Contact High
Contact High (2009), AT Laufzeit 100 Minuten, FSK 16, Road Movie, Komödie, Kinostart 18.06.2009
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30 Kommentare
Keine
von Michael Glawogger, mit Michael Ostrowski und Michael Ostrowski
Es geht um eine Tasche.
Harry, ein deutscher Autohändler, Ganove und Freizeitphilosoph, soll für den geheimnisvollen Woytila eine Tasche aus Krakau holen, will sich dabei aber nicht selbst die Finger schmutzig machen, sondern schickt lieber seinen „besten Mann“ – Schorsch.
Schorsch macht normalerweise alles, was Harry will. Allerdings hat er einen Hang zum Irrationalen, zu schnellen Autos und im Moment keinen Führerschein. Mit sanftem finanziellen Nachdruck schafft er es, Mao den Job anzudrehen. Mao hat jedoch auch gerade andere Sorgen, da sie auf Sissy, die achtjährige Tochter einer Freundin aufpassen muss. Aber sie hat ja Max und Johann auf ihrer Lohnliste, die für sie – mehr schlecht als recht – die Imbissbude Wurst und Durst führen. Dabei versteigt Max sich gerne in originelle Marketingkonzepte, während an Johann tatsächlich ein Fleischermeister verloren gegangen ist. Letzteres trägt dazu bei, dass die beiden schließlich nach Polen aufbrechen.
Harry ahnt rasch, dass da etwas nicht stimmt, und findet Schorsch zu Hause vor, bei Bier, Joints und vor dem Fernseher. Entsetzt muss er feststellen, bei wem Woytilas Auftrag gelandet ist, und fährt mit Schorsch den beiden nach, um im Falle einer Panne selbst eingreifen zu können.
Max und Johann kommen fast ohne Umwege in Krakau an und in den Besitz der Tasche. Sie könnten ebenso schnell wieder nach Österreich zurückkehren, ziehen es aber vor, sich erst einmal einem schönen Abend in Krakau zu machen. Max nimmt Drogen, und Johann wird „contact high“. Sie stolpern mit der Tasche in der Hand von einem Rauschzustand in den nächsten und involvieren dabei in zunehmendem Maß ihre ganze Umgebung. Sie taumeln durch zu kleine Hotelzimmer, nehmen falsche Züge, verwechseln Taschen, verlieben sich auf das Melodramatischste, himmeln Fleischerinnen an und wissen bald gar nicht mehr, wo und wer sie sind.
Harry und Schorsch sind ihnen immer auf den Fersen, wären ihnen aber doch so gerne einen Schritt voraus. Als es ihnen einmal doch gelingt, die Tasche an sich zu nehmen, schlägt die Wirklichkeit auf ungewöhnliche Weise zurück und lässt sie, im Karma verwundet, aber einander nähergekommen, zurück.
Mao kämpft inzwischen mit Sissy, der das Leben im Allgemeinen wie im Besonderen zu langweilig ist. Bevor sich diese beiden jedoch aneinander gewöhnen können, werden sie in einen von Max ausgelösten Sog gespült, der sie zum Schlüssel in einer verkehrten Welt der Wahrnehmungen macht.
Ein schwebender Moment in dem alle Figuren miteinander Kontakt haben. Nur Johann behält einen klaren Kopf und rettet die Tasche. Was er da gerettet hat, macht alles bunter, wilder, romantischer, gefährlicher und verstörender. Aber hätte er es gerettet, wenn er gewusst hätte, worum es dabei geht?
