[...]Der Unterschied zwischen „Conan der Barbar“ und „Conan der Zerstörer“ ist in etwa so gravierend, wie jener zwischen Tim Burtons und Joel Schumachers „Batman“-Filmen. Das fängt schon beim musikalischen Hauptthema an: das wiederum von Basil Poledouris komponierte Stück ist nicht weniger waffentreibend als sein brachiales Anvil of Crom aus dem Vorgänger, bei beiden möchte man zur Streitaxt greifen und an Conans Seite kämpfen, allerdings tragen die Klänge in der Fortsetzung einen viel deftigeren Heldenethos vor sich her, während in Anvil of Crom die rohe Bedrohung, Wut, Stärke und auch die Tragik Conans mitschwangen. Überhaupt, „roh“ ist das Stichwort. Die im ersten Teil so raue, dreckige, obsessive Vorzeitwelt ist in „Conan der Zerstörer“ eine andere, keine unbedingt durch den Farbtopf gezogen bunte, aber eine an den Kanten runder geschliffene, weniger aus den Feuern des Stahls gehobene. So hat dann auch der weiterhin ideal besetzte Hauptdarsteller Schwarzenegger…
[...]Der Unterschied zwischen „Conan der Barbar“ und „Conan der Zerstörer“ ist in etwa so gravierend, wie jener zwischen Tim Burtons und Joel Schumachers „Batman“-Filmen. Das fängt schon beim musikalischen Hauptthema an: das wiederum von Basil Poledouris komponierte Stück ist nicht weniger waffentreibend als sein brachiales Anvil of Crom aus dem Vorgänger, bei beiden möchte man zur Streitaxt greifen und an Conans Seite kämpfen, allerdings tragen die Klänge in der Fortsetzung einen viel deftigeren Heldenethos vor sich her, während in Anvil of Crom die rohe Bedrohung, Wut, Stärke und auch die Tragik Conans mitschwangen. Überhaupt, „roh“ ist das Stichwort. Die im ersten Teil so raue, dreckige, obsessive Vorzeitwelt ist in „Conan der Zerstörer“ eine andere, keine unbedingt durch den Farbtopf gezogen bunte, aber eine an den Kanten runder geschliffene, weniger aus den Feuern des Stahls gehobene. So hat dann auch der weiterhin ideal besetzte Hauptdarsteller Schwarzenegger zwischen den Filmen nochmals die Muckis weiter aufgepumpt, wirkt nun aber nicht mehr so sehr durch harte Sklavenarbeit und Gladiatorenkämpfe geformt, sondern halt gezielt durch’s Gym um die Ecke.[...]
[...]„Conan der Zerstörer“ steht in seiner ganzen Machart, in der leicht weichgezeichneten Optik, den holprig geschnittenen Kampfszenen, der per Nebensatz formulierten und auf kruden Wegen beschrittenen Story usw. viel näher an den mannigfaltigen Ergüssen des italienischen Peplum-(oder Sword-and-Sandal-)Genres und damit in der Tradition von Filmserien wie „Hercules“, „Ursus“ oder „Maciste“, als dass er sich an den Values seines Vorgängers orientiert. Wo der sich selbst nicht wirklich wichtig, aber doch verflucht ernst nahm ist „Conan der Zerstörer“ ein selbstironisches Trashfest, dem dieser Anstrich (und das im Gegensatz zu dem weiter oben gezogenen „Batman“-Vergleich) aber insgesamt ebenfalls ganz gut steht.[...]
[...]Im Ton komplett different zum Vorgänger zu sein macht „Conan der Zerstörer“ also nicht per se zum schlechteren Film, dafür sorgen andere Dinge. Conan selbst fehlt im Sequel einfach das starke Motiv, das ihn in „Conan der Barbar“ unaufhaltsam vorantrieb. Ein so auf Handlung und Tat und unbeirrten Weg ausgerichteter Charakter wie Conan benötigt aber einen entsprechend starken Antrieb hinter sich und diesen Schub baut „Conan der Zerstörer“ nie auf. Die Story um die schicksalsbestimmte Jehnna ist viel zu uuuaaaahhhääähhhh und in ihren Stationen viel zu austauschbar, um dem eigenwilligen Krieger zu genügen. Zumal sich das von Olivia d’Abo gespielte Püppchen vom Hofe 1984 einen brutalen Quäkenbattle um die Nervkrone mit Kate Capshaw und ihrer dauerkreischenden Willie aus „Indiana Jones und der Tempel des Todes“ lieferte und ihre Rettung drum eher etwas ist, das man anstelle des Barbaren auch einfach mal hätte bleiben lassen können…[...]
