Endeffekt kann man sich "Company Men" aufgrund teils guter Szenen durchaus ansehen. Aber derart verkürzte Kapitalismuskritik ist so dermaßen langweilig und ärgerlich, dass man schon bewusst über sie hinweg sehen muss, um überhaupt Gefallen an dem Film finden kann. Die Mär der bösen Großen gegen die guten Kleinen wird durch die Figur des Tommy Lee Jones zwar versucht aufzubrechen, aber spätestens als er auch, vollkommen überzogen dargestellt als der letzte moralische Märtyrer, gefeuert wird, war's das. Viel interessanter wäre doch ein Film, der die letzten Minuten des Films konsequent weiterzeichnet. Denn das Land, in dem Honig und Milch fließt, ist auch das nicht. Aber einen aufstrebenden Ben Affleck, der mal von jemand anderem als dem Urbösen gefeuert wird, sieht man halt nicht so gern. Wieso muss man derart an der Oberfläche bleiben und Kapitalismus in diesem Maße personalisieren, um ihm ein angreifbares Gesicht zu geben, wenn es durchaus möglich gewesen wäre, eine viel grundsätzlichere Kritik auszusprechen? Verschenktes Potential. Schade.
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Martyman Sat, 11 Aug 2012 11:48:00 -0000
Kommentar löschenAls im Trailer all die Oscar-Preisträger gezeigt wurden, wuchs die Vorfreude auf "Company Men". Eine aktuelle und berührende Story, die gerade durch die schauspielerischen Darbietungen sehr mitreißt - "Company Men" ist sozialkritisch und zeigt, wie drei Topverdiener plötzlich arbeitslos werden und ihr Leben umkrempeln müssen. Es werden die macht- und geldgierigen Reichen gezeigt, und die Hauptpersonen, die nun - ohne Einkommen - eine Gegenseite einnehmen. Eindringlich werden die Gefühle der Arbeitslosen geschildert, das Verzweifeln bei Absagen, und das liegt vor allem an den sehr überzeugenden Schauspielern. Die vier Oscarpreisträger Ben Affleck, Tommy Lee Jones, Chris Cooper, Kevin Costner aber auch Maria Bello sorgen für ein ausgezeichnetes Drama, das Kritik an Politik und Wirtschaft übt und dabei nicht langweilig wird. Topaktueller und hochinteressanter Film!
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Marcelinho Sun, 20 May 2012 15:44:33 -0000
Kommentar löschenGuter Film mit super Darstellern und immer wieder Tiefgang aber auch einer gute Portion Humor. Hat mir gefallen.
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Markbln Wed, 04 Apr 2012 19:49:13 -0000
Kommentar löschenDer schluss ist eine Frechheit, hätte fast gekotzt.
Ansonsten ganz ordentlich und hat dank Chris Cooper wenigstens bisschen Tiefgang.
Aber der schluss? Sorry.....
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patcharisma Fri, 30 Mar 2012 19:53:31 -0000
Kommentar löschenEs ist sicher dem hohen moralischen Anspruch der vier Top-Scorer und Oscar-Gewinner Ben Affleck (und seinem Senioren-Trio, also) Tommy Lee Jones, Kevin Costner und Chris Cooper zu verdanken, dass sie sich sicher alle unterbezahlt für "The Company Men" verpflichteten. Die fliegen hier nicht etwa als "Space Cowboys" bescheuert ins All, sondern werden alltagstauglich aus eben der gemeinsamen "Company" entlassen. Wer also einen Börsen-Krimi à la "Wall Street" oder "The Social Network" erwartet, wird mit einem nüchternen und unspektakulären Arbeitslosen-Drama "belohnt". Ja eben, Leute werden en masse auf die Strasse gestellt, während oben bei den CEOs weiter munter und übertrieben abkassiert wird - dieses kapitalistische Milleniums-Unding tut es sich eigentlich gut daran, in einem Film Gehör zu finden und den Betroffenen aus der verletzten Seele zu sprechen (obwohl viele der Thematik mittlerweile überdrüssig sind). Und trotzdem hapert es halt für mich an vielen Ecken: "Gut ist trotzdem, wer nie aufgibt". Unter diesem Motto gerät gar der daraus resultiernde Suizid einer der Betroffenen fast zur Alibi-Übung und Nebensache. Die grosse Dramatik bleibt trotz den immer wieder gezeigten Beispielen der wiederholenden Frustration auf der Strecke und der schwarze Humor ist zu rar gesäht. Und solange das Familienglück nicht angekratzt ist und Kevin Costner gar - der Tradition seiner Country-Musik - den Rüpel-Handwerker geben darf, bleibt die Kirche eben im (U.S.-)Dorf.