Also wie gesagt, es geht um eine Tasche…
Mehr Bilder (6) und Videos (1) zu Contact High
Cast & Crew
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Michael Glawogger
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Michael Ostrowski
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Max Durst
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Michael Ostrowski
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Max Durst
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Raimund Wallisch
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Detlev Buck
-
Georg Friedrich
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Schorsch
-
Hilde Dalik
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Gretchen
Regie
Schauspieler
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Victor Varnado
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Blinder Mann
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Jeremy Strong
-
Marisa Growaldt
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sekretärin
-
Helmut Köpping
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Martina Zinner
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Michael Ostrowski
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Michael Ostrowski
-
Michael Glawogger
- Genre
- Road Movie, Komödie
- Zeit
- 2000er Jahre
- Ort
- Krakau, Zug, Österreich
- Handlung
- Autohändler, Cannabis, Drogen, Drogentrip, Führerschein, Haschisch, Hotel, Joint, Kiffen, Kleinganove, Rausch, Tasche, Verfolgungsjagd
- Stimmung
- Eigenwillig, Witzig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Contact High
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- Contact High: critic.de

















Kritiken (5) — Film: Contact High
Ciprian David: NEGATIV
Kommentar löschen...Eine Szene führt dem Zuschauer vor, was Contact High ausmacht. Sie spielt sich ab in einem Hotel in Warschau namens „Blaue Krone“, ein Name, der auf Polnisch angeblich gut klingt. Nach einer Übernachtung in diesem Hotel, während welcher das Mobiliar im gemieteten Zimmer geschrumpft ist, entdecken Max und Johann für sich die Schönheit des Foyers: die Schmetterlinge auf den Tapeten, das Vogelbild mit dem fallendem Wasserfall, die Plastikkirschblüten in der Vase, der Papst mit der Guadalupe (unklar ob er ihre Hände küsst oder was anderes macht) und als Höhepunkt, die Relief-Uhr mit den Wölfen und dem Mond in einem Bild. Nach Max wahrscheinlich eines der besten Dinge, die er jemals gesehen hat. Ein Foyer, das genauso zusammengestellt ist wie der Film, und das in der Welt des Films perfekt Sinn macht. Ein Foyer, das den Unterschied zwischen der Darstellung von Rausch und der von Kitsch verschwinden lässt. Dadurch schafft es das Foyer natürlich nicht zum Camp, dafür aber der Film. Und wie Max in diesem Foyer, ergeht es dem Zuschauer im Kino, die einzige Sünde von Contact High ist dabei die Anmaßung, von den bereits über die Leinwand geflogenen Bildern zu viele wiederbelebt zu haben, sie mit ihren Pendants auf der Audioebene versehen zu haben und alles als Ganzes dem Zuschauer nochmal zuzumuten....
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Lukas Foerster: taz / cargo / perlentaucher...
Kommentar löschenAus Butterbroten sprießen Farbwolken, polnischen Polizisten wachsen Schweinsnasen. Michael Glawoggers Roadmovie Contact High zelebriert einen grenzüberschreitenden intersubjektiven Rauschzustand.
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Corsovilla: SchönerDenken
Kommentar löschenDon't bogart that film, my friend ... Eine Tasche voller Tarantino-Anspielungen, dämliche Kleinkriminelle, die auf den Hund gekommen sind, zugedröhnte Philosophien, ein nervige Göre, wahre Liebe, Wiener Schmäh, magic mushrooms, etwas Magie und ein 68er Ford Mustang: das sind die Zutaten für dieses vergnügliche Roadmovie. Kein Film für die Ewigkeit, aber ein Film für einen seeeehr entspannten Abend. Denn was kann relaxter sein als Sven Regener, wenn er singt: "Don’t bogart that joint, my friend, pass it over to me ..." (Mehr Musik im Podcast)
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Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter
Kommentar löschenWenn sich der paneuropäische Trip - die Grenzen des Bewusstseins werden in jeder Hinsicht erweitert - jedoch selbst in seine bildlichen Räusche steigert, ist das der reinste Genuss. Wie die gemalten Schmetterlinge fast von der Leinwand fliegen, die Räume ihre Dimensionen verlieren und die bedröhnten Helden im auf Puppenstubengröße geschrumpften Bettchen aufwachen - das ist toll. Es gibt sie noch immer, die Special Effects, die einem nicht die Phantasie rauben. Wenn Glawoggers Ideenreichtum auch andere Filmemacher infizieren würde, ihnen die "Gehirnströme öffnete" - es wäre kein Schaden.