[...]Fazit: Low Fantasy-Trash bester Marke. Dem Vorgänger damit nicht im Ansatz ebenbürtig, aber trotz tempoarmer zweiter Hälfte unter den richtigen Vorraussetzungen schwer unterhaltsam – und wenn’s nur der reichlichen unfreiwilligen Komik wegen ist.[...]
Der Film ist extrem unterhaltsam! Die Schauspieler machen ihre Arbeit gut, die Action ist arniemäßig und die Musik ist der wahnsinn! Zudem hällt der Film auch noch echte Lacher bereit! Nur die Story ist etwas doof, was den FIlm aber fast noch besser macht ^^ der Streifen ist doch viel viel besser als der erste Teil!
In der Fortsetzung werden immer noch arme Tiere mit bloßer Hand k.o. geschlagen, Jungfrauen geraubt/geopfert, Eisenstäbe mit „männlicher“ Kraft verbogen und alberne Creature-Effekts-Monster platt gehauen. Arnold bekommt nervige Partner/innen (Ich sage nur Grimassenmaske Grace Jones) an die Seite gestellt und schlägt sich mit tumben Gesichtsausdruck durch eine schwache Geschichte. Tolle Ausstattung und schöne Landschaftsaufnahmen treffen auf Bud-Spencer-Humor (Sorry!). Actionhaltiger Barbaren-Fantasy-Film, dem aber eine dynamischere Regie gut getan hätte.
Mit „Conan der Zerstörer“ wurde ein außerordentlich sehenswertes Sequel nachgeschoben, das aufs Beste unterhält. Die Klasse des ersten Teils erreicht der zweite Teil zwar nicht, aber fängt ohne Probleme den Stil des Vorgängers auf weite Strecken ein. Die Fortsetzung ist auch mit weitaus mehr Humor ausgestattet und mag manchen deshalb vielleicht etwas gegen den Strich gehen. Trotzdem schafft es der Streifen die ganzen Albernheiten in Grenzen zu halten und kitzelt ab und an doch ein kleines Grinsen hervor (Schwarzenegger betrunken am Lagerfeuer). Optisch ist der Film sehr dicht am Original gehalten, hat aber diesmal mehr den Hang zur feinen Edeltrash-Optik. Musikalisch unterstützt wieder Basil Poledouris die bewegten Bilder, nur dieses mal nicht ganz so grandios wie beim Erstling, aber trotzdem noch mit einem hervorragenden Können. Unterhaltsame Schwertkämpfe und Spezial Effekte dürfen natürlich auch nicht fehlen und die hat „Conan der Zerstörer“ haufenweise. Nicht zu vergessen ist auch Arnold Schwarzenegger, der den Barbaren wieder großartig mimt und dabei sogar mehr Text hat.
Somit ist „Conan der Zerstörer“ eine spaßige Fortsetzung, die man nicht so ernst nehmen sollte und es ihr verzeihen mögen, das die Düsternis von „Conan der Barbar“ nicht erreicht wird.
Teilweise albern und klamaukig.
Teilweise grenzdebile Dialoge.
Olivia D'abo als zickige Prinzessin nervt ein bisschen.
Trotzdem einer der besten Barbaren/Sword&Sorcery-Filme.
Tolle, aufwändige Filmsets und Kostüme, tolle Musik, fantasievolles, recht spannendes Drehbuch.
Durchaus unterhaltsam.
Trashig und streckenweise albern. Dies dann gepaart mit einer Story, die nicht wirklich grandios ist und Schauspielern, die mehr Proben gebraucht hätten. Aber: trotz (vielleicht auch wegen) dieser Unzulänglichkeiten, habe ich mich wirklich amüsiert! ;-)
Grandioses Barbaren-Werk mit brachialem Soundtrack! Ich kann mir bis heute keinen besseren Darsteller des Conan vorstellen als Schwarzenegger!!
Kommt nicht ganz an den ersten epochalen Vorgänger heran, dennoch ein Klasse-Streifen!