Fazit: "The Company Men" ist bestimmt nicht einer der besten Filme des Jahres (wie es der Hüllentext verspricht), aber immerhin streckenweise doch ein recht ehrlicher geworden.
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Kautschuk777 Sun, 18 Mar 2012 14:22:26 -0000
Kommentar löschenzugegeben der film bzw. seine thematik ist nicht besonders innovativ oder bahnbrechend aber er nimmt einen an den richtigen stellen mit, die schauspieler sind wirklich großartig und das bis in die kleinste nebenrolle und er kommt völlig ohne den ansatz von action oder comedy aus, sondern weiß im gegensatz allein durch die dramatik, die charakterentwicklung und den charme der lebensnähe zu überzeugen.
durch und durch sehenswert
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vanilla Mon, 05 Mar 2012 11:01:51 -0000
Kommentar löschenden Darstellern sei Dank, den diese hieven den Film zu einem wirklich sehenswerten Streifen. Die Thematik ist sehr realistisch und könnte jeden treffen, den seine Arbeit zu verlieren geht heutzutage sehr schnell. Wie man damit zu kämpfen hat, sei es im Privatleben, oder persönlich, wird hier eindrucksvoll zur Schau gestellt. Teilweise ist er bisschen in die Länge gezogen, sodass keine bessere Bewertung gegeben werden kann.
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dos6510 Mon, 23 Jan 2012 19:12:48 -0000
Kommentar löschenBen Affleck, Kevin Costner und Tommy Lee Jones das klingt nach einem verheissungsvollen Staraufgebot.
Ich mochte diesen Film. Er ist ruhig. Es beginnt mit Entlassungen in einer grossen Firma. Es trifft Menschen verschiedener Gehaltsgruppen und wie sie damit umgehen. Im Mittelpunkt steht Bobby, der anfänglich hochmütig („Ich bin der beste Verkäufer…. mit >100k Jahreseinkommen – ich hab gleich wieder einen Job“) begreift, wie schnell man im freien Fall den Boden erreicht.
Bei keinem der Schicksale geht es um die nackte Existenz. Das wirkt schon beinahe wieder erfrischend. Ich finde, der Film geht da weiter, wo „Der grosse Crash – margin call“ (sehr zu empfehlen!) aufhört. In „Margin Cal“l wird der Beginn der Finanzkrise aus der Sicht der Bank geschildert, die als erste die Katastrophe kommen sah (reine Fiktion?). In Company Men sehen wir die „Nachbeben“ auf den Rest der Gesellschaft.
Kritik: Gegen Ende driftet der Film etwas arg in den „Amerikanischen Traum“ ab. Etwas modifiziert vielleicht: Der Tellerwäscher war hier nur eine Zwischenstation.
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Eiskonfekt Mon, 02 Jan 2012 21:20:38 -0000
Kommentar löschenZugegeben: ich hatte nicht aufgepasst, aber das ich ein so deprimierendes Stückchen Film sehen würde, hatte ich nicht erwartet.
Über die schauspielerische Leistung muß man nicht reden: alles sehr solide bis sehr gut. Allerdings wird mir das Thema Entlassung/Arbeitslosigkeit hier doch sehr einseitig und auch zu depressiv dargestellt. Es ist natürlich ein amerikanischer Blick auf die Dinge, was sich dann auch in der schlussendlichen Lösung (wenn alles am Boden ist, spuckt man halt in die Hände und baut es aus dem Nichts wieder auf) darstellt.
Ich frage mich nur, wer in so einen Ben-Affleck-Film geht: Leute mit Job, die sich deprimieren lassen wollen oder Leute ohne Job, die noch deprimierter werden wollen?