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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs
Kommentar löschenMichael Glawogger gelang ein Kuriositäten-Kabinett, in dem auch die Darsteller Ausstellungsstücke sind. Der afrikanische Albino konkurriert nicht nur mit dem alleralbernsten Nordlicht Detlev Buck. „Contact High“ präsentiert die spaßige Seite vom Fremdsein und sie sieht aus wie „Fear and Loathing in Las Vegas“, klingt in vielen Dialogen wie Tarantino, wenn er in Niederösterreich geboren worden wäre.. Die relaxte Ziellosigkeit, die sich ausbreitet, erinnert an „Big Lebowski“, das Surreale an die besten Kusturica-Szenen. Auch wenn man am Anfang noch nichts von der Dröhnung merkt, baute Glawogger nicht nur einen sympathisch spaßigen Film, sondern auch die interessantesten Drogentrips der alpenländischen Arthaus-Kinos seit Kiffer-Gedenken mit einem schön eigenwilligen Soundtrack als besonderen Kick.
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Kommentare (25) — Film: Contact High
Kommentar schreibenFumerTue 2012/04/26 20:29:42
Kommentar löschenKürzlich erst frug ich mich, ob es eigentlich irgendeinen guten österreichischen Film gibt? Ob ich überhaupt einen österreichischen Film kenne? Gut möglich, dass "Contact High" womöglich tatsächlich mein erster Nusser war. Eigentlich schon komisch, dafür, dass sie in Austria ja die selbe Sprache sprechen wie ich und ich keine halbe Stunde von der Alpenrepublik weg wohne...
Naja, auf jeden Fall zog ich mir dann "Contact High" rein, ein sehr kurioser, fast schon grotesker Film, eine Parodie und Hommage, die sich selber nicht so ernst nimmt, was man schon an den Namen der beiden Protagonisten Hans Wurst und Max Durst sieht. Das ganze ist auf Österreichisch und da muhß mahn sich äauch ehrst a mahl drahn gewehnen! Anfangs meint man echt, man sähe hier eines von diesen YouTube-Videos à la "Full Metal Jacket auf Bayerisch" oder "300 Verarsche - auf Bayerisch" oder gar "Pulp Fiction auf Bayrisch!!! VERARSCHE!" (soll jetzt nicht heißen, dass ich als Bayer wahres Bayerisch nicht von Österreichisch unterscheiden könnte; jedoch ist man es von Spielfilmen durchaus nicht gewöhnt, dass sie in irgendeinem Dialekt stattfinden).
Das erhöht aber gleichzeitig noch den Unterhaltungswert, wenn unsere anglophonen Wiener dann Sätze wie "I think I must speiben!" von sich geben.
"Contact High" will gar nicht irgendwie ein Meisterwerk sein, er beabsichtigt es, "Pulp Fiction", "Fear and Loathing in Las Vegas" und Konsorten so "deppad" zu parodieren und hommagieren, dass es schon wieder lustig ist.
"Contact High" ist kein Meisterwerk und nix Besonderes und eigentlich total überflüssig. Aber er kann sich sehen lassen, wenn ihr also mal wieder Lust auf Schmarrn-hafte Unterhaltung habt, dann schaut ihn euch an!
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Dr.Hasenbein 2012/03/31 01:42:48
Kommentar löschenHm, soll das hier jetzt die österreichische Antwort auf "Fear and loathing in Las Vegas" sein?
Wohl eher nicht!
Auch wenn alle Voraussetzungen gegeben sind wirkt der Film einfach nur bemüht, belanglos, lustlos und versucht zwanghaft so verrückt wie möglich zu sein.