Auch wenn die Handlung stellenweise relativ vorhersehbar ist, macht der Film durchaus Spaß. Ich habe ihn neulich zum ersten Mal gesehen und war angenehm überrascht - ich hatte ihn mir langweiliger vorgestellt.
Lustig ist die Szene, in der Schwarzenegger versucht, lustig zu sein.
Nich ganz so gut wie der erste Teil.
Dennoch durchaus sehenswert.
Filmmusik ( unglaublich, aber wahr ) noch grandioser und passender zu den einzelenen Szenen wie in Teil 1.
Im Großen und Ganzen gelungene Fortsetzung...erreicht aber in keinster Weise die epische Größe der Ur-Geschichte. Das war dann vermutlich auch ein guter Grund, nicht noch eine Fortsetzung zu machen.
Conan der Zerstörer - Kritik
US 1984 Laufzeit 103 Minuten, FSK 16, Historienfilm, Fantasyfilm, Actionfilm, Kinostart 19.10.1984
Kritiken (1) — Film: Conan der Zerstörer
ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/
Kommentar löschen[...]Der Unterschied zwischen „Conan der Barbar“ und „Conan der Zerstörer“ ist in etwa so gravierend, wie jener zwischen Tim Burtons und Joel Schumachers „Batman“-Filmen. Das fängt schon beim musikalischen Hauptthema an: das wiederum von Basil Poledouris komponierte Stück ist nicht weniger waffentreibend als sein brachiales Anvil of Crom aus dem Vorgänger, bei beiden möchte man zur Streitaxt greifen und an Conans Seite kämpfen, allerdings tragen die Klänge in der Fortsetzung einen viel deftigeren Heldenethos vor sich her, während in Anvil of Crom die rohe Bedrohung, Wut, Stärke und auch die Tragik Conans mitschwangen. Überhaupt, „roh“ ist das Stichwort. Die im ersten Teil so raue, dreckige, obsessive Vorzeitwelt ist in „Conan der Zerstörer“ eine andere, keine unbedingt durch den Farbtopf gezogen bunte, aber eine an den Kanten runder geschliffene, weniger aus den Feuern des Stahls gehobene. So hat dann auch der weiterhin ideal besetzte Hauptdarsteller Schwarzenegger…
Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (16) — Film: Conan der Zerstörer
Kommentar schreibenresU 2012/01/05 03:10:39
Kommentar löschenDer Film ist extrem unterhaltsam! Die Schauspieler machen ihre Arbeit gut, die Action ist arniemäßig und die Musik ist der wahnsinn! Zudem hällt der Film auch noch echte Lacher bereit! Nur die Story ist etwas doof, was den FIlm aber fast noch besser macht ^^ der Streifen ist doch viel viel besser als der erste Teil!
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lieber_tee 2011/09/25 23:28:17
Kommentar löschenIn der Fortsetzung werden immer noch arme Tiere mit bloßer Hand k.o. geschlagen, Jungfrauen geraubt/geopfert, Eisenstäbe mit „männlicher“ Kraft verbogen und alberne Creature-Effekts-Monster platt gehauen. Arnold bekommt nervige Partner/innen (Ich sage nur Grimassenmaske Grace Jones) an die Seite gestellt und schlägt sich mit tumben Gesichtsausdruck durch eine schwache Geschichte. Tolle Ausstattung und schöne Landschaftsaufnahmen treffen auf Bud-Spencer-Humor (Sorry!). Actionhaltiger Barbaren-Fantasy-Film, dem aber eine dynamischere Regie gut getan hätte.
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Spielberg_Fan 2011/09/13 11:32:41
Kommentar löschenMit „Conan der Zerstörer“ wurde ein außerordentlich sehenswertes Sequel nachgeschoben, das aufs Beste unterhält. Die Klasse des ersten Teils erreicht der zweite Teil zwar nicht, aber fängt ohne Probleme den Stil des Vorgängers auf weite Strecken ein. Die Fortsetzung ist auch mit weitaus mehr Humor ausgestattet und mag manchen deshalb vielleicht etwas gegen den Strich gehen. Trotzdem schafft es der Streifen die ganzen Albernheiten in Grenzen zu halten und kitzelt ab und an doch ein kleines Grinsen hervor (Schwarzenegger betrunken am Lagerfeuer). Optisch ist der Film sehr dicht am Original gehalten, hat aber diesmal mehr den Hang zur feinen Edeltrash-Optik. Musikalisch unterstützt wieder Basil Poledouris die bewegten Bilder, nur dieses mal nicht ganz so grandios wie beim Erstling, aber trotzdem noch mit einem hervorragenden Können. Unterhaltsame Schwertkämpfe und Spezial Effekte dürfen natürlich auch nicht fehlen und die hat „Conan der Zerstörer“ haufenweise. Nicht zu vergessen ist auch Arnold Schwarzenegger, der den Barbaren wieder großartig mimt und dabei sogar mehr Text hat.