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Jose Pereira Mon, 02 Jan 2012 21:19:27 -0000
Kommentar löschenEine gute Idee, aber blöd umgesetzt. Der Film heißt "Company Men" und nicht "Ben Affleck & Company". Die anderen wichtigen Personen im Film kommen mit ihrer Story zu kurz. Ich hätte mir auch ein wenig mehr Tragik, Frust und Depressionen gewünscht. Wer verkraftet es denn so locker seinen Porsche zu verkaufen? Und das ohne eine Träne zu vergießen. Wie unglaubwürdig. :D
Aber die Message ist eindeutig: Kein Geld auf der Welt ist so wichtig, wie die Menschen, die man liebt. Wozu Karriere machen, wenn man das Wichtigste schon hat?
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frank-br Thu, 22 Dec 2011 16:42:37 -0000
Kommentar löschenEin durchweg gut gespielter Film, der einen immer wieder zum Nachdenken anregt. Wie jeden das Thema "Job weg" von heute auf morgen treffen kann wirkt beklemmend - und so muss ein Drama sein.
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Graf Krolock Wed, 21 Dec 2011 19:17:34 -0000
Kommentar löschenGesellschaftskritischer Film? Schon interessant, wieviel angesichts aktueller Zeitthemen in so einen Film hinein interpretiert wird. Kaum ist da einer arbeitslos, hat es schon den Zeitgeist getroffen. Das ist ja fast wie Bildzeitung lesen. Da muss man ja echt schmunzeln. Um wirklich zu überzeugen und nahe zu gehen, hätte da einiges mehr kommen und anders ablaufen müssen. Letztendlich triumphiert der Hauptdarsteller über die Gefahren von Wirtschaftskrise und unmoralischem Kapitalismus und wird damit zu dem - wen wunderts - typischen Amerikaner, den nichts umhaut. Sie können halt nicht anders, die Amis. Was ist schon Kapitalismus, was ist schon Kommunismus. Was brauchen wir Reformen. Wir schaffen es auch so. Am Ende haut uns nichts um. Die Realität sieht jedoch anders aus. Damit versinkt sämtliche Kritik im Hollywoodbrei. *Kotz*
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Mick_We Wed, 14 Dec 2011 00:12:27 -0000
Kommentar löschenGroßartiger Film, der auch deutlich macht wie gut unser System in Deutschland ist, trotz der ganzen Fehler. Ich fand in sehr kurzweilig und mehr als spannend. Wer mal in der Arbeitslosenmühle steckte oder jemanden kennt der in der selben Situation war, wird sich sofort wieder finden. Ich fand sogar Ben Affleck richtig gut, weil er so schön im Hintergrund war und Platz für die anderen Schauspieler ließ.
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Spielberg_Fan Tue, 13 Dec 2011 10:22:13 -0000
Kommentar löschenHollywoods Antwort auf die Finanzkrise!
„Company Men“ macht sichtbar deutlich, wie die Wirtschaftskrise die letzten 4 Jahre gewütet hat, auch wenn hier und da manchmal vielleicht etwas zu dick aufgetragen wird. Hochkarätig besetzt mit Ben Affleck, Kevin Costner, Tommy Lee Jones, Chris Cooper und Maria Bello, verdeutlicht der Film doch teilweise die Wahrheit, wie sich eine Kündigung in einer Firma abspielt, was die Folgen draußen sind, wie unterschiedlich die Menschen darauf reagieren und in was wir für einer scheiß Welt eigentlich leben. Regisseure John Wells beleuchtet dabei mehrere Aspekte dieser Situation. Der eine(Ben Affleck) bekommt keinen Job, obwohl er 12 Jahre Berufserfahrung, ein abgeschlossenes BWL Studium und gute Verkaufsfertigkeiten vorzuweisen hat. Traurig aber wahr und soll heißen, Bildung zählt in der heutigen Zeit gar nichts mehr. Nur die Zahlen zählen. Dann hätten wir noch die Person (Chris Cooper), die aufgrund ihres Alters keine Chance mehr hat und daran völlig zerbricht. Aber es gibt auch die Optimisten, die nicht aufgeben (Tommy Lee Jones) und einen Neuanfang starten. Und als letztes gibt’s da noch die, die von der Krise nur leicht betroffen sind (Kevin Costner) und ihren Weg gehen. So unterschiedlich kann die Welt sein.