Eigendlich deuten alle Zeichen auf einen kleinen Kultfilm hin.
Eine handvoll durchgeknallter Typen und Kleinganoven sind in Polen auf der Jagd nach einer mysteriösen Tasche, nehmen jede Menge Drogen und sehen sich mit den Folgen konfrontiert.
Der Zuschauer bekommt die Wirkung des Drogenrausches ebenfalls duch Bild und Ton zu spüren.
Was bei anderen Filmen dieser Art noch lustig ist geht einem hier nach ca 30 Minuten tierisch auf die Nerven.
Bei einem Film mit einer so dünnen Handlung sollten wenigstens die Schauspieler dazu beitragen die Zuschauer bei der Stange zu halten.
Aber alle beteiligten agieren so unsympathisch dass man einfach keinen Bezug zu ihnen aufbauen kann und will.
Die Macher haben zwar versucht eine Mischung aus "Fear and loathing... " und "Lammbock" zu schaffen scheitern aber kläglich.
Viele gute Ideen werden einfach nur angedeutet oder angerissen und nicht zuende geführt.
Um was es eigendlich gehen soll hat man spätestens nach der Hälfte vergessen.
Was aber garnicht schlimm ist, denn den Machern scheint es ähnlich gegangen zu sein.
Schade ist es um den guten Anfang, um die ein oder andere gute und witzige Idee und die coole Optik.
Aber man kann einen Kultfilm einfach nicht erzwingen, und genau das hat man hier mit der Brechstange versucht!
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perpetuum mobile 2012/03/24 15:45:56
Kommentar löschenDer Film ist wirklich sehr lustig und abwechslungsreich. Außerdem hat mir der Charakter "Schorsch" sehr gefallen. Der österreichische Dialekt stört auch nicht so sehr, wie angenommen. Die Wirkung der Drogen, d. h. Halluzination etc. wird echt realitätsnah dargestellt und ist sehr amüsant, aber an manchen Stellen musst ich schon glucksen. Bei mir kommt das nur selten bis gar nicht vor, dass die Haschischkekse bzw Pilze schon wenige Sekunden nach der Einnahme wirken. Etwas verstörend ist auch das Es-muss-ja-unbedingt-spektakulär-und-goa-sein-Ende. Daher bin ich mal so fein und zieh 2 Pünktchen ab. Ansonsten ist der Film sehr unterhaltend und zwar so sehr, dass man das riesige Muttermahl der Mao gerne auch mal übersehen kann.
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Finnegan23 2011/10/07 02:09:38
Kommentar löschenHintnaus wird's ein wenig arg flower-power-drogen-lustig*haha*, da hagelt es dann auch Brüche, Längen und seltsame Effekte. Und mythisch-langweilig wird's auch noch. Wer 20 Min. vor Schluss ausschaltet, hat einen Riesen-Film gesehen und sich viel erspart. Bis dahin ist das ein umwerfend schräger, sehr österreichischer und sehr komischer Film. Nur Pia Hierzegger scheint von Anfang an nicht reinzupassen. Das Talent hätte sie ja zweifelsohne, aber in diesem Film wirkt sie immer wie ein Fremdkörper. Auch bei Detlev Buck hat man den Verdacht, dass er mit der Umsetzung nicht so ganz warm wurde, aber er wickelt seine völlig durchgeknallte Rolle (als tuckiger norddeutscher Schrottplatzinhaber in Österreich - sehenswert!) cool und souverän ab. Unterm Strich eine sehr eigene und charmante Komödie, die niemand wehtut, trotzdem ziemlich abgefahren ist und um einiges besser als alles, was in D in den vergangenen Jahren so auf den Markt geworfen wurde.
Wer wissen will, wie es Chuck Norris im Zweifelsfall machen würde: anschauen!
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AmabaX 2011/02/22 22:54:35
Kommentar löschenContact High ist eine echte Überraschung aus Österreich. Wen die Sprache nicht stört, der wird einen sehr unterhaltsamen Kiffer-Komödien-Gangster Streifen sehen.
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bussdee 2010/10/04 21:06:08
Kommentar löschenNachdem ich mich mit dem Dialekt angefreundet hatte fand ich den Film sehr sehenswert, allerdings hatte ich zum Ende das Gefühl, daß die Filmcrew ein wenig zu viel recherchiert haben was Drogen angeht, denn der Schluß war etwas ... naja wie soll man es sagen ... merkwürdig ?! Trotzdem ein sehenswerter Film für Freunde dieses Genres.
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Nayuma 2010/05/18 23:31:08
Kommentar löschenOhne Worte... einfach nur :D !
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JimiHendrix 2010/05/08 14:43:41
Kommentar löschenDie österreichische Endeckung des Jahres, einfach nur abgedehter Spaß mit hohem Unterhaltungswert, da konnen wir deutschen vom Humor und der Kreativität der Ösis doch tatsächlich noch etwas lernen.
Deiese kleine Perle aus Österreich bietet von der zweiten Sekunde an schräge Typen, wilde Hetzjagten und viel skurriler Humor. Ich schaute mir den Film unvoreingenommen an, weil ich die Vorschau ganz nett fand und wurde sehr positiv überascht.
Vorallem die speziellen Charaktere trugen äußerst effektiv zur Unterhaltung bei. Michael Ostrowski und Rainer Wallusch sind sozusagen die österreichische Variante vom Drogentraumduo Hunter S. Thompson und Dr. Gonzo. Natürlich waren so manche Szenen an den Film von Terry Gilliam angelehnt, aber trotzdem überzeugt Michael Glawogger in seinem Film auch mit neuen und kreativen Einfällen.
Auch die beiden Verfolger, welche sich an die Fersen der beiden Neudrogisten heften, waren einfach zum schmunzeln.
Zum einen Detlev Buck, der einen schwulen Kriminellen verkörpert und zwar in Perfektion! Und zum Anderen Georg Friedrich, der für mich der lustigste Protagonsit des ganzen Films war, mit seiner langen Mähne und dem leicht machohaft-devoten Verhaltensmustern, werlche sein Schauspiel einfach unvergesslich werden ließen. Er spielte den knallharten Handlanger des Homomafiosis, ganz schwerer Stoff!
Auch die Musik war natürlich passend zu dem leicht zugedröhnten Film ausgewählt und harmonierte gut mit den teilweise psychedelischen Bildern.
Wer Lust auf eine etwas andere Art von Komödie steht, welche temporeich, wahnwitzig, schräg und natürlich superlustig ist, dem kann ich diesen Film nur empfehlen.
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zero_tonin 2010/01/25 23:39:29
Kommentar löschenNa ja. Diesen Film habe ich für umsonst unter freiem Himmel am Wiener Karlsplatz gesehen, in der einen Hand das Bier, in der anderen den Ofen, wie man das hier in Österreich nennt. Da fand ich den Film ganz in Ordnung, was die Theorie bestätigt, dass das Setting immer seinen Teil zur Rezeption eines Filmes beiträgt. Hätte ich diesen Film in meinem trauten Heim gesehen, durch welches durchaus hin und wieder mal wohlriechender Nebel wabert, wäre ich schon weniger angetan gewesen.
Mit dem Kifferhumor ist es eben wie mit dem Kiffen selbst – alles ganz toll und lustig und dann wird man halbwegs erwachsen und spätestens nachdem man das letzte Hanfposter auf Ebay verkloppt hat fragt man sich, warum man um das bisschen Rauch immer so ein Getöse gemacht hat.
Glawoggers Antihelden haben meine Sympathie genossen und der Film hat durchaus ein paar nette Einfälle vorzuweisen. Alles in allem sind die Pointen jedoch zu flach, um wirklich überzeugen zu können (sprich: zum Lachen zu bringen). Vor allem den sonst so subtilen, hintersinnigen österreichischen Humor habe ich hier sehr vermisst. Ein paar nationale Eigenheiten werden schon auf die Schippe genommen, leider geschieht dies recht plakativ. Da frage ich mich, ob der Film für jemanden, der mit Österreich noch nicht in Berührung gekommen ist, besser oder schlechter funktioniert.
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chriskaps 2010/01/21 10:11:43
Kommentar löschenDie Ösis haben schon einen reichlich eigentümlichen Humor. Vielleicht hätte ich aber einfach selbst breit sein müssen. An Stellen lustig, aber ansonsten krass überdreht.
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svunzel 2010/01/20 13:51:38
Kommentar löschenMal ein etwas anderer und eigensinniger Roadmovie, getragen von vielen großen und kleinen liebenswerten Charakteren.
Die beiden österreichischen Protagonisten besitzen einen Imbiss im scheinbaren Nirgendwo, der den passenden Namen "Wurst und Durst" besitzt (oder war es "Meat and Weed" ... ? ). Sie erhalten die besondere Aufgabe eine geheimnisvolle Tasche mit noch geheimnisvollerem Inhalt aus Polen nach Österreich zu beschaffen.
Diese skurrile Roadmovie - Gaunerkomödie steht unter dem Schein einer magischen "Mushroom" Ästhetik. Intensive Spacecookie - Trips gepaart mit sinnfreien Verfolgungsjagden. Koksende Bösewichte, Fliegenpilze, Elfen und andere normale und abnormale Begebenheiten werden hier erzählt - Mir hats Spass gemacht!
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gonzosart 2009/12/25 12:13:22
Kommentar löschenIch hab die Story zwar nicht wirklich verstanden aber alle Schauspieler, besonders Detlev Buck sind ein wahres Vergnügen für alle die auf abgedrehte Kunst stehen, denn genau das ist der Film, abgedreht! Eine verwirrende Komödie mit vielen Freaks für Filmliebhaber die Lust auf phantasievolle Geschichten haben.
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alter.native 2009/08/28 10:58:57
Kommentar löschenIs ja sicher etwas grenzwertig, aber eben so abgedreht, dass er in ner größeren Gruppe und nem Fläschchen Wein schon ziemlich Spaß macht. Man muss ihn halt mögen diesen Humor mit seinen weitgehend sinnfreien, aber originellen Dialogen.
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Kati184 2009/06/25 19:56:51
Kommentar löschenIch hab den Film in der Sneak gesehen und war ziemlich enttäuscht, dafür auch noch über 3 Euro augegeben zu haben ^^
Es war wirklich ärgerlich, ich kann Filme nicht leider, bei denen ich permanent den Untertitel lesen muss, auch wenn ich weiß, dass es natürlich den Film ausmacht, dass man dieses östereicherisch hört.
Allerdings konnte man auch teilweise den Sinn nicht verstehen ^^ Vllt wäre er etwas witzig gewesen, wenn ich drauf eingestellt gewesen wäre einen sinnlosen Film zu sehen, aber so fand ich ihn irgendwie daneben...
Einfach "too much" von dem ganzen Gehabe. Und das Ende war einfach ^^ mysteriös xD
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o-a-n 2009/06/24 08:10:54
Kommentar löschenEin durchgedrehtes Drogen Roadmovie aus Österreich, das wunderbar kurzweilig daherkommt, mit sehr guten und passenden Schauspielern aufwarten kann, und es sich glücklicherweise verkneift eine Moral herauszuposaunen.
Der Film lässt mit seinem Ende (und eigentlich auch insgesamt) viel Platz für Interpretationen, und hat mir persönlich sehr viel Spaß gemacht.
Man darf allerdings keine Abneigung gegenüber skurillen Charakteren und pseudo-philosophischen Dialogen haben, sonst wird der Film eher nerven.
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rkuehne 2009/06/21 15:48:45
Kommentar löschenIch geb zu, ich hatte mir irgendwie etwas mehr versprochen. Der Film ist zwar kurzweilig, unterhaltsam und stellenweise echt auch sehr lustig, manchmal aber irgendwie auch recht platt. Großartige Schauspieler und ein schöne Sountrack (u.a. Sven Regener von Element of Crime und Konstantin Gropper von Get Well soon sind beteiligt) ließen den abend aber dennoch unterhaltsam werden.
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Gater9999 2009/06/20 17:39:36
Kommentar löschenSchwachsinn in so einer hohen Dosis, dass ich nach ca. 30 Minuten aus dem Kinosaal geflüchtet bin. Der Film ist meiner Meinung nach nur unter extremen Drogeneinfluss der Macher zustandegekommen und nur unter selben Bedingungen für Zuschauer "genießbar". So viel Stuss, Schwachsinn und Müll ist für mich einfach zu abgedreht und ich finde es beschämend, dass solch ein Machwerk auch noch als großes östereichisches Kulturgut gehyped wird. Trotz alledem: Wer mit dem sehr sehr sehr eigenwilligen Stil des Films etwas anfangen kann, fühlt sich vermutlich gut unterhalten. Ich konnte es nicht.
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albiedo 2009/06/18 16:51:32
Kommentar löschenFear and Loathing in Las Vegas trifft Tarantino auf Österreichisch
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Joshdeniro 2009/06/18 10:37:06
Kommentar löschenSo richtig vom Hocker reißt es einem bei diesem Kiffer-Road-Movie nicht. Es gibt lustige Szenen, ganz klar, aber zum großen Lacher kam es eher selten. Zu abnormal sind die Drogen-Sequenzen dargestellt und auf Dauer nerven diese Szenen. Jedenfalls die mit Blümchen und Feen und sonem Mädchenkram^^
Es gab aber auch tolle Umsetzungen von witzigen Ideen, die einem nur im Rausch einfallen können. Und das es den gab, bin ich mir recht sicher ;)
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Kubrick_obscura 2009/06/17 13:57:46
Kommentar löschenIch komme jetzt vielleicht als einer der beklopptesten Moral-Apostel aller Zeiten daher, wenn ich sage, dass dieser Film sich schon allein deshalb einen Großteil meiner Sympathie verspielt, weil er schlicht und ergreifend Drogen verharmlost.
Was auch immer eine "Kifferkomödie" oder ein "Drogenfilm" sein soll, aber diese Genres verlangen trotz einer resultierenden Komik aus dem Trip der Protagonisten einen Hinweis auf die Gefahr von Drogen. Zwar sind die Trips in "Fear and Loathing in Las Vegas" bzw. "Naked Luch" teilweise komisch und herrlich absurd, aber verdammt nochmal man sieht es den Figuren jederzeit an, wie gut es ihnen ohne Drogen gehen würde.
"Contact High" dagegen nutzt den Drogenkonsum nur als spießigen Grund für allerhand Surrealsimus, der machmal genial (das "Puppenhaus"-Hotel) funktioniert oder meistens nur blutarm als CGI-Gewichse daherkommt.
Die Handlung wirkt auch ziemlich krude. Selbst in einer Komödie hat Logik einen gewissen Wert. Außerdem ist die Story mit der Frau und dem Mädchen reichlich überflüssig.
Bleibt die Frage, warum sich so gute Schauspieler dafür hergegeben haben? Vielleicht dachten sie, sie wären endlich im Ösi-Pulp-Fiction gelandet.
Einen Pluspunkt gibt es noch für den charmanten Dialekt, der die eher wenig witzigen Dialoge mit einer grundsätzlichen Komik ausgestattet hat.
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JimiHendrix 2010/05/08 14:51:19
Antwort löschendrogenfilme sind mein ersatz für die eben erwähnten^^..oh vllt bin ich drogenfilmabhängig, aber besser als wenn man selber drogen nimmt ;D