Somit ist „Conan der Zerstörer“ eine spaßige Fortsetzung, die man nicht so ernst nehmen sollte und es ihr verzeihen mögen, das die Düsternis von „Conan der Barbar“ nicht erreicht wird.
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morlock 2011/09/08 18:05:08
Kommentar löschenTeilweise albern und klamaukig.
Teilweise grenzdebile Dialoge.
Olivia D'abo als zickige Prinzessin nervt ein bisschen.
Trotzdem einer der besten Barbaren/Sword&Sorcery-Filme.
Tolle, aufwändige Filmsets und Kostüme, tolle Musik, fantasievolles, recht spannendes Drehbuch.
Durchaus unterhaltsam.
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Filmkenner77 2010/08/19 16:53:48
Kommentar löschenAkzeptable Fortsetzung, aber Conan, der Barbar war besser.
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cineMan1980 2010/05/19 04:33:39
Kommentar löschenTrash, aber genießt bei mir noch einen gewissen Kultfaktor!
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guggenheim 2009/12/29 09:29:27
Kommentar löschenTrashig und streckenweise albern. Dies dann gepaart mit einer Story, die nicht wirklich grandios ist und Schauspielern, die mehr Proben gebraucht hätten. Aber: trotz (vielleicht auch wegen) dieser Unzulänglichkeiten, habe ich mich wirklich amüsiert! ;-)
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Rezerwat 2009/12/22 18:41:06
Kommentar löschenTOP !!!
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Hobgoblin 2009/04/11 23:20:52
Kommentar löschenGrandioses Barbaren-Werk mit brachialem Soundtrack! Ich kann mir bis heute keinen besseren Darsteller des Conan vorstellen als Schwarzenegger!!
Kommt nicht ganz an den ersten epochalen Vorgänger heran, dennoch ein Klasse-Streifen!
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Flominator 2009/04/06 19:23:42
Kommentar löschenAuch wenn die Handlung stellenweise relativ vorhersehbar ist, macht der Film durchaus Spaß. Ich habe ihn neulich zum ersten Mal gesehen und war angenehm überrascht - ich hatte ihn mir langweiliger vorgestellt.
Lustig ist die Szene, in der Schwarzenegger versucht, lustig zu sein.
Die Musik ist klasse.
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FordFairlane 2009/02/26 22:30:36
Kommentar löschenDer Nachfolger ist viel besser, da mehr Action und Spaß! Fantasy vom Feinsten!!
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König Leonidas 2008/03/14 08:41:08
Kommentar löschenErreicht nicht ganz die Klasse von Teil 1, punktet aber dennoch mit guter Schwertkampf Action und ein paar wirklich lustigen Szenen...
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Al Bundy 2008/02/26 08:42:29
Kommentar löschenNich ganz so gut wie der erste Teil.
Dennoch durchaus sehenswert.
Filmmusik ( unglaublich, aber wahr ) noch grandioser und passender zu den einzelenen Szenen wie in Teil 1.
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hoepperno1 2008/02/25 23:55:26
Kommentar löschenHätte nicht sein müssen, andere Filme haben aber weitaus schlimmere Fortsetzungen.
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dAShEIKO 2008/01/29 15:46:30
Kommentar löschenIm Großen und Ganzen gelungene Fortsetzung...erreicht aber in keinster Weise die epische Größe der Ur-Geschichte. Das war dann vermutlich auch ein guter Grund, nicht noch eine Fortsetzung zu machen.
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ElGuapo 2007/08/01 20:07:25
Kommentar löschenGemeinhin gelobte Fortsetzung. Warum eigentlich. Der Film sieht billig aus und ist mitnichten komisch.
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