Aber bei all der Depression zeigt uns der Film zum Schluss doch noch, auch wenn es etwas dauert und wir kämpfen müssen, dass es weiter geht. Irgendwie.
„Company Men“ ist also solides Starkino, welches sich recht gut mit diesem Thema auseinandersetzt. An manchen Stellen mehr oder weniger gut.
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sevenseals Sat, 10 Dec 2011 23:04:12 -0000
Kommentar löschenich finde den film echt ein bisschen albern. ehemals hoch dotierte leute kammen noch nicht einmal einen monat ohne gehalt übers leben. dass ich nicht lache. sollen sie doch mal etwas zurückschrauben und froh sein, dass sie etwas mehr zeit fürs wesentliche im leben haben. da ist einer der ist vielleicht 60 und ist total am boden, dass er jetzt ohne job ist. mal ehrlich, wenn ich die ganze zeit einen hoch dotierten job habe, sollte ich mit 60 nicht mehr darauf angewiesen sein, einen job zu haben.
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sevenseals Sat, 10 Dec 2011 23:24:26 -0000
Antwort löschenallerdings muss man dem film zugute halten, dass er den unterschied darstellt, zwischen den internationalen großkonzernen, die wie blutsauger sind, und dem kleinen mittelständischen unternehmen, dessen chef sich für seine mitarbeiter aufopfert.
Filmpapst Sat, 10 Dec 2011 18:59:54 -0000
Kommentar löschenüberraschend gut ! die parallelen der Charaktere , den schwindenden Lebensstandard,
der sich nicht halten lässt , Jobverlust trotz " langj. Engagement " für die Firma ,
Infragestellen des Vorgehens ( Tommy Lee Jones als " Moralapostel" der seinen
Standpunkt vertritt und dann auch abserviert wird...
Mal was Anderes als Aktiongebummse und Tricktechnik am laufend Band !!!
Klare Empfehlung
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Hetarene Tue, 06 Dec 2011 20:01:08 -0000
Kommentar löschenEin Cover das zum Drahtseilakt lädt und den Zuschauer dann doch enttäuscht zurückgelässt. Der Achtungs-Ensemble-Cast verkommt zum bloßen Werbe-Vehikel ohne dass auch nur einer gefordert oder gefördert wurde. Selten hat sich ein Film so wenig getraut und so aufgefahren. Jede TAZ-Karikatur hat mehr Schmiss und Verve als der ganze Filme. Es bleibt bei Andeutungen und oberflächlicher Kritik, da hat selbst jeder FDP-Parteitag mehr Reiz, ohne jetzt zu polemisch zu werden. Das Blut natürlich dicker ist als Wasser weiß der Film auch nur zu unterstreichen, statt neuzubeleben, garniert mit verkitschten Pathos. Dick aufgetragen, aber ohne Echo, mit Sicherheit schnell vergessen.
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Molpi Sat, 10 Dec 2011 20:53:44 -0000
Antwort löschenDer FDP-Parteitag ist eine spannende Komödie, schau dir doch mal den "Geipatz" auf Youtube an, sehr sehenswert und amüsant :D
arues Sun, 04 Dec 2011 23:07:37 -0000
Kommentar löschenIn unserer heutigen Geschäftswelt zählt nur eins: Gewinnoptimierung. Die Finanzmärkte bestimmen den Markt. Rationalisierung ist Alltag in großen Unternehmen. Mit diesem Thema beschäftigt sich Company Men sehr kritisch. Leider trägt der Film oftmals ein wenig zu dick auf. Wenn ein Großverdiener seinen Job verliert, und der Junge seine Xbox zurückgibt, weil die Familie sich diese nicht mehr leisten kann, verkommt dieses Melodram zum Kitsch.
Dennoch muss man sagen, der Film hat eine Aussage. Und die ist in der heutigen Zeit sehr aktuell. Die Darsteller Riege kann sich mit Tommy Lee Jones, Ben Affleck, Kevin Kostner, Maria Bello und Chris Cooper mehr als sehen lassen. Ein bisschen mehr Understatement und weniger Kitsch hätten dem Film gut getan. Hier wird leider einiges an Potential verschenkt!